{"id":21562,"date":"2024-01-01T00:01:30","date_gmt":"2023-12-31T23:01:30","guid":{"rendered":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/?p=21562"},"modified":"2024-01-02T22:08:56","modified_gmt":"2024-01-02T21:08:56","slug":"musik-12-2023-favoriten-und-analyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2024\/01\/musik-12-2023-favoriten-und-analyse\/","title":{"rendered":"Musik 12\/2023 \u2014 Favoriten und Analyse"},"content":{"rendered":"<div class=\"seriesmeta\">Dieser Artikel ist Teil 27 von 29 der Serie <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/artikelserien\/jahresrueckblick\/\" class=\"series-33\" title=\"Jahresr\u00fcckblick\">Jahres\u00adr\u00fcck\u00adblick<\/a><\/div><p>Ein Jahr ist vor\u00adbei und ihr wisst, was das hei\u00dft: Die Liste mein\u00ader <span class=\"musik-intro-hervorhebung\">bevorzugten Alben des Jahres<\/span> bedarf wieder eur\u00ader ungeteil\u00adten Aufmerk\u00adsamkeit. Es k\u00f6n\u00adnte das let\u00adzte Mal sein, dass ich es euch so ein\u00adfach mache: Der au\u00dferor\u00addentlich unh\u00f6fliche Konz\u00adern Song\u00adtradr hat 2023 <a href=\"https:\/\/www.vulture.com\/article\/epic-games-bandcamp-sale-layoffs.html\">Band\u00adcamp hal\u00adbiert.<\/a> Ich w\u00fcrde ja gern mit pos\u00adi\u00adtiv\u00aden Aus\u00adsicht\u00aden das Musik\u00adjahr 2023 ver\u00adab\u00adschieden, aber ich kann nicht. Ich kann ein\u00adfach nicht.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span> hat 2023 mit \u201eThe Har\u00admo\u00adny Codex\u201c ein weit\u00aderes viel\u00adger\u00fchmtes Album mit Stampf\u00adpop (na gut: <i>art\u00adpop<\/i>) raus\u00adge\u00adbracht. Die Rezensen\u00adten waren wie \u00fcblich <i>hin und weg<\/i>, weil man Musik von <span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span> (<span class=\"musik-review-bandname\">Steven Wil\u00adson<\/span>!) ja nicht ein\u00adfach ignori\u00aderen <i>darf<\/i>. Ich wollte das Album <i>eigentlich<\/i> selb\u00adst nicht h\u00f6ren (der Vorg\u00e4nger \u201eThe Future Bites\u201c war <i>wirk\u00adlich schlimm<\/i>, aber ich hat\u00adte zu viel Zeit und fasse mich mal kurz: Ich w\u00fcn\u00adschte, Pop\u00admusik w\u00fcrde mich inter\u00adessieren. 2024 werde das \u201eJahr der Popfrauen\u201c, mut\u00adma\u00dfte die \u201eFrank\u00adfurter All\u00adge\u00admeine Son\u00adntagszeitung\u201c im Dezem\u00adber. Das hoffe ich doch ein\u00adfach mal nicht.<\/p>\n<p>Dass es im j\u00fcngst <i>abge\u00adlaufe\u00adnen<\/i> Jahr trotz\u00addem ziem\u00adlich gute Musik gab, sei hier den\u00adnoch nicht ver\u00adschwiegen. Einiges davon, n\u00e4m\u00adlich die jew\u00adeili\u00adgen Alben von <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2023\/02\/kuerzestkritik-uriah-heep-chaos-colour\/\">Uri\u00adah Heep<\/a>, <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2023\/03\/kurzkritik-poil-ueda\/\">PoiL Ueda<\/a>, <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2023\/04\/kurzkritik-scheissediebullen-simulation-eines-guten-lebens\/\">scheissediebullen<\/a> und <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2023\/06\/kurzkritik-sigur-ros-atta\/\">Sig\u00adur R\u00f3s<\/a>, hat\u00adte ich schon fr\u00fcher im Jahr pos\u00adi\u00adtiv bew\u00adertet. Siebzehn weit\u00adere gelun\u00adgene Werke fol\u00adgen im Fol\u00adgen\u00adden. Es m\u00f6ge euch von Nutzen sein.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<ol>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/atsuko-chiba-water-it-feels-like-its-growing.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_atsuko-chiba-water-it-feels-like-its-growing.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Atsuko Chi\u00adba \u2014 Water, It Feels Like It\u2019s Grow\u00ading<\/span>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Atsuko Chi\u00adba<\/span>, der Name ver\u00adr\u00e4t es schon, stam\u00admen aus Mon\u00adtr\u00e9al (Kana\u00adda), sind also mit ein\u00ader flo\u00adri\u00aderen\u00adden Postrock\u00adszene ver\u00adtraut. \u201eWater, It Feels Like It\u2019s Grow\u00ading\u201c ist ihr drittes Stu\u00addioal\u00adbum und war der erste wirk\u00adliche <i>Knaller<\/i> des Jahres. Also nicht im Wortsinne jet\u00adzt.<\/p>\n<p>Ich h\u00f6re <i>weit\u00adge\u00adhend<\/i> Rock\u00admusik mit dem <i>gewis\u00adsen Etwas<\/i>. Adjek\u00adtiv? <i>Tanzbar<\/i>. Das Darge\u00adbotene ist vielschichtig, \u00fcber\u00adall und st\u00e4ndig passiert etwas, aber man schafft es kaum, sich darauf zu konzen\u00adtri\u00aderen, weil der Mahlstrom an Musik rhyth\u00admisch vorantreibt. Nicht innehal\u00adten. Bewe\u00adgen. Die immer noch unter\u00adsch\u00e4tzten <span class=\"musik-review-bandname\">Crip\u00adpled Black Phoenix<\/span> fall\u00aden mir als Ver\u00adgle\u00adich (auf und) ein.<\/p>\n<p>Das Titel\u00adst\u00fcck flie\u00dft zum Abschluss des Albums eher z\u00e4h, jazz-trip\u00adpig aus dem Kopfh\u00f6r\u00ader, ohne dabei Kom\u00adplex\u00adit\u00e4t zu opfern. Ein Album, das sich zu kurz <i>anf\u00fchlt<\/i>. Atsuko Chi\u00adba ist eine Fig\u00adur aus dem japanis\u00adchen Ani\u00adme \u201ePapri\u00adka\u201c (noch so ein japanis\u00adch\u00ader Name) von 2006. Ich mag keine Ani\u00admes. Die Musik ist aber gut.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B0BFRXZ7FB?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/249315108\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/atsukochiba.bandcamp.com\/album\/water-it-feels-like-its-growing\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/hong-faux-desolation-years.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_hong-faux-desolation-years.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Hong Faux \u2014 Des\u00ado\u00adla\u00adtion Years<\/span>\n<p>Hong, so sagt\u2019s der Wis\u00adsenss\u00adchatz, sei unter anderem eine Marienk\u00e4fer\u00adart. <span class=\"musik-review-bandname\">Hong Faux<\/span>, ein falsch\u00ader Marienk\u00e4fer also? Das schwedis\u00adche Quar\u00adtett dieses Namens spielt jeden\u00adfalls eine Musik der\u00adjeni\u00adgen Art, die mit Marienk\u00e4fern wenig gemein hat.