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	Kommentare zu: Singen, Applaus und Vorhang	</title>
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		Von: Hirnfick 2.0 &#187; Nach der Freiheit		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2020/03/singen-applaus-und-vorhang/#comment-82270</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hirnfick 2.0 &#187; Nach der Freiheit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 08:15:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.Marie von Ebner-Eschenbach&lt;/blockquote&gt;Die Abriegelung geht in die nächste Runde. &lt;a href=&quot;http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2020/corona-time-4/&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Sperrt sie endlich alle ein!&lt;/a&gt; Es ist alles in bester Ordnung, man lasse sich da nichts anderes einreden. Es ändert sich ja auch vieles zum Besseren: Jemanden im Supermarkt mit dem Einkaufswagen umzunieten ist endlich verboten, Parteien versuchen sich schlappe vierzehn Jahre nach Gründung der Piratenpartei stolz an &lt;em&gt;virtuellen Sitzungen&lt;/em&gt;, anderen Leuten seine schweißigen Hände zu reichen ist endlich verpönt und es ist überall angenehm menschenarm. Selbst die &lt;em&gt;Systemrelevanten&lt;/em&gt;, die noch 2019 darüber klagten, dass sie für zu viel Arbeit für zu unfreundliche Kunden zu schlecht bezahlt werden, bekommen jetzt &lt;del&gt;mehr Geld&lt;/del&gt; &lt;del&gt;mehr Entlastung&lt;/del&gt; &lt;a href=&quot;https://tuxproject.de/blog/2020/03/singen-applaus-und-vorhang/&quot;&gt;Applaus.&lt;/a&gt;Dem gegenüber stehen freilich die neuen Gefahren. Hätte etwa die CDU schon vor einigen Jahren geahnt, dass sich Menschen freiwillig einen Staatstrojaner installieren würden, wenn sie darüber &lt;a href=&quot;https://www.theguardian.com/technology/2020/apr/02/zoom-technology-security-coronavirus-video-conferencing&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Videokonferenzen abhalten&lt;/a&gt; können, hätten wir alle heute schnellere Internetverbindungen. Schade! Wenigstens das Robert-Koch-Institut („Robert Koch-Institut“, schöner Name auch) macht sich die technische Aufgeschlossenheit zunutze: Dort arbeite man, &lt;a href=&quot;https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2020/04/Virenapp.jpg&quot;&gt;berichtete&lt;/a&gt; jüngst die „Tagesschau“ („tagesschau“), zurzeit statt an der Standortüberwachung an an einer App, die der Virenverbreitung dienen soll. Klingt nützlich. Vermutlich aus dem gleichen Grund ruft es, genderspricht &lt;a href=&quot;https://taz.de/Neue-App-des-Robert-Koch-Instituts/!5674805/&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;die „taz“&lt;/a&gt;, zu „Datenspenden“ auf. Leider habe ich meinen Datenspenderausweis neulich verloren, aber Behörden haben gerade eh viel zu tun.Wer keinen selbstgeklöppelten Mundschutz trage, gefährde andere, kolportieren die weniger Schlauen. Dass in einer (methodisch schwachen) Studie &lt;a href=&quot;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111799/COVID-19-Patienten-husten-Viren-durch-chirurgische-Masken-und-Baumwollmasken-hindurch&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;herausgefunden wurde&lt;/a&gt;, dass das nicht nur scheiße aussieht, sondern überdies von weniger Mehrwert begleitet ist als einfach darauf zu verzichten, andere Menschen anzuspucken, verbreitet sich weniger schnell als man annehmen sollte. Vernunft ist optisch selten wahrnehmbar und was man nicht sieht, eignet sich nicht zum Populismus (außer Religion). Ich habe den erstaunlichen Effekt an mir selbst festgestellt, dass ich von Menschen mit einem Tuch vor dem Gesicht, das ja vor allem &lt;em&gt;zu meinem Schutz&lt;/em&gt; dienen soll, instinktiv einen größeren Abstand halte als von normalen Menschen. Das könnte die gleiche psychische Ursache haben wie der Umstand, dass ich auch von &lt;em&gt;zu meinem Schutz&lt;/em&gt; bewaffneten Knallköpfen („Soldaten“) weniger gern umgeben bin als von unbewaffneten Menschen. Ich werde darüber beizeiten nachdenken, es ist ja gerade nicht viel anderes zu tun.Das faktische Reiseverbot, Besuchsverbot und &lt;a href=&quot;https://twitter.com/PolizeiMuenchen/status/1247410417372221440&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Buchleseverbot im Freien&lt;/a&gt;, meist begleitet von einer rechtlichen Unsicherheit, weil es vor allem den Kontrolleuren obliegt, &lt;em&gt;Augenmaß&lt;/em&gt; einzusetzen, mag ebenso wie das medial beworbene Sichverfolgenlassen &lt;em&gt;nach der Krise&lt;/em&gt; wieder zurückgefahren werden, aber der Samen ist gesetzt: Die Einwohner Bayerns, des Vorreiterlandes in gefährlichen politischen