{"id":8847,"date":"2013-11-30T19:08:08","date_gmt":"2013-11-30T18:08:08","guid":{"rendered":"http:\/\/tuxproject.de\/blog\/?p=8847"},"modified":"2013-11-30T21:19:07","modified_gmt":"2013-11-30T20:19:07","slug":"medienkritik-lxxxiii-drogen-und-klassenkampf-mit-dem-speaker-auf-die-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2013\/11\/medienkritik-lxxxiii-drogen-und-klassenkampf-mit-dem-speaker-auf-die-strasse\/","title":{"rendered":"Medienkritik LXXXIII: Drogen und Klassenkampf \/ Mit dem Speaker auf die Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr \u201cCicero\u201d, \u201cMag\u00ada\u00adzin f\u00fcr poli\u00adtis\u00adche Kul\u00adtur\u201d, das gele\u00adgentlich auch mal hochrangige Vor\u00addenker der deutschen Medi\u00aden\u00adland\u00adschaft, etwa Kai Diek\u00admann (\u201cBILD\u201d), zu Wort kom\u00admen l\u00e4sst, schrieb der \u201cPub\u00adlizist und Speak\u00ader\u201d <em>(sic!)<\/em> Matthias Heit\u00admann <a href=\"http:\/\/cicero.de\/salon\/liberalismus-freiheitsdenken-als-fundamentalopposition-gegen-den-zeitgeist-neu-erfinden\/56525\">gestern ins Inter\u00adnet<\/a>, was die F.D.P. sein\u00ader Mei\u00adn\u00adung nach tun m\u00fcsse, um dem Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus in diesem Land wieder ein gr\u00f6\u00dferes Gewicht zu ver\u00adlei\u00adhen. Matthias Heit\u00admanns aktuelles Buch hei\u00dft \u201cMythos Dop\u00ading\u201d. Ich erkenne den Zusam\u00admen\u00adhang.<\/p>\n<p>Schon die \u00dcber\u00adschrift erschw\u00adert es mir, die Hand von der Stirn zu bekom\u00admen:<\/p>\n<blockquote><p>Lib\u00aderale, lasst euch als Staats\u00adfeinde beschimpfen!<\/p><\/blockquote>\n<p>Nehmen wir an, dass die F.D.P. als Partei der Gut\u00adsi\u00adtu\u00adierten diese Anrede nicht auf sich beziehen l\u00e4sst, was ander\u00ader\u00adseits sowieso fern\u00adliegt, dann ist diese Auf\u00adforderung zweck\u00adfrei. Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus hei\u00dft immer auch Frei\u00adheit von <em>zu viel Staat<\/em>. Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus ist insofern definiert als eine milde Feind\u00adseligkeit \u201cdem Staat\u201d gegen\u00fcber. Ich f\u00e4nde diesen Vor\u00adwurf sehr fre\u00adundlich und w\u00fcrde ihn nicht als Beschimp\u00adfung wahrnehmen, aber Matthias Heit\u00admann glaubt ja auch, das ver\u00adsam\u00admelte Kap\u00adi\u00adtal der F.D.P. sei ein Vertreter dessen, was er Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus nen\u00adnt. Nun, \u201c-ismus\u201d stimmt.<\/p>\n<p>Anfangs hat Herr Heit\u00admann ja nicht mal Unrecht:<\/p>\n<blockquote><p>Der Nieder\u00adgang der FDP bietet all jenen eine Chance, die aufk\u00adl\u00e4rerische Werte wie Frei\u00adheit, Selb\u00adst\u00adbes\u00adtim\u00admung und Fortschrit\u00adtlichkeit ernst nehmen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dann biegt er aber v\u00f6l\u00adlig falsch ab:<\/p>\n<blockquote><p>Wann kann die Neubes\u00adtim\u00admung dessen, was Frei\u00adheit und Human\u00adit\u00e4t im 21. Jahrhun\u00addert aus\u00admachen, bess\u00ader vor\u00adangetrieben wer\u00adden als in ein\u00ader Sit\u00adu\u00ada\u00adtion, in der wed\u00ader Koali\u00adtion\u00adszwang noch falsch ver\u00adstandenes Ver\u00adant\u00adwor\u00adtungs\u00adbe\u00adwusst\u00adsein einen solchen Prozess l\u00e4h\u00admen k\u00f6n\u00adnten? Wie kann diese Kl\u00e4rung bess\u00ader