{"id":4768,"date":"2011-06-22T22:39:39","date_gmt":"2011-06-22T20:39:39","guid":{"rendered":"http:\/\/tuxproject.de\/blog\/?p=4768"},"modified":"2012-12-15T18:52:36","modified_gmt":"2012-12-15T17:52:36","slug":"musik-062011-favoriten-und-analyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/06\/musik-062011-favoriten-und-analyse\/","title":{"rendered":"Musik 06\/2011 \u2014 Favoriten und Analyse"},"content":{"rendered":"<div class=\"seriesmeta\">Dieser Artikel ist Teil 7 von 29 der Serie <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/artikelserien\/jahresrueckblick\/\" class=\"series-33\" title=\"Jahresr\u00fcckblick\">Jahres\u00adr\u00fcck\u00adblick<\/a><\/div><p>Huch, schon wieder ist Juni, das geht ja immer schnell! Und tra\u00addi\u00adtionell bringt so ein Juni nicht nur zu dicke M\u00e4d\u00adchen in zu d\u00fcn\u00adner Klei\u00addung mit sich, son\u00addern au\u00dfer\u00addem meine Hal\u00adb\u00adjahres\u00adr\u00fcckschau der <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">gef\u00e4l\u00adlig\u00adsten und unge\u00adf\u00e4l\u00adlig\u00adsten Musikalben<\/span>, erst\u00admals kom\u00adplett mit Alben des Jahres 2011 bef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Und in so einem hal\u00adben Jahr kann sich viel \u00e4ndern. Im Feb\u00adru\u00adar etwa <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/02\/toxic-smile-im-your-saviour\/\" title=\"Toxic Smile \u2013 I\u2019m your Saviour\">r\u00fchmte ich<\/a> das Album \u201cI\u2019m Your Sav\u00adiour\u201d von <span class=\"musik-review-bandname\">Tox\u00adic Smile<\/span>, f\u00fcr diese Liste aber hat es den\u00adnoch keine Ber\u00fcck\u00adsich\u00adti\u00adgung mehr gefun\u00adden, da die schiere Masse an guter Musik anson\u00adsten den Rah\u00admen dieser Inter\u00adnet\u00adseite gesprengt h\u00e4tte und ich somit wieder einiges aussieben musste. Auch habe ich es lei\u00adder nicht immer geschafft, mich jedem Musikalbum, das mich inter\u00adessiert h\u00e4tte, rechtzeit\u00adig aus\u00adre\u00adichend aus\u00adf\u00fchrlich zu wid\u00admen; die beim Probe\u00adh\u00f6ren recht vorz\u00fcglichen Alben \u201cFlan\u00adders Fields\u201d von <span class=\"musik-review-bandname\">Hum\u00adble Grum\u00adble<\/span> und \u201cBlown Realms and Stalled Explo\u00adsions\u201d von den <span class=\"musik-review-bandname\">Enablers<\/span> bitte ich das geneigte Pub\u00adlikum also selb\u00adst zu rezen\u00adsieren. (Gern als Kom\u00admen\u00adtar hier unten drunter.  <img src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/plugins\/wp-monalisa\/icons\/smiley_emoticons_wink2.gif\" alt=\";)\" width=\"18\" height=\"18\" class=\"wpml_ico\">  )<\/p>\n<p>Aber es ist auch ohne diese Alben eine recht abwech\u00adslungsre\u00adiche Liste gewor\u00adden, von der ich hoffe, dass sie nicht jedem von euch blo\u00dfes Miss\u00adfall\u00aden bere\u00adit\u00adet. <!--more--><\/p>\n<p>Sie fol\u00adgt:<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-header-nr\">1.<\/span> <span class=\"musik-review-header-text\">Musik f\u00fcr zum Gutfind\u00aden.<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Codes-In-The-Clouds---As-The-Spirit-Wanes.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Codes-In-The-Clouds---As-The-Spirit-Wanes.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Codes In The Clouds \u2014 As The Spir\u00adit Wanes<\/span>\n<p>Wir lassen es mal ruhig ange\u00adhen. Codes in den Wolken, der Geist flaut ab. Zur\u00fcck\u00adlehnen und entspan\u00adnen, w\u00e4hrend die f\u00fcnf Briten \u2014 nicht nur in Island beherrscht man dies vortr\u00ade\u00adf\u00adflich \u2014 elegisch dahin\u00admu\u00adsizieren. Schublade auf, irgend\u00adwo zwis\u00adchen <span class=\"musik-review-bandname\">Sig\u00adur R\u00f3s<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Caspi\u00adan<\/span> ein\u00adsortieren, Schublade zu. Der Kopf hat jet\u00adzt ger\u00adade mal die Klappe zu hal\u00adten, es wird in wun\u00adder\u00adbaren Melo\u00addi\u00aden geschwel\u00adgt.<\/p>\n<p>Ander\u00ader\u00adseits ist Postrock immer auch Kopf\u00admusik. Jochen Over\u00adbeck <a href=\"http:\/\/www.monstersandcritics.de\/artikel\/201102\/article_186274.php\/Codes-In-The-Clouds-As-The-Spirit-Wanes\">schrieb<\/a> nicht grund\u00adlos:<\/p>\n<blockquote><p>Auch in den St\u00fcck\u00aden der Band \u00f6ff\u00adnen sich weite, rein instru\u00admen\u00adtale Land\u00adschaften, warten R\u00e4ume darauf, mit irgen\u00addet\u00adwas gef\u00fcllt zu wer\u00adden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Fre\u00adunde der schep\u00adpern\u00adden Postrock\u00advari\u00adante, wie sie etwa von <span class=\"musik-review-bandname\">Mog\u00adwai<\/span> zele\u00adbri\u00adert wird, wer\u00adden auf dem Zweitling \u201cAs The Spir\u00adit Wanes\u201d nur eingeschr\u00e4nkt bedi\u00adent, etwa in \u201cWhere Dirt Meets Water\u201d, und auch all diejeni\u00adgen, f\u00fcr die Musik\u00adgenuss und Texte direkt miteinan\u00adder zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen, wer\u00adden sich von diesem Album auf\u00adgrund des fehlen\u00adden Gesangs wohl ent\u00adt\u00e4uscht abwen\u00adden, aber wir sind ja auch erst am Anfang der Liste.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/codesintheclouds\">Eigenbeschrei\u00adbung<\/a> der Postrock\u00ader besagt: \u201cWe are mak\u00ading pret\u00adty music\u201d, also \u201cwir machen h\u00fcb\u00adsche Musik\u201d. Ich h\u00e4tte es nicht bess\u00ader aus\u00addr\u00fcck\u00aden k\u00f6n\u00adnen.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben<\/span> gibt\u2019s auf <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/codesintheclouds\">MySpace<\/a>.<br>\nVon wegen, <a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\/myspace-die-haelfte-ist-tot-oder-lebt-nicht-mehr\/\">MySpace sei tot<\/a>. Pop ist es.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Faust---Something-Dirty.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Faust---Something-Dirty.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Faust \u2014 some\u00adthing dirty<\/span>\n<p>Wer \u00fcbri\u00adgens genau so wenig tot ist wie MySpace, ist die gle\u00adich\u00adfalls recht unpop\u00adpige deutsche Krautrock\u00adle\u00adgende <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span>. <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> ist auch 40 Jahre nach dem namen\u00adlosen Erstling quick\u00adlebendig, wenn nicht gar hyper\u00adak\u00adtiv, haben sich doch erst vor weni\u00adgen Jahren die drei noch aktiv\u00aden Gr\u00fcn\u00addungsmit\u00adglieder der\u00adart heftig miteinan\u00adder verkracht, dass man nun getren\u00adnte Wege geht, und zwar nicht in Form ein\u00ader Aufl\u00f6\u00adsung, son\u00addern in Form ein\u00ader Teilung. Das haben <span class=\"musik-review-bandname\">Gong<\/span> eben\u00adso gemacht wie <span class=\"musik-review-bandname\">Acid Moth\u00aders Tem\u00adple<\/span>, auch <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span> gab es \u2014 wenn auch unter ver\u00adschiede\u00adnen Namen \u2014 kurzzeit\u00adig mehrfach, <span class=\"musik-review-bandname\">Amon D\u00fc\u00fcl II<\/span> tr\u00e4gt die r\u00f6mis\u00adche 2 auch nicht nur aus Jux und Tollerei im Namen, und <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> rei\u00adhen sich fr\u00f6h\u00adlich ein und besitzen dann die Frech\u00adheit, bei\u00adde Inkar\u00adna\u00adtio\u00adnen schlicht <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> zu nen\u00adnen. Das f\u00fchrt nicht etwa vor\u00adrangig zu Ver\u00adstim\u00admung und Ver\u00adwirrung, son\u00addern zu um so gr\u00f6\u00dfer\u00ader Pro\u00adduk\u00adtiv\u00adit\u00e4t, denn das \u201candere <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span>\u201d um <span class=\"musik-review-bandname\">Hans-Joachim Irm\u00adler<\/span> hat\u00adte erst 2010 mit \u201cFaust is Last\u201d ein Album vorgelegt, dieses <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> hier, in dem <span class=\"musik-review-bandname\">Wern\u00ader \u201cZap\u00adpi\u201d Dier\u00admaier<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Jean-Herv\u00e9 P\u00e9ron<\/span> resi\u00addieren, hat\u00adte seit sein\u00ader vorigen Ein\u00adspielung \u201cC\u00b4est com\u2026 com\u2026 com\u00adpliqu\u00e9\u201d von 2009 der\u00adweil zwei Jahre Zeit f\u00fcr dieses Album. Es ist kom\u2026 kom\u2026 kom\u00adpliziert. K\u00f6n\u00adnt ihr mir trotz\u00addem noch fol\u00adgen?<\/p>\n<p>Fol\u00adgt mir dann auch mal vor\u00adsichtig in die musikalis\u00adchen Schlucht\u00aden, die sich hier auf\u00adtun. Unter \u201cKrautrock\u201d ver\u00adste\u00adht manch\u00ader, gef\u00f6rdert auch von der anson\u00adsten nicht mal \u00fcblen WDR-Doku\u00admen\u00adta\u00adtion \u201cKraut und R\u00fcben\u201d von 2006, irgend\u00adwie dro\u00adgen\u00adschwan\u00adgere Hip\u00adpiemusik mit Hardrock\u00adat\u00adtit\u00fcde. Wer jet\u00adzt ver\u00adsucht, <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> in diese Schublade zu stopfen, bevor er auch nur einen einzi\u00adgen Takt aus dem Album geh\u00f6rt hat, dem w\u00fcn\u00adsche ich viel Vergn\u00fc\u00adgen, schlage die H\u00e4nde \u00fcber dem Kopf zusam\u00admen und hoffe f\u00fcr ihn das Beste. Das hip\u00adpieske Ele\u00adment von <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> ist allen\u00adfalls in den Tex\u00adten auszu\u00admachen. 1972 etwa sang man <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cDad\u00addy, take a banana, tomor\u00adrow is Sun\u00adday\u201d<\/span> (\u201cNo Harm\u201d vom Album \u201cSo Far\u201d), und so bl\u00f6de Texte ken\u00adnt man anson\u00adsten nur von <span class=\"musik-review-bandname\">Can<\/span> (<span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cHey you! You\u2019re los\u00ading \u2026 your Vit\u00ada\u00admin C!\u201d<\/span>). Anson\u00adsten gilt: <span style=\"font-style:italic\">Typ\u00adis\u00adche<\/span> Hip\u00adpiemusik mit Gitarre und LSD ist ger\u00adade nicht mehr auf Lager, Krach h\u00e4t\u00adten wir aber noch im Ange\u00adbot.<\/p>\n<p>Und den nicht zu knapp. Seit vierzig Jahren hat sich bei <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> bez\u00fcglich der musikalis\u00adchen Aus\u00adrich\u00adtung nur wenig ge\u00e4n\u00addert, insofern sollte man nicht auf \u00dcber\u00adraschun\u00adgen hof\u00adfen, und wer noch nie <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> geh\u00f6rt hat, der soll sich bitte die <span class=\"musik-review-bandname\">Ein\u00adst\u00fcrzen\u00adden Neubaut\u00aden<\/span> mit weniger Poli\u00adtik und mehr Verz\u00ader\u00adrung vorstellen und wei\u00df dann unge\u00adf\u00e4hr, wie die Musik von <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> so klingt, und find\u00adet sie dann spon\u00adtan gut oder l\u00e4sst es sein. Als Musikin\u00adstru\u00adment kommt auf \u201csome\u00adthing dirty\u201d jeden\u00adfalls auch ein Flam\u00admen\u00adwer\u00adfer zum Ein\u00adsatz.<\/p>\n<p>Gesun\u00adgen beziehungsweise gesprochen wird auch, aber bei <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> waren die Texte bis\u00adlang nur sel\u00adten essen\u00adziell, und auch auf \u201csome\u00adthing dirty\u201d wer\u00adden sie bis zur Unken\u00adntlichkeit verz\u00ader\u00adrt oder von den Musik\u00adern \u00fcbert\u00f6nt. Wer her\u00adaus\u00adfind\u00adet, was <span class=\"musik-review-bandname\">Jean-Herv\u00e9 P\u00e9ron<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Geral\u00addine Swayme<\/span> dem H\u00f6r\u00ader hier mit\u00adteilen wollen, darf sich von mir gesch\u00e4tzt wis\u00adsen.<\/p>\n<p>Ins\u00adge\u00adsamt ist \u201csome\u00adthing dirty\u201d ein eben\u00adso zeit- wie kom\u00adpro\u00admiss\u00adlos\u00ades Album, etwas Dreck\u00adiges im sauberen Ein\u00adheits\u00adbrei eben. Wer es sich nicht vorstellen kann, der m\u00f6ge es <span class=\"musik-review-hoerproben\">h\u00f6ren<\/span>; das geht stich\u00adprobe\u00adnar\u00adtig zum Beispiel auf YouTube, wo sowohl das er\u00f6ff\u00adnende, ungew\u00f6hn\u00adlich rock\u00adige \u201cTell the Bitch to Go Home\u201d (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-RaU0yE3vmY\">hier<\/a>) als auch das exper\u00adi\u00admentelle Gesangsst\u00fcck \u201cLost The Sig\u00adnal\u201d (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Lpd9BQtgCpU\">hier<\/a>) zu h\u00f6ren sind.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/And-You-Will-Know-Us-by-the-Trail-of-Dead---Tao-of-the-Dead.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-And-You-Will-Know-Us-by-the-Trail-of-Dead---Tao-of-the-Dead.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">\u2026And You Will Know Us by the Trail of Dead \u2014 Tao of the Dead<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cLet the fear guide your eye as your arrow burns into their time\u201d<\/span> (Weight of the Sun (or The Post-Mod\u00adern Prometheus))\n<p>Meine Damen und Her\u00adren, ich pr\u00e4sen\u00adtiere ehrf\u00fcrchtig mein Som\u00admer\u00adal\u00adbum 2011. Es macht gute Laune, l\u00e4sst die Glied\u00adma\u00dfen rhyth\u00admisch wip\u00adpen und l\u00e4dt selb\u00adst mich, obschon ich von Wieder\u00adhol\u00adun\u00adgen nur wenig halte, dazu ein, nach dem Ende nochmals von vorn zu begin\u00adnen.<\/p>\n<p>Und bis zum Ende dauert es seine Zeit, ganze 52 Minuten und 22 Sekun\u00adden ist das Album lang, was den Durch\u00adschnitt auch in dieser Liste hebt. \u201cDas Album\u201d ist hier aber nicht mal der richtige Aus\u00addruck, denn genau genom\u00admen ist \u201cTao of the Dead\u201d eine Suite, beste\u00adhend aus Teil 1, \u201cTao of the Dead\u201d, und Teil 2, \u201cStrange News From Anoth\u00ader Plan\u00adet\u201d. Um die Verk\u00e4ufe auch bei weniger geduldigen Men\u00adschen anzukurbeln, gibt es das Album auch zer\u00adhackt, das hei\u00dft, Teil 1 (\u201cTao of the Dead\u201d) wurde in ins\u00adge\u00adsamt 11 Abschnitte (\u201cLieder\u201d) aufgeteilt, w\u00e4hrend immer\u00adhin der Sechzehnein\u00adhalb\u00admin\u00fcter \u201cStrange News From Anoth\u00ader Plan\u00adet\u201d intakt bleibt. Da aber auch in der Lang\u00adfas\u00adsung die einzel\u00adnen St\u00fccke naht\u00adlos ineinan\u00adder \u00fcberge\u00adhen, empfehle ich direkt den Griff zur \u201cLim\u00adit\u00aded Edi\u00adtion\u201d, die bei\u00adde Fas\u00adsun\u00adgen des Albums enth\u00e4lt, zumal diese flie\u00dfen\u00adden \u00dcberg\u00e4nge durch die Aufteilung auf der \u201cKurzver\u00adsion\u201d zum Teil zer\u00adst\u00f6rt wer\u00adden. Die \u201cLangver\u00adsion\u201d ist lei\u00adder nicht sep\u00ada\u00adrat erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Nicht nur in der inzwis\u00adchen lei\u00adder ungew\u00f6hn\u00adlichen Ein\u00adteilung in lediglich zwei St\u00fccke man\u00adi\u00adfestiert sich der Anspruch von \u201cTao of the Dead\u201d, ein Konzep\u00adtal\u00adbum \u2014 um nicht schon wieder \u201cGesamtkunst\u00adwerk\u201d zu schreiben \u2014 zu sein, son\u00addern auch die optis\u00adche Auf\u00admachung wei\u00df zu \u00fcberzeu\u00adgen. Die Leute, die Ton\u00adtr\u00e4ger f\u00fcr ver\u00adal\u00adteten Mist und \u201cLim\u00adit\u00aded Edi\u00adtions\u201d grund\u00ads\u00e4t\u00adzlich nur f\u00fcr Geld\u00adschin\u00adderei hal\u00adten, d\u00fcr\u00adfen sich von mir jet\u00adzt mal kurz aus\u00adgelacht f\u00fchlen, denn ihnen ent\u00adge\u00adht nicht nur ein <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/And-You-Will-Know-Us-by-the-Trail-of-Dead---Tao-of-the-Dead-INLAY.jpg\">far\u00adben\u00adfro\u00adhes \u201cDigi\u00adpack\u201d<\/a>, das sich oben\u00addrein noch toll anf\u00fchlt, son\u00addern auch eine 33-seit\u00adige Kurzgeschichte und 16 Seit\u00aden aus der in der Entste\u00adhung befind\u00adlichen Bildgeschichte \u201cStrange News From Anoth\u00ader Plan\u00adet \u2014 The Adven\u00adtures of the Fes\u00adti\u00adval Thyme\u201d, deren Titel zum Teil etwas mit dem zweit\u00aden St\u00fcck auf dem Album zu tun hat, zum Teil ein R\u00fcck\u00adgriff in die Bandgeschichte ist, denn 2008 ver\u00f6f\u00adfentlichte man den EP \u201cFes\u00adti\u00adval Thyme\u201d. Die enthal\u00adtene Kurzgeschichte ist \u00fcbri\u00adgens, wenn man ver\u00adschiede\u00adnen Quellen im Inter\u00adnet glauben darf, sozusagen die Prosaform des St\u00fcck\u00ades \u201cStrange News From Anoth\u00ader Plan\u00adet\u201d, w\u00e4hrend \u201cTao of the Dead\u201d (Teil 1 also) etwas mit dem Dao\u00adis\u00admus (daher auch der Name des Albums), begr\u00fcn\u00addet einst von dem chi\u00adne\u00adsis\u00adchen Philosophen Laotse, zu tun hat.