Ein „Sprech“ sei es also, was aus dem CDU-Vorsitzenden unter zustimmendem Nicken eines Herrn von der SPD herauspurzelte, nämlich ein „Nazisprech“, tönt es aus und in den sozialen Medien. Nun hatte Dieter Hildebrandt zu dem oft in gleichem Kontext ausgespienen Wort „Hetze“ schon alles Nötige gesagt: dass man nämlich, wenn man aus der „Hetzerei“ oder auch dem „Hetzen“ eine „Hetze“ mit Auslaut-e-Schwa macht, dabei ziemlich blöd aussieht; dass aber aus der Sprache ein „Sprech“ werde und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis aus dem Gedanken ein „Denk“ geworden sein wird, wobei man zwar nicht blöd aussieht, aber sich blöd anhört, hatte auch er wohl nicht geahnt.
Der Glückliche, erleben muss er’s ja nicht mehr.

Was im verlinkten sozialen Medium bzw. aus ihm heraus so tönt, das kann ich nicht lesen, denn ich müsste mich einloggen, um den betreffenden Post zu sehen. Was ich aber lieber nicht tun möchte und mir deshalb um besagtes Getön weder einen Denk machen noch einen Schreib dazu produzieren kann. Was mich weniger unglücklich macht als ich ursprünglich dachte.
PS.
Im österreichischen Sprech gibt es übrigens noch die „Hetz“, welche aber gar nicht böse ist, sondern vielmehr lustig. Tu felix Austria! (Lateinschreib)