Ich bin erfahrungsgemäß nicht allzu gewieft in der Frage, wie man es schaffen könnte, die Massen für seine Ideen zu begeistern, aber seit ich gelesen habe, dass es bei sich als politisch links verstehenden Demonstranten (das sind die, die „Lauti“ und „Spucki“ sagen und trotzdem glauben, sie seien für den gesellschaftlichen Diskurs zu mehr als nur dem Pausenclowntum geeignet) als gelebte Überzeugungsarbeit gilt, an einem Feiertag Menschen beim Feiern zu stören, indem selbige per, nun, Lauti auf „die Gesamtscheiße“ hingewiesen werden, geht’s eigentlich.
(Würde „Gegen die Gesamtscheiße!“ als Wahlprogramm reichen? Und warum durfte die SPD am 1. Mai schon wieder auf Bühnen sprechen, ohne von den Arbeitern mit Tomaten beworfen zu werden? Sind Tomaten inzwischen auch zu teuer?)

Welcher Arbeiter geht heute noch auf eine Veranstaltung der SPD
Teilnehmer an 1.-Mai-Veranstaltungen.
Ich bin immer wieder überrascht wie „ressilient“ die SPD-Basis weiterhin gegenüber der gelebten Politik aus Berlin ist.
Mental vollführen diese Menschen Höchstleistungen, wenn sie versuchen meine Realität zu verklären.