<\/p>\n<p>Da sind wir dann auch schon beim Inhalt, denn nicht nur beim Anguck\u00aden ist \u201cTao of the Dead\u201d ein beein\u00addruck\u00adendes St\u00fcck Musik, son\u00addern auch musikalisch wei\u00df es zu \u00fcberzeu\u00adgen. Die Zeit\u00aden, in denen man im Hause <span class=\"musik-review-bandname\">\u2026Trail of Dead<\/span> zu den Kl\u00e4n\u00adgen von \u201cFake Fake Eyes\u201d noch seine Instru\u00admente auf der B\u00fchne zertr\u00fcm\u00admerte, sind vor\u00fcber, es regiert der alter\u00adna\u00adtive Rock. Mein Favorit ist der \u201cRetro-Rock\u00ader\u201d (<a href=\"http:\/\/www.stormbringer.at\/reviews.php?id=6211\">STORMBRINGER<\/a>) \u201cPure Radio Cos\u00adplay\u201d, dessen Gitar\u00adren\u00admelodie ziem\u00adlich ohrwurm\u00adtauglich ist. \u00dcber all dem schwebt der Geist der 70-er Jahre. Sollte man <span class=\"musik-review-bandname\">The Who<\/span> als Ver\u00adgle\u00adich her\u00adanziehen? Ich tu es ein\u00adfach unge\u00adfragt. Wer es etwas mod\u00adern\u00ader mag, ist gehal\u00adten, alter\u00adna\u00adtiv <span class=\"musik-review-bandname\">Coheed and Cam\u00adbria<\/span> mit diesem Album zu assozi\u00adieren.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adprobe:<\/span><br>\nWer es bis\u00adlang ver\u00ads\u00e4umt hat, zumin\u00add\u00adest schon mal irgend\u00adwo die Vor\u00adab\u00ads\u00adin\u00adgle \u201cSum\u00admer Of All Dead Souls\u201d zu h\u00f6ren, kann \u2014 selb\u00adst in Deutsch\u00adland \u2014 auf YouTube das <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zsF5y1XhGuA\">zuge\u00adh\u00f6rige Video sowie einige andere Lieder vom Album goutieren.<\/a><\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Fugo---Avant-93-43.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Fugo---Avant-93-43.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Fugo \u2014 avant 93:43<\/span>\n<p>Die Schweiz\u00ader Band <span class=\"musik-review-bandname\">Fugo<\/span> eifert zwar unter anderem den <span class=\"musik-review-bandname\">Smash\u00ading Pump\u00adkins<\/span> nach, hat aber vor allem das Inter\u00adesse <span class=\"musik-review-bandname\">Con\u00adrad Keely<\/span>s geweckt. <span class=\"musik-review-bandname\">Con\u00adrad Keely<\/span> ist Teil der bere\u00adits erw\u00e4h\u00adn\u00adten Musik\u00adgruppe <span class=\"musik-review-bandname\">\u2026And You Will Know Us by the Trail of Dead<\/span> und dort unter anderem f\u00fcr das <em>art\u00adwork<\/em> zust\u00e4ndig, und auch das Titel\u00adbild des Albums \u201cAvant 93:43\u201d stammt von ihm. Dass <span class=\"musik-review-bandname\">Fugo<\/span> bere\u00adits als Vor\u00adband von <span class=\"musik-review-bandname\">\u2026Trail of Dead<\/span> unter\u00adwegs waren, l\u00e4sst den geneigten H\u00f6r\u00ader dann auch unge\u00adf\u00e4hr erah\u00adnen, was ihn hier erwartet.<\/p>\n<p>93:43. 93 Minuten und 43 Sekun\u00adden. So lang ist \u201cavant 93:43\u201d, aufgeteilt auf 3 CDs \u00e1 6 Lieder, macht also ins\u00adge\u00adsamt 18 Lieder und eine Durch\u00adschnittsl\u00e4nge von unge\u00adf\u00e4hr 5:15 Minuten, was die Geduld des H\u00f6r\u00aders dann doch etwas weniger stra\u00adpazieren d\u00fcrfte als er zun\u00e4chst bef\u00fcrchtet hat. Zu bef\u00fcrcht\u00aden hat er hier <a href=\"http:\/\/www.alternativmusik.de\/rezensionen\/fugo-avant-9343\/\">ohne\u00adhin nichts<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Die Auf\u00adnahme der Songs erfol\u00adgte (\u2026) im Grundger\u00fcst live, nur einige Gitar\u00adren\u00adspuren und Over\u00addubs wur\u00adden nachtr\u00e4glich hinzuge\u00adf\u00fcgt. Das bringt einen rauen und authen\u00adtis\u00adchen Grund\u00adton hinein in die ver\u00adschachtelte Kom\u00adpo\u00adsi\u00adtion. Und wenn man nun das \u201cFile Under: Hard\u00adcore, Post, Rock\u201d liest, merkt man: Irgend\u00adwie ist von allem was da, aber das trifft es auch alles nicht ganz so. Man k\u00f6n\u00adnte gar noch ein \u201cProg\u201d mit hinzuf\u00fc\u00adgen. <span class=\"musik-review-bandname\">Fugo<\/span> kom\u00adbinieren aus\u00adge\u00adfeilte Arrange\u00adments mit H\u00e4rte und wilden Pas\u00adsagen, hauen gerne mal auf den Putz und bieten Gitar\u00adren\u00adw\u00e4nde, erg\u00e4nzen aber auch ver\u00adhal\u00adtene Pas\u00adsagen. Vom Ver\u00adhangenen bis zum Beton\u00adten reicht die Spannbre\u00adite und kann den H\u00f6r\u00ader pack\u00aden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wer die etwas zur\u00fcck\u00adhal\u00adtendere Seite von <span class=\"musik-review-bandname\">\u2026Trail of Dead<\/span> mag und leicht melan\u00adcholis\u00adch\u00ader Stim\u00admung, wie sie etwa <span class=\"musik-review-bandname\">Dear John Let\u00adter<\/span> meis\u00adter\u00adhaft beherrschen, gegen\u00fcber nicht abgeneigt ist, sollte ein Ohr riskieren. Er wird es nicht ver\u00adlieren.<\/p>\n<p>Das geht zum Beispiel mit den <span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben<\/span> auf <a href=\"http:\/\/www.cede.de\/de\/music-cd\/frames\/frameset.cfm?aobj=875185\">cede.de<\/a>, wo man jedes der Lieder 30 Sekun\u00adden lang anh\u00f6ren kann.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Beardfish---Mammoth.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Beardfish---Mammoth.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Beard\u00adfish \u2014 Mam\u00admoth<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cIn this frozen white waste\u00adland I\u2019m bound to wait for\u00adev\u00ader\u201d<\/span> (The Plat\u00adform)\n<p>Neues aus Skan\u00addi\u00adnavien: <span class=\"musik-review-bandname\">Beard\u00adfish<\/span> sind auch weit\u00ader\u00adhin auf der rast\u00adlosen Suche nach ihrer musikalis\u00adchen Iden\u00adtit\u00e4t. War der Vorg\u00e4nger \u201cDes\u00adtined Soli\u00adtaire\u201d noch mit all sein\u00ader Ver\u00adspieltheit und Titeln wie \u201cIn Real Life There Is No Alge\u00adbra\u201d (\u201cIm wirk\u00adlichen Leben gibt es keine Alge\u00adbra\u201d) die musikalis\u00adche Kon\u00adse\u00adquenz aus der bish\u00aderi\u00adgen Entwick\u00adlung der Band, stellt \u201cMam\u00admoth\u201d sozusagen einen Gegen\u00adpol dar. Geblieben ist eine kurze \u201cGrowling\u201d-Passage, die, wie schon auf \u201cDes\u00adtined Soli\u00adtaire\u201d, den H\u00f6r\u00ader zum Schmun\u00adzeln bringt, passt dieser Gesangsstil doch mal so gar nicht in das fr\u00f6h\u00adlich retro\u00adprog\u00adgige Konzept, davon jedoch abge\u00adse\u00adhen haben <span class=\"musik-review-bandname\">Beard\u00adfish<\/span> sich, sozusagen, mal eben neu erfun\u00adden.<\/p>\n<p>Dass \u201cDes\u00adtined Soli\u00adtaire\u201d mit all den <span class=\"musik-review-bandname\">Frank-Zap\u00adpa<\/span>-, Can\u00adter\u00adbury- und vor allem <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span>- und <span class=\"musik-review-bandname\">Gen\u00ade\u00adsis<\/span>-Ein\u00adfl\u00fcssen un\u00fcbertr\u00ade\u00adf\u00adflich bleiben w\u00fcrde, war ver\u00admut\u00adlich auch <span class=\"musik-review-bandname\">Beard\u00adfish<\/span> klar, und so vol\u00adl\u00adzog man einen <em>radikalen<\/em> Schnitt. Das bedeutet keineswegs, dass \u201cMam\u00admoth\u201d schlechter w\u00e4re. Es ist anders. Genug der ausufer\u00adn\u00adden Frick\u00adelei (sofern man den Vier\u00adtel\u00adst\u00fcn\u00adder \u201cAnd The Stone Said \u2018If I Could Speak\u2019&nbsp;\u201d nicht nur nach sein\u00ader L\u00e4nge bew\u00adertet), strin\u00adgent wird jet\u00adzt hardge\u00adrockt, weniger wie <span class=\"musik-review-bandname\">The Who<\/span>, mehr wie <span class=\"musik-review-bandname\">Uri\u00adah Heep<\/span> oder, um in Skan\u00addi\u00adnavien zu bleiben, <span class=\"musik-review-bandname\">Kaipa<\/span>, die jet\u00adzt nat\u00fcr\u00adlich ver\u00admut\u00adlich auch wieder kein Leser dieser Zeilen ken\u00adnt, gesan\u00adglich allerd\u00adings viel bess\u00ader passt: Der markante Gesang von <span class=\"musik-review-bandname\">Rikard Sj\u00f6blom<\/span> ist eben trotz inzwis\u00adchen nur noch englis\u00adchsprachiger Texte <em>typ\u00adisch schwedisch<\/em>.<\/p>\n<p>Ihre Wurzeln haben <span class=\"musik-review-bandname\">Beard\u00adfish<\/span> trotz\u00addem nicht vergessen: Das instru\u00admen\u00adtale \u201cAkak\u00adabo\u00adtu\u201d und das abschlie\u00dfende \u201cWith\u00adout Say\u00ading Any\u00adthing\u201d lassen au\u00dfer <span class=\"musik-review-bandname\">Frank Zap\u00adpa<\/span> auch <span class=\"musik-review-bandname\">echolyn<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Van der Graaf Gen\u00ader\u00ada\u00adtor<\/span> und \u00e4hn\u00adliche Musikan\u00adten anklin\u00adgen.<\/p>\n<p>Wer extro\u00advertierte Retro\u00admusik mag und auch nichts gegen ein wenig abwech\u00adslungsre\u00adichen Hardrock hat, der in kein\u00ader Sekunde auch nur ansatzweise so fad dahin\u00adpl\u00e4tschert wie Lieder der <span class=\"musik-review-bandname\">Scor\u00adpi\u00adons<\/span>, dem empfehle ich <span class=\"musik-review-bandname\">Beard\u00adfish<\/span>s \u201cMam\u00admoth\u201d als Ein\u00adstieg. Fort\u00adgeschrit\u00adtene H\u00f6r\u00ader soll\u00adten sich dann \u201cDes\u00adtined Soli\u00adtaire\u201d, \u201cSleep\u00ading In Traf\u00adfic: Part One\/Two\u201d und \u00fcber\u00adhaupt allem find\u00aden, was sie von <span class=\"musik-review-bandname\">Beard\u00adfish<\/span> son\u00adst find\u00aden k\u00f6n\u00adnen.<\/p>\n<p>Als <span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adprobe<\/span> lege ich <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jQH694U678k\">diese grandiose Liveauf\u00adnahme<\/a> von \u201cAnd The Stone Said\u2026\u201d nahe. (\u00dcber\u00adhaupt sind auf YouTube ver\u00adf\u00fcg\u00adbare Liveauf\u00adnah\u00admen von <span class=\"musik-review-bandname\">Beard\u00adfish<\/span> klan\u00adglich meist exzel\u00adlent!)<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Traumpfad---Aufbruch.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Traumpfad---Aufbruch.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Traump\u00adfad \u2014 Auf\u00adbruch<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cRei\u00df sie ein, die Br\u00fcck\u00aden hin\u00adter dir; du musst vor\u00adw\u00e4rts, willst du weg von hier\u201d<\/span> (Der neue Weg)\n<p>Von skan\u00addi\u00adnavis\u00adchen zu deutschen Retrokl\u00e4n\u00adgen: <span class=\"musik-review-bandname\">Traump\u00adfad<\/span> klingt nach Eso\u00adterik und Schlager\u00admusik, aber ich unter\u00adstelle dreist, dass sich das Chiem\u00adgauer Quin\u00adtett nur deshalb <span class=\"musik-review-bandname\">Traump\u00adfad<\/span> nen\u00adnt, weil alle guten Dichter\u00adna\u00admen schon vergeben waren. Das gle\u00adichen die Musik\u00ader daf\u00fcr auf ander\u00ader Ebene aus, agieren sie doch im gle\u00adichen Klangkos\u00admos wie einst <span class=\"musik-review-bandname\">Novalis<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">H\u00f6lder\u00adlin<\/span> (heute <span class=\"musik-review-bandname\">Hoelder\u00adlin<\/span>) mit dem Pathos der Land\u00adsleute von <span class=\"musik-review-bandname\">High Wheel<\/span>, und auch textlich ist <span class=\"musik-review-bandname\">Novalis<\/span> nicht fern. Der hip\u00adpieske <em>Krautrock<\/em> (hierzu siehe die Rezen\u00adsion zu <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span>s \u201csome\u00adthing dirty\u201d weit\u00ader oben) erfreut sich also auch 2011 bester Gesund\u00adheit.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns Mut\u00adter\u00adsprach\u00adler sind Musikalben mit deutschen Tex\u00adten insofern \u00e4rg\u00ader\u00adlich, als es uns beim besten Willen nicht gelingt, sie ein\u00adfach auszublenden, und S\u00e4nger <span class=\"musik-review-bandname\">Flo Huber<\/span> erweckt hier auch in kein\u00ader Weise den Ein\u00addruck, als w\u00e4re ihm das unan\u00adgenehm. Und obwohl es wirk\u00adlich sehr viele Lied\u00adtexte gibt, die zu schreiben vol\u00adlkom\u00admen unn\u00f6tig war, so ver\u00adh\u00e4lt es sich mit den Liedern auf \u201cAuf\u00adbruch\u201d anders.<\/p>\n<p>Oft zitiert wird zum Beispiel das Lied \u201cVerge\u00adbung\u201d: <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cDoch du kannst sie h\u00f6ren, diese Stim\u00admen; eine Mut\u00adter, die noch schre\u00adit, ein totes Kind in ihren Armen, und ein Vater, der sich Rache schw\u00f6rt\u201d<\/span>, das mag den einen oder anderen unter meinen Lesern wom\u00ad\u00f6glich an die Band <span class=\"musik-review-bandname\">Okto\u00adber<\/span> erin\u00adnern, aber hier geht es nicht um ver\u00adgan\u00adgene B\u00fcrger\u2011, son\u00addern um allt\u00e4gliche Glauben\u00adskriege: <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cUnd in Kirchen und Moscheen beten Men\u00adschen, um mit Kreuzen und mit Bomben aus\u00adger\u00fcstet die Kunde zu ver\u00adbre\u00adit\u00aden: (\u2026) nur dieser eine Gott ist der, der dir vergibt!\u201d<\/span><\/p>\n<p>Das ist, \u201cpuh\u201d (<span class=\"musik-review-bandname\">Die \u00c4rzte<\/span>), har\u00adter Stoff, aber ein Indiz daf\u00fcr, dass die Eso\u00adterik hier trotz all der Religi\u00f6sit\u00e4t, die sich in manche Texte auf dem Album hinein\u00adin\u00adter\u00adpretieren l\u00e4sst, keinen Platz find\u00adet. Auf weltlichen Beinen ste\u00adht die Lyrik von <span class=\"musik-review-bandname\">Traump\u00adfad<\/span>, und sie ste\u00adht fest: <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cDoch ein\u00ader wird den Geist befrein, K\u00f6nig aller Affen sein; wenn er spricht, h\u00f6rt alles nur auf ihn\u201d<\/span> (\u201cDer 100. Affe\u201d), der\u00adart zeit\u00adlose poli\u00adtis\u00adche Metaphorik find\u00adet man auch bei <span class=\"musik-review-bandname\">Ton Steine Scher\u00adben<\/span> nicht allzu oft.<\/p>\n<p>Ich habe jet\u00adzt mehrfach <span class=\"musik-review-bandname\">Novalis<\/span> erw\u00e4h\u00adnt und m\u00f6chte das als War\u00adnung ver\u00adstanden wis\u00adsen: Wer diese Aus\u00adrich\u00adtung deutsch\u00ader Rock\u00admusik sch\u00e4tzt, dem wird \u201cAuf\u00adbruch\u201d voraus\u00adsichtlich viel Freude brin\u00adgen. Wer aber deutschen Tex\u00adten gegen\u00fcber, deren Inter\u00adpre\u00adta\u00adtion die Musik deut\u00adlich dominiert und die oben\u00addrein tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich so etwas wie eine Botschaft in sich tra\u00adgen, auf\u00adgrund jahre\u00adlanger Dauer\u00adberieselung von irgendwelchem Mist eher skep\u00adtisch gegen\u00fcber\u00adste\u00adht, der sollte flugs die n\u00e4ch\u00adste Rezen\u00adsion betra\u00adcht\u00aden und diese hier aus\u00addruck\u00aden, rot umran\u00adden, durch\u00adstre\u00adichen und weg\u00adw\u00ader\u00adfen. Leser, die in keine der bei\u00adden Kat\u00ade\u00adgorien ein\u00adge\u00adord\u00adnet wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen, sind her\u00adzlich dazu ein\u00adge\u00adladen, mit diesem Album, nun ja, aufzubrechen in eine Welt jen\u00adseits ihres Teller\u00adran\u00addes.