{"id":6579,"date":"2012-06-22T00:44:21","date_gmt":"2012-06-21T22:44:21","guid":{"rendered":"http:\/\/tuxproject.de\/blog\/?p=6579"},"modified":"2012-06-22T00:53:26","modified_gmt":"2012-06-21T22:53:26","slug":"the-ex-jazzexperimente-aus-den-niederlanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2012\/06\/the-ex-jazzexperimente-aus-den-niederlanden\/","title":{"rendered":"The Ex: Jazzexperimente aus den Niederlanden"},"content":{"rendered":"<p>Ein aus\u00adnahm\u00adsweise nur kurz\u00ader musikalis\u00adch\u00ader Ein\u00adwand f\u00fcr meine Musik h\u00f6ren\u00adden Leser:<\/p>\n<p>Der Zufall lie\u00df mich in dieser Woche auf die nieder\u00adl\u00e4ndis\u00adche For\u00adma\u00adtion The Ex sto\u00dfen. Das Quar\u00adtett wurde 1979 gegr\u00fcn\u00addet, ist auf namhaften Jaz\u00adzfes\u00adti\u00advals wie dem Roskilde Fes\u00adti\u00adval und, wieso auch immer, auf dem ital\u00adienis\u00adchen Anti Fas\u00adcist Fes\u00adti\u00adval 1981 in Bologna aufge\u00adtreten und hat bis dato 25 Musikalben ver\u00f6f\u00adfentlicht.<\/p>\n<p>Von den urspr\u00fcnglich drei Gr\u00fcn\u00addungsmit\u00adgliedern ist nur noch Gitar\u00adrist Ter\u00adrie Hes\u00adsels an Bord. Trotz fortschre\u00adi\u00adt\u00aden\u00adden Alters aber spie\u00adlen sie noch immer einen druck\u00advollen Jaz\u00adzrock mit Free-Jaz\u00adz\u2011, Punk- und anderen Ver\u00adsatzst\u00fcck\u00aden. Eine absolute musikalis\u00adche Einord\u00adnung ist schwierig, die Musik\u00adpresse behil\u00adft sich meist mit eigens erdacht\u00aden Gen\u00adres von \u201cAfro-Punk\u201d bis hin zu \u201cimpro\u00advisiertem Jazz\u201d.<\/p>\n<p>Dass Jazz und Punk zusam\u00admen\u00adpassen, mag erstaunlich scheinen, aber The Ex beherrschen die Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion. Ihr Spiel mit den Gen\u00adres ist bere\u00adits so leg\u00adend\u00e4r gewor\u00adden, dass der britis\u00adche \u201cGuardian\u201d im Jan\u00adu\u00adar 2010 <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/music\/2010\/jan\/21\/the-ex-interview\">schrieb<\/a>, es sei h\u00f6chst unwahrschein\u00adlich, dass es irgen\u00addeinen Musik\u00adstil der let\u00adzten 50 Jahre g\u00e4be, den The Ex noch nicht aus\u00adpro\u00adbiert und in ihre Musik einge\u00adbun\u00adden \u2014 oder direkt wieder ver\u00adwor\u00adfen \u2014 haben.<\/p>\n<p>Auf der <a href=\"http:\/\/www.theex.nl\/audio.htm\">Inter\u00adnet\u00adseite der Band<\/a> sind einige St\u00fccke in der Orig\u00adi\u00adnal- oder ein\u00ader \u00fcber\u00adar\u00adbeit\u00adeten Ver\u00adsion im MP3-For\u00admat frei herun\u00adterzu\u00adladen, auch zwei bis\u00adlang unver\u00f6f\u00adfentlichte Lieder aus dem Jahr 2009 sind dabei. \u201cDou\u00adble Order\u201d, eines der let\u00adzt\u00adge\u00adnan\u00adnten bei\u00adden St\u00fccke, hat mich beson\u00adders beein\u00addruckt; sozusagen un\u00fcber\u00adh\u00f6r\u00adbar sind hier die \u00c4hn\u00adlichkeit\u00aden mit den fr\u00fchen Can eben\u00adso wie die Wurzeln der Band im Jazz.<\/p>\n<p>Ja, The Ex machen her\u00adaus\u00adra\u00adgende, viel\u00adseit\u00adige, pri\u00adma Musik, und man sollte jedes ihrer 25 Alben kaufen und r\u00fch\u00admen. Diese Musik\u00ader sind zu gut, um nicht beachtet zu wer\u00adden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein aus\u00adnahm\u00adsweise nur kurz\u00ader musikalis\u00adch\u00ader Ein\u00adwand f\u00fcr meine Musik h\u00f6ren\u00adden Leser: Der Zufall lie\u00df mich in dieser Woche auf die nieder\u00adl\u00e4ndis\u00adche For\u00adma\u00adtion The Ex sto\u00dfen. Das Quar\u00adtett wurde 1979 gegr\u00fcn\u00addet, ist auf namhaften Jaz\u00adzfes\u00adti\u00advals wie dem Roskilde Fes\u00adti\u00adval und, wieso auch immer, auf dem ital\u00adienis\u00adchen Anti Fas\u00adcist Fes\u00adti\u00adval 1981 in Bologna aufge\u00adtreten und hat bis \u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2012\/06\/the-ex-jazzexperimente-aus-den-niederlanden\/\" class=\"more-link\">\u2018The Ex: Jazzex\u00adper\u00adi\u00admente aus den Nieder\u00adlan\u00adden\u2019 weit\u00ader\u00adlesen \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[14,17],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-6579","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kaufbefehle","category-musikkritik"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6579","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6579"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6579\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6579"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6579"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=6579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}