<\/p>\n<p>Irref\u00fchrend ist auch der Beginn von \u201eDes\u00ado\u00adla\u00adtion Years\u201c, des aktuellen Albums der vier Her\u00adren, denn das, was ich zun\u00e4chst f\u00fcr grol\u00adlen\u00adden Ston\u00ader hielt, geht sp\u00e4ter \u00fcber in <i>gut gemacht\u00aden<\/i> Indie\u00adrock mit mitunter mehrstim\u00admigem Pow\u00aderge\u00adsang. Yeah. Die \u201eVISIONS\u201c zitiert die <span class=\"musik-review-bandname\">Foo Fight\u00aders<\/span> (offen\u00adsichtlich in \u201eStarkiller\u201c), <span class=\"musik-review-bandname\">Clutch<\/span> (mag ich) und <span class=\"musik-review-bandname\">Queens of the Stone Age<\/span> (haben auch so ihre Momente) als Ein\u00adfl\u00fcsse. Dem zu wider\u00adsprechen liegt mir fern. \u201eDes\u00ado\u00adla\u00adtion Years\u201c, \u201etrost\u00adlose Jahre\u201c \u2014 der Titel deutet erdi\u00adge Kl\u00e4nge an und daran man\u00adgelt es hier nicht. Trock\u00adene Musik f\u00fcr die trock\u00adene W\u00fcste. Bl\u00f6d, dass ich diese Rezen\u00adsion im Win\u00adter zu Ende bringe. Aber das Album behalte ich ja noch etwas l\u00e4nger; im Som\u00admer k\u00f6n\u00adnte ich es noch mal brauchen.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Desolation-Years-Hong-Faux\/dp\/B0CMTT8XQF\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/273097604\">TIDAL<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/mspaint-post-american.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_mspaint-post-american.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">MSPAINT \u2014 Post-Amer\u00adi\u00adcan<\/span>\n<p>Wenn man <span class=\"musik-review-bandname\">MSPAINT<\/span> hei\u00dft, dann muss man wahrschein\u00adlich genau so was machen wie die Musik\u00adgruppe gle\u00adichen Namens aus Mis\u00adsis\u00adsip\u00adpi, die von sich behauptet, sie w\u00fcrde \u201eTanzpunk\u201c her\u00advor\u00adbrin\u00adgen. Auf ihrem iro\u00adnisch \u201ePost-Amer\u00adi\u00adcan\u201c genan\u00adnten 2023er Album ist davon auch tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich etwas zu h\u00f6ren, wobei der Tanz- dem Punk\u00adfak\u00adtor \u00fcber\u00adge\u00adord\u00adnet scheint.<\/p>\n<p>Sich\u00ader: Es gibt w\u00fctende Gitar\u00adren und zorni\u00adgen Gesang (oft vielmehr: Gerufe), aber der Rezensent (= ich) erwis\u00adcht sich doch \u00f6fter beim Mitwip\u00adpen als beim Sitz\u00adpogo. Das wirk\u00adlich gro\u00dfar\u00adtige \u201eDelete It\u201c, eins dieser Lieder, an denen ich mich immer noch vergebens sattzuh\u00f6ren ver\u00adsuche, ist eins von zwei Liedern auf diesem Album, auf denen Gast\u00admusik\u00ader zu h\u00f6ren sind \u2014 in \u201eDelete It\u201c ist es <span class=\"musik-review-bandname\">Ian Shel\u00adton<\/span>, S\u00e4nger der Post-Hard\u00adcore-Com\u00adbo <span class=\"musik-review-bandname\">Mil\u00adi\u00adtarie Gun<\/span>, auf \u201eDecap\u00adi\u00adtat\u00aded Real\u00adi\u00adty\u201c singt <span class=\"musik-review-bandname\">Pierce Jor\u00addan<\/span> der mir bis\u00adlang unbekan\u00adnten <span class=\"musik-review-bandname\">Soul Glo<\/span>. Eine gewisse stilis\u00adtis\u00adche Strin\u00adgenz ist dabei erkennbar, \u201eFree From the Sun\u201c etwa glaube ich schon zuvor auf dem\u00adsel\u00adben Album so \u00e4hn\u00adlich geh\u00f6rt zu haben, aber das macht ja nichts, so lange es gut ist. In der Tat schw\u00e4cheln <span class=\"musik-review-bandname\">MSPAINT<\/span> auf \u201ePost-Amer\u00adi\u00adcan\u201c kaum, son\u00addern gehen <i>gut ab<\/i>. Das haben sie dem Mal\u00adpro\u00adgramm voraus.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B0BW9QYHBX?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/277847837\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/mspainthattiesburg.bandcamp.com\/album\/post-american\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/shem-iii.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_shem-iii.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Shem \u2014 III<\/span>\n<p>Das (ja, huch!) dritte Stu\u00addioal\u00adbum des Stuttgarter Psy\u00adche\u00addel\u00adic-Kollek\u00adtivs <span class=\"musik-review-bandname\">Shem<\/span> \u2014 dessen Band\u00adcamp\u00adseite witziger\u00adweise \u201eShem\u00adtrails\u201c hei\u00dft, hehe, wegen Chem\u00adtrails \u2014 m\u00f6ge die j\u00e4hrliche Dosis Postrock ein\u00adleit\u00aden. Zwar spielt es nicht das alte Laut-leise-Spiel mit, doch ist die instru\u00admen\u00adtale Reise (im fast dreim\u00adin\u00fcti\u00adgen \u201eLamen\u00adtum\u201c, lei\u00adder aus\u00adge\u00adblendet mit einem bl\u00f6\u00adden <i>fade-out<\/i>, gibt es erst\u00admals text\u00adlosen Gesang, eben\u00adso im abschlie\u00dfen\u00adden \u201eRefugium\u201c) von Gitar\u00adren getra\u00adgen.<\/p>\n<p>Die unklare Anzahl an Musik\u00adern (es han\u00addelt sich immer\u00adhin um ein \u201eKollek\u00adtiv\u201c) r\u00fchrt kr\u00e4ftig im Topf der \u201eKos\u00admis\u00adchen Musik\u201c, bedi\u00adent sich dabei aber mod\u00adern\u00ader Mit\u00adtel. Der H\u00f6r\u00ader wird mitgenom\u00admen auf eine Klan\u00adgreise in den (men\u00adtal\u00aden) Wolken, nat\u00fcr\u00adlich hat man das schon mal geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Das Album ist unter 40 Minuten lang, es <i>f\u00fchlt sich<\/i> nicht l\u00e4nger an als eine halbe Stunde. Schade eigentlich.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/shemtrails.bandcamp.com\/album\/iii\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/when-plagues-collide-an-unbiblical-paradigm.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_when-plagues-collide-an-unbiblical-paradigm.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">When Plagues Col\u00adlide \u2014 An Unbib\u00adli\u00adcal Par\u00ada\u00addigm<\/span>\n<p>2023 erschienen manche gar nicht mal \u00fcble Alben, die in irgen\u00addeine Met\u00adal\u00adcorespielart einzu\u00adsortieren sind. Dazu z\u00e4hlen Alben wie \u201eSil\u00adhou\u00adettes of Dis\u00adgust\u201c von <span class=\"musik-review-bandname\">Down\u00adfall of Gaia<\/span>, das hier sep\u00ada\u00adrat aufzuf\u00fchren mir nur meine Faul\u00adheit ver\u00adbi\u00adetet, noch viel mehr aber lohnt sich ein Blick auf das europ\u00e4is\u00adche Aus\u00adland. Deutsche Musikalben wer\u00adden hierzu\u00adlande schon viel zu aus\u00adf\u00fchrlich gew\u00fcrdigt.