Und da wir gerade bei unterdrückten Minderheiten waren, wird auf SPIEGEL ONLINE diese Woche wieder Genderkäse serviert:
EU-Justizkommissarin Viviane Reding dringt auf eine Frauenquote von 40 Prozent in den Aufsichtsräten börsennotierter Konzerne. (…) Männer haben im Schnitt 33, Frauen nur 20 Mitarbeiter unter sich.
Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (Männer sind bekanntlich stets selbst schuld) eine Vergrößerung von Unternehmen fordern, in deren Vorstand sich Frauen befinden. Immerhin können Frauen nichts dafür, dass die Unternehmen so klein sind. Chauvinistische Machoschweine: Halten das Unternehmen absichtlich klein, um Frauen den Erfolg zu verwehren!
Dabei sind Frauen allein schon wegen ihres Geschlechts deutlich besser qualifiziert:
Frauen haben zwar weniger Berufserfahrung — das aber vor allem deshalb, weil sie jünger in Führungspositionen aufrücken.
Da werden also Menschen mit weniger Berufserfahrung schneller befördert als diejenigen des anderen Geschlechts mit womöglich mehr Berufserfahrung. Klarer Fall von Unterdrückung.
Trotzdem sind die Erfolgsfrauen von heute sich immer noch ihrer natürlichen Rolle in der Gesellschaft bewusst, weiß Elke Holst, “Expertin” im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung:
Führungspositionen seien meist mit überlangen Arbeitszeiten verbunden, die mit Haus- und Familienarbeit schwer in Einklang zu bringen seien.
Gleichzeitig putzen, kochen und ein Unternehmen leiten geht halt nicht. Danke, Frau Holst, für diese Erkenntnis.
“Ich werde reich und berühmt, wenn ich ein Gerät erfinde, das es ermöglicht, Leute über das Internet ins Gesicht zu stechen.”
– Anonymus “HatfulOfHollow” im IRC

