Was ist eigentlich ein Abenteuer, insbesondere ein persönliches?
Eine Reise nach Bolivien oder auf den Himalaya, befindet der Deutschlandfunk. Anderswo kommt eine Welt- oder wenigstens eine Japan-Rundreise in Frage. Für “Wissensschule.de” ist es eigentlich nur wichtig, dass man überhaupt irgendwo hinreist, und sei es nicht weit: “Unser Lerngang ins Schmetterlingshaus und mein persönliches Abenteuer” (Maya Zyworonek, 3b), auch das ist gegebenenfalls immer noch spannender als ein Nachmittag zu Hause.
Und dann wäre da noch Oliver Nickel von “Golem.de”. Oliver Nickel reist augenscheinlich nicht gern, auch nicht in Schmetterlingshäuser und schon gar nicht nach Bolivien. Trotzdem möchte auch er sich nicht nachsagen lassen, er sei nicht willens, etwas zu erleben, und hat daher einen mutigen Schritt getan:
Ein Redakteur geht auf sein persönliches Abenteuer und testet das Microsoft Modern Keyboard mit Fingerprint ID.
Zum Glück blieb er unverletzt.

Abenteuer
Die Füße in den Eisschrank und Reinhold Messner lesen
(Uli Keuler, letztes Jahrtausend)
Der Olli hätte den Artikel mit einfachsten Mitteln zu einem richtigeren Alltagsabenteuer machen können, wenn er das Scheißteil von Tastatur auch auf Tauglichkeit im Freibad (Liegewiese und Chlorwasser), am Badesee (Sand und Süßwasser) oder am Meer (mehr Sand und ganz viel Salzwasser) getestet hätte. Dann wüssten wir jetzt auch wie viel direkte Sonneneinstrahlung reicht, um den verwendeten Kunststoff zu schmelzen. Optional hätten im Testzeitraum auch Grillabende (Bier, Fett, Ketchup, Rußpartikel) mit einfließen können. Aber der hat ja nicht mal das Bad in einer Tasse Kaffee ausprobiert!