<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-stylesheet href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/pretty-rss-feeds/xslt/pretty-feed.xsl" type="text/xsl" media="screen" ?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:series="https://publishpress.com/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Finnisch in Sütterlin ab der dritten Klasse!	</title>
	<atom:link href="https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/</link>
	<description>Relevanz auf Halbmast.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 17 Feb 2021 12:09:07 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: artodeto		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/#comment-83464</link>

		<dc:creator><![CDATA[artodeto]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2021 12:09:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tuxproject.de/blog/?p=17688#comment-83464</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/#comment-83463&quot;&gt;tux0r&lt;/a&gt;.

Geht mir auch so, seit Jahren schreibe ich alles mit Füller. Dennoch bleibt es beim Schriftbild Oberarzt. Ich schreib aber auch wenig. Jahr ein, Jahr aus krampfe ich mich durch die Vorweihnachtszeit da ich dann einigen Menschen in Schönschrift ein paar Zeilen schreibe. Besser ist es bis heute nicht geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/#comment-83463" data-wpel-link="internal">tux0r</a>.</p>
<p>Geht mir auch so, seit Jahren schreibe ich alles mit Füller. Dennoch bleibt es beim Schriftbild Oberarzt. Ich schreib aber auch wenig. Jahr ein, Jahr aus krampfe ich mich durch die Vorweihnachtszeit da ich dann einigen Menschen in Schönschrift ein paar Zeilen schreibe. Besser ist es bis heute nicht geworden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: tux0r		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/#comment-83463</link>

		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 20:12:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tuxproject.de/blog/?p=17688#comment-83463</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/#comment-83462&quot;&gt;Elias&lt;/a&gt;.

Die Schüler auf humanistischen Gymnasien könnten da noch Glück haben, aber die schwinden - also diese Gymnasien. Französisch habe ich nie verstanden, großes Latinum hin oder her - die Schriftsprache hat mit der tatsächlichen Sprache offensichtlich überhaupt keine auch nur groben Überschneidungen.

Meine Handschrift wurde nie benotet. Schade eigentlich. Neuerdings besitze ich allerdings aus verschiedenen Gründen (u.a., dass ich Kulis nicht leiden kann) wieder einen Füller. Vielleicht hilft mir das. Ich bin ja da tastaturgeschädigt - kaum Computer, schon Klaue.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/#comment-83462" data-wpel-link="internal">Elias</a>.</p>
<p>Die Schüler auf humanistischen Gymnasien könnten da noch Glück haben, aber die schwinden – also diese Gymnasien. Französisch habe ich nie verstanden, großes Latinum hin oder her – die Schriftsprache hat mit der tatsächlichen Sprache offensichtlich überhaupt keine auch nur groben Überschneidungen.</p>
<p>Meine Handschrift wurde nie benotet. Schade eigentlich. Neuerdings besitze ich allerdings aus verschiedenen Gründen (u.a., dass ich Kulis nicht leiden kann) wieder einen Füller. Vielleicht hilft mir das. Ich bin ja da tastaturgeschädigt – kaum Computer, schon Klaue.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Elias		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2021/02/finnisch-in-suetterlin-ab-der-dritten-klasse/#comment-83462</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elias]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 20:08:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tuxproject.de/blog/?p=17688#comment-83462</guid>

					<description><![CDATA[Sütterlin lernen die Kinder immer noch an den Waldorfschulen, und mit beachtlichem Erfolg: Die Handschrift von ehemaligen Waldorfschülern ist deutlich hübscher und wesentlich lesbarer als meine nur auf dem ersten Blick schwungvoll und sauber aussehende Klaue – so lange sie nicht in Sütterlin schreiben. (Gut, ich kanns noch lesen, aber nicht mehr so schnell wie früher.)

Ich komme ja noch aus der Generation, deren »Schrift« bis zur sechsten Klasse eine Zeugnisnote war. Ab der siebten Klasse begann dann meine persönliche Kryptografie. Wenn es eine nützliche Sache gibt, die ich rückblickend gern gelehrt bekommen hätte, dann ist es Steno. Gut, heute würde ich das nicht mehr brauchen, weil ich fast immer ein Aufnahmegerät in der Tasche habe, aber jahrelang wäre es eine sehr praktische Befähigung gewesen. 

