Das Narrativ der Grünen, entnehme ich den Medien (Archivversion), funktioniert momentan ungefähr so: Es gibt ein paar außergewöhnlich dumme Menschen, die der Politik der Grünen nur mehr dergestalt entgegentreten möchten, dass sie ihnen die Büroscheiben einschmeißen, und deshalb sei jeder politische Mitbewerber, der mit den Forderungen der Grünen nicht einverstanden ist und das seinen Wählern gegenüber auch außerhalb der alljährlichen Büttenreden am Aschermittwoch klar kommuniziert, ein Feind der Demokratie und somit quasi ein rechtsradikales Schwein oder mindestens ein Sympathisant derselben.
Ich komme nicht umhin, festzustellen, dass — bei aller Antisympathie für die Ideen der turbokapitalistischen NATO-Partei — ich hier auf zweierlei Art den Grünen nur zustimmen kann: Wer auf politischen Widerspruch nur mit körperlicher Gewalt zu reagieren vermag, der ist ein Dummkopf, und Politiker, die tagein, tagaus den multimedialen Wahlkampf betreiben, obwohl noch gar keine Wahl stattfindet, sind lästig.
Leider muss ich hierzu allerdings feststellen, dass ich diesen Text gar nicht schreiben könnte, hätte ich nicht gegen meinen Willen mitbekommen, was die Grünen von der CSU halten. Die Mehrheit hätte gern ihre Ruhe, kriegt aber stattdessen so ein Gezeter.
Sind Wahlplakate eigentlich Hassverbrechen?

Peter Unfried, Chefreporter der TAZ
” Wer nicht klar denken kann, kann auch
nicht klar schreiben. ”
( Ludwig Wittgenstein )
Nein, nur die Plakate von der AfD. Alle anderen Plakate sind über jeden Zweifel erhaben. Weiß man doch.
Die Grünen früher:
Sozial, ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei.
Rotationsprinzip,
imperatives Mandat,
Begrenzung der Parlamentarierdiäten,
Keine Waffen in Kriegsgebiete.
Tempolimit auf Autobahnen.
Grüne heute:
Hartz 4
Biosprit aus Rohstoffen, die Menschen in armen Ländern zur Ernährung dienen
Waffenlieferungen ohne Ende in Kriegsgebiete einschl. Taurusmarschflugkörper
Verrat an den Protesten in Lützerath und im Hambacher Forst
Verrat an der Bürgerinitiative Stuttgart 21
Zustimmung zum Neubau des Kohlekraftwerks Datteln 4
Zustimmung 2024 zur Verschärfung des Asylrechts mit Abshiebung in sichre Folterstaaten
Rente mit 68
Mehr Fakten in “Krieg, Atom. Armut Was sie reden, was sie tun: Die Grünen” von Jutta Ditfurth (2011)und “Das waren die Grünen — Abschied von einer Hoffnung” von Jutta Ditfurth (2000)
https://twitter.com/AnnalenaLogopae/status/1738564816933912846/photo/1
https://twitter.com/hans_klingen/status/1756245355350417905