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            "title": "It It Anita \u2013 Social Dodger // Tro\u0308ge und Schweine",
            "content_html": "<p><a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti.jpg\&quot;" data-wpel-link="internal"><img decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-120x114.jpg\" alt=\"Noch fu\u0308nf Minuten, Mutti!\" width=\"120\" height=\"114\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-24077\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-120x114.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-300x285.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-768x731.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-730x694.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti.jpg 862w\" sizes=\"(max-width: 120px) 100vw, 120px\"></a></p>\n<p>Es ist Montag. Programmieren, lese ich, bereite <em>dank</em> des Siegeszuges der \u201eKI\u201c, deretwegen niemand mehr so recht irgendwelche technischen Zusammenh\u00e4nge verstehen will und daher kann, <a href="\&quot;https://www.stvn.sh/writing/programming-still-sucks-fqffhyp\&quot;" data-wpel-link="internal">keinen Spa\u00df mehr.</a> Man steht an Deck und die Puppe brennt. Fr\u00fcher gab es wenigstens noch Handb\u00fccher f\u00fcr so was.</p>\n<p>Man wird <em>Menschen wie uns</em> noch mal sehr vermissen.</p>\n<p>(Quasi dazu auch die Probleml\u00f6sung des Monats: Dateien unter Windows 3.11 von einer CD kopieren mit Fortschrittsbalken? <a href="\&quot;https://bruchbach2.wordpress.com/2026/05/09/winwps-plus-calxp-und-386er-game/\&quot;" data-wpel-link="internal">Klappt.</a>)</p>\n<p>Nabelschau: Im Herbst \u2013 mit der kommenden Kommunalwahl \u2013 wird das seit 2009 laufende Experiment, was wohl passiert, wenn man <em>einen wie mich</em> in die Politik reinl\u00e4sst, einigerma\u00dfen ergebnisreich zu Ende gehen. Irgendwo im Internet hatte ich das zum Thema ver\u00f6ffentlicht, was eigentlich mein Buch \u00fcber Kommunalpolitik werden sollte, aber dann doch nur zur Brosch\u00fcre gereicht hat. Ein freundlicher Herr aus der sog. <em>Blogosph\u00e4re</em> hat den Text rechtzeitig gelesen und ihn als <em>zu kryptisch</em> befunden, um ihn aus der Nische in die Allgemeinheit zu bef\u00f6rdern, daher mache ich das jetzt auch nicht. Ich belasse es stattdessen bei einer kurzen Zusammenfassung: Wer glaubt, er k\u00f6nne in der Politik etwas (d.h. die Politik) nennenswert ver\u00e4ndern, und daher sich in selbige einzubringen versucht, der wird sich auf manche Blessur und gro\u00dfe Entt\u00e4uschungen einstellen m\u00fcssen. Am Ende der Tr\u00f6ge ist immer noch so viel Schwein \u00fcbrig.</p>\n<p>(Apropos: \u00dcstra, der ma\u00dfgebliche Nahverkehrsbetreiber in Hannover, <a href="\&quot;https://schwerdtfegr.wordpress.com/2026/05/06/der-hannoeversche-nahverkehrtbetreiber-uestra/\&quot;" data-wpel-link="internal">klaue Wohnungslosen Geld</a>, lese ich im Internet. Diese \u201eVerkehrswende\u201c, von der alle verz\u00fcckt reden, die sie sich leisten k\u00f6nnen: das ist sie <em>nicht</em>. Immerhin: f\u00fcr die marode Infrastruktur werden <a href="\&quot;https://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-langenfeld/20260509/282364046299840\&quot;" data-wpel-link="internal">Politikerautos zu schwer.</a> \u2013 Tr\u00fcber Gedanke: <em>Was</em> sagt es eigentlich \u00fcber <em>wen</em> aus, dass die Regierung gepanzert unterwegs sein m\u00f6chte?)</p>\n<p>Fu\u00dfballinteressierte Kreise klagten <em>im Internet</em> (d.h. in <em>meinen</em> \u201esozialen Medien\u201c), eine mir bis dahin aus verschiedenen Gr\u00fcnden unbekannte Website zum Fu\u00dfballgucken sei <a href="\&quot;https://www.11freunde.de/international/champions-league/dazn-und-dfl-gewinnen-vor-gericht-schlag-gegen-tv-piraten-und-illegale-fussballuebertragungen-a-ecb00044-d63e-4743-888c-704d043f9af5\&quot;" data-wpel-link="internal">gesperrt worden.</a> Ich kannte die dort erw\u00e4hnte Website zuvor nicht, stelle aber ohne den geringsten Anflug von \u00dcberraschung fest, dass der \u201egro\u00dfe Schlag gegen die Pay-TV-Piraterie\u201c (ebd.) vollst\u00e4ndig in Rauch aufgeht, wenn man davon absieht, sich auf die ohnehin <em>fragw\u00fcrdigen</em> DNS-Server seines Zugangsanbieters zu verlassen. Keine Ahnung, wem damit jetzt geholfen ist. Den Aktion\u00e4ren vielleicht.</p>\n<p>Hilft jedenfalls meiner Laune <em>(Sehn|sucht, die: menschlichster der Makel)</em>: Musik.</p>\n<a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/it-it-anita-social-dodger-troege-und-schweine/\&quot;" data-wpel-link="internal"><img decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FxsyfkI6J9JI%2Fhqdefault.jpg\" alt=\"YouTube Video\"></a><br> <a href="\&quot;https://youtu.be/xsyfkI6J9JI\&quot;" target="\&quot;_blank\&quot;" data-wpel-link="internal">Dieses Video auf YouTube ansehen</a>.<br>\n<p>Guten Morgen.</p>\n<hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/it-it-anita-social-dodger-troege-und-schweine/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/5c9f58f5f2764cc3b185fc358b8b0081\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Es ist Montag. Programmieren, lese ich, bereite dank des Siegeszuges der \u201eKI\u201c, deretwegen niemand mehr so recht irgendwelche technischen Zusammenh\u00e4nge verstehen will und daher kann, keinen Spa\u00df mehr. Man steht an Deck und die Puppe brennt. Fr\u00fcher gab es wenigstens noch Handb\u00fccher f\u00fcr so was.\nMan wird Menschen wie uns noch mal sehr vermissen.\n(Quasi dazu auch die Probleml\u00f6sung des Monats: Dateien unter Windows 3.11 von einer CD kopieren mit Fortschrittsbalken? Klappt.)\nNabelschau: Im Herbst \u2013 mit der kommenden Kommunalwahl \u2013 wird das seit 2009 laufende Experiment, was wohl passiert, wenn man einen wie mich in die Politik reinl\u00e4sst, einigerma\u00dfen ergebnisreich zu Ende gehen. Irgendwo im Internet hatte ich das zum Thema ver\u00f6ffentlicht, was eigentlich mein Buch \u00fcber Kommunalpolitik werden sollte, aber dann doch nur zur Brosch\u00fcre gereicht hat. Ein freundlicher Herr aus der sog. Blogosph\u00e4re hat den Text rechtzeitig gelesen und ihn als zu kryptisch befunden, um ihn aus der Nische in die Allgemeinheit zu bef\u00f6rdern, daher mache ich das jetzt auch nicht. Ich belasse es stattdessen bei einer kurzen Zusammenfassung: Wer glaubt, er k\u00f6nne in der Politik etwas (d.h. die Politik) nennenswert ver\u00e4ndern, und daher sich in selbige einzubringen versucht, der wird sich auf manche Blessur und gro\u00dfe Entt\u00e4uschungen einstellen m\u00fcssen. Am Ende der Tr\u00f6ge ist immer noch so viel Schwein \u00fcbrig.\n(Apropos: \u00dcstra, der ma\u00dfgebliche Nahverkehrsbetreiber in Hannover, klaue Wohnungslosen Geld, lese ich im Internet. Diese \u201eVerkehrswende\u201c, von der alle verz\u00fcckt reden, die sie sich leisten k\u00f6nnen: das ist sie nicht. Immerhin: f\u00fcr die marode Infrastruktur werden Politikerautos zu schwer. \u2013 Tr\u00fcber Gedanke: Was sagt es eigentlich \u00fcber wen aus, dass die Regierung gepanzert unterwegs sein m\u00f6chte?)\nFu\u00dfballinteressierte Kreise klagten im Internet (d.h. in meinen \u201esozialen Medien\u201c), eine mir bis dahin aus verschiedenen Gr\u00fcnden unbekannte Website zum Fu\u00dfballgucken sei gesperrt worden. Ich kannte die dort erw\u00e4hnte Website zuvor nicht, stelle aber ohne den geringsten Anflug von \u00dcberraschung fest, dass der \u201egro\u00dfe Schlag gegen die Pay-TV-Piraterie\u201c (ebd.) vollst\u00e4ndig in Rauch aufgeht, wenn man davon absieht, sich auf die ohnehin fragw\u00fcrdigen DNS-Server seines Zugangsanbieters zu verlassen. Keine Ahnung, wem damit jetzt geholfen ist. Den Aktion\u00e4ren vielleicht.\nHilft jedenfalls meiner Laune (Sehn|sucht, die: menschlichster der Makel): Musik.\n Dieses Video auf YouTube ansehen.\nGuten Morgen.\nQuelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2026-05-11T08:30:22+02:00",
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            "title": "Relikt Ehe",
            "content_html": "<p>Ich bin ein gro\u00dfer Freund des rhetorischen Kniffs, anst\u00f6\u00dfige Thesen an den Beginn eines Beitrags zu stellen. Dann h\u00f6ren einem die Menschen wenigstens mal zu. Hier ist meine heutige These: Die Berliner Jusos haben Recht.</p>\n<p>\u201eAber tux0r, ausgerechnet die Jusos? <em>Die</em> Jusos? Warum denn <em>das</em>?\u201c h\u00f6re ich euch im Geiste schon fragen, brauche wahrscheinlich dringend Therapie f\u00fcr diese Stimmen in meinem Kopf <a href="\&quot;https://web.archive.org/web/20260501090941/https://www.berliner-zeitung.de/article/angriff-auf-das-heteropatriarchat-spd-nachwuchs-will-die-ehe-abschaffen-10033652\&quot;" data-wpel-link="internal">und antworte</a> trotzdem:</p>\n<blockquote>\n<p>Aus Sicht der Jungsozialisten ist die Zivilehe ein Relikt, das \u201epatriarchische Machtstrukturen\u201c verst\u00e4rkt und die individuelle Freiheit durch ihren Anspruch auf Dauerhaftigkeit einschr\u00e4nkt.</p>\n</blockquote>\n<p>Die \u201eBerliner Zeitung\u201c, traditionell ein Blatt, das weltanschaulich und auch sonst nicht unbedingt dort zu finden ist, wo ich zu finden bin, wirkt gewohnt emp\u00f6rt, ich hingegen wirke zustimmend, st\u00e4rkt doch <em>die Zivilehe</em> nicht nur irgendwelche <em>Strukturen</em>, sondern diskriminiert sie auch <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2017/06/kurz-notiert-zur-seltsamen-idee-von-der-ehe-fuer-alle/\&quot;" data-wpel-link="internal">bis heute</a> weniger langweilige Auffassungen vom Leben und der Liebe. Die (absichtlich?) falsch betitelte \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c endet bekanntlich sp\u00e4testens im \u00a7 1306 BGB, mithin dort, wo die Ehe f\u00fcr mehr als zwei Menschen beg\u00f6nne, lie\u00dfe man sie denn zu, und in einer Zeit, in der man f\u00fcr das Bumsen mit soeben Kennengelernten von den normaleren Zeitgenossen weder in die H\u00f6lle noch an den Galgen gew\u00fcnscht wird, besteht der k\u00fcmmerliche Mehrwert der Eheschlie\u00dfung in zweierlei, n\u00e4mlich in der \u201eSteuergemeinschaft\u201c, was eine doch sehr deutsche und (deshalb?) kaum fassbar unromantische Vorstellung ist, und darin, dass <em>eigentlich</em> nur die Ehe vor der unangenehmen Konsequenz von <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2022/07/versand-per-nachname/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hitlers Namensrecht</a> sch\u00fctzt, dass man sein Leben lang so hei\u00dfen muss, wie man hei\u00dft, weil die Eltern so hie\u00dfen, wie sie hie\u00dfen.</p>\n<p>Sicher: Bef\u00fcrworter der Ehe haben etwas, was irgendwer als gute Argumente anerkennen k\u00f6nnte. Als Frau k\u00f6nne man, erz\u00e4hlte mir eine Frau einmal vertr\u00e4umt, so ein teures wei\u00dfes Kleid tragen. Ist das denn sonst verboten? Andere pochen darauf, dass die Ehe eine gute christliche Tradition sei. Mag ja sein, aber es ist ja nun auch nicht jeder ein Christ.</p>\n<p>Nicht alles, was ist, ist auch behaltenswert. Was spricht dagegen, auch mal Gewohntes zu hinterfragen?</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Mhh.\n\nWas gern vergessen wird bzw. um diese ganze Aneinanderreihung von \u201eArgumenten\u201c auf den Kopf oder auf die Beine oder was auch immer zu stellen:\n\u2013 es gibt nichtpatriarchale Ehen. Viel. Dieses patriarchgequatsche k\u00f6nnen die Nebelkerzenwerfer sich wo hinschieben. Strohmann in den Strohkopf oder so.\n\u2013 es gibt Ehefrauen, die finanziell nicht von ihrem Partner abh\u00e4ngig sind. Kenne ich eine\u2026\n\u2013 es gibt patriarchale Ehen. Ist doof, geh\u00f6ren aber 2 dazu und:\n\u2013 es gibt Frauen, die geil auf Haushalt&amp;Co sind\n\u2013 es gibt gleichberechtigte Ehen, wo die Frau das Geld heimbringt\u2026 Kenne ich .. ah hatte ich schon.\n\u2013 vererbungsdingsis und/oder \u201eAbsicherung\u201c nach Tod einer Person. Geht easy \u00fcber die Ehe und sonst eher mit abenteuerlichen Konstrukten.