<\/p>\n<p>2016 fan\u00adden <i>aus\u00adgerech\u00adnet<\/i> in Bel\u00adgien f\u00fcnf, nun, Musik\u00ader zusam\u00admen, um gemein\u00adsam Ger\u00e4usche her\u00advorzubrin\u00adgen, die gemein\u00adhin als \u201eSym\u00adphon\u00adic Death\u00adcore\u201c, \u201esin\u00adfonis\u00adch\u00ader Todeskern\u201c also, etiket\u00adtiert wer\u00adden. \u201eSym\u00adphon\u00adic Death\u00adcore\u201c muss man sich unge\u00adf\u00e4hr wie fol\u00adgt vorstellen: Man wohnt einem klas\u00adsis\u00adchen Konz\u00adert mit gro\u00dfem Orch\u00adester bei, hat aber in einem Ohr einen dieser uns\u00e4glichen Ohrsteck\u00ader, in dem ein Met\u00adal\u00adgi\u00adtar\u00adrist stun\u00adden\u00adlang das\u00adselbe Riff spielt, begleit\u00adet von einem Schlagzeuger, der Hum\u00admeln im Hin\u00adtern hat und <i>wirk\u00adlich w\u00fctend<\/i> auf seine Exfre\u00adundin ist, deren neuen Fre\u00adund er in Form eines Fotos auf seine Felle gek\u00adlebt hat. Kurz nach Beginn des Konz\u00aderts springt Bat\u00adman aus dem\u00adjeni\u00adgen Par\u00adal\u00adlelu\u00adni\u00adver\u00adsum, in dem er seit 50 Jahren Ket\u00adten\u00adrauch\u00ader und \u00fcberdies leicht erk\u00e4l\u00adtet ist, auf die B\u00fchne und ver\u00adsucht ein st\u00f6r\u00adrisches, jedoch taub\u00ads\u00adtummes Kind dazu zu bewe\u00adgen, endlich mal sein Zim\u00admer aufzur\u00e4u\u00admen.<\/p>\n<p>Dieser Art von Musik, zumal deren Inter\u00adpret \u201eWenn Pla\u00adgen kol\u00adli\u00addieren\u201c hei\u00dft, kommt eine anstren\u00adgende Gesamt\u00adsi\u00adt\u00adu\u00ada\u00adtion wie die, in der die Welt sich im Zeitrah\u00admen der Auf\u00adnahme und der Ver\u00f6f\u00adfentlichung von \u201eAn Unbib\u00adli\u00adcal Par\u00ada\u00addigm\u201c (so hei\u00dft deren zweites Album) befand, freilich zupass und dem Ver\u00adfass\u00ader dieser Zeilen eben\u00adso; gele\u00adgentlich zieht es mich ja dazu, mich aus dem Kopfh\u00f6r\u00ader anbr\u00fcllen zu lassen. Das abschlie\u00dfende \u201eIn alle stilte\u201c (das ist Aus\u00adl\u00e4ndisch und hei\u00dft \u201eIn aller Stille\u201c) macht es mit seinem beina\u00adhe melodis\u00adchen Wesen und dem dazu erz\u00e4hlten Text (es mag Fl\u00e4misch sein, das kann ich nicht) fast kaputt; aber eben nur fast.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Unbiblical-Paradigm-When-Plagues-Collide\/dp\/B0C4CV477J\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/280740596\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/whenplaguescollide.bandcamp.com\/album\/an-unbiblical-paradigm\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vertonen-einige-schadstoffe.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_vertonen-einige-schadstoffe.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Ver\u00adto\u00adnen \u2014 Einige Schad\u00adstoffe<\/span>\n<p>Ich halte nicht viel von der Ver\u00adwen\u00addung des schreck\u00adlichen Begriffs <i>Liefern<\/i> im Zusam\u00admen\u00adhang mit musikalis\u00adchen oder son\u00adsti\u00adgen k\u00fcn\u00adst\u00adlerischen Werken, denn zwar <i>liefert<\/i> mir ein Bote bisweilen neue Schallplat\u00adten, die K\u00fcn\u00adstler selb\u00adst <i>liefern<\/i> jedoch nur sel\u00adten. Das ist auch nicht ihre Auf\u00adgabe.<\/p>\n<p>Daher werde ich hier auch nicht auf die For\u00admulierung zur\u00fcck\u00adgreifen, die Helen Scars\u00addale Agency <i>lief\u00adere<\/i> zuver\u00adl\u00e4s\u00adsig v\u00f6l\u00adlig kaputte Musik, obwohl ich diesen Ein\u00addruck bere\u00adits <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2023\/01\/musik-12-2022-favoriten-und-analyse\/\">seit Jan\u00adu\u00adar 2023<\/a> mit mir herum\u00adtrage. Mit <span class=\"musik-review-bandname\">Ver\u00adto\u00adnen<\/span> \u2014 so nen\u00adnt sich ein Avant\u00adgarde\u00admusik\u00ader aus Chica\u00adgo nicht ganz grund\u00adlos, obwohl ich nicht so genau wei\u00df, <i>was<\/i> er eigentlich ver\u00adtont \u2014 hat die \u201cAgency\u201d einen weit\u00aderen Musik\u00ader im Pro\u00adgramm, der v\u00f6l\u00adlig kaputte Musik her\u00advor\u00adbringt. Gut, was habe ich von einem Album auch erwartet, das \u201eEinige Schad\u00adstoffe\u201c hei\u00dft?<\/p>\n<p>Aufgenom\u00admen wurde das Album 2022, ver\u00f6f\u00adfentlicht wurde es trotz\u00addem erst im April 2023. Als Musikin\u00adstru\u00admente kom\u00admen ein Syn\u00adthe\u00adsiz\u00ader, Fel\u00addauf\u00adnah\u00admen, Kurzwellenger\u00e4te und Alt\u00admet\u00adall zum Ein\u00adsatz. Was <i>ver\u00adtont<\/i> wurde, ver\u00admag ich nicht zu beurteilen; Banau\u00adsen w\u00fcr\u00adden jet\u00adzt \u201cganz klar ein Autoun\u00adfall\u201d schreiben, aber ich bin ja kein Banause, son\u00addern <i>mag Krach<\/i>. Das Album sei eine Hom\u00admage an die klas\u00adsis\u00adche Phase des Indus\u00adtri\u00adal Noise, erz\u00e4hlt der Pres\u00adse\u00adtext (welche Presse auch immer man mit dieser Art von Musik erre\u00adichen will). Das kann dur\u00adchaus sein. Bezug genom\u00admen wird unter anderem auf <span class=\"musik-review-bandname\">Throb\u00adbing Gris\u00adtle<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Mau\u00adr\u00adizio Bianchi<\/span>. Dem kann ich nicht wider\u00adsprechen. \u201eEinige Schad\u00adstoffe\u201c ist ein Album mit lose struk\u00adturi\u00aderten Ger\u00e4uschen, das mich \u00fcberdies mitunter an \u201eRav\u00advi\u00advan\u00addo\u201c von <span class=\"musik-review-bandname\">Faust<\/span> denken l\u00e4sst. Ab und zu gibt es Sprach\u00adfet\u00adzen, die zu ver\u00adste\u00adhen ich ger\u00adade zu ein\u00adgenom\u00admen von der auf mich ein\u00adpras\u00adsel\u00adnden Atmo\u00adsph\u00e4re bin. V\u00f6l\u00adlig kaputt. Gro\u00dfar\u00adtig.<\/p>\n<p>Das Album gibt es nur als Down\u00adload und auf Kas\u00adsette. Passt.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/helenscarsdale.bandcamp.com\/album\/einige-schadstoffe\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/orsak-oslo-in-irons.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_orsak-oslo-in-irons.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Orsak:Oslo \u2014 In Irons<\/span>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Orsak:Oslo<\/span> ist eine Musik\u00adgruppe aus, nun ja, haupt\u00ads\u00e4ch\u00adlich Oslo. \u201eOrsak\u201c ist Schwedisch und hei\u00dft Ursache oder Grund. Ich finde, Oslo ist ein akzept\u00adabler Grund.