An der Universitätsklinik Essen minderte ein Arzt unlängst das Leid Sterbender. Der Universitätsklinik Essen und dem Gesetzgeber gefällt das nicht:
Am vergangenen Freitag, den 20. November 2020, informierten die Universitätsmedizin Essen und die Staatsanwaltschaft mit der Polizei Essen darüber, dass sich ein am Universitätsklinikum Essen seit Februar 2020 beschäftigter Arzt in Untersuchungshaft befindet. (…) Es besteht der Verdacht, dass der Mediziner zwei schwerstkranken Menschen vorsätzlich und rechtswidrig Medikamente in deren letzter Sterbephase verabreicht hat, die zu deren Tod führten.
Auch Hinterbliebene und Angehörige seien empört, dass die Sterbenden völlig überraschend tot seien und nicht noch unnötig lange vor sich hinvegetieren mussten:
Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme gelten den Hinterbliebenen der Verstorbenen. Der Verlust ihres geliebten Angehörigen alleine ist schon extrem schmerzhaft. Darüber dann aber auch noch in den Medien lesen zu müssen, verbunden mit den einleitend genannten Vorwürfen, das ist sicherlich nur sehr schwer zu ertragen.
Kann man ja verstehen: Da bereitet man sich mental darauf vor, dass das Ableben eines anderen Menschen noch quälend lange dauern wird, und dann beschleunigt ein Unmensch diesen Vorgang. Da hat man sich ja ganz umsonst gefreut, noch lange zugucken zu dürfen. Hoffentlich wird der Spaßverderber bis an sein Lebensende weggesperrt.
Was genau unterscheidet den Menschen eigentlich vom Tier?

Typisch deutsch. Hätte man nicht warten können?!