\n\nLast but not least: es gibt viele geschlechter-spezielle Ungerechtigkeiten; Ehe h\u00e4tte ich da eher nicht oder gaaanz hinten auf\u2019m Schirm.\n\nEin Hoch auf die Ehe!</li><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Oh, ich hab was vergessen \u2026\nDie Sozen!!11?</li><li>flatter schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Steuer ist ein Aspekt, ein weiterer ist die Versorgung. Insbesondere hinterbliebene Eheleute von Beamten haben hier enorme Vorteile. Von daher ist eine \u00c4nderung auch nicht zu erwarten. Ehe (hahaha) das Beamtentum nicht verschwindet, bleiben solche Diskussionen recht akademisch.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: <blockquote>\u2013 es gibt Frauen, die geil auf Haushalt&amp;Co sind</blockquote>\n\n\u00c4h, und daf\u00fcr braucht man eine Ehe?\n\n<blockquote>\u2013 vererbungsdingsis und/oder \u201eAbsicherung\u201c nach Tod einer Person. Geht easy \u00fcber die Ehe und sonst eher mit abenteuerlichen Konstrukten.</blockquote>\n\nDa ist das Problem doch, dass man daf\u00fcr noch eine Ehe braucht. Teil des Angesprochenen.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Tut mir auch leid.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Aber jemand muss sie ja f\u00fchren, und seien\u2019s wir Akademiker.</li><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: \u201eFrauen an den Herd\u201c ist beim Ehe-ist-Mist-Bingo oben links das erste Feld.\nGut, haste nich gebracht, war von mir aber auch eher allgemein gemeint.\n\nBzgl. Absicherung: Du hast recht, ist aber falsch. Die Ehe ist nicht das Problem bei der Absicherung, sondern die Nichtehe. Da k\u00f6nnte man dran drehen \u2013 also theoretisch.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Zwangsehe f\u00fcr alle? Oder doch lieber \u2013 wie in meinem Vorschlag \u2013 Absicherung f\u00fcr alle?</li><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Du willst mich falsch verstehen, kann das sein?\nAbsicherung f\u00fcr alle? Wo die Politik an den \u201ePrivilegien\u201c der Eheleute s\u00e4gen m\u00f6chte?\nWas bleibt denn dann am Ende \u00fcber? Nix. Ausser dass dann alle gleich schlecht gestellt sind. Hurra, Gleichberechtigung! F\u00fcrn Arsch. Und das gewonnene Geld k\u00f6nnen wir f\u00fcr Sonderverm\u00f6gen verbrennen.\nWin-Win-Win!\n\nDer aktuelle Fall ist, dass alle Beteiligten Vor- und Nachteile abw\u00e4gen k\u00f6nnen.\nNiemand wird gezwungen zu heiraten oder nicht[1].\n\n[1] Ja gibt Ausnahmen, ich bekomme meine Grundsicherung von der Madame. Ob das jetzt Zwang ist, oder Angenehmes mit dem N\u00fctzlichen verbinden\u2026</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Wenn es Privilegien f\u00fcr die Ehe gibt, darf es meines Erachtens nicht sein, dass diese Privilegien nicht von jedem erreicht werden k\u00f6nnen, etwa von in polyamoren Beziehungen lebenden Menschen. Siehst du das anders? Warum <em>gibt</em> es \u00fcberhaupt (reale, politisch bedingte) Nachteile, wenn man sich anders entscheidet (oder schlicht niemanden findet, den man heiraten wollen w\u00fcrde)?</li><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Schwierig.\n\nFlapsige Antwort: wer sich nicht entscheiden kann und in der Weltgeschichte mit wechselnden \u201efesten\u201c Partnern rumbumsen muss\u2026 Spontan: f\u00fcr mich keine Ehe.\n\nIch verstehe Deinen Punkt aber ich teile ihn irgendwie (noch) nicht.\n\nIch kenne einige Leute aus der Ecke und da sind mir um 50% Verstrahlte oder mehr dabei, die schlicht eheunf\u00e4hig sind. Das gibt\u2019s bei heteronormativen Ehen auch, aber nicht in der Gr\u00f6ssenordnung.\n\nWeissnichdigger.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Polyamorie ist kein Rumbumsen. Da geht es ja schon los, du alter Katholik\u2026 ich meine, klar kannst du Beziehungsmodelle abwerten (doch, wirklich, ich habe ja auch hier und da meine konservativen Ansichten), weil du einige derjenigen, die sie ausleben, f\u00fcr Vollpflaumen h\u00e4ltst. Die meisten beziehungsunf\u00e4higen Deppen, die ich kenne, leben aber ziemlich <em>heteronormativ</em>. Warum sollten die privilegiert werden und ich nicht?\n\nUnd da ich gerade am Fragen bin: Was ist denn f\u00fcr dich eine Ehe, die qua Beschaffenheit das Recht auf Privilegien hat? Exakt zwei einander liebende Personen? Warum nur zwei? Und wo hapert es bei der Transferleistung zwischen \u201eman sucht sich nicht aus, ob man Mann oder Frau liebt\u201c und \u201eman sucht sich nicht aus, wie viele Menschen man liebt\u201c noch? Ich helfe ja gern beim Verst\u00e4ndnis, so ist\u2019s ja nicht.</li><li>juri nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Langzeitfickpr\u00e4mien sind ohnehin problematisch, da der Fortbestand immer nur gesichert ist, wenn der Samen auch entsprechend weitergegeben wird. \nAllerdings gibt es auch immer noch Kirchen und Kulturen, wo es ohne Hetero-ehe gar nicht erst geht. \nRumgev\u00f6gelt wird nat\u00fcrlich trotzdem immer. Die Bigotterie wird furchtbar \u00fcbertrieben und durch Medien und besonders  Kitschfilme seit Dekaden unterst\u00fctzt. \nDann sinnloseste Gef\u00fchl ist Eifersucht und den Schw\u00e4nen h\u00e4ngt die Monogamie zu den H\u00e4lsen raus.</li><li>G\u00f6tz schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: \u201eKonzept des unver\u00e4nderlichen Patronyms\u201c \u2013 sch\u00f6n,  dass man auch hier immer wieder was lernt, sobald man mal reinguckt. Bitter weiter so.\nAnsonsten: H\u00f6rnsemaherrhaa \u2013 Sie sind tats\u00e4chlich f\u00fcr den Posten des ZDF-Intendanten vorgesehen, ja, mich auch, wenn da nicht Ihr Nachname \u2026 verstehen Sie? Ich meine, wenn Sie den M\u00e4dchennamen Ihrer Gattin, verstehen Sie? Nein, kein Problem, f\u00fcr Sie doch nicht, Termine im Standesamt regeln sich auf dem kurzen Dienstweg, Freitag ginge sofort \u2026</li><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Ich versteh den Plot schlicht nicht. \nEhe mit mehr als einer \u201eweiteren\u201c Person ist nahezu weltweit nicht vorgesehen. Ist vielleicht suboptima f\u00fcr den einen oder die andere, aber ist\u2019s ungerecht oder unl\u00f6sbar?\nOption A:\nwir schaffen die Eheprivilegien ab, weil eine recht \u00fcbersichtliche Minderheit sich benachteiligt f\u00fchlt \u2026 s.O. aka Superidee\nOption B: wir machen eine Petition f\u00fcr mehr Privilegien f\u00fcr alle\nOption C:\nPerson A heiratet Person B und Person C heiratet Person D. Jippie, 4 Polys verheiratet, alles in bester Ordnung, kein Problem gehen Sie weiter, gibt nix zu sehen\u2026</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Ja, das ist aus dem gleichen Grund ungerecht wie es die Ehe nur f\u00fcr heterosexuelle Paare war. Schwule sind auch eine Minderheit, trotzdem bekommen sie diese <em>Privilegien</em>. Meiner Meinung nach besteht kein zwingender Anlass daf\u00fcr, dass man bessergestellt wird, blo\u00df weil man heiraten darf, und auf eine Erl\u00e4uterung dieses Anlasses warte ich irgendwie vergebens, leider wohl auch in dieser Kommentarecke. Dabei ist Option A die einzige, die nicht rotzebl\u00f6d ist.\n\nOption C scheitert \u00fcbrigens an zweierlei: Polyamore Beziehungen bestehen nicht immer aus einer geraden Anzahl an Menschen und der Punkt ist ja, dass man ungern einen der Partner den anderen gegen\u00fcber bevorzugt.\n\n<em>Schwulenehe? Pah! Sollen sie halt eine Frau nehmen!</em>\n\nEi-ei-ei\u2026</li><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">7. Mai 2026</a> dies: Danke f\u00fcr\u2019s rotzebl\u00f6d. Gebe ich gerne zur\u00fcck.\n\nDa Du auf meine Argumente nicht eingehst, bin ich raus.\n\nOption C (bzw nicht-Option\u2011C) scheitert \u00fcbrigens an Deinem begrenzten Horizont. Hint: heteronormative Leute haben gelegentlich das selbe Problem. Dein valides Argument so: *poff*\nDu hast kein Problem, sondern eins an den Haaren hergezogen, weil die anderen Schuld sein m\u00fcssen und DEIN Plot der Richtige ist.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">7. Mai 2026</a> dies: <blockquote>Danke f\u00fcr\u2019s rotzebl\u00f6d. Gebe ich gerne zur\u00fcck.</blockquote>\n\nDas Argument, nicht du. Aber dass konservative Ehefans bisweilen pers\u00f6nlich werden, wenn man an ihren \u00dcberzeugungen r\u00fcttelt, ist mir schon aufgefallen. Na, wenn\u2019s hilft\u2026\n\u201eRotzebl\u00f6d\u201c ist hier jedenfalls als \u201ein der Theorie vielleicht \u00fcberzeugend klingend, aber an der Lebensrealit\u00e4t scheiternd\u201c zu lesen. Petition? Warum nicht gleich einen Leserbrief an die Fernsehzeitung? D\u00fcrfte auf\u2019s selbe hinauslaufen. Und Option C habe ich ja schon inhaltlich auseinandergenommen.\n\n<blockquote>Da Du auf meine Argumente nicht eingehst, bin ich raus.</blockquote>\n\nDas Gespr\u00e4ch bisher:\n\n\u2013 Du: Nur normale Paare haben Privilegien.\n\u2013 Ich: Wof\u00fcr \u00fcberhaupt Privilegien?\n\u2013 Du: Es ist gut, dass nur normale Paare Privilegien haben.\n\u2013 Ich: Wof\u00fcr \u00fcberhaupt Privilegien?\n\u2013 Du: Sollen sie halt anders lieben, wenn sie auch Privilegien wollen.\n\u2013 Ich: Wof\u00fcr \u00fcberhaupt Privilegien?\n\u2013 Du: Du gehst gar nicht auf meine Argumente ein!\n\nMir w\u00fcrd\u2018 ja eine Antwort schon reichen. Aber gut, dann halt nicht. Freies Land, freie Meinung.\n\n<blockquote>Hint: heteronormative Leute haben gelegentlich das selbe Problem.</blockquote>\n\n\u201eHint\u201c: Das liegt unter anderem daran, dass der Staat so handelt, wie er handelt. Aber da willst du das Warum nicht diskutieren, sondern \u201eisso, weil isso\u201c. Machste nix. Ciao!\n\nMein konstruktiver Vorschlag (es geht hier nicht um \u201eSchuld\u201c, mir geht\u2019s gut, ich <em>brauche</em> ja keine Ehe) war \u00fcbrigens, <em>keine</em> Beziehungsform besserzustellen als eine andere. Willste nicht. Warum nicht? Sagste nicht. Analogie zur Hetero- und Homoehe? Ignorierste komplett, w\u00fcrde deinen Punkt hinterfragen. Aber Argumente wollen. Alter.\n\nIch habe keinen <em>Plot</em>. Ich habe einen Vorschlag gemacht. Die Gegenseite meines Vorschlags (dabei will ich niemandem was B\u00f6ses, sondern \u2013 im Gegenteil \u2013 gleiches Recht f\u00fcr alle) hat au\u00dfer \u201eich finde die Idee doof, weil <em>ich</em> heteronormativ bin und das deshalb nicht brauche bzw. meine sch\u00f6nen Privilegien ja dann keine mehr sind, wenn doofe Menschen sie auch bekommen\u201c wenig aufzubieten. Das ist schade. Aber meine Holschuld endet hier.</li><li>Mutant77 schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">11. Mai 2026</a> dies: Kann es sein, dass keiner das eigentlich Grundkonzept der Ehe versteht? \nMann und Frau kriegen gemeinsam Kinder und werden dadurch eine Wirtschaftsgemeinschaft.  Das heute viele nur noch die Vorteile die man evtl. dadurch hat, sehen mag daran liegen das nicht jede Ehe Kinder hervorbringt und das auch die Diskussionen in der Vergangenheit dieses Konzept kaum beinhalteten. Aber eigentlich geht es ja bei der Ehe nur darum.\n\nMir ist die Konservative Welt eigentlich sehr fremd, aber ich kann in Anbetracht der zahlreichen Kinder von ehelosen M\u00fcttern und zahllosen V\u00e4tern in meinem Umfeld nachvollziehen warum man das fr\u00fcher als n\u00fctzlich betrsachtete. Wenn der moderne Mensch daf\u00fcr bessere Konzepte hat, dann sollen sie es manchen. Mittlerweile glaube ich aber, es geht in die Richtugn der staat soll die Kinder ern\u00e4hren und erziehen. Was auch vielen Politikern gef\u00e4llt. Dann wird diese Art der Lebensgemeinschaft tats\u00e4chlich obsolet.\n\nWas mich aber wundert ist das nach meinen Eindruck die modernen Menschen, die Ehe als eine Art Besitzanspruch f\u00fcr Sexualpartner sehen. Dann machen die Forderungen Sinn, f\u00fcr sowas braucht man keinen staatliche Lizenz, da sollten ganz normale Vertr\u00e4ge ausreichen.