<\/p>\n<p>Die Gruppe hei\u00dft also gar nicht so selt\u00adsam wie ihre St\u00fccke. Auf dem zweit\u00aden Stu\u00addioal\u00adbum \u201eIn Irons\u201c set\u00adzen <span class=\"musik-review-bandname\">Orsak:Oslo<\/span> ihre auf 13 EPs und dem Deb\u00fc\u00adtal\u00adbum begonnene Tra\u00addi\u00adtion, ihre Lieder zu num\u00admerieren (und das nicht mal kon\u00adse\u00adquent), jeden\u00adfalls fort: Die f\u00fcnf St\u00fccke hei\u00dfen \u201e068 The Swell\u201c, \u201e079 Dutchman\u2019s Wake (Part I)\u201c, \u201e069 In What Way Are You Dif\u00adfer\u00adent\u201c, \u201e078 The Mute (Part II)\u201c und \u201e074 Hadal Blue\u201c. Angenom\u00admen, es w\u00e4re hier eine gewisse Chronolo\u00adgie verewigt, was Sinn erg\u00e4be (auf der Deb\u00fct-EP war Num\u00admer 8 drauf), geb\u00fchrt den Musik\u00adern schon wegen ihrer Pro\u00adduk\u00adtiv\u00adit\u00e4t meine Hochachtung.<\/p>\n<p>Zu h\u00f6ren ist, die L\u00e4nge (\u201eHadal Blue\u201c schafft es als mit Abstand l\u00e4ng\u00adstes St\u00fcck auf nahezu 17 Minuten Laufzeit) k\u00f6n\u00adnte es ver\u00adrat\u00aden haben, keine gew\u00f6hn\u00adliche All\u00adt\u00adagsmusik. Die vier Her\u00adren haben tief ins Kraut\u00adglas gegrif\u00adf\u00aden und pr\u00e4sen\u00adtieren zu vortr\u00ade\u00adf\u00adflich poltern\u00addem Bass und dem guten, alten Motorik\u00adbeat mal <i>klas\u00adsis\u00adche<\/i> <span class=\"musik-review-bandname\">Can<\/span>-Rem\u00adi\u00adniszen\u00adzen, mal gitar\u00adrenori\u00aden\u00adtierten Postrock \u00e1 la <span class=\"musik-review-bandname\">Mog\u00adwai<\/span>. Zur Ver\u00adan\u00adschaulichung: \u201e079 Dutchman\u2019s Wake (Part I)\u201c ist zu einem nen\u00adnenswerten Teil ein ver\u00adsiertes Gitar\u00adren\u00adso\u00adlo, das dem psy\u00adche\u00addelis\u00adchen Grund\u00admo\u00adtiv nicht etwa zuwider\u00adl\u00e4uft, son\u00addern es vielmehr unter\u00adstre\u00adicht. Texte gibt es kaum, sieht man von etwas mit\u00adten\u00addrin Gesproch\u00aden\u00adem ab, auf das ich aber nicht geachtet habe, weil ich zu sehr damit besch\u00e4ftigt war, mich von der Wirkung ein\u00adnehmen zu lassen. Andere nehmen Dro\u00adgen, ich h\u00f6re solche Musik. Legal\u00adize it.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Irons-Vinyl-LP-Orsak-Oslo\/dp\/B0BZ325PGD\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/281947641\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/orsakoslo.bandcamp.com\/album\/in-irons\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/mutoid-man-mutants.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_mutoid-man-mutants.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Mutoid Man \u2014 Mutants<\/span><br>\n<span class=\"musik-review-lyrics\">I\u2019m in love with my grave\u00adkeep\u00ader \/ I said, \u201cHey, make that hole deep\u00ader\u201d<\/span> (Grave\u00adyard Love)\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Mutoid Man<\/span> ist der Name ein\u00ader dreik\u00f6p\u00adfi\u00adgen und sech\u00adsarmi\u00adgen New York\u00ader <i>super\u00adgroup<\/i>, beste\u00adhend aus Mit\u00adgliedern von <span class=\"musik-review-bandname\">Cave In<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Con\u00adverge<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">High On Fire<\/span>. Die schon oft gese\u00adhene Beset\u00adzung (Gitarre\/Gesang, Schlagzeug, Bass) deutet, ver\u00adbun\u00adden mit den Stamm\u00adbands der Musik\u00ader, v\u00f6l\u00adlig zu Recht in eine gewisse stilis\u00adtis\u00adche Rich\u00adtung: Met\u00adal\u00adcore, Punk, <i>irgend\u00adwie so<\/i>; und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich: Wirbel\u00adnde Gitar\u00adren\u00adl\u00e4ufe tra\u00adgen auf \u201eMutants\u201c kom\u00adplexe Rock\u00admusik mit Bewe\u00adgungswillen.<\/p>\n<p><i>Im Inter\u00adnet<\/i> wurde geschrieben, der Musik von <span class=\"musik-review-bandname\">Mutoid Man<\/span> fehle eigentlich nur noch <span class=\"musik-review-bandname\">Mike Pat\u00adton<\/span>. Stimmt schon; zumal manche Lieder auch das richtige Ma\u00df an Witz aufweisen, etwa das ein\u00adgangs zitierte \u201eGrave\u00adyard Love\u201c.<\/p>\n<p>Mir gef\u00e4llt \u00fcbri\u00adgens das Cover\u00adbild. Es ist so far\u00adben\u00adfroh und energiere\u00adich wie das Geh\u00f6rte <i>und<\/i> es hat sog\u00adar was mit dem Titel des Albums zu tun. Zum er\u00f6ff\u00adnen\u00adden St\u00fcck \u201eCall of the Void\u201c gibt es ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wdQFzJIG-dU\">selt\u00adsames Musikvideo<\/a>, es legt nicht die schlecht\u00adeste Grund\u00adlage f\u00fcr den Kon\u00adsum von \u201eMutants\u201c. Ein Album f\u00fcr diejeni\u00adgen Momente, in denen quirliger Gitar\u00adrenkrach das Einzige ist, was den Tag noch ret\u00adten k\u00f6n\u00adnte.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck sind die Wei\u00adh\u00adnachtsm\u00e4rk\u00adte erst mal wieder vor\u00adbei.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Mutants-Mutoid-Man\/dp\/B0C159W67C\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/278616969\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/mutoidman.bandcamp.com\/album\/mutants\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/kvelertak-endling.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_kvelertak-endling.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Kvel\u00ader\u00adtak \u2014 Endling<\/span>\n<p>\u201e<span class=\"musik-review-bandname\">Kvel\u00ader\u00adtak<\/span> aus Nor\u00adwe\u00adgen spie\u00adlen instru\u00admen\u00adtal\u00aden Hardrock\u201c wollte ich eigentlich schreiben, aber dann set\u00adzte nach schlap\u00adpen vier Minuten der S\u00e4nger ein. Also noch mal von vorn: <span class=\"musik-review-bandname\">Kvel\u00ader\u00adtak<\/span> aus Nor\u00adwe\u00adgen tourten vor ein\u00ader Weile unter anderem mit <span class=\"musik-review-bandname\">Mutoid Man<\/span> und spie\u00adlen \u2014 insofern kaum \u00fcber\u00adraschend \u2014 <i>ganz nor\u00admalen<\/i> Hardrock mit Met\u00adal- und Punkan\u00adlei\u00adhen. Ich habe keine Ahnung, worum es in den nor\u00adwegis\u00adchsprachi\u00adgen Tex\u00adten geht. Hof\u00adfentlich nicht um Schweinkram, <a href=\"https:\/\/blabbermouth.net\/news\/kvelertak-announces-new-album-endling\">ange\u00adblich<\/a> um his\u00adtorische und zeit\u00adgen\u00f6s\u00adsis\u00adche ster\u00adbende V\u00f6lk\u00ader in Nor\u00adwe\u00adgen. Gutes textlich\u00ades Motiv f\u00fcr eine Hardrock\u00adband.