Inmitten des diesjährigen Finales der Frauenfußballweltmeisterschaft der Männer solle es eine „Halbzeitshow“ geben, deretwegen möglicherweise auch die Halbzeitpause verlängert werden solle, las ich in irgendwelchen Nachrichten. Dort sollen dann irgendwelche Popmusiker irgendwelche Popmusik vor sich hinknödeln. Ich nehme zur Kenntnis, dass die Veranstalter selbst nicht der Ansicht sind, zu so einer Veranstaltung treibe man die Menschen am besten mit der Aussicht auf interessanten Sport.
Demokratie bedeutet, dass eine Mehrheit die Oberhand behält. Das ist ein bisschen wie beim Mobbing.
Dass die Deutschen bei den in letzter Zeit wieder häufiger auftretenden „Notarzteinsätzen“ auf Bahnstrecken nur selten nach dem Auslöser, dafür stets nach Fahrkartenerstattung fragen, ist zur Kenntnis genommen.
Sprachliche Marotte, die jetzt schon zu viele Generationen von Menschen begleitet: „Ficken“ (z.B. Polizisten oder Parteien) als Ausdruck von etwas Schlechtem zu begreifen.
Ich halte es übrigens für völlig in Ordnung, dass Menschen die Freiheit haben, mittels ebendieses Fickens allzu oft brüllenden Nachwuchs in die überforderte Welt zu setzen, der später mal keine Rente mehr bekommen wird. Für keinesfalls selbstverständlich halte ich aber das Recht, mit diesem Nachwuchs dann in meinem Abteil zu sitzen.
Wollen wir uns wirklich die Welt von Menschen erklären lassen, die „strugglen“ schreiben, wenn sie „straucheln” meinen?

Polizisten zu ficken kann tatsächlich, wie ich aus Erfahrung weiß, allen beteiligten Parteien viel Freude bereiten. Sollten sich zukünftig weitere Gelegenheiten dazu ergeben, werde ich natürlich strikt auf die Einhaltung der »Nur Ja heißt Ja«-Regel achten. Und ggf. die Situation von meinem Anwalt (Hobbyfilmer, auch schwul) aufnahmen lassen (Videobeweis), sollte demnächst – man kanns nicht wissen – eine strafrechtsrelevante Beweislastumkehr eingeführt (hihi!) werden.
Ich habe sofort der heute show gemeldet, dass Du Frauen unterdrückst, weil Du Männer fickst.