{"id":8112,"date":"2013-06-28T10:00:12","date_gmt":"2013-06-28T08:00:12","guid":{"rendered":"http:\/\/tuxproject.de\/blog\/?p=8112"},"modified":"2014-01-01T23:24:15","modified_gmt":"2014-01-01T22:24:15","slug":"musik-062013-favoriten-und-analyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2013\/06\/musik-062013-favoriten-und-analyse\/","title":{"rendered":"Musik 06\/2013 \u2014 Favoriten und Analyse"},"content":{"rendered":"<div class=\"seriesmeta\">Dieser Artikel ist Teil 11 von 29 der Serie <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/artikelserien\/jahresrueckblick\/\" class=\"series-33\" title=\"Jahresr\u00fcckblick\">Jahres\u00adr\u00fcck\u00adblick<\/a><\/div><p>Eeeeeinen\u00adwun\u00adder\u00adsch\u00f6\u00adnengutentag, werte Fre\u00adunde des ange\u00adwandten Musik\u00adgenuss\u00ades!<\/p>\n<p>Ein Blick in meinen Kalen\u00adder wies mich mah\u00adnend darauf hin, dass das erste halbe Jahr 2013 ja qua\u00adsi vor\u00fcber ist. Das bedeutet, dass es (wie alle sechs Monate) Zeit ist f\u00fcr meine R\u00fcckschau der <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">kaufenswertesten Musikalben 2013<\/span>. Ich muss euch allerd\u00adings ver\u00adsch\u00e4mt geste\u00adhen, dass ich ein\u00adfach nicht die Zeit gefun\u00adden (oder mir genom\u00admen habe), allen Musikalben, die vielver\u00adsprechend erschienen, genug Zeit zu geben, sich zu ent\u00adfal\u00adten.<br>\n<!--more--><\/p>\n<p>Dabei ist eines der bis\u00adlang beachtlich\u00adsten Alben 2013 auch das wohl umstrit\u00adten\u00adste: Zu <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">Heino<\/span>s \u201cMit fre\u00adundlichen Gr\u00fc\u00dfen\u201d hat\u00adte ich mich ja schon <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2013\/02\/heino-mit-freundlichen-gruessen\/\">im Feb\u00adru\u00adar<\/a> aus\u00adge\u00adlassen. Ich bin mir immer noch nicht ganz sich\u00ader, ob es ein Kan\u00addi\u00addat f\u00fcr die Top- oder Schrot\u00adtliste ist; skur\u00adril und darum inter\u00ades\u00adsant ist es aber auf jeden Fall. Das gelang in diesem Jahr anson\u00adsten nicht vie\u00adlen Musik\u00adern.<\/p>\n<p>Das neue Album \u201cEvery\u00adbody Loves Sausages\u201d der <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">Melvins<\/span>, das so richtig <em>Eier hat<\/em>, ist lei\u00adder ein Cov\u00ader\u00adal\u00adbum und gen\u00fcgt daher meinen Anspr\u00fcchen f\u00fcr diese Liste nicht. H\u00f6ren soll\u00adtet ihr es nat\u00fcr\u00adlich trotz\u00addem. Anson\u00adsten ist von <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">Dante<\/span>s \u201cNovem\u00adber Red\u201d bis zu dem Come\u00adback\u00adalbum von <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">My Bloody Valen\u00adtine<\/span> jede Menge vielver\u00adsprechen\u00adder Musik ange\u00adfall\u00aden, die lei\u00adder nicht ansatzweise meinem Qual\u00adit\u00e4ts\u00adstan\u00addard gen\u00fc\u00adgen kon\u00adnte.<\/p>\n<p>Die Hauptliste ist daher mit ger\u00adade ein\u00admal neun Musikalben (plus gegebe\u00adnen\u00adfalls <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">Heino<\/span>) dies\u00admal deut\u00adlich k\u00fcrz\u00ader als son\u00adst, das erste Hal\u00adb\u00adjahr 2013 gab eben ein\u00adfach nicht viel her \u2014 daf\u00fcr wird\u2019s am Ende des Jahres hof\u00adfentlich um so voller. Freut euch darauf!<\/p>\n<p>Los geht\u2019s:<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-header-nr\">1.<\/span> <span class=\"musik-review-header-text\">Kurz und gut.<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/steven-wilson-the-raven-that-refused-to-sing-and-other-stories.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-steven-wilson-the-raven-that-refused-to-sing-and-other-stories.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Steven Wil\u00adson \u2014 The Raven That Refused To Sing (and oth\u00ader sto\u00adries)<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cHere we all are born into a strug\u00adgle \/ to come so far but end up return\u00ading to dust\u201d<\/span> (Lumi\u00adnol)\n<p>Dass ich, <span class=\"musik-review-bandname\">Por\u00adcu\u00adpine-Tree<\/span>-Affinit\u00e4t hin oder her, mit der Solo\u00admu\u00adsizier\u00aderei des Her\u00adrn <span class=\"musik-review-bandname\">Wil\u00adson<\/span> nicht viel anfan\u00adgen kann, ist alt\u00adbekan\u00adnt und hof\u00adfentlich ver\u00adst\u00e4ndlich. Viel zu sph\u00e4risch und zur\u00fcck\u00adhal\u00adtend blub\u00adbert da die Elek\u00adtron\u00adik aus den Laut\u00adsprech\u00adern, viel zu san\u00adft und let\u00adztlich ein\u00adschl\u00e4fer\u00adnd fol\u00adgt er den Pfaden der fr\u00fchen <span class=\"musik-review-bandname\">Pink Floyd<\/span>, wie es auch <span class=\"musik-review-bandname\">Por\u00adcu\u00adpine Tree<\/span> anfangs tat\u00aden.<\/p>\n<p>Insofern ist \u201cThe Raven That Refused To Sing (and oth\u00ader sto\u00adries)\u201d nicht nur ein\u00adfach gut, son\u00addern ein \u00dcber\u00adraschungstr\u00ade\u00adf\u00adfer. Wer indes der \u201cRabe\u201d ist, wei\u00df ich nicht. <span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span> selb\u00adst ist zumin\u00add\u00adest nicht gemeint, denn er weigert sich keines\u00adfalls zu sin\u00adgen, was ich anson\u00adsten bedauern w\u00fcrde, aber \u201cThe Raven\u2026\u201d \u2014 ich k\u00fcrze das jet\u00adzt mal ab \u2014 ist, wie bere\u00adits erw\u00e4h\u00adnt, recht gro\u00dfar\u00adtig. Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich ist der Rabe aber ein Sym\u00adbol f\u00fcr den Tod oder eine zumin\u00add\u00adest trau\u00adrige Erin\u00adnerung.<\/p>\n<p>Das kann man anhand des tris\u00adten grauen <em>art\u00adworks<\/em> the\u00ado\u00adretisch bere\u00adits fol\u00adgern, bekan\u00adnt aber sollte <span class=\"musik-review-bandname\">Edgar Allan Poe<\/span>s <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2009\/05\/im-gedenken-an-edgar-allan-poe-1809-1849\/\">Gedicht <em>The Raven<\/em><\/a> sein, das unter anderem von <span class=\"musik-review-bandname\">Lou Reed<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Omnia<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Alan Par\u00adsons<\/span> musikalisch umge\u00adset\u00adzt wurde und das diese Verbindung erst\u00admals beschreibt. <span class=\"musik-review-bandname\">Alan Par\u00adsons<\/span> ist es dann auch, der auf \u201cThe Raven\u2026\u201d, ger\u00adade ein\u00admal 37 Jahre nach seinem eige\u00adnen \u201cRaben\u201d, an ein\u00ader der Gitar\u00adren zu h\u00f6ren ist und <span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span> bei der Pro\u00adduk\u00adtion des Albums unter\u00adst\u00fctzte. Vielle\u00adicht ist das alles aber auch nur ein Zufall.<\/p>\n<p>Ander\u00ader\u00adseits ist \u201cThe Raven\u2026\u201d dur\u00adchaus mit Bedacht konzip\u00adiert wor\u00adden. Jedes der sechs St\u00fccke basiert auf Geschicht\u00aden aus dem Supranat\u00adu\u00adral\u00adis\u00admus, es geht also in jedem der St\u00fccke textlich um Geis\u00adter. Entsprechend getr\u00fcbt ist die Grund\u00adstim\u00admung; dabei ver\u00adgisst es <span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span> aber nicht, den H\u00f6r\u00ader immer wieder aus der Bek\u00adlem\u00admung zu befreien.<\/p>\n<p>Nicht alles an \u201cThe Raven\u2026\u201d ist neu. Der <em>long\u00adtrack<\/em> <em>Lumi\u00adnol<\/em> etwa wurde bere\u00adits auf der Tour zum Vorg\u00e4nger\u00adal\u00adbum \u201cGrace For Drown\u00ading\u201d gespielt. Nie kam <span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span> seinen eige\u00adnen Vor\u00adbildern <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> \u2014 neben <span class=\"musik-review-bandname\">Pink Floyd<\/span>, ver\u00adste\u00adht sich \u2014 so nahe wie hier: Ein treiben\u00adder Bass und <span class=\"musik-review-bandname\">Theo Travis<\/span>\u2019 Fl\u00f6te lassen Ken\u00adner des Can\u00adter\u00adbury Sound aufhorchen, dazu ist ein Mel\u00adlotron zu h\u00f6ren. Unver\u00admit\u00adtelt set\u00adzt mehrstim\u00admiger Gesang ein, der eben\u00adso unver\u00admit\u00adtelt wieder endet und so den Beginn eines l\u00e4n\u00adgeren Instru\u00admen\u00adtal\u00adteils markiert, der gegen Ende wieder das The\u00adma vom Anfang auf\u00adgreift und nach etwa viere\u00adin\u00adhalb Minuten in einen ruhi\u00adgen Teil m\u00fcn\u00addet, der mit Klavier und beat\u00adlesquem Gesang eben\u00adso von <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span>s \u201cIslands\u201d stam\u00admen k\u00f6n\u00adnte. Nach wiederum vier Minuten erfol\u00adgt eine weit\u00adere Z\u00e4sur, Mel\u00adlotron und Schlagzeug steigern sich bis fast zur Explo\u00adsion und verklin\u00adgen, bis <em>Lumi\u00adnol<\/em> mit dem urspr\u00fcnglichen The\u00adma schlie\u00dflich endet. Habe ich schon <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> erw\u00e4h\u00adnt?