<\/p>\n<p>Zumin\u00add\u00adest in der ersten H\u00e4lfte des Albums dominiert der instru\u00admen\u00adtale Bestandteil der Musik deut\u00adlich, dann kommt der\u00adjenige Aspekt zum Tra\u00adgen, der die Auf\u00adnahme in diese Liste zur Folge hat\u00adte: <span class=\"musik-review-bandname\">Kvel\u00ader\u00adtak<\/span> <i>rock\u00aden<\/i>, und das wirk\u00adlich gut mit ordentlich <i>groove<\/i>. Ein- und aus\u00adge\u00adblendet wird das Album mit einem Rauschen, was immer\u00adhin weniger bl\u00f6d als das heutzu\u00adtage immer noch \u00fcbliche blo\u00dfe Aus\u00adblenden ist. Hin\u00adsichtlich der Instru\u00admente, die hier zum Ein\u00adsatz kom\u00admen, ste\u00adht diversen Gitar\u00adren auch ein Ban\u00adjo (\u201eD\u00f8genik\u00adtens Kvad\u201c) zur Seite. Das am\u00fcsiert mich.<\/p>\n<p>\u201eTanzbar\u201c sei \u201eEndling\u201c, las ich ander\u00adswo, und ich kann ja sog\u00adar zu Walz\u00ader nicht tanzen und bew\u00aderte das daher erst mal nur als Infor\u00adma\u00adtion.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Endling-Kvelertak\/dp\/B0C25TCNG6\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/284604680\">TIDAL<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/bolt-05.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_bolt-05.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">[ B O L T ] \u2014 ( 0 5 )<\/span>\n<p>Die Wieder\u00adent\u00addeck\u00adung der Langsamkeit ist in hek\u00adtis\u00adchen Zeit\u00aden wie den unsri\u00adgen von so gro\u00dfer Wichtigkeit wie sel\u00adten zuvor. Da kom\u00admen die Duis\u00adburg\u00ader von <span class=\"musik-review-bandname\">[ B O L T ]<\/span> mit ihrem 2023er Album \u201e( 0 5 )\u201c ger\u00adade recht.<\/p>\n<p>Die ver\u00adhal\u00adtene Perkus\u00adsion schon zu Beginn des Albums (\u201e[ 3 2 ]\u201c, die St\u00fccke tra\u00adgen nicht chro\u00adnol\u00ado\u00adgisch sortierte Num\u00admern und sel\u00adten zus\u00e4t\u00adzliche Titel) tr\u00fcgt: Haupt\u00ads\u00e4ch\u00adlich spie\u00adlen die drei Her\u00adren \u2014 zwei am Bass, ein\u00ader am Schlagzeug \u2014 \u201eBlack Drone Met\u00adal\u201c, das ein Genre sein soll und ein biss\u00adchen wie eine Fr\u00fch\u00adlingsver\u00adsion von <span class=\"musik-review-bandname\">Sunn O)))<\/span> klingt. Die Leerze\u00adichen im Gesamten sind so tre\u00adf\u00adfend, dass die Musik\u00ader <i>eigentlich<\/i> alles \u00dcbrige auch weglassen k\u00f6n\u00adnten. Das von mir als Kern\u00adst\u00fcck des Albums iden\u00adti\u00adfizierte \u201e[ 3 7 ]\u201c, fast 22 Minuten lang, w\u00e4re in <i>nor\u00admaler<\/i> Geschwindigkeit wahrschein\u00adlich radiokom\u00adpat\u00adi\u00adbel (wenn auch sich\u00ader nicht \u2011tauglich), den\u00adnoch w\u00fcrde ich nichts k\u00fcrzen oder beschle\u00adu\u00adni\u00adgen wollen. Das St\u00fcck \u2014 <i>das Album<\/i> \u2014 klingt wie ein Som\u00admer\u00admor\u00adgen nach dem Krieg, ein \u201eschiz\u00ado\u00adphrenes Szenario\u201c (Mike Langer). <span class=\"musik-review-bandname\">Den\u00adnis Strillinger<\/span> trom\u00admelt in die kako\u00adphonis\u00adche Dystopie hinein, die die ger\u00adade abge\u00adzo\u00adge\u00adnen Mar\u00ado\u00addeure von der einst bl\u00fchen\u00adden Stadt, die in den Melo\u00addi\u00aden noch zu erah\u00adnen ist, \u00fcbrig gelassen haben.<\/p>\n<p>Irgend\u00adwo in der Musik sei ein Zeichen der Hoff\u00adnung zu find\u00aden, wort\u00adsalatiert der Pres\u00adse\u00adtext (haha, welche Presse?) zum Album. Dieses Zeichen kommt sp\u00e4t (\u201e[ 4 0 ] \/ Petite fleur des champs\u201c), aber es kommt mit Wucht: Hin\u00adter dem schlep\u00adpen\u00adden Dr\u00f6h\u00adnen singt und fl\u00fcstert <span class=\"musik-review-bandname\">Sura Sol<\/span>, die ich immer\u00adhin bis\u00adlang auch nicht kan\u00adnte, f\u00fcr mich aus Abmis\u00adchgr\u00fcn\u00adden schw\u00ader Ver\u00adst\u00e4ndlich\u00ades, doch sch\u00f6n Klin\u00adgen\u00addes, in mir unbekan\u00adnter Sprache. Mit Gesang hat\u00adte ich an dieser Stelle nicht gerech\u00adnet, aber er <i>passt<\/i>. Das Lied klingt san\u00adft, beina\u00adhe sakral, aus und geht ins eben\u00adso ruhig begin\u00adnende let\u00adzte St\u00fcck \u201e[ 2 9 ]\u201c \u00fcber. Die Ruhe nach dem Sturm mag keine Aufre\u00adgung. Das kann ich ver\u00adste\u00adhen. Nach etwa zwei Minuten entschlie\u00dft sich \u201e[ 2 9 ]\u201c dann aber doch dazu, den Mitwipp- und Mit\u00adnick\u00adfak\u00adtor zu vervielfachen. Vie\u00adlen Dank. Sch\u00f6nes Album, sch\u00f6nes Ende.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/285845539\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/wearebolt.bandcamp.com\/album\/0-5\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/akira-sakata-toshimaru-nakamura-raiga-hayashi-kinjo-no-tabibito.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_akira-sakata-toshimaru-nakamura-raiga-hayashi-kinjo-no-tabibito.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Aki\u00adra Saka\u00adta, Toshi\u00admaru Naka\u00admu\u00adra, Raiga Hayashi \u2014 Kin\u00adjo no Tabibito<\/span>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">Aki\u00adra Saka\u00adta<\/span> (Alt\u00adsax\u00adophon und Klar\u00adinette) ist ein Free-Jazz-Musik\u00ader, <span class=\"musik-review-bandname\">Toshi\u00admaru Naka\u00admu\u00adra<\/span> (Mis\u00adch\u00adpult) ist ein Impro\u00advi\u00adsa\u00adtion\u00ads\u00admusik\u00ader und <span class=\"musik-review-bandname\">Raiga Hayashi<\/span> ist \u2014 dar\u00fcber schweigt die Wikipedia \u2014 zumin\u00add\u00adest hier ein Schlagzeuger. Zu dritt nah\u00admen die drei Japan\u00ader vor ein paar Monat\u00aden unter anderem das Album \u201eKin\u00adjo no Tabibito\u201c auf, das man wahrschein\u00adlich unge\u00adf\u00e4hr \u8fd1\u6240 \u306e\u65c5\u4eba schreiben <i>sollte<\/i>, was unge\u00adf\u00e4hr \u201eReisende in der Nach\u00adbarschaft\u201c bedeutet.