Auch eine Frage, deren Antwort sich mir nicht ohne Weiteres erschließt: Warum meldet man sich eigentlich eigens in einem “föderierten” sozialen Netzwerk (Mastodon, Pleroma, Lemmy und so weiter, das Protokoll dahinter ist das gleiche) an, dessen maßgeblicher Charme es ja sein soll, dass jeder alle Inhalte von allen Servern bekommen kann, und lobbyiert dann dort dafür, dass Menschen, die auf Servern angemeldet sind, die man selbst als böse erachtet, von der Föderation mit dem eigenen Server ausgeschlossen werden, weil man gar nicht will, dass Menschen von anderen Servern auch mitmachen dürfen, statt einfach auf Twitter/Facebook/Instagram/Myspace zu bleiben und/oder einfach ein Blog zu schreiben, wo man auch keine Widerworte erdulden muss?
Senfecke:
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Gute Frage.
Vermutlich, weil man eben nicht daran interessiert ist, dort alle Inhalte (auch die potentiell “bösen”) zu erdulden, sondern eher das Ziel verfolgt, “den Bösen(™)” die Verbreitung ihrer Ansichten auch auf vermeintlich freien Plattformen durch Begrenzung ihrer Reichweite madig zu machen.
Du weißt doch: Jeder ist für Meinungsfreiheit, so lange es diejenigen betrifft, die die eigene Meinung haben.
Schlichtes Merkmal narzisstischer Gesellschaften.
Z.B. weil man zwar das Protokoll/die Infrastruktur schätzt, aber Menschen ablehnt, die auch in einer freien Gesellschaft Standpunkte vertreten, die inakzeptabel sind (z.B. faschistisches Gedankenungut).
Eine Realitätsallergie ist nicht mit sozialen Medien kompatibel. Mach dir ein Blog.