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Kurzkritik: Dim Electrics

Dim Electrics

Lange nichts mehr über Musik geschrieben.

Bere­its Anfang Dezem­ber 2023, von mir zwar nicht un‑, doch zu spät bemerkt, veröf­fentlichte das Wiener „Musikpro­jekt“ Dim Electrics nach fast zehn Jahren eine erste Werkschau bei Sula­tron Records. Ken­ner ahnen bere­its, wo es musikalisch hinge­ht.

Von „Hawk­wind, (den frühen) Pink Floyd und Space­men 3, Sui­cide, Can und Neu!“ Sei die Musik bee­in­flusst, informiert der Pres­se­text und irrt kaum, obwohl ich Sui­cide nur in den leicht­en Widerk­län­gen, Can nur im groove auszu­machen ver­mag. Groove ist ein gutes Stich­wort: Leicht spaciges Fiepen leit­et ein, danach wird der Kör­p­er bis zum Album­sende angenehm von innen massiert. Wie aus ein­er Nebel­wand dringt elek­tro­n­isch ver­fremde­ter Gesang zu mir herüber. Das ist in Ord­nung.

DIM ELECTRICS — ways of see­ing, Sula­tron Records

Das let­zte Stück heißt „Dream Reac­tion“, ist knapp über 18 Minuten lang und klingt, wie es heißt. Hyp­no­tis­che Trip­musik für Men­schen wie mich, die von so was nur sel­ten genug bekom­men kön­nen.