gelin\u00adgen als in der direk\u00adten und unvor\u00adein\u00adgenomme\u00adnen poli\u00adtis\u00adchen Auseinan\u00adder\u00adset\u00adzung mit den Men\u00adschen auf der Stra\u00dfe? (\u2026) Die au\u00dfer\u00adpar\u00adla\u00admen\u00adtarische Zukun\u00adft frei\u00adheitlich\u00ader demokratis\u00adch\u00ader Poli\u00adtik k\u00f6n\u00adnte wie ein Elek\u00adtroschock auf den deutschen Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus wirken: poten\u00adziell t\u00f6dlich, aber eventuell auch leben\u00adsret\u00adtend.<\/p><\/blockquote>\n<p>Man kann den <em>Koali\u00adtion\u00adszwang<\/em> nat\u00fcr\u00adlich als notwendi\u00adges \u00dcbel begreifen und sein Ende durch Auss\u00adchei\u00adden aus dem Bun\u00addestag als Voraus\u00adset\u00adzung betra\u00adcht\u00aden, den Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus wieder zu Wort kom\u00admen zu lassen; man kann ihn aber auch als die allzu bequeme Ausrede betra\u00adcht\u00aden, seinem aufk\u00adl\u00e4rerischen und unbe\u00adque\u00admen Geist keine Plat\u00adtform zu bieten, die er nun mal ist. Solche Wahrheit\u00aden aufzuzeigen w\u00e4re aber wahrschein\u00adlich zu <em>aufk\u00adl\u00e4rerisch<\/em>, zu lib\u00ader\u00adal f\u00fcr Matthias \u201cDop\u00ading\u201d Heit\u00admann.<\/p>\n<p>Ein wenig Rev\u00ado\u00adlu\u00adtion\u00ads\u00adgeist schlum\u00admert indes dur\u00adchaus in ihm, immer\u00adhin bef\u00fcr\u00adwortet er die <em>Auseinan\u00adder\u00adset\u00adzung auf der Stra\u00dfe<\/em> und nen\u00adnt die Rolle als \u201cAPO\u201d einen <em>poten\u00adziell leben\u00adsret\u00adten\u00adden Elek\u00adtroschock<\/em>. Welche Farbe tr\u00e4gt eigentlich der lib\u00aderale Schwarze Block? (Und wom\u00adit bewirft er Polizis\u00adten \u2014 mit Schriften von Adorno?)<\/p>\n<p>Matthias Heit\u00admann <em>will<\/em> sowieso keinen Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus im Par\u00adla\u00adment:<\/p>\n<blockquote><p>Poli\u00adtis\u00adches Frei\u00adheits\u00addenken kann heute eigentlich nur au\u00dfer\u00adpar\u00adla\u00admen\u00adtarisch entste\u00adhen, denn es muss als Gege\u00adnen\u00adtwurf zum herrschen\u00adden Zeit\u00adgeist neu gedacht wer\u00adden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der <em>herrschende Zeit\u00adgeist<\/em> ist, glaubt man <em>den Medi\u00aden<\/em>, eine all\u00adge\u00admeine Unzufrieden\u00adheit mit <em>der Poli\u00adtik<\/em> als solch\u00ader. Der Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus als Gege\u00adnen\u00adtwurf w\u00fcrde also Dul\u00addung oder Aver\u00adsion propagieren, und das au\u00dfer\u00adpar\u00adla\u00admen\u00adtarisch, son\u00adst funk\u00adtion\u00adiert es nicht. Sch\u00f6ne Demon\u00adstra\u00adtio\u00adnen sind denkbar: \u201cWir sind hier und wir sind leise, denn wir haben eine Meise.\u201d<\/p>\n<p>Ach, nein, nicht ganz:<\/p>\n<blockquote><p>Dieser Zeit\u00adgeist zeich\u00adnet sich durch ein tief\u00adsitzen\u00addes Mis\u00adstrauen gegen\u00fcber den Men\u00adschen, ihren F\u00e4higkeit\u00aden, Absicht\u00aden und Poten\u00adzialen aus.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kon\u00adser\u00adv\u00ada\u00adtive Poli\u00adtik bilde fol\u00adglich <em>den Zeit\u00adgeist<\/em> ab. Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus als au\u00dfer\u00adpar\u00adla\u00admen\u00adtarische \u00dcber\u00adwin\u00addung der <em>vox pop\u00aduli<\/em> zu definieren ist m\u00f6glich, aber mutig. Was dieses Mis\u00adstrauen zur Folge hat (\u201cFrei\u00adheit\u00adsrechte\u201d, \u201cbevor\u00admundet\u201d, \u201ckollek\u00adtive Schutzhaft\u201d und so weit\u00ader und so fort), bekommt Matthias Heit\u00admann dann jeden\u00adfalls so ein\u00addrucksvoll aufgez\u00e4hlt, dass es mich schaud\u00adert. Zumin\u00add\u00adest k\u00f6nne aber die F.D.P. nichts f\u00fcr ihr eigenes poli\u00adtis\u00adches Abseits, in das sie sich mit einem men\u00adschen\u00adfer\u00adnen Selb\u00adstver\u00adst\u00e4nd\u00adnis man\u00f6vri\u00adert hat, son\u00addern <em>die da sind schuld, Herr Lehrer:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Wenn aber die ehe\u00adma\u00adli\u00adgen Gro\u00dfkon\u00adtra\u00adhen\u00adten <em>(SPD und CDU, A.d.V.)<\/em> aus Man\u00adgel an Per\u00adspek\u00adtiv\u00aden enger zusam\u00admen\u00adr\u00fcck\u00aden, bleibt in der Mitte keine Luft zum Atmen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die F.D.P., jahrzehn\u00adte\u00adlange Kon\u00adstante im Bun\u00addestag, zer\u00addr\u00fcckt von zwei Parteien, die das nicht etwa aus Machter\u00adhalts\u00adgr\u00fcn\u00adden, son\u00addern aus <em>Man\u00adgel an Per\u00adspek\u00adtiv\u00aden<\/em> tat\u00aden. Man m\u00f6chte sie beina\u00adhe knud\u00addeln. Ganz, ganz fest.<\/p>\n<p>N\u00e4ch\u00adste Seite. Kotzeimer pr\u00e4zise platzieren.<\/p>\n<blockquote><p>Das Pos\u00adi\u00adtive an der Entwick\u00adlung ist, dass sie dem Frei\u00adheits- und Entwick\u00adlungs\u00addrang der Men\u00adschen auf lange Sicht nichts anhab\u00aden kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieser <em>Frei\u00adheits- und Entwick\u00adlungs\u00addrang der Men\u00adschen<\/em> man\u00adi\u00adfestiert sich mehrheitlich darin, dass sie sich bei Wahlen f\u00fcr eine der bei\u00adden <em>gro\u00dfen Volksparteien<\/em> entschei\u00adden. Alle paar Jahre <em>darf<\/em> man als Men\u00adsch auch mal poli\u00adtisch sein. Wider\u00adling Hans-Peter Friedrich wird\u2019s freuen, er bleibt voraus\u00adsichtlich weit\u00adere vier Jahre Chef\u00adpro\u00adpa\u00adgan\u00addist der Bun\u00addesregierung. In anderen L\u00e4n\u00addern h\u00e4tte man ihn schon vor Jahren an die n\u00e4ch\u00adste Lat\u00ader\u00adne geh\u00e4ngt. Frei\u00adheit ist aber immer die \u201cFrei\u00adheit des Ander\u00ads\u00addenk\u00adenden\u201d (Rosa Lux\u00adem\u00adburg, erschossen), und einen <em>anders<\/em> (i.e. wenig bis \u00fcber\u00adhaupt nicht) Denk\u00adenden wie Hans-Peter Friedrich diskri\u00adm\u00adiniert man doch als aufgek\u00adl\u00e4rter B\u00fcrg\u00ader nicht. Haupt\u00adsache, die Sports\u00adchau l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Ein biss\u00adchen Real\u00adit\u00e4t muss schon sein:<\/p>\n<blockquote><p>Ob sich dieser Drang k\u00fcn\u00adftig mit dem Wort  \u201eLib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus\u201c verkn\u00fcpfen wird, erscheint indes unre\u00adal\u00adis\u00adtisch.