<\/p>\n<p>Die Ton\u00adqual\u00adit\u00e4t erin\u00adnert nicht zuf\u00e4l\u00adlig an eine Livesi\u00adt\u00adu\u00ada\u00adtion: Aufgenom\u00admen wur\u00adden bei\u00adde St\u00fccke, die \u00fcberdies \u201e1st Set\u201c und \u201e2nd Set\u201c hei\u00dfen, am 5. M\u00e4rz <i>live<\/i> in Tokio. Das hier ver\u00adwen\u00addete Mis\u00adch\u00adpult weist die Beson\u00adder\u00adheit auf, dass es keine exter\u00adnen Eing\u00e4nge hat, so dass das son\u00adstige Gespielte eben nicht <i>gemis\u00adcht<\/i> wird, son\u00addern vielmehr ein Spiel mit elek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adchen Kl\u00e4n\u00adgen betrieben wird. <a href=\"https:\/\/daily.bandcamp.com\/lists\/toshimaru-nakamura-discography-list\">Auf Band\u00adcamp<\/a> gibt es einen (englis\u00adchsprachi\u00adgen) Artikel \u00fcber das Instru\u00adment (bzw. das Eben-nicht-Instru\u00adment), den weit\u00ader zu zitieren m\u00f6glicher\u00adweise den Rah\u00admen dieses Textes spren\u00adgen w\u00fcrde, weshalb ich darauf verzichte.<\/p>\n<p>Die im Titel des Albums erw\u00e4h\u00adnte Reise f\u00fchrt \u00fcber hol\u00adpri\u00adgen Unter\u00adgrund, stelle ich fest: Auf die Ohren gibt es vor allem hek\u00adtis\u00adchen Instru\u00admen\u00adtal\u00adjazz, wor\u00fcber <span class=\"musik-review-bandname\">Aki\u00adra Saka\u00adta<\/span> gele\u00adgentlich eine japanis\u00adchsprachige Geschichte murmelt. Man sehe mir nach, dass ich die Texte beim H\u00f6ren nicht sofort zu \u00fcber\u00adset\u00adzen imstande war. Es ist den Musik\u00adern zu w\u00fcn\u00adschen, dass in der <i>Nach\u00adbarschaft<\/i> Jazz zumin\u00add\u00adest nicht uner\u00adw\u00fcn\u00adscht ist. Ich mag Jazz.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/meenna.bandcamp.com\/album\/kinjo-no-tabibito\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/kraan-zoup.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_kraan-zoup.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Kraan \u2014 Zoup<\/span>\n<p>Zu den weni\u00adgen angenehmen Din\u00adgen, die 2023 passiert sind, geh\u00f6rt auch, dass viele der <i>Alten<\/i> gezeigt haben, dass sie <i>es<\/i> musikalisch immer noch <i>k\u00f6n\u00adnen<\/i>. Die deut\u00adlich ver\u00adj\u00fcngte Mannschaft von <span class=\"musik-review-bandname\">Gong<\/span> brachte eben\u00adso ein neues <i>ganz gutes<\/i> Album <i>raus<\/i> wie die deutsche Krautrock\u00adle\u00adgende <span class=\"musik-review-bandname\">Guru Guru<\/span>, die immer noch den \u201eElek\u00adtrolurch\u201c auf ihren Alben schwin\u00adgen.<\/p>\n<p>Deren Weg\u00adbe\u00adgleit\u00ader und Land\u00adsleute von <span class=\"musik-review-bandname\">Kraan<\/span>, die es \u2014 zehn Jahre Pause eingeschlossen \u2014 auch schon seit 1970 gibt, scheinen aber noch eben\u00adso hun\u00adgrig zu sein, so dass es 2023 zu einem neuen Album namens \u201eZoup\u201c kam. Das hei\u00dft Suppe, glaube ich. Das Cover\u00adbild ver\u00adste\u00adhe ich nicht. Gibt es Vogel\u00adsuppe? Zutat\u00aden: <span class=\"musik-review-bandname\">Soft Machine<\/span>, <span class=\"musik-review-bandname\">Car\u00ada\u00advan<\/span>, ein paar Ess\u00adl\u00f6f\u00adfel <span class=\"musik-review-bandname\">Camel<\/span> (\u201ePlain Vanil\u00adla\u201c) und eine Prise AOR (\u201eTwist\u00aded\u201c).<\/p>\n<p>Wie bei einem guten Ein\u00adtopf k\u00f6n\u00adnen die Musik\u00ader hier insofern wenig falsch machen, denn sie bleiben bei ihrem bew\u00e4hrten Konzept. Die einge\u00adbrock\u00adte Suppe auszul\u00f6f\u00adfeln s\u00e4t\u00adtigt nicht, aber schmeckt. Ich w\u00fcn\u00adsche guten Appetit.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Zoup-Kraan\/dp\/B0CL1BTFYZ\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/321688778\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/kraan.bandcamp.com\/album\/zoup\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/citrus-citrus-albedo-massima.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_citrus-citrus-albedo-massima.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Cit\u00adrus Cit\u00adrus \u2014 Albe\u00addo Mas\u00adsi\u00adma<\/span>\n<p>Wie es der Titel des Albums f\u00fcr uns Viel\u00adgereiste schon vorschl\u00e4gt, ist <span class=\"musik-review-bandname\">Cit\u00adrus Cit\u00adrus<\/span> eine Musik\u00adgruppe aus Ital\u00adien, auf \u201eAlbe\u00addo Mas\u00adsi\u00adma\u201c zu f\u00fcn\u00adft. Die Plat\u00adten\u00adfir\u00adma Sula\u00adtron Records, bekan\u00adnt f\u00fcr aller\u00adlei Psy\u00adche\u00addelis\u00adches, <a href=\"https:\/\/www.sulatron.com\/xoshop\/vinyl\/citrus-citrus-albedo-massima-lp-dl.html\">hat Hin\u00adter\u00adgrund\u00adin\u00adfor\u00adma\u00adtio\u00adnen<\/a> <i>(31. Dezem\u00adber 2023: zurzeit lei\u00adder im Urlaub\u00adsmodus)<\/i> zum Titel des Albums (es geht um Pome\u00adlos) f\u00fcr diejeni\u00adgen, die Triv\u00adia sam\u00admeln, doch erfasst es das Musikalis\u00adche kaum.<\/p>\n<p>Das Album <i>rotiert<\/i> ger\u00adade bei mir wie eine Pome\u00adlo im Mix\u00ader, als frisch\u00ader Ein\u00addruck klebt an mir wie eine matschige Frucht ein wahrer Smooth\u00adie aus Indi\u00aden (eine Sitar ist zu h\u00f6ren), Griechen\u00adland und 70er-Hardrock, Orgel inklu\u00adsive. Gesun\u00adgen (wenig) wird auf Englisch, was ich gut finde, weil ich den Klang der ital\u00adienis\u00adchen Sprache noch nie mochte und auch weit\u00ader\u00adhin nicht mag. In \u201eFetonte\u201c mache ich gar ein wenig Krautrock aus, Mar\u00adco Buf\u00adfet\u00adtis Schlagzeug treibt hier ein musikalis\u00adches Kalei\u00addoskop voran. Fetonte ist der ital\u00adienis\u00adche Name von Phaethon, einem Sohn der griechis\u00adchen Son\u00adneng\u00f6t\u00adtin Eos. Iro\u00adnis\u00adcher\u00adweise klingt <i>dieses<\/i> St\u00fcck \u00fcber\u00adhaupt nicht griechisch. Das ist in Ord\u00adnung.<\/p>\n<p>Eine wahrlich vit\u00ada\u00adm\u00adin\u00adre\u00adiche Mis\u00adchung tis\u00adchen <span class=\"musik-review-bandname\">Cit\u00adrus Cit\u00adrus<\/span> hier auf.<br>\nNicht schlecht geeignet f\u00fcr kalte Abende.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Albedo-Massima-Vinyl-LP-Citrus\/dp\/B0CMZM9M7F\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/328697743\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/citruscitrus.bandcamp.com\/album\/albedo-massima\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/princess-thailand-golden-frames.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_princess-thailand-golden-frames.