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Sehen alle gleich aus.

Ich weiß noch nicht, was ich an die­ser hier­zu­lan­de nur unzu­rei­chend the­ma­ti­sier­ten gest­ri­gen Mel­dung am lustig­sten fin­de:

US-Bom­ben­an­griff tötet 85 syri­sche Zivi­li­sten, nach­dem sie fälsch­li­cher­wei­se für IS-Kämp­fer gehal­ten wor­den waren. (…) Am Mon­tag wur­den 21 Men­schen bei Angrif­fen getö­tet, von denen eben­falls ange­nom­men wird, dass sie von Flug­zeu­gen der US-geführ­ten Koali­ti­on durch­ge­führt wur­den. (…) Der tra­gi­sche Ver­lust des Lebens von Zivi­li­sten in Syri­en wird dem Pen­ta­gon, das beab­sich­tigt, sowohl die „Her­zen und Hir­ne“ des Vol­kes für sich zu gewin­nen als auch den mili­tä­ri­schen Sieg über die Ter­ror­grup­pe (hier: IS, A.d.V.) zu errin­gen, gro­ße Kopf­schmer­zen berei­ten.

(Über­set­zung von mir.)

Viel­leicht wirkt die Poin­te nur, wenn man ein­mal die­se heu­ti­ge Mel­dung als Kon­tra­punkt setzt:

Der deut­sche Außen­mi­ni­ster schloss sich in Washing­ton den War­nun­gen vor all­zu ein­fa­chen Ant­wor­ten an. (…) Die Men­schen im Irak jeden­falls hät­ten ein Recht dar­auf, aus „der Skla­ve­rei des IS befreit zu wer­den“.

Glück­li­che Syrer: Wer tot ist, kann nicht mehr ver­sklavt wer­den.


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