{"id":2470,"date":"2010-05-24T05:19:00","date_gmt":"2010-05-24T03:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/tuxproject.de\/blog\/?p=2470"},"modified":"2010-05-26T15:46:04","modified_gmt":"2010-05-26T13:46:04","slug":"medienkritik-xxviii-ist-das-noch-popular-werbung-fur-bahnfahrer-musiktheorie-fur-unbedarfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2010\/05\/medienkritik-xxviii-ist-das-noch-popular-werbung-fur-bahnfahrer-musiktheorie-fur-unbedarfte\/","title":{"rendered":"Medienkritik XXVIII: Ist das noch popul\u00e4r? (Werbung f\u00fcr Bahnfahrer, Musiktheorie f\u00fcr Unbedarfte)"},"content":{"rendered":"<p>\u201cDie Autoren haben keine Zeit mit Recherchen ver\u00adplem\u00adpert\u201d, so steht\u2019s w\u00f6rtlich in der Wer\u00adbeanzeige f\u00fcr das Non\u00adsens\u00adbuch \u201cDie sex\u00aduellen Fan\u00adtasien der Kohlmeisen\u201d unter Anwen\u00addung ungew\u00f6hn\u00adlich weniger Anglizis\u00admen in der aktuellen Aus\u00adgabe des Fer\u00adn\u00adreisenden\u00admagazins \u201cmobil\u201d. Diese For\u00admulierung lie\u00df mich schaud\u00adern, und als ich in der sch\u00f6\u00adnen Stadt Halle in dem lei\u00adder ganz und gar nicht sch\u00f6\u00adnen Bun\u00addes\u00adland Th\u00fcrin\u00adgen dann noch ein Wer\u00adbe\u00adplakat sah, das (gle\u00adich\u00adfalls w\u00f6rtlich) die Auf\u00adforderung bein\u00adhal\u00adtete: \u201cSchock deine Eltern, lies ein Buch!\u201d, \u00e4rg\u00aderte ich mich \u00fcber zweier\u00adlei; zum Einen dar\u00fcber, dass sich hier offen\u00adbar jemand, der meint, ein sieben\u00adteiliger Bild\u00adband mit den sch\u00f6n\u00adsten Eisen\u00adbahn\u00adstreck\u00aden der Welt gen\u00fcge zum Lit\u00ader\u00ada\u00adten\u00adtum, her\u00adablassend \u00fcber Unbe\u00adle\u00adsene \u00e4u\u00dfert, selb\u00adst aber die feine Nuance zwis\u00adchen schock\u00aden und schock\u00adieren nicht zu begreifen imstande ist und somit eigentlich mal t\u00fcchtig mitlei\u00addig bel\u00e4chelt geh\u00f6rt, zum Anderen dar\u00fcber, dass ich mich nicht bere\u00adits beim Lesen oben erw\u00e4h\u00adn\u00adten Mag\u00ada\u00adzins mit der flachen Hand an die Stirn geschla\u00adgen hat\u00adte, denn jet\u00adzt m\u00fcsste ich es kon\u00adse\u00adquent f\u00fcr bei\u00adde Ent\u00addeck\u00adun\u00adgen tun, und aus R\u00fcck\u00adsicht auf Hand und Stirn verzichtete ich somit auf bei\u00addes.<\/p>\n<p>Im Zeitschriften\u00adre\u00adgal erblick\u00adte ich nur wenig sp\u00e4ter zwei Mag\u00ada\u00adzine unter\u00adschiedlich\u00adster Couleur, der\u00ader bei\u00adder Titel\u00adseit\u00aden den\u00adnoch ver\u00adband, dass sie gle\u00adicher\u00adma\u00dfen Kri\u00adtik (ob pos\u00adi\u00adtiv, ob neg\u00ada\u00adtiv, dies mag der gesch\u00e4tzte Leser selb\u00adst beurteilen) an Musikschaf\u00adfend\u00aden \u00fcbten. Es han\u00addelte sich um das Her\u00adren\u00admagazin <a href=\"http:\/\/www.penthouse.de\/Magazin.aspx\">Pent\u00adhouse<\/a>, das die von mir eben\u00adfalls gesch\u00e4tzten