<\/p>\n<p>Statt ein\u00ader <span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adprobe<\/span> hat die Band selb\u00adst sozusagen ein Musikvideo zum Album <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=00hz5RsHjtM\">auf YouTube ver\u00f6f\u00adfentlicht.<\/a><\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Wobbler---Rites-at-Dawn.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Wobbler---Rites-at-Dawn.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Wob\u00adbler \u2014 Rites at Dawn<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cLis\u00adten to the words that fly with the wind\u201d<\/span> (In Orbit)\n<p>Zur\u00fcck nach Skan\u00addi\u00adnavien: Auch <span class=\"musik-review-bandname\">Wob\u00adbler<\/span> haben ihrem Album \u201cRites at Dawn\u201d \u2014 \u201cRit\u00aduale bei Son\u00adnenauf\u00adgang\u201d \u2014 ein <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=szuzkXOShUY\">Vorschau\u00advideo<\/a> voraus\u00adgeschickt. <span class=\"musik-review-bandname\">Wob\u00adbler<\/span> hat in diesem Fall nichts mit Angeln zu tun, vielmehr han\u00addelt es sich um eine nor\u00adwegis\u00adche Retro\u00adprog-Band in bester <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span>-Tra\u00addi\u00adtion, wie ihn, den Retro\u00adprog, auch <span class=\"musik-review-bandname\">\u00c4nglag\u00e5rd<\/span>, die eben\u00adfalls derzeit an einem neuen Album arbeit\u00aden, und <span class=\"musik-review-bandname\">Star\u00adcas\u00adtle<\/span> zele\u00adbri\u00aderen.<\/p>\n<p>Allerd\u00adings sollte man die genan\u00adnten Bands nicht in densel\u00adben Topf wer\u00adfen, unter\u00adschei\u00adden sich ihre Ein\u00adfl\u00fcsse doch zum Teil deut\u00adlich. Gast\u00adfl\u00f6tist <span class=\"musik-review-bandname\">Ketil Einarsen<\/span> etwa war vor eini\u00adgen Jahren f\u00fcr die Nu-Jazz-For\u00adma\u00adtion <span class=\"musik-review-bandname\">Jaga Jazz\u00adist<\/span> t\u00e4tig, textlich wie the\u00adma\u00adtisch bedi\u00adent man sich bei den klas\u00adsis\u00adchen <span class=\"musik-review-bandname\">Gen\u00ade\u00adsis<\/span>, Zitate aus dem \u201cCourt of the Crim\u00adson King\u201d von <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> und auch son\u00adst ist \u201cRites at Dawn\u201d nicht nur ein <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span>-Album aus Nor\u00adwe\u00adgen.<\/p>\n<p>Apro\u00adpos The\u00adma: Was die \u201cRit\u00aduale bei Son\u00adnenauf\u00adgang\u201d genau sind, wird im ersten eigentlichen St\u00fcck \u2014 das Album wird von den Instru\u00admen\u00adtal\u00adpas\u00adsagen \u201cLucid\u201d und \u201cLucid Dreams\u201d qua\u00adsi einger\u00adahmt \u2014 \u201cLa Beal\u00adtaine\u201d, \u00fcberzeu\u00adgend darge\u00adboten vom Neuzu\u00adgang <span class=\"musik-review-bandname\">Andreas Str\u00f8m\u00adman Prest\u00admo<\/span>, zumin\u00add\u00adest etwas n\u00e4her angedeutet. \u201cBeal\u00adtaine\u201d ist der Name des keltischen Fr\u00fch\u00adlings- und Frucht\u00adbarkeits\u00adfestes.<\/p>\n<p>Sym\u00adphonis\u00adch\u00ader Pro\u00adgres\u00adsive Rock, so hie\u00df es ein\u00admal, sei mit dem Beginn der Punkwelle einen langsamen, qualvollen Tod gestor\u00adben. Wom\u00ad\u00f6glich ist das, was <span class=\"musik-review-bandname\">Wob\u00adbler<\/span> seit ihrem Zweitling \u201cAfter\u00adglow\u201d auf Ton\u00adtr\u00e4ger pressen lassen, auch deshalb so entr\u00fcckt, oder ist es ein Zeichen, dass die Nachrufe auf diese Musik\u00adgat\u00adtung ver\u00adfr\u00fcht waren? Vielle\u00adicht hat man das alles schon mal irgend\u00adwo geh\u00f6rt, wirk\u00adlich neues von Musik zu erwarten, die bewusst bekan\u00adnte Ideen auf\u00adgreift, w\u00e4re allerd\u00adings auch nicht ange\u00adbracht. Es muss ja auch nicht unbe\u00add\u00adingt neg\u00ada\u00adtiv gew\u00adertet wer\u00adden, dass die vorhan\u00adde\u00adnen Ingre\u00addien\u00adzen kein\u00ader vol\u00adlkom\u00admen neuar\u00adti\u00adgen Quelle entsprin\u00adgen, so lange das Ergeb\u00adnis \u00fcberzeugt, und das tut es wahrlich.<\/p>\n<p>Als <span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adprobe<\/span> empfehle ich, wie bere\u00adits angedeutet, das entsprechende <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=szuzkXOShUY\">Video<\/a>, das Ausz\u00fcge aus dem Album enth\u00e4lt und so einen unge\u00adf\u00e4hren Ein\u00addruck davon ver\u00admit\u00adteln kann, ob das Album gef\u00e4llt oder nicht. Mir gef\u00e4llt es.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Jolly---The-Audio-Guide-To-Happiness-Part-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Jolly---The-Audio-Guide-To-Happiness-Part-1.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Jol\u00adly \u2014 The Audio Guide To Hap\u00adpi\u00adness (Part 1)<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cClose your eyes. Breathe. Fly.\u201d<\/span> (Guid\u00adance One)\n<p>Man sollte sich von der <em>well\u00adness<\/em>-S\u00e4use\u00adlei in der er\u00f6ff\u00adnen\u00adden \u201cAnleitung\u201d (\u201cGuid\u00adance One\u201d) nicht t\u00e4uschen lassen: <span class=\"musik-review-bandname\">Jol\u00adly<\/span> machen einen New Artrock mit Eiern bzw. Prog\u00admet\u00ada\u00adlan\u00adlei\u00adhen. Spon\u00adtan\u00ader Ver\u00adgle\u00adich: <span class=\"musik-review-bandname\">Por\u00adcu\u00adpine Tree<\/span> in der \u201cIn-Absentia\u201d-Phase, aber mit weniger weichge\u00adsp\u00fcl\u00adtem Gesang, alter\u00adna\u00adtiv <span class=\"musik-review-bandname\">Nick\u00adel\u00adback<\/span> ohne den bekan\u00adnten Ekelfak\u00adtor; etwas wohlwol\u00adlen\u00adder betra\u00adchtet: <span class=\"musik-review-bandname\">Tool<\/span>.<\/p>\n<p>Nach der \u201cGuid\u00adance One\u201d (mit\u00adten im Album gibt es noch mal eine, passend \u201cGuid\u00adance Two\u201d betitelt) schep\u00adpert das Album mit \u201cEnds Where It Starts\u201d dann auch schon ordentlich los. Eige\u00adnar\u00adtig ist das Key\u00adboard<em>gek\u00adlimper<\/em> w\u00e4hrend des Liedes, das w\u00e4hrend des Albums immer wieder auf\u00adtaucht. Auf <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span>s \u201cLizard\u201d war so etwas auch ein\u00admal zu h\u00f6ren und hat auch dort den H\u00f6r\u00ader ver\u00adst\u00f6rt. \u201cVer\u00adst\u00f6rend\u201d ist ohne\u00adhin das ganze Album, auch wegen der Ambi\u00adent-Zwis\u00adchen\u00adspiele, die gar nicht recht in das Konzept passen wollen. <a href=\"http:\/\/www.musikreviews.de\/reviews\/2011\/Jolly\/The-Audio-Guide-To-Happiness-Part-1\/\">Oder doch?<\/a><\/p>\n<blockquote><p><span class=\"musik-review-bandname\">JOLLY<\/span> ver\u00adwen\u00adden soge\u00adnan\u00adnte bin\u00adau\u00adrale T\u00f6ne, die aus ein\u00ader Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion von leicht abwe\u00adichen\u00adden Fre\u00adquen\u00adzen beste\u00adhen. Das sind wahrnehm\u00adbare T\u00f6ne, die direkt im Gehirn entste\u00adhen, wenn den Ohren sep\u00ada\u00adrat zwei leicht unter\u00adschiedliche Fre\u00adquen\u00adzen zuge\u00adf\u00fchrt wer\u00adden \u2014 so die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Binaurale_Beats\">Wikipedia<\/a> dazu. Diese Meth\u00adode der Ton\u00aderzeu\u00adgung soll daf\u00fcr sor\u00adgen, dass Gef\u00fch\u00adle der Entspan\u00adnung, Konzen\u00adtra\u00adtion, Kreativ\u00adit\u00e4t und des Gl\u00fccks erzeugt wer\u00adden.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201c<span class=\"musik-review-bandname\">Jol\u00adly<\/span>\u201d. Aus\u00adge\u00adlassen auf gut Deutsch. Warum haben sie erst auf dem zweit\u00aden Album daran gedacht? Und vor allem: Funk\u00adtion\u00adiert es?<\/p>\n<p>Boden\u00adst\u00e4ndi\u00adge Zeitgenossen wer\u00adden nun ein\u00adwen\u00adden, dass es doch eigentlich egal sein sollte, wie die Kl\u00e4nge geart\u00adet sind, die man h\u00f6rt, und dass jedes gute Musikalbum gl\u00fcck\u00adlich macht. Richtig, werte boden\u00adst\u00e4ndi\u00adge Zeitgenossen, sage ich, doch nehmt mal den Stock aus dem Hin\u00adtern und lacht mit mir; denn was f\u00fcr Musik w\u00fcrde bess\u00ader zu einem \u201cAudiof\u00fchrer zum Gl\u00fcck\u00adlich\u00adsein\u201d passen als solche, die nach\u00adweis\u00adlich entsprechende Auswirkun\u00adgen auf das men\u00adschliche Gehirn haben? Anson\u00adsten stimme ich euch selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich zu, ein Musikalbum, das nicht gl\u00fcck\u00adlich macht, sollte man mei\u00adden wie son\u00adst nur Apple und Sony, sofern es kein <em>ganz beson\u00adder\u00ader Anlass<\/em> ist, denn dann gehen auch Musikalben, die trau\u00adrig machen, etwa von den <span class=\"musik-review-bandname\">Tin\u00adder\u00adsticks.<\/span><\/p>\n<p>\u00dcbri\u00adgens habe ich das Wort \u201cschep\u00adpern\u201d oben keines\u00adfalls neg\u00ada\u00adtiv gemeint, denn ich mag es, wenn es schep\u00adpert. Im Kon\u00adtrast zu den ambi\u00aden\u00adten Kl\u00e4n\u00adgen der bei\u00adden \u201cGuid\u00adances\u201d ist die eigentliche Musik auf dem Album dann allerd\u00adings doch recht wenig zur\u00fcck\u00adhal\u00adtend, wen\u00adngle\u00adich das Album mit dem wiederum ambi\u00adent-rock\u00adi\u00adgen \u201cDorothy\u2019s Lament\u201d schlie\u00dft.<\/p>\n<p>Ob es nun an irgendwelchen wis\u00adsenschaftlich bewiese\u00adnen, gar chemis\u00adchen Vorg\u00e4n\u00adgen im Gehirn liegt oder ob <span class=\"musik-review-bandname\">Jol\u00adly<\/span> ein\u00adfach nur wirk\u00adlich gute Musik\u00ader sind, soll mir dann auch ger\u00adade mal egal sein, aber das mit der Kreativ\u00adit\u00e4t und dem Gl\u00fcck klappt dann doch schon ganz gut. Auf Teil 2 bin ich schon sehr ges\u00adpan\u00adnt.<\/p>\n<p>2011 ist aber nicht nur ein gutes Jahr f\u00fcr Musik an sich, son\u00addern auch f\u00fcr <span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben<\/span>, denn auch vom \u201cAudio Guide To Hap\u00adpi\u00adness (Part 1)\u201d gibt es ein <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OK_myvmlF4M\">offizielles Video zum Vorh\u00f6ren<\/a>. Ich w\u00fcn\u00adsche entspan\u00adntes Vergn\u00fc\u00adgen.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/The-Joy-Formidable---The-Big-Roar.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-The-Joy-Formidable---The-Big-Roar.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">The Joy For\u00admi\u00adda\u00adble \u2014 The Big Roar<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cAnd all your friends are hav\u00ading so much fun, they\u2019re bak\u00ading cakes and swap\u00adping num\u00adbers\u201d<\/span> (The Mag\u00adni\u00adfy\u00ading Glass)\n<p>Von der Gl\u00fcck\u00adseligkeit ist es nur ein kurz\u00ader Sprung zur for\u00admi\u00adda\u00adblen Freude, zum <span class=\"musik-review-bandname\">Joy For\u00admi\u00adda\u00adble<\/span>, obwohl das Walis\u00ader Trio musikalisch andere Wege beschre\u00adit\u00adet oder vielle\u00adicht auch durch\u00adh\u00fcpft. \u201cThe Big Roar\u201d ist jeden\u00adfalls eher Musik, zu der man h\u00fcpfen m\u00f6chte, und <a href=\"http:\/\/www.plattentests.de\/rezi.php?show=8207\">dem Vernehmen nach<\/a> wird zu dieser Musik in der Regel auch flei\u00dfig geh\u00fcpft. Verz\u00ader\u00adrt wie die <span class=\"musik-review-bandname\">Raveonettes<\/span>, ener\u00adgetisch wie die <span class=\"musik-review-bandname\">Ting Tings<\/span> wuseln Front\u00adfrau <span class=\"musik-review-bandname\">Ritzy Bryan<\/span> und ihre bei\u00adden Mit\u00adstre\u00adit\u00ader durch die 12 St\u00fccke des Albums, und wenn nicht ger\u00adade aus\u00adnahm\u00adsweise Bassist <span class=\"musik-review-bandname\">Rhy\u00addi\u00adan Dafy\u00addd<\/span>, etwa in \u201cLlaw = Wall\u201d, schw\u00ader\u00adm\u00fctig ins Mikro\u00adfon seufzt, denkt man unwillk\u00fcr\u00adlich an die <span class=\"musik-review-bandname\">Kills<\/span> und find\u00adet es ander\u00ader\u00adseits pri\u00adma, dass <span class=\"musik-review-bandname\">The Joy For\u00admi\u00adda\u00adble<\/span> nicht so min\u00adi\u00admal\u00adis\u00adtisch zu Werke gehen, son\u00addern auch mal ordentlich auf den Putz hauen. Beson\u00adders beein\u00addruck\u00adend ist der markante Bass, der sich zwar nicht in den Vorder\u00adgrund dr\u00e4ngt, aber das Klang\u00adbild doch kr\u00e4ftig f\u00e4rbt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.walesonline.co.uk\/showbiz-and-lifestyle\/news\/2008\/09\/17\/putting-on-the-ritz-91466-21831056\/\">Andere Medi\u00aden<\/a> kra\u00admen au\u00dfer\u00addem noch <span class=\"musik-review-bandname\">The Breed\u00aders<\/span> aus der Ver\u00adgle\u00adich\u00adskiste, aber das ist albern, denn wenn weib\u00adlich\u00ader Gesang das einzige Kri\u00adteri\u00adum w\u00e4re, k\u00f6n\u00adnte man auch die <span class=\"musik-review-bandname\">Spice Girls<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">The Chordettes<\/span> in dieser Rezen\u00adsion auf\u00adtauchen lassen, trotz\u00addem w\u00e4re die Leser\u00adschaft hin\u00adter\u00adher immer noch nicht schlauer, was ihre Vorstel\u00adlung von der Musik der drei Musik\u00ader bet\u00adrifft, und das w\u00e4re doch schade, denn die ist dur\u00adchaus viel\u00adseit\u00adig, obwohl jedes mir bekan\u00adnte l\u00e4n\u00adgere Inter\u00adview mit der Band oder zumin\u00add\u00adest mit <span class=\"musik-review-bandname\">Frau Bryan<\/span> immer irgend\u00adwann ihre umfan\u00adgre\u00adich doku\u00admen\u00adtierte und anscheinend also stin\u00adklang\u00adweilige Liebes\u00adbeziehung mit <span class=\"musik-review-bandname\">Her\u00adrn Dafy\u00addd<\/span> the\u00adma\u00adtisiert. Dabei will unsere\u00adins doch nur etwas \u00fcber die musikalis\u00adchen Hin\u00adter\u00adgr\u00fcnde erfahren!<\/p>\n<p>Aber da das erfol\u00adg\u00adlos ist, bleibt eben nur das Schubladen\u00addenken. Auch wenn man daf\u00fcr ziem\u00adlich viele Schr\u00e4nke braucht. Art\u00adpop, Indie-Rock, Grunge, irgend\u00adwie so Alter\u00adna\u00adtive. Noch Fra\u00adgen?<\/p>\n<p>Eine ganz gute <span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adprobe<\/span> ist das <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MTx3rYj_5FU\">Video zu \u201cAus\u00adtere\u201d<\/a> auf YouTube. Nicht wun\u00addern, dass es dort schon eine Weile zu find\u00aden ist, denn einige Lieder auf dem Album wur\u00adden in etwas weniger kratzb\u00fcrsti\u00adgen Ver\u00adsio\u00adnen bere\u00adits 2009 ver\u00f6f\u00adfentlicht. 2011 stimmt also. In jed\u00ader Hin\u00adsicht.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Foster-the-People---Torches.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Foster-the-People---Torches.png\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Fos\u00adter the Peo\u00adple \u2014 Torch\u00ades<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cI took a sip of some\u00adthing poi\u00adsoned but I\u2019ll hold on tight\u201d<\/span> (Hele\u00adna Beat)\n<p>Wir bleiben beim Pop und bemerken, dass entwed\u00ader meine Urteil\u00adskraft nach\u00adl\u00e4sst, die Qual\u00adit\u00e4t dieser Liste also mit den Jahren sinkt, oder dass Pop im Jahr 2011 endlich wieder bess\u00ader wird. <span class=\"musik-review-bandname\">Fos\u00adter the Peo\u00adple<\/span> ist eben\u00adfalls ein Trio, die Front\u00adfrau ist hier allerd\u00adings ein Front\u00admann namens <span class=\"musik-review-bandname\">Mark Fos\u00adter<\/span>, was ver\u00admut\u00adlich auch den Namen der Band (\u201cPflegt das Volk!