Na, auch Linux statt Windows zu Hause?
Dann patcht mal schön euren Kernel!
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Du, es wird ein Bisschen peinlich langsam – für Dich, nicht für Linux-Nutzer. Denn der Linux-Kernel hat immer wieder Zerodays, so wie jede andere Software auch. Aber mit einem unixoiden Betriebssystem kann man wenigstens einigermassen einen sicheren Betrieb dahingehend gewährleisten, dass man das System versteht. Die Million Programme, die bei Windows alles mögliche machen (und bei weitem nicht nur das, was dokumentiert ist), versteht vermutlich niemand mehr. Einen Windows-Rechner sicher zu betreiben kann man entsprechend in der Praxis vergessen, während es schwierig ist, unixoide Systeme in der Praxis einigermassen sicher zu betreiben.
Windowsnutzer reißen ja aber auch nicht in sozialen Medien fortwährend die Klappe auf, wie viel sicherer sie unterwegs sind, bloß weil sie ein Installationsprogramm durchgeklickt haben, und brauchen daher auch kein Korrektiv.
Und den Linuxnutzer, der sein System vollumfänglich versteht, nöchte ich erst mal kennenlernen. Anders als etwa unter OpenBSD sind die Manpages von überschaubarer Qualität. Und die meisten Neulinuxer haben nie im Leben eine Zeile C‑Code verstanden.
Keine Ahnung, was du da erzählst. Mir berichten dauernd Windows Nutzende, dass ihr System doch sicher sei, weil sie Updates eingespielt haben und iwas an Drittsoftware wie Antiviren Systeme oder komische Cleaner installiert haben.
Und von Admin Seite kommt diese Aussage auch dauernd, mit dem Hinweis „Linux als Hobby Projekt kann ja garnicht sicher sein“. 🤦♂️
Was ja stimmt. Software allgemein ist nie ganz sicher, und Linux hat halt einen gewaltigen Nachteil gegenüber guten Betriebssystemen: Für so was wie Qualitätssicherung fehlt’s da einfach an Ressourcen. Und das merkt man oft.
Um Cloud Strife zu zitieren: „Ich bemitleide dich, denn du hast überhaupt nichts verstanden.“
Schönen Abend noch und viel Spaß mit deinem „sicheren“ Windows.
Du bist da einer Fehlinformation aufgesessen. Ich nutze kein Windows.
Warum hetzt du dann gegen Linux? Das ergibt keinen Sinn.
„Linux hat einen Bug“ ist „hetzen“ und das darf man nur, wenn man Windows nutzt.
Ach so.
Hast du schlecht geschlafen oder bist du nur allgemein ein bisschen begriffsstutzig? Ich meine, du scheinst Linuxer zu sein, da erübrigt sich die Frage fast, aber gestellt haben möchte ich sie dann doch schon.
hi tux0r,
du hast ne tuxproject seite, und zerreist dir über einen bug im linux die klappe,
echt jetzt ? Und Du willst ein Linuxer sein ? Du hast eher das WindowsCloud in der mache und lässt dich einsperren von Microsoft, anstatt zu wissen, daß bei Linux jeden tag updates raus kommen wo um einiges schneller bugs schließt als bei Microsoft…
Und bei sowas so ne meldung raus zu hauen *kopfschüttel* Da solltest du lieber vorsichtig sein, daß die ne Linuxgruppe nicht die Webpage abschießt .. oder sonst was übleres macht mit einem Windows 0Day exploid ! Wo man deine loginadresse sieht als ip und die dann nachgehen kann
Lass in zukunft solche dämlacken News, das gehört sich nich !
liebe Grüße
Blackcrack
Nein, ich will kein Linuxer sein. Das ist unter meinem Niveau. Und nein, ich habe keine Windows-„Cloud“. Ich wünsche den Zwölfjährigen viel Glück beim „Abschießen“, wieso auch immer sie das wollen sollten. Zu viele Fakten für das kleine Hirn?
