Dass ein Dummkopf mithilfe der von Waffenverbotszonen auch weiterhin nicht betroffenen Waffe Automobil in ausgerechnet Magdeburg vor ein paar Stunden meinen anderswo schon mal geäußerten Scherz misslungenen Unsinn, dass die Menschenfülle auf Weihnachtsmärkten mich durchaus verstehen lasse, warum manche lieber einen Lastkraftwagen verwenden als zu Fuß über den Weihnachtsmarkt zu latschen, allzu ernst genommen hat, veranlasste den sachsen-anhaltinischen Ministerpräsidenten zu folgender Aussage (Archivversion):
«Das ist ein furchtbares Ereignis, gerade jetzt in den Tagen vor Weihnachten», sagte Haseloff der Deutschen Presse-Agentur.
Dass Menschen die Intensität ihres Bedauerns dessen, dass jemand andere Menschen mit einem Auto totfährt, davon abhängig machen, wann der nächste Feiertag einer erfreulich rasch schwindenden religiösen Minderheit stattfindet, ist ja für sich genommen bereits ein furchtbares Ereignis.
Dass das Volk andererseits solche Worthülsen erwartet, ist ebenso eines.
(Wann hätte es ihm denn besser gepasst?)

Und der Steinmeier so: „Die Vorfreude auf ein friedliches Weihnachtsfest wurde durch die Meldungen aus Magdeburg jäh unterbrochen“.
Das macht Hoffnung. Nach der Unterbrechung geht sie dann ja wohl hoffentlich ungehindert weiter, der Deutschen schönste Freude. Unsere Weihnachtsmärkte brechen, aber unsere Herzen nicht!
du Skandalnudel
Ich hätte auch gern mal wenigstens ein Jahr lang Ruhe.
Diese Arr Floskeln komnt halt dabei heraus, wenn man die Beliebtesten der Amis durch den online Translator schickt.
Ey Leute! Nicht ablenken lassen. Jetzt kommt entgegen der Rechtsprechung des BVerfG die anlasslose Vorratsdatenspeicherung – ein weiterer Schritt in den Totalitarismus – (Forderung von CDU und SPD).
Ein Muster fällt auf. Verantwortung hat Namen und Gesichter. Bei den Taten von Anis Amri, dem Messermord in Solingen und der Tat von Magdeburg gab es vorher genügend Erkenntnisse und Hinweise in den zuständigen Behörden, dass die Typen gefährlich sind. Ob Bundesamt für Migration, Ausländerbehörden oder Verfassungsschutz haben allein durch konsequente Arbeitsverweigerung auf eindeutige Hinweise reagiert (keine Abschiebung, keine Gefährderansprache, keine Überwachung). Diese Behördenfaulpelze müssen ausfindig gemacht und aus dem öffentl. Dienst unverzüglich entfernt werden. Doch was rede ich da. Es ist ein Phänomen bei den meisten dieser Behördenfuzzis. Kenne ich aus 45 Jahren Knechtschaft in der Kommunalverwaltung. Die tägliche Routine darf nicht durch unvorhergesehene Ereignisse gestört werden. Kritiker werden als „amtliche Bedenkenträger“ diskriminiert. Oberstes Lebensmotto dieser Parteibuchkarrieristen: Die nächste Beförderung.