Ganz toll ist ja auch der Mobildiensteanbieter BASE, Teil der E‑Plus-Gruppe, der zwar ungefähr weiß, wie Werbung und sogar Kundenbindung trotz mittelmäßiger Netzinfrastruktur funktioniert, aber darüber hinaus doch gelegentlich so niedlich unbeholfen wie sonst nur die Bediensteten des rosa Riesen wirkt, etwa, wenn ein Tarifwechsel ansteht.
So etwa im Fall eines Wechsels von dem aus der Werbung bekannten, nicht mehr angebotenen Tarif “Mein BASE” zu dem Nachfolgetarif “Mein BASE plus”, der SMS- und BASE-Flatrate kombiniert und eine Besonderheit mit sich bringt: Die “Allnet Flat” (grässliche Terminologie, oder?) für 5 Euro pro Monat beinhaltet 100 statt, wie noch bei “Mein BASE”, 50 Freiminuten.
Ein Wechsel gestaltet sich also so: Die wechselwillige Kundschaft betätigt in ihrem Kundenprofil den Verweis, um zu “Mein BASE plus” zu wechseln, und ändert auf Wunsch bei der Gelegenheit gleich die Auswahl der “Allnet Flat 50” in die der “Allnet Flat 100”. Rechtlich gesehen ist das ein Tarifwechsel, bei dem die einzelnen Komponenten nur namentlich miteinander zusammen hängen.
So weit die Theorie, denn des Umsteigefreudigen Nachrichteneingang kann sich nach erfolgter Umstellung über regen Zuspruch freuen:
Und eigentlich ist man dann doch ganz froh darüber, dass man nur eine Vertragsoption statt derer drei geändert hat.