hi noma‘ tux0r
gnh.. okey, nochma‘
Hallole nochma tux0r
hab ich schon gesagt daß ich keyswitches hasse in comment editoren *s*
also nochma, Wenn Du heut Win 10 und 11 benutzt bist du bei Microsoft mit einem Login registriert oder nicht und deine Daten werden in einer Cloud gesichert ob du willst oder nicht, damit MS dir besser auf die finger schauen kann, ob du willst oder nicht, ob die daten in den Staaten sind oder nicht, Du hast einen MS-Account und der iss in ner cloud.. ob du idrive oder so n mist benutzt oder nich, deine antowort.. zeigt nur, wie intelligent Du bist.. also, nichmehr solche dinger bringen wie„Windows iss besser als Linux oder so n müll, sonst kanns echt mal passieren, daß du… nich von mir, aber von einem dem du auf die füße trittst undd er das garnicht wizig findet.. und sich n spaß draus macht, dein System zu infiltrieren.. also lass den scheiss..
liebe Grüße
Blackcrack
Du wirst hier kein „Windows ist besser“ von mir lesen. „Linux ist der letzte Rotz“ hingegen schon. Ein so peinliches Würstchen, dass man ein Betriebssystem so sehr verehrt, dass man für es in den Heiligen Krieg zieht, muss man natürlich auch erst mal sein, aber nach allem, was in in Linuxforen bisher gelesen habe, tummeln sich solche Würstchen vor allem dort.
Mohammet Brüda‘ machen auch einen heiligen Krieg, warum sollst nich Linuxirre geben, die genauso ab gehen… ich meins ja nur freundlich mit dir..
Ich grinse mir immer einen, wenn mir Leute erzählen wollen, dass sie mit ihrer Installation „in einer halben Stunde fertig“ sind. Wenn ich meine durchkonfigurierten Systeminstallationen plane, richte ich mich auf mehrere Tage ein (inzwischen teilweise nicht mehr, weil ich meine Konfigurationen häufig von einem auf den anderen Rechner übertragen kann, was den Zeitaufwand massiv verkürzt). Solche Unsinnsaussagen habe ich aber schon bei Linux und Windows beidermaßen gehört. Ich stimme dir aber zu, dass die Kompetenz zur Installation sich nicht auf die Bedienung eines Installers beschränken sollte.
Dies betrifft wohl alle heutigen Systeme gleichermaßen. Es soll Leute gegeben haben, die den C64 vollumfänglich verstanden haben. Das ist bei der heutigen Komplexität der Systeme und der Vielfalt unterschiedlicher Hardware natürlich nicht mehr möglich. Auch Linus Torvalds wird den Kernel nicht mehr vollständig kennen. Aber aufgrund der Abstraktionsebenen heutiger Systeme ist dies auch nicht mehr nötig. Man kann Linux auch nutzen, ohne es zu „verstehen“.
Dies ist aber auch keine „verpflichtende Nutzungsbedingung“ für den Einsatz von Linux – allenfalls ist dies hilfreich. So muss ja auch niemand den Motor tauschen können, um Auto fahren zu können/dürfen.
Richtig. Von den Nutzern der meisten heutigen Systeme muss ich aber auch nicht in ermüdender Regelmäßigkeit lesen, ihr System sei das allergeilste, weil sie den Code angucken können.
Richtig. Es wird aber in sozialen Medien und Foren immer wieder als riesiger Vorteil verkauft. Dem halte ich etwas entgegen. Mehr nicht.
Weil es jetzt hier und da mal eine Lücke im Kernel gab, muß man ja nicht gleich ein Faß auf machen. Ich bin schon etwas länger beim Thema Computer dran und nutze alle drei Systeme schon ne Weile. Immer wenn auf macOS oder Linux ein Virus oder eine Sicherheitslücke gefunden wurde, wird wieder mal eine „Sau durchs Dorf getrieben“. Täte man das bei Windows, so viel Säue gäbe es auf der ganzen Welt nicht. Tja es gab schon mal Windows Systeme, die prompt nach der Installation meinten „das System sei unsicher“. Obwohl noch nix installiert war.
Ich hab trotzdem Spaß an meinem Linux Mint Notebook. Aber auch an meinem iMac. Bei beiden hab ich ein „zuhause“-Gefühl, was ich bei Windows noch nicht so richtig hatte. Momentan läuft Windows nur im Büro wegen dortiger Abhängigkeiten. Zuletzt hatte ich dieses „zuhause“-Gefühl bei GeoWorks. Kennt wohl keiner mehr. Oder doch? War noch „vor“ dem Internet, zumindest war das Internet damals nicht für Endverbraucher.