Aber Englisch? Ich habe die Schule mit dem Glauben verlassen, dass Englisch viel zu kompliziert für mich ist, bis ich erst Jahre später begriffen habe, dass Englisch eine fast grammatikfreie Sprache ist. Das endlose Durchziehen des lateinschen Zeitensystemes am dazu überhaupt nicht gut passenden Beispiel der englischen Sprache hat mich sehr eingeschüchtert. (Die paar englischen Grammatikeigenarten wie die recht klare und auch weniger aufgeweckten Menschen leicht vermittelbare Bedeutung der Endungen »-er« und »-ee« wie in »trainer« und »trainee« kamen in diesem Grammatikunterricht aus der bundesdeutschen Schulhölle natürlich nicht vor.) Viele Jahre später durfte ich erleben, wie wenig zeitgenössisches Französisch mit dem schulisch gelehrten Grammatik-Apparat zu tun hat – natürlich nicht in »Le Monde«, aber dafür in der alltäglichen Kommunikation auch gebildeter Menschen. Schade, dass die Franzosen so ein hohes Quasseltempo und so eine fürchterliche Neigung zum Alles-in-eine-flugs-hingenuschelte-Phrase-die-nur-noch-ein-komischer-Laut-ist-Unterbringen haben, dass ich keine Lust habe, auch noch das Sprechen und Verstehen gesprochener Sprache zu erlernen. (Die schreiben »Je ne sait pas«, wenn sie etwas nicht wissen, aber sagen »Scheeääpa« oder etwas noch Kürzeres. Das sind die Texaner des Lateins.)

Vielleicht sollte man einfach &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Latino_sine_flexione&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Latino sine flexione&lt;/a&gt; zur europäischen Hilfssprache machen, da findet sich der ganze Kontinent (mit Ausnahme der Basken und Gälisch-Sprecher) ein bisschen drin wieder. Nur wer mal &lt;em&gt;richtiges Latein&lt;/em&gt; gelernt hat, kriegt Pickel davon. Und das lernt ja heute fast niemand mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sütterlin lernen die Kinder immer noch an den Waldorfschulen, und mit beachtlichem Erfolg: Die Handschrift von ehemaligen Waldorfschülern ist deutlich hübscher und wesentlich lesbarer als meine nur auf dem ersten Blick schwungvoll und sauber aussehende Klaue – so lange sie nicht in Sütterlin schreiben. (Gut, ich kanns noch lesen, aber nicht mehr so schnell wie früher.)</p>
<p>Ich komme ja noch aus der Generation, deren »Schrift« bis zur sechsten Klasse eine Zeugnisnote war. Ab der siebten Klasse begann dann meine persönliche Kryptografie. Wenn es eine nützliche Sache gibt, die ich rückblickend gern gelehrt bekommen hätte, dann ist es Steno. Gut, heute würde ich das nicht mehr brauchen, weil ich fast immer ein Aufnahmegerät in der Tasche habe, aber jahrelang wäre es eine sehr praktische Befähigung gewesen. </p>
<p>Aber Englisch? Ich habe die Schule mit dem Glauben verlassen, dass Englisch viel zu kompliziert für mich ist, bis ich erst Jahre später begriffen habe, dass Englisch eine fast grammatikfreie Sprache ist. Das endlose Durchziehen des lateinschen Zeitensystemes am dazu überhaupt nicht gut passenden Beispiel der englischen Sprache hat mich sehr eingeschüchtert. (Die paar englischen Grammatikeigenarten wie die recht klare und auch weniger aufgeweckten Menschen leicht vermittelbare Bedeutung der Endungen »-er« und »-ee« wie in »trainer« und »trainee« kamen in diesem Grammatikunterricht aus der bundesdeutschen Schulhölle natürlich nicht vor.) Viele Jahre später durfte ich erleben, wie wenig zeitgenössisches Französisch mit dem schulisch gelehrten Grammatik-Apparat zu tun hat – natürlich nicht in »Le Monde«, aber dafür in der alltäglichen Kommunikation auch gebildeter Menschen. Schade, dass die Franzosen so ein hohes Quasseltempo und so eine fürchterliche Neigung zum Alles-in-eine-flugs-hingenuschelte-Phrase-die-nur-noch-ein-komischer-Laut-ist-Unterbringen haben, dass ich keine Lust habe, auch noch das Sprechen und Verstehen gesprochener Sprache zu erlernen. (Die schreiben »Je ne sait pas«, wenn sie etwas nicht wissen, aber sagen »Scheeääpa« oder etwas noch Kürzeres. Das sind die Texaner des Lateins.)</p>
<p>Vielleicht sollte man einfach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Latino_sine_flexione" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">Latino sine flexione<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> zur europäischen Hilfssprache machen, da findet sich der ganze Kontinent (mit Ausnahme der Basken und Gälisch-Sprecher) ein bisschen drin wieder. Nur wer mal <em>richtiges Latein</em> gelernt hat, kriegt Pickel davon. Und das lernt ja heute fast niemand mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
