Das war wohl eine Entscheidung aus dem Bauch heraus: “Döner-Morde” ist “Unwort des Jahres”.
Durch die Beschreibung der Verbrechen als „Döner-Morde“ seien die Opfer „aufgrund ihrer Herkunft auf ein Imbissgericht reduziert“ und in höchstem Maße reduziert worden“, sagte [Sprachwissenschaftlerin Nina] Janich.
Dass Männer auf ihr Geschlechtsteil und Frauen auf ihren imposanten Vorbau reduziert werden, ist ein bekanntes Phänomen. Das aber ist neu. (Ist das eigentlich jetzt besser oder schlechter?)
Dabei geht es ja nicht mal um die Herkunft: Außer den acht türkischstämmigen Opfern wird auch ein Grieche als “Döner-Ermordeter” geführt, außerdem eine deutsche Polizistin mit französischstämmigem Vornamen. Vielleicht wäre “Brotmorde” noch griffiger gewesen.
Aber was wäre so eine Meldung ohne ein Wortspiel vom Weltgeist? Das Zentrum für Türkeistudien fand die Entscheidung nämlich aus nachvollziehbaren Gründen ziemlich prima. Und wo befindet sich dieses Zentrum? Natürlich:
Das Zentrum für Türkeistudien in Essen begrüßte die Entscheidung.
Ich habe tatsächlich eine Weile nachdenken müssen, bis mir klar wurde, dass ein Studium in Informatik und ein Studium in Essen nicht vergleichbar sind. Eine schöne Schlusspointe wäre es aber gewesen.

Türkeistudien in Essen?
Geschmacklos!
Hätte man nicht warten können bis sich der Spieß umgedreht hat?
10% (oder wie ist die Dönertürkenquote hier in “’schland” mittlerweile, alda?) Leser weniger!
10% auf alles (außer Tiernahrung).
ey ’schwörealda
Beim Grab deiner Mudda?
bei den migranten.
Migranten sind überbewertet.
wieso, haben die etwa noch ein AAA Rating?
Ja. Migraaaaaanten.
wie mies.
Migranten sind mies?
Miesgranten.
Warum so grantig?
Aaaaalt!