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Unter\u00adschied zwis\u00adchen \u201cob\u201d und \u201cdass\u201d kann so einem Pub\u00adlizis\u00adten ja eigentlich auch wurscht sein; nehmen wir an, er h\u00e4tte \u201cdass\u201d geschrieben, w\u00e4re das jeden\u00adfalls nicht gram\u00admatikalisch, son\u00addern nur inhaltlich Quatsch. Neolib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus und Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus klin\u00adgen \u00e4hn\u00adlich, haben aber prinzip\u00adiell erst mal nicht viel miteinan\u00adder zu tun. Ich <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2013\/10\/ja-wo-isser-denn-warum-deutschland-liberalismus-braucht\/\">wieder\u00adhole mich:<\/a> Lib\u00aderale Parteien entste\u00adhen immer dann, wenn es sie nicht gibt. Die Deutsche Freisin\u00adnige Partei, die Piraten\u00adpartei und zulet\u00adzt die Alter\u00adna\u00adtive f\u00fcr Deutsch\u00adland ent\u00adstanden aus einan\u00adder \u00e4hn\u00adlichen Ide\u00adalen her\u00adaus, n\u00e4m\u00adlich zur St\u00e4rkung der B\u00fcrg\u00ader\u00adrechte der jew\u00adeili\u00adgen Klien\u00adtel, die bis dahin schlicht keine aus\u00adre\u00adichend starke <em>lob\u00adby<\/em> hat\u00adte.<\/p>\n<p>Besagte <em>lob\u00adby<\/em> m\u00fcsse sich, schwafelt Matthias Heit\u00admann des Weit\u00aderen daher, sowieso erst ein\u00admal neu auf\u00adstellen:<\/p>\n<blockquote><p>Wahrschein\u00adlich wer\u00adden die ver\u00adschiede\u00adnen Ideen zum The\u00adma Frei\u00adheit anders gewichtet und neu gemis\u00adcht. Wenn sich also die Ver\u00adfechter ein\u00ader demokratis\u00adchen und offe\u00adnen Gesellschaft k\u00fcn\u00adftig wieder Geh\u00f6r ver\u00adschaf\u00adfen wollen, soll\u00adten sie aufh\u00f6ren, sich als klas\u00adsis\u00adche \u201eLib\u00aderale\u201c und somit als Puffer zwis\u00adchen zwei Parteien zu posi\u00adtion\u00adieren, die gar keinen Puffer ben\u00f6ti\u00adgen.<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr Matthias Heit\u00admann beste\u00adht der <em>klas\u00adsis\u00adche Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus<\/em> darin, den Kom\u00adpro\u00admiss zwis\u00adchen pro\u00adgres\u00adsiv und kon\u00adver\u00adv\u00ada\u00adtiv herzustellen, was allein schon reichen sollte, um aufzuzeigen, dass Matthias Heit\u00admann den Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus nicht ver\u00adstanden hat (oder ver\u00adste\u00adhen will). Die F.D.P. als repr\u00e4sen\u00adta\u00adtives Beispiel f\u00fcr den \u201cklas\u00adsis\u00adchen Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus\u201d \u2014 eine <em>Partei der Mitte<\/em>?<\/p>\n<p>Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus ist vielmehr die poli\u00adtis\u00adche Man\u00adi\u00adfes\u00adta\u00adtion der gesellschaftlichen Aufk\u00adl\u00e4rung, mithin pro\u00adgres\u00adsiv\u00ader Wille zur Umgestal\u00adtung zugun\u00adsten ein\u00ader wie auch immer ger\u00adade bevorzugt definierten Frei\u00adheit. Wenn man unbe\u00add\u00adingt alles in das seit \u00fcber f\u00fcn\u00adfzig Jahren nicht mehr poli\u00adtisch rel\u00ade\u00advante Links-Rechts-Schema pressen will, dann trifft es vielle\u00adicht diese Darstel\u00adlung: Der Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus befind\u00adet sich grund\u00ads\u00e4t\u00adzlich links vom linken Rand \u2014 ganz ohne Bier und Trillerpfeifen. Mmmh, Puffer!<\/p>\n<blockquote><p>Die poli\u00adtis\u00adche Mitte ist beset\u00adzt und mithin kein zukun\u00adfts\u00adf\u00e4higer Ort, schon gar nicht f\u00fcr eine poli\u00adtis\u00adche Geis\u00adte\u00adshal\u00adtung, die in Zeit\u00aden der per\u00adspek\u00adtivlosen Zwangskollek\u00adtivierung und des \u00e4ngstlichen Zusam\u00admen\u00adr\u00fcck\u00adens der Gesellschaft das uner\u00adh\u00f6rte Ziel proklamiert, die Frei\u00adheit und die Kreativ\u00adit\u00e4t des Indi\u00advidu\u00adums sowie dessen kon\u00adstruk\u00adtives Wirken f\u00fcr das Gemein\u00adwe\u00adsen zu st\u00e4rken.