Apropos Fukushima: Im Verlauf des heutigen Abends fanden vielerorts Lichterketten gegen Atomstrom statt, und ich hätte dann nach Begutachtung der eingehenden Erfolgsmitteilungen doch noch mal drei Fragen dazu, die ich, da ich die Drahtzieher gerade nicht ausmachen (nicht “ausmachen” wie Atomkraftwerke) kann, einfach mal hier reinschreibe.
Frage 1:
Welche konkreten politischen Konsequenzen hat es jetzt, dass Fackeln tragendes Volk die Innenstädte blockiert hat, oder war der ganze Aufwand bloßer Populismus und wird folgenlos bleiben?
Frage 2:
Worin besteht der konkrete Zusammenhang zwischen
- dem Reaktorunglück im Atomkraftwerk Fukushima und dem “Schacht Konrad” im ehemaligen Bergwerk Asse sowie
- Fackelzügen und Atomstrom?
Sollen die Fackeln signalisieren, dass die beteiligten Demonstranten auch ohne Atomstrom leben könnten, was ich bezweifle? Stehen sie metaphorisch für einen aufgebrachten Pöbel, der sich mit Gewalt Gehör verschaffen will? Sind sie bloßes Bild ohne tatsächliche politische Aussage dahinter?
Frage 3:
Ich erhielt über Umwege unter anderem folgende Ankündigung:
Wir melden uns dann wieder mit dem Termin zum “Treffen und Feiern danach” und freuen uns, dann mal bei entspannterer “Tagesordnung”, auf euch.
Was genau soll da gefeiert werden — der Erfolg der Lichterkette? Wenn ja: Worin besteht er?
Ich brenne vor Vorfreude auf eure Antworten.

Also ich würde ja richtige Lichterketten nehme, so aus den 70ern, die noch 500 Watt verbraten.
Desweiteren glaube ich hatten Fackelzüge mal was mit Juden von vor 70 Jahren zu tun, kann man leider nicht mehr genau erinnern an was.…
Das ist sicher nur ein bedauerliches Missverständnis.
Wie wäre eigentlich ein Bundesweiter Brennstablauf als Demonstration gegen Fackelbeleuchtung?
Was ist ein Brennst?