Na, auch Linux statt Windows zu Hause?
Dann seid mal schön verunsichert bis panisch!
Na, auch Linux statt Windows zu Hause?
Dann seid mal schön verunsichert bis panisch!
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Naja…
wenn neun-punkt-neuner Risiken in Windows auch mit 2 kurzen Eingaben in der Konsole (als root: “systemctl stop cups-browsed” und “systemctl disable cups-browsed”) auf “erstmal null Risiko” gebracht werden können, sag Bescheid.
PS — Dass Linux “sicher” ist, würde ich nie behaupten. Aber insgesamt würde ich “sicherer als Windows” schon unterschreiben.
Gut, systemd ist ja selbst schon ein Risiko.
Sagenwama “Sollbruchstelle”. Ich mag’s nicht, auch wenn ich Die Praktische Seite und Den Komfort Für Sysadmins Großer Systeme etc. pp. sehe.
(In grinsendem Tonfall gesprochen:) Und wo arbeitet der systemd-Poettering heute…?
Die meisten Menschen sind aber keine Sysadmins großer Systeme.
\*thumpsup* richtig.. Tux0r
“Die meisten Menschen sind aber keine Sysadmins großer Systeme.”: Das ist genau das, was ich anzudeuten versucht hatte. Ich bin auch keiner.
Ich “nutze” systemd, weil’s (1) nun mal in Debian drin ist, (2) Debian eine wunderbar langweilige Distro ist, bei der man sich nur sehr selten mal gedanklich mit dem OS befassen muss (Updates einspielen braucht normalerweise keine Hirntätigkeit), (3) ich also meinen Rechner zum Arbeiten nutzen kann mit (4) minimaler Störung durch das OS.
Meine Windows-Erfahrungen — auf Linux umgestiegen bin ich erst, als Vista aufkam — sind 95, 98, NT, XP (und ja, alles selbst installiert und betreut); da war das nicht der Fall. Wobei ich MS tatsächlich *sehr* dankbar bin für die Standardisierung der Tastenkürzel, Ctrl‑S, Alt-F4 usw.; andererseits ist eine Welt ohne Registry eine bessere Welt.
Ich find’s übrigens witzig, dass Du ausgerechnet systemd als Aufhänger in dieser Linux/Windows-Debatte genommen hast. Zum traditionellen Unix(-oid)-Ansatz gehört u.a.: außerhalb des Kernels erfüllt jedes Systemprogramm genau eine Aufgabe, Logs etc. werden als Textfiles abgelegt. Systemd folgt der Windows-Philosophie: bequem und praktisch muss es sein. Dass Poettering jetzt bei MS angestellt ist, passt wie A auf Eimer.
Nu ja. Nix für ungut & schönes Wochenende.
Mein erster Server lief unter Debian. Das war erfreulicherweise vor systemd. Nach einem dist-Upgrade fuhr er nicht mehr sauber hoch, das war lästig und hat mir jede Freude an Debian genommen. Windows habe ich in meinem Leben auch schon ein paarmal kaputtgekriegt, aber auf Servern möchte ich lieber etwas, das funktioniert.
(Weshalb der Großteil meiner Server inzwischen unter OpenBSD läuft. Aber darum soll es gerade mal nicht gehen.)
Immerhin wurde der Fehler direkt behoben und gepatchte Pakete ausgeliefert.
Unter Windows wartet man mindestens bisbis zum nächsten Patchday, aber eher 2–6 Monate auf Sicherheitsupdates. Oder man bekommt sie überhaupt nicht, weil Microsoft den Fehler ignoriert oder leugnet. 🤷♂️ Und dafür bezahlt man 150–250€.
Und wie oft installieren LTS-Nutzer normalerweise Patches?
So oft wie jeder andere auch: sobald dir dein System sagt, es gibt Updates. 🤷♂️ Ich habe bei meiner LTS-Distribution am WE die entsprechenden Updates erhalten.