Ich mache kein „Fass auf“. Ich hinterlasse hier ohne großes Aufhebens jeweils einen Hinweis. Die großen Wortschwalle zum Thema überlasse ich Linuxnutzern, die zuverlässiger als die Deutsche Bahn jedes Mal darunterwüten, wie sehr sie sich jetzt missverstanden fühlen. So auch diesmal.
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Ich fühle mich keineswegs missverstanden. Kritik ist berechtigt. Ich schreib nur meine Meinung und meine Gedanken. Ich halte Linux trotzdem für ein gutes und wichtiges System, was das Internet tagtäglich am Leben hält. Sei es Router, NAS, Digitalkamera, überall läuft Linux. Und nicht zuletzt die zahlreichen IoT-Geräte genannt. Viele Webserver laufen auch auf Linux. Man sollte aber auch das Gleichgewicht gegenüber anderen Systemen herstellen.
iOS ist beispielsweise ein recht abgeschottetes und sicheres System. Wobei ohne Sicherheitslücken wohl auch kein Jailbreak möglich wäre. Man sieht, Sicherheitslücken gibt es überall. Man muß nur abwägen. Mir scheint, bei Windows-Systemen wird viel „unter den Teppich“ gekehrt, weils normal ist.
Bei mir nicht. Da geht es ja schon los…
Linux kann (wie Windows, OpenBSD und meinetwegen Haiku) überall eingesetzt werden. Die Binse, dass es tatsächlich auch überall läuft, ist aber schlicht nicht wahr. Ich weiß nicht, was sich Linuxer von diesem Märchen erhoffen. Marktanteile? Wofür?
Richtig, empfehle ich auch gern weiter.
Das ist auch nicht mehr so leicht. Gut so.
Wo läuft Linux denn nicht? NAS-Systeme bauen doch meist auf Linux, nein? Router auch. Oder läuft auf einer Fritzbox z. B. kein Linux? Auf meinem GL.inet mango auf jeden Fall. Und auf meinen Unifi-Komponenten im Büro und zuhause auch, oder?
Dann nutze ich auch Geräte von Shelly, da läuft mit Sicherheit auch Linux drauf, oder? Mit Sicherheit, weil ich mir nix anderes vorstellen kann. Heißt aber nicht, daß ich den Fakten widerspreche, sollte doch was anderes drauf laufen.
Sicher bin ich mir jedenfalls, daß beim Pi-Hole auf einem Pi auf Linux läuft. Ebenso mein LibreElec mit Kodi, mit dem ich tagtäglich meine Videos am Fernseher schaue. Life-TV ist schon lange bei mir vorbei. Wobei mein Kathrein Receiver bestimmt auch ein Linux drunter hat. Bestimmt, weil ich es nicht genau sagen kann. Es gibt aber Anzeichen dafür. Aber ich kann auch falsch liegen.
Mein monsieur cuisine nutzt auch Linux, oder? Scheint ein Android zu sein, was da unterhalb der Anwendung läuft. Ebenso mein Tolino Page.
Im Büro nutzen wir ESX als Hypervisor, da läuft auf jeden Fall ein Linux. Ebenso auf der Firewall und den oben erwähnten Netzwerkkomponenten wie Switches und Accesspoints von Unifi.
Und: Ich bin kein Linuxer. Ich nutze alle was mir in die Finger kommt. Empfehlen tue ich mittlerweile nix mehr, weil ich es leid bin in eine Trompete zu blasen. Jeder darf das nutzen was er / sie will. Ich bin jedenfalls mit meiner Kombination aus macOS und Linux (Linux-Mint auf dem Notebook und Linux auf dem Mango-Router) glücklich. Ebenso auf dem NAS. Mit Windows bin ich hingegen weniger glücklich und nutze das privat nicht.
„Bei mir läuft Linux auf irgendwelchen Netzwerkgeräten“ ist eine doch sehr andere Aussage als „Linux läuft immer auf Netzwerkgeräten“.
