Wer glaubte, die beschissene Kampagne “Typisch Niedersachsen” sei in ihrer kompletten Bescheuertheit kaum noch zu übertreffen, der lag wahrscheinlich richtig. Die Stadt Wolfenbüttel lässt dennoch nichts unversucht, diesen Erfolg zu übertrumpfen, und wirbt mit verschiedenen Motiven dafür, dass man sich in Wolfenbüttel “endlich zuhause” wähnen kann.
Eines dieser Motive zeigt einen fröhlichen Greis, der Wolfenbüttel folgendermaßen preist: “3 Wochen Kreuzfahrt, 4 Tage bei den Enkeln, 1 mal ausgeraubt”.
“Wo man raubt, da lass dich nieder.” Endlich zuhause!


na, nicht nur im niederen Sachsen wird man ausgeraubt, als deutscher Bürger und bald “Europäischer Deutscher” kann man sich dann überall wohl fühlen, da man überall ausgeraubt werden dürfte.
Dem alten Herren auf dem Plakat dürften dann die Freudentränen gar nicht mehr vertrocknen aufgrund des Verlustes seiner Altersvorsorge.
Hach, welch schöne neue Welt.
Nein, nein, das ist kein Ausrauben. Das Geld kommt nur Bedürftigen zugute.
Wie bei den Griechen.
Ja Christos Papapopovolumos kann sich immernoch keine vierte Yacht leisten, das lässt ihn wiederum Tränen vergießen.
Krokodilostränen.