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">11. Mai 2026</a> dies: Eine Beziehung, die man per Vertrag formalisieren muss, kann eigentlich ganz weg. Dessen ungeachtet: Das \u201eGrundkonzept\u201c dessen, was heute Ehe hei\u00dft, wurde von den Christen eingeschleppt und hatte in der Tat vor allem einen Besitzanspruch zur Ursache. F\u00fcrstenh\u00e4user haben einander nicht aus romantischem Schmacht weggeheiratet. Das ist alles ein politisch-religi\u00f6ser Akt der Macht, mithin so romantisch wie eine Steuererkl\u00e4rung.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/e5480150e87c4ba9b5905e30fee1b314\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Ich bin ein gro\u00dfer Freund des rhetorischen Kniffs, anst\u00f6\u00dfige Thesen an den Beginn eines Beitrags zu stellen. Dann h\u00f6ren einem die Menschen wenigstens mal zu. Hier ist meine heutige These: Die Berliner Jusos haben Recht.\n\u201eAber tux0r, ausgerechnet die Jusos? Die Jusos? Warum denn das?\u201c h\u00f6re ich euch im Geiste schon fragen, brauche wahrscheinlich dringend Therapie f\u00fcr diese Stimmen in meinem Kopf und antworte trotzdem:\n\nAus Sicht der Jungsozialisten ist die Zivilehe ein Relikt, das \u201epatriarchische Machtstrukturen\u201c verst\u00e4rkt und die individuelle Freiheit durch ihren Anspruch auf Dauerhaftigkeit einschr\u00e4nkt.\n\nDie \u201eBerliner Zeitung\u201c, traditionell ein Blatt, das weltanschaulich und auch sonst nicht unbedingt dort zu finden ist, wo ich zu finden bin, wirkt gewohnt emp\u00f6rt, ich hingegen wirke zustimmend, st\u00e4rkt doch die Zivilehe nicht nur irgendwelche Strukturen, sondern diskriminiert sie auch bis heute weniger langweilige Auffassungen vom Leben und der Liebe. Die (absichtlich?) falsch betitelte \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c endet bekanntlich sp\u00e4testens im \u00a7 1306 BGB, mithin dort, wo die Ehe f\u00fcr mehr als zwei Menschen beg\u00f6nne, lie\u00dfe man sie denn zu, und in einer Zeit, in der man f\u00fcr das Bumsen mit soeben Kennengelernten von den normaleren Zeitgenossen weder in die H\u00f6lle noch an den Galgen gew\u00fcnscht wird, besteht der k\u00fcmmerliche Mehrwert der Eheschlie\u00dfung in zweierlei, n\u00e4mlich in der \u201eSteuergemeinschaft\u201c, was eine doch sehr deutsche und (deshalb?) kaum fassbar unromantische Vorstellung ist, und darin, dass eigentlich nur die Ehe vor der unangenehmen Konsequenz von Hitlers Namensrecht sch\u00fctzt, dass man sein Leben lang so hei\u00dfen muss, wie man hei\u00dft, weil die Eltern so hie\u00dfen, wie sie hie\u00dfen.\nSicher: Bef\u00fcrworter der Ehe haben etwas, was irgendwer als gute Argumente anerkennen k\u00f6nnte. Als Frau k\u00f6nne man, erz\u00e4hlte mir eine Frau einmal vertr\u00e4umt, so ein teures wei\u00dfes Kleid tragen. Ist das denn sonst verboten? Andere pochen darauf, dass die Ehe eine gute christliche Tradition sei. Mag ja sein, aber es ist ja nun auch nicht jeder ein Christ.\nNicht alles, was ist, ist auch behaltenswert. Was spricht dagegen, auch mal Gewohntes zu hinterfragen?\nKommentaremike schrob am 5. Mai 2026 dies: Mhh.\n\nWas gern vergessen wird bzw. um diese ganze Aneinanderreihung von \u201eArgumenten\u201c auf den Kopf oder auf die Beine oder was auch immer zu stellen:\n\u2013 es gibt nichtpatriarchale Ehen. Viel. Dieses patriarchgequatsche k\u00f6nnen die Nebelkerzenwerfer sich wo hinschieben. Strohmann in den Strohkopf oder so.\n\u2013 es gibt Ehefrauen, die finanziell nicht von ihrem Partner abh\u00e4ngig sind. Kenne ich eine\u2026\n\u2013 es gibt patriarchale Ehen. Ist doof, geh\u00f6ren aber 2 dazu und:\n\u2013 es gibt Frauen, die geil auf Haushalt&amp;Co sind\n\u2013 es gibt gleichberechtigte Ehen, wo die Frau das Geld heimbringt\u2026 Kenne ich .. ah hatte ich schon.\n\u2013 vererbungsdingsis und/oder \u201eAbsicherung\u201c nach Tod einer Person. Geht easy \u00fcber die Ehe und sonst eher mit abenteuerlichen Konstrukten.\n\nLast but not least: es gibt viele geschlechter-spezielle Ungerechtigkeiten; Ehe h\u00e4tte ich da eher nicht oder gaaanz hinten auf\u2019m Schirm.\n\nEin Hoch auf die Ehe!mike schrob am 5. Mai 2026 dies: Oh, ich hab was vergessen \u2026\nDie Sozen!!11?flatter schrob am 5. Mai 2026 dies: Steuer ist ein Aspekt, ein weiterer ist die Versorgung. Insbesondere hinterbliebene Eheleute von Beamten haben hier enorme Vorteile. Von daher ist eine \u00c4nderung auch nicht zu erwarten. Ehe (hahaha) das Beamtentum nicht verschwindet, bleiben solche Diskussionen recht akademisch.tux0r schrob am 5. Mai 2026 dies: \u2013 es gibt Frauen, die geil auf Haushalt&amp;Co sind\n\n\u00c4h, und daf\u00fcr braucht man eine Ehe?\n\n\u2013 vererbungsdingsis und/oder \u201eAbsicherung\u201c nach Tod einer Person. Geht easy \u00fcber die Ehe und sonst eher mit abenteuerlichen Konstrukten.\n\nDa ist das Problem doch, dass man daf\u00fcr noch eine Ehe braucht. Teil des Angesprochenen.tux0r schrob am 5. Mai 2026 dies: Tut mir auch leid.tux0r schrob am 5. Mai 2026 dies: Aber jemand muss sie ja f\u00fchren, und seien\u2019s wir Akademiker.mike schrob am 5. Mai 2026 dies: \u201eFrauen an den Herd\u201c ist beim Ehe-ist-Mist-Bingo oben links das erste Feld.\nGut, haste nich gebracht, war von mir aber auch eher allgemein gemeint.\n\nBzgl. Absicherung: Du hast recht, ist aber falsch. Die Ehe ist nicht das Problem bei der Absicherung, sondern die Nichtehe. Da k\u00f6nnte man dran drehen \u2013 also theoretisch.tux0r schrob am 5. Mai 2026 dies: Zwangsehe f\u00fcr alle? Oder doch lieber \u2013 wie in meinem Vorschlag \u2013 Absicherung f\u00fcr alle?mike schrob am 6. Mai 2026 dies: Du willst mich falsch verstehen, kann das sein?\nAbsicherung f\u00fcr alle? Wo die Politik an den \u201ePrivilegien\u201c der Eheleute s\u00e4gen m\u00f6chte?\nWas bleibt denn dann am Ende \u00fcber? Nix. Ausser dass dann alle gleich schlecht gestellt sind. Hurra, Gleichberechtigung! F\u00fcrn Arsch. Und das gewonnene Geld k\u00f6nnen wir f\u00fcr Sonderverm\u00f6gen verbrennen.\nWin-Win-Win!\n\nDer aktuelle Fall ist, dass alle Beteiligten Vor- und Nachteile abw\u00e4gen k\u00f6nnen.\nNiemand wird gezwungen zu heiraten oder nicht[1].\n\n[1] Ja gibt Ausnahmen, ich bekomme meine Grundsicherung von der Madame. Ob das jetzt Zwang ist, oder Angenehmes mit dem N\u00fctzlichen verbinden\u2026tux0r schrob am 6. Mai 2026 dies: Wenn es Privilegien f\u00fcr die Ehe gibt, darf es meines Erachtens nicht sein, dass diese Privilegien nicht von jedem erreicht werden k\u00f6nnen, etwa von in polyamoren Beziehungen lebenden Menschen. Siehst du das anders? Warum gibt es \u00fcberhaupt (reale, politisch bedingte) Nachteile, wenn man sich anders entscheidet (oder schlicht niemanden findet, den man heiraten wollen w\u00fcrde)?mike schrob am 6. Mai 2026 dies: Schwierig.\n\nFlapsige Antwort: wer sich nicht entscheiden kann und in der Weltgeschichte mit wechselnden \u201efesten\u201c Partnern rumbumsen muss\u2026 Spontan: f\u00fcr mich keine Ehe.\n\nIch verstehe Deinen Punkt aber ich teile ihn irgendwie (noch) nicht.\n\nIch kenne einige Leute aus der Ecke und da sind mir um 50% Verstrahlte oder mehr dabei, die schlicht eheunf\u00e4hig sind. Das gibt\u2019s bei heteronormativen Ehen auch, aber nicht in der Gr\u00f6ssenordnung.\n\nWeissnichdigger.tux0r schrob am 6. Mai 2026 dies: Polyamorie ist kein Rumbumsen. Da geht es ja schon los, du alter Katholik\u2026 ich meine, klar kannst du Beziehungsmodelle abwerten (doch, wirklich, ich habe ja auch hier und da meine konservativen Ansichten), weil du einige derjenigen, die sie ausleben, f\u00fcr Vollpflaumen h\u00e4ltst. Die meisten beziehungsunf\u00e4higen Deppen, die ich kenne, leben aber ziemlich heteronormativ. Warum sollten die privilegiert werden und ich nicht?\n\nUnd da ich gerade am Fragen bin: Was ist denn f\u00fcr dich eine Ehe, die qua Beschaffenheit das Recht auf Privilegien hat? Exakt zwei einander liebende Personen? Warum nur zwei? Und wo hapert es bei der Transferleistung zwischen \u201eman sucht sich nicht aus, ob man Mann oder Frau liebt\u201c und \u201eman sucht sich nicht aus, wie viele Menschen man liebt\u201c noch? Ich helfe ja gern beim Verst\u00e4ndnis, so ist\u2019s ja nicht.juri nello schrob am 6. Mai 2026 dies: Langzeitfickpr\u00e4mien sind ohnehin problematisch, da der Fortbestand immer nur gesichert ist, wenn der Samen auch entsprechend weitergegeben wird. \nAllerdings gibt es auch immer noch Kirchen und Kulturen, wo es ohne Hetero-ehe gar nicht erst geht. \nRumgev\u00f6gelt wird nat\u00fcrlich trotzdem immer. Die Bigotterie wird furchtbar \u00fcbertrieben und durch Medien und besonders  Kitschfilme seit Dekaden unterst\u00fctzt. \nDann sinnloseste Gef\u00fchl ist Eifersucht und den Schw\u00e4nen h\u00e4ngt die Monogamie zu den H\u00e4lsen raus.G\u00f6tz schrob am 6. Mai 2026 dies: \u201eKonzept des unver\u00e4nderlichen Patronyms\u201c \u2013 sch\u00f6n,  dass man auch hier immer wieder was lernt, sobald man mal reinguckt. Bitter weiter so.\nAnsonsten: H\u00f6rnsemaherrhaa \u2013 Sie sind tats\u00e4chlich f\u00fcr den Posten des ZDF-Intendanten vorgesehen, ja, mich auch, wenn da nicht Ihr Nachname \u2026 verstehen Sie? Ich meine, wenn Sie den M\u00e4dchennamen Ihrer Gattin, verstehen Sie? Nein, kein Problem, f\u00fcr Sie doch nicht, Termine im Standesamt regeln sich auf dem kurzen Dienstweg, Freitag ginge sofort \u2026mike schrob am 6. Mai 2026 dies: Ich versteh den Plot schlicht nicht. \nEhe mit mehr als einer \u201eweiteren\u201c Person ist nahezu weltweit nicht vorgesehen. Ist vielleicht suboptima f\u00fcr den einen oder die andere, aber ist\u2019s ungerecht oder unl\u00f6sbar?\nOption A:\nwir schaffen die Eheprivilegien ab, weil eine recht \u00fcbersichtliche Minderheit sich benachteiligt f\u00fchlt \u2026 s.O. aka Superidee\nOption B: wir machen eine Petition f\u00fcr mehr Privilegien f\u00fcr alle\nOption C:\nPerson A heiratet Person B und Person C heiratet Person D. Jippie, 4 Polys verheiratet, alles in bester Ordnung, kein Problem gehen Sie weiter, gibt nix zu sehen\u2026tux0r schrob am 6. Mai 2026 dies: Ja, das ist aus dem gleichen Grund ungerecht wie es die Ehe nur f\u00fcr heterosexuelle Paare war. Schwule sind auch eine Minderheit, trotzdem bekommen sie diese Privilegien. Meiner Meinung nach besteht kein zwingender Anlass daf\u00fcr, dass man bessergestellt wird, blo\u00df weil man heiraten darf, und auf eine Erl\u00e4uterung dieses Anlasses warte ich irgendwie vergebens, leider wohl auch in dieser Kommentarecke. Dabei ist Option A die einzige, die nicht rotzebl\u00f6d ist.\n\nOption C scheitert \u00fcbrigens an zweierlei: Polyamore Beziehungen bestehen nicht immer aus einer geraden Anzahl an Menschen und der Punkt ist ja, dass man ungern einen der Partner den anderen gegen\u00fcber bevorzugt.\n\nSchwulenehe? Pah! Sollen sie halt eine Frau nehmen!\n\nEi-ei-ei\u2026mike schrob am 7. Mai 2026 dies: Danke f\u00fcr\u2019s rotzebl\u00f6d. Gebe ich gerne zur\u00fcck.\n\nDa Du auf meine Argumente nicht eingehst, bin ich raus.\n\nOption C (bzw nicht-Option\u2011C) scheitert \u00fcbrigens an Deinem begrenzten Horizont. Hint: heteronormative Leute haben gelegentlich das selbe Problem. Dein valides Argument so: *poff*\nDu hast kein Problem, sondern eins an den Haaren hergezogen, weil die anderen Schuld sein m\u00fcssen und DEIN Plot der Richtige ist.tux0r schrob am 7. Mai 2026 dies: Danke f\u00fcr\u2019s rotzebl\u00f6d. Gebe ich gerne zur\u00fcck.\n\nDas Argument, nicht du. Aber dass konservative Ehefans bisweilen pers\u00f6nlich werden, wenn man an ihren \u00dcberzeugungen r\u00fcttelt, ist mir schon aufgefallen. Na, wenn\u2019s hilft\u2026\n\u201eRotzebl\u00f6d\u201c ist hier jedenfalls als \u201ein der Theorie vielleicht \u00fcberzeugend klingend, aber an der Lebensrealit\u00e4t scheiternd\u201c zu lesen. Petition? Warum nicht gleich einen Leserbrief an die Fernsehzeitung? D\u00fcrfte auf\u2019s selbe hinauslaufen. Und Option C habe ich ja schon inhaltlich auseinandergenommen.\n\nDa Du auf meine Argumente nicht eingehst, bin ich raus.