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Princess Thai\u00adland \u2014 Gold\u00aden Frames<\/span>\n<p>Apro\u00adpos gute Musik\u00adgrup\u00adpen aus sprach\u00adlich benachteiligten L\u00e4n\u00addern: <span class=\"musik-review-bandname\">Princess Thai\u00adland<\/span> ist ein (klar, was auch son\u00adst?) franz\u00f6\u00adsis\u00adches Quar\u00adtett, deren S\u00e4n\u00adgerin erfreulicher\u00adweise eben\u00adfalls auf Englisch singt; wobei Gesang in dem <i>genre<\/i>, in dem Princess Thai\u00adland sich herumtreiben, ein gewagtes Wort ist. Auf dem weit\u00aden Feld zwis\u00adchen Post\u00adpunk und Noise, zwis\u00adchen <span class=\"musik-review-bandname\">Sav\u00adages<\/span> und <span class=\"musik-review-bandname\">Son\u00adic Youth<\/span> qua\u00adsi, tanzen sie einen Reigen, von dem Daniel Thomas von der \u201eVISIONS\u201c (6 von 12 Punk\u00adten) ganz schwindlig gewor\u00adden ist.<\/p>\n<p>Die lakonisch vor\u00adge\u00adtra\u00adge\u00adnen Vokalbeitr\u00e4ge \u2014 mal sin\u00adgend, sel\u00adten (\u201eImper\u00ada\u00adtor\u201c) raunend, oft eher ener\u00adgisch sprechend, wie\u2019s sich in der Stil\u00adrich\u00adtung eben geh\u00f6rt \u2014 f\u00fcgen sich indes ins Gesamte ein. W\u00fcten\u00addes Schlagzeug und grol\u00adlen\u00adder Bass leg\u00aden das Fun\u00adda\u00adment des Gewohn\u00adten, das \u00dcbrige ist mal nerv\u00f6s\u00ader Krach, mal von san\u00adfter\u00ader Art, aber trotz des ver\u00admeintlich <i>auserz\u00e4hlten<\/i> Stils (wenig\u00adstens mich) musikalisch beein\u00addruck\u00adend. Gele\u00adgentlich wer\u00adden Motive wieder aufge\u00adgrif\u00adf\u00aden, das freut den Rezensen\u00adten, der son\u00adst mitunter den Ein\u00addruck hat, dass das eigene Ged\u00e4cht\u00adnis nicht mehr das beste sei. Es belegt, dass zumin\u00add\u00adest Wieder\u00aderken\u00adnen noch funk\u00adtion\u00adiert. Die Lieder k\u00f6n\u00adnten l\u00e4nger sein, aber das ist ja fast immer so.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/317936708\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/atantreverduroi.bandcamp.com\/album\/princess-thailand-golden-frames\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/seven-impale-summit.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_seven-impale-summit.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Sev\u00aden Impale \u2014 Sum\u00admit<\/span>\n<p>Noch mal Jazz, damit ihr euch nicht unter\u00adfordert f\u00fchlt, und schon wieder was aus Nor\u00adwe\u00adgen und mit griechis\u00adchen Sagengestal\u00adten: <span class=\"musik-review-bandname\">Sev\u00aden Impale<\/span> sind sechs Musik\u00ader mit klas\u00adsis\u00adchem und\/oder Jaz\u00adzhin\u00adter\u00adgrund, die nach \u201eCon\u00adtra\u00adpas\u00adso\u201c von 2016 mit \u201eSum\u00admit\u201c 2023 <i>endlich<\/i> ein neues Album \u201eraus\u00adge\u00adbracht\u201c haben. Enthal\u00adten sind vier St\u00fccke namens \u201eHunter\u201c, \u201eHydra\u201c, \u201eIkaros\u201c und \u201eSisyphos\u201c. Aus welch\u00ader Sage Hunter stammt, wei\u00df ich nicht. Vielle\u00adicht ist ja auch der Kom\u00admis\u00adsar aus den Micky-Maus-Geschicht\u00aden gemeint.<\/p>\n<p>Die Stilzusam\u00admen\u00adfas\u00adsung \u201eJazz\u201c ist allerd\u00adings auch <a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?albumId=21039&amp;content=review\">zu kurz gegrif\u00adf\u00aden:<\/a> \u201eAvant-Prog-Anlei\u00adhen und die jazz\u00adig einge\u00adf\u00e4rbten Arrange\u00adments (\u2026) brachiale Met\u00adal-Riffs (\u2026) Ston\u00ader Rock-Momente\u201c, <span class=\"musik-review-bandname\">Motorpsy\u00adcho<\/span> passt als Ver\u00adgle\u00adich schon. Der Schlagzeuger spielt ange\u00adblich auch <i>schon wieder<\/i> irgend\u00adwo auf diesem Album Ban\u00adjo. Geh\u00f6rt habe ich davon nichts. Das ist gut, ich finde den Klang von Ban\u00adjos n\u00e4m\u00adlich schei\u00dfe.<\/p>\n<p>Hier aber finde ich fast alles gut. Nur \u201eSisyphos\u201c, das let\u00adzte und mit etwas \u00fcber 13 Minuten auch l\u00e4ng\u00adste der vier St\u00fccke, pl\u00e4tschert etwas ent\u00adt\u00e4uschend (\u201eleicht opti\u00admistisch klin\u00adgend\u201c, <a href=\"https:\/\/www.metal.de\/reviews\/seven-impale-summit-483550\/\">metal.de<\/a>, aber das h\u00e4tte es hier nicht gebraucht) aus, das gibt Abz\u00fcge in der B\u2011Note. Die A\u2011Note ist trotz\u00addem immer noch \u00fcberzeu\u00adgend und gibt eine Empfehlung aus.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Summit-Seven-Impale\/dp\/B0C2QDB9DP\/?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/285588936\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/sevenimpale.bandcamp.com\/album\/summit\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/frankie-and-the-witch-fingers-data-doom.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_frankie-and-the-witch-fingers-data-doom.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">Frankie and The Witch Fin\u00adgers \u2014 Data Doom<\/span>\n<p>Wenn ein Musikpro\u00adjekt beliebiger Gr\u00f6\u00dfe sich schon \u201eFrankie and The Witch Fin\u00adgers\u201c nen\u00adnt, dann erwartet unsere\u00adins <i>(also: erwarte ich)<\/i> ein Min\u00addest\u00adma\u00df an Unter\u00adhal\u00adtungswert vom Darge\u00adbote\u00adnen. Und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich: \u201eData Doom\u201c, das neueste Album des US-amerikanis\u00adchen Quar\u00adtetts dieses Namens, macht <i>Spa\u00df<\/i>. Dass es textlich \u2014 mehr oder weniger \u2014 um die zusam\u00admen\u00adbrechende Zivil\u00adi\u00adsa\u00adtion unser\u00ader Zeit geht, ste\u00adht dem nicht ent\u00adge\u00adgen. Man kann den Nieder\u00adgang der Men\u00adschheit bedauern und dabei trotz\u00addem tanzen. Gut, au\u00dfer mir. Ich kann ja nicht tanzen.<\/p>\n<p>\u00dcber sich selb\u00adst sagt die Band (oder l\u00e4sst die Band sagen, man \u2014 also ich \u2014 wei\u00df es nicht), sie sei \u201ea con\u00adstant source of pri\u00admor\u00addial groove\u201c, also \/&nbsp;eine st\u00e4ndi\u00adge Quelle des urspr\u00fcnglichen Grooves\/. Das ist nicht hil\u00adfre\u00adich. <i>Das Inter\u00adnet<\/i> zieht <span class=\"musik-review-bandname\">King Crim\u00adson<\/span> als Ver\u00adgle\u00adich her\u00adan, wegen des Sax\u00ado\u00adphonein\u00adsatzes in \u201eBurn Me Down\u201c, aber auch das trifft den Kern nicht. Vielle\u00adicht ver\u00adsuche ich es doch mal mit Stilzuschrei\u00adbun\u00adgen: Desert (<span class=\"musik-review-bandname\">ZZ Top<\/span>?) und Ston\u00ader Rock wer\u00adden hier ver\u00adm\u00e4hlt mit Funk (\u201eMild Davis\u201c, passender Titel auch) und erstaunlich <i>klas\u00adsis\u00adchem<\/i> Rock\u2019n\u2019Roll. Ich gehe davon aus, ich sollte mir diese Gruppe ein\u00admal live anse\u00adhen. Ich ver\u00admute, ich h\u00e4tte Spa\u00df.