Hier. Gerade bei Embedded-Kram ist übrigens öfter Net- oder FreeBSD drauf als man glauben sollte. Einfacher Grund: Die Lizenz gibt es her, dass man dann nicht den Quellcode rausrücken muss.
Diese Kritik ist wohl richtig. Aber was folgt daraus?
Faktisch ist Linux prinzipiell auf nahezu jeder Hardware lauffähig (die Betonung liegt auch „nahezu“). Wenn es dies nicht tut, dann kann dies wiederum viele Gründe haben. Z.B. das aus irgendwelchen Gründen niemand es anpasst und paketiert. Wenn es die nicht tut, dann vielleicht wirklich weil die Hardware nicht geeignet ist. So dürfte es kaum möglich sein, Linux auf einem C64 laufen zu lassen. Da ich stets jede Behauptung recherchiere, lerne ich gerade, dass dies mit Krücken doch möglich ist. Inwiefern das sinnvoll ist, mag JedeR selbst beurteilen. Aber faktisch habe ich Linux schon auf zahlreichen Geräten laufen gesehen bzw. Berichte darüber gelesen.
Wen meinst (und kritisierst) du mit „Linuxer“? EntwicklerInnen? Oder vielleicht doch Menschen, die Linux zwar einsetzen, aber keine Ahnung haben und daher Halbwahrheiten verbreiten? Wohl kaum jemand, der/die sich wirklich und intensiv mit Linux auseinandersetzt wird den von dir richtigerweise kritisierten Unsinn selber verzapfen! Falschaussagen zu kritisieren ist richtig. Dann aber bitte im richtigen Kontext.
Dasselbe, was auch aus der Behauptung folgt, man bekäme Linux „fast überall“ zum Laufen: Nichts. Ein Betriebssystem muss auf meiner Hardware laufen. Und das tut bei Weitem nicht nur Linux. Damit ist das kein Argument für Linux.
Wie Anzeige ist raus? Was meinst du damit?
„Tötet sie alle. Der Herr wird die Seinen erkennen.“
(Simon de Montfort)
Gott sei mit dir ! hehehehe.. ohhjaa…
Komm, ich nehm das Stöckchen auch noch mal auf, wuff! Wo du kommunizierst, wäre es, falls du denn etwas mitteilen möchtest, hilfreich, zwischen Heimanwendern/Desktop, Terminals, Servern und blabla zu unterscheiden. Sonst machst du exakt das, was der pauschalisierende Popanz, an dem du dich arbeitest, seinerseits liefert.
Ich moniere und prangere aber vor allem das Ritual in der Überschrift an. Das hat etwas von „friedlicher als die USA“ in Bezug auf jedes Scharmützel auf diesem Planeten. Aber das mit der awareness rockt. Wuff! Wuff! *zungerausstrecksmiley*
cheers.
Friedlicher als die USA war auch das Dritte Reich, zumindest gemessen an der Anzahl an geführten Kriegen und geworfenen Atombomben. Gut, es hatte nicht so lange Zeit… (oje! Das gibt doch wieder Post!)
So lange der pauschalisierende Popanz mir was von „sicherer als Windows“ vortanzt, werde ich ihn zitieren. Ich hab‘ mir das ja auch nicht ausgesucht. Heimanwender haben von Linux meines Erachtens nur sehr wenige Vorteile gegenüber FreeBSD und meinetwegen Haiku (und der Vorteil gegenüber macOS ist eh nur „kostnix“). Was auf einem Server läuft, juckt eh niemanden. Ich habe eine Zeitlang einen FreeBSD-Server für eine Partei betrieben, er konnte problemlos an einen Linuxadmin übergeben werden, der sofort wusste, wo alles ist. Ansonsten halte ich Betriebssystemweitwurf für einen wenig ergiebigen Sport. Da kriegt man höchstens Herzchen auf Mastodon, aber halt kein längeres Glied.
Dass Linux auf dem Server eine bessere Idee ist als Windows, stelle ich hier ja auch gar nicht in Abrede. Da hast du leider schon Recht.
Welchen Mehrwert hast Du mit Deinem Blog eigentlich für OSBN? Da kommt doch jetzt nicht wirklich etwas Konstruktives… Magst Dich nicht vielleicht da abmelden?