\u201d) erk\u00adl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Und auch \u201cTorch\u00ades\u201d ist ein Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum. Ich sehe ger\u00adade, dass ich das Adjek\u00adtiv \u201ctanzbar\u201d in diesem Artikel noch nicht ver\u00adwen\u00addet habe, also ver\u00adwende ich es jet\u00adzt, denn es passt. \u201cIndie-Elek\u00adtropop\u201d nan\u00adnte dieses Album mal irgendw\u00ader, und ich frage mich seit\u00addem, wie Akustikpop wohl klin\u00adgen w\u00fcrde, komme aber kaum dazu, diesen Gedanken angemessen weit\u00aderzus\u00adpin\u00adnen, denn <span class=\"musik-review-bandname\">Fos\u00adter the Peo\u00adple<\/span> nehmen meine gesamte Aufmerk\u00adsamkeit ger\u00adade jet\u00adzt, da ich diese Zeilen hell\u00adgrau auf jeden\u00adfalls-nicht-schwarz nieder\u00adschreibe, voll in Anspruch, weil ich ver\u00adsuche, das Geheim\u00adnis zu ergr\u00fcn\u00adden, warum mich eine Band, die mich mal (\u201cI Would Do Any\u00adthing For You\u201d) an <span class=\"musik-review-bandname\">Owl City<\/span> (das sind die mit dem Lied \u201cFire\u00adflies\u201d, das ich beim besten Willen nicht mehr h\u00f6ren kann), mal an die <span class=\"musik-review-bandname\">Pet Shop Boys<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Por\u00adtu\u00adgal. The Man<\/span> (mit weniger Atmo\u00adsph\u00e4re) denken l\u00e4sst, eigentlich so sehr fasziniert, dass ich sie als dieser Liste w\u00fcrdig erachte.<\/p>\n<p>Und dass mir das nicht gelingt, werte ich dann ein\u00adfach mal als gutes Zeichen und lasse dann eben <a href=\"http:\/\/forum.rollingstone.de\/showthread.php?t=44823\">andere<\/a> zu Wort kom\u00admen:<\/p>\n<blockquote><p>Die Band kommt aus Kali\u00adfornien, die Musik erin\u00adnert an <span class=\"musik-review-bandname\">MGMT<\/span>s erstes Album. <em>Upbeat<\/em> (zumin\u00add\u00adest was die Instru\u00admen\u00adtierung bet\u00adrifft) und voll toller Melo\u00addi\u00aden. Ob es f\u00f6rder\u00adlich ist, sich n\u00e4her mit dem Text von \u201cPumped Up Kicks\u201d auseinan\u00adderzuset\u00adzen, ver\u00admag ich nicht zu beurteilen. Der Song ist aber so oder so gro\u00dfar\u00adtig.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ger\u00adade <a href=\"http:\/\/lyrics.wikia.com\/Foster_The_People:Pumped_Up_Kicks\">der Text von \u201cPumped Up Kicks\u201d<\/a>, das bere\u00adits im Som\u00admer 2010 auf diversen Radiosendern zu h\u00f6ren war, set\u00adzt aber Akzente, die zwar nicht repr\u00e4sen\u00adta\u00adtiv f\u00fcr das Album sind, aber f\u00fcr die man nur noch viel zu sel\u00adten in der poul\u00e4ren Musik des 21. Jahrhun\u00adderts Ver\u00adwen\u00addung find\u00adet: <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cAll the oth\u00ader kids with the pumped up kicks \/ you\u2019d bet\u00adter run, bet\u00adter run, faster than my bul\u00adlet\u201d<\/span>, sehr sch\u00f6n, so etwas habe ich zulet\u00adzt vor viel zu langer Zeit von den <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2010\/06\/musik-062010-favoriten-und-analyse\/\" title=\"Musik 06\/2010 \u2013 Favoriten und Analyse\"><span class=\"musik-review-bandname\">Liars<\/span><\/a> geh\u00f6rt, aber die ste\u00adhen in der Tra\u00addi\u00adtion New York\u00ader Gara\u00adgen\u00adrocks, und dort tanzt man ja all\u00adge\u00admein nicht so gern, dort schie\u00dft man lieber Leute tot.<\/p>\n<p>Und so ein Som\u00admer ist ja auch eigentlich viel zu warm, um Amok zu laufen.<\/p>\n<p>Stattdessen sollte man seine Knarre bei\u00adseit\u00adelegen und mal <span class=\"musik-review-hoerproben\">rein\u00adh\u00f6ren<\/span>, zum Beispiel auf <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Torches-Foster-People\/dp\/B004UUKDNA\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Kreidler---Tank.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Kreidler---Tank.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Krei\u00addler \u2014 Tank<\/span>\n<p>Hat man \u201cTorch\u00ades\u201d dann zu Ende geh\u00f6rt und fer\u00adtig getanzt und den anschlie\u00dfen\u00adden Amok\u00adlauf auch erfol\u00adgre\u00adich hin\u00adter sich gebracht, m\u00f6chte man vielle\u00adicht dann erst mal wieder seine Ner\u00adven ein biss\u00adchen beruhi\u00adgen. Daf\u00fcr eignet sich zum Beispiel das Album \u201cTank\u201d der D\u00fcs\u00adsel\u00addor\u00adfer Elec\u00adtron\u00adi\u00adca-For\u00adma\u00adtion <span class=\"musik-review-bandname\">Krei\u00addler<\/span>, obwohl ihnen die Kat\u00ade\u00adgorisierung als \u201cElec\u00adtron\u00adi\u00adca-For\u00adma\u00adtion\u201d ver\u00admut\u00adlich selb\u00adst nicht so recht zusagt, immer\u00adhin hal\u00adten sie musikalis\u00adche <em>Schubladen<\/em> f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.inselmedia.de\/leeson\/nr8\/kreidler.htm\">deplatziert<\/a> und steigen somit in mein\u00ader Achtung betr\u00e4chtlich.<\/p>\n<p>Wie man es nun aber nen\u00adnt, wenn drei Her\u00adren aus \u00fcber\u00adwiegend elek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adchem Instru\u00admen\u00adtar\u00adi\u00adum Kl\u00e4nge erzeu\u00adgen und damit ein Album f\u00fcllen, ist eigentlich auch nicht wichtig, <span class=\"musik-review-bandname\">Tan\u00adger\u00adine Dream<\/span> zum Beispiel wer\u00adden auch abwech\u00adsel\u00adnd dem Krautrock und \u201celek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adch\u00ader Musik\u201d zuge\u00adord\u00adnet, obwohl da nichts rockt und \u201celek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adche Musik\u201d Tech\u00adno und Popquatsch gle\u00adicher\u00adma\u00dfen umfasst, und so ist es bei <span class=\"musik-review-bandname\">Krei\u00addler<\/span> eben auch. Wahr ist, dass Analo\u00adgien zu <span class=\"musik-review-bandname\">Kraftwerk<\/span> unverkennbar sind, der Umstand, dass <span class=\"musik-review-bandname\">Kraftwerk<\/span> in ihren Anfangs\u00adjahren noch anders musizierten als heute, sollte aber nie\u00adman\u00adden falsche Schl\u00fcsse ziehen lassen. In der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kreidler_(Band)\">Wikipedia<\/a> ist zu lesen, das Instru\u00admen\u00adtar\u00adi\u00adum von <span class=\"musik-review-bandname\">Krei\u00addler<\/span> beste\u00adhe aus \u201celek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adchen und akustis\u00adchen Instru\u00admenten und dem Com\u00adput\u00ader\u201d, und das klingt dann doch wenig\u00adstens schon etwas greif\u00adbar\u00ader.<\/p>\n<p>Zum Teil meinte ich, die Anfangsszene des St\u00fcck\u00ades \u201cEras\u00ader\u201d der <span class=\"musik-review-bandname\">Nine Inch Nails<\/span> wiederzuerken\u00adnen, allerd\u00adings viel fil\u00adigraner und weniger bedrohlich. <span class=\"musik-review-bandname\">Krei\u00addler<\/span> ent\u00adlock\u00aden ihren Instru\u00admenten, welche das konkret auch immer sein m\u00f6gen, hyp\u00adno\u00adtis\u00adche Kl\u00e4nge. Dabei wird es aber nicht ein\u00adt\u00f6nig, son\u00addern bleibt abwech\u00adslungsre\u00adich; <a href=\"http:\/\/bothbarson.wordpress.com\/2011\/04\/12\/kreidler-tank\/\">frei und schlecht \u00fcber\u00adset\u00adzt:<\/a><\/p>\n<blockquote><p><span class=\"musik-review-bandname\">Krei\u00addler<\/span> sind Meis\u00adter darin, Kl\u00e4nge \u00fcber ein St\u00fcck zu leg\u00aden, bei denen man\u00adnig\u00adfaltiges kyber\u00adnetis\u00adches Pochen (sowohl dunkel als auch \u00e4therisch), Bassim\u00adpulse (<em>funky<\/em> oder marschierend) und Rhyth\u00admen (stampfend oder kom\u00adplex) einge\u00adf\u00fchrt und einge\u00adwoben wer\u00adden. In den H\u00e4n\u00adden ander\u00ader K\u00fcn\u00adstler w\u00fcrde dies unweiger\u00adlich zu Durcheinan\u00adder f\u00fchren; <span class=\"musik-review-bandname\">Krei\u00addler<\/span>s Geschick\u00adlichkeit und Pr\u00e4zi\u00adsion wer\u00adden von der Tat\u00adsache best\u00e4rkt, dass man noch immer einen einzel\u00adnen Er\u00f6ff\u00adnungsklang am Ende eines St\u00fcck\u00ades erken\u00adnen kann, obwohl viele andere l\u00e4ngst hinzuge\u00adf\u00fcgt wur\u00adden.<\/p><\/blockquote>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Krei\u00addler<\/span> machen auf \u201cTank\u201d Musik zum Tr\u00e4u\u00admen, zum Entspan\u00adnen, ohne dabei flach und ein\u00adschl\u00e4fer\u00adnd zu wer\u00adden.<br>\nKurz gesagt: Musik f\u00fcr lange Bah\u00adn\u00adfahrten.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adprobe:<\/span><br>\nDas St\u00fcck \u201cKrem\u00adlin Rules\u201d l\u00e4sst sich derzeit zum Beispiel auf <a href=\"http:\/\/bothbarson.wordpress.com\/2011\/04\/12\/kreidler-tank\/\">Both Bars On<\/a> in voller L\u00e4nge genie\u00dfen.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Long-Distance-Calling---Long-Distance-Calling.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Long-Distance-Calling---Long-Distance-Calling.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Long Dis\u00adtance Call\u00ading \u2014 Long Dis\u00adtance Call\u00ading<\/span>\n<p>Von deutsch\u00ader Instru\u00admen\u00adtalelek\u00adtron\u00adik (krautig) zu deutsch\u00ader Instru\u00admen\u00adtalelek\u00adtron\u00adik (rock\u00adig) ist es nicht weit, und die M\u00fcn\u00adster\u00adan\u00ader von <span class=\"musik-review-bandname\">Long Dis\u00adtance Call\u00ading<\/span> sind sog\u00adar so fre\u00adundlich, selb\u00adst ein Genre <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/longdistancecalling\">vorzuschla\u00adgen<\/a>; denn eine Postrock\u00adband wollen sie nicht sein, stattdessen sprechen sie von \u201cInstru\u00admen\u00adtal\u00adrock\u201d, was sich, glaubt man der offiziellen Darstel\u00adlung, eher zuf\u00e4l\u00adlig ergeben hat, denn nach\u00addem man keinen geeigneten S\u00e4nger fand, ver\u00adsuchte man es dann halt mal ohne und bemerk\u00adte, dass das auch ganz gut klingt. Auf ihrem drit\u00adten Album \u201cLong Dis\u00adtance Call\u00ading\u201d ist den\u00adnoch ein Vokalbeitrag von <span class=\"musik-review-bandname\">John Bush<\/span> (fr\u00fcher <span class=\"musik-review-bandname\">Anthrax<\/span>, heute <span class=\"musik-review-bandname\">Armored Saint<\/span>) zu h\u00f6ren; damit set\u00adzt die Band die Tra\u00addi\u00adtion, hier und da eben solche Beitr\u00e4ge einzu\u00adflecht\u00aden, fort.<\/p>\n<p>Lei\u00adder habe ich ger\u00adade keinen Link zu einem Blog parat, auf dem das schon mal erw\u00e4h\u00adnt wor\u00adden w\u00e4re, also erw\u00e4hne ich es selb\u00adst: \u201cPostrock\u201d (und alles, was so klingt, als w\u00e4re es Postrock) l\u00e4sst sich unter anderem auch ein\u00adteilen in \u201cmit Gesang\u201d und \u201cohne Gesang\u201d. Das sagt aber \u00fcber die Musik selb\u00adst nur wenig aus, denn w\u00e4hrend die ein\u00adgangs rezen\u00adsierten und eben\u00adfalls instru\u00admen\u00adtal\u00aden <span class=\"musik-review-bandname\">Codes In The Clouds<\/span> zusam\u00admen mit <span class=\"musik-review-bandname\">Sig\u00adur R\u00f3s<\/span> in h\u00f6heren Sph\u00e4ren schweben, atmet \u201cLong Dis\u00adtance Call\u00ading\u201d den Geist von <span class=\"musik-review-bandname\">A Per\u00adfect Cir\u00adcle<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Mog\u00adwai<\/span> und <em>\u00e4hn\u00adlichen<\/em> Musik\u00adern, wobei das mit der \u00c4hn\u00adlichkeit eigentlich auch wieder nicht stimmt, denn was <em>\u00e4hn\u00adlich<\/em> klingt, ist eigentlich \u00fcber\u00adfl\u00fcs\u00adsig. Entschei\u00addend ist das eigen\u00adst\u00e4ndi\u00adge Merk\u00admal, und das ist manch\u00admal <a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\/lights-at-sea-instrumentaler-post-rock-aus-grand-rapids-michigan\/\">nicht so leicht<\/a>.<\/p>\n<p>Dieses eigen\u00adst\u00e4ndi\u00adge Merk\u00admal ist bei <span class=\"musik-review-bandname\">Long Dis\u00adtance Call\u00ading<\/span> jeden\u00adfalls, ganz klar, die Stil\u00advielfalt. <em>Groovende<\/em> Rhyth\u00admen tre\u00adf\u00adfen auf jaulende Gitar\u00adren, zwis\u00adchen Psy\u00adche\u00addel\u00adic Rock und Pro\u00adgres\u00adsive Met\u00adal, zwis\u00adchen New Artrock und Shoegaze wirbeln die f\u00fcnf Musik\u00ader hin und her, ab und zu lugt auch mal der Ston\u00ader Rock vor\u00adsichtig um die Ecke, nur um sich gle\u00adich darauf von ein\u00ader Gitar\u00adren\u00adwand wieder plattwalzen zu lassen. Ich finde das gut.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nDiverse Musik\u00adst\u00fccke aus der Bandgeschichte sind auf <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/longdistancecalling\">MySpace<\/a> zu h\u00f6ren.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/The-Skull-Defekts---Peer-Amid.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-The-Skull-Defekts---Peer-Amid.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">The Skull Defek\u00adts \u2014 Peer Amid<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cNobody, noth\u00ading, nowhere no more, nobody, noth\u00ading no more\u201d<\/span> (No More Always)\n<p>Ver\u00adlassen wir die Pfade instru\u00admen\u00adtaler Indiemusik dann erst mal wieder und wen\u00adden uns erneut Skan\u00addi\u00adnaviens Rock\u00adszene zu. Dort, in Schwe\u00adden, agieren zum Beispiel <span class=\"musik-review-bandname\">The Skull Defek\u00adts<\/span>. Von <span class=\"musik-review-bandname\">The Skull Defek\u00adts<\/span> erklin\u00adgen effek\u00adtre\u00adiche Low-Fideli\u00adty-Klangkon\u00adstruk\u00adte, die manch\u00admal an <span class=\"musik-review-bandname\">Ein\u00adst\u00fcrzende Neubaut\u00aden<\/span> (eine gute \u00dcber\u00adleitung zwis\u00adchen \u201cPyra\u00admi\u00adden\u201d und \u201cNeubaut\u00aden\u201d bitte ich meine Leser selb\u00adst herzustellen) und viel mehr noch an <span class=\"musik-review-bandname\">Son\u00adic Youth<\/span> erin\u00adnern. Kaputt im Sch\u00e4del wird man von dem Kre\u00adden\u00adzten trotz des Band\u00adna\u00admens \u00fcbri\u00adgens nicht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.noripcord.com\/reviews\/music\/skull-defekts\/peer-amid\">Nicht jed\u00ader<\/a> l\u00e4sst sich \u00fcberzeu\u00adgen von dem zugrunde liegen\u00adden Konzept, das vor allem Kraft aus dem Prinzip der Wieder\u00adhol\u00adung sch\u00f6pft, wie es auch bei den eben\u00adfalls recht \u00e4hn\u00adlichen <span class=\"musik-review-bandname\">The Fall<\/span> der Fall ist, aber ich bin bekan\u00adntlich eben\u00adfalls nicht jed\u00ader und finde es <a href=\"http:\/\/forum.board-of-metal.org\/thread-9354.html\">wie manch ander\u00ader<\/a> selt\u00adsam, aber pri\u00adma. Passend hierzu ist das Cover\u00adbild: Eine Schlange, die sich selb\u00adst am Schwanz leckt (err\u00f6tetes Kich\u00adern bitte unter\u00adlassen), als Sinnbild der Wieder\u00adhol\u00adung ist eigentlich ganz gut gew\u00e4hlt. Man denke aber gar nicht erst daran, \u201cWieder\u00adhol\u00adun\u00adgen\u201d mit \u201cEin\u00adt\u00f6nigkeit\u201d zu ver\u00adwech\u00adseln!<\/p>\n<p>Als \u201cPost\u00adpunk\u201d stand \u201cPeer Amid\u201d mal irgend\u00adwo beschrieben, und irgen\u00addein Genre zu nehmen und \u201cPost-\u201d davorzuschreiben ist bekan\u00adntlich ein untr\u00fcglich\u00ades Zeichen daf\u00fcr, dass der Rezensent nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. (Alter\u00adna\u00adtiv freue ich mich dann schon mal auf die n\u00e4ch\u00adste Deutschrock-CD, die irgen\u00addein Rezen\u00adsion\u00adskasper dann \u201cPostschlager\u201d nen\u00adnt. Oder so.) Was aber ist es dann?