Abgrund der Woche: Anlässlich der zum Missfallen christlicher Fundamentalisten gänzlich gottlosen Amtsübernahme seitens Olaf Scholz’ machte ihm seine Amtsvorgängerin mit den Worten Mut, im Kanzleramt werde er “eine Mannschaft vorfinden, die voller Engagement ist”, was auch für diejenigen gelte, “die in der Küche arbeiten müssen”.
Mir war, bis ich diesen Artikel gelesen hatte, nicht bekannt, wie die Arbeitsbedingungen im Kanzleramt ungefähr aussehen mögen; aber es ist denen, “die in der Küche arbeiten müssen”, zu wünschen, dass Olaf Scholz in den nächsten vier Jahren die Ketten wenigstens etwas lockert und ab und zu mal eine neue Schale Wasser reinstellt. Gute Sklaven sind heutzutage wirklich schwer zu finden.


Muss ich widersprechen. Gute Sklaven haben entweder da draußen ihre Existenz zerbröselt bekommen oder sind einfach gute Sklaven. Da wird sich doch bestimmt eine Stelle finden, wenn schon in den heiligen Hallen der Ämter der Personalapparat aufgebläht wird. Und ganz neoliberal gibt es immer Deppen, die den Job machen.