OSBN = Open-Source-News = Linuxprobleme.
Sollte es nicht eher heissen:
„Na, auch Ubuntu zu Hause?“
Nö.
Ich nehme Tux0rs Anmerkungen wahr und schau dann nach einem Patch, was i.d.R. dann schon automatisch gemacht wurde. Ich verstehe auch seinen triefenden Hohn, die meisten User sind naiv was Sicherheit angeht, andere komplett drüber weil sie nicht begreifen das sie kein lohnendes Ziel sind.
Und damit ist es auch gut was mich angeht, mir ist es scheißegal was andere auf ihrem Rechner haben.
Mir ebenfalls.
Um diese teilweise entgleiste Diskussion wieder einzufangen und dieses Thema hoffentlich abzuschließen:
1. Soweit ich bei den vielen Quellen gelesen habe, betrifft diese Lücke übrigens auch Windows (evtl. habe ich diesen Hinweis aber auch missinterpretiert).
2. Das Sicherheitsframework AppArmor soll diese Lücke teilweise eingrenzen. Somit wäre eher die konstruktive Diskussion zu führen, wie man Linux-Systeme besser absichern kann.
Jetzt kommt teilweise „alter Scheiß“, der aber im Gesamtkontext wichtig zum Verständnis ist:
1. Dieser anrüchige Fall des _NSAKEY (https://de.wikipedia.org/wiki/NSAKEY) von 1998 wurde nie wirklich befriedigend aufgeklärt und ist daher als ungelöst zu betrachten.
2. Einige Quellen (vor allem im englischsprachigen Raum) bestätigen, dass der Vater von Linus Torvalds in der Hochzeit der NSA-Affäre (von der inzwischen fälschlicherweise niemand mehr redet) berichtete, dass die NSA an seinen Sohn herangetreten ist, dass er doch bitte eine Hintertür in den Kernel einbauen solle, was Linus aber verweigerte. Und es hat ja schon auf der Anwendungsebene Versuche gegeben, Schadcode in Linux zu implementieren, was aber aufgefallen ist.
3. Vor etwa einem Jahr ging durch die Medien, dass der Chefjustiziar von MS Frankreich unter Eid bestätigte, dass möglicherweise EU-KundInnendaten an die amerikanische Justiz übermittelt werden. (https://www.heise.de/news/Nicht-souveraen-Microsoft-kann-Sicherheit-von-EU-Daten-nicht-garantieren-10494684.html) Die in vielen Punkten richtigerweise kritisierte Firma Apple ist in diesem Punkt allerdings weiter.
4. Seit mindestens 2024 arbeiten MS und Palantir zusammen (https://www.heise.de/news/KI-Podukte-fuer-US-Geheimdienst-Palantir-und-Microsoft-erweitern-Zusammenarbeit-9829343.html, https://netzpolitik.org/2024/palantir-und-microsoft-warum-der-deal-ein-verlust-fuer-digitale-buergerrechte-ist/). Somit ist die Spionage bereits als fest im System verankert anzusehen.
Damit sollte eigentlich jeglicher Diskurs bzgl. der „Sicherheit“ von Windows beendet sein. Es ist richtig, Sicherheitslücken in Linux zu thematisieren und auch dieses zweifellos falsche Narrativ des „Linux/OpenSource ist fehlerfrei“ anzuprangern. Aber konzeptionell (Überprüfbarkeit des Quellcodes und anzunehmender Freiheit von Hintertüren/Schnüffelsoftware) ist es faktisch so. Somit ist auch die Diskussion über neu entdeckte Lücken im Kernel („Copy Fail“, „Dirty Frag“, „Fragnesia“, …) zwar richtig und wichtig, aber insgesamt betrachtet ein Nebenschauplatz. Daher empfinde ich diese Kategorie hier (ohne dass sie konstruktive Impulse setzt) in dieser Form ebenfalls als ziemlich überflüssig – wenn auch ich die Intention sehr begrüße. Auch an die KommentatorInnen gerichtet: Welche Verbesserungsvorschläge habt ihr?