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein gro\u00dfar\u00adtiger Satz, zumin\u00add\u00adest struk\u00adturell. (Holen Sie doch zwis\u00adchen\u00addurch mal Luft, Herr Heit\u00admann!) Schon wieder sehe ich mich aber gle\u00adich\u00adsam \u00fcberzeugt von dem Umstand, dass Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus in der \u201cMitte\u201d nichts zu suchen hat. Wer in der \u201cMitte\u201d Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus zu find\u00aden glaubt, der hat falsch gesucht. Wass\u00ader ist nass und Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus geh\u00f6rt nicht in die \u201cpoli\u00adtis\u00adche Mitte\u201d. D\u2019ac\u00adcord und siehe oben! Das war\u2019s dann aber auch schon wieder mit der Zus\u00adtim\u00admung: \u201cZwangskollek\u00adtivierung und \u00e4ngstlich\u00ades Zusam\u00admen\u00adr\u00fcck\u00aden\u201d ein\u00ader Gesellschaft, deren Ange\u00adh\u00f6rige in Stand und Ide\u00adolo\u00adgie so divers sind wie seit Jahren nicht mehr, kann es geben, ist aber in Deutsch\u00adland, das nur aus Feigheit und\/oder Bequem\u00adlichkeit (\u201cKon\u00adsens der Demokrat\u00aden\u201d, kommt gle\u00adich noch) st\u00e4ndig einem schw\u00aderen B\u00fcrg\u00aderkrieg entrin\u00adnen kann, schlichtweg Utopie. Ein Kli\u00adma der Angst herrscht vor, aber keines, das die Men\u00adschen zusam\u00admen\u00adr\u00fcck\u00aden l\u00e4sst. Ganz im Gegen\u00adteil!<\/p>\n<blockquote><p>Wenn man in Zukun\u00adft von den Men\u00adschen als eine tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich eigen\u00adst\u00e4ndi\u00adge, prinzip\u00adi\u00aden\u00adstarke und wider\u00adborstige Kraft der Frei\u00adheit wahrgenom\u00admen wer\u00adden will, wird man den Mut entwick\u00adeln m\u00fcssen, sich f\u00fcr frei\u00adheits\u00adfeindliche Parteien (\u2026) als \u201enicht koali\u00adtion\u00adswillig\u201c zu pr\u00e4sen\u00adtieren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das hat die Piraten\u00adpartei erfol\u00adg\u00adlos ver\u00adsucht, ein\u00ader anderen Partei wird das <em>ganz bes\u00adtimmt<\/em> bess\u00ader gelin\u00adgen: \u201cW\u00e4hlt uns, wir wollen entwed\u00ader allein oder gar nicht regieren.\u201d Wei\u00df der W\u00e4h\u00adler, dass er das will? Plumpe Wider\u00adborstigkeit \u2014 \u201cder kleine Chelm ist ein Wider\u00adporst!\u201d, <em>Das Leben des Bri\u00adan<\/em> \u2014 ist blo\u00dfes Dage\u00adgen\u00adsein, und wer zwar kon\u00adse\u00adquent gegen irgen\u00addet\u00adwas ist, aber zu benen\u00adnen ver\u00ads\u00e4umt, was er als Alter\u00adna\u00adtive bevorzugte, der ver\u00adliert nicht nur Zeit, son\u00addern auch noch Ser\u00adi\u00f6sit\u00e4t. Die Antifa nimmt ja auch nie\u00admand au\u00dfer ihren Z\u00f6glin\u00adgen mehr ernst.