<\/p>\n<p>Ein Wer\u00admut\u00adstr\u00f6pfchen (obwohl: ich <i>mag<\/i> Wer\u00admut): Das Album ist etwas zu kurz und wird am Ende lang\u00adweilig aus\u00adge\u00adblendet. Aber der Weg bis dahin gef\u00e4llt.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-hoerproben\">Rein\u00adh\u00f6ren:<\/span> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Data-Doom-Frankie-Witch-Fingers\/dp\/B0C8C1VXYG?tag=hirnfi20-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Amazon.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/tidal.com\/browse\/album\/288583346\">TIDAL<\/a>, <a href=\"https:\/\/frankieandthewitchfingers.bandcamp.com\/album\/data-doom\">Bandcamp.com<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><span class=\"musik-review-album-cover\"><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/david-eugene-edwards-hyacinth.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Vorschau_david-eugene-edwards-hyacinth.jpg\" class=\"musik-review-album-covr1\"><\/a><\/span><span class=\"musik-review-album-titel\">David Eugene Edwards \u2014 Hyacinth<\/span>\n<p>F\u00fcr Fre\u00adunde der Musik von <span class=\"musik-review-bandname\">Nick Cave<\/span> sei \u201eHyacinth\u201c, das aktuelle Album von <span class=\"musik-review-bandname\">David Eugene Edwards<\/span> (auch bei und mit der Gruppe <span class=\"musik-review-bandname\">Woven Hand<\/span> aktiv), geeignet, riet man mir. Diese Gruppe enth\u00e4lt mit\u00adtler\u00adweile auch mich, daher h\u00f6rte ich mal rein.<\/p>\n<p><span class=\"musik-review-bandname\">David Eugene Edwards<\/span> sei ein sehr religi\u00f6s\u00ader Coun\u00adtry\u00admusik\u00ader, erk\u00adl\u00e4rte mir <i>das Inter\u00adnet<\/i>. Ich finde religi\u00f6sen Coun\u00adtry zwar schei\u00dfe, kann hier aber beruhigt ver\u00admelden, dass <i>das Inter\u00adnet<\/i> mit Gen\u00adrezuschrei\u00adbun\u00adgen fast so schlecht umge\u00adhen kann wie der Musikjour\u00adnal\u00adis\u00admus. Auf seinem ersten Soloal\u00adbum, n\u00e4m\u00adlich diesem hier, wer\u00adden tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich nur am Rande Chris\u00adten\u00adtum und Coun\u00adtry gestreift, vielmehr gibt es sonoren Exper\u00adi\u00admen\u00adtal-Folk mit geringer Instru\u00admen\u00adtierung, im Fokus ste\u00adhen elek\u00adtro\u00adn\u00adis\u00adche Perkus\u00adsion und die ver\u00adst\u00e4rk\u00adte (nicht verz\u00ader\u00adrte) Gitarre, ins Ohr. Keine Ahnung, ob Gast\u00admusik\u00ader zu h\u00f6ren sind oder ob der K\u00fcn\u00adstler alle Instru\u00admente selb\u00adst einge\u00adspielt hat, die <a href=\"https:\/\/davideugeneedwards.bandcamp.com\/album\/hyacinth\">Band\u00adcamp\u00adseite<\/a> zum Album schweigt dazu und eine schnelle Recherche blieb erfol\u00adg\u00adlos.<\/p>\n<p>Ich h\u00f6re \u2014 ja \u2014 <span class=\"musik-review-bandname\">Nick Cave<\/span> (\u201eBright Boy\u201c), aber auch <span class=\"musik-review-bandname\">Leonard Cohen<\/span> und bisweilen (\u201eLion\u00adi\u00adsis\u201c) auch <span class=\"musik-review-bandname\">Sis\u00adters of Mer\u00adcy<\/span>. Gute Ref\u00aderen\u00adzen. \u201eHyacinth\u201c wolle \u201emit dem Herzen ergr\u00fcn\u00addet wer\u00adden\u201c, <a href=\"http:\/\/www.musikreviews.de\/reviews\/2023\/David-Eugene-Edwards\/Hyacinth\/\">schrieb<\/a> ander\u00adswo Dominik Maier. Dem kann ich nicht wider\u00adsprechen. Das Album schlie\u00dft mit \u201eThe Cuck\u00adoo\u201c, ein\u00ader Cov\u00aderver\u00adsion eines Folkklas\u00adsik\u00aders, wie aber\u00admals <i>das Inter\u00adnet<\/i> (dies\u00admal wohl zutr\u00ade\u00adf\u00adfend) mitzuteilen wei\u00df. Ein sch\u00f6nes Ende, dem einzig neg\u00ada\u00adtiv zu attestieren ist, dass es <i>viel zu fr\u00fch<\/i> kommt. Die Zeit verge\u00adht mit \u201eHyacinth\u201c im Ohr erschreck\u00adend schnell.<\/p>\n<p>Aber man kann es ja dann ein\u00adfach noch mal von vorn h\u00f6ren.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<hr>\n<p>Das soll\u2019s erst mal gewe\u00adsen sein. Wie immer gilt: Alben, die ich str\u00e4flich ver\u00adnach\u00adl\u00e4s\u00adsigt haben k\u00f6n\u00adnte, sind als Kom\u00admen\u00adtar gern willkom\u00admen. Chee\u00adrio.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"seriesmeta\">Dieser Artikel ist Teil 27 von 29 der Serie <a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/artikelserien\/jahresrueckblick\/\" class=\"series-33\" title=\"Jahresr\u00fcckblick\">Jahres\u00adr\u00fcck\u00adblick<\/a><\/div><p>Ein Jahr ist vor\u00adbei und ihr wisst, was das hei\u00dft: Die Liste mein\u00ader bevorzugten Alben des Jahres bedarf wieder eur\u00ader ungeteil\u00adten Aufmerk\u00adsamkeit. Es k\u00f6n\u00adnte das let\u00adzte Mal sein, dass ich es euch so ein\u00adfach mache: Der au\u00dferor\u00addentlich unh\u00f6fliche Konz\u00adern Song\u00adtradr hat 2023 Band\u00adcamp hal\u00adbiert. Ich w\u00fcrde ja gern mit pos\u00adi\u00adtiv\u00aden Aus\u00adsicht\u00aden das Musik\u00adjahr 2023 ver\u00adab\u00adschieden, \u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2024\/01\/musik-12-2023-favoriten-und-analyse\/\" class=\"more-link\">\u2018Musik 12\/2023 \u2014 Favoriten und Analyse\u2019 weit\u00ader\u00adlesen \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[14,17],"tags":[],"series":[33],"class_list":["post-21562","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kaufbefehle","category-musikkritik","series-jahresrueckblick"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/social.tchncs.de\/@hirnfick_20\/111677521714502548","error":""},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"20b76ee8c1b544d3861e6af4fd25a3b3","server":"vg02.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/20b76ee8c1b544d3861e6af4fd25a3b3"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21562"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21562\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21562"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=21562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}