Fan\u00adtastis\u00adchen Vier auf eben sein\u00ader Titel\u00adseite dergestalt zitierte, dass eines der Mit\u00adglieder dieser Com\u00adbo zu Pro\u00adtokoll gab, ohne Kif\u00adf\u00aden gehe es \u2014 gemeint waren, so nehme ich als jemand, der nur ungern einen Blick ins Innere ver\u00adsnobter Tit\u00adten\u00adheftchen tut, die Auf\u00adnah\u00admen f\u00fcr etwaige neue Stu\u00addioal\u00adben, wobei deren aktuelles, ver\u00adglichen mit den Vorg\u00e4ngern, ja auch eher so lala ist \u2014 im Stu\u00addio nicht, was mir allein als hier zitierenswert gen\u00fcgt, sowie das weniger gesch\u00e4tzte Aller\u00adwelt\u00adspopquatschblatt <a href=\"http:\/\/www.musikexpress.de\/Heft_06_2010.html\">musik\u00adex\u00adpress<\/a>, auf das ich hier jedoch ein wenig aus\u00adf\u00fchrlich\u00ader einge\u00adhen m\u00f6chte, da sein Titel\u00adblatt allein Anlass zu stun\u00adden\u00adlangem Sin\u00adnieren gab. Es sieht, dies wei\u00df man im Inter\u00adnet, so aus:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/musikexpress-06_10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/musikexpress-06_10-225x300.jpg\" alt title=\"musikexpress 06\/10\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2471\" srcset=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/musikexpress-06_10-225x300.jpg 225w, https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/musikexpress-06_10.jpg 280w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\"><\/a><\/p>\n<p>Zu sehen ist, wie man leicht erken\u00adnen kann, ein Kun\u00adst\u00adstoff\u00adman\u00adnequin, her\u00adaus\u00adgeputzt wie ein Hybrid aus der fr\u00fchen Madon\u00adna, der mit\u00adtleren Christi\u00adna Aguil\u00adera und der schreck\u00adlichen Lady Gaga, beschriftet mit der lei\u00adder nur rhetorischen Frage \u201cLohnt sich noch der Weg zum Pop\u00adstar?\u201d, die, wie f\u00fcr Quatschbl\u00e4t\u00adter wie den musik\u00adex\u00adpress \u00fcblich, ungek\u00adl\u00e4rt l\u00e4sst, ob (und warum) sich schon Pop\u00adstar nen\u00adnen darf, wenn man ein\u00admal ein Lied in eine dumm herum\u00adste\u00adhende Kam\u00adera gequ\u00e4kt hat, ob (und warum) Pop damit seine klare Abgren\u00adzung als Beze\u00adich\u00adnung f\u00fcr ein konkretes Genre (genauer: eine Gen\u00adreklas\u00adsi\u00adfizierung) ver\u00adloren hat und wieso, zum Geier, aus\u00adgerech\u00adnet das Aller\u00adwelt\u00adspopquatschblatt musik\u00adex\u00adpress jet\u00adzt seine eigene Berichter\u00adstat\u00adtung nicht mehr allzu leg\u00ader akzep\u00adtieren m\u00f6chte, die (also die Frage) aber dann vom Artikel doch noch kon\u00adterkari\u00adert wird. Nicht n\u00e4m\u00adlich ist die Schm\u00e4hung <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2010\/03\/lady-wer\/\" title=\"Lady wer?