Es gibt keine sichere Software. Manche Software wird besser auditiert als andere. Und es gibt natürlich nicht das eine Betriebssystem, das für alle besser ist als alle anderen Betriebssysteme. Sonst gäbe es ja nur eines.
Windows ist als US-System wie auch der Linuxkernel an bestimmte Vorgaben der US-Regierung gebunden, was den NSAKEY erklären könnte. Das NSA-Exportverbot für sichere Verschlüsselung gilt zum Beispiel auch für Linux.
Das ist mir in seiner Aussage auch etwas zu einfach. Es gibt aber „hinreichend sichere“ Software oder „Software ohne bekannte Sicherheitslücken“. Anders könnte man ja auch gar nicht arbeiten. Und auch dies ist wieder ein pro-Argument für quelloffene Software. Denn welche Glaubwürdigkeit hat ein Audit über proprietäre Software, deren Aussagen und Erkenntnisse nicht gegengeprüft werden können?
Linus Torvalds lebt in den USA, das ist richtig. Aber in wie fern ist der Linux-Kernel ein explizit amerikanisches Produkt? So ist er wohl nicht gemeint. Und in wie weit soll sich der Fall von Phil Zimmermann auf den Linuxkernel übertragen lassen? Wo hast du das her? Wenn dem so wäre, dann läge der Kernel vermutlich schon eh längst in einem anderen Land. Zumal es ja ganz einfach möglich ist, ihn herunterzuladen und zu forken. Was also sollten diese behaupteten Auflagen eigentlich bringen?
Auch geschlossene Software wird auditiert, oft übrigens besser als offene Software. Dass viele Menschen, die keine Zeile Code verstehen, den Code angucken können, war jedenfalls noch nie ein gutes Argument.
Linux ist rechtlich gesehen US-Software, die Linux Foundation sitzt dort und (nicht zuletzt) die US-Sanktionen gegen Russland sind rechtlich bindend für den Kernel, weshalb sie russische Maintainer rauswerfen mussten. Das bedeutet: Trump darf entscheiden, wer Linux entwickelt. Viel besser als Windows…
Für dieses „besser“ hätte ich gerne einen Beleg. Aber: Das mag daran liegen, dass die proprietären Anbieter (so sie denn ein Interesse an einem Audit ihrer Software haben) häufig eher als eine Community die Kohle dazu haben, diesen zu beauftragen.
Natürlich. So kann ich ins Museum gehen und mir Bilder angucken, ohne „KunstexpertIn“ zu sein. Aber es macht natürlich wenig Sinn, mir Quellcode anzuschauen, wenn ich keine ProgrammiererIn bin. Aber: Bei quelloffener Software KANN ich mir den Quellcode ansehen. Bei proprietärer Software geht das nicht. Oder nur, wenn ich einen NDA unterschreibe.
Ja, die LF sitzt dort. Aber der Quellcode ist offen, kann auf „Anordnungen“ hin untersucht werden und kann (und wird) international gespiegelt. Wo ist da also das Problem?
Wenn ich die Medienberichte richtig verstanden habe, dann war dies eine Entscheidung von Linus Torvalds höchstpersönlich. Das kann man begrüßen oder nicht. Zum Verständnis empfehle die Beschäftigung mit dem Russisch-Finnländischen Krieg, der nicht gut für Finnland ausgegangen ist. Solche Geschehnisse prägen ganze Generationen. Und Torvalds ist bekanntermaßen ein emotionaler Mensch (der übrigens aber auch schon auf Nicht-RussInnen verbal eingedroschen und sie vereinzelt rausgeworfen hat – hier aber aus anderen Gründen).
Dieser „offensichtlichen“ Herleitung kann ich nicht folgen – aber nicht weil ich die Aussage nicht verstanden hätte. Wenn dem so wäre, dann wäre Linux ein rein amerikanisches Produkt (nach dieser Logik sogar eines der amerikanischen Regierung). Was es aber nicht ist, da ProgrammiererInnen, Distributoren und Spiegelserver international verteilt sind – und übrigens auch die Kernel-Community. Und dies entspricht so gar nicht der Trump’schen Ideologie, dass alles in Amerika hergestellt werden soll.