<\/p>\n<p>Einzelne Ele\u00admente dieses Beispiels ziehen sich durch alle St\u00fccke auf dem Album; das beschauliche <em>The Watch\u00admak\u00ader<\/em> ste\u00adht so wie selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich neben dem offen\u00adsiv rock\u00adenden <em>The Holy Drinker<\/em>. Wer wie ich bis\u00adlang der Mei\u00adn\u00adung war, von <span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span> h\u00e4tte er schon alles irgend\u00adwann mal geh\u00f6rt, k\u00f6n\u00adnte hier eine pos\u00adi\u00adtive \u00dcber\u00adraschung erleben. Zu empfehlen ist\u2019s jeden\u00adfalls ohne jed\u00adwelch\u00ades Aber.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nAuf <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=E3MpGBwGdVk\">YouTube<\/a> gibt es zurzeit eine gro\u00dfar\u00adtige Livev\u00ader\u00adsion von <em>Lumi\u00adnol<\/em> zu bestaunen, das voll\u00adst\u00e4ndi\u00adge Album ist unter anderem <a href=\"http:\/\/grooveshark.com\/#!\/album\/The+Raven+That+Refused+To+Sing+and+Other+Stories\/8602888\">per Groove\u00adshark<\/a> stream\u00adbar. Falls euch die Kurz\u00adform gen\u00fcgt: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Raven-That-Refused-Limited-Edition\/dp\/B00AYATBP6\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a> wurde mit den \u00fcblichen kurzen Auss\u00adchnit\u00adten best\u00fcckt.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/eels-wonderful-glorious.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-eels-wonderful-glorious.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Eels \u2014 Won\u00adder\u00adful, Glo\u00adri\u00adous<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cIf you\u2019re not ready then you bet\u00adter get out now!\u201d<\/span> (Bombs Away)\n<p>\u201cMy hov\u00ader\u00adcraft is full of eels\u201d \u2014 dieses Zitat der britis\u00adchen Komik\u00ader <span class=\"musik-review-bandname\">Mon\u00adty Python<\/span> sollte bekan\u00adnt sein. So schlimm ist das aber gar nicht, denn wenn Aale so inter\u00ades\u00adsante Musik machen wie <span class=\"musik-review-bandname\">Eels<\/span> auf \u201cWon\u00adder\u00adful, Glo\u00adri\u00adous\u201d, dann kaufe ich mir sofort ein Luftkissenfahrzeug.<\/p>\n<p>Bl\u00f6de his\u00adtorische Ref\u00aderen\u00adzen aber mal bei\u00adseite gelassen \u2014 mit <span class=\"musik-review-bandname\">Mon\u00adty Python<\/span> haben <span class=\"musik-review-bandname\">Eels<\/span> tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich nicht viel zu tun. Glaubt man den Aus\u00adsagen von Band\u00adgr\u00fcn\u00adder <span class=\"musik-review-bandname\">Mark Oliv\u00ader Everett<\/span>, der seine Soloal\u00adben zur Zeit der Gr\u00fcn\u00addung bere\u00adits seit Jahren unter dem K\u00fcn\u00adstler\u00adna\u00admen <span class=\"musik-review-bandname\">E<\/span> ver\u00f6f\u00adfentlichen lie\u00df, so wurde der Name gew\u00e4hlt, um die Alben der Band im Schallplat\u00adten\u00adladen m\u00f6glichst nahe an seinen eige\u00adnen ste\u00adhen zu haben. Es wurde nicht bedacht, dass <span class=\"musik-review-bandname\">Earth, Wind &amp; Fire<\/span> sowie die <span class=\"musik-review-bandname\">Eagles<\/span> das Alpha\u00adbet klar auf ihrer Seite hat\u00adten. Nun, <span class=\"musik-review-bandname\">Eels<\/span> ist ja trotz\u00addem ein sch\u00f6n\u00ader Band\u00adname.<\/p>\n<p>Dem Mythos um die Entste\u00adhung des Namens sei\u2019s verziehen, dass wed\u00ader <span class=\"musik-review-bandname\">Earth, Wind &amp; Fire<\/span> noch die <span class=\"musik-review-bandname\">Eagles<\/span> musikalisch viel mit <span class=\"musik-review-bandname\">Eels<\/span> gemein\u00adsam haben. (Einen Sat\u00adurn\u00admi\u00adtar\u00adbeit\u00ader st\u00f6rt so was erfahrungs\u00adgem\u00e4\u00df \u00fcbri\u00adgens nicht im Ger\u00ading\u00adsten.) <span class=\"musik-review-bandname\">Eels<\/span> machen stattdessen so genan\u00adnten \u201cIndie-Rock\u201d par excel\u00adlence. Ich bin dur\u00adchaus wil\u00adlens, \u201cWon\u00adder\u00adful, Glo\u00adri\u00adous\u201d als bestes <em>main\u00adstream<\/em>-Album des bish\u00aderi\u00adgen Jahres zu betra\u00adcht\u00aden, immer\u00adhin geben sich die Musik\u00ader nicht viel M\u00fche, den <em>Vor\u00adwurf<\/em> der Radiokom\u00adpat\u00adi\u00adbil\u00adit\u00e4t zu entkr\u00e4ften. Den\u00adnoch: \u201cWon\u00adder\u00adful, Glo\u00adri\u00adous\u201d ist genau an den richti\u00adgen Stellen rau genug, um anzueck\u00aden.<\/p>\n<p>Da w\u00e4re etwa <em>New Alpha\u00adbet<\/em> zu nen\u00adnen. Im Zen\u00adtrum des Albums set\u00adzt es mit sein\u00ader Lo-Fi-\u00c4sthetik nach Art der <span class=\"musik-review-bandname\">Dandy Warhols<\/span> einen starken Kon\u00adtrast zu der Klavier\u00adbal\u00adlade <em>The Turn\u00adaround<\/em> und dem stilis\u00adtisch (wenn auch nicht musikalisch) an den Punk (und mehr noch an <span class=\"musik-review-bandname\">Frank Zap\u00adpa<\/span>) angelehn\u00adten St\u00fcck <em>Peach Blos\u00adsom<\/em>, von dessen inten\u00adsiv wieder\u00adholtem Refrain (<span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cOpen the win\u00addow, man, to smell the peach blos\u00adsom \/ the tiger lily, the mer\u00adry\u00adgold\u201d<\/span>, viel mehr Text <a href=\"http:\/\/lyrics.wikia.com\/Eels:Peach_Blossom\">gibt es nicht<\/a>) ich eine Weile einen Ohrwurm hat\u00adte. St\u00f6rend, so was!<\/p>\n<p>Man stelle sich solche Zeilen \u00fcberdies nicht san\u00adft ges\u00e4uselt, son\u00addern affek\u00adtiert gerufen (fast: ger\u00adappt) vor, w\u00e4hrend im Hin\u00adter\u00adgrund die Gitarre knarzt und Klavierk\u00adl\u00e4nge sie begleit\u00aden. Vielle\u00adicht sollte man <span class=\"musik-review-bandname\">Eels<\/span> weniger ernst nehmen und ver\u00adsuchen, Spa\u00df an dem zu find\u00aden, was sie hier dar\u00adbi\u00adeten. Dabei hil\u00adft es, dass man die unter\u00adschiedlichen Ein\u00adfl\u00fcsse leicht auseinan\u00adder\u00adhal\u00adten kann. Von <span class=\"musik-review-bandname\">Simon &amp; Gar\u00adfunkel<\/span> (<em>I Am Build\u00ading A Shrine<\/em>) \u00fcber <span class=\"musik-review-bandname\">The Vel\u00advet Under\u00adground<\/span> oder ihre Z\u00f6glinge (<em>New Alpha\u00adbet<\/em>) bis zu <span class=\"musik-review-bandname\">John Lennon<\/span> (<em>The Turn\u00adaround<\/em>) reicht die Spanne der von jeden\u00adfalls mir spon\u00adtan assozi\u00adierten Ver\u00adgle\u00adiche.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Julian Schmitz<\/span> <a href=\"http:\/\/www.motor.de\/motormeinung\/motor.de\/eels_wonderful_glorious.html\">schrieb zutr\u00ade\u00adf\u00adfend:<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Es ist dieser her\u00adrliche Wech\u00adsel zwis\u00adchen schnar\u00adren\u00adden, treiben\u00adden Beats und zwis\u00adchen\u00addurch viele uner\u00adwartete Dynamik\u00adwech\u00adsel, lock\u00ader-leichte Fr\u00fch\u00adlignssyn\u00adthiesounds <em>(sic!)<\/em>, die einen hoff\u00adnungsvoll und gut gelaunt gen hellere Tage blinzeln lassen.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201cSom\u00admer\u00adal\u00adbum\u201d ist eigentlich ein Wort, das ich zu mei\u00adden ver\u00adsuche. Bei \u201cWon\u00adder\u00adful. Glo\u00adri\u00adous\u201d f\u00e4llt mir das aber gar nicht so leicht. Darum breche ich hier mal ab und \u00fcber\u00adlasse euch den Rest.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nBei einem Musikalbum, das so het\u00adero\u00adgen wie \u201cWon\u00adder\u00adful, Glo\u00adri\u00adous\u201d ist, ist das mit den H\u00f6r\u00adproben schwierig. Inter\u00ades\u00adsant ist vielle\u00adicht das <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_vS_By_ZZ0g\">Musikvideo zu <em>Peach Blos\u00adsom<\/em><\/a>, anson\u00adsten sind nat\u00fcr\u00adlich auch <a href=\"http:\/\/grooveshark.com\/#!\/album\/Wonderful+Glorious\/8646799\">ein Groove\u00adshark-Stream<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Wonderful-Glorious-Eels\/dp\/B00A18KBFA\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de-H\u00f6rproben<\/a> ver\u00adf\u00fcg\u00adbar.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/the-joy-formidable-wolfs-law.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-the-joy-formidable-wolfs-law.