\">unkreativ\u00ader Massen\u00adhupf\u00addohlen<\/a> wie besagter <span style=\"font-style:italic\">lady<\/span> das Ziel des mir mit plumpen rhetorischen Tricks schmack\u00adhaft gemacht\u00aden Artikels, son\u00addern vielmehr das Gegen\u00adteil:<\/p>\n<blockquote><p>Erfolg in der Musik ist heute nicht mehr als die direk\u00adte Folge n\u00fcchtern\u00ader Berech\u00adnung \u2013 nicht mehr als n\u00f6tig, nur der finanzielle Gewinn z\u00e4hlt. Sie scheinen ver\u00adschwun\u00adden, die wirk\u00adlichen Stars, die Ver\u00adr\u00fcck\u00adten, Au\u00dfen\u00adseit\u00ader, Aliens \u2013 die sich nicht an beste\u00adhende Regeln hal\u00adten, son\u00addern neue auf\u00adstellen. Doch nun macht sich eine junge Frau aus New York auf, den Gegen\u00adbe\u00adweis anzutreten. Sie ist ver\u00adr\u00fcckt, eine Au\u00dfen\u00adsei\u00adt\u00aderin, sie ist bunt, laut, wild. Sie ist ein Pop\u00adstar, der gr\u00f6\u00dfte unser\u00ader Zeit und ein State\u00adment gegen die kalkulierte Langeweile der Musikin\u00addus\u00adtrie: Lady Gaga.<\/p><\/blockquote>\n<p>Neue Regeln also, dies behauptet der musik\u00adex\u00adpress, stellt Lady Gaga auf. Welche Regeln m\u00f6gen das sein? Unkon\u00adven\u00adtionelles Auftreten etwa? Kon\u00adven\u00adtio\u00adnen sind in der Musik bere\u00adits seit etwa Mitte der 60-er Jahre des vorigen Jahrhun\u00adderts keine Fixw\u00aderte mehr, dies kann\u2019s also nicht sein. Vielle\u00adicht, dass man viel Geld ver\u00addi\u00adenen kann, wenn man nur ein\u00adfach sich mit viel Bedacht von der Kreativ\u00adit\u00e4t der K\u00fcn\u00adstler l\u00e4ngst ver\u00adgan\u00adgener Epochen (lies hier: der 80-er Jahre) inspiri\u00aderen l\u00e4sst und die Quelle (lies hier: Gwen Ste\u00adfani, Madon\u00adna) weise ver\u00adschweigt? Auch das hat man selb\u00adst in der Com\u00adput\u00ader\u00adbranche l\u00e4ngst verin\u00adner\u00adlicht, Apple ist auch bish\u00ader nicht durch Inno\u00adva\u00adtio\u00adnen aufge\u00adfall\u00aden und darf sich trotz\u00addem als ein an Finanzmit\u00adteln nicht armes Unternehmen betra\u00adchtet f\u00fchlen.<\/p>\n<p>So sehr ich auch sin\u00adniere, es f\u00e4llt mir partout nicht ein, welchen beson\u00adderen Aspekt an Lady Gaga, der nicht schon vor ihr l\u00e4ngst etabliert war, die oben\u00addrein auch, anders als etwa Gwen Ste\u00adfani und Madon\u00adna, einiger\u00adma\u00dfen beliebig und aus\u00adtauschbar klin\u00adgende Verse erschallen l\u00e4sst, der Zust\u00e4ndi\u00adge des musik\u00adex\u00adpress\u2019, der, das kann nat\u00fcr\u00adlich auch sein!, vielle\u00adicht auch ein\u00adfach nur trotz besseren Wis\u00adsens ein paar Kr\u00f6ten mit der Hochstil\u00adisierung abge\u00addrosch\u00aden\u00ader Iko\u00adnen zu ver\u00addi\u00adenen gedenkt, was immer\u00adhin auch die wie Kar\u00adnick\u00adel aus dem Boden schie\u00dfende bzw. wie Pilze sich ver\u00admehrende Vielzahl an \u201c40-Jahre-Let-it-be\u201d-Titelseiten inkl. der des aktuellen SPIEGELs erk\u00adl\u00e4ren w\u00fcrde, denn nun genau meint, wenn er begeis\u00adtert behauptet, Pop als Kul\u00adtur der teuer verkauften Wieder\u00adhol\u00adung sei zwar l\u00e4ngst tot (f\u00fcr diese The\u00ado\u00adrie h\u00e4tte ich dann \u00fcbri\u00adgens auch gern