<\/p>\n<blockquote><p>Der soge\u00adnan\u00adnte \u201eKon\u00adsens der Demokrat\u00aden\u201c ist der poli\u00adtis\u00adche Unter\u00adgang f\u00fcr alle jene, die Demokratie als dynamis\u00adchen Wettstre\u00adit um die besten Ideen und Konzepte und nicht als ideen\u00adlos\u00ades Stag\u00adna\u00adtion\u00ads\u00adman\u00adage\u00adment begreifen. Der Mut, unbe\u00adqueme Wahrheit\u00aden offen auszus\u00adprechen und nicht mehrheits\u00adf\u00e4hige Stand\u00adpunk\u00adte zu vertreten, ist daf\u00fcr eben\u00adso notwendig wie die Bere\u00aditschaft, von diesen keinen Mil\u00adlime\u00adter abzur\u00fcck\u00aden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hier schlie\u00dft sich Matthias Heit\u00admann dem anderen gro\u00dfen Lib\u00aderalen im Land an:<\/p>\n<blockquote><p>Das muss man in Deutsch\u00adland noch sagen d\u00fcr\u00adfen. Alles andere ist Sozial\u00adis\u00admus.<br>\n<cite>Gui\u00addo West\u00ader\u00adwelle<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<p>Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich sollte es dem Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus auch darum gehen, ver\u00admeintliche <em>Denkver\u00adbote<\/em> zu \u00fcber\u00adwinden. (Die Piraten\u00adpartei han\u00addelt entsprechend etwa in Bezug auf das Urhe\u00adber\u00adrecht.) Dazu z\u00e4hlt aber auch das ver\u00admeintliche Denkver\u00adbot, dass es Denkver\u00adbote gar nicht gibt. Denken d\u00fcrft ihr, wonach euch ger\u00adade der Sinn ste\u00adht \u2014 nur \u00e4u\u00dfern d\u00fcrft ihr eben nur, was das Gesetz hergibt. Dar\u00fcber soll\u00adtet ihr recht froh sein, denn unge\u00adhin\u00addertes Sprechen ist manch\u00admal nur f\u00fcr den Sprech\u00ader lustig, und das seid nicht immer ihr. (Es sei denn, ihr seid eine Frau; in diesem Fall nehme ich das umge\u00adhend zur\u00fcck.)<\/p>\n<p>Kon\u00adsens als Antag\u00ado\u00adnist des Wettstre\u00adits um Ideen ist im \u00dcbri\u00adgen auch ein inter\u00ades\u00adsantes, aber schwachsin\u00adniges Bild. Wenn im <em>Wettstre\u00adit um Ideen und Konzepte<\/em> keine Eini\u00adgung (kein Kon\u00adsens) erzielt wird, dann wird keine der Ideen und keines der Konzepte je mehrheit\u00adstauglich umge\u00adset\u00adzt wer\u00adden. Das Behar\u00adren auf der jew\u00adeils eige\u00adnen \u00dcberzeu\u00adgung als star\u00adres Schema wider kon\u00adtr\u00e4r\u00ader Posi\u00adtio\u00adnen ist zwar anar\u00adchisch (im pos\u00adi\u00adtiv\u00aden Sinne), hat aber mit Demokratie nicht mehr viel zu tun. Es gilt schlie\u00dflich die Mehrheit zu \u00fcberzeu\u00adgen und nicht mit ein\u00ader gro\u00dfar\u00adti\u00adgen Idee zu scheit\u00adern. Zu mei\u00adden sind Kom\u00adpro\u00admisse, zu erzie\u00adlen aber der Kon\u00adsens. Na, sind bei\u00addes Fremd\u00adw\u00f6rter mit \u201cKo\u201d vorne dran. Kann ja mal vorkom\u00admen.<\/p>\n<blockquote><p>Es gilt, inhaltlich die Spreu vom Weizen zu tren\u00adnen<\/p><\/blockquote>\n<p>\u2026, \u201cCicero\u201d also von anderen Mag\u00ada\u00adzi\u00adnen.<\/p>\n<blockquote><p>[V]iele Stand\u00adpunk\u00adte, die heute vom Zeit\u00adgeist der poli\u00adtis\u00adchen Kor\u00adrek\u00adtheit ver\u00adachtet wer\u00adden, sind lib\u00aderale Stand\u00adpunk\u00adte: sei es das Anstreben von gesellschaftlichem Fortschritt und wirtschaftlichem Wach\u00ads\u00adtum, sei es das Ver\u00adtrauen in die Frei\u00adheits- und Entwick\u00adlungs\u00adf\u00e4higkeit der Men\u00adschen, sei es die Abkehr von den pop\u00adul\u00e4ren \u00d6ko-Mythen wie der \u00dcber\u00adbev\u00f6lkerung oder der Endlichkeit der Ressourcen<\/p><\/blockquote>\n<p>Was \u00d6kolo\u00adgie mit poli\u00adtis\u00adchem Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus zu tun hat, wei\u00df wahrschein\u00adlich \u2014 sofern denn \u00fcber\u00adhaupt \u2014 nur Matthias Heit\u00admann. Wirtschaftlich\u00ades Wach\u00ads\u00adtum jeden\u00adfalls, Kernkom\u00adpe\u00adtenz der F.D.P., sei kein \u201clib\u00aderaler Stand\u00adpunkt\u201d, hat\u00adte er anfangs noch pos\u00adtuliert. Aber das ist ja schon wieder eine ganze Seite her.