An den derzeit stattfindenden und mitunter sehr albernen Diskussionen darüber, wann der Iwan denn jetzt endlich mal auf die energischen Kriegsanregungen des Westens antwortet, möchte ich mich inhaltlich nur in begrenztem Maße einbringen, weil mich allein schon die Konnotation stört, das alles könne nur mit mehr Waffen einigermaßen friedlich ausgehen; aber als äußerst anstrengend empfinde ich die vor allem in deutschsprachigen Medien längst ein groteskes Maß angenommen habende Angewohnheit, Städte zu den handelnden Subjekten zu machen:
Der Vertreter der Lugansker Volksrepublik (…) sagte (…), dass Kiew das Territorium der Republik mit schweren Waffen beschieße[.] (…) Indes behauptet der ukrainische Verteidigungsminister Alexej Resnikow, dass Kiew keine Gewaltaktionen und keine Militäroperationen plane. (…) Moskau hat wiederholt darauf verwiesen, dass Kiew die Minsker Abkommen verletze und die Verhandlungen über die Beilegung des Konfliktes hinauszögere.
Braunschweig kriegt Kopfweh. Erst mal mit Ulm telefonieren.

Wer oder was ist Moskau? Ich kenne nur Putin.