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">The Joy For\u00admi\u00adda\u00adble \u2014 Wolf\u2019s Law<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cI think I under\u00adstand \/ that past is cir\u00adcling\u201d<\/span> (Ten\u00addons)\n<p>Erin\u00adnert ihr euch an <span class=\"musik-review-bandname\">The Joy For\u00admi\u00adda\u00adble<\/span>? Ihr 2011 erschienenes Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum \u201cThe Big Roar\u201d <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/06\/musik-062011-favoriten-und-analyse\/\">sortierte ich damals<\/a> als \u201cArt\u00adpop, Indie-Rock, Grunge, irgend\u00adwie so Alter\u00adna\u00adtive\u201d ein und legte euch ans Herz, dieses Album zu h\u00f6ren. Wenn der Tipp euch damals Freude bere\u00adit\u00adete, dann passt jet\u00adzt mal kurz auf: \u201cWolf\u2019s Law\u201d, das neue Album der Walis\u00ader (erschienen im Jan\u00adu\u00adar 2013), ist keineswegs schlechter.<\/p>\n<p>So weit liegen die bei\u00adden Alben auch zeitlich nicht auseinan\u00adder. Weite Teile von \u201cWolf\u2019s Law\u201d wur\u00adden bere\u00adits w\u00e4hrend der zw\u00f6lf\u00admonati\u00adgen Tour zu \u201cThe Big Roar\u201d geschrieben. Erst gro\u00dfes Get\u00f6se, nun das Gesetz des Wolfs \u2014 die Wild\u00adnis hat\u2019s <span class=\"musik-review-bandname\">The Joy For\u00admi\u00adda\u00adble<\/span> anscheinend ange\u00adtan.<\/p>\n<p>Allzu wild ist jedoch auch \u201cWolf\u2019s Law\u201d nicht. Vielmehr wer\u00adden bekan\u00adnte St\u00e4rken beibehal\u00adten und per\u00adfek\u00adtion\u00adiert.<\/p>\n<p>Es f\u00e4ngt harm\u00adlos mit Stre\u00adich\u00adern an, die sich als Ein\u00adf\u00fchrung in so ein Album immer gut machen. MTV-Seher wis\u00adsen, was gemeint ist. Dann: Gitar\u00adrengeschep\u00adper. Sch\u00f6n. <em>This Lad\u00adder Is Ours<\/em>: Gitar\u00adren\u00adlastiger Main\u00adstream-Indie-Rock, der jeden Applaus ver\u00addi\u00adent. Auf <a href=\"http:\/\/pitchfork.com\/reviews\/albums\/17550-wolfs-law\/\">Pitch\u00adfork<\/a> wer\u00adden auch schon mal <span class=\"musik-review-bandname\">New Order<\/span> und die (allerd\u00adings grauen\u00advollen) <span class=\"musik-review-bandname\">Muse<\/span> als Ver\u00adgle\u00adiche herange\u00adzo\u00adgen. Schon wieder Indie-Rock! \u201cAber du magst doch son\u00adst keinen Main\u00adstream?!\u201d, h\u00f6re ich euch nun wieder unken. Stimmt, weil Main\u00adstream meis\u00adtens lahm ist. \u201cWolf\u2019s Law\u201d ist aber nicht lahm.<\/p>\n<p>Was ist das \u201cWolf\u00ads\u00adge\u00adsetz\u201d eigentlich? Laut dem Cov\u00ader wohl: Tod des Wolfs. Ein Wolf liegt tot am Boden, Blu\u00admen liegen auf ihm (oder wach\u00adsen sie aus ihm?). Gesund ist das nicht. Ganz anders <span class=\"musik-review-bandname\">The Joy For\u00admi\u00adda\u00adble<\/span>, die so lebendig wirken wie nur wenige Bands. Gele\u00adgentlich denke ich an <span class=\"musik-review-bandname\">Blondie<\/span>, manch\u00admal auch an die neueren <span class=\"musik-review-bandname\">Eatl\u00adiz<\/span>. <span class=\"musik-review-bandname\">Jochen K\u00f6nig<\/span> <a href=\"http:\/\/www.musikreviews.de\/reviews\/2013\/The-Joy-Formidable\/Wolfs-Law\/\">spricht von<\/a> \u201cKon\u00adsens-Pop, der nicht schmerzt, son\u00addern das Herz erw\u00e4rmt und ein L\u00e4cheln ins Grin\u00adse\u00adgesicht zaubert\u201d, und meint das wahrschein\u00adlich nicht mal b\u00f6se.<\/p>\n<p>Zugegeben, der Anfang des Albums ist, ver\u00adglichen mit dem Vorg\u00e4nger, trotz all der Gro\u00dfar\u00adtigkeit ein wenig belan\u00adg\u00adlos. Die Qual\u00adit\u00e4t steigt aber mit ansteigen\u00adder Lied\u00adnum\u00admer. <em>Lit\u00adtle Blimp<\/em> (Lied Num\u00admer 4) groovt mit dom\u00adi\u00adnan\u00adtem Bass nach vorne, die Bal\u00adlade <em>Silent Treat\u00adment<\/em> (6) ist mit ruhiger Gitarre und eben\u00adsolchem Gesang sozusagen die Ruhe vor dem Sturm. Dieser Sturm hei\u00dft <em>Maw Maw Song<\/em> und fasst das Album schon vor seinem Ende umfassend zusam\u00admen: Kopfnick-Refrain, schep\u00adpernde und quirlige Gitar\u00adren, <span class=\"musik-review-bandname\">Ritzy Bryan<\/span>s stets begeis\u00adtert klin\u00adgende Stimme, begleit\u00adet \u201cmaw, maw\u201d im Refrain. Miau, miau. \u2014 Eigentlich gen\u00fcgt es, <em>Maw Maw Song<\/em> zu ken\u00adnen, um dieses Album f\u00fcr gro\u00dfar\u00adtig zu hal\u00adten; und das mit Recht!<\/p>\n<p>Zum Abschluss dann <em>The Turn\u00adaround<\/em>, eine neunein\u00adhalb\u00admin\u00fctige Stre\u00adicherbal\u00adlade, die sich nach sieben Minuten zu steigern begin\u00adnt und in einem ful\u00admi\u00adnan\u00adten fast instru\u00admen\u00adtal\u00aden Finale endet, gle\u00adich\u00adsam als Ver\u00adbeu\u00adgung vor dem applaudieren\u00adden Pub\u00adlikum (also jeden\u00adfalls mir). Dieses Finale wurde bere\u00adits im August 2012 als Lied namens <em>Wolf\u2019s Law<\/em> im Inter\u00adnet ver\u00f6f\u00adfentlicht, um den H\u00f6r\u00ader auf das Album vorzu\u00adbere\u00adit\u00aden. Das ist ziem\u00adlich gut gelun\u00adgen.<\/p>\n<p>Die let\u00adzten Textzeilen auf \u201cWolf\u2019s Law\u201d laut\u00aden: <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cDon\u2019t wait, let\u2019s go, go, go\u201d<\/span>. Das Ende dieses Albums ist nur der Auf\u00adbruch zum n\u00e4ch\u00adsten. Die Reise wird sich\u00ader span\u00adnend, ich bin dabei. Ihr auch?<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nAuf <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uEAPFvacK8M\">YouTube<\/a> gibt es unter anderem eine qual\u00adi\u00adta\u00adtiv ger\u00adade noch akzept\u00adable Livev\u00ader\u00adsion vom <em>Maw Maw Song<\/em> zu sehen und zu h\u00f6ren, das ganze Album ist <a href=\"http:\/\/grooveshark.com\/#!\/album\/Wolf+s+Law\/8346406\">per Groove\u00adshark<\/a> sowie in 30-Sekun\u00adden-Schnipseln <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Wolfs-Law-Joy-Formidable\/dp\/B00A40MH3O\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">auf Amazon.de<\/a> anzuh\u00f6ren.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/henry-fool-men-singing.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-henry-fool-men-singing.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Hen\u00adry Fool \u2014 Men Singing<\/span>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Hen\u00adry Fool<\/span> ist der Name eines Action\u00adfilms von 1997 sowie der Haupt\u00adfig\u00adur in diesem Film, die auch im Fol\u00adge\u00adfilm \u201cFay Grim\u201d mit\u00adspielt. Im Jahr 2001, also zumin\u00add\u00adest nach dem gle\u00adich\u00adnami\u00adgen Film, erschien das Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum der Musik\u00adgruppe wiederum gle\u00adichen Namens, auf dem unter anderem <span class=\"musik-review-bandname\">Tim Bow\u00adness<\/span> (unter anderem <span class=\"musik-review-bandname\">no-man<\/span>) an Mikro\u00adfon und Gitarre zu h\u00f6ren war. Zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter hei\u00dft das aktuelle Album von <span class=\"musik-review-bandname\">Hen\u00adry Fool<\/span> irri\u00adtieren\u00adder\u00adweise \u201cMen Singing\u201d, obwohl <span class=\"musik-review-bandname\">Tim Bow\u00adness<\/span> gar nicht mehr singt.<\/p>\n<p>Ja, \u201cMen Singing\u201d ist ein Instru\u00admen\u00adta\u00adlal\u00adbum. Die Beset\u00adzungsliste kann sich sehen lassen: Au\u00dfer <span class=\"musik-review-bandname\">Tim Bow\u00adness<\/span> sind unter anderem auch sein regelm\u00e4\u00dfiger musikalis\u00adch\u00ader Part\u00adner <span class=\"musik-review-bandname\">Peter Chil\u00advers<\/span>, der gele\u00adgentlich auch mit <span class=\"musik-review-bandname\">Bri\u00adan Eno<\/span> zusam\u00admen musiziert, <span class=\"musik-review-bandname\">Myke Clif\u00adford<\/span>, Sax\u00ado\u00adphon\u00adist bei <span class=\"musik-review-bandname\">The Pink Floyd Dimen\u00adsion<\/span>, und <span class=\"musik-review-bandname\">Jar\u00adrod Gosling<\/span>, der sich in j\u00fcn\u00adger\u00ader Zeit vor allem mit <span class=\"musik-review-bandname\">The Human League<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">I Mon\u00adster<\/span> zusam\u00admenge\u00adtan hat\u00adte. Zwei der vier St\u00fccke vere\u00addelt Gast\u00admusik\u00ader <span class=\"musik-review-bandname\">Phil Man\u00adzan\u00adera<\/span> (<span class=\"musik-review-bandname\">Roxy Music<\/span>) mit sein\u00ader Gitarre, der zweite Gast <span class=\"musik-review-bandname\">Steve Bing\u00adham<\/span> (Vio\u00adline) hat wiederum jahre\u00adlang Erfahrung mit der <span class=\"musik-review-bandname\">no-man<\/span>-Live\u00adband gesam\u00admelt. Im Wesentlichen ist <span class=\"musik-review-bandname\">Hen\u00adry Fool<\/span> also ein Pro\u00adjekt von <span class=\"musik-review-bandname\">Tim Bow\u00adness<\/span> und seinen Weg\u00adbe\u00adgleit\u00adern.