Ei, was? Mit Post-Punk kann ich normalerweise nur wenig anfangen, das Genre eifert zu sehr Idolen aus den 80-er Jahren nach — und was musikalisch von jenem Jahrzehnt zu halten ist, sollte fast jeder Musikfreund ähnlich beurteilen.
Warum mir die Brooklyner Post-Punk-Gruppe Cult of Youth, deren neuestes Album von immerhin 2011 stammt, trotzdem ziemlich gut gefällt, weiß ich nicht. Vielleicht ist es die bedrohlich-aggressive Stimmung, die ihre Musik verbreitet, vielleicht ist es die merkwürdige Geigenbegleitung, die andere großartige Musikgruppen wie Mutabor in klangliche Nähe rücken; in positivem Sinne bemerkenswert ist das Resultat in jedem Fall:
(Anderswo ist von “Neofolk” die Rede, und das gefällt mir schon deutlich besser.)
Guten Morgen.

Ich habe genau 15 Sekunden durchgehalten. Gar nicht mal schlecht in Anbetracht all der übrigen hier vorgestellten Geräuschkulissse.
Du wirst nachlässig.