<\/p>\n<p>Nun, vor allem ist es pri\u00adma dreck\u00adige Rock\u00admusik. Ungeschlif\u00adf\u00aden, <em>garagig<\/em>. <span class=\"musik-review-bandname\">The Skull Defek\u00adts<\/span> biedern sich nicht an, son\u00addern schleud\u00adern dem H\u00f6r\u00ader unge\u00adfragt Gitar\u00adren ent\u00adge\u00adgen. <em>In your face.<\/em> Vorn dabei: Gast\u00ads\u00e4nger <span class=\"musik-review-bandname\">Daniel Hig\u00adgs<\/span>, manchen \u2014 mir nicht \u2014 vielle\u00adicht bere\u00adits als (inzwis\u00adchen ehe\u00adma\u00adliges) Mit\u00adglied von <span class=\"musik-review-bandname\">Lung\u00adfish<\/span> bekan\u00adnt, der der ohne\u00adhin schon kraftvollen Inter\u00adpre\u00adta\u00adtion mit sein\u00ader sich naht\u00adlos in die Musik ein\u00adf\u00fc\u00adgen\u00adden Dar\u00adbi\u00adetung das sprich\u00adw\u00f6rtliche i\u2011T\u00fcpfelchen hinzuf\u00fcgt. (Habe ich schon <span class=\"musik-review-bandname\">Son\u00adic Youth<\/span> erw\u00e4h\u00adnt?)<\/p>\n<p>Wer es also auch mal ein wenig roher mag, der k\u00f6n\u00adnte dur\u00adchaus viel Gefall\u00aden an \u201cPeer Amid\u201d find\u00aden; und Fre\u00adunde der anderen erw\u00e4h\u00adn\u00adten Bands soll\u00adten eben\u00adfalls mal rein\u00adh\u00f6ren.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nAuf YouTube.com ist unter anderem das oben zitierte \u201cNo More Always\u201d <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZNcP5ozxgpU\">zu h\u00f6ren<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Central-Park---Reflected.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Central-Park---Reflected.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Cen\u00adtral Park \u2014 reflect\u00aded<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cI will dry my tears, the won\u00adder will take place\u201d<\/span> (Anoth\u00ader Part)\n<p>Etwas weniger dreck\u00adig geht es bei <span class=\"musik-review-bandname\">Cen\u00adtral Park<\/span> zu, die mit \u201creflect\u00aded\u201d ihr zweites Album vor\u00adlegen. Bebildert ist es, passend zum Titel, mit einem Frageze\u00adichen, dessen Schat\u00adten ein Aus\u00adrufeze\u00adichen bildet; das k\u00f6n\u00adnte bedeuten, dass die Antwort auf die meis\u00adten Fra\u00adgen bere\u00adits in den Fra\u00adgen selb\u00adst zu find\u00aden ist, das k\u00f6n\u00adnte aber auch ein\u00adfach nur ein h\u00fcb\u00adsches Bild\u00adchen sein. Wer wei\u00df das schon so genau?<\/p>\n<p>So m\u00fcssen wir Musik\u00adfre\u00adunde uns also allein darauf ver\u00adlassen, was wir mit Sicher\u00adheit <em>sehen<\/em> (oder h\u00f6ren) k\u00f6n\u00adnen, und das ist eine Menge. <span class=\"musik-review-bandname\">Cen\u00adtral Park<\/span>s Zweitling ist n\u00e4m\u00adlich musikalisch ein ziem\u00adlich zer\u00adris\u00adsenes Album. Instru\u00admen\u00adtal\u00adpas\u00adsagen <span class=\"musik-review-bandname\">kingcrim\u00adson<\/span>sch\u00ader Qual\u00adit\u00e4t wech\u00adseln sich ab mit AOR und Hard Rock, S\u00e4n\u00adgerin <span class=\"musik-review-bandname\">Jan\u00adnine Pusch<\/span> intoniert dazu so viel\u00adseit\u00adig und aus\u00addrucksstark, dass es eine wahre Freude ist, und l\u00e4sst mal die san\u00adften <span class=\"musik-review-bandname\">H\u00f6lder\u00adlin<\/span>, mal die ehe\u00admals aus\u00adge\u00adflippten <span class=\"musik-review-bandname\">Eatl\u00adiz<\/span> anklin\u00adgen.<\/p>\n<p>In dem \u00fcber 12 Minuten lan\u00adgen \u201cVision\u201d, das als St\u00fcck 5 von 9 genau die Mitte des Albums markiert, wird diese Zer\u00adris\u00adsenheit beson\u00adders deut\u00adlich: Es begin\u00adnt mit langsamem, mehrstim\u00admigem Gesang, unver\u00admit\u00adtelt set\u00adzen Schlagzeug und Key\u00adboards ein, anschlie\u00dfend ert\u00f6\u00adnen Rufe, die Warn\u00adschilder zitieren (\u201cDo not enter!\u201d, \u201cPri\u00advate prop\u00ader\u00adty!\u201d und was halt auf so Schildern immer drauf\u00adste\u00adht), und zwar in Stereo, also abwech\u00adsel\u00adnd in bei\u00adden Kan\u00e4len, damit der H\u00f6r\u00ader sich nicht zu sehr entspan\u00adnt. Dazu hat er in der fol\u00adgen\u00adden Key\u00adboard\u00adpas\u00adsage etwas Gele\u00adgen\u00adheit, die von Gesang begleit\u00adet wird, der <span class=\"musik-review-bandname\">Nico<\/span>-<em>fans<\/em> feuchte Tr\u00e4ume bere\u00adit\u00aden sollte. Es fol\u00adgt eine Exper\u00adi\u00admen\u00adtal\u00adphase mit merk\u00adw\u00fcrdi\u00adgen Schlagzeugein\u00adla\u00adgen, <span class=\"musik-review-bandname\">Frau Pusch<\/span>s Gesang wird opern\u00adhaft, bricht aber ab f\u00fcr eine neue Phase: Mehrstim\u00admiger Sprechge\u00adsang \u00fcber verz\u00ader\u00adrter Gitarre\/Bass\/Schlagzeug. Key\u00adboards set\u00adzen ein, um das Ende dieses Abschnitts zu markieren, <span class=\"musik-review-bandname\">Jan\u00adnine Pusch<\/span> gibt noch mal kurz die <span class=\"musik-review-bandname\">Tar\u00adja<\/span> (aber weniger schmerzhaft-jaulend), Stille. San\u00adfte Key\u00adboards zu san\u00adftem Gesang, sog\u00adar f\u00fcr diese \u201cCast\u00ading\u00adshows\u201d, die es heutzu\u00adtage wieder rentabel machen, keinen Fernse\u00adher zu besitzen, wahrschein\u00adlich zu seicht, und schon wird der H\u00f6r\u00ader wieder von merk\u00adw\u00fcrdi\u00adgen Klang\u00adef\u00adfek\u00adten umgeben. Die Rufe ert\u00f6\u00adnen wieder, die Instru\u00admen\u00adta\u00adl\u00adabteilung spielt der\u00adweil wieder die Sprechge\u00adsangsszene durch, die Rufe enden, das Lied klingt aus. Oder war es doch ein H\u00f6r\u00adspiel?<\/p>\n<p>All\u00adge\u00admein l\u00e4sst sich \u00fcber das Album zusam\u00admen\u00adfassend sagen: Standen bei den <span class=\"musik-review-bandname\">Skull Defek\u00adts<\/span> noch die Gitar\u00adren im Vorder\u00adgrund, so sind es bei <span class=\"musik-review-bandname\">Cen\u00adtral Park<\/span> Schlagzeug, Orgelk\u00adl\u00e4nge und viel Hall. Der Hall ist es auch, der mich auf diesem eigentlich faszinieren\u00adden Album am meis\u00adten st\u00f6rt, denn w\u00e4hrend er etwa in \u201cVision\u201d sich\u00ader den gew\u00fcn\u00adscht\u00aden Effekt hat, wirkt er in anderen St\u00fcck\u00aden eher fehl am Platz. Aber so etwas ist sicher\u00adlich auch immer rein sub\u00adjek\u00adtiv.<\/p>\n<p>Weniger sub\u00adjek\u00adtiv sind da die <span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nZum Beispiel ist auf YouTube.com ein <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hq_J8vgXun4\">Video zu \u201cGun\u00ads\u2019R\u2019Us\u201d<\/a> zu find\u00aden. Dieses Lied greift, wie auch das Video, das The\u00adma \u201cKinder\u00adsol\u00addat\u00aden\u201d auf und ist wirk\u00adlich nicht schlecht.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Skeleton$---People.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Skeleton$---People.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Skele\u00adton$ \u2014 Peo\u00adple<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cSo I say I try to replace that car\u00adtoon in my face, but fuck it!\u201d<\/span> (Grand\u00adma)\n<p>Dies nun ist der Moment, in dem ich es bereue, oben bere\u00adits \u201cTao of the Dead\u201d zu meinem Som\u00admer\u00adal\u00adbum des Jahres erk\u00adl\u00e4rt zu haben, denn \u201cPeo\u00adple\u201d ist eben\u00adfalls wirk\u00adlich sehr, sehr gut. \u201cAvant\u00adgarde\u201d ist ver\u00admut\u00adlich das Wort, das hier gut passt, befind\u00adet sich das Trio doch so in guter Nach\u00adbarschaft mit Bands wie <span class=\"musik-review-bandname\">Cheer-Acci\u00addent<\/span>, die eben\u00adfalls im Avant\u00adgarde-Pop <a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?albumId=9828&amp;content=review&amp;left=newReviews2&amp;top=reviews\">verortet wer\u00adden<\/a>.<\/p>\n<p>Obwohl <span class=\"musik-review-bandname\">Skele\u00adton$<\/span> dur\u00adchaus mitunter sehr exper\u00adi\u00admentell musizieren, wird es den\u00adnoch nie blo\u00dfer Krach, der aus den Laut\u00adsprech\u00adern schallt. Im Gegen\u00adteil wird es oft melodisch und eing\u00e4ngig, die Melodie des St\u00fcck\u00ades \u201cTania Head\u201d etwa l\u00e4sst den ver\u00adsierten Musik\u00adfre\u00adund in Erin\u00adnerun\u00adgen an <span class=\"musik-review-bandname\">Pink Floyd<\/span>s \u201cFear\u00adless\u201d schwel\u00adgen, das diesem St\u00fcck <em>ver\u00addammt \u00e4hn\u00adlich<\/em> klingt. Ander\u00ader\u00adseits beherrschen <span class=\"musik-review-bandname\">Skele\u00adton$<\/span> das Kun\u00adst\u00adst\u00fcck, jedes Lied st\u00e4ndig so klin\u00adgen zu lassen, als st\u00fcnde es kurz vor dem Aus\u00adbruch. S\u00e4nger <span class=\"musik-review-bandname\">Matthew Mehlan<\/span>, stimm\u00adlich unge\u00adf\u00e4hr das Gegen\u00adteil von <span class=\"musik-review-bandname\">Daniel Hig\u00adgs<\/span>, klingt der\u00adweil meis\u00adtens so, als h\u00e4tte er ger\u00adade guten Sex gehabt <em>und<\/em> dazu einen eben\u00adfalls guten Joint ger\u00adaucht, ger\u00adadezu <em>unertr\u00e4glich entspan\u00adnt<\/em> eben, was einen inter\u00ades\u00adsan\u00adten Kon\u00adtrast darstellt.<\/p>\n<p>Keines\u00adfalls aber bedeutet das, dass man von diesem Album qua\u00adsi nur L\u00e4rmkaskaden zu erwarten hat. Dem beina\u00adhe neun\u00admin\u00fcti\u00adgen \u201cBarack Oba\u00adma Blues\u201d, der gar kein Blues ist und gegen Ende eine Ger\u00e4uschwand auf\u00adbaut, angesichts der\u00ader von Entspan\u00adnung keine Rede mehr sein kann, ste\u00adht zum Beispiel das zur\u00fcck\u00adhal\u00adtende, beina\u00adhe <span class=\"musik-review-bandname\">bea\u00adt\u00adles<\/span>que \u201cNo\u201d gegen\u00fcber. Auch \u201cPeo\u00adple\u201d hat also seine \u2014 kurzen \u2014 radio\u00adtauglichen Momente. (<a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\">Peter<\/a>, wie w\u00e4r\u2019s?)<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Skele\u00adton$<\/span> hie\u00dfen fr\u00fcher <span class=\"musik-review-bandname\">Skele\u00adtons<\/span> und waren ange\u00adblich noch exper\u00adi\u00admenteller, avant\u00adgardis\u00adtis\u00adch\u00ader, <em>unh\u00f6r\u00adbar\u00ader<\/em>. Ob das Dol\u00adlarsym\u00adbol also f\u00fcr eine Aus\u00adrich\u00adtung auf kom\u00admerziellere Musik ste\u00adht, kann man nur ver\u00admuten, vielle\u00adicht ist es auch als Kri\u00adtik am all\u00adge\u00adgen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Kap\u00adi\u00adtal\u00adis\u00admus zu sehen. Let\u00adzteres halte ich f\u00fcr wahrschein\u00adlich\u00ader, denn von Massenkom\u00adpat\u00adi\u00adbil\u00adit\u00e4t kann man bei \u201cPeo\u00adple\u201d nicht ohne schlecht\u00ades Gewis\u00adsen sprechen.<\/p>\n<p>Der Anspruch an die H\u00f6r\u00ader wird unter\u00admauert durch den Umstand, dass \u201cPeo\u00adple\u201d ein Konzep\u00adtal\u00adbum ist; textlich geht es um Men\u00adschen, also um <em>peo\u00adple<\/em>, und um reale Ereignisse. <a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=review&amp;albumId=11428&amp;left=newReviews2&amp;top=reviews#18252\">Andreas Hof\u00admann<\/a> recher\u00adchierte etwas aus\u00adf\u00fchrlich\u00ader:<\/p>\n<blockquote><p>So geht es z.B. um einen Mann, der am Tag nach Thanks\u00adgiv\u00ading beim mit\u00adtler\u00adweile tra\u00addi\u00adtionellen <em>Black Fri\u00adday Sale<\/em> im Wal\u00admart zu Tode getram\u00adpelt wurde (\u201cWal\u00admart and the Ghost of Jimm\u201d), \u201cTania Head\u201d wiederum ist eine Frau, die sich f\u00fcr ihre <em>five min\u00adutes of fame<\/em> eine spek\u00adtakul\u00e4re 9\/11-\u00dcber\u00adlebens\u00adgeschichte ein\u00adfall\u00aden lie\u00df, im Open\u00ader \u201cL\u2019il Rich\u201d wird erst ein Opfer von Gang-Gewalt in <span class=\"musik-review-bandname\">Mehlan<\/span>s Nach\u00adbarschaft besun\u00adgen und gegen Ende eine tragis\u00adche Geschichte aufge\u00adgrif\u00adf\u00aden, in der ein unbe\u00adwaffneter Mann, der eigentlich einen Tag sp\u00e4ter heirat\u00aden wollte, von der New York\u00ader Polizei mit 50 Kugeln niedergestreckt wurde \u2013 alle\u00adsamt <em>peo\u00adple<\/em> eben.<\/p><\/blockquote>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span> hat vor ein\u00ader Weile gesagt, die Rock\u00admusik sei tot, sie habe nichts neues mehr zu erz\u00e4hlen. Zum Gl\u00fcck wis\u00adsen <span class=\"musik-review-bandname\">Skele\u00adton$<\/span> das noch nicht.<\/p>\n<p>Und daher kann sich der Musik\u00adfre\u00adund nun an den <span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben<\/span> erfreuen:<br>\n\u201cPeo\u00adple\u201d wird via <a href=\"http:\/\/skeletonstv.bandcamp.com\/album\/people\">Band\u00adcamp<\/a> in G\u00e4nze als Stream\u00ading und zum Kauf ange\u00adboten.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Monkey3---Beyond-The-Black-Sky.pmg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Monkey3---Beyond-The-Black-Sky.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Monkey3 \u2014 Beyond The Black Sky<\/span>\n<p>Nach so viel Avant\u00adgarde kann man es dann auch mal wieder krachen lassen. Warum Musik, mit der man es krachen lassen kann, aus\u00adgerech\u00adnet aus der Schweiz kommt, wei\u00df ich nicht, aber ich ver\u00admute, das liegt an den Bergen.<\/p>\n<p>Das vierte Stu\u00addioal\u00adbum der Instru\u00admen\u00adtal\u00adrock\u00ader <span class=\"musik-review-bandname\">Monkey3<\/span> hat, wie auch seine Vorg\u00e4nger, bere\u00adits ein augen\u00adf\u00e4l\u00adliges Bild (stilecht mit stil\u00adisiertem Pavian) vorne drauf. Der H\u00f6r\u00ader wei\u00df so schon vorher: Haus\u00adman\u00adnskost bekommt er hier nicht. \u201cTyp\u00adisch Schweiz\u201d sieht anders aus, mit mehr Gejodel und weniger bluti\u00adgen Pavia\u00adneck\u00adz\u00e4h\u00adnen, wobei ich mir sp\u00e4testens seit <a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\/zwegh-die-zweite-ein-fettes-monster-aus-der-schweiz\/\"><span class=\"musik-review-bandname\">Zwegh<\/span><\/a> da auch nicht mehr sich\u00ader bin. Die Schweiz macht mir Angst.<\/p>\n<p>Manch\u00admal ist Angst aber auch ein guter Motor, der den Genuss eines Musikalbums erst so richtig f\u00f6rdert. \u00c4ngstlich also ver\u00adstecke ich mich unter mein\u00ader Bettdecke, w\u00e4hrend die Ston\u00ader-Rock-Welle jede Fas\u00ader meines Daseins davonzus\u00adp\u00fclen dro\u00adht, angere\u00adichert mit gele\u00adgentlichen elek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adchen Klangspiel\u00adereien, qua\u00adsi als psy\u00adche\u00addelis\u00adche <em>Ruhe vor dem Sturm<\/em>. Wer jet\u00adzt ein\u00adwen\u00addet, dass Ston\u00ader Rock doch grund\u00ads\u00e4t\u00adzlich immer psy\u00adche\u00addelisch sei, der hat Recht und ist ein bl\u00f6der Klugschei\u00dfer, so.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gestromt.de\/2011\/06\/07\/monkey3-beyond-the-black-sky\/\">Irgendw\u00ader<\/a> war wieder vor\u00adeilig und hat dem Album das Pr\u00e4dikat \u201cPostrock\u201d (\u201cPost-Rock\u201d) ange\u00adtack\u00adert. Nat\u00fcr\u00adlich ist das, was <span class=\"musik-review-bandname\">Monkey3<\/span> auf Ton\u00adtr\u00e4ger ban\u00adnen, <em>post-rock<\/em>, es zieht also an dem Gen\u00adreko\u00adrsett von Rock\u00admusik fr\u00f6h\u00adlich wink\u00adend vor\u00adbei, aber wer hier <span class=\"musik-review-bandname\">Mog\u00adwai<\/span> oder <span class=\"musik-review-bandname\">Slint<\/span> oder andere Postrock\u00adbands her\u00adauszuh\u00f6ren ver\u00adsucht, wird kl\u00e4glich scheit\u00adern.