Dass deutsche Soldaten, die im Namen des mir, wenngleich sowieso eher misanthrop, noch weniger sympathischen Teils des deutschen Volkes — NATO-Versteher, Kosovoapologeten und sonstige Wunschwähler der Grünen (Allergikerwarnung: “ZEIT Online”) — blöde im Ausland auf andere Menschen schießen wollen, denn sonst wären sie ja beim THW und nicht bei der Bundeswehr, mit hoher Priorität gegen Corona geimpft werden müssen, amüsiert mich: Meine größte Sorge, wäre ich aus freien Stücken (die Pflichtarmee ist abgeschafft) bewaffnet in ein Kriegsgebiet gezogen, wäre ja nicht, dass mich ein Infizierter anhusten könnte.
Gleichwohl entnahm ich der “NOKZEIT” die Meldung, die Soldaten “des Logistikbataillons 461 aus Walldürn” — ich müsste (will aber nicht) nachgucken, wo das schon wieder ist — haben ihren Dienst im Gesundheitsamt zu jedermanns Erbauung abgeschlossen, indem sie nämlich “Menschenleben gerettet” haben. Ich möchte dem inhaltlich ja auch gar nicht widersprechen, aber mir sei zumindest die Frage unbenommen: Hat schon mal jemand ausgerechnet, wie viele Soldaten in Gesundheitsämtern eingesetzt werden müssten, um die Zahl der von deutschen Soldaten umgebrachten Menschen wenigstens annähernd auszugleichen?
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abgeschafft gehört.
