Das deutsche Volk ist doch ein wankelmütiges! Da setzt es sich jahrelang dafür ein, dass Joachim Gauck endlich Bundespräsident wird, und nun, da er es geworden ist, mäkelt es ständig an seiner Amtsführung herum.
Dabei setzt er sich für die Belange jedes Bürgers ein, selbst der Soldaten dieses Landes, vor denen er eine fesselnde Rede gehalten hat. Er, der er jahrelang in einem Staat lebte, dessen “Nationale Volksarmee” eher gegen statt für das Volk gekämpft hat, weiß um die Vorzüge der deutschen Bundeswehr:
Welch ein Glück, dass es gelungen ist, nach all den Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur und nach den Gräueln des Krieges, in diesem Land eine solche Armee zu schaffen: eine Armee des Volkes, im besten, eigentlichen Sinne, kein Staat im Staate, keine Parteienarmee, sondern eine “Parlamentsarmee”, an demokratische Werte gebunden, an Grundgesetz und Soldatengesetz; (…).
Eine Armee des Volkes, die gegen den ausdrücklichen Willen des Volkes Zivilisten im Ausland die Birne wegballert; aber eben wenigstens nicht im Inland wie damals. Ja, es ist alles viel besser geworden. Wer aber würde die harte Arbeit der Soldaten für Deutschland ernsthaft kritisieren, wer aber erhebt störende Einwände gegen die Notwendigkeit der Gewalt? Natürlich: Nur die Weicheier.
“Und dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen.” Aber: “ ‘Ohne uns’ als purer Reflex kann keine Haltung sein, wenn wir unsere Geschichte ernst nehmen”, mahnte der Präsident. (…) Die Abscheu gegen Gewalt sei zwar verständlich, und Gewalt werde immer ein Übel bleiben, sagte Gauck in Hamburg. “Aber sie kann (…) notwendig und sinnvoll sein, um ihrerseits Gewalt zu überwinden oder zu unterbinden”, betonte Gauck.
“Ich wünsche nicht den Kampf. Wenn er mir jemals aber aufgezwungen wird, dann werde ich ihn führen, so lange in mir auch nur ein Atemzug lebendig ist… und ich kann ihn heute führen, weil ich weiß, dass hinter mir das ganze deutsche Volk steht!”
– Adolf Hitler
“Diese Bundeswehr ist keine Begrenzung der Freiheit, sondern eine Stütze unserer Freiheit”, betonte Gauck. Die Bundeswehr habe sich von unseligen militärischen Traditionen gelöst und sei heute fest verankert in einer lebendigen Demokratie.
Das deutsche Volk ist doch ein wankelmütiges! Es will Freiheit, Demokratie und Frieden, aber es will aus niederem Pazifismus heraus nicht, dass für Freiheit, Demokratie und Frieden gekämpft und gestorben wird. Diesem verweichlichten Volk kann man nur schwerlich sein Vertrauen schenken. Zum Glück ist die Bundeswehr eine parlamentarische und keine Volksarmee, sonst blieben ihr weitere Chancen auf die Verteidigung der demokratischen Werte im Ausland wohl verwehrt.
Was Christian Wulff wohl gerade macht?


Nun, da ja die ganze Welt Deutschland im Moment und sicherlich auch zukünftig die Schuld geben wird ‚dass alle Menschen dieses Planeten kein erspartes mehr haben werden, könnte es nicht schaden sich noch ein paar zusätzliche Friedenspanzer zu bauen anstatt jene an die Saudis zu verschenken.
Danke, Herr Gauck. Ein sehr visionärer Führer.