<\/p>\n<p>Das klingt nun wie <span class=\"musik-review-bandname\">Bil\u00adly Sher\u00adwood<\/span>, der in jedem sein\u00ader ungez\u00e4hlten Band\u00adpro\u00adjek\u00adte (<span class=\"musik-review-bandname\">Cir\u00adca:<\/span>, zeitweise <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span> und einige weit\u00adere) den Ton ma\u00dfge\u00adblich angab und angibt, aber das Ergeb\u00adnis ist ein viel besseres. <span class=\"musik-review-bandname\">Thomas Kohlru\u00df<\/span> <a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?albumId=13339&amp;content=review&amp;left=newReviews2&amp;top=reviews\">para\u00adphrasierte:<\/a><\/p>\n<blockquote><p>(\u2026) wenn man sich eine Melange aus psy\u00adche\u00addelis\u00adch\u00ader <span class=\"musik-review-bandname\">Soft Machine<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">pink\u00adfloyd<\/span>esken <span class=\"musik-review-bandname\">Por\u00adcu\u00adpine Tree<\/span>, einem Schuss <span class=\"musik-review-bandname\">David Syl\u00advian<\/span>, 80er-Jahre-Wave-<span class=\"musik-review-bandname\">Crim\u00adson<\/span>, den <span class=\"musik-review-bandname\">Pro\u00adjeKcts<\/span>, leicht\u00aden Postrock-Ein\u00adfl\u00fcssen und Min\u00adi\u00admal Music vorstellen kann, dann ist man schon irgend\u00adwie in der Welt von \u201eMen Singing\u201c, entspan\u00adnend span\u00adnend!<\/p><\/blockquote>\n<p>Gele\u00adgentlich ist Musik wie diese auf dieser Inter\u00adnet\u00adpr\u00e4senz ja auch schon mal The\u00adma, \u201cTank\u201d von <span class=\"musik-review-bandname\">Krei\u00addler<\/span> etwa fand hier bere\u00adits <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/06\/musik-062011-favoriten-und-analyse\/\">im Juni 2011<\/a> lobende Erw\u00e4h\u00adnung. \u201cMen Singing\u201d st\u00f6\u00dft in ein \u00e4hn\u00adlich\u00ades Horn, eignet sich jedoch weniger zur Hin\u00adter\u00adgrundbeschal\u00adlung. Wer hier nicht auf\u00adpasst, ver\u00adpasst wahrschein\u00adlich vieles.<\/p>\n<p>Auch die Fach\u00adwelt (sprich: Musikjour\u00adnaille) ist begeis\u00adtert von \u201cMen Singing\u201d. Es passiert tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich ober\u00adfl\u00e4ch\u00adlich nicht viel, aber die Atmo\u00adsph\u00e4re, die auf \u201cMen Singing\u201d einge\u00adfan\u00adgen wurde, sucht sicher\u00adlich ihres\u00adgle\u00adichen. Fre\u00adunde der gitar\u00adren\u00adlasti\u00adgen Rock\u00admusik sind hier wahrschein\u00adlich unter\u00adfordert; wer aber die genan\u00adnten Ver\u00adgle\u00adiche sch\u00e4tzt, dem sollte \u201cMen Singing\u201d zusagen. Ich jeden\u00adfalls mag es.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nAlle vier St\u00fccke lassen sich auszugsweise <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Men-Singing-Henry-Fool\/dp\/B00B1MSID2\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">auf Amazon.de<\/a> h\u00f6ren, auf <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wwmMNfcJlI8\">YouTube<\/a> ist ein Stop-Motion-Video zu <em>Every\u00adone In Swe\u00adden<\/em> zu sehen.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/motorpsycho-still-life-with-eggplant.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-motorpsycho-still-life-with-eggplant.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Motorpsy\u00adcho \u2014 Still Life With Egg\u00adplant<\/span>\n<p>Das nor\u00adwegis\u00adche Trio <span class=\"musik-review-bandname\">Motorpsy\u00adcho<\/span> erweist sich auch nach 24 Jahren weit\u00ader\u00adhin als recht aktiv. Dem jaz\u00adzdo\u00adminierten Album \u201cThe Death Defy\u00ading Uni\u00adcorn\u201d, meinem <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2012\/06\/musik-062012-favoriten-und-analyse\/\">Album des Jahres 2012<\/a>, fol\u00adgt nun mit nicht ein\u00admal einem Jahr Abstand das inzwis\u00adchen sechzehnte Stu\u00addioal\u00adbum \u201cStill Life With Egg\u00adplant\u201d. Das zugrunde liegende Mate\u00adr\u00adi\u00adal entstammt teil\u00adweise Entw\u00fcr\u00adfen, die wegen der Kol\u00adlab\u00ado\u00adra\u00adtion mit <span class=\"musik-review-bandname\">St\u00e5le Stor\u00adl\u00f8kken<\/span> vor\u00fcberge\u00adhend zur\u00fcck\u00adgestellt wur\u00adden. Ein Orch\u00adester ist dies\u00admal auch nicht dabei.<\/p>\n<p>Die Jaz\u00adzan\u00adteile auf \u201cStill Life With Egg\u00adplant\u201d wur\u00adden kon\u00adse\u00adquent (wieder) deut\u00adlich zur\u00fcck\u00adge\u00adfahren, von Anfang an ist die Gitarre ein starkes Instru\u00adment, der druck\u00advolle Bass tr\u00e4gt seinen Teil bei. Dies ist Rock.<\/p>\n<p>Das ist auch dann Rock, wenn <span class=\"musik-review-bandname\">Motorpsy\u00adcho<\/span> ihr Bestes geben, ihn zu tar\u00adnen. Da w\u00e4re etwa der <em>long\u00adtrack<\/em> <em>Rat\u00adcatch\u00ader<\/em> (17:11 Minuten), der lei\u00adder ein wenig unin\u00adspiri\u00adert und blue\u00adsig vor sich hin\u00adpl\u00e4tschert, bis er nach eini\u00adgen Minuten deut\u00adlich an Tem\u00adpo und Inten\u00adsit\u00e4t gewin\u00adnt. Der durch\u00adschnit\u00adtliche Rock\u00adfan hat da schon l\u00e4ngst weit\u00adergeschal\u00adtet, der Pro\u00adgres\u00adsive-Rock-Fre\u00adund hinge\u00adgen lauscht geban\u00adnt jed\u00ader neuen Nuance. Warum sollte Rock auch immer in das Drei-Minuten-Korsett der \u00f6ffentlich-rechtlichen Radioanstal\u00adten passen m\u00fcssen?<\/p>\n<p>Und son\u00adst? \u201cThe After\u00adglow\u201d. Ist das <span class=\"musik-review-bandname\">Oasis<\/span>? Zumin\u00add\u00adest ist es 60er-Beat\u00adpopir\u00adgend\u00adwas. (Also wiederum <span class=\"musik-review-bandname\">Oasis<\/span>.) Der <em>rock\u00adige<\/em> Teil nach drei Minuten und zwanzig Sekun\u00adden ist \u00fcber\u00adra\u00adgend. Beim Gesang muss ich ger\u00adade in diesem St\u00fcck oft an <span class=\"musik-review-bandname\">John Lennon<\/span> denken, aber das ist ja dur\u00adchaus auch nichts Schlecht\u00ades.<\/p>\n<p>Apro\u00adpos \u201cnicht schlecht\u201d beziehungsweise apro\u00adpos \u201ceclipsed\u201d: Dort schrieb <span class=\"musik-review-bandname\">Wolf Kamp\u00admann<\/span> im Mai 2013 \u00fcber \u201cStill Life With Egg\u00adplant\u201d:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cStill Life With Egg\u00adplant\u201d ist eine Com\u00adpi\u00adla\u00adtion der besten Songs, die <span class=\"musik-review-bandname\">Motorpsy\u00adcho<\/span> niemals aufgenom\u00admen haben. Die Band hangelt sich durch ihre gesamte Geschichte mit semi-akustis\u00adchen Bal\u00adladen, safti\u00adgen Sleaze-Krachern und mon\u00adu\u00admen\u00adtal\u00aden Kraft\u00adpaketen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Keine Ein\u00adw\u00e4nde!<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\n<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Still-Life-With-Eggplant-Motorpsycho\/dp\/B00BHXQ062\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a> hat Auss\u00adchnitte vom Album in 30-Sekun\u00adden-L\u00e4nge zum Anh\u00f6ren. Tut dies zahlre\u00adich!<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/daymoon-fabric-of-space-divine.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-daymoon-fabric-of-space-divine.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Day\u00admoon \u2014 Fab\u00adric of Space Divine<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cLet there be life!\u201d<\/span> (Seed of Com\u00adplex\u00adi\u00adty)\n<p>Es gibt auch Neues von der US-amerikanisch-por\u00adtugiesis\u00adchen Regres\u00adsive-Rock-Insti\u00adtu\u00adtion <span class=\"musik-review-bandname\">Day\u00admoon<\/span>. Nach dem <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/12\/musik-122011-favoriten-und-analyse\/\">\u00fcber\u00adra\u00adgen\u00adden Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum \u201cAll Tomor\u00adrows\u201d<\/a> ergaben sich einige \u00c4nderun\u00adgen im Pri\u00advatleben von Front\u00admann <span class=\"musik-review-bandname\">Fred Less\u00ading<\/span> wie auch in der Beset\u00adzung. Entsprechend lange haben die Auf\u00adnah\u00admen gedauert.