{"id":11467,"date":"2016-06-08T01:05:02","date_gmt":"2016-06-07T23:05:02","guid":{"rendered":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/?p=11467"},"modified":"2016-06-08T01:58:59","modified_gmt":"2016-06-07T23:58:59","slug":"kurz-angemerkt-zur-diesjaehrigen-europameisterschaft-im-maennerfussball","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2016\/06\/kurz-angemerkt-zur-diesjaehrigen-europameisterschaft-im-maennerfussball\/","title":{"rendered":"Kurz angemerkt zur diesj\u00e4hrigen Europameisterschaft im M\u00e4nnerfu\u00dfball"},"content":{"rendered":"<p>Bei allem Zynis\u00admus, den ich bei The\u00admen wie diesem zur Schau zu stellen pflege: Mein Wun\u00adsch nach fr\u00fchzeit\u00adigem \u2014 hihi \u2014 Auss\u00adchei\u00adden der Mannschaft, die <em>unsere<\/em> Fu\u00dfball\u00adfre\u00adunde zum Sieg gr\u00f6len zu wollen scheinen, hat nicht im Ger\u00ading\u00adsten etwas damit zu tun, dass ich deren <em>hob\u00adby<\/em> nicht teile. Ich teile auch das <em>hob\u00adby<\/em> des Musik\u00admachens nicht und w\u00fcn\u00adsche eini\u00adgen mein\u00ader favorisierten Musik\u00ader den\u00adnoch noch eine lange weit\u00adere Kar\u00adriere. Mein Wun\u00adsch hat vielmehr mit <a href=\"https:\/\/www.juris.de\/jportal\/portal\/page\/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA160501052&amp;cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp\">dieser<\/a> Regelung zu tun:<\/p>\n<blockquote><p>Die Ord\u00adnungs\u00e4mter w\u00e4gen (\u2026) f\u00fcr jeden Einzelfall zwis\u00adchen dem beson\u00adderen \u00f6ffentlichen Inter\u00adesse an den Fu\u00dfball\u00adspie\u00adlen und dem Schutz der Nachtruhe ab.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Freizeit\u00adgestal\u00adtung ein\u00ader bedauer\u00adlicher\u00adweise viel zu laut\u00aden Min\u00adder\u00adheit bekommt somit einen rechtlichen Son\u00adder\u00adsta\u00adtus, der es dieser Min\u00adder\u00adheit erlaubt, ent\u00adge\u00adgen jedem Anstands\u00adge\u00adbot Unbeteiligten nach Herzenslust \u2014 im Rah\u00admen der Geset\u00adze und son\u00adsti\u00adgen Verord\u00adnun\u00adgen abz\u00fcglich des Gr\u00f6lver\u00adbots \u2014 aus Frust (Spiel ver\u00adloren), Freude (Spiel gewon\u00adnen) oder son\u00adstiger Stim\u00admung (Alko\u00adhol) in ihrem per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Lebens\u00adbere\u00adich (nicht schalldichte Woh\u00adnung) auch zur Schlafen\u00adszeit auf die Ner\u00adven zu gehen. <em>Wenn das alle machen w\u00fcr\u00adden!<\/em> Stun\u00adden\u00adlange Autoko\u00adr\u00adsos mit Hup\u00adkonz\u00aderten nach gewonnenen Schachturnieren. Viel\u00adstim\u00admige \u201cPoooooooost!\u201d-Ch\u00f6re aus betrunk\u00ade\u00adnen Kehlen auf nahezu allen inl\u00e4ndis\u00adchen Fernsehkan\u00e4len bei Erscheinen ein\u00ader neuen Son\u00adder\u00adbrief\u00admarke. D\u00e4m\u00adlich\u00ades Glock\u00adenge\u00adbim\u00admel im ganzen Ort, weil das heilige Buch ein\u00ader kleinen Gruppe sek\u00adtieren\u00adder Spin\u00adner vorschreibt, dass sie bittesch\u00f6n jet\u00adzt ihrem Her\u00adrn f\u00fcr die Ermor\u00addung seines Sohnes danken sollen. Moment, entschuldigt \u2014 ich bin in der Zeile ver\u00adrutscht.