\n\nDas Gespr\u00e4ch bisher:\n\n\u2013 Du: Nur normale Paare haben Privilegien.\n\u2013 Ich: Wof\u00fcr \u00fcberhaupt Privilegien?\n\u2013 Du: Es ist gut, dass nur normale Paare Privilegien haben.\n\u2013 Ich: Wof\u00fcr \u00fcberhaupt Privilegien?\n\u2013 Du: Sollen sie halt anders lieben, wenn sie auch Privilegien wollen.\n\u2013 Ich: Wof\u00fcr \u00fcberhaupt Privilegien?\n\u2013 Du: Du gehst gar nicht auf meine Argumente ein!\n\nMir w\u00fcrd\u2018 ja eine Antwort schon reichen. Aber gut, dann halt nicht. Freies Land, freie Meinung.\n\nHint: heteronormative Leute haben gelegentlich das selbe Problem.\n\n\u201eHint\u201c: Das liegt unter anderem daran, dass der Staat so handelt, wie er handelt. Aber da willst du das Warum nicht diskutieren, sondern \u201eisso, weil isso\u201c. Machste nix. Ciao!\n\nMein konstruktiver Vorschlag (es geht hier nicht um \u201eSchuld\u201c, mir geht\u2019s gut, ich brauche ja keine Ehe) war \u00fcbrigens, keine Beziehungsform besserzustellen als eine andere. Willste nicht. Warum nicht? Sagste nicht. Analogie zur Hetero- und Homoehe? Ignorierste komplett, w\u00fcrde deinen Punkt hinterfragen. Aber Argumente wollen. Alter.\n\nIch habe keinen Plot. Ich habe einen Vorschlag gemacht. Die Gegenseite meines Vorschlags (dabei will ich niemandem was B\u00f6ses, sondern \u2013 im Gegenteil \u2013 gleiches Recht f\u00fcr alle) hat au\u00dfer \u201eich finde die Idee doof, weil ich heteronormativ bin und das deshalb nicht brauche bzw. meine sch\u00f6nen Privilegien ja dann keine mehr sind, wenn doofe Menschen sie auch bekommen\u201c wenig aufzubieten. Das ist schade. Aber meine Holschuld endet hier.Mutant77 schrob am 11. Mai 2026 dies: Kann es sein, dass keiner das eigentlich Grundkonzept der Ehe versteht? \nMann und Frau kriegen gemeinsam Kinder und werden dadurch eine Wirtschaftsgemeinschaft.  Das heute viele nur noch die Vorteile die man evtl. dadurch hat, sehen mag daran liegen das nicht jede Ehe Kinder hervorbringt und das auch die Diskussionen in der Vergangenheit dieses Konzept kaum beinhalteten. Aber eigentlich geht es ja bei der Ehe nur darum.\n\nMir ist die Konservative Welt eigentlich sehr fremd, aber ich kann in Anbetracht der zahlreichen Kinder von ehelosen M\u00fcttern und zahllosen V\u00e4tern in meinem Umfeld nachvollziehen warum man das fr\u00fcher als n\u00fctzlich betrsachtete. Wenn der moderne Mensch daf\u00fcr bessere Konzepte hat, dann sollen sie es manchen. Mittlerweile glaube ich aber, es geht in die Richtugn der staat soll die Kinder ern\u00e4hren und erziehen. Was auch vielen Politikern gef\u00e4llt. Dann wird diese Art der Lebensgemeinschaft tats\u00e4chlich obsolet.\n\nWas mich aber wundert ist das nach meinen Eindruck die modernen Menschen, die Ehe als eine Art Besitzanspruch f\u00fcr Sexualpartner sehen. Dann machen die Forderungen Sinn, f\u00fcr sowas braucht man keinen staatliche Lizenz, da sollten ganz normale Vertr\u00e4ge ausreichen.tux0r schrob am 11. Mai 2026 dies: Eine Beziehung, die man per Vertrag formalisieren muss, kann eigentlich ganz weg. Dessen ungeachtet: Das \u201eGrundkonzept\u201c dessen, was heute Ehe hei\u00dft, wurde von den Christen eingeschleppt und hatte in der Tat vor allem einen Besitzanspruch zur Ursache. F\u00fcrstenh\u00e4user haben einander nicht aus romantischem Schmacht weggeheiratet. Das ist alles ein politisch-religi\u00f6ser Akt der Macht, mithin so romantisch wie eine Steuererkl\u00e4rung.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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            "content_html": "<p>Erinnert ihr euch an die <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">Reiseschreibmaschine mit Gentoo</a> von Januar? Die hat nur bis Mitte April \u00fcberlebt.</p>\n<p><span id=\"more-24012\"></span></p>\n<p>Zu meiner v\u00f6llig ausbleibenden \u00dcberraschung findet es ein handels\u00fcbliches Linux mit dem (guten, weil gut gereiften) XFS-Dateisystem eher nicht so gut, wenn einem Laptop zwischendrin der Strom ausgeht, so dass beim j\u00fcngsten Hochfahren nach der Betriebssystemauswahl ein \u201ereparier gef\u00e4lligst das Dateisystem\u201c statt des gewohnten Desktops oder auch nur einer Shell erstrahlte. Dem nachzukommen war aber keine <em>so</em> leichte Aufgabe, weil ich, um irgendwelche Befehle auszuf\u00fchren, erst mal ein Gentoo-Livemedium beschaffen musste, mit dem ich dann in das laufende System hineinschreiben gekonnt h\u00e4tte. Wie damals unter Windows 98 also: Ein Notfallmedium als t\u00e4glicher Begleiter.</p>\n<p>Ich habe die Gelegenheit stattdessen genutzt, um das kurze Abenteuer \u201eLinux im Alltag\u201c wieder dahin zu legen, wo es hingeh\u00f6rt, n\u00e4mlich in die Rundablage. Wenn euch mal wieder wer erz\u00e4hlen will, dass Linux f\u00fcr <em>normale Menschen</em> (d.h. Nicht-Nerds) inzwischen eine vortreffliche und in irgendwelchen Belangen sogar \u00fcberlegene Alternative zu Windows und/oder macOS sei, lacht ihn aus und beendet das Gespr\u00e4ch. Besser wird es nicht.</p>\n<p>Ich brauchte also ein anderes Betriebssystem. Meine einzige Anforderung, ihr erinnert euch sicher, ist, dass ich nur WordTsar und einen einfachen Webbrowser brauche, das Benachrichtigungsgeblinke am besten gar nicht erst unterst\u00fctzen und auf keinen Fall mehr als unbedingt n\u00f6tig selbst kompilieren will. Da Linux erwartungsgem\u00e4\u00df keine Lust hatte, sich bei mir ausnahmsweise mal als Alltagssystem zu beweisen, schaute ich also <a href="\&quot;https://repology.org/project/wordtsar\&quot;" data-wpel-link="internal">mal nach</a>, wo ich sonst ein zwar nicht \u201eoffiziell\u201c unterst\u00fctztes, aber wenigstens paketiertes WordTsar finden k\u00f6nnte.</p>\n<p>Haiku (wohl jedem, der mal BeOS ausprobiert hat, l\u00e4uft es schon bei der Erinnerung daran wohlig das Bein runter, so auch mir) habe ich sowieso gern mal in einer virtuellen Maschine <em>am Laufen</em>, also habe ich naheliegenderweise einmal nachgeschaut, wie dessen WordTsar-Paket so funktioniert. Die bisher <a href="\&quot;https://depot.haiku-os.org/#!/userrating/f8583c7d-d2b1-4ce8-9928-c4047ab250cb?bcguid=bc192-WLOL\&quot;" data-wpel-link="internal">einzige Bewertung</a> im \u201eDepot\u201c (also Haikus <em>app store</em>) fasst leider v\u00f6llig zutreffend zusammen: Da die Haiku-Version von WordTsar die Strg- anstelle der Alt-Taste als Men\u00fczugriffstaste verwendet, ist die Erfahrung eine eher unerfreuliche. WordStar und seine Nachbauten setzen nun einmal sehr auf die Strg-Taste f\u00fcr viele Aufgaben. Haiku war damit raus.</p>\n<p><em>Ich selbst</em> bin ja Basteleien gegen\u00fcber nicht abgeneigt. Was mich seit Jahren wurmte, war, dass ich bei meinen fr\u00fchen Gehversuchen mit \u201eden BSDs\u201c daran gescheitert war, NetBSD, das wohl einzige andere System, das zu meinen Anforderungen passt, in einen lauff\u00e4higen Zustand zu versetzen. Aber das ist ja nun auch ein paar Jahre her, daher nutzte ich eine freie Stunde, um dem gescheiterten Gentooger\u00e4t eine Installation der (noch) aktuellen NetBSD-Version 10.1 und <em>(nat\u00fcrlich)</em> <a href="\&quot;https://www.netbsd.org/docs/pkgsrc/using.html\&quot;" data-wpel-link="internal">pkgsrc</a> zu verpassen. Letzteres l\u00e4uft auf meinem OmniOS-Server (<a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2018/05/ein-monat-mit-omnios-andere-sind-schon-mit-bsd-ueberfordert/\&quot;" data-wpel-link="internal">ich berichtete</a>) ohnehin und ich gew\u00f6hne mich ja immer so ungern um.</p>\n<p>Ich kann nicht ohne Stolz verk\u00fcnden, dass es diesmal geklappt hat: NetBSD ist zwar etwas <em>tr\u00e4ge</em>, sobald man Dinge von seinen Servern herunterladen m\u00f6chte (Infrastruktur ist nun mal teuer), aber verrichtet bisher ohne Murren seinen Dienst. NetBSD-Pakete herunterladen mache ich ja nun auch nicht jeden Tag. \u00dcbrigens: Den standardm\u00e4\u00dfig mitinstallierten und automatisch gestarteten NetBSD-Fenstermanager <a href="\&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/CTWM\&quot;" data-wpel-link="internal">CTWM</a>, mit dem ich bislang keine Erfahrungen gesammelt hatte, mag ich zwar (er ist flink, ressourcenschonend, m\u00f6chte nicht erst bildschirmseitenlange Konfigurationsdateien geschrieben haben und kommt ohne Geblinke aus), aber auf einem Laptop habe ich schon ganz gern eine Batterieanzeige stets im Blick. Vielleicht sollte ich mal <a href="\&quot;https://pkgsrc.se/sysutils/xbatt\&quot;" data-wpel-link="internal"><code>xbatt</code></a> ausprobieren oder mir selbst etwas basteln. Ansonsten wird es eben doch wieder Window Maker richten m\u00fcssen.</p>\n<p>Gewonnen habe ich au\u00dfer dem Erfolgserlebnis, dass ich <em>doch</em> nicht zu bl\u00f6d f\u00fcr NetBSD bin (anscheinend war es einfach eine sackdumme Idee, <em>damals</em> direkt auf eine instabile Vorabversion gesetzt zu haben), dass ich m\u00f6glicherweise etwas l\u00e4nger was davon habe <em>und</em> sogar was Neues (vor allem CTWM) kennengelernt habe. Verloren habe ich nichts au\u00dfer wertvoller Lebenszeit. Daraus lerne ich vielleicht etwas oder auch nicht.</p>\n<p>Auf ein Neues. Mal gucken, was beim n\u00e4chsten Batterieentleeren passiert.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>flatter schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ich bin kein Nerd.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Schade eigentlich.</li><li>Thoys schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Wirst du dann alle BSD-Erfahrungen auf MacOS von Apple verallgemeinern und dann Apple auslachen? \n\nMir f\u00e4llt auf, dass in deinem Artikel (und ich mag die Artikelserie der Reiseschreibmaschine) von einem Nerd-Linux auf alle Distributionen geschlossen wird. Ein Nerd-System zu nutzen und dann zu dem Schluss zu kommen, dass Linux nichts f\u00fcr Anf\u00e4nger ist, erscheint mir etwas undifferenziert.  Auch wenn viele schimpfen aber bspw. Ubuntu ist f\u00fcr Anf\u00e4nger etwas ganz anderes, als Debian oder Gentoo. \n\nIch berate viele technikferne Menschen und kann sagen, dass bspw. LinuxMint genauso schlecht oder gut verstanden und bedient wird, wie Windows. Tats\u00e4chlich stellt Apple mittlerweile eine gro\u00dfe H\u00fcrde da. Sp\u00e4testens, wenn man es wagt ein Android-Smartphone zu haben oder erwartet einen Ordner \u201eBilder\u201c oder \u201eMusik\u201c in seinem Dateimanager zu finden.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: macOS ist benutzerfreundlich, BSD nicht zwangsl\u00e4ufig.\n\n<blockquote>Mir f\u00e4llt auf, dass in deinem Artikel (\u2026) von einem Nerd-Linux auf alle Distributionen geschlossen wird.</blockquote>\n\nSicher kannst du mir verraten, inwiefern der Umstand, dass der Linuxkernel mich aufgefordert hat, <tt>xfs_repair</tt> auszuf\u00fchren, irgendwas mit der spezifischen Distribution zu tun hat. Haben Ubuntu und Mint einen anderen Kernel oder ein anderes XFS?\n\n<blockquote>Sp\u00e4testens, wenn man es wagt ein Android-Smartphone zu haben</blockquote>\n\nJa gut, das ist jetzt ein selbstgew\u00e4hltes Schicksal.</li><li><a href="\&quot;http://blog.mdosch.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc" external="" nofollow\&quot;="" data-wpel-link="internal">Martin</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ein normaler Benutzer wei\u00df nichts vom fs und hat einfach ext4 statt irgendwelcher Exoten, auf die Nerds abfahren.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ein normaler Benutzer nimmt das Erstbeste. Das ist <a href="\&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_default_file_systems\&quot;" rel="\&quot;nofollow" ugc\&quot;="" data-wpel-link="internal">nicht zwangsl\u00e4ufig</a> ext4.