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Fred Less\u00ading<\/span> begann nach eigen\u00adem Bekun\u00adden bere\u00adits 2002 mit den Auf\u00adnah\u00admen f\u00fcr \u201cFab\u00adric of Space Divine\u201d. Das Album hat\u00adte also viel Zeit zu reifen. Es basiert auf der Arbeit von <span class=\"musik-review-bandname\">Stephen Bax\u00adter<\/span>, einem von ihm bewun\u00adderten englis\u00adchen Sci\u00adence-Fic\u00adtion-Autor, und erz\u00e4hlt im Wesentlichen die Geschichte des Uni\u00adver\u00adsums (gem\u00e4\u00df den <em>lin\u00ader notes<\/em> \u201chin\u00adter\u00adgr\u00fcndig missver\u00adstanden von <span class=\"musik-review-bandname\">Fred Less\u00ading<\/span>\u201d) von seinem Anfang bis zu seinem Ende. Das Album wurde \u00fcber die Jahre immer weit\u00ader ver\u00adfein\u00adert und schlie\u00dflich ab 2010 vom neuen Schlagzeuger <span class=\"musik-review-bandname\">Andr\u00e9 Mar\u00adques<\/span> pro\u00adduziert. Vom Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum geblieben ist nur besagter <span class=\"musik-review-bandname\">Fred Less\u00ading<\/span>, alle anderen Band\u00admit\u00adglieder wur\u00adden zwis\u00adchen 2009 und 2011 aus\u00adge\u00adtauscht (obwohl noch einige von ihnen auf dem Album zu h\u00f6ren sind). Dass das den musikalis\u00adchen Stil umwirft, ist wenig \u00fcber\u00adraschend.<\/p>\n<p>So begin\u00adnt (<em>Sin\u00adgu\u00adlar\u00adi\u00adty to Sol<\/em>) es mit Space\u00adrockzir\u00adpen, das in einen mit weni\u00adgen Can\u00adter\u00adburyele\u00admenten ver\u00adfein\u00aderten Space\u00adrock\u00adteil \u00fcberge\u00adht. Gele\u00adgentlich ist er noch da, dieser <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span>-Moment, aber er schwand zugun\u00adsten ein\u00ader mir bis dahin noch nicht begeg\u00adneten Herange\u00adhensweise an das Wel\u00adtraumthe\u00adma. Am Ende zum ersten Mal Gesang: <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cLet there be light!\u201d<\/span> Sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Dann: <em>Seed of Com\u00adplex\u00adi\u00adty<\/em>. Hier taucht zum ersten Mal der Titel des Albums auf, der sich wie ein rot\u00ader Faden durch das Album zieht. Musikalisch herrscht hier weit\u00adge\u00adhend unauf\u00adf\u00e4l\u00adliger AOR vor, gele\u00adgentlich zumin\u00add\u00adest begleit\u00adet von inter\u00ades\u00adsan\u00adten RIO\/A\u00advant-Effek\u00adten. Ganz anders <em>Beyond Nature<\/em>, das uns olle <span class=\"musik-review-bandname\">\u00c4rzte<\/span>-Fans zuerst an \u201cDie Bestie in Men\u00adschengestalt\u201d erin\u00adnert (zumal auch der Gesang <span class=\"musik-review-bandname\">Bela B.<\/span> recht nahe kommt), dann aber erken\u00adnt man den Krautrock, Stil\u00adrich\u00adtung <em>world music<\/em> mit indis\u00adchem <em>touch<\/em>, yeah. Der ver\u00adst\u00f6rende (kreis\u00adchende) Hin\u00adter\u00adgrundge\u00adsang ist ein h\u00f6renswert\u00ader Kon\u00adtra\u00adpunkt.<\/p>\n<p>Inter\u00ades\u00adsant ist auch <em>Beyond Trin\u00adi\u00adty<\/em>, eine Klavier\u00adbal\u00adlade im unge\u00adf\u00e4hren Stil von <span class=\"musik-review-bandname\">Elton John<\/span>. Der Gesang ist aber schlechter. \u2014 Ja, der Gesang, die alte Schwach\u00adstelle von <span class=\"musik-review-bandname\">Day\u00admoon<\/span>. Es gibt viel Gesang auf \u201cFab\u00adric of Space Divine\u201d, nur wenige St\u00fccke kom\u00admen ohne ihn aus. Ander\u00ader\u00adseits hat <span class=\"musik-review-bandname\">Fred Less\u00ading<\/span> zumin\u00add\u00adest etwas bess\u00ader sin\u00adgen gel\u00adernt, oft f\u00fcgt sich der Gesang gut in die Musik ein. \u2014 Nach\u00adtrag: In den Kom\u00admentaren weist mich Herr Less\u00ading darauf hin, dass er gar nicht mehr selb\u00adst singt. Ich hat\u00adte mich schon gewun\u00addert.<\/p>\n<p>Aber was wird eigentlich gesun\u00adgen? Vor allem viel Religi\u00f6s\u00ades. So hei\u00dft es etwa in <em>Beyond Mul\u00adti\u00adplic\u00adi\u00adty<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p>La ila\u00adhe illa allah, jamal of God we sing<br>\nLa ila\u00adhe illa allah, jalal of Allah we sing<\/p><\/blockquote>\n<p>Nat\u00fcr\u00adlich: Wer die Geschichte des Uni\u00adver\u00adsums erz\u00e4hlt, der sollte auch religi\u00f6se Bewe\u00adgun\u00adgen nicht aus\u00adlassen. Dass <span class=\"musik-review-bandname\">Fred Less\u00ading<\/span> sich selb\u00adst als \u201c\u00fcber\u00adhaupt nicht religi\u00f6s\u201d beze\u00adich\u00adnet (und sich daf\u00fcr unn\u00fctzer\u00adweise entschuldigt), werte ich pos\u00adi\u00adtiv. Also, wie gesagt, der Gesang ist die Schwach\u00adstelle auf diesem Album.<\/p>\n<p>Wer dar\u00fcber hin\u00adwegse\u00adhen kann und nichts gegen Space\u00adrock mit Stil\u00adwech\u00adseln und ohne gro\u00dfe Eck\u00aden und Kan\u00adten hat, der sollte \u201cFab\u00adric of Space Divine\u201d eine Chance gew\u00e4hren. Fest ste\u00adht jeden\u00adfalls: <span class=\"musik-review-bandname\">Day\u00admoon<\/span> schaf\u00adfen es bis\u00adlang, sich auf jedem Album neu zu erfind\u00aden. Mal sehen, wohin die Reise f\u00fchrt \u2014 dieses Jahr jeden\u00adfalls ins Weltall.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nAch was, warum mit Proben zufriedengeben? \u201cFab\u00adric of Space Divine\u201d gibt es in voller L\u00e4nge <a href=\"http:\/\/daymoon.bandcamp.com\/album\/fabric-of-space-divine\">per Band\u00adcamp<\/a> zum Strea\u00admen und Kaufen. Das ver\u00addi\u00adent Applaus.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/carpet-elysian-pleasures.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-carpet-elysian-pleasures.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Car\u00adpet \u2014 Elysian Plea\u00adsures<\/span>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Car\u00adpet<\/span>. Tep\u00adpich. Bl\u00f6der Name. Ander\u00ader\u00adseits ist Band\u00adgr\u00fcn\u00adder <span class=\"musik-review-bandname\">Max\u00adi\u00adm\u00adil\u00adian Stephan<\/span>, der f\u00fcr das zweite Car\u00adpet-Album drei weit\u00adere Musik\u00ader an Bord geholt hat, ja f\u00fcr bl\u00f6de Band\u00adna\u00admen bekan\u00adnt: Seine <em>andere Band<\/em> hei\u00dft <span class=\"musik-review-bandname\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/?s=dear john letter\">dear john let\u00adter<\/a><\/span> (Schreib\u00adweise vari\u00adierend) und wurde f\u00fcr ziem\u00adlich gro\u00dfar\u00adti\u00adgen, atmo\u00adsph\u00e4rischen Postrock bekan\u00adnt. Auf \u201cElysian Plea\u00adsures\u201d ist auch Schlagzeuger <span class=\"musik-review-bandname\">Jakob<\/span> von eben\u00addort zu h\u00f6ren. (Dass \u201cElysian Plea\u00adsures\u201d ein aufw\u00e4ndig gestal\u00adtetes Cover\u00adbild spendiert bekom\u00admen hat, das nur im Vinyl\u00adfor\u00admat richtig zur Gel\u00adtung kommt, ver\u00adste\u00adht sich da eigentlich von selb\u00adst.)<\/p>\n<p>Man m\u00f6ge mir verzei\u00adhen, wenn die per\u00adson\u00adellen und son\u00adsti\u00adgen \u00dcber\u00adschnei\u00addun\u00adgen treue Leser mein\u00ader Rezen\u00adsio\u00adnen nun auf eine falsche F\u00e4hrte lock\u00aden: Postrock ist hier nicht zu find\u00aden. Stattdessen wird in den 70-ern gestochert: Post-<span class=\"musik-review-bandname\">Bea\u00adt\u00adles<\/span>-Beat (<em>For The Love Of Bokeh<\/em>), Can\u00adter\u00adbury-nahe Bl\u00e4serk\u00adl\u00e4nge (<em>Smoke Sig\u00adnals<\/em>) und atmo\u00adsph\u00e4risch\u00ader Rock (<em>Man Chang\u00ading The Atoms<\/em> mit, immer\u00adhin, ein\u00ader gef\u00e4l\u00adli\u00adgen L\u00e4rmkaskade gegen Ende des St\u00fccks) tre\u00adf\u00adfen hier aufeinan\u00adder und ergeben ein inter\u00ades\u00adsantes Zusam\u00admen\u00adspiel. Etwas bedauer\u00adlich ist, dass der Gesang in den beigemis\u00adcht\u00aden Effek\u00adten beina\u00adhe zu ertrinken scheint; das tut dem Gesamtein\u00addruck aber keinen nach\u00adhalti\u00adgen Schaden an.<\/p>\n<p>Im Mag\u00ada\u00adzin \u201ceclipsed\u201d (\u201calles, was das let\u00adzte halbe Jahrhun\u00addert Rock\u00admusik aus\u00adgemacht hat, find\u00adet sich auf diesem Album wieder\u201d) war man ger\u00adadezu \u00fcber\u00adschw\u00e4nglich begeis\u00adtert von \u201cElysian Plea\u00adsures\u201d; halb\u00adwegs auf dem Boden bleibt jeden\u00adfalls <span class=\"musik-review-bandname\">Peter<\/span> auf <a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\/the-review-carpet-elysian-pleasures\/\">Schallgrenzen.de<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cElysian Plea\u00adsures\u201d ist, im Gegen\u00adsatz zum eher eher ambi\u00aden\u00adten, exper\u00adi\u00admentellen Deb\u00fct, eine dur\u00adchaus hand\u00adfeste Ver\u00adanstal\u00adtung. Zu h\u00f6ren gibt es n\u00e4m\u00adlich treiben\u00adden Rock zwis\u00adchen Psy\u00adche\u00addel\u00adic und Pro\u00adgres\u00adsive. Aber auch eine immer wieder durch\u00adschim\u00admernde sub\u00adver\u00adsive Jazz-Note gef\u00e4llt mir sehr gut. Sum\u00adma Sum\u00admarum: Zeit\u00adsturz in die sp\u00e4ten Siebziger. Sch\u00f6ne pro\u00adgres\u00adsive T\u00fcten\u00admusik inklu\u00adsive Orgel.