<\/p>\n<p>Mir wurde mit\u00adgeteilt, es sei <em>asozial<\/em> von mir, den Sports\u00adfre\u00adun\u00adden den aus\u00adgelebten Spa\u00df an ihrem gemein\u00adsamen Inter\u00adesse nicht zu g\u00f6n\u00adnen. Aber das ist nicht wahr, eine solche Freude g\u00f6nne ich jedem. Was ich aber nicht jedem g\u00f6nne, ist es, mir mit seinem Nis\u00adchen\u00adin\u00adter\u00adesse nach\u00adhaltig die Ruhe zu nehmen. Ich finde Fu\u00dfball min\u00addestens \u00fcber\u00adfl\u00fcs\u00adsig, das macht mich aber noch nicht asozial; sobald ich mich ein\u00ader gr\u00f6\u00dferen Men\u00adschen\u00adgruppe anschlie\u00dfe und mit dieser gemein\u00adsam mit der Stra\u00dfen\u00adbahn fahre, beim Zusteigen von Fu\u00dfball\u00adfans \u201cFu\u00dfball ist schei\u00dfe\u201d br\u00fclle und dazu v\u00f6l\u00adlig tak\u00adt\u00adfremd klatsche, w\u00e4hrend ein\u00ader aus der Gruppe ihnen vor die F\u00fc\u00dfe kotzt, <em>dann<\/em> k\u00f6n\u00adnen wir \u00fcber das mit der Asozial\u00adit\u00e4t gern noch ein\u00admal sprechen.<\/p>\n<p>Das <i>hob\u00adby<\/i> der meis\u00adten Men\u00adschen ist mir egal. Meinetwe\u00adgen k\u00f6n\u00adnen sie, bei aller Tier\u00adliebe, in ihrer Freizeit Schweinen die Haut abziehen und eine Sex\u00adpuppe daraus n\u00e4hen. Ich kann nur <em>ganz gut<\/em> darauf verzicht\u00aden, dass sie nachts vor meinem Fen\u00adster laut und schief \u201cSex mit Schweine\u00adhaut, scha\u00adlalalala!\u201d sin\u00adgen. Nicht, weil ich sex\u00aduelle Merk\u00adw\u00fcrdigkeit\u00aden aus kon\u00adser\u00adv\u00ada\u00adtiv\u00aden Erw\u00e4\u00adgun\u00adgen her\u00adaus doof f\u00e4nde, son\u00addern, weil ich es f\u00fcr eine Tugend halte, ab und zu auch mal die Fresse zu hal\u00adten, und Men\u00adschen, die diese ihnen fehlende Tugend \u00fcberkom\u00adpen\u00adsieren, nicht zu den mir lieb\u00adsten z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Der Fu\u00dfball, die Ver\u00adb\u00e4nde, die Mannschaften und die Meis\u00adter\u00adschaft an sich sind mir her\u00adzlich egal. Es ist die Aura an men\u00adschlich\u00ader Debil\u00adit\u00e4t, die sie umgibt, die sich ohne merk\u00adliche Ein\u00adbu\u00dfen an Leben\u00adsqual\u00adit\u00e4t ent\u00adbehren lie\u00dfe.<\/p>\n<p>Freut euch leise, ihr Pflau\u00admen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei allem Zynis\u00admus, den ich bei The\u00admen wie diesem zur Schau zu stellen pflege: Mein Wun\u00adsch nach fr\u00fchzeit\u00adigem \u2014 hihi \u2014 Auss\u00adchei\u00adden der Mannschaft, die unsere Fu\u00dfball\u00adfre\u00adunde zum Sieg gr\u00f6len zu wollen scheinen, hat nicht im Ger\u00ading\u00adsten etwas damit zu tun, dass ich deren hob\u00adby nicht teile. Ich teile auch das hob\u00adby des Musik\u00admachens nicht \u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/2016\/06\/kurz-angemerkt-zur-diesjaehrigen-europameisterschaft-im-maennerfussball\/\" class=\"more-link\">\u2018Kurz ange\u00admerkt zur diesj\u00e4hri\u00adgen Europameis\u00adter\u00adschaft im M\u00e4n\u00adner\u00adfu\u00dfball\u2019 weit\u00ader\u00adlesen \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11467","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-persoenliches"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11467","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11467"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11467\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11467"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11467"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11467"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/tuxproject.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=11467"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}