</li><li>Mytril Goldhand schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Schon witzig \u00fcber was man sich alles aufregen kann. Gentoo und xfs als handels\u00fcblich zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt. Bei ext4 ist mir soetwas noch nicht passiert. Auch hab ich bei Kubuntu schon \u00f6fter den Netzschalter gezogen und auch das hat es meistens \u00fcberlebt. Nur als ich ihn zuvor ein Update ausf\u00fchren lies, hat das das Betriebssystem nicht \u00fcberlebt. Lieber wirklich handels\u00fcbliche Linux Sachen benutzen</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: <a href="\&quot;https://wiki.gentoo.org/wiki/Handbook:Parts/Installation/Disks#Creating_file_systems\&quot;" rel="\&quot;nofollow" ugc\&quot;="" data-wpel-link="internal">Gentoo-Handbuch:</a>\n\n<blockquote>XFS is the recommended all-purpose, all-platform filesystem.</blockquote>\n\nNoch handels\u00fcblicher wird es nicht. Und XFS-Probleme haben mit der Distribution offensichtlich nichts zu tun.</li><li>Hans schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Nun, ein System \u201egegen die Wand laufen zu lassen\u201c, das mag halt nicht jedes System. Und von allen Dingen nicht jedes Dateisystem. Ich erinnere mich noch gut an Zeiten, da war ext2 Standard-Dateisystem bei einigen Distributionen, so auch bei dem von mir damals genutzten SuSE. Da dauerte der fsck schon ordentlich lange. reiserfs war damals ein junges und dynamisches Dateisystem, was selbst in der Beta sehr gut lief, zumindest bei mir. Und dank Journal war der fsck deutlich k\u00fcrzer. Hat sich leider selbst erledigt, das Thema reiserfs.\n\nIch hab erst heute ein Linux Mint Cinnamon 22.3 installiert. Da die Platte von mir vorher leer ger\u00e4umt wurde, durfte Linux Mint das ext4 selbst anlegen, ohne weiteres Zutun meinerseits.\n\nObwohl ich selbst mit ext4 noch keinen Datenverlust erlitten hatte, w\u00fcrde ich trotzdem ein Linux-Ger\u00e4t nicht einfach so hart abschalten wollen. Aber wenigstens der Dateisystemcheck sollte automatisch laufen.\nIch vermute mal da\u00df bei deinem XFS etwas Grundlegendes zerschossen wurde, durch den Stromverlust. Deshalb der Hilferuf des Systems. Das kann bei jedem System und auch bei jedem Dateisystem passieren. Meist t\u00f6dlich f\u00fcr ein Dateisystem verl\u00e4uft ein Schreibzyklus mit Stromausfall.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ehrlich: keine Ahnung. Mir ist das jedenfalls zum ersten Mal passiert.</li><li>Punker schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Seit ca. 6 Jahren nutze ich Arch Linux + xfs, und das Dateisystem hatte ich mir noch nie kaputt gemacht, obwohl schon mehrmals die Batterie leer gelaufen war, allerdings laufen auch nur wenige Prozesse auf dem Notebook mit i3-wm.\nAber Dein Beitrag hat mich tats\u00e4chlich auf eine L\u00fccke in meiner Konfiguration aufmerksam gemacht:\n   \u201c Note\nxfs_repair(8) does not get run at boot time by default. To repair an XFS filesystem at boot time, set the fsck.mode=force kernel parameter which instructs fsck.xfs(8) to run xfs_repair.\u201c\n(aus: https://wiki.archlinux.org/title/XFS?useskin=vector)\n\n\u00dcbrigens meine ich, dass man lernen sollte, wie der Rechner funktioniert, wenn man ihn beruflich wahrscheinlich bis zur Rente benutzen wird.\nSich als \u201edummer User\u201c zu sehen, ist da eher freiwillige Entm\u00fcndigung.</li><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Anekdotische Erfahrungen, da darf ich nicht fehlen.\n\nBatterie\u201ecrash\u201c hatte ich die letzten 10 Jahre ca. 20 oder 30 Mal auf Linux Mint und tats\u00e4chlich einmal das System so zerschossen, dass ich doch einige Zeit am frickeln war (is lang her kann auch sein, dass ich irgendwann einfach aufgegeben und neuinstalliert hab).\nAnsonsten halt auto-fsck und wieder gut\u2026 Drama gabs nie eins.\n\nDamit der Nerd-faktor nicht zu kurz kommt; schade, dass kfreebsd tot ist.\n*scnr*</li><li>Punker schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Das mit \u201edummer User\u201c war bezogen auf Leute, die nach ca. 20 Jahren des Internets quasi genutzt von Jedem und damit auch Computer solange benutzt habend im zarten Alter von 30 Jahren, nachdem sie jeden 2. Abend vor dem Rechner sa\u00dfen, meinen, dass ihnen eine Kommandozeile zu kompliziert sei.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ach guck. Den Kernelparameter kannte auch ich noch nicht. Mein letzter Kenntnisstand war allerdings auch, dass <tt>fsck.xfs</tt> im Wesentlichen ein NOOP ist. Oder ist das wieder so ein Distributionsding?\n\n<em>(Nachtrag, weil nachgelesen: Oh! Na, jetzt ist\u2019s zu sp\u00e4t f\u00fcr jedenfalls mich.)</em>\n\n<blockquote>\u00dcbrigens meine ich, dass man lernen sollte, wie der Rechner funktioniert, wenn man ihn beruflich wahrscheinlich bis zur Rente benutzen wird.</blockquote>\n\nIch hoffe doch nicht, dass ich den Rest meines Lebens nur ein einziges Betriebssystem benutzen werde. Wie langweilig das w\u00e4re!</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Daf\u00fcr hat Gentoo wieder <a href="\&quot;https://www.gentoo.org/news/2026/04/01/gentoo-hurd.html\&quot;" rel="\&quot;nofollow" ugc\&quot;="" data-wpel-link="internal">ein(e?) Hurd</a>. Alles kommt wieder. Samsara.</li><li>Karl Marx schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ischverstehnischabaguhd!</li><li>Mutant77 schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Da steht aber: When using an SSD or NVMe drive, it is wise to check for firmware upgrades. Some Intel SSDs in particular (600p and 6000p) require a firmware upgrade for possible data corruption induced by XFS I/O usage patterns.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ist tats\u00e4chlich eine Intel-SSD drin. Interessant.</li><li>KarlMay schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">24. April 2026</a> dies: Vllt lieber bei Windows bleiben, wenn man mit so einem krassen Nerdsystem \u00fcberfordert ist\u2026</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">24. April 2026</a> dies: Windows ist schon recht nerdig. Wenn man es drauf anlegt.</li><li>Dr. Tux schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">29. April 2026</a> dies: Ich gehe in vielen Punkten mit, aber nicht in Allen. Diese Fundamentalkritik an Linux kann ich nicht nachvollziehen. Denn: Jede/r akzeptiert, dass man einen F\u00fchrerschein braucht, um Auto fahren zu k\u00f6nnen. Aber jede/r DAU setzt sich an den Rechner und erwartet, dass \u201ealles funktioniert\u201c. Und wenn nicht, dann sind die \u201edoofen Programmierer/innen Schuld\u201c.\n\nBeim lesen habe ich mich gefragt, ob der Unterschied zwischen dem Betriebssystem und einem Dateisystem begriffen wurde. Scheinbar jedenfalls nicht, welchen Sinn es macht, ein Live-Medium dabei zu haben, mit dem man notfalls beides reparieren kann. Es mag vielleicht l\u00e4stig, aber eben auch hilfreich sein \u2013 der zweite Punkt \u00fcberwiegt f\u00fcr mich in jedem Fall. Und Jede/r, der/die mal auf Bit- und Byte-Ebene seine Daten zusammenkratzen musste, wird den Wert eines gut dokumentierten Open Source-Dateisystems zu sch\u00e4tzen wissen.\n\nHaiku (dessen Entwicklung ich gespannt verfolge) ist noch immer in Entwicklung. Daher w\u00fcrde ich mir die Frage stellen, ob ich ein solches System auf meine Nutzdaten los lassen wollen w\u00fcrde. Als Nerd sicher ja! Aber auch als DAU/Halbwissender?\n\nMeine Erfahrungen beziehen sich prim\u00e4r auf Ext4 und weniger auf XFS. Aber ich rate dringend dazu, sich mit dem Konzept des Journals vertraut zu machen und nicht so wie ich es schon von einem \u201eWelterkl\u00e4rer\u201c h\u00f6ren musste: \u201eDas \u201aDatentr\u00e4ger sicher entfernen\u2018 unter Windows macht den Datentr\u00e4ger kaputt.\u201c Oder sowas wie: \u201eWenn ich den USB-Stick einfach ziehe und die Daten dann bei dir kaputt sind, dann ist dein Linux zu doof.\u201c Und es gibt ja diese Extraschlauen, die den FSCK \u00fcberspringen und sich sp\u00e4ter dar\u00fcber beklagen, dass ihre Daten kaputt sind.\n\nKontr\u00e4r dazu habe ich auf allen meinen Datentr\u00e4gern dem Manual entsprechend die Journal-Optionen noch weiter versch\u00e4rft, denn ich habe auch keine Lust auf Datenverlust. Und ich werde jetzt wohl auch den letzten Datentr\u00e4ger auf Ext4 umstellen, da ich damit noch nie ein ernsthaftes Problem hatte. Daf\u00fcr aber regelm\u00e4\u00dfig mit diesem Murks, der als \u201eStandard-Dateisystem\u201c auf jedem USB-Wechseldatentr\u00e4ger drauf ist und bei dem die Chance auf einen Datenverlust bei einem inkonsistenten Dateisystem bei 50% liegt.\n\nSollte sich mal Linux wirklich aufh\u00e4ngen (was sehr selten vorkommt und was funktioniert, solange der Kernel noch l\u00e4uft), dann rate ich dringend zu einem halbwegs geordneten Neustart statt brutal den Stecker zu ziehen:\n\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Magische_S-Abf-Taste\nhttps://wiki.ubuntuusers.de/Magic_SysRQ/\n\nEhrlich: Ich lache bei Menschen, die mir erz\u00e4hlen wollen, dass es eine Alternative zu Linux gibt (au\u00dfer vielleicht bei den freien BSD-Distributionen). In rund 25 Jahren habe ich noch nie ein fundamentales Problem gehabt. Aber ich befasse mich auch ein wenig mit dem Werkzeug, welches ich da nutze. Nicht von morgens bis morgens, aber so viel wie ich es auch tun w\u00fcrde, wenn ich Auto fahren wollte.\n\nUnd: Bei allem geb\u00fchrlichen Respekt w\u00fcrde ich die Priorit\u00e4tenkette (Anwendung/Betriebssystem) vielleicht in ihrer Reihenfolge hinterfragen. Und auch mich damit intensiver befassen, was Betriebssystem, Desktopumgebung und Tastaturlayout miteinander zu tun haben und was nicht.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">29. April 2026</a> dies: <blockquote>Aber jede/r DAU setzt sich an den Rechner und erwartet, dass \u201ealles funktioniert\u201c. Und wenn nicht, dann sind die \u201edoofen Programmierer/innen Schuld\u201c.</blockquote>\n\nIch bin kein <em>DAU</em>. Das hei\u00dft nicht, dass jeder einzelne meiner Rechner ein Bastelsystem sein muss. In diesem konkreten Fall m\u00f6chte ich, wie ich ausf\u00fchrlich dargelegt habe, tats\u00e4chlich einfach nur, dass \u201ealles funktioniert\u201c. Das von mir mit Bedacht ausgew\u00e4hlte Betriebssystem (hierzu der eingangs verlinkte Beitrag) kann das offensichtlich nicht leisten, also habe ich ein anderes gew\u00e4hlt. Das er\u00fcbrigt schon einen Gro\u00dfteil des Kommentars.\n\n<blockquote>Haiku (dessen Entwicklung ich gespannt verfolge) ist noch immer in Entwicklung. Daher w\u00fcrde ich mir die Frage stellen, ob ich ein solches System auf meine Nutzdaten los lassen wollen w\u00fcrde.</blockquote>\n\nIch habe keine <em>Nutzdaten</em> auf meiner Reiseschreibmaschine. Ich schreibe darauf Dokumente, die kommen nach Abschluss der Reise auf einen USB-Stick und werden hier\u00fcber auf <em>richtigen</em> Arbeitscomputern weiterverarbeitet. Haiku ist f\u00fcr diesen Anwendungsfall eine nicht \u00fcble Idee. Nur schade, dass das Schreibprogramm nicht allzu schlau portiert wurde.\n\n<blockquote>Ehrlich: Ich lache bei Menschen, die mir erz\u00e4hlen wollen, dass es eine Alternative zu Linux gibt (au\u00dfer vielleicht bei den freien BSD-Distributionen).</blockquote>\n\nJedes Betriebssystem ist eine Alternative zu einem anderen. Es soll sogar Menschen geben, die eigentlich nur einen Webbrowser <em>brauchen</em>. (Sind mir auch suspekt, diese Menschen, aber es soll sie geben.) Da hat Linux schlicht keinen einzigen Vorteil gegen\u00fcber Windows, macOS, den BSDs, Plan 9, den zw\u00f6lfzig anderen Systemen oder auch Haiku. Hahaha! Diese Menschen, hahaha! Wissen einfach die unangefochtene Gro\u00dfartigkeit deines Lieblingssystems nicht zu w\u00fcrdigen! Lolrofl!\n\nSo ungef\u00e4hr?\n\n<blockquote>Bei allem geb\u00fchrlichen Respekt w\u00fcrde ich die Priorit\u00e4tenkette (Anwendung/Betriebssystem) vielleicht in ihrer Reihenfolge hinterfragen. Und auch mich damit intensiver befassen, was Betriebssystem, Desktopumgebung und Tastaturlayout miteinander zu tun haben und was nicht.</blockquote>\n\nEs gibt keine alternativen Desktopumgebungen f\u00fcr Haiku, die mir bekannt w\u00e4ren. Meine Priorit\u00e4t ist: WordTsar muss schmerzfrei laufen. Dahinter in der Kette: Nichts.