<\/p><\/blockquote>\n<p>Etwas weniger Hall t\u00e4te, wie schon erw\u00e4h\u00adnt, dem Album gut, aber irgend\u00adwas ist ja immer. Fre\u00adunde der eher entr\u00fcck\u00adten Musik der 1970-er Jahre soll\u00adten es aber auf keinen Fall ver\u00ads\u00e4u\u00admen, sich mit \u201cElysian Plea\u00adsures\u201d zu besch\u00e4fti\u00adgen.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nAuch \u201cElysian Plea\u00adsures\u201d ist vor dem Kauf kom\u00adplett <a href=\"http:\/\/carpet.bandcamp.com\/\">per Band\u00adcamp<\/a> stream\u00adbar.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/shining-one-one-one.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-shining-one-one-one.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Shin\u00ading \u2014 One One One<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cI do not fight back, I paint the sky black\u201d<\/span> (Paint The Sky Black)\n<p>Met\u00adal\u00adfre\u00adunde kamen bis hier\u00adhin etwas weniger auf ihre Kosten. Aber auch f\u00fcr sie hat das Jahr 2013 schon einen Schatz zu bieten, n\u00e4m\u00adlich \u201cOne One One\u201d von <span class=\"musik-review-bandname\">Shin\u00ading<\/span> (der nor\u00adwegis\u00adchen Met\u00adal\u00adband, nicht der schwedis\u00adchen Met\u00adal\u00adband gle\u00adichen Namens).<\/p>\n<p>\u201cMet\u00adal\u00adband\u201d ist vielle\u00adicht etwas kurz gegrif\u00adf\u00aden. Obwohl \u201cOne One One\u201d \u2014 \u201cSix Six Six\u201d w\u00e4re zu plump \u2014 beim ersten Rein\u00adh\u00f6ren sehr, sehr gut und vor allem sehr, sehr laut klingt, liegen die Wurzeln der Band im Jazz. Geblieben ist die Lust am Exper\u00adi\u00admen\u00adtieren, die schon auf dem Vorg\u00e4nger\u00adal\u00adbum \u2014 oder ist es ein ganzes Genre? \u2014 \u201cBlack\u00adjazz\u201d (2010), auf das im Titel <em>Black\u00adjazz Rebels<\/em> nochmals Bezug genom\u00admen wird, nur schw\u00ader zu \u00fcber\u00adh\u00f6ren war. <span class=\"musik-review-bandname\">Shin\u00ading<\/span> mis\u00adchen auch auf \u201cOne One One\u201d Black Met\u00adal, Nu-Met\u00adal (etwa <em>My Dying Dri\u00adve<\/em>) und Avant\u00adgardis\u00adtis\u00adches wie merk\u00adw\u00fcrdi\u00adge Klangse\u00adquen\u00adzen dort, wo andere Met\u00adal\u00adbands vielle\u00adicht ein Gitar\u00adren\u00adso\u00adlo platzieren w\u00fcr\u00adden, zu ein\u00ader beachtlichen Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion (auf <a href=\"http:\/\/www.musikreviews.de\/reviews\/2013\/Shining-Nor\/One-One-One\/\">musikreviews.de<\/a> und ander\u00adswo ist von \u201cJazz-Met\u00adal\u201d die Rede, was eben unge\u00adf\u00e4hr so hil\u00adfre\u00adich ist wie \u201cSchlager\u00adpunk\u201d, aber sei\u2019s drum) zusam\u00admen, die trotz allem auch uns Fre\u00adunde des Sch\u00f6n\u00adklangs dazu ein\u00adl\u00e4dt, die Texte mitzubr\u00fcllen. Wirk\u00adlich schade, dass ich ger\u00adade kein Textbuch zur Hand habe.<\/p>\n<p>Und ein wenig Jazz ist ja dann auch noch da: <em>How Your Sto\u00adry Ends<\/em> etwa begin\u00adnt mit Solosax\u00adophon von \u2014 wahrschein\u00adlich \u2014 Front\u00admann <span class=\"musik-review-bandname\">J\u00f8r\u00adgen Munke\u00adby<\/span>, der, wenn er ger\u00adade nicht bl\u00e4st, bevorzugt br\u00fcllt und Gitarre spielt. So ein wenig Klis\u00adchee muss ja schon sein. Das Sax\u00adophon als Met\u00adal\u00adin\u00adstru\u00adment erzielt zumin\u00add\u00adest eine inter\u00ades\u00adsante Wirkung, ger\u00adade in den etwas lauteren Teilen. Nat\u00fcr\u00adlich hat das mit <span class=\"musik-review-bandname\">Metal\u00adli\u00adca<\/span> weniger zu tun als mit <span class=\"musik-review-bandname\">Mar\u00adduk<\/span>, weniger mit <span class=\"musik-review-bandname\">Tool<\/span> als mit ein\u00ader satanis\u00adtis\u00adchen Kultmesse. Wer Met\u00adal nur aus dem Radio ken\u00adnt, den k\u00f6n\u00adnte \u201cOne One One\u201d also eventuell \u00fcber\u00adfordern. Aber das Ziel jedes Musik\u00adfre\u00adun\u00addes, liebe Leser, sollte es stets sein, seine Gren\u00adzen (eben seinen Hor\u00adi\u00adzont) ken\u00adnen\u00adzuler\u00adnen und best\u00e4ndig zu erweit\u00adern.<\/p>\n<p>Nat\u00fcr\u00adlich ist das nur Mod\u00adellpflege und kein radikaler Umbruch. Warum auch? Dieses Niveau d\u00fcr\u00adfen <span class=\"musik-review-bandname\">Shin\u00ading<\/span> gern noch ein paar Jahre lang hal\u00adten.<\/p>\n<p>Ich finde Met\u00adal doof. \u201cOne One One\u201d finde ich aber \u00fcber\u00adhaupt nicht doof. Ihr soll\u00adtet es mir gle\u00adich\u00adtun.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\n<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/One-Shining\/dp\/B00CC3G5XE\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a> l\u00e4sst euch f\u00fcr jedes St\u00fcck drei\u00dfig Sekun\u00adden Zeit.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/sigur-ros-kveikur.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Vorschau-sigur-ros-kveikur.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Sig\u00adur R\u00f3s \u2014 Kveikur<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cVi\u00f0 skerum \u00e1 \/ aug\u00adnar\u00e1\u00f0 \/ n\u00fa stin\u00adgur \u00ed \/ ofbir\u00adta\u201d<\/span> (Bren\u00adnis\u00adteinn)\n<p>Kom\u00admen wir nun zu etwas v\u00f6l\u00adlig Anderem (als Met\u00adal). Ger\u00adade noch rechtzeit\u00adig erre\u00adichte mich \u201cKveikur\u201d, das neue Album der isl\u00e4ndis\u00adchen Postrock\u00adband <span class=\"musik-review-bandname\">Sig\u00adur R\u00f3s<\/span>. Wer aber dachte, er w\u00fcsste, was ihn erwartet, der hat sich get\u00e4uscht. Nach ein\u00ee\u00adgen ver\u00adton\u00adten Traumwel\u00adten und der Hin\u00adwen\u00addung zur beina\u00adhe fr\u00f6h\u00adlichen Pop\u00admusik auf \u201cTakk\u2026\u201d und \u201cMe\u00f0 su\u00f0 \u00ed eyrum vi\u00f0 spilum endalaust\u201d ging es mit \u201cVal\u00adtari\u201d wieder zur\u00fcck zum \u201cDream\u00adpop\u201d (Zitat: Wikipedia \u2014 ich finde Gen\u00adres immer noch bescheuert) der fr\u00fcheren Alben.<\/p>\n<p>Aber \u201cKveikur\u201d?<\/p>\n<p>Die Ver\u00adpack\u00adung des Albums ist in Schwarz-Grau gehal\u00adten. Texte gibt es nicht. Innen sind mit schwarzbrauner Far\u00adbge\u00adbung merk\u00adw\u00fcrdi\u00adge Fan\u00adtasieszenen geze\u00adich\u00adnet, verse\u00adhen mit weni\u00adgen roten Fleck\u00aden. Eine gro\u00dfe Kral\u00adlen\u00adhand kommt von oben rechts und schie\u00dft auf Baum\u00adst\u00fcmpfe. Merk\u00adw\u00fcrdig, aber beze\u00adich\u00adnend f\u00fcr \u201cKveikur\u201d. Nach\u00addem zum Jahreswech\u00adsel 2012\/2013 der Key\u00adboard\u00ader <span class=\"musik-review-bandname\">Kjar\u00adtan \u201cKjar\u00adri\u201d Sveins\u00adson<\/span> sich aus ver\u00admut\u00adlich famil\u00adi\u00e4ren Gr\u00fcn\u00adden aus der Band ver\u00adab\u00adschiedet hat\u00adte, ist \u201cKveikur\u201d das erste Album, das <span class=\"musik-review-bandname\">Sig\u00adur R\u00f3s<\/span> als Trio ver\u00f6f\u00adfentlicht\u00aden; dies oben\u00addrein bei ein\u00ader neuen Plat\u00adten\u00adfir\u00adma, namentlich XL Record\u00adings. Wie bei den meis\u00adten Bands (etwa auch <span class=\"musik-review-bandname\">Van der Graaf Gen\u00ader\u00ada\u00adtor<\/span>, \u201cTri\u00adsec\u00adtor\u201d) ist damit ein klan\u00adglich\u00ader Wech\u00adsel ver\u00adbun\u00adden.<\/p>\n<p>Das erste Adjek\u00adtiv, das mir zu \u201cKveikur\u201d ein\u00adf\u00e4llt, ist: Dunkel. Der Postrock ist zu Hause angekom\u00admen. Nie klan\u00adgen <span class=\"musik-review-bandname\">Sig\u00adur R\u00f3s<\/span> so sehr nach <span class=\"musik-review-bandname\">God Is An Astro\u00adnaut<\/span> wie auf diesem Album. Das bedeutet nicht, dass es an Eigen\u00adst\u00e4ndigkeit fehlt; etwa <em>\u00cdsja\u00adki<\/em> und <em>Yfir\u00adbor\u00f0<\/em> kn\u00fcpfen an alte Erfolge an. Neu sind St\u00fccke wie <em>Bren\u00adnis\u00adteinn<\/em> und das Titel\u00adst\u00fcck <em>Kveikur<\/em>: Getrieben von aller\u00adlei elek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adchen Spiel\u00adereien und dr\u00f6h\u00adnen\u00addem Bass und mit weniger san\u00adftem Gesang und weniger monot\u00ado\u00adnem Schlagzeug als noch auf \u201cMe\u00f0 su\u00f0 \u00ed eyrum vi\u00f0 spilum endalaust\u201d wirken sie beina\u00adhe aggres\u00adsiv und hek\u00adtisch. Das ist gut! (Wenn ich nur die Texte ver\u00adst\u00fcnde!) \u201cKveikur\u201d klingt mit dem instru\u00admen\u00adtal\u00aden Qua\u00adsi\u00adklavier\u00adst\u00fcck <em>Var<\/em> dann aber doch noch standes\u00adgem\u00e4\u00df aus.