Papst Franz gibt den Aufklärer:
Papst Franziskus (sic! A.d.V.) hat vor Werteverfall und Qualitätsverlust in den Medien gewarnt. Desinformation, Verleumdung und Rufmord seien ihre «drei größten Sünden», sagte er am Samstag im Vatikan vor katholischen Medienvertretern aus Italien. Die größte Gefahr gehe hierbei von der Desinformation aus.
Das Oberhaupt einer Glaubensgemeinschaft, die Homosexualität verurteilt, über 350 Jahre brauchte, um die Sonne als Zentrum zu akzeptieren, und auch sonst allgemein keine nennenswerten Einwände hegt, wenn einer der Ihren einen “Sünder” verleumdet (wobei der Vorwurf der Pädophilie seitens katholischer Würdenträger ein recht amüsanter ist), beschwert sich über “Desinformation, Verleumdung und Rufmord” in “den Medien”. Das ist ja, als wenn ein Facebook-Verantwortlicher die Wahrung der Privatsphäre… schon gut.
Aber so ein Papst belässt es nicht bei einem Jux, es muss schon ein Doppeljux sein:
In dem vom Vatikan veröffentlichten schriftlichen Text beklagte Papst eine sensationslüsterne und entwürdigende Berichterstattung. (…) Katholische Medien müssten dieser Tendenz durch eine ethisch verantwortete Berichterstattung entgegenwirken. In ihren Sendungen müsse deutlich werden, dass menschliche Schicksale nicht instrumentalisiert würden.
Genau! Menschliche Schicksale (zum Beispiel Folter bis hin zur Kreuzigung) sollten nicht instrumentalisiert werden, zum Beispiel für Pilgerfahrten oder gar Religionsgründungen. Das wäre doch unmenschlich, nicht?
Die ethische Verantwortung wird allerdings wohl vergebens warten müssen.
(via Elias Schwerdtfeger)

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