</li><li>Dr. Tux schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">30. April 2026</a> dies: Nat\u00fcrlich: Jemand, der sich mit Gentoo befasst, wird wohl kein DAU sein, da stimme ich dir zu. Aber jedes \u201evern\u00fcnftige\u201c OS bzw. Dateisystem (was nur bedingt etwas mit dem OS oder der Distribution zu tun hat) wird im Falle eines Crashs bzw. Stromausfalls (Stichwort Akku\u00fcberwachung: daf\u00fcr gibt\u2019s so nette kleine Plugins mit h\u00e4sslichen Icons, die einen rechtzeitig auf so was hinweisen k\u00f6nnen) dich auf die Dringlichkeit eines FSCK hinweisen. Oder h\u00e4ttest du lieber keinen FSCK und daf\u00fcr dann sp\u00e4ter ein kaputtes Dateisystem/kaputte Daten? Die Journaling-Dateisysteme und der FSCK wurden ja aus gutem Grund eingef\u00fchrt, nicht um die Leute zu nerven. Mit der Umstellung von Ext3 auf Ext4 haben sich die Dinge \u00fcbrigens massiv verbessert und die Entwicklung geht immer noch weiter.\n\nWarum du so an diesem einen Programm klebst und unterwegs nicht \u201eeinfach nur schreibst\u201c und das zuhause dann sp\u00e4ter \u201esch\u00f6n\u201c machst, kann ich nicht beurteilen und daher auch nicht bewerten. Aber diesen Gedanken vielleicht anregen. Die Wahl des Betriebssystems/der Distribution anhand einer Anwendung auszurichten, finde ich dennoch etwas befremdlich. Und vor allem anhand dieser einen favorisierten Anwendung ganze Distributionen geradezu niederzuschreiben!\n\nDas man unterschiedliche OS f\u00fcr unterschiedliche Zwecke einsetzen kann, das stimmt. Mir f\u00e4llt aber quasi nichts ein, wof\u00fcr man Linux NICHT einsetzen kann. Von 1\u2011Diskettenl\u00f6sungen \u00fcber Microcontroller, Fahrkartenautomaten, Waagen im Supermarkt, Ampelsteuerungen bis hin zu Serverged\u00f6ns oder mehreren Klappcomputern auf der ISS oder auch der Steuerung des Mars-Hubschraubers Ingenuity und ALLEN Rechnern der TOP500-Liste (z.B. zur Wetter- und Klimaberechnung) funktioniert Linux. Ich bin kein Freund von Heldenkult, aber das sind f\u00fcr mich gute Argumente, Linux eine \u201egewisse\u201c Universalit\u00e4t zuzusprechen. Ehrlich: ich sehe nichts, was nicht prinzipiell mit Linux geht. H\u00f6chstens vielleicht Anwendungen, die \u201eaus Gr\u00fcnden\u201c nicht portiert sind. Oder auch Hardwarehersteller, die zu schn\u00f6selig sind, um Linux-Treiber anzubieten. Was dann aber nicht am \u201edoofen\u201c Linux selber liegt.\n\nhttps://www.linux-magazin.de/news/ingenuity-linux-hebt-auf-dem-mars-ab/\nhttps://gnulinux.ch/top-500-supercomputer-setzen-auf-linux\n\nJa, du kannst beispielsweise einfach mit nur einem Browser in die Cloud schreiben (z.B. \u00fcber ein Live-Medium), was quasi \u201e\u00fcberall\u201c geht (ist nicht meine Wahl, aber kannste so machen und du hast dann noch nicht mal \u00c4rger mit dem \u201enervenden\u201c FSCK). Und doch hat Linux hier einen guten Anwendungszweck: du brauchst mindestens eine gute Hardwareerkennung, die ich bei den etablierten Distributionen sehe. Und das hat nix mit \u201eLieblingsirgendwas\u201c zu tun, sondern mit Universalit\u00e4t. Und: Linux bietet gute Dateisysteme mit teilweise guten FSCK, die recht zuverl\u00e4ssig korrupte Daten verhindern. Aber: Kein Dateisystem/kein FSCK der Welt kann ungesicherte Daten retten. Strg\u2011S (oder \u00c4quivalent) ist dein Freund (und ein funktionierender Akku)!</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">30. April 2026</a> dies: <blockquote>Warum du so an diesem einen Programm klebst und unterwegs nicht \u201eeinfach nur schreibst\u201c und das zuhause dann sp\u00e4ter \u201esch\u00f6n\u201c machst, kann ich nicht beurteilen und daher auch nicht bewerten.</blockquote>\n\nWeil WordTsar perfekt f\u00fcr Prosa ist. <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2021/08/wordtsar-mehr-als-genug-textverarbeitung-fuer-2021/\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">Siehe auch.</a> (Und ich <em>eben nicht</em> unterwegs Software haben wollte, die mich ablenkt. Sonst w\u00fcrde ich ja einfach komplett auf GNU Emacs setzen. Aber dann mache ich damit alles au\u00dfer Schreiben.)\n\n<blockquote>Mir f\u00e4llt aber quasi nichts ein, wof\u00fcr man Linux NICHT einsetzen kann.</blockquote>\n\nF\u00fcr Web- und Mailserver ist OpenBSD praktischer, weil es exakt alles, was es braucht, schon an Bord hat. Nicht als Drittanbieterpaket \u2013 sondern als Teil des Betriebssystems. Klar: Man <em>kann</em> auch Plan 9 f\u00fcr alles einsetzen\u2026\n\nImmer ein Livemedium rumschleppen zu m\u00fcssen ist halt trotzdem\u2026 dar\u00fcber haben wir uns in den 90ern lustig gemacht.\n\n(Brauchen Gurkenwaagen wirklich ein internetf\u00e4higes Betriebssystem? Wof\u00fcr?)\n\n<blockquote>du brauchst mindestens eine gute Hardwareerkennung</blockquote>\n\nIch sag\u2018 ja immer: Unterst\u00fctzung f\u00fcr zwei Millionen Ger\u00e4te, die du nicht hast, ist nichts wert. Unterst\u00fctzung f\u00fcr die drei Ger\u00e4te, die du hast, ist wichtig. Und da sind die meisten Systeme \u201egut genug\u201c. Oder?\n\n<em>Nachtrag:</em> Gentoo niederzuschreiben liegt mir im \u00dcbrigen selbstverst\u00e4ndlich fern. Einen Schreibmaschinenbeitrag vorher hatte ich es <em>hoch</em>geschrieben. Ich betrachte Software aber auch nicht als Religion, sondern als Werkzeug. Und manche Software ist f\u00fcr manches Werk offensichtlich nicht das <em>perfekte</em> Werkzeug. Also nehme ich ein anderes.</li><li>Dr. Tux schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">30. April 2026</a> dies: Ok, wenn du dich auf eine Anwendung eingeschossen hat, kann ich das nat\u00fcrlich nachvollziehen. Fotobearbeitung ohne Gimp f\u00e4nde ich beispielsweise \u201eschwierig\u201c. Oder bei den HTML-Code-Editoren habe ich vieles durchprobiert (meist mit ern\u00fcchterndem Ergebnis) und wechsele daher nicht \u201emal eben\u201c den Editor, weil mir als \u201eT\u00e4glich-Coder\u201c 1000 \u201eKleinigkeiten\u201c auf den Geist gehen.\n\nDu spielst vermutlich auf den running gag an: \u201eEmacs ist ein gro\u00dfartiges Betriebssystem \u2013 allerdings fehlt ein guter Editor.\u201c<img alt=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_lol.gif\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_lol.gif\">\n\nWenn man den Anspruch hat, dass die Distribution der Wahl out-of-the-box \u201ealles\u201c an Bord haben soll, dann hast du vielleicht Recht. Aber es ist doch gerade die Flexibilit\u00e4t der Haupt-Distributionen, dass man sich alle gew\u00fcnschten Anwendungen zusammeninstallieren kann. Nie w\u00fcrde ich eine Standardinstallation (einer Live-Distro) machen, sondern ich installiere mir von einem Basissystem aus stets das nach, was ich exakt haben will. Und damit kommt man doch mit nahezu allen Hauptdistributionen an\u2019s Ziel.\n\nBei \u201eLivemedium\u201c dachte ich eher an \u2019nen USB-Stick. Die gibt\u2019s inzwischen ja sogar in Daumennagelgr\u00f6\u00dfe und die kann man auch mit zahlreichen Live-Systemen gleichzeitig best\u00fccken f\u00fcr verschiedene Szenarien. Heute booten doch quasi alle Rechner von USB, so dass man wirklich keine Silberlinge mehr durch die Gegend zu schleppen braucht.\n\n\u201eBrauchen\u201c ist wohl eher eine rhetorische Frage und ich vermute mal, dass wir beide die mit \u201enein\u201c beantworten w\u00fcrden. Aber rumgedreht zur\u00fcckgefragt: Muss ich deshalb als Waagenhersteller extra ein neues Betriebssystem bauen? Linux funktioniert doch auch ohne verf\u00fcgbares Netz. Oder ich kann mir das als Hersteller derartiger Ger\u00e4te dann auch entsprechend schlank und angepasst kompilieren, um den Ballast zu vermeiden.\n\nEs liegt nun mal im Wesen der Haupt-Distributionen, dass sie einen generischen Kernel mit zahllosen Treibern haben. Das kann man als Vorteil sehen (\u201el\u00e4uft \u00fcberall\u201c). Oder man kompiliert sich den Kernel auf die eigene Hardware angepasst selber zusammen (Gentoo, LFS, \u2026). Die Entscheidung, welches System man einsetzt, h\u00e4ngt vom gew\u00fcnschten Szenario ab und l\u00e4sst sich daher wohl nicht pauschal beantworten. Berechtigt sind Beide. Hin und wieder fliegen ja sogar manche Treiber \u201eaus Gr\u00fcnden\u201c wieder aus dem Kernel raus.\n\nAls vollkommen unreligi\u00f6ser Mensch sehe ich das genau so wie du. Aber dieses \u201ekomische Linux\u201c hat sich in den von mir 25 eingesetzten Jahren als ein verdammt solides Werkzeug erwiesen, was einer der Hauptgr\u00fcnde ist, warum ich es hofiere.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">30. April 2026</a> dies: GNU Emacs ist mein Newsreader, mein IDE, mein Mailprogramm und mein IRC-Client. Ich meine nicht immer alles ironisch. Ich glaube nur, dass die Konfiguration, die ich normalerweise nutze, mich eher ablenken w\u00fcrde.\n\nSoftware zu hofieren halte ich f\u00fcr einen Fehler. Fr\u00fcher war ich Vim-M\u00f6nch\u2026</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/c21110bf1c4948529f18e2c4f587b68f\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Erinnert ihr euch an die Reiseschreibmaschine mit Gentoo von Januar? Die hat nur bis Mitte April \u00fcberlebt.\n\nZu meiner v\u00f6llig ausbleibenden \u00dcberraschung findet es ein handels\u00fcbliches Linux mit dem (guten, weil gut gereiften) XFS-Dateisystem eher nicht so gut, wenn einem Laptop zwischendrin der Strom ausgeht, so dass beim j\u00fcngsten Hochfahren nach der Betriebssystemauswahl ein \u201ereparier gef\u00e4lligst das Dateisystem\u201c statt des gewohnten Desktops oder auch nur einer Shell erstrahlte. Dem nachzukommen war aber keine so leichte Aufgabe, weil ich, um irgendwelche Befehle auszuf\u00fchren, erst mal ein Gentoo-Livemedium beschaffen musste, mit dem ich dann in das laufende System hineinschreiben gekonnt h\u00e4tte. Wie damals unter Windows 98 also: Ein Notfallmedium als t\u00e4glicher Begleiter.\nIch habe die Gelegenheit stattdessen genutzt, um das kurze Abenteuer \u201eLinux im Alltag\u201c wieder dahin zu legen, wo es hingeh\u00f6rt, n\u00e4mlich in die Rundablage. Wenn euch mal wieder wer erz\u00e4hlen will, dass Linux f\u00fcr normale Menschen (d.h. Nicht-Nerds) inzwischen eine vortreffliche und in irgendwelchen Belangen sogar \u00fcberlegene Alternative zu Windows und/oder macOS sei, lacht ihn aus und beendet das Gespr\u00e4ch. Besser wird es nicht.\nIch brauchte also ein anderes Betriebssystem. Meine einzige Anforderung, ihr erinnert euch sicher, ist, dass ich nur WordTsar und einen einfachen Webbrowser brauche, das Benachrichtigungsgeblinke am besten gar nicht erst unterst\u00fctzen und auf keinen Fall mehr als unbedingt n\u00f6tig selbst kompilieren will. Da Linux erwartungsgem\u00e4\u00df keine Lust hatte, sich bei mir ausnahmsweise mal als Alltagssystem zu beweisen, schaute ich also mal nach, wo ich sonst ein zwar nicht \u201eoffiziell\u201c unterst\u00fctztes, aber wenigstens paketiertes WordTsar finden k\u00f6nnte.\nHaiku (wohl jedem, der mal BeOS ausprobiert hat, l\u00e4uft es schon bei der Erinnerung daran wohlig das Bein runter, so auch mir) habe ich sowieso gern mal in einer virtuellen Maschine am Laufen, also habe ich naheliegenderweise einmal nachgeschaut, wie dessen WordTsar-Paket so funktioniert. Die bisher einzige Bewertung im \u201eDepot\u201c (also Haikus app store) fasst leider v\u00f6llig zutreffend zusammen: Da die Haiku-Version von WordTsar die Strg- anstelle der Alt-Taste als Men\u00fczugriffstaste verwendet, ist die Erfahrung eine eher unerfreuliche. WordStar und seine Nachbauten setzen nun einmal sehr auf die Strg-Taste f\u00fcr viele Aufgaben. Haiku war damit raus.\nIch selbst bin ja Basteleien gegen\u00fcber nicht abgeneigt. Was mich seit Jahren wurmte, war, dass ich bei meinen fr\u00fchen Gehversuchen mit \u201eden BSDs\u201c daran gescheitert war, NetBSD, das wohl einzige andere System, das zu meinen Anforderungen passt, in einen lauff\u00e4higen Zustand zu versetzen. Aber das ist ja nun auch ein paar Jahre her, daher nutzte ich eine freie Stunde, um dem gescheiterten Gentooger\u00e4t eine Installation der (noch) aktuellen NetBSD-Version 10.1 und (nat\u00fcrlich) pkgsrc zu verpassen. Letzteres l\u00e4uft auf meinem OmniOS-Server (ich berichtete) ohnehin und ich gew\u00f6hne mich ja immer so ungern um.