<\/p>\n<p>Zumin\u00add\u00adest <em>Bren\u00adnis\u00adteinn<\/em> (auf Deutsch \u201cSchwe\u00adfel\u201d, was irgend\u00adwie passt) ist aufmerk\u00adsamen Musik\u00adfre\u00adun\u00adden indes schon lange live bekan\u00adnt, eine her\u00advor\u00adra\u00adgende Livev\u00ader\u00adsion etwa ist <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IPEhKNlPLBo\">auf YouTube zu sehen<\/a>. Wenn das aber die <em>neuen <span class=\"musik-review-bandname\">Sig\u00adur R\u00f3s<\/span><\/em> sind, dann: Gern mehr davon!<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nAuf YouTube \u2014 im Text ver\u00adlinkt \u2014 gibt es ziem\u00adlich gute Liveauf\u00adnah\u00admen zu h\u00f6ren, auf Amazon.com gab es kurzzeit\u00adig <a href=\"http:\/\/www.amazon.com\/gp\/feature.html\/?docId=1001227931&amp;tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">das ganze Album als Stream<\/a>. Wer es ver\u00adpasst hat, der kann dies <a href=\"http:\/\/grooveshark.com\/#!\/album\/Kveikur\/9011125\">per Groove\u00adshark<\/a> (plus zwei Bonusst\u00fccke) nach\u00adholen oder sich mit den kurzen Auss\u00adchnit\u00adten <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Kveikur-Sigur-Ros\/dp\/B00C1GBOU6\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">auf Amazon.de<\/a> zufrieden geben.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p>Waren das schon neun? Oh, ja, das waren schon neun.<\/p>\n<p>Aber es gab doch schon so viel gute Musik 2013, sagen die Medi\u00aden! \u2014 Ja, die Medi\u00aden. Die Medi\u00aden <em>hypen<\/em> eine Menge furcht\u00adbaren Schei\u00df. Wollt ihr wis\u00adsen, was ich meine? Nun, zum Beispiel fol\u00adgende Musikalben:<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-header-nr\">2.<\/span> <span class=\"musik-review-header-text\">Immer noch viel zu lang.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Vil\u00adlagers \u2014 Away\u00adland<\/span><br>\nEine m\u00fcde, kraft\u00adlose Vari\u00adante des immer\u00adgle\u00adichen <span class=\"musik-review-bandname\">Man\u00addo-Diao<\/span>-Auf\u00adguss\u00ades.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">My Bloody Valen\u00adtine \u2014 m b v<\/span><br>\n<a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\/elektronischer-verweis-vom-03-02-2013\/\">Peter<\/a> ist der Ansicht, man k\u00f6nne sich das hier sch\u00f6n\u00adsaufen. Ich melde Bedenken an.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Jac\u00adco Gard\u00adner \u2014 Cab\u00adi\u00adnet Of Curiosi\u00adties<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-bandname\">Bea\u00adt\u00adles<\/span>quer Ein\u00adschlaf-Weich\u00adsp\u00fclpop.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Long Dis\u00adtance Call\u00ading \u2014 The Flood Inside<\/span><br>\nDie ein\u00adst\u00admals \u00fcber\u00adra\u00adgende Postrock\u00adband hat sich einen scheu\u00dflichen S\u00e4nger an Bord geholt. Graus!<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Life\u00adsigns \u2014 Life\u00adsigns<\/span><br>\nMelod\u00adic Rock f\u00fcr Anf\u00e4nger und Haus\u00adfrauen.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Mr Averell \u2014 Grid\u00adlock<\/span><br>\nTolle Beset\u00adzung, <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2013\/06\/kurzkritik-mr-averell-gridlock\/\">grauen\u00adhafte Umset\u00adzung.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ihr merkt, Qual\u00adit\u00e4t und Quan\u00adtit\u00e4t unter\u00adschei\u00adden sich mitunter stark. Nie wurde so viel Musik pro\u00adduziert wie heute, nie kam so viel Schrott dabei her\u00adaus. Wie anders doch fr\u00fchere Jahrzehnte!<\/p>\n<p>Zum Abschluss des diesj\u00e4hri\u00adgen Zwis\u00adchen\u00adberichts machen wir also erneut eine Zeitreise durch die Musikgeschichte:<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-header-nr\">3.<\/span> <span class=\"musik-review-header-text\">Und viel zu lang ist\u2019s her.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"musik-review-hoerproben\">Vor 40 Jahren:<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-album-titel\">Gen\u00ade\u00adsis \u2014 Sell\u00ading Eng\u00adland by the Pound<\/span>\n<p>1973 begann der Pro\u00adgres\u00adsive Rock sich voll zu ent\u00adfal\u00adten. Der Can\u00adter\u00adbury Sound hat\u00adte mit \u201cCamel\u201d (<span class=\"musik-review-bandname\">Camel<\/span>) und \u201cFor Girls Who Grow Plump in the Night\u201d (<span class=\"musik-review-bandname\">Car\u00ada\u00advan<\/span>) seinen gro\u00dfen Auftritt, in Frankre\u00adich set\u00adzten <span class=\"musik-review-bandname\">Mag\u00adma<\/span> mit \u201cMekan\u00efk Destruk\u00adt\u00efw Kom\u00admand\u00f6h\u201d alles auf eine Karte (und gewan\u00adnen). In Gro\u00dfbri\u00adtan\u00adnien wet\u00adteifer\u00adten der\u00adweil zwei v\u00f6l\u00adlig unter\u00adschiedliche Musik\u00adgrup\u00adpen um die Gun\u00adst des Pub\u00adlikums: Die 1966 gegr\u00fcn\u00adde\u00adten <span class=\"musik-review-bandname\">10cc<\/span> vere\u00adin\u00adten auf ihrem endlich erschiene\u00adnen Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum Artrock und Pro\u00adgres\u00adsive Rock zu ein\u00ader \u00fcberzeu\u00adgen\u00adden Melange, die ihnen eine Bekan\u00adntheit ein\u00adbrachte, angesichts der\u00ader es eigentlich ver\u00adwun\u00adder\u00adlich ist, dass man ihren Namen gemein\u00adhin nicht als All\u00adge\u00admein\u00adwis\u00adsen betra\u00adchtet, ganz im Gegen\u00adsatz zu dem ihrer Landsm\u00e4n\u00adner von <span class=\"musik-review-bandname\">Gen\u00ade\u00adsis<\/span>, die im gle\u00adichen Jahr mit \u201cSell\u00ading Eng\u00adland by the Pound\u201d das vor\u00adlet\u00adzte Album mit <span class=\"musik-review-bandname\">Peter Gabriel<\/span> ver\u00f6f\u00adfentlicht\u00aden (lei\u00adder darf <span class=\"musik-review-bandname\">Phil Collins<\/span> hier auch schon sin\u00adgen). Trotz Liedtiteln wie <em>The Bat\u00adtle of Epping For\u00adest<\/em> und <em>Danc\u00ading with the Moon\u00adlit Knight<\/em> treten hier jedoch die mys\u00adtis\u00adchen Texte fr\u00fcher\u00ader Alben zugun\u00adsten gesellschaft\u00adskri\u00adtis\u00adch\u00ader All\u00adt\u00adags\u00adbeobach\u00adtun\u00adgen zur\u00fcck. Einen \u00e4hn\u00adlichen Wan\u00addel haben im gle\u00adichen Jahr \u00fcbri\u00adgens die wieder vere\u00adin\u00adten <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> auf \u201cLarks\u2019 Tongues in Aspic\u201d, dem ersten Stu\u00addioal\u00adbum ohne Tex\u00adter <span class=\"musik-review-bandname\">Peter Sin\u00adfield<\/span>, vol\u00adl\u00adzo\u00adgen. Der Wan\u00addel zur radio\u00adtauglichen Poprock-Schlager\u00adgruppe jedoch dauerte bei <span class=\"musik-review-bandname\">Gen\u00ade\u00adsis<\/span> noch eine Weile.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-hoerproben\">Vor 30 Jahren:<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-album-titel\">Mar\u00adil\u00adlion \u2014 Script for a jester\u2019s tear<\/span>\n<p>Ein Jahrzehnt sp\u00e4ter war dieser Wan\u00addel abgeschlossen. Auf dem Album mit dem sel\u00adten d\u00e4m\u00adlichen Namen \u201cGen\u00ade\u00adsis\u201d (kommt schon, Jungs, als Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum ist so was in Ord\u00adnung, aber doch nicht f\u00fcr\u2019s zw\u00f6lfte!) ist au\u00dfer grauen\u00advollen <span class=\"musik-review-bandname\">Collins<\/span>-Schnulzen mit Bumm-Tschack-Schlagzeug (<em>That\u2019s All<\/em>) zumin\u00add\u00adest auch <em>Mama<\/em> zu find\u00aden. Teu\u00adflisch lachen kann er ja, der <span class=\"musik-review-bandname\">Phil Collins<\/span>; wenn da eben nur nicht die anderen Lieder auf dem Album w\u00e4ren! Bess\u00ader macht\u00aden es <span class=\"musik-review-bandname\">Mar\u00adil\u00adlion<\/span>, die mit \u201cScript for a Jester\u2019s Tear\u201d mit\u00adtels der R\u00fcckbesin\u00adnung auf die Tage, als <span class=\"musik-review-bandname\">Gen\u00ade\u00adsis<\/span> noch den Mut hat\u00adten, mit Kon\u00adven\u00adtio\u00adnen zu brechen, einen der Grund\u00adsteine f\u00fcr das neue Genre des \u201cNeo-Prog\u201d legten. Ein wirk\u00adlich\u00ader <em>long\u00adtrack<\/em> fehlt auf dem Album, der wurde indes bere\u00adits im Vor\u00adjahr als B\u2011Seite der Sin\u00adgle <em>Mar\u00adket Square Heroes<\/em> ver\u00f6f\u00adfentlicht. Dieses St\u00fcck (<em>Gren\u00addel<\/em>) wird heute als das <em>Supper\u2019s Ready<\/em> der 1980er Jahre gehan\u00addelt, und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich waren <span class=\"musik-review-bandname\">Mar\u00adil\u00adlion<\/span> nicht schlecht darin, ihren Vor\u00adbildern nachzueifern. Im dun\u00adklen Plas\u00adtik\u00adjahrzehnt war tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich auch au\u00dfer\u00adhalb des <em>main\u00adstreams<\/em> einiges m\u00f6glich. Dass <span class=\"musik-review-bandname\">Mar\u00adil\u00adlion<\/span> mit <em>Kayleigh<\/em> einige Jahre sp\u00e4ter einen Poprock\u00adhit in den Hit\u00adpa\u00adraden hat\u00adten, soll diesen Erfolg nicht schm\u00e4lern.