<\/p>\n<p>Als Ein\u00adfl\u00fcsse kar\u00adrt die Band unter anderem <span class=\"musik-review-bandname\">Pel\u00adi\u00adcan<\/span>, aber auch <span class=\"musik-review-bandname\">Led Zep\u00adpelin<\/span> her\u00adan. Als Anspieltipp f\u00fcr diejeni\u00adgen, die sich nicht vorstellen k\u00f6n\u00adnen, wie das klingt, sei das St\u00fcck \u201cThrough The Desert\u201d emp\u00adfohlen, das zwar nicht so sch\u00f6n los\u00adbret\u00adtert wie etwa \u201cK.I\u201d, daf\u00fcr aber stilecht mit \u201cKashmir\u201d-Gitarre aufwarten kann.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nRein\u00adh\u00f6ren kann man zum Beispiel auf <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Beyond-Black-Sky-Monkey-3\/dp\/B004TED4QA\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Caleya---Truemmermensch.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Caleya---Truemmermensch.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Caleya \u2014 Tr\u00ffm\u00admer\u00admen\u00adsch<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cBis nichts mehr bleibt au\u00dfer Zweifel, au\u00dfer Phrasen \u2026\u201d<\/span> (Apor\u00adie)\n<p>Peter, dem <em>Schei\u00dfk\u00aderl<\/em> (<a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\/kurz-und-schmerzfrei-der-unterschied-zwischen-eurovision-song-contest-und-local-heroes-wettbewerb\/comment-page-1\/#comment-40224\">Peter \u00fcber Peter<\/a>), ist so manch\u00ades Fund\u00adst\u00fcck der let\u00adzten Jahre zu ver\u00addanken. Auch das Album \u201cTr\u00ffm\u00admer\u00admen\u00adsch\u201d der Ham\u00adburg\u00ader For\u00adma\u00adtion <span class=\"musik-review-bandname\">Caleya<\/span> <a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\/the-review-give-away-caleya-trummermensch\/\">z\u00e4hlt dazu<\/a>.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfi\u00adgen Lesern mein\u00ader Hal\u00adb\u00adjahres\u00adr\u00fcckschauen sollte die Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion aus d\u00fcsteren Tex\u00adten und eige\u00adnar\u00adti\u00adgen Liedtiteln (hier \u201cApor\u00adie\u201d, \u201cArche\u00adtyp\u201d, \u201cAkra\u00adsia\u201d und noch drei <em>so Titel<\/em>) bere\u00adits von <span class=\"musik-review-bandname\">The Hirsch Effekt<\/span> bekan\u00adnt vorkom\u00admen, und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich gibt es da gewisse Par\u00adal\u00adle\u00adlen: Gemein\u00adsames Touren, auch bere\u00adits eine gemein\u00adsame CD (das St\u00fcck \u201cAmyg\u00addala\u201d stammt von dieser \u201cSplit\u201d-EP), und pro\u00adduziert wurde \u201cTr\u00ffm\u00admer\u00admen\u00adsch\u201d von <span class=\"musik-review-bandname\">Nils Wit\u00adtrock<\/span>, S\u00e4nger bei <span class=\"musik-review-bandname\">The Hirsch Effekt<\/span>. Wer nicht ger\u00adade die \u201cScreamo\u201d-Begriffsbildung aus der Mot\u00adtenkiste l\u00e4ngst abge\u00adlutschter Gen\u00adre\u00adbeze\u00adich\u00adnun\u00adgen kramt, der nen\u00adnt das, was <span class=\"musik-review-bandname\">Caleya<\/span> hier auf Ton\u00adtr\u00e4ger pressen lie\u00dfen, \u201cPost-Hard\u00adcore\u201d, und h\u00e4tte ich oben nicht schon aus\u00adf\u00fchrlich \u00fcber der\u00adar\u00adtige Beze\u00adich\u00adnun\u00adgen gel\u00e4stert, ich w\u00fcrde es jet\u00adzt glatt noch mal tun.<\/p>\n<p>Aber die Post geht tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich ziem\u00adlich ab auf \u201cTr\u00ffm\u00admer\u00admen\u00adsch\u201d. Deutsche Texte wirken f\u00fcr Mut\u00adter\u00adsprach\u00adler noch emo\u00adtionaler, wenn sie nicht gelang\u00adweilt dahinge\u00adsun\u00adgen, son\u00addern verzweifelt ins Ohr gebr\u00fcllt wer\u00adden, und das beherrscht man in Ham\u00adburg genau so pr\u00e4chtig, wie man eben auch <a href=\"http:\/\/www.whiskey-soda.de\/review.php?id=28726\">ganz anders<\/a> kann:<\/p>\n<blockquote><p>Durch das Gebr\u00fcll von S\u00e4nger <span class=\"musik-review-bandname\">Tobi<\/span> wird der chao\u00adtis\u00adche Anstrich ver\u00adst\u00e4rkt, wobei sich die gesuchte Har\u00admonie in der Ver\u00adwen\u00addung von pro\u00adgres\u00adsiv\u00aden Ele\u00admenten ausze\u00adich\u00adnet. Diese erscheinen wie L\u00f6ch\u00ader in den nois\u00adi\u00adgen Riffs und erzeu\u00adgen einen Kon\u00adtrast, w\u00e4hrend das Gebr\u00fcll ganz zum Erliegen kommt und von melodis\u00adchen, instru\u00admen\u00adtal\u00aden Parts, Gesang oder kurzen, gesproch\u00adenen Pas\u00adsagen abgel\u00f6st wird. Nach ein\u00ader musikalis\u00adchen Steigerung kommt es zur Ent\u00adladung, zu der der Gesang wieder zum Gebr\u00fcll \u00fcberge\u00adht. Die Songs unter\u00adschei\u00adden sich dabei im Muster zwis\u00adchen den laut\u00aden und leisen Teilen und \u00fcber\u00adraschen in der\u00adsel\u00adben Weise, wie der Ein\u00adsatz unter\u00adschiedlich\u00ader Instru\u00admente, wie der eines Glock\u00aden\u00adspiels, ein\u00ader Geige oder eines Xylophons.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kein Zweifel: W\u00e4re \u201cTr\u00ffm\u00admer\u00admen\u00adsch\u201d ein H\u00f6r\u00adspiel, man w\u00fcrde die <em>Tr\u00ffm\u00admer<\/em> f\u00f6rm\u00adlich fliegen h\u00f6ren. Volle Kanne Emo\u00adtion, Depres\u00adsion. Aber ich sch\u00e4tze, jed\u00ader Leser dieser Zeilen hat manch\u00admal das Bed\u00fcrf\u00adnis, ein\u00adfach nur laut zu schreien. Dies ist die Musik dazu.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren<\/span> und mitschreien!<br>\nDas geht zum Beispiel auf <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/caleyaband\">MySpace<\/a>, wo auch einige \u00e4ltere Musik\u00adst\u00fccke von <span class=\"musik-review-bandname\">Caleya<\/span> bl\u00f6d rum\u00adliegen.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Unexpect---Fables-of-the-Sleepless-Empire.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Unexpect---Fables-of-the-Sleepless-Empire.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Unex\u00adpect \u2014 Fables of the Sleep\u00adless Empire<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">\u201cA lunatic exor\u00adcism of impul\u00adsive lit\u00ader\u00adary stings, serv\u00ading the untaint\u00aded delight of devi\u00adous cun\u00adnings\u201d<\/span> (Words)\n<p>Ver\u00adglichen mit <span class=\"musik-review-bandname\">Caleya<\/span> sind <span class=\"musik-review-bandname\">Unex\u00adpect<\/span> beina\u00adhe schon zur\u00fcck\u00adhal\u00adtend. Wohlge\u00admerkt: Dies ist aus\u00addr\u00fcck\u00adlich als Ver\u00adgle\u00adich zu werten!; denn Ambi\u00adent\u00adland\u00adschaften sind auf \u201cFables of the Sleep\u00adless Empire\u201d nicht zu find\u00aden. Kein Wun\u00adder ist es ein schlaflos\u00ades Reich bei dem Krach.<\/p>\n<p>Laut Eigenbeschrei\u00adbung machen die Kanadier <em>avant-garde clas\u00adsi\u00adcal fusion exper\u00adi\u00admen\u00adtal pro\u00adgres\u00adsive met\u00adal<\/em>, und wen das nicht an die Labelkol\u00adle\u00adgen von den <span class=\"musik-review-bandname\">Stolen Babies<\/span> (\u201c<em>prog-pop-cabaret-thrash-quirky-goth-rock<\/em>\u201d) erin\u00adnert, der hat einiges nachzu\u00adholen, aber ich erk\u00adl\u00e4re es ihm dann trotz\u00addem mal, schlie\u00dflich wollen wir ja auch alle irgend\u00adwann noch mal ein wenig vorankom\u00admen hier:<\/p>\n<p>San\u00adfte Gitar\u00adren\u00adlaute, Stre\u00adich\u00ader fiedeln irgend\u00adwas vertr\u00e4umtes vor sich hin, sie steigern sich, Schlagzeug und Gesang (weib\u00adlich) set\u00adzen ein. <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cOn the Right, words bleed in deli\u00adcious errat\u00adic motions \/ to waltz and lunge deeply onto the frail paper dun\u00adgeons\u201d<\/span>, Gesang endet, <em>growl\u00ading<\/em> tritt an seine Stelle, die Kapelle spielt fein\u00adstes Thrash-Hard\u00adcore-Irgend\u00adwas, w\u00e4hrend die Frau ihre gewohnte Stimme wiederfind\u00adet, und so \u00e4hn\u00adlich geht es dann noch eine Weile weit\u00ader, immer noch ein biss\u00adchen abge\u00addrehter, qua\u00adsi <em>schriller<\/em>, und vor allem lauter. Das Lied hei\u00dft \u201cWords\u201d und ist nur ein willk\u00fcr\u00adlich her\u00adaus\u00adgepick\u00adtes Beispiel. Seit dem Vorg\u00e4nger\u00adal\u00adbum \u201cIn A Flesh Aquar\u00adi\u00adum\u201d von 2006 hat sich im Hause <span class=\"musik-review-bandname\">Unex\u00adpect<\/span> erfreulich wenig ge\u00e4n\u00addert, die bew\u00e4hrten Rezepte ergeben noch immer ein her\u00advor\u00adra\u00adgen\u00addes S\u00fcp\u00adpchen. \u00dcber den Vorg\u00e4nger war <a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=review&amp;albumId=7675&amp;left=newReviews2&amp;top=reviews\">zu lesen<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Black-Met\u00adal Gitar\u00adren, raus\u00adgerotzter Gesang und Ger\u00f6chel, das Tem\u00adpo weit\u00aden\u00adteils am Anschlag, Gekn\u00fcp\u00adpel bis der Arzt kommt\u2026 und pl\u00f6t\u00adzlich engels\u00adgle\u00adich\u00ader Gesang von Le\u00eflin\u00addel, und pl\u00f6t\u00adzlich Teufels\u00adgeiger, und pl\u00f6t\u00adzlich l\u00e4s\u00adsige Piano-L\u00e4ufe, und pl\u00f6t\u00adzlich Elec\u00adtron\u00adic-Sounds, und pl\u00f6t\u00adzlich burlesker Walz\u00ader, und pl\u00f6t\u00adzlich spin\u00adnerte Dada-Ideen\u2026 Schliesslich gibt es noch eine Por\u00adtion \u201cGoth\u00adic\u201d, ein klas\u00adsis\u00adches Stre\u00adich-Konz\u00adert, Bom\u00adbast-Momente, Breaks, Stil- und Ryth\u00admus\u00adbr\u00fcche, (wo kommt denn der Dudel\u00adsack her?), Film\u00admusik und und und.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201cDada\u201d regiert auch in den Tex\u00adten. <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">\u201cHero\u00adic Icons of the veg\u00adetable suprema\u00adcy; a mis\u00adtreat\u00aded gar\u00adden, their ulti\u00admate pur\u00adga\u00adto\u00adry\u201d<\/span> hei\u00dft es etwa in \u201cOrange Vig\u00adi\u00adlantes\u201d. Nicht zu viel dar\u00fcber nach\u00addenken, man bekommt nur Kopfweh davon. Obwohl beina\u00adhe s\u00e4mtliche Attribute, die im zitierten Text genan\u00adnt wur\u00adden (den Dudel\u00adsack habe ich noch nicht \u00fcber\u00adpr\u00fcft), auch auf \u201cFables of the Sleep\u00adless Empire\u201d zutr\u00ade\u00adf\u00adfen, ist all dieses Durcheinan\u00adder doch hier beina\u00adhe als geord\u00adnet zu beze\u00adich\u00adnen. Zug\u00e4nglich\u00ader als \u201cIn A Flesh Aquar\u00adi\u00adum\u201d ist es alle\u00admal. <span class=\"musik-review-bandname\">Unex\u00adpect<\/span> haben ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr entwick\u00adelt, an welch\u00ader Stelle welche Form der Kom\u00adplex\u00adit\u00e4t angemessen ist. (Wer jet\u00adzt \u201cZug\u00e4nglichkeit\u201d und \u201cweniger Kom\u00adplex\u00adit\u00e4t\u201d mit sim\u00adplen Struk\u00adturen ver\u00adwech\u00adselt, ist selb\u00adst schuld.)<\/p>\n<p>Der Avant\u00adgarde-Anstrich von <span class=\"musik-review-bandname\">Unex\u00adpect<\/span> sollte nicht dar\u00fcber hin\u00adwegt\u00e4uschen, dass es sich vor allem um eine <a href=\"http:\/\/www.progarchives.com\/Review.asp?id=456243\">Pro\u00adgres\u00adsive-Met\u00adal-For\u00adma\u00adtion<\/a> han\u00addelt. Die Beto\u00adnung liegt h\u00f6r\u00adbar auf dem \u201cMet\u00adal\u201d. Ide\u00adale Rei\u00adhen\u00adfolge eigentlich: Erst dem ungeliebten Mit\u00admen\u00adschen mit <span class=\"musik-review-bandname\">Unex\u00adpect<\/span> qua\u00adsi aufs Maul hauen und dann mit <span class=\"musik-review-bandname\">Caleya<\/span> betr\u00fcbt dar\u00fcber sein. Ver\u00addammt \u2014 jet\u00adzt habe ich es verkehrt herum aufgeschrieben. Also erst betr\u00fcbt sein und dann aufs Maul hauen.<\/p>\n<p>Und wer nicht f\u00fchlen will, <span class=\"musik-review-hoerproben\">muss h\u00f6ren:<\/span><br>\nDas kom\u00adplette Album wird auf <a href=\"http:\/\/unexpect.bandcamp.com\/album\/fables-of-the-sleepless-empire\">bandcamp.com<\/a> als Stream ange\u00adboten. Also <em>streamt<\/em> flei\u00dfig!<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/The-Nerve-Institute---Architects-of-Flesh-Density.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-The-Nerve-Institute---Architects-of-Flesh-Density.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">The Nerve Insti\u00adtute \u2014 Archi\u00adtects of Flesh-Den\u00adsi\u00adty<\/span>\n<p>Zum Abschluss der Hauptliste noch ein wenig (Avant-)Jazzrock. \u201cArchi\u00adtects of Flesh-Den\u00adsi\u00adty\u201d ist nach eigen\u00ader Aus\u00adsage bere\u00adits das achte aufgenommene Album des Mul\u00adti\u00adin\u00adstru\u00admen\u00adtal\u00adis\u00adten und S\u00e4ngers <span class=\"musik-review-bandname\">Mike Judge<\/span>, aber das erste als <span class=\"musik-review-bandname\">The Nerve Insti\u00adtute<\/span> ver\u00f6f\u00adfentlichte. Ihm gehen, wie er <a href=\"http:\/\/www.therocktologist.com\/interview-with-mike-judge.html\">unl\u00e4ngst erw\u00e4h\u00adnte<\/a>, die Namen irgend\u00adwann auf den Keks, also denkt er sich immer mal wieder einen neuen aus. (Mein Lieblingsz\u00adi\u00adtat aus dem Inter\u00adview ist, dass er mit seinem kom\u00adplet\u00adten Allein\u00adgang ver\u00admei\u00adden will, zum Miniatur<span class=\"musik-review-bandname\">hitler<\/span> in ein\u00ader Band zu wer\u00adden, obwohl er doch eigentlich viel gr\u00f6\u00dfer sei als <span class=\"musik-review-bandname\">Hitler<\/span> und sch\u00f6nere Haare habe. Wenn das ein deutsch\u00ader K\u00fcn\u00adstler sagen w\u00fcr\u00adden t\u00e4te, hagelte es Buhrufe. Hach, diese Musik\u00ader.)<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">The Under\u00adground Rail\u00adroad<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Frank Zap\u00adpa<\/span> sind dem <a href=\"http:\/\/production.altrock.it\/prod2.asp?lang=eng_&amp;id=159&amp;id2=162\">\u201cWaschzettel\u201d zum Album<\/a> in Fettdruck zu ent\u00adnehmen, <span class=\"musik-review-bandname\">Mike Judge<\/span> selb\u00adst erw\u00e4h\u00adnt in besagtem Inter\u00adview zudem ins\u00adbeson\u00addere den sym\u00adphonis\u00adchen Pro\u00adgres\u00adsive Rock (<span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span> u.a.) und, darauf auf\u00adbauend, die RIO\/A\u00advant- und fr\u00fche Zeuhl-Szene (<span class=\"musik-review-bandname\">Hen\u00adry Cow<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Univers Z\u00e9ro<\/span>) als K\u00fcn\u00adstler, die ihn beson\u00adders beein\u00addruckt haben.<\/p>\n<p>Das Ergeb\u00adnis klingt dann auch genau so: Der Jaz\u00adzrock von <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span> in der \u201cRelayer\u201d-Phase oder jeden\u00adfalls von <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> paart sich mit fet\u00adzigem Can\u00adter\u00adbury. Ach, und mit <span class=\"musik-review-bandname\">Frank Zap\u00adpa<\/span>. (Man stelle sich das bitte angesichts des Todes Her\u00adrn <span class=\"musik-review-bandname\">Zap\u00adpa<\/span>s ger\u00adade mal nicht bildlich vor.) \u201cKlingt wie: Deformieren &amp; reformieren\u201d, so steht\u2019s auf des K\u00fcn\u00adstlers <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thenerveinstitute\">MySpace-Seite<\/a>.<\/p>\n<p>Bei der Durch\u00adsicht der <em>track list<\/em> bleibt das Auge wom\u00ad\u00f6glich auf dem Titel \u201cDie neue mori\u00adtat\u2026\u201d haften. Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich bezieht sich dieser Titel weniger auf <span class=\"musik-review-bandname\">Bertolt Brecht<\/span>s \u201cMori\u00adtat von Mack\u00adie Mess\u00ader\u201d als vielmehr auf G. W. Pab\u00adsts Ver\u00adfil\u00admung der\u00adsel\u00adben. Der anschlie\u00dfende Titel \u201cLa jalousie\u201d wiederum nimmt direkt Bezug auf <span class=\"musik-review-bandname\">Alain Robbe-Gril\u00adlet<\/span>s Nov\u00adel\u00adle gle\u00adichen Namens. Kul\u00adtur kann <span class=\"musik-review-bandname\">Mike Judge<\/span> jeden\u00adfalls trotz sein\u00ader Herkun\u00adft schon ganz gut.