\nIch kann nicht ohne Stolz verk\u00fcnden, dass es diesmal geklappt hat: NetBSD ist zwar etwas tr\u00e4ge, sobald man Dinge von seinen Servern herunterladen m\u00f6chte (Infrastruktur ist nun mal teuer), aber verrichtet bisher ohne Murren seinen Dienst. NetBSD-Pakete herunterladen mache ich ja nun auch nicht jeden Tag. \u00dcbrigens: Den standardm\u00e4\u00dfig mitinstallierten und automatisch gestarteten NetBSD-Fenstermanager CTWM, mit dem ich bislang keine Erfahrungen gesammelt hatte, mag ich zwar (er ist flink, ressourcenschonend, m\u00f6chte nicht erst bildschirmseitenlange Konfigurationsdateien geschrieben haben und kommt ohne Geblinke aus), aber auf einem Laptop habe ich schon ganz gern eine Batterieanzeige stets im Blick. Vielleicht sollte ich mal xbatt ausprobieren oder mir selbst etwas basteln. Ansonsten wird es eben doch wieder Window Maker richten m\u00fcssen.\nGewonnen habe ich au\u00dfer dem Erfolgserlebnis, dass ich doch nicht zu bl\u00f6d f\u00fcr NetBSD bin (anscheinend war es einfach eine sackdumme Idee, damals direkt auf eine instabile Vorabversion gesetzt zu haben), dass ich m\u00f6glicherweise etwas l\u00e4nger was davon habe und sogar was Neues (vor allem CTWM) kennengelernt habe. Verloren habe ich nichts au\u00dfer wertvoller Lebenszeit. Daraus lerne ich vielleicht etwas oder auch nicht.\nAuf ein Neues. Mal gucken, was beim n\u00e4chsten Batterieentleeren passiert.\nKommentareflatter schrob am 21. April 2026 dies: Ich bin kein Nerd.tux0r schrob am 21. April 2026 dies: Schade eigentlich.Thoys schrob am 21. April 2026 dies: Wirst du dann alle BSD-Erfahrungen auf MacOS von Apple verallgemeinern und dann Apple auslachen? \n\nMir f\u00e4llt auf, dass in deinem Artikel (und ich mag die Artikelserie der Reiseschreibmaschine) von einem Nerd-Linux auf alle Distributionen geschlossen wird. Ein Nerd-System zu nutzen und dann zu dem Schluss zu kommen, dass Linux nichts f\u00fcr Anf\u00e4nger ist, erscheint mir etwas undifferenziert.  Auch wenn viele schimpfen aber bspw. Ubuntu ist f\u00fcr Anf\u00e4nger etwas ganz anderes, als Debian oder Gentoo. \n\nIch berate viele technikferne Menschen und kann sagen, dass bspw. LinuxMint genauso schlecht oder gut verstanden und bedient wird, wie Windows. Tats\u00e4chlich stellt Apple mittlerweile eine gro\u00dfe H\u00fcrde da. Sp\u00e4testens, wenn man es wagt ein Android-Smartphone zu haben oder erwartet einen Ordner \u201eBilder\u201c oder \u201eMusik\u201c in seinem Dateimanager zu finden.tux0r schrob am 21. April 2026 dies: macOS ist benutzerfreundlich, BSD nicht zwangsl\u00e4ufig.\n\nMir f\u00e4llt auf, dass in deinem Artikel (\u2026) von einem Nerd-Linux auf alle Distributionen geschlossen wird.\n\nSicher kannst du mir verraten, inwiefern der Umstand, dass der Linuxkernel mich aufgefordert hat, xfs_repair auszuf\u00fchren, irgendwas mit der spezifischen Distribution zu tun hat. Haben Ubuntu und Mint einen anderen Kernel oder ein anderes XFS?\n\nSp\u00e4testens, wenn man es wagt ein Android-Smartphone zu haben\n\nJa gut, das ist jetzt ein selbstgew\u00e4hltes Schicksal.Martin schrob am 21. April 2026 dies: Ein normaler Benutzer wei\u00df nichts vom fs und hat einfach ext4 statt irgendwelcher Exoten, auf die Nerds abfahren.tux0r schrob am 21. April 2026 dies: Ein normaler Benutzer nimmt das Erstbeste. Das ist nicht zwangsl\u00e4ufig ext4.Mytril Goldhand schrob am 21. April 2026 dies: Schon witzig \u00fcber was man sich alles aufregen kann. Gentoo und xfs als handels\u00fcblich zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt. Bei ext4 ist mir soetwas noch nicht passiert. Auch hab ich bei Kubuntu schon \u00f6fter den Netzschalter gezogen und auch das hat es meistens \u00fcberlebt. Nur als ich ihn zuvor ein Update ausf\u00fchren lies, hat das das Betriebssystem nicht \u00fcberlebt. Lieber wirklich handels\u00fcbliche Linux Sachen benutzentux0r schrob am 21. April 2026 dies: Gentoo-Handbuch:\n\nXFS is the recommended all-purpose, all-platform filesystem.\n\nNoch handels\u00fcblicher wird es nicht. Und XFS-Probleme haben mit der Distribution offensichtlich nichts zu tun.Hans schrob am 21. April 2026 dies: Nun, ein System \u201egegen die Wand laufen zu lassen\u201c, das mag halt nicht jedes System. Und von allen Dingen nicht jedes Dateisystem. Ich erinnere mich noch gut an Zeiten, da war ext2 Standard-Dateisystem bei einigen Distributionen, so auch bei dem von mir damals genutzten SuSE. Da dauerte der fsck schon ordentlich lange. reiserfs war damals ein junges und dynamisches Dateisystem, was selbst in der Beta sehr gut lief, zumindest bei mir. Und dank Journal war der fsck deutlich k\u00fcrzer. Hat sich leider selbst erledigt, das Thema reiserfs.\n\nIch hab erst heute ein Linux Mint Cinnamon 22.3 installiert. Da die Platte von mir vorher leer ger\u00e4umt wurde, durfte Linux Mint das ext4 selbst anlegen, ohne weiteres Zutun meinerseits.\n\nObwohl ich selbst mit ext4 noch keinen Datenverlust erlitten hatte, w\u00fcrde ich trotzdem ein Linux-Ger\u00e4t nicht einfach so hart abschalten wollen. Aber wenigstens der Dateisystemcheck sollte automatisch laufen.\nIch vermute mal da\u00df bei deinem XFS etwas Grundlegendes zerschossen wurde, durch den Stromverlust. Deshalb der Hilferuf des Systems. Das kann bei jedem System und auch bei jedem Dateisystem passieren. Meist t\u00f6dlich f\u00fcr ein Dateisystem verl\u00e4uft ein Schreibzyklus mit Stromausfall.tux0r schrob am 21. April 2026 dies: Ehrlich: keine Ahnung. Mir ist das jedenfalls zum ersten Mal passiert.Punker schrob am 21. April 2026 dies: Seit ca. 6 Jahren nutze ich Arch Linux + xfs, und das Dateisystem hatte ich mir noch nie kaputt gemacht, obwohl schon mehrmals die Batterie leer gelaufen war, allerdings laufen auch nur wenige Prozesse auf dem Notebook mit i3-wm.\nAber Dein Beitrag hat mich tats\u00e4chlich auf eine L\u00fccke in meiner Konfiguration aufmerksam gemacht:\n   \u201c Note\nxfs_repair(8) does not get run at boot time by default. To repair an XFS filesystem at boot time, set the fsck.mode=force kernel parameter which instructs fsck.xfs(8) to run xfs_repair.\u201c\n(aus: https://wiki.archlinux.org/title/XFS?useskin=vector)\n\n\u00dcbrigens meine ich, dass man lernen sollte, wie der Rechner funktioniert, wenn man ihn beruflich wahrscheinlich bis zur Rente benutzen wird.\nSich als \u201edummer User\u201c zu sehen, ist da eher freiwillige Entm\u00fcndigung.mike schrob am 21. April 2026 dies: Anekdotische Erfahrungen, da darf ich nicht fehlen.\n\nBatterie\u201ecrash\u201c hatte ich die letzten 10 Jahre ca. 20 oder 30 Mal auf Linux Mint und tats\u00e4chlich einmal das System so zerschossen, dass ich doch einige Zeit am frickeln war (is lang her kann auch sein, dass ich irgendwann einfach aufgegeben und neuinstalliert hab).\nAnsonsten halt auto-fsck und wieder gut\u2026 Drama gabs nie eins.\n\nDamit der Nerd-faktor nicht zu kurz kommt; schade, dass kfreebsd tot ist.\n*scnr*Punker schrob am 21. April 2026 dies: Das mit \u201edummer User\u201c war bezogen auf Leute, die nach ca. 20 Jahren des Internets quasi genutzt von Jedem und damit auch Computer solange benutzt habend im zarten Alter von 30 Jahren, nachdem sie jeden 2. Abend vor dem Rechner sa\u00dfen, meinen, dass ihnen eine Kommandozeile zu kompliziert sei.tux0r schrob am 21. April 2026 dies: Ach guck. Den Kernelparameter kannte auch ich noch nicht. Mein letzter Kenntnisstand war allerdings auch, dass fsck.xfs im Wesentlichen ein NOOP ist. Oder ist das wieder so ein Distributionsding?\n\n(Nachtrag, weil nachgelesen: Oh! Na, jetzt ist\u2019s zu sp\u00e4t f\u00fcr jedenfalls mich.)\n\n\u00dcbrigens meine ich, dass man lernen sollte, wie der Rechner funktioniert, wenn man ihn beruflich wahrscheinlich bis zur Rente benutzen wird.\n\nIch hoffe doch nicht, dass ich den Rest meines Lebens nur ein einziges Betriebssystem benutzen werde. Wie langweilig das w\u00e4re!tux0r schrob am 21. April 2026 dies: Daf\u00fcr hat Gentoo wieder ein(e?) Hurd. Alles kommt wieder. Samsara.Karl Marx schrob am 21. April 2026 dies: Ischverstehnischabaguhd!Mutant77 schrob am 21. April 2026 dies: Da steht aber: When using an SSD or NVMe drive, it is wise to check for firmware upgrades. Some Intel SSDs in particular (600p and 6000p) require a firmware upgrade for possible data corruption induced by XFS I/O usage patterns.tux0r schrob am 21. April 2026 dies: Ist tats\u00e4chlich eine Intel-SSD drin. Interessant.KarlMay schrob am 24. April 2026 dies: Vllt lieber bei Windows bleiben, wenn man mit so einem krassen Nerdsystem \u00fcberfordert ist\u2026tux0r schrob am 24. April 2026 dies: Windows ist schon recht nerdig. Wenn man es drauf anlegt.Dr. Tux schrob am 29. April 2026 dies: Ich gehe in vielen Punkten mit, aber nicht in Allen. Diese Fundamentalkritik an Linux kann ich nicht nachvollziehen. Denn: Jede/r akzeptiert, dass man einen F\u00fchrerschein braucht, um Auto fahren zu k\u00f6nnen. Aber jede/r DAU setzt sich an den Rechner und erwartet, dass \u201ealles funktioniert\u201c. Und wenn nicht, dann sind die \u201edoofen Programmierer/innen Schuld\u201c.\n\nBeim lesen habe ich mich gefragt, ob der Unterschied zwischen dem Betriebssystem und einem Dateisystem begriffen wurde. Scheinbar jedenfalls nicht, welchen Sinn es macht, ein Live-Medium dabei zu haben, mit dem man notfalls beides reparieren kann. Es mag vielleicht l\u00e4stig, aber eben auch hilfreich sein \u2013 der zweite Punkt \u00fcberwiegt f\u00fcr mich in jedem Fall. Und Jede/r, der/die mal auf Bit- und Byte-Ebene seine Daten zusammenkratzen musste, wird den Wert eines gut dokumentierten Open Source-Dateisystems zu sch\u00e4tzen wissen.\n\nHaiku (dessen Entwicklung ich gespannt verfolge) ist noch immer in Entwicklung. Daher w\u00fcrde ich mir die Frage stellen, ob ich ein solches System auf meine Nutzdaten los lassen wollen w\u00fcrde. Als Nerd sicher ja! Aber auch als DAU/Halbwissender?\n\nMeine Erfahrungen beziehen sich prim\u00e4r auf Ext4 und weniger auf XFS. Aber ich rate dringend dazu, sich mit dem Konzept des Journals vertraut zu machen und nicht so wie ich es schon von einem \u201eWelterkl\u00e4rer\u201c h\u00f6ren musste: \u201eDas \u201aDatentr\u00e4ger sicher entfernen\u2018 unter Windows macht den Datentr\u00e4ger kaputt.\u201c Oder sowas wie: \u201eWenn ich den USB-Stick einfach ziehe und die Daten dann bei dir kaputt sind, dann ist dein Linux zu doof.\u201c Und es gibt ja diese Extraschlauen, die den FSCK \u00fcberspringen und sich sp\u00e4ter dar\u00fcber beklagen, dass ihre Daten kaputt sind.\n\nKontr\u00e4r dazu habe ich auf allen meinen Datentr\u00e4gern dem Manual entsprechend die Journal-Optionen noch weiter versch\u00e4rft, denn ich habe auch keine Lust auf Datenverlust. Und ich werde jetzt wohl auch den letzten Datentr\u00e4ger auf Ext4 umstellen, da ich damit noch nie ein ernsthaftes Problem hatte. Daf\u00fcr aber regelm\u00e4\u00dfig mit diesem Murks, der als \u201eStandard-Dateisystem\u201c auf jedem USB-Wechseldatentr\u00e4ger drauf ist und bei dem die Chance auf einen Datenverlust bei einem inkonsistenten Dateisystem bei 50% liegt.\n\nSollte sich mal Linux wirklich aufh\u00e4ngen (was sehr selten vorkommt und was funktioniert, solange der Kernel noch l\u00e4uft), dann rate ich dringend zu einem halbwegs geordneten Neustart statt brutal den Stecker zu ziehen:\n\nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Magische_S-Abf-Taste\nhttps://wiki.ubuntuusers.de/Magic_SysRQ/\n\nEhrlich: Ich lache bei Menschen, die mir erz\u00e4hlen wollen, dass es eine Alternative zu Linux gibt (au\u00dfer vielleicht bei den freien BSD-Distributionen). In rund 25 Jahren habe ich noch nie ein fundamentales Problem gehabt. Aber ich befasse mich auch ein wenig mit dem Werkzeug, welches ich da nutze. Nicht von morgens bis morgens, aber so viel wie ich es auch tun w\u00fcrde, wenn ich Auto fahren wollte.