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-hoerproben\">Vor 20 Jahren:<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-album-titel\">Nir\u00advana \u2014 In Utero<\/span>\n<p>Weniger rosa sah es f\u00fcr den Pro\u00adgres\u00adsive Rock dann 1993 aus. <span class=\"musik-review-bandname\">Mar\u00adil\u00adlion<\/span> wan\u00addel\u00adten sich mit ihrem neuen S\u00e4nger <span class=\"musik-review-bandname\">Steve Hog\u00ada\u00adrth<\/span> dem New Artrock zu (und macht\u00aden damit immer\u00adhin nicht den gle\u00adichen Fehler wie <span class=\"musik-review-bandname\">Gen\u00ade\u00adsis<\/span>), in Deutsch\u00adland k\u00e4mpften <span class=\"musik-review-bandname\">Die Fan\u00adtastis\u00adchen Vier<\/span> mit dem dro\u00adgen\u00adschwan\u00adgeren \u201cDie 4. Dimen\u00adsion\u201d und <span class=\"musik-review-bandname\">Die \u00c4rzte<\/span> mit ihrem Come\u00adback\u00adalbum \u201cDie Bestie in Men\u00adschengestalt\u201d um die Gun\u00adst der Jugendlichen. Diese gewann jedoch ein depres\u00adsiv\u00ader US-Amerikan\u00ader let\u00adztlich f\u00fcr sich: <span class=\"musik-review-bandname\">Nir\u00advana<\/span>s let\u00adztes Stu\u00addioal\u00adbum \u201cIn Utero\u201d war auch ihr bestes. Ver\u00adglichen mit dem Vorg\u00e4nger\u00adal\u00adbum \u201cNev\u00ader\u00admind\u201d (dem mit dem nack\u00adten Kleinkind vorne drauf) sind <span class=\"musik-review-bandname\">Nir\u00advana<\/span> hier noch aggres\u00adsiv\u00ader und exper\u00adi\u00admenteller gewor\u00adden. Dass MTV der Band den\u00adnoch regelm\u00e4\u00dfige Wer\u00adbung ver\u00adschaffte, stimmt mich ein biss\u00adchen trau\u00adrig, denn heutzu\u00adtage nimmt MTV einen Musik\u00ader ja anscheinend nur noch ernst, wenn er lang\u00adweilige Liebess\u00adchei\u00dfe ins Mikro\u00adfon heult. Nun ja. \u2014 Ein Prob\u00adlem stellte anscheinend nur <em>Rape Me<\/em> (\u201cVerge\u00adwaltige mich\u201d) dar, das sich in den USA, wie zu erwarten, diversen Beschnei\u00addun\u00adgen und Ver\u00adboten unterziehen lassen musste. Dass mit den anderen Liedern, etwa <em>Milk It<\/em> (<span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cLook on the bright side is sui\u00adcide\u201d<\/span>), nie\u00admand eine Schwierigkeit zu haben schien, ist dann doch etwas selt\u00adsam. \u201cIn Utero\u201d jeden\u00adfalls ist auf\u00adgrund sein\u00ader Rauheit bei gle\u00adichzeit\u00adiger Kon\u00adtro\u00adver\u00adsit\u00e4t das <span class=\"musik-review-bandname\">Nir\u00advana<\/span>-Album, das man am ehesten ken\u00adnen (und sch\u00e4tzen) sollte. Ab und zu sollte man es vielle\u00adicht auch mal wieder MTV vor\u00adspie\u00adlen, vielle\u00adicht nehmen sie ja irgend\u00adwann wieder Ver\u00adnun\u00adft an.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-hoerproben\">Vor 10 Jahren:<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-album-titel\">Ektro\u00adverde \u2014 Ukkos\u00adsala\u00adma<\/span>\n<p>Es ist ja auch nicht so, dass die Men\u00adschen nicht lern\u00adf\u00e4hig w\u00e4ren. Sie wollen nur ein\u00adfach sel\u00adten. Ander\u00ader\u00adseits ver\u00adset\u00adzte sie das neue Jahrtausend offen\u00adbar in Auf\u00adbruch\u00adstim\u00admung, und so schossen ab dem Jahr 2000 weltweit viele Musik\u00adgrup\u00adpen schi\u00ader aus dem Boden, die sich als kom\u00adpro\u00admiss\u00adlose Anh\u00e4nger der alten Heroen pr\u00e4sen\u00adtierten. Aus Spanien etwa kommt das selb\u00adst\u00adbetitelte Album der Com\u00adbo <span class=\"musik-review-bandname\">Psi\u00adcotropia<\/span>, die trotz der Gitar\u00adren\u00adfrick\u00adeleien im Stil <span class=\"musik-review-bandname\">Robert Fripp<\/span>s wohl auch <span class=\"musik-review-bandname\">Mr. Bun\u00adgle<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Primus<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Tool<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Muse<\/span> und nicht zulet\u00adzt <span class=\"musik-review-bandname\">Frank Zap\u00adpa<\/span> aufmerk\u00adsam gelauscht hat\u00adten. Ganz anders dage\u00adgen <span class=\"musik-review-bandname\">Ektro\u00adverde<\/span>, ein Neben\u00adpro\u00adjekt der umtriebi\u00adgen Finnen <span class=\"musik-review-bandname\">Cir\u00adcle<\/span>, das mit \u201cUkkos\u00adsala\u00adma\u201d sein bis heute let\u00adztes Leben\u00adsze\u00adichen vorgelegt hat. Das hat es aber in sich: Hier wird wild gejammt, <a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?albumId=11873&amp;content=review&amp;left=newReviews2&amp;top=reviews\">spacig-neokrautig-postrock\u00adig, mitunter auch jazz\u00adig-rock\u00adig, treibend, hyp\u00adno\u00adtisch, laut und sper\u00adrig, dabei aber auch selt\u00adsam entspan\u00adnt und gem\u00e4ch\u00adlich<\/a>. Dass \u00fcberdies mal englis\u00adch\u00ader, mal finnis\u00adch\u00ader (Sprech-)Gesang ert\u00f6nt, ver\u00adset\u00adzt den H\u00f6r\u00ader dann endg\u00fcltig in Ver\u00adwirrung. Was ist das ger\u00adade? Nat\u00fcr\u00adlich hat das alles keine Struk\u00adtur, keinen Rhyth\u00admus. Assozi\u00ada\u00adtion? <span class=\"musik-review-bandname\">Can<\/span>. Freifor\u00adm\u00admusik, wie sie ein\u00addrucksvoller nicht sein k\u00f6n\u00adnte, sozusagen <span class=\"musik-review-bandname\">Cir\u00adcle<\/span> ohne das dort ohne\u00adhin schon recht lock\u00ader sitzende Struk\u00adturko\u00adrsett. Ins\u00adge\u00adsamt dreizehn beteiligte Musik\u00ader k\u00f6n\u00adnen so ein Kon\u00adsumenten\u00adhirn ziem\u00adlich auf Trab brin\u00adgen. Was bleibt von <span class=\"musik-review-bandname\">Ektro\u00adverde<\/span>? Vor\u00aderst: <span class=\"musik-review-bandname\">Cir\u00adcle<\/span> h\u00f6ren. Das ist zu ver\u00adschmerzen. Aber vielle\u00adicht kom\u00admen sie zur\u00fcck, und das wird sich\u00ader grandios.<\/p><\/li>\n<\/ul>\n<p>Nun, ich bin am Ende. Ich danke euch f\u00fcr die Aufmerk\u00adsamkeit.<\/p>\n<p>Wenn ihr noch ein Musikalbum ken\u00adnt, das ich hier eur\u00ader Mei\u00adn\u00adung nach h\u00e4tte auf\u00adf\u00fchren sollen, hin\u00adter\u00adlasst es mir bitte in den Kom\u00admentaren; wom\u00ad\u00f6glich werde ich es ber\u00fcck\u00adsichti\u00adgen k\u00f6n\u00adnen. Noch auf Halde habe ich zum Beispiel die neuen Album von <span class=\"musik-review-bandname\">Big Big Train<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">The Strokes<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Spock\u2019s Beard<\/span>. Das wird ein inter\u00ades\u00adsantes zweites Hal\u00adb\u00adjahr.<\/p>\n<p>Weit\u00ader geht es \u2014 wie gewohnt \u2014 im Dezem\u00adber. Bis dann: Habt Spa\u00df!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"seriesmeta\">Dieser Artikel ist Teil 11 von 29 der Serie <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/artikelserien\/jahresrueckblick\/\" class=\"series-33\" title=\"Jahresr\u00fcckblick\">Jahres\u00adr\u00fcck\u00adblick<\/a><\/div><p>Eeeeeinen\u00adwun\u00adder\u00adsch\u00f6\u00adnengutentag, werte Fre\u00adunde des ange\u00adwandten Musik\u00adgenuss\u00ades! Ein Blick in meinen Kalen\u00adder wies mich mah\u00adnend darauf hin, dass das erste halbe Jahr 2013 ja qua\u00adsi vor\u00fcber ist. Das bedeutet, dass es (wie alle sechs Monate) Zeit ist f\u00fcr meine R\u00fcckschau der kaufenswertesten Musikalben 2013. Ich muss euch allerd\u00adings ver\u00adsch\u00e4mt geste\u00adhen, dass ich ein\u00adfach nicht die Zeit \u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2013\/06\/musik-062013-favoriten-und-analyse\/\" class=\"more-link\">\u2018Musik 06\/2013 \u2014 Favoriten und Analyse\u2019 weit\u00ader\u00adlesen \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[14,17],"tags":[],"series":[33],"class_list":["post-8112","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kaufbefehle","category-musikkritik","series-jahresrueckblick"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"3aecbd70d9b64134b2e9d7c2d3d100c5","server":"vg07.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/3aecbd70d9b64134b2e9d7c2d3d100c5"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8112"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8112\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8112"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=8112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}