NDAs existieren aus Gründen. Nicht alles, was du nicht sehen kannst, ist automatisch falsch.
Eben. Klarer Punkt für kommerzielle Software.
Du solltest coolere Medien lesen. Nein, die Entscheidung kam vor allem von der Rechtsabteilung. Money quote (aber lies den Rest auch): „If your company is on the U.S. OFAC SDN lists, subject to an OFAC sanctions program, or owned/controlled by a company on the list, our ability to collaborate with you will be subject to restrictions, and you cannot be in the MAINTAINERS file.“
Und jetzt schlag mal nach, wer diese OFAC-Sanktionslisten schreibt. Tipp: Nicht die EU.
Linux ist damit – rechtlich gesehen – nicht weniger US-amerikanisch als Windows und macOS. Die Entwickler sitzen auf der ganzen Welt? Ja nun, Microsoft hat auch eine Niederlassung in Bayern. Du verstehst?
Ich habe aber auch keine Möglichkeit, dies zu „kontrollieren“/bewerten. Und bei der Betrachtung der weltpolitischen Lage darf ich ja wohl Zweifel anmelden, ohne mich gleich als Schwurbler bezeichnen zu müssen? Und ist amerikanische Schnüffelei besser/weniger schlimm als russische oder chinesische?
Du wirst dir denken können, dass ich diese Schlussfolgerung so gar nicht teile.
Dazu ist mein Schulenglisch zu eingerostet (aber das ist natürlich mein persönliches Problem). Aber was ist die Schlussfolgerung daraus? Linux ist sche*ße? Ich bleibe dabei: Ich kann es prinzipiell forken, spiegeln, patchen (was kein Plädoyer für einen „Nebenkernel“ sein soll, wie es ja mal einen „Nebenpapst gegeben haben soll). Mach das mal mit der dir aus irgendeinem Grund so sympathischen proprietären Software!
Du wirst dir denken können, wie ausgeprägt mein Vertrauen in die bayrische Niederlassung ist.
Aber mich einen Beitrag weiter erst mal mit „unterkomplex, aber das ist ja gerade populär“ anranzen. Du bist echt ein Vogel.
Bei der russischen/chinesischen schreien die, die mich regieren, zu Recht Zeter und Mordio. Bei der US-amerikanischen fragen sie, ob sie sich (und uns) vielleicht noch ein bisschen tiefer bücken sollen. Der reale Unterschied liegt also in den Auswirkungen auf unser Leben.
Ist mir eigentlich bums. Heutzutage darf ja jeder seine eigenen Schlussfolgerungen in einen Texteditor reinschreiben und dann auf eine eigene Website hochladen, ohne dass er vorher fragen muss, ob sie mehrheitsfähig sind. Versuch das doch auch mal, ist irgendwie produktiver, glaube ich.
Die Schlussfolgerung ist: Wer US-Software (zu Recht) meiden will, der sollte auch Linux meiden und sich mit Software aus anderen Ländern anfreunden. Je weniger USA, desto besser.
Ich habe nicht dich als Person, sondern einen Teilaspekt deiner Argumentation als „unterkomplex“ bezeichnet.
Absolute Zustimmung. So ärgert mich z.B. dieser Jubeltanz zum geplanten KI-Rechenzentrum von MS im Rheinischen Revier. Wir reden uns den Mund fusselig zur digitalen Unabhänigkeit. Es muss nur was von „Arbeitsplätzen“ schwadroniert werden, da setzt das rationale Denken aus. Im KI-Rechenzentrum gibt es niemanden, der den Leuten morgens die Brötchen verkauft. Da laufen vielleicht ’n paar Admins rum, das war’s dann. Dafür nimmt man dann gerne die amerikanische Schnüffelei in Kauf.
Aha, so nähern wir uns langsam dem Kern der Diskussion. Unabhängig davon, dass ich da in großen Teilen mitgehe, will ich dennoch anmerken: Dann musst du aber auch sicherstellen können, dass jede Bibliothek, jedes Konsolentool „frei“ von US-Code ist (was bei den BSDs vermutlich auch nicht der Fall ist). Auch jede Firmware, etc. etc. Und da wird es dann schon schwierig. Aber noch mal: Ist es OpenSource, kann ich es auf eventuelle Hintertüren untersuchen, sonst nicht. Und ich denke doch, dass die „Schnüffelfreiheit“ wichtiger als die Herkunft ist?!