mal ein der\u00adart anst\u00e4ndi\u00adges Gehalt bekom\u00admen, aber als ich sie j\u00fcngst ver\u00adbre\u00adit\u00adete, ern\u00adtete ich zwar Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis, jedoch kein\u00ader\u00adlei dar\u00fcber hin\u00adaus gehende G\u00fcter), Lady Gaga als schreck\u00adlich inno\u00adv\u00ada\u00adtive, mod\u00aderne Form des Pop jedoch ger\u00adadezu eine Aus\u00adnah\u00admeer\u00adschei\u00adn\u00adung. Ich werde mir wohl doch selb\u00adst ein Exem\u00adplar zule\u00adgen m\u00fcssen. Schreck\u00adlich, schreck\u00adlich.<\/p>\n<p>(Schreck\u00adlich \u00fcbri\u00adgens auch: Vor eini\u00adgen Tagen sandte mir der <span style=\"font-style:italic\">pre\u00adpaid<\/span>-Mobil\u00adfunkan\u00adbi\u00adeter mein\u00ader Wahl eine Textnachricht, die da besagte, dass seine Ken\u00adnung, die auf der Anzeige\u00adfl\u00e4che entsprechend aus\u00adges\u00adtat\u00adteter Mobil\u00adtele\u00adfone zu erscheinen pflegt, bin\u00adnen weniger Tage, sollte man das Kom\u00admu\u00adnika\u00adtion\u00ads\u00adger\u00e4t aus- und wieder ein\u00adschal\u00adten, ge\u00e4n\u00addert w\u00fcrde. Da ich stets den Besitz von Ungew\u00f6hn\u00adlichem erstrebe, beschloss ich, die also durch Stromver\u00adlust induzierte \u00c4nderung so schnell wie m\u00f6glich hin\u00adauszuz\u00f6gern; und dann, um es ein\u00admal jovial auszu\u00addr\u00fcck\u00aden, vergess ich Rind\u00advieh das Ding unbe\u00adstromt in mein\u00ader Hosen\u00adtasche. Sei\u2019s drum.)<\/p>\n<p>Kaum bekan\u00adnte Fak\u00adten: Wed\u00ader in Licht\u00aden\u00adfels noch in Lud\u00adwigsstadt gibt es ein Gleis 4 zwis\u00adchen den Gleisen 3 und 5 und in Bad Harzburg ste\u00adht eine Fu\u00dfg\u00e4nger\u00adam\u00adpel bl\u00f6d herum, die offen\u00adbar nur mit weni\u00adgen Aus\u00adnah\u00admen gr\u00fcn zeigt und w\u00e4hrend\u00addessen st\u00e4ndig nervt\u00f6\u00adtend tickt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cDie Autoren haben keine Zeit mit Recherchen ver\u00adplem\u00adpert\u201d, so steht\u2019s w\u00f6rtlich in der Wer\u00adbeanzeige f\u00fcr das Non\u00adsens\u00adbuch \u201cDie sex\u00aduellen Fan\u00adtasien der Kohlmeisen\u201d unter Anwen\u00addung ungew\u00f6hn\u00adlich weniger Anglizis\u00admen in der aktuellen Aus\u00adgabe des Fer\u00adn\u00adreisenden\u00admagazins \u201cmobil\u201d. 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(Wer\u00adbung f\u00fcr Bah\u00adn\u00adfahrer, Musik\u00adthe\u00ado\u00adrie f\u00fcr Unbe\u00addarfte)\u2019 weit\u00ader\u00adlesen \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[1,2,7],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-2470","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-persoenliches","category-musikalisches","category-sonstiges"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2470\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2470"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=2470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}