Ideen, würden sich gerade mit großer Mehrheit &lt;a href=&quot;https://twitter.com/Wahlrecht_de/status/1247904965781098498&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;was verbieten lassen&lt;/a&gt;, sie können sich nur noch nicht entscheiden, von wem. Ich klatsche vom Balkon, allerdings als Folge des Sprungs. Was ist Freiheit eigentlich wert, wenn sie nur in ruhigen Zeiten gilt?Die &lt;em&gt;Maßnahmen&lt;/em&gt; enden irgendwann &lt;em&gt;nach Ostern&lt;/em&gt;, gibt die Regierung des Souveräns souverän bekannt. Endlich kann man dann wieder Pflegekräften und Kassierern applausfrei beim unterbezahlten Ausbrennen zusehen, bei Geschäftsterminen &lt;a href=&quot;https://theoatmeal.com/comics/handshakes&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Fische quetschen&lt;/a&gt;, in Schlangen dem Vordermann in den Nacken atmen und vor allem diesen ganzen Onlinefirlefanz wieder weglassen. Es ging doch immer schon ohne. Haben wir schon immer so gemacht. Tradition. Dass aber mittels &lt;em&gt;Verordnungen&lt;/em&gt; die Exekutive faktisch judikative Gewalt bekommt, ist ein Ärgernis, das &lt;em&gt;die Situation&lt;/em&gt; gerade zu akzeptieren hilft. Wenn wir uns jetzt aber gerade in der Zeit &lt;em&gt;zwischen der Freiheit&lt;/em&gt; befinden, was man jetzt eben &lt;em&gt;so hinnehmen&lt;/em&gt; müsse: Was wird nach ihr kommen?&lt;blockquote&gt;Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache: dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrer Kammer sitzen können.Blaise Pascal&lt;/blockquote&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.Marie von Ebner-Eschenbach</p></blockquote>
<p>Die Abriegelung geht in die nächste Runde. <a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2020/corona-time-4/" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">Sperrt sie endlich alle ein!<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> Es ist alles in bester Ordnung, man lasse sich da nichts anderes einreden. Es ändert sich ja auch vieles zum Besseren: Jemanden im Supermarkt mit dem Einkaufswagen umzunieten ist endlich verboten, Parteien versuchen sich schlappe vierzehn Jahre nach Gründung der Piratenpartei stolz an <em>virtuellen Sitzungen</em>, anderen Leuten seine schweißigen Hände zu reichen ist endlich verpönt und es ist überall angenehm menschenarm. Selbst die <em>Systemrelevanten</em>, die noch 2019 darüber klagten, dass sie für zu viel Arbeit für zu unfreundliche Kunden zu schlecht bezahlt werden, bekommen jetzt <del>mehr Geld</del> <del>mehr Entlastung</del> <a href="https://tuxproject.de/blog/2020/03/singen-applaus-und-vorhang/" data-wpel-link="internal">Applaus.</a>Dem gegenüber stehen freilich die neuen Gefahren. Hätte etwa die CDU schon vor einigen Jahren geahnt, dass sich Menschen freiwillig einen Staatstrojaner installieren würden, wenn sie darüber <a href="https://www.theguardian.com/technology/2020/apr/02/zoom-technology-security-coronavirus-video-conferencing" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">Videokonferenzen abhalten<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> können, hätten wir alle heute schnellere Internetverbindungen. Schade! Wenigstens das Robert-Koch-Institut („Robert Koch-Institut“, schöner Name auch) macht sich die technische Aufgeschlossenheit zunutze: Dort arbeite man, <a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2020/04/Virenapp.jpg" data-wpel-link="internal">berichtete</a> jüngst die „Tagesschau“ („tagesschau“), zurzeit statt an der Standortüberwachung an an einer App, die der Virenverbreitung dienen soll. Klingt nützlich. Vermutlich aus dem gleichen Grund ruft es, genderspricht <a href="https://taz.de/Neue-App-des-Robert-Koch-Instituts/!5674805/" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">die „taz“<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, zu „Datenspenden“ auf. Leider habe ich meinen Datenspenderausweis neulich verloren, aber Behörden haben gerade eh viel zu tun.Wer keinen selbstgeklöppelten Mundschutz trage, gefährde andere, kolportieren die weniger Schlauen. Dass in einer (methodisch schwachen) Studie <a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111799/COVID-19-Patienten-husten-Viren-durch-chirurgische-Masken-und-Baumwollmasken-hindurch" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">herausgefunden wurde<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, dass das nicht nur scheiße aussieht, sondern überdies von weniger Mehrwert begleitet ist als einfach darauf zu verzichten, andere Menschen anzuspucken, verbreitet sich weniger schnell als man annehmen sollte. Vernunft ist optisch selten wahrnehmbar und was man nicht sieht, eignet