<\/p>\n<blockquote><p>Wer heute human\u00adis\u00adtisch argu\u00admen\u00adtiert, wird sich damit abfind\u00aden m\u00fcssen, von den Mehrheit\u00aden als \u201eradikal\u201c, \u201ever\u00adant\u00adwor\u00adtungs\u00adlos\u201c, \u201eunsozial\u201c und eventuell sog\u00adar als \u201eStaats\u00adfeind\u201c beze\u00adich\u00adnet zu wer\u00adden und mit Leuten in einen Topf gewor\u00adfen zu wer\u00adden, mit denen man nichts zu tun haben will.<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit welchen Leuten wird man denn \u201cin einen Topf gewor\u00adfen\u201d, wenn man \u201cRadikalhu\u00adman\u00adis\u00admus\u201d (wie auch immer der definiert ist) ver\u00adtritt? Hof\u00adfentlich nicht mit Ihnen, Herr Heit\u00admann. Das w\u00e4re furcht\u00adbar. Dass Human\u00adis\u00admus staats\u00adfeindlich sei, ist zumin\u00add\u00adest im gegebe\u00adnen \u00f6konomisch gepr\u00e4gten Deutsch\u00adland prinzip\u00adiell richtig, aber etwas, was wohl nur von denen als neg\u00ada\u00adtives Urteil emp\u00adfun\u00adden w\u00fcrde, mit denen wiederum <em>ich<\/em> nicht einen Topf teilen m\u00f6chte, zum Beispiel Hans-Peter \u201ces ist alles in Ord\u00adnung\u201d Friedrich. Insofern auch hier Ein\u00adspruch:<\/p>\n<blockquote><p>Daraus aber die Notwendigkeit zur Anpas\u00adsung an den Main\u00adstream abzuleit\u00aden, hie\u00dfe, sich aus Angst vor r\u00fcck\u00adw\u00e4rts\u00adgerichteten und damit wenig \u00fcberzeu\u00adgen\u00adden Argu\u00admenten im gro\u00dfen Pool der \u201eDemokrat\u00aden\u201c selb\u00adst zu ertr\u00e4nken.<\/p><\/blockquote>\n<p>Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus als Gegen\u00adteil des wie auch immer definierten \u201cMain\u00adstreams\u201d, als liebenswert\u00ader Au\u00dfen\u00adseit\u00ader, dessen \u201cAnpas\u00adsung\u201d sein Unter\u00adgang w\u00e4re, wird hier im gle\u00adichen Text schon zum wieder\u00adholten Mal um- und zum wieder\u00adholten Mal falsch definiert. Erw\u00e4h\u00adnte ich, dass in \u201cCicero\u201d auch Kai Diek\u00admann schreiben darf? \u2014 W\u00e4ren \u201cr\u00fcck\u00adw\u00e4rts\u00adge\u00adwandte\u201d Argu\u00admente \u201cwenig \u00fcberzeu\u00adgend\u201d, m\u00fcsste nun nie\u00admand unter dem Ein\u00addruck eines unver\u00admin\u00addert starken Kon\u00adser\u00adv\u00ada\u00adtivis\u00admus nach dem Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus rufen; sind sie aber augen\u00adschein\u00adlich nicht.<\/p>\n<p>Lib\u00aderale Poli\u00adtik, so schlie\u00dft Matthias Heit\u00admann, m\u00fcsse als etwas anderes fungieren denn als laues F\u00e4h\u00adnchen im Wind, n\u00e4m\u00adlich als \u2026<\/p>\n<blockquote><p>(\u2026) die einzige Stimme, die das Indi\u00advidu\u00adum nicht einem imag\u00adin\u00e4ren \u201eWir\u201c unterord\u00adnet, son\u00addern es als Kern und Tr\u00e4ger eines dynamis\u00adchen demokratis\u00adchen Gemein\u00adwe\u00adsens achtet; als die einzige Stimme, die Frei\u00adheit nicht als Schutzraum f\u00fcr Unmen\u00adschlichkeit, son\u00addern als zen\u00adtralen Kern der Men\u00adschlichkeit begreift.