<\/p>\n<p>Ich bin ges\u00adpan\u00adnt, welchen Namen sich der Herr als n\u00e4ch\u00adstes aus\u00addenkt; bedenkt man, dass jed\u00ader Name auch einen Stil\u00adwech\u00adsel mit sich brachte, hoffe ich jeden\u00adfalls, dass dies nicht das einzige Album als <span class=\"musik-review-bandname\">The Nerve Insti\u00adtute<\/span> bleibt.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">H\u00f6r\u00adproben:<\/span><br>\nAusz\u00fcge aus seinem Schaf\u00adfen pr\u00e4sen\u00adtiert der Musik\u00ader auf <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thenerveinstitute\">MySpace<\/a>.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p>Das soll dann f\u00fcr dieses Hal\u00adb\u00adjahr auch erst mal wieder reichen mit Kauf\u00adbe\u00adfehlen. Es fol\u00adgen nun die Kosten\u00adlosherun\u00adter\u00adlad\u00adbe\u00adfehle:<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-header-nr\">2.<\/span> <span class=\"musik-review-header-text\">Von wegen Kom\u00admerz.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Our-Ceasing-Voice---When-The-Headline-Hit-Home.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Our-Ceasing-Voice---When-The-Headline-Hit-Home.jpg\" class=\"musik-review-album-covr2\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Our Ceas\u00ading Voice \u2014 When The Head\u00adline Hit Home<\/span>\n<p>Die vier \u00d6ster\u00adre\u00adich\u00ader, die 2009 eine(n) <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2009\/11\/kurz-und-gut-our-ceasing-voice-zum-zweiten\/\" title=\"Kurz und gut: Our Ceasing Voice zum Zweiten\">pri\u00adma Deb\u00fct-EP<\/a> vor\u00adlegten und mich seit\u00addem auf <a href=\"http:\/\/last.fm\">Last.fm<\/a> immer mal wieder auf dem Laufend\u00aden hiel\u00adten, haben dann jet\u00adzt auch mal ein richtiges Album vorzuweisen; die Laufzeit betr\u00e4gt fast eine Stunde, und das sollen manche dieser \u201crichti\u00adgen Alben\u201d von anderen \u201cK\u00fcn\u00adstlern\u201d erst mal schaf\u00adfen.<\/p>\n<p>Ander\u00ader\u00adseits ist das im Postrock \u2014 und dort f\u00fchlen sie sich h\u00f6r\u00adbar <em>(ist \u201ch\u00f6r\u00adlich\u201d eigentlich das Gegen\u00adst\u00fcck zu \u201csichtlich\u201d?)<\/em> wohl \u2014 auch weniger schw\u00ader als in anderen Gen\u00adres, allein das St\u00fcck \u201cThe Only Ones Dead (And Those Who Are For\u00adgot\u00adten)\u201d bringt es beina\u00adhe auf neun Minuten.<\/p>\n<p>Fast v\u00f6l\u00adlig instru\u00admen\u00adtal wech\u00adseln <span class=\"musik-review-bandname\">Our Ceas\u00ading Voice<\/span> auf \u201cWhen The Head\u00adline Hit Home\u201d zwis\u00adchen Laut und Leise, Bre\u00adit\u00adwand und Tal hin und her. Meine Damen und Her\u00adren, dies jeden\u00adfalls ist Postrock. Kann man nicht anders sagen. Kostet nix, ist aber jeden Preis wert.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Run\u00adter\u00adholen<\/span> kann man sich\u2019s auf dem <a href=\"http:\/\/www.our-ceasing-voice.com\/download\/when_the_headline_hit_home_RMR005_TLE010.rar\">ban\u00addeige\u00adnen Web\u00adserv\u00ader<\/a> und nat\u00fcr\u00adlich <a href=\"http:\/\/contentdb.emule-project.net\/view.php?pid=2293\">via eMule<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/The-Echelon-Effect---Seasons-1-4.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-The-Echelon-Effect---Seasons-1-4.jpg\" class=\"musik-review-album-covr2\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">The Ech\u00ade\u00adlon Effect \u2014 Sea\u00adsons 1\/4<\/span>\n<p>Dar\u00fcber, dass es sich bei \u201cSea\u00adsons Part 1\u201d um eine(n) EP, also um ein \u201cAlbum\u201d mit eher kurz\u00ader Laufzeit, han\u00addelt, sehe ich aus\u00adnahm\u00adsweise hin\u00adweg, denn ambi\u00adtion\u00adiert ist es auf jeden Fall, was <span class=\"musik-review-bandname\">David Wal\u00adters<\/span> mit Hil\u00adfe des Schlagzeugers <span class=\"musik-review-bandname\">Steve Tan\u00adton<\/span> hier in die Tat umset\u00adzt, n\u00e4m\u00adlich den Auf\u00adtakt zu ein\u00ader vierteili\u00adgen Serie von \u201cJahreszeiten\u201d-Kompositionen. Teil 1: Fr\u00fch\u00adling. (Der \u201cSommer\u201d-Teil 2 ist bere\u00adits <a href=\"http:\/\/www.theecheloneffect.com\/pre-order-seasons-part-2-and-get-the-single-now\/\">angek\u00fcndigt<\/a>.)<\/p>\n<p>Jahreszeit\u00aden musikalisch umzuset\u00adzen hat manch ein\u00ader schon in der Grund\u00adschule nicht mehr son\u00adder\u00adlich gern gemocht, <span class=\"musik-review-bandname\">David Wal\u00adters<\/span> macht das frei\u00adwillig und sehr gut. <em>Man sp\u00fcrt f\u00f6rm\u00adlich, wie die Erde aus dem Win\u00adter\u00adschlaf erwacht<\/em>, schrieb <a href=\"http:\/\/www.lady-metal.com\/cd-reviews\/the-echelon-effect-seasons-part-1.html\">ander\u00adswo<\/a> ein gewiss\u00ader \u201cChris\u201d hierzu.<\/p>\n<p>Schon wieder instru\u00admen\u00adtaler Postrock also, aber zer\u00adbrech\u00adlich\u00ader als der der Her\u00adren <span class=\"musik-review-bandname\">Our Ceas\u00ading Voice<\/span>.<br>\nWie wohl der Som\u00admer klin\u00adgen wird?<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Herun\u00adter\u00adladen<\/span> wird jeden\u00adfalls mein\u00ader\u00adseits w\u00e4rm\u00adstens emp\u00adfohlen, und zwar auf <a href=\"http:\/\/theecheloneffect.bandcamp.com\/album\/seasons-part-1\">bandcamp.com<\/a> oder <a href=\"http:\/\/contentdb.emule-project.net\/view.php?pid=2312\">via eMule<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Jardin-de-la-Croix---Ocean-Cosmonauts.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Jardin-de-la-Croix---Ocean-Cosmonauts.jpg\" class=\"musik-review-album-covr2\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Jard\u00edn de la Croix \u2014 Ocean Cos\u00admo\u00adnauts<\/span>\n<p>Der unter eigen\u00ader Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung aufgenommene und verkaufte Vorg\u00e4nger \u201cPomeroy\u201d fand bere\u00adits <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2009\/10\/jardin-de-la-croix-pomeroy\/\" title=\"Jard\u00edn de la Croix \u2013 Pomeroy\">lobende Erw\u00e4h\u00adnung<\/a>, das neue Album \u201cOcean Cos\u00admo\u00adnauts\u201d kon\u00adnte die spanis\u00adche (!) Band <span class=\"musik-review-bandname\">Jard\u00edn de la Croix<\/span> mith\u00adil\u00adfe der Plat\u00adten\u00adfir\u00adma Noma Records aufnehmen. Kom\u00admerzial\u00adisierung sieht aber anders aus, denn obwohl Noma Records jet\u00adzt auch h\u00fcb\u00adsche CD-Ver\u00adpack\u00adun\u00adgen f\u00fcr die Musik anbi\u00adetet, bleibt sel\u00adbige doch einzi\u00adgar\u00adtig.<\/p>\n<p>Es ert\u00f6nt rein instru\u00admen\u00adtaler Math\u00adrock mit kom\u00adplex\u00aden Rhyth\u00admen und gele\u00adgentlichen Postrock-Zitat\u00aden. Anh\u00e4nger von <span class=\"musik-review-bandname\">Rush<\/span> kom\u00admen eben\u00adso auf ihre Kosten wie all jene, die <span class=\"musik-review-bandname\">Robert Fripp<\/span>s selt\u00adsame Exper\u00adi\u00admente in den 1980er Jahren zu w\u00fcrdi\u00adgen wis\u00adsen, ger\u00adade auch hin\u00adsichtlich der Gitar\u00adrenar\u00adbeit von <span class=\"musik-review-bandname\">Ander Car\u00adballo<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Pablo Rodr\u00edguez<\/span>. Der neue Bassist <span class=\"musik-review-bandname\">Car\u00adlos Schon\u00adert<\/span> leis\u00adtet eben\u00adfalls her\u00advor\u00adra\u00adgende Arbeit.<\/p>\n<p>Im Inter\u00adnet ist zu lesen, \u201cOcean Cos\u00admo\u00adnauts\u201d sei stel\u00adlen\u00adweise lang\u00adweilig, weil zu lange auf dem gle\u00adichen The\u00adma herumgerit\u00adten werde. Ger\u00adade das aber bef\u00e4higt dieses Album dazu, sich sowohl zur Beschal\u00adlung stiller Momente als auch dazu zu eignen, neben\u00adbei (qua\u00adsi <em>zum B\u00fcgeln<\/em>) geh\u00f6rt zu wer\u00adden, ohne wirk\u00adlich <em>anstren\u00adgend<\/em> zu wer\u00adden. Sollte man mal aus\u00adpro\u00adbiert haben.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Bezugsquellen:<\/span> Das Album ist unter anderem auf <a href=\"http:\/\/jardindelacroix.com\/\">jardindelacroix.com<\/a> sowie <a href=\"http:\/\/contentdb.emule-project.net\/view.php?pid=2315\">via eMule<\/a> herun\u00adter\u00adlad\u00adbar.<\/p><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201cWie, war das schon alles?\u201d, fra\u00adgen jet\u00adzt die Leser. \u201cNein\u201d, antworte ich, \u201cdenn es fol\u00adgt eine Son\u00adder\u00advorstel\u00adlung zweier Musikalben, die aus unter\u00adschiedlichen Gr\u00fcn\u00adden keine Erw\u00e4h\u00adnung in den bei\u00adden Lis\u00adten oben find\u00aden kon\u00adnten.\u201d<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-header-nr\">3.<\/span> <span class=\"musik-review-header-text\">Aus dem Abseits\u2026<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Hand-aufs-Herz---Der-Soundtrack.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Hand-aufs-Herz---Der-Soundtrack.jpg\" class=\"musik-review-album-covr2\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Hand aufs Herz \u2014 Der Sound\u00adtrack<\/span>\n<p>Dieser <em>sound\u00adtrack<\/em> hat aus zwei Gr\u00fcn\u00adden keinen Platz auf der Hauptliste gefun\u00adden: Zum Einen ist er eben kein \u201cAlbum\u201d im eigentlichen Sinne, zum Anderen ist das eigentlich nicht mal meine Musik. Aber irgend\u00adwie hat diese Samm\u00adlung von Pop-Cov\u00aderver\u00adsio\u00adnen aus der Sat.1\u2011Serie \u201cHand aufs Herz\u201d (<a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/04\/medienkritik-l-hand-aufs-herz-oder-tracy-chapmans-botschaft\/\" title=\"Medienkritik L: Hand aufs Herz (oder: Tracy Chapmans Botschaft)\">ich berichtete<\/a>) etwas Warmes, Angenehmes an sich.<\/p>\n<p>Sich\u00ader hat ein solch\u00ades Album auch ein paar Tota\u00adlaus\u00adf\u00e4lle vorzuweisen, welch\u00ader Musik\u00adfre\u00adund will schon \u201cSym\u00adpa\u00adthy For The Dev\u00adil\u201d, von M\u00e4d\u00adchen intoniert, h\u00f6ren?, aber es hat auch <em>ver\u00addammt gute<\/em> Momente, und das sage ich trotz nachgewiesen\u00ader M\u00e4nnlichkeit und eigentlich ganz pass\u00adablen Musikgeschmacks. Immer\u00adhin ist \u201cTalkin\u2019 \u2018bout a rev\u00ado\u00adlu\u00adtion\u201d auch drauf.<\/p>\n<p>Obwohl ich anson\u00adsten selb\u00adst dazu neige, Musik nach ihren Umst\u00e4n\u00adden zu beurteilen, ohne sie \u00fcber\u00adhaupt geh\u00f6rt zu haben, rate ich in diesem Fall drin\u00adgend davon ab. Wahrlich nicht \u00fcbel.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Elias-Schwerdtfeger---Temple-of-Void.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Vorschau-Elias-Schwerdtfeger---Temple-of-Void.jpg\" class=\"musik-review-album-covr2\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Elias Schw\u00aderdt\u00adfeger \u2014 Tem\u00adple of Void<\/span>\n<p>Auf\u00adgrund per\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00ader Sym\u00adpa\u00adthie nicht objek\u00adtiv und daher abseits der Liste empfehle ich dann auch mal dies hier: Dem weichge\u00adsp\u00fcl\u00adten Wohlk\u00adlang obi\u00adgen <em>sound\u00adtracks<\/em> ste\u00adhen die elek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adchen Klang\u00adef\u00adfek\u00adte <span class=\"musik-review-bandname\">Her\u00adrn Schw\u00aderdt\u00adfeger<\/span>s ent\u00adge\u00adgen. Der \u201cTem\u00adple of Void\u201d, der \u201cTem\u00adpel des Nichts\u201d also, ist eine Meta\u00adpher f\u00fcr Kon\u00adsumtem\u00adpel. Nein, Kon\u00adsum mag der K\u00fcn\u00adstler nicht. (Darum gibt\u2019s das Album auch <a href=\"http:\/\/www.tamagothi.de\/alben\/temple-of-void\/\">kom\u00adplett f\u00fcr lau<\/a>, wobei auf\u00adgrund sein\u00ader, des K\u00fcn\u00adstlers, Leben\u00adsum\u00adst\u00e4nde eine kleine bis gro\u00dfe Spende empfehlenswert ist.)<\/p>\n<p>D\u00fcster-nihilis\u00adtis\u00adche Musik mit gele\u00adgentlich\u00ader Textbeilage, pro\u00adduziert unter Zuhil\u00adfe\u00adnahme einiger defek\u00adter Ger\u00e4te; das klingt nur teil\u00adweise nach den <span class=\"musik-review-bandname\">Ein\u00adst\u00fcrzen\u00adden Neubaut\u00aden<\/span>, vor allem klingt es nach ein\u00ader Ver\u00adto\u00adnung der Tristesse, die unver\u00admei\u00addlich scheint, wenn man im Raum Han\u00adnover lebt. Die Ver\u00adwurzelung im Weltlichen zeigt auch das Cover\u00adbild, ein \u201cFrosch spuck\u00adendes Lamm\u201d aus ein\u00ader Pub\u00adlika\u00adtion der Zeu\u00adgen Jeho\u00advas, das den Irrsinn ein\u00ader jeden Reli\u00adgion anschaulich vor\u00adf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Trotz\u00addem bzw. ger\u00adade deshalb: Nichts f\u00fcr schwache Ner\u00adven.<\/p><\/li>\n<\/ul>\n<p>Genug des angenehmen Teils!<br>\nKom\u00admen wir zum unan\u00adgenehmen Teil, n\u00e4m\u00adlich ein\u00ader Auflis\u00adtung der <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">weniger erquick\u00adenden<\/span> Pro\u00adduk\u00adte der Musikin\u00addus\u00adtrie im 1. Hal\u00adb\u00adjahr 2011, bei deren blo\u00dfer Erw\u00e4h\u00adnung sich mitunter schon ein leicht\u00ades Unwohl\u00adsein ein\u00adstellt, weshalb ich mich, wie \u00fcblich, kurz fasse:<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-header-nr\">4.<\/span> <span class=\"musik-review-header-text\">\u2026 in den M\u00fcll.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">The Mega\u00adphon\u00adic Thrift \u2014 Decay Decay<\/span><br>\nWarum die Kopie? Lieber gle\u00adich <span class=\"musik-review-bandname\">The Strokes<\/span>, da nervt der Gesang auch weniger.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Low Anthem \u2014 Smart Flesh<\/span><br>\nKlingt wie ein une\u00adhe\u00adlich\u00ades Kind von <span class=\"musik-review-bandname\">Tin\u00adder\u00adsticks<\/span> und einem unbekan\u00adnten \u201c<span class=\"musik-review-bandname\">DSDS<\/span>\u201d-Teil\u00adnehmer, der <span class=\"musik-review-bandname\">Cat Stevens<\/span> covert.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Radio\u00adhead \u2014 The King of Limbs<\/span><br>\nEine Diskus\u00adsion in der <em>[progrock-dt]<\/em>-Liste brachte es auf den Punkt: <span class=\"musik-review-bandname\">Radio\u00adhead<\/span> muss man nicht m\u00f6gen. Das ist gut, dann verzichte ich dank\u00adend auf diesen schreck\u00adlichen Krach.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Van der Graaf Gen\u00ader\u00ada\u00adtor \u2014 A Ground\u00ading in Num\u00adbers<\/span><br>\nDie Her\u00adren haben zwar nicht die Atmo\u00adsph\u00e4re, aber ihren Biss ver\u00adloren. <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/04\/van-der-graaf-generator-a-grounding-in-numbers\/\" title=\"Van der Graaf Generator \u2013 A Grounding in Numbers\">Schade.<\/a><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Esben and the Witch \u2014 Vio\u00adlet Cries<\/span><br>\nF\u00fcr Fre\u00adunde langsamen <span class=\"musik-review-bandname\">Nico<\/span>-Ged\u00e4cht\u00adniss\u00adchmalz\u00adfolks <a href=\"http:\/\/www.schallgrenzen.de\/the-review-esben-and-the-witch-violet-cries\/\">und Peter<\/a> bestens geeignet.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-titel\">Beady Eye \u2014 Dif\u00adfer\u00adent Gear, Still Speed\u00ading<\/span><br>\nSollte <span class=\"musik-review-bandname\">Liam Gal\u00adlagher<\/span> eines Tages ster\u00adben, dann wohl an ein\u00ader \u00dcber\u00addo\u00adsis <span class=\"musik-review-bandname\">John Lennon<\/span>, den er hier noch \u00fcber\u00adfl\u00fcs\u00adsiger als son\u00adst kopiert; Ich habe beim H\u00f6ren dieses Albums immer Angst, dass gle\u00adich <span class=\"musik-review-bandname\">Yoko Ono<\/span> reinkreis\u00adcht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>2011 brachte aber nicht nur viele gute (und einige scheu\u00dfliche) Musikalben mit sich, son\u00addern markiert auch 40 Jahre 1971, qua\u00adsi ein Jubil\u00e4um vom \u201cJahr 1 nach den Bea\u00adt\u00adles\u201d. Und was sich seit\u00addem so getan hat, lest ihr hier:<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-header-nr\">5.