Schon vieles habe ich verfasst in Prosa und als Reim,
doch wenige nur lesen es; zu trocken soll es sein?!
Ich schreibe über Emotion, Hass, Ungerechtigkeit,
von Liebe, Sehnsucht, Eifersucht, von Zwietracht und von Neid!
Das Föjetong hat mich entdeckt, verurteilt meinen Schrieb,
der “irgendwie wie and’re” sei, ich also nur ein Dieb?
Nein!, sag ich, Banausen, schweigt! — oder, noch besser, brüllt,
denn des Dichters Eigenlob wird durch Missgunst erfüllt.
Ich schwimme auf dem reißend’ Strom der populären Dichter,
will kochen wie einst Hölderlin und schreib doch bloß wie Lichter.
So bleib ich ohne Hintersinn und boshaftes Subtil,
ich brauche keine Wortgewalt und keinen eig’nen Stil.
Wofür denn auch? Erfolg und Ruhm erscheinen nicht mehr weit,
ich träum vom Preis für Lit’ratur, wie man ihn mir verleiht.
(Und die Moral von der Geschicht’:
Jaud und Lobo liest man nicht.)

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Leider nicht. Ich hoffte auf eine Bestätigungsanforderung Deines Plugins, die leider nicht kam. Aber Du hattest ja später auf meine Mail geantwortet, was diese Anfrage überflüssig macht.