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich para\u00adphrasiere: Sobald lib\u00aderale Poli\u00adtik also wieder erstarke, sei sie ihr eigen\u00ader Geg\u00adn\u00ader, denn ihr ger\u00adadezu zwang\u00adhafter Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adis\u00admus ste\u00adhe ihrer Ver\u00adbre\u00aditung im Weg. Wenn Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus selb\u00adst zum \u201cMain\u00adstream\u201d (also zur vorherrschen\u00adden poli\u00adtis\u00adchen \u201cGeis\u00adte\u00adshal\u00adtung\u201d) werde, sei er von sich selb\u00adst zu bek\u00e4mpfen, um die Vielfalt des \u201cdynamis\u00adchen demokratis\u00adchen Gemein\u00adwe\u00adsens\u201d aufrechtzuer\u00adhal\u00adten. Stimmt das so?<\/p>\n<p>W\u00fcrde ich ihm ja fast zutrauen.<\/p>\n<hr>\n<p>Apro\u00adpos Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus: Mit Thorsten Wirth hat die Basis der Piraten\u00adpartei Deutsch\u00adland heute einen \u201cKern\u00adpirat\u00aden\u201d <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/parteitag-piratenpartei-verzettelt-sich\/9152178.html\">zum Vor\u00adsitzen\u00adden gew\u00e4hlt<\/a>. Ich finde diese Wahl gut und richtig. Da der Vizevor\u00adsitz allerd\u00adings an eine Frau gefall\u00aden ist, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die \u00fcblichen Medi\u00aden (SPIEGEL ONLINE, S\u00fcd\u00addeutsche Zeitung und der\u00adgle\u00adichen) anfan\u00adgen, wie bei den Gr\u00fc\u00adnen von ein\u00ader \u201cDop\u00adpel\u00adspitze\u201d zu reden. Auch im kom\u00admenden Jahr ist also nicht davon auszuge\u00adhen, dass <em>die Medi\u00aden<\/em> pl\u00f6t\u00adzlich jour\u00adnal\u00adis\u00adtis\u00adche T\u00e4tigkeit aufnehmen. Alles andere w\u00fcrde mich auch erschreck\u00aden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr \u201cCicero\u201d, \u201cMag\u00ada\u00adzin f\u00fcr poli\u00adtis\u00adche Kul\u00adtur\u201d, das gele\u00adgentlich auch mal hochrangige Vor\u00addenker der deutschen Medi\u00aden\u00adland\u00adschaft, etwa Kai Diek\u00admann (\u201cBILD\u201d), zu Wort kom\u00admen l\u00e4sst, schrieb der \u201cPub\u00adlizist und Speak\u00ader\u201d (sic!) Matthias Heit\u00admann gestern ins Inter\u00adnet, was die F.D.P. sein\u00ader Mei\u00adn\u00adung nach tun m\u00fcsse, um dem Lib\u00ader\u00adal\u00adis\u00admus in diesem Land wieder ein gr\u00f6\u00dferes Gewicht zu ver\u00adlei\u00adhen. Matthias \u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2013\/11\/medienkritik-lxxxiii-drogen-und-klassenkampf-mit-dem-speaker-auf-die-strasse\/\" class=\"more-link\">\u2018Medi\u00adenkri\u00adtik LXXXIII: Dro\u00adgen und Klassenkampf \/ Mit dem Speak\u00ader auf die Stra\u00dfe\u2019 weit\u00ader\u00adlesen \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[4,13],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-8847","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik","category-in-den-nachrichten"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"71a2d2673d724b41981f01143e7c10e0","server":"vg07.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/71a2d2673d724b41981f01143e7c10e0"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8847"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8847\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8847"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=8847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}