In den NachrichtenNerdkrams
Eigent­lich suchen wir doch alle nur nach dem auf­dring­lich­sten Wer­ber.

Mit­un­ter gera­te ich in ein Gespräch mit Mit­men­schen, die Goog­le Chro­me für gar nicht so schlimm hal­ten wie ich es im Sep­tem­ber zu erklä­ren ver­sucht habe – immer­hin sei es open source, wenn Goog­le irgend­wel­chen Quatsch damit anstel­le, kön­ne man zwar nichts dage­gen tun, aber es zumin­dest sofort bemer­ken. Nun, wie wäre es damit?

Goog­le could crea­te an anony­mous iden­ti­fier, tied to users of its Chro­me brow­ser on a spe­ci­fic device, that adver­ti­sers would use to tar­get ads, accor­ding to a per­son briefed on the plan who declined to be iden­ti­fi­ed becau­se the plan is young and one of seve­ral opti­ons being con­side­red.

Das, was Goog­le Chro­me künf­tig also von ande­ren Brow­sern maß­geb­lich unter­schei­den wird, ist, dass sei­ne Benut­zer der Daten­sam­mel­wut von Wer­bern (und der NSA) nicht mehr ent­ge­hen kön­nen. Das sei aber auch gut so, denn die momen­ta­ne Situa­ti­on sei auch für con­su­mers (denn ein Inter­net­nut­zer wird als Kon­su­ment und nicht als mün­di­ger Mensch wahr­ge­nom­men) schier uner­träg­lich:

Jor­dan Mit­chell, co-chair of the group and a vice pre­si­dent at the Rubicon Pro­ject, a digi­tal ad agen­cy, cal­led the cur­rent situa­ti­on for adver­ti­sers unre­lia­ble and uneco­no­mic­al and “a lose-lose-lose situa­ti­on for adver­ti­sers, con­su­mers, publishers and plat­forms.”

Gut, dass Goog­le sich die­ses Pro­blems annimmt!

(via Fefe)


In wei­te­ren Nach­rich­ten: Mer­kel­pho­ne angeb­lich nicht mer­kel­taug­lich. Frü­her hieß das noch „idio­ten­si­cher“.