Falls noch jemand dachte, dass die F.D.P. ihre witzigen Umfragewerte zum Anlass nehmen könnte, ihre Stammklientel, die so genannten “Besserverdienenden” aus dem so genannten “Mittelstand”, kritisch zu überdenken und gegebenenfalls zu wechseln, dann hat er nicht mit Patrick Döring gerechnet:
Gewerkschaftschef Sommer hatte sich in der “Bild am Sonntag” für die Einführung einer Reichen- und einer Vermögensteuer, die Erhöhung der Erbschaftsteuer sowie die Besteuerung von Finanztransaktionen ausgesprochen. Döring kritisierte diese Vorschläge als “ein Programm gegen den deutschen Mittelstand”, das auf Kosten der Arbeitsplätze und auch des Staatshaushalts gehe.
Wir wollen ja die Ackermänner und Maschmeyer und ihr Geld nicht vergraulen, nich’ wahr?
Ach, übrigens, die Gleichung E = m*c² sollte jedem Menschen bekannt sein, der hierzulande mal so was wie eine Schule besucht hat; auch, dass es “c Quadrat” und nicht “c zwei” am Ende heißt. Deshalb ist es eigentlich unverzeihlich, dass der “Freitag” ausgerechnet in der Rubrik “Wissen” bereits am Donnerstag so etwas veröffentlichen ließ:
[Das Elektronenvolt] beschreibt die Masse m in Form der Energie E – errechnet aus Einsteins Formel E=mc2, wobei c die Lichtgeschwindigkeit ist[.]
Aber montags ist man ja immer etwas milder gestimmt. Immer diese Wochenenden.


Zumindest bleibt die FDP sich treu, kann man von den Sozis nicht behaupten…gibt es mittlerweile eigentlich eine Partei wo die Klientel nicht Ackermänner und Maschmeyer sind? Ich fürchte nicht.
Der Mittelstand von gestern sind die Superreichen von heute, wieso auch nicht, deb Mittelstand gibt es im “Endviertel des 80 Jahre andauernden Finanzcrashzyklus” eh nicht mehr.
NPD.