Mindestens eine sensible Datei ist sogar verschlüsselt. Offenbar genau für den Fall, der nun eingetreten ist. Allerdings wurde das zugehörige Passwort ebenfalls geleakt, weil eine Mitarbeiterin es per Mail herumgeschickt hatte, die wiederum abgefischt wurde.
Zweierlei Bemerkung dazu:
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Es ist allzu leicht, mit dem Finger auf tatsächliche oder vermeintliche Schuldige (der Russe!!11!) zu zeigen, wenn das eigentliche Sicherheitsrisiko bei Benutzern liegt, die Passwörter im Klartext verteilen, und bei Administratoren, die auf so etwas wie eine saubere Rechtetrennung lieber verzichten. Müsste ich für das in Berlin Geschehene nun aber die Verantwortung übernehmen, wäre mein erster Vorschlag ein größerer Einschnitt ins Personal. Offenbar arbeiten in der Berliner Verwaltung Menschen, die lieber irgendwas mit Menschen machen sollten. Oder was mit Kunst.
Sicher: Es ist legitim, alles beim Alten zu lassen. Meine eigene Lebenserfahrung lehrt mich aber: Wenn es mein Ziel ist, dass jemand nachdrücklich den Eindruck behält, dass sein Verhalten vielleicht nicht das Allerschlaueste war, dann komme ich mit Zeigefingerschwingen nicht weiter. – Oder man lässt’s halt laufen. Is halt Berlin, wa.
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Haftnotizen an Bildschirmen landen wenigstens nicht in Datensammlungen.


Die Menschen in der traditionsverhafteten Berliner Verwaltung mit Modernitäten (leuchtende Schirme mit Bildern drauf, Internet u.ä.) zu versehen war ein schlimmer Fehler. Also: schnellstens fort mit dem neuländischen Teufelszeug!
Ein sicheres Büro braucht lediglich eine schallgedämmte Tür, einen Tresor (mit Schlüssel, kein Zahlenschloss!), eine Schreibmaschine (keine elektrische!), gut gespitzte Bleistifte und einen Jahresvorrat an Kohlepapier. Sollte sich (wg. Handwerker- oder Materialmangel) der Einbau von Rohrpoströhren verzögern, können die freigewordenen IT-Verantwortlichen interimistisch die interbürokratische Kommunikation sichern: als Büroboten.
PS.
Büromenschen auf Nichtbüromenschen loszulassen ist ein Verbrechen gegen die Menschheit.
PPS.
Haftnotizen sollten, wie schon ihr Name nahelegt, nicht im Büro, sondern lediglich hinter Gittern angefertigt werden.
Bundeszwang für Berlin.
Kubicki, übernehmen Sie.