<\/span> <span class=\"musik-review-header-text\">Reise durch die Zeit.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"musik-review-hoerproben\">Vor 40 Jahren:<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-bandname\">Jethro Tull \u2014 Aqualung<\/span><br>\nDie <span class=\"musik-review-bandname\">Bea\u00adt\u00adles<\/span> waren 1971, wie gesagt, l\u00e4ngst Geschichte. Die Welt begann also, sich eine andere Musikrich\u00adtung auszu\u00addenken, die man for\u00adt\u00adan toll find\u00aden sollte. <span class=\"musik-review-bandname\">The Vel\u00advet Under\u00adground<\/span> brachen auseinan\u00adder, ihre sp\u00e4tere Bedeu\u00adtung f\u00fcr die Rock\u00admusik sollte aber erst viel sp\u00e4ter ent\u00addeckt wer\u00adden. In Deutsch\u00adland bl\u00fchte der \u201cKrautrock\u201d ger\u00adade auf, sowohl <span class=\"musik-review-bandname\">Ton Steine Scher\u00adben<\/span> als auch <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> ver\u00f6f\u00adfentlicht\u00aden ihre Deb\u00fc\u00adtal\u00adben. In Lon\u00addon hat\u00adten sich bere\u00adits 1969 drei afrikanis\u00adche Musik\u00ader als <span class=\"musik-review-bandname\">Osi\u00adbisa<\/span> zusam\u00admengeschlossen und wirbel\u00adten 1971 mit ihren ersten bei\u00adden Alben, die von afrikanisch-karibis\u00adch\u00ader Rock\u00admusik dominiert wur\u00adden, die LP-Hit\u00adpa\u00adraden durcheinan\u00adder. Eben\u00adfalls aus Gro\u00dfbri\u00adtan\u00adnien stam\u00admen die bekan\u00adnteren <span class=\"musik-review-bandname\">Jethro Tull<\/span>, die mit \u201cAqualung\u201d 1971 mal eben einen \u201cwesentlichen Meilen\u00adstein der Rock\u00admusik\u201d vor\u00adlegten, wie manche Kri\u00adtik\u00ader es zu nen\u00adnen pfle\u00adgen. Zwar ist \u201cAqualung\u201d anders als die sp\u00e4teren \u201cThick as a Brick\u201d und \u201cA Pas\u00adsion Play\u201d kein Konzep\u00adtal\u00adbum, the\u00adma\u00adtisch aber sind in den Tex\u00adten harsche Gesellschafts- und vor allem Reli\u00adgion\u00adskri\u00adtik zu find\u00aden. <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">God, he stole the han\u00addle, and the train, it won\u2019t stop going, no way to slow down.<\/span> Zahlre\u00adiche Nachah\u00admer sp\u00e4ter\u00ader Jahre sprechen eigentlich f\u00fcr sich.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-hoerproben\">Vor 30 Jahren:<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson \u2014 Dis\u00adci\u00adpline<\/span><br>\nDie Musik\u00adwelt hat\u00adte sich 1981 wieder vor\u00adsichtig auf die eige\u00adnen Beine gestellt. Die <span class=\"musik-review-bandname\">Bug\u00adgles<\/span> hat\u00adten <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span> wieder ver\u00adlassen, um sich ihrem zweit\u00aden und let\u00adzten Album, passend \u201cAdven\u00adtures In Mod\u00adern Record\u00ading\u201d betitelt, zu wid\u00admen, und auch son\u00adst schien alles nach Plan zu ver\u00adlaufen. <span class=\"musik-review-bandname\">Robert Fripp<\/span> fand das aber bl\u00f6d. <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> betra\u00adchtete er bere\u00adits seit Jahren als nicht mehr exis\u00adtent, stattdessen zog er mit wech\u00adsel\u00adnden Musik\u00adern, unter anderem <span class=\"musik-review-bandname\">David Byrne<\/span>, durch die Lande und begann immer neue musikalis\u00adche Exper\u00adi\u00admente. Mit der <span class=\"musik-review-bandname\">League of Gen\u00adtle\u00admen<\/span> machte er bere\u00adits 1980 (\u201cGod Save the Queen\/Under Heavy Man\u00adners\u201d) <em>typ\u00adis\u00adchen<\/em> kom\u00adplex\u00aden, den\u00adnoch <em>tanzbaren<\/em> 80er-Jahre-New-Wave. Auf Grund\u00adlage dieser Erfahrun\u00adgen begab sich <span class=\"musik-review-bandname\">Robert Fripp<\/span> noch im sel\u00adben Jahr auf die Suche nach Musik\u00adern, mit denen gemein\u00adsam er \u201cimpro\u00advisierte Tanz\u00admusik\u201d machen wollte. Schlagzeuger <span class=\"musik-review-bandname\">Bill Bru\u00adford<\/span>, zuvor unter anderem bei <span class=\"musik-review-bandname\">Gen\u00ade\u00adsis<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> aktiv, schloss sich an, es fol\u00adgten Bassist <span class=\"musik-review-bandname\">Tony Levin<\/span> und Gitar\u00adrist <span class=\"musik-review-bandname\">Adri\u00adan Belew<\/span>. Unter dem Namen <span class=\"musik-review-bandname\">Dis\u00adci\u00adpline<\/span> ging man also auf Tour, benan\u00adnte sich aber, wohl auch aus mark\u00adt\u00adstrate\u00adgis\u00adchen Gr\u00fcn\u00adden, bald in <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> um; mit zwei von vier ehe\u00adma\u00adli\u00adgen <span class=\"musik-review-bandname\">King-Crim\u00adson<\/span>-Musik\u00adern immer\u00adhin ein nicht allzu abwegiges Unternehmen. Dass die neuen <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> mit den mys\u00adtis\u00adchen Tex\u00adten von <span class=\"musik-review-bandname\">Peter Sin\u00adfield<\/span>, dem kom\u00adplex\u00aden Jaz\u00adzrock von Alben wie \u201cLizard\u201d und dem Pro\u00adgres\u00adsive Rock als solchem vor\u00aderst nicht mehr viel zu tun hat\u00adten, t\u00e4uscht aber nicht dar\u00fcber hin\u00adweg, dass sich hin\u00adter dem mitunter trock\u00aden wirk\u00adenden Klangge\u00adbilde \u201cDis\u00adci\u00adpline\u201d viel Kom\u00adplex\u00adit\u00e4t ver\u00adbirgt, etwa in den poly\u00admetrisch ver\u00adset\u00adzten Gitar\u00adren\u00adl\u00e4ufen der bei\u00adden Gitar\u00adris\u00adten. Das Ziel <span class=\"musik-review-bandname\">Robert Fripp<\/span>s schien jeden\u00adfalls erre\u00adicht, bis sich die For\u00adma\u00adtion 1986 nach nur drei gemein\u00adsamen, einan\u00adder recht \u00e4hn\u00adlichen Alben vor\u00aderst wieder aufl\u00f6ste.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-hoerproben\">Vor 20 Jahren:<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-bandname\">Mr. Bun\u00adgle \u2014 Mr. Bun\u00adgle<\/span><br>\nDas Ende der furcht\u00adbaren musikalis\u00adchen Dekade war gle\u00adichzeit\u00adig der Beginn ein\u00ader bis dahin ungekan\u00adnten Befreiungs\u00adbe\u00adwe\u00adgung. Die in den 80-ern erlern\u00adten elek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adchen Tech\u00adniken zur Klangerzeu\u00adgung dien\u00adten nun der Kreation neuer Spielarten von Rock- und Pop\u00admusik. So erfan\u00adden <span class=\"musik-review-bandname\">Slint<\/span> mit Alben wie \u201cSpi\u00adder\u00adland\u201d qua\u00adsi das, was Rezen\u00adsion\u00adskasper heutzu\u00adtage \u201cPostrock\u201d nen\u00adnen. <span class=\"musik-review-bandname\">The Fall<\/span> nah\u00admen mit \u201cShift-Work\u201d ein sehr eige\u00adnar\u00adtiges Album auf, das Rem\u00adi\u00adneszen\u00adzen an den New Wave eben\u00adso bein\u00adhal\u00adtete wie den ban\u00addeige\u00adnen Exper\u00adi\u00admen\u00adtal\u00adrock der Marke <span class=\"musik-review-bandname\">The Vel\u00advet Under\u00adground<\/span>. <span class=\"musik-review-bandname\">Die Gold\u00ade\u00adnen Zitro\u00adnen<\/span> streck\u00adten der deutschen Punkszene mit dem Album \u201cPunkrock\u201d den Mit\u00adtelfin\u00adger ent\u00adge\u00adgen. <span class=\"musik-review-bandname\">Mike Pat\u00adton<\/span> und seine Mit\u00adstre\u00adit\u00ader von <span class=\"musik-review-bandname\">Mr. Bun\u00adgle<\/span> erk\u00adl\u00e4rten der\u00adweil Irrsinn zum musikalis\u00adchen Stilmit\u00adtel, und das nicht nur musikalisch, denn die selt\u00adsame Mis\u00adchung aus Jaz\u00adzrock, Hardrock, RIO und Pop (Pop!) wird erg\u00e4nzt von dem l\u00e4ngst ber\u00fcchtigten, oft irren Gesang <span class=\"musik-review-bandname\">Mike Pat\u00adton<\/span>s, der auch mal in bester Boy\u00adgroup-Manier (!) Zeilen singt wie etwa: <span class=\"musik-review-lyrics-inline\">My hand gets tired and my dick gets sore, but the girls of porn want more<\/span>. Explizite Lyrik, sozusagen. Gesang, Bass, Gitarre, zwei Sax\u00ado\u00adfon\u00adis\u00adten und ein DJ. Mit dem Nach\u00adfol\u00adger \u201cDis\u00adco Volante\u201d haben <span class=\"musik-review-bandname\">Mr. Bun\u00adgle<\/span> dann noch eine Schippe draufgelegt. Man ist geneigt, sich zu fra\u00adgen, wieso die einzi\u00adgen Adap\u00adtio\u00adnen dieses radikal anderen Stils (etwa <span class=\"musik-review-bandname\">Fan\u00adt\u00f4\u00admas<\/span>) aus den eige\u00adnen Rei\u00adhen stam\u00admen, ist sich doch son\u00adst auch nur sel\u00adten ein Nach\u00adwuchsmusik\u00ader zu schade, Alt\u00adbekan\u00adntes neu aufzuw\u00e4r\u00admen. Um so fes\u00adter bleibt aber die Einzi\u00adgar\u00adtigkeit von <span class=\"musik-review-bandname\">Mr. Bun\u00adgle<\/span> in der Musikgeschichte ver\u00adankert. Auch nicht schlecht.<\/li>\n<li><span class=\"musik-review-hoerproben\">Vor 10 Jahren:<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-bandname\">TSOL \u2014 Dis\u00adap\u00adpear<\/span><br>\nGemessen an der Kreativ\u00adit\u00e4t der 90-er Jahre waren die \u201cNuller\u201d zwar pro\u00adduk\u00adtiv, aber doch nur wenig erfind\u00aderisch. <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span>\u2019 Album \u201cMag\u00adni\u00adfi\u00adca\u00adtion\u201d <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/01\/die-rehabilitation-einer-institution-yes-magnification\/\" title=\"Die Rehabilitation einer Institution: Yes \u2013 Magnification\">zeigte<\/a>, dass der \u201cklas\u00adsis\u00adche\u201d Pro\u00adgres\u00adsive Rock nicht tot war, er hat\u00adte sich nur ver\u00adsteckt. W\u00e4hrend\u00addessen entwuchs der \u201cIndie-Rock\u201d den Kinder\u00adschuhen, die im Jahr 2000 gegr\u00fcn\u00adde\u00adten <span class=\"musik-review-bandname\">Yeah Yeah Yeahs<\/span> hat\u00adten zwar einen bl\u00f6\u00adden Namen aus\u00adgew\u00e4hlt, bracht\u00aden aber mit dem selb\u00adst\u00adbetitel\u00adten und viel zu kurzen Erstling einen beachtlichen Ton\u00adtr\u00e4ger unter die Leute, das Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum \u201cFever to Tell\u201d fol\u00adgte zwei Jahre sp\u00e4ter. Bere\u00adits seit 1978 existierte die Hard\u00adcore-Punkband <span class=\"musik-review-bandname\">TSOL<\/span>, die zwis\u00adchen\u00adzeitlich, wie viele andere Bands auch, damit zu k\u00e4mpfen hat\u00adte, dass nach zahlre\u00adichen Umbe\u00adset\u00adzun\u00adgen die Gr\u00fcn\u00addungsmit\u00adglieder wieder zusam\u00admen\u00adfan\u00adden, die Namen\u00adsrechte an <span class=\"musik-review-bandname\">TSOL<\/span> jedoch ihren \u201cNach\u00adfol\u00adgern\u201d geh\u00f6rten. Etwas aus\u00adf\u00fchrlich\u00ader doku\u00admen\u00adtiert ist das in der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/TSOL\">Wikipedia<\/a>. 1999 jeden\u00adfalls kon\u00adnten diese Prob\u00adleme aus der Welt geschafft wer\u00adden, und man ging wieder auf Tour. 2001 fol\u00adgte, qua\u00adsi als \u201cCome\u00adback\u201d, das Album \u201cDis\u00adap\u00adpear\u201d, auf dem man seinen Wurzeln treu blieb; die musikalis\u00adche \u00c4hn\u00adlichkeit mit <span class=\"musik-review-bandname\">Bad Reli\u00adgion<\/span>, mit denen die Band befre\u00adun\u00addet war, ist unverkennbar. Der Punk fol\u00adgte in den fol\u00adgen\u00adden Jahren mehr und mehr kom\u00admerziellen Pfaden, als selb\u00adst MTV ent\u00addeckt hat\u00adte, was f\u00fcr ein Poten\u00adzial in dieser Musik steckt, <span class=\"musik-review-bandname\">TSOL<\/span> inter\u00adessiert das aber bis heute nicht. Es ist selt\u00adsam, dass Punk noch Jahrzehnte nach den <span class=\"musik-review-bandname\">Sex Pis\u00adtols<\/span> erst dann medi\u00adale Aufmerk\u00adsamkeit erh\u00e4lt, wenn er das Dreck\u00adig\u00adsein und somit seinen Geist aufgibt. (\u201cOpel-Gang\u201d von den <span class=\"musik-review-bandname\">Toten Hosen<\/span> etwa fand erst gro\u00dffl\u00e4chige Beach\u00adtung, nach\u00addem die Band sich vom kom\u00adpro\u00admiss\u00adlosen Punk abgewen\u00addet hat\u00adte.) Dass das aber auch f\u00fcr andere Musik\u00adstile gilt, ste\u00adht au\u00dfer Frage, der \u201cGeschmack der Massen\u201d ist eben nicht immer das, was die Masse mag, son\u00addern das, was nach der Mei\u00adn\u00adung einzel\u00adner Schlips tra\u00adgen\u00adder Entschei\u00adder in der Masse auf <em>die ger\u00ading\u00adste Miss\u00adgun\u00adst<\/em> trifft. Schade. Auch deshalb sollte man <span class=\"musik-review-bandname\">TSOL<\/span> noch ein wenig h\u00e4u\u00adfiger preisen. Ich habe das dann jet\u00adzt mal erledigt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und damit sind wir auch schon am Ende des 1. Hal\u00adb\u00adjahres ange\u00adlangt. Das 2. Hal\u00adb\u00adjahr begin\u00adnt mit <span class=\"musik-review-bandname\">Yes<\/span>, das ist jet\u00adzt schon klar. Einige Alben von 2011 schlum\u00admern auch noch unge\u00adh\u00f6rt in meinem Fun\u00addus und wer\u00adden gegebe\u00adnen\u00adfalls nachgere\u00adicht. Was son\u00adst noch kommt? Wir wer\u00adden sehen!<\/p>\n<p>Sollte ich der\u00adweil ein bere\u00adits erschienenes, h\u00f6renswertes Album \u00fcberse\u00adhen haben, so bitte ich viel\u00admals um Verzei\u00adhung und um entsprechen\u00adden Hin\u00adweis, auf dass ich diesen Faux\u00adpas bald\u00adm\u00f6glichst auszub\u00fcgeln kann.<\/p>\n<p>Anson\u00adsten hoffe ich, dass ihr, die ihr dies hier lest, in mein\u00ader wirren, abschreck\u00adenden Musikauswahl auch einige Perlen ent\u00addeckt, die euch genau so gut gefall\u00aden wie mir.<\/p>\n<p>R\u00fcck\u00admel\u00addung ist jed\u00aderzeit willkom\u00admen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"seriesmeta\">Dieser Artikel ist Teil 7 von 29 der Serie <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/artikelserien\/jahresrueckblick\/\" class=\"series-33\" title=\"Jahresr\u00fcckblick\">Jahres\u00adr\u00fcck\u00adblick<\/a><\/div><p>Huch, schon wieder ist Juni, das geht ja immer schnell! Und tra\u00addi\u00adtionell bringt so ein Juni nicht nur zu dicke M\u00e4d\u00adchen in zu d\u00fcn\u00adner Klei\u00addung mit sich, son\u00addern au\u00dfer\u00addem meine Hal\u00adb\u00adjahres\u00adr\u00fcckschau der gef\u00e4l\u00adlig\u00adsten und unge\u00adf\u00e4l\u00adlig\u00adsten Musikalben, erst\u00admals kom\u00adplett mit Alben des Jahres 2011 bef\u00fcllt. Und in so einem hal\u00adben Jahr kann sich viel \u00e4ndern. Im \u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2011\/06\/musik-062011-favoriten-und-analyse\/\" class=\"more-link\">\u2018Musik 06\/2011 \u2014 Favoriten und Analyse\u2019 weit\u00ader\u00adlesen \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[14,17],"tags":[],"series":[33],"class_list":["post-4768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kaufbefehle","category-musikkritik","series-jahresrueckblick"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"aa5954f9202d4630829246ffc9243e04","server":"vg07.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/aa5954f9202d4630829246ffc9243e04"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4768"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4768\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4768"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=4768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}