sich nicht zum Populismus (außer Religion). Ich habe den erstaunlichen Effekt an mir selbst festgestellt, dass ich von Menschen mit einem Tuch vor dem Gesicht, das ja vor allem <em>zu meinem Schutz</em> dienen soll, instinktiv einen größeren Abstand halte als von normalen Menschen. Das könnte die gleiche psychische Ursache haben wie der Umstand, dass ich auch von <em>zu meinem Schutz</em> bewaffneten Knallköpfen („Soldaten“) weniger gern umgeben bin als von unbewaffneten Menschen. Ich werde darüber beizeiten nachdenken, es ist ja gerade nicht viel anderes zu tun.Das faktische Reiseverbot, Besuchsverbot und <a href="https://twitter.com/PolizeiMuenchen/status/1247410417372221440" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">Buchleseverbot im Freien<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, meist begleitet von einer rechtlichen Unsicherheit, weil es vor allem den Kontrolleuren obliegt, <em>Augenmaß</em> einzusetzen, mag ebenso wie das medial beworbene Sichverfolgenlassen <em>nach der Krise</em> wieder zurückgefahren werden, aber der Samen ist gesetzt: Die Einwohner Bayerns, des Vorreiterlandes in gefährlichen politischen Ideen, würden sich gerade mit großer Mehrheit <a href="https://twitter.com/Wahlrecht_de/status/1247904965781098498" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">was verbieten lassen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, sie können sich nur noch nicht entscheiden, von wem. Ich klatsche vom Balkon, allerdings als Folge des Sprungs. Was ist Freiheit eigentlich wert, wenn sie nur in ruhigen Zeiten gilt?Die <em>Maßnahmen</em> enden irgendwann <em>nach Ostern</em>, gibt die Regierung des Souveräns souverän bekannt. Endlich kann man dann wieder Pflegekräften und Kassierern applausfrei beim unterbezahlten Ausbrennen zusehen, bei Geschäftsterminen <a href="https://theoatmeal.com/comics/handshakes" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">Fische quetschen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, in Schlangen dem Vordermann in den Nacken atmen und vor allem diesen ganzen Onlinefirlefanz wieder weglassen. Es ging doch immer schon ohne. Haben wir schon immer so gemacht. Tradition. Dass aber mittels <em>Verordnungen</em> die Exekutive faktisch judikative Gewalt bekommt, ist ein Ärgernis, das <em>die Situation</em> gerade zu akzeptieren hilft. Wenn wir uns jetzt aber gerade in der Zeit <em>zwischen der Freiheit</em> befinden, was man jetzt eben <em>so hinnehmen</em> müsse: Was wird nach ihr kommen?</p>
<blockquote><p>Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache: dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrer Kammer sitzen können.Blaise Pascal</p></blockquote>
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		<title>
		Von: Martin Däniken		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2020/03/singen-applaus-und-vorhang/#comment-82208</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Däniken]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 19:42:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das mit dem Rhythmus kriegen wir doch hin...entsprechenden Bussgeldkatalog und freie Schusswaffen mit Schalldämpfer für Musikkritiker vorrausgesetzt!
Und bei Depressionen soll ja singen helfen-sinngtste schlecht keine Depris mehr...singste gut keine Depris mehr...
 Der Druck der Selektion wird dafür sorgen das Deutschland die weltbesten Sänger hervorbringt
...den nächsten ESC gewinnen WIR!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem Rhythmus kriegen wir doch hin…entsprechenden Bussgeldkatalog und freie Schusswaffen mit Schalldämpfer für Musikkritiker vorrausgesetzt!<br>
Und bei Depressionen soll ja singen helfen-sinngtste schlecht keine Depris mehr…singste gut keine Depris mehr…<br>
 Der Druck der Selektion wird dafür sorgen das Deutschland die weltbesten Sänger hervorbringt<br>
…den nächsten ESC gewinnen WIR!</p>
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		<title>
		Von: Andy Bonetti		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2020/03/singen-applaus-und-vorhang/#comment-82207</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andy Bonetti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 14:00:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tuxproject.de/blog/?p=16766#comment-82207</guid>

					<description><![CDATA[Meinereiner bevorzugt ja den Begriff &quot;Bestattungsparty&quot;.

Verschwende deine Jugend. R.I.P. Delgado.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinereiner bevorzugt ja den Begriff “Bestattungsparty”.</p>
<p>Verschwende deine Jugend. R.I.P. Delgado.</p>
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