Nicht, dass Bahnfahren sonst ein Quell nie enden wollender Freude wäre, wenn man nicht gerade einen freien Terminkalender, ein schwach ausgeprägtes Sozialleben und eine erstklassige BahnCard 100 sein eigen nennt, aber eine Schippe drauflegen kann man ja noch (Archivversion):
Am Hauptbahnhof in Trier halten die Bundespolizisten einen Mann an, der gerade aus einem ankommenden Zug steigt. Schwarz gekleidet, kaputter Rucksack, mehrere Tattoos. Seinen Ausweis rückt er nur widerwillig raus. (…) Die beiden Beamten bitten ihn, mit auf die kleine Wache zu kommen, die die Bundespolizei am Hauptbahnhof hat. Dort werden seine Taschen und sein Rucksack kontrolliert. Sie finden nichts. Also kann der junge Mann wieder gehen.
Ein Tätowierter in schwarzer Kleidung ohne unmittelbare Absicht, eine Gewalttat zu begehen? An einem Bahnhof?! Da wäre ich jetzt aber auch sehr skeptisch gewesen. Zum Glück haben diese tapferen Polizisten unter Einsatz ihres Lebens dieses Monster vorübergehend in Verwahrung genommen. Wer weiß, was er sonst noch angestellt hätte!
Mindestens so viel wie diese junge Frau im gleichen Text bestimmt:
Die junge Frau beteuert, dass sie einen Fahrschein habe, nur ihr Handyakku sei leer. Deshalb könne sie ihn nicht zeigen. 60 Euro kostet das die 18-Jährige – und eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen.
Soll halt einen Akku mitnehmen, der so lange hält wie die durchschnittliche Bahnverbindung einschließlich sämtlicher Verspätungen, diese gemeine Trickbetrügerin. Ist doch nicht die Schuld der Bahn, dass papierne Fahrkarten nur noch unter allergrößtem Protest verkauft werden.
Wo’s doch die Bahn sowieso gerade nicht leicht hat:
Scharfe Kritik von Bayerns Verkehrsminister: „Bahn gibt erbärmliches Bild ab!“
Billiger und pünktlicher wird’s halt auch nicht; weshalb sich endlich der Besitzer der Bahn, „wir alle“ (d.h. die Bundesregierung), einschaltet (knips) und handelt (Archivversion):
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger wegen der hohen Spritpreise in Aussicht gestellt.
Dieser Spruch mit dem Fressen und Kotzen – er ist noch bekannt?

Hätte sie sich ein Pappschild umgehangen: „Ich fahre schwarz!“ wäre das Bußgeld hinfällig. Das erklärt die KI natürlich nicht. Auch nicht, das sie in jedem Fall Widerspruch einlegen sollte, sogar formlos, denn das Erschleichen ist an Bedingungen gekoppelt und die derzeitigen Bußgelder sind sittenwidrig. Reist Du mit dem IR-Ticket von Hannover nach Minden, so kostet dich das zusätzlich zu den 37 Euro noch 98, 60 Strafe und 38 Verwaltungsaufwand, weil ChatGPT den Wisch formulieren musste (das IR-Ticket ist eben erst ab 9 h gültig und nicht schon um halb 9, wie jedem Legastheniker klar bekannt ist).
In der dritten Welt fährt man Bus