Und: Wenn dir amerikanische Software so generell unsympathisch ist, dann musst du auch gleichermaßen vor Windows/Apple/Google warnen.
Noch mal Und: Es ist doch genau der Ansatz des DID den Leuten aus den Klauen solcher Ekelkonzerne zu verhelfen. Das sollte man doch unterstützen und gerne konstruktiv auf noch bestehende Fehler hinweisen, statt direkt wieder zu keulen.
Ich bestreite ja gar nicht, dass es irrsinnig schwer ist, in der EDV komplett auf US-Einflüsse zu verzichten. Vor einem Betriebssystem, das „von Trump abhängig“ ist, zu warnen und den Gewarnten dann einzureden, dass nur Linux, nachweislich selbst gewissermaßen „von Trump abhängig“ (siehe Diskussion über die US-Sanktionen), die Erlösung vom US-amerikanischen Ungemach bringt, ist aber sachlich falsch, technisch naiv und hinsichtlich der Intention gefährlich.
Ich warne nicht vor Linux. Ich warne vor den Scheuklappen, die „es gibt nur Linux und die Bösen“ so mit sich bringt. Wohlgemerkt: eine Weltsicht, die ich dir persönlich nicht attestiere.
Also, ich nutze ja nur noch CBL. Camp Bell Linux wurde mit führenden Köchen der US-Army geschrieben, um den veränderten Nachschubbedingungen gerecht werden zu können. Feste Bestandteile des Desktop Environments sind (u. a.) Pflanzen- und Tierbestimmungstools, die direkt über den Meatserver mit der Zubereitungs-und Rezeptdatenbank kommunizieren. Zudem verfügt es über eine integrierte Pop-Art, hinter dem sich jedes Plasmoid verstecken kann.
Wo kommt denn auf einmal dieser Traffic an KommentatorInnen her, die wohl alle neu sind und das Hirnfickversum nicht kennen?
1.) Seit ewigen Zeiten ist dies hier als größtenteils Satireprojekt mit Musikempfehlungen bekannt.
2.) Geniesser kennen es, Kenner geniessen es.
3.) Wer kommentiert denn hier bitte ernsthaft, das… ach nee, Zeit zu schade dafür… Besseres zu tun…
4.) Schade, kein Popcorn mehr im Haus.
Vom OSBN.
Ist ja nicht so als wärst du neu da, ich lese dich immer übers OSBN und finde deine Artikel eine Bereicherung. Schließlich möchte ich wissen, wo „mein“ Linux (zumindest bekannte) Schwachstellen hat.
Und die Antwortmöglichkeiten unten sind top! Dein Theme ist hässlich. (Aber das habe ich vor einem Jahr oder so schon geschrieben. Daran geändert hat sich nichts.)
Danke! Doch, eine Kleinigkeit, aber die sieht man nicht unbedingt.
Hier ist ja was los. Ist das schon die neuste Lücke (bin die Feeds noch nicht alle durch)?
Ich nutze gerne Linux, auch wenn es nicht sicherer als Windows ist.
Masochist.
Jehova! Jehova!
Gibt es eigentlich schon wieder Spaß mit den neuen Kernels?
Ich frage für 1 Freund.
Garantiert.
Lustig ist ja der Zeitpunkt. Nachdem das KI-Video über die Gendarmerie in Frankreich viral ging (die ihren Bullenverein unter Linux betreibt) und HP ein KI-basiertes Linux-Washing-Video rausbrachte, weil sie jetzt auch endlich ein Laptop draußen haben, dass auch unter Linux läuft, ohne dass man Windows für die Firmwareupdates benötigt, häufen sich die Kernelprobleme.
Ob Cyberkriminelle jetzt das Land wechseln?
Wenn ich die Kommentare so lese verstehe ich was tux0r meint :). Und das der dann seinen Rant darüber loslässt… was habt ihr erwartet? Genau deswegen bin ich ja hier. Kommt also mal runter, genießt frei fließende Agression, traut sich ja sonst keiner mehr.