\n\nUnd: Bei allem geb\u00fchrlichen Respekt w\u00fcrde ich die Priorit\u00e4tenkette (Anwendung/Betriebssystem) vielleicht in ihrer Reihenfolge hinterfragen. Und auch mich damit intensiver befassen, was Betriebssystem, Desktopumgebung und Tastaturlayout miteinander zu tun haben und was nicht.tux0r schrob am 29. April 2026 dies: Aber jede/r DAU setzt sich an den Rechner und erwartet, dass \u201ealles funktioniert\u201c. Und wenn nicht, dann sind die \u201edoofen Programmierer/innen Schuld\u201c.\n\nIch bin kein DAU. Das hei\u00dft nicht, dass jeder einzelne meiner Rechner ein Bastelsystem sein muss. In diesem konkreten Fall m\u00f6chte ich, wie ich ausf\u00fchrlich dargelegt habe, tats\u00e4chlich einfach nur, dass \u201ealles funktioniert\u201c. Das von mir mit Bedacht ausgew\u00e4hlte Betriebssystem (hierzu der eingangs verlinkte Beitrag) kann das offensichtlich nicht leisten, also habe ich ein anderes gew\u00e4hlt. Das er\u00fcbrigt schon einen Gro\u00dfteil des Kommentars.\n\nHaiku (dessen Entwicklung ich gespannt verfolge) ist noch immer in Entwicklung. Daher w\u00fcrde ich mir die Frage stellen, ob ich ein solches System auf meine Nutzdaten los lassen wollen w\u00fcrde.\n\nIch habe keine Nutzdaten auf meiner Reiseschreibmaschine. Ich schreibe darauf Dokumente, die kommen nach Abschluss der Reise auf einen USB-Stick und werden hier\u00fcber auf richtigen Arbeitscomputern weiterverarbeitet. Haiku ist f\u00fcr diesen Anwendungsfall eine nicht \u00fcble Idee. Nur schade, dass das Schreibprogramm nicht allzu schlau portiert wurde.\n\nEhrlich: Ich lache bei Menschen, die mir erz\u00e4hlen wollen, dass es eine Alternative zu Linux gibt (au\u00dfer vielleicht bei den freien BSD-Distributionen).\n\nJedes Betriebssystem ist eine Alternative zu einem anderen. Es soll sogar Menschen geben, die eigentlich nur einen Webbrowser brauchen. (Sind mir auch suspekt, diese Menschen, aber es soll sie geben.) Da hat Linux schlicht keinen einzigen Vorteil gegen\u00fcber Windows, macOS, den BSDs, Plan 9, den zw\u00f6lfzig anderen Systemen oder auch Haiku. Hahaha! Diese Menschen, hahaha! Wissen einfach die unangefochtene Gro\u00dfartigkeit deines Lieblingssystems nicht zu w\u00fcrdigen! Lolrofl!\n\nSo ungef\u00e4hr?\n\nBei allem geb\u00fchrlichen Respekt w\u00fcrde ich die Priorit\u00e4tenkette (Anwendung/Betriebssystem) vielleicht in ihrer Reihenfolge hinterfragen. Und auch mich damit intensiver befassen, was Betriebssystem, Desktopumgebung und Tastaturlayout miteinander zu tun haben und was nicht.\n\nEs gibt keine alternativen Desktopumgebungen f\u00fcr Haiku, die mir bekannt w\u00e4ren. Meine Priorit\u00e4t ist: WordTsar muss schmerzfrei laufen. Dahinter in der Kette: Nichts.Dr. Tux schrob am 30. April 2026 dies: Nat\u00fcrlich: Jemand, der sich mit Gentoo befasst, wird wohl kein DAU sein, da stimme ich dir zu. Aber jedes \u201evern\u00fcnftige\u201c OS bzw. Dateisystem (was nur bedingt etwas mit dem OS oder der Distribution zu tun hat) wird im Falle eines Crashs bzw. Stromausfalls (Stichwort Akku\u00fcberwachung: daf\u00fcr gibt\u2019s so nette kleine Plugins mit h\u00e4sslichen Icons, die einen rechtzeitig auf so was hinweisen k\u00f6nnen) dich auf die Dringlichkeit eines FSCK hinweisen. Oder h\u00e4ttest du lieber keinen FSCK und daf\u00fcr dann sp\u00e4ter ein kaputtes Dateisystem/kaputte Daten? Die Journaling-Dateisysteme und der FSCK wurden ja aus gutem Grund eingef\u00fchrt, nicht um die Leute zu nerven. Mit der Umstellung von Ext3 auf Ext4 haben sich die Dinge \u00fcbrigens massiv verbessert und die Entwicklung geht immer noch weiter.\n\nWarum du so an diesem einen Programm klebst und unterwegs nicht \u201eeinfach nur schreibst\u201c und das zuhause dann sp\u00e4ter \u201esch\u00f6n\u201c machst, kann ich nicht beurteilen und daher auch nicht bewerten. Aber diesen Gedanken vielleicht anregen. Die Wahl des Betriebssystems/der Distribution anhand einer Anwendung auszurichten, finde ich dennoch etwas befremdlich. Und vor allem anhand dieser einen favorisierten Anwendung ganze Distributionen geradezu niederzuschreiben!\n\nDas man unterschiedliche OS f\u00fcr unterschiedliche Zwecke einsetzen kann, das stimmt. Mir f\u00e4llt aber quasi nichts ein, wof\u00fcr man Linux NICHT einsetzen kann. Von 1\u2011Diskettenl\u00f6sungen \u00fcber Microcontroller, Fahrkartenautomaten, Waagen im Supermarkt, Ampelsteuerungen bis hin zu Serverged\u00f6ns oder mehreren Klappcomputern auf der ISS oder auch der Steuerung des Mars-Hubschraubers Ingenuity und ALLEN Rechnern der TOP500-Liste (z.B. zur Wetter- und Klimaberechnung) funktioniert Linux. Ich bin kein Freund von Heldenkult, aber das sind f\u00fcr mich gute Argumente, Linux eine \u201egewisse\u201c Universalit\u00e4t zuzusprechen. Ehrlich: ich sehe nichts, was nicht prinzipiell mit Linux geht. H\u00f6chstens vielleicht Anwendungen, die \u201eaus Gr\u00fcnden\u201c nicht portiert sind. Oder auch Hardwarehersteller, die zu schn\u00f6selig sind, um Linux-Treiber anzubieten. Was dann aber nicht am \u201edoofen\u201c Linux selber liegt.\n\nhttps://www.linux-magazin.de/news/ingenuity-linux-hebt-auf-dem-mars-ab/\nhttps://gnulinux.ch/top-500-supercomputer-setzen-auf-linux\n\nJa, du kannst beispielsweise einfach mit nur einem Browser in die Cloud schreiben (z.B. \u00fcber ein Live-Medium), was quasi \u201e\u00fcberall\u201c geht (ist nicht meine Wahl, aber kannste so machen und du hast dann noch nicht mal \u00c4rger mit dem \u201enervenden\u201c FSCK). Und doch hat Linux hier einen guten Anwendungszweck: du brauchst mindestens eine gute Hardwareerkennung, die ich bei den etablierten Distributionen sehe. Und das hat nix mit \u201eLieblingsirgendwas\u201c zu tun, sondern mit Universalit\u00e4t. Und: Linux bietet gute Dateisysteme mit teilweise guten FSCK, die recht zuverl\u00e4ssig korrupte Daten verhindern. Aber: Kein Dateisystem/kein FSCK der Welt kann ungesicherte Daten retten. Strg\u2011S (oder \u00c4quivalent) ist dein Freund (und ein funktionierender Akku)!tux0r schrob am 30. April 2026 dies: Warum du so an diesem einen Programm klebst und unterwegs nicht \u201eeinfach nur schreibst\u201c und das zuhause dann sp\u00e4ter \u201esch\u00f6n\u201c machst, kann ich nicht beurteilen und daher auch nicht bewerten.\n\nWeil WordTsar perfekt f\u00fcr Prosa ist. Siehe auch. (Und ich eben nicht unterwegs Software haben wollte, die mich ablenkt. Sonst w\u00fcrde ich ja einfach komplett auf GNU Emacs setzen. Aber dann mache ich damit alles au\u00dfer Schreiben.)\n\nMir f\u00e4llt aber quasi nichts ein, wof\u00fcr man Linux NICHT einsetzen kann.\n\nF\u00fcr Web- und Mailserver ist OpenBSD praktischer, weil es exakt alles, was es braucht, schon an Bord hat. Nicht als Drittanbieterpaket \u2013 sondern als Teil des Betriebssystems. Klar: Man kann auch Plan 9 f\u00fcr alles einsetzen\u2026\n\nImmer ein Livemedium rumschleppen zu m\u00fcssen ist halt trotzdem\u2026 dar\u00fcber haben wir uns in den 90ern lustig gemacht.\n\n(Brauchen Gurkenwaagen wirklich ein internetf\u00e4higes Betriebssystem? Wof\u00fcr?)\n\ndu brauchst mindestens eine gute Hardwareerkennung\n\nIch sag\u2018 ja immer: Unterst\u00fctzung f\u00fcr zwei Millionen Ger\u00e4te, die du nicht hast, ist nichts wert. Unterst\u00fctzung f\u00fcr die drei Ger\u00e4te, die du hast, ist wichtig. Und da sind die meisten Systeme \u201egut genug\u201c. Oder?\n\nNachtrag: Gentoo niederzuschreiben liegt mir im \u00dcbrigen selbstverst\u00e4ndlich fern. Einen Schreibmaschinenbeitrag vorher hatte ich es hochgeschrieben. Ich betrachte Software aber auch nicht als Religion, sondern als Werkzeug. Und manche Software ist f\u00fcr manches Werk offensichtlich nicht das perfekte Werkzeug. Also nehme ich ein anderes.Dr. Tux schrob am 30. April 2026 dies: Ok, wenn du dich auf eine Anwendung eingeschossen hat, kann ich das nat\u00fcrlich nachvollziehen. Fotobearbeitung ohne Gimp f\u00e4nde ich beispielsweise \u201eschwierig\u201c. Oder bei den HTML-Code-Editoren habe ich vieles durchprobiert (meist mit ern\u00fcchterndem Ergebnis) und wechsele daher nicht \u201emal eben\u201c den Editor, weil mir als \u201eT\u00e4glich-Coder\u201c 1000 \u201eKleinigkeiten\u201c auf den Geist gehen.\n\nDu spielst vermutlich auf den running gag an: \u201eEmacs ist ein gro\u00dfartiges Betriebssystem \u2013 allerdings fehlt ein guter Editor.\u201c\n\nWenn man den Anspruch hat, dass die Distribution der Wahl out-of-the-box \u201ealles\u201c an Bord haben soll, dann hast du vielleicht Recht. Aber es ist doch gerade die Flexibilit\u00e4t der Haupt-Distributionen, dass man sich alle gew\u00fcnschten Anwendungen zusammeninstallieren kann. Nie w\u00fcrde ich eine Standardinstallation (einer Live-Distro) machen, sondern ich installiere mir von einem Basissystem aus stets das nach, was ich exakt haben will. Und damit kommt man doch mit nahezu allen Hauptdistributionen an\u2019s Ziel.\n\nBei \u201eLivemedium\u201c dachte ich eher an \u2019nen USB-Stick. Die gibt\u2019s inzwischen ja sogar in Daumennagelgr\u00f6\u00dfe und die kann man auch mit zahlreichen Live-Systemen gleichzeitig best\u00fccken f\u00fcr verschiedene Szenarien. Heute booten doch quasi alle Rechner von USB, so dass man wirklich keine Silberlinge mehr durch die Gegend zu schleppen braucht.\n\n\u201eBrauchen\u201c ist wohl eher eine rhetorische Frage und ich vermute mal, dass wir beide die mit \u201enein\u201c beantworten w\u00fcrden. Aber rumgedreht zur\u00fcckgefragt: Muss ich deshalb als Waagenhersteller extra ein neues Betriebssystem bauen? Linux funktioniert doch auch ohne verf\u00fcgbares Netz. Oder ich kann mir das als Hersteller derartiger Ger\u00e4te dann auch entsprechend schlank und angepasst kompilieren, um den Ballast zu vermeiden.\n\nEs liegt nun mal im Wesen der Haupt-Distributionen, dass sie einen generischen Kernel mit zahllosen Treibern haben. Das kann man als Vorteil sehen (\u201el\u00e4uft \u00fcberall\u201c). Oder man kompiliert sich den Kernel auf die eigene Hardware angepasst selber zusammen (Gentoo, LFS, \u2026). Die Entscheidung, welches System man einsetzt, h\u00e4ngt vom gew\u00fcnschten Szenario ab und l\u00e4sst sich daher wohl nicht pauschal beantworten. Berechtigt sind Beide. Hin und wieder fliegen ja sogar manche Treiber \u201eaus Gr\u00fcnden\u201c wieder aus dem Kernel raus.\n\nAls vollkommen unreligi\u00f6ser Mensch sehe ich das genau so wie du. Aber dieses \u201ekomische Linux\u201c hat sich in den von mir 25 eingesetzten Jahren als ein verdammt solides Werkzeug erwiesen, was einer der Hauptgr\u00fcnde ist, warum ich es hofiere.tux0r schrob am 30. April 2026 dies: GNU Emacs ist mein Newsreader, mein IDE, mein Mailprogramm und mein IRC-Client. Ich meine nicht immer alles ironisch. Ich glaube nur, dass die Konfiguration, die ich normalerweise nutze, mich eher ablenken w\u00fcrde.\n\nSoftware zu hofieren halte ich f\u00fcr einen Fehler. Fr\u00fcher war ich Vim-M\u00f6nch\u2026Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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            "content_html": "<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001.png\" alt=\"Severance - S01E05 - The Grim Barbarity of Optics and Design\" width=\"1024\" height=\"428\" class=\"alignnone size-full wp-image-23979\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001.png 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001-300x125.png 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001-120x50.png 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001-768x321.png 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001-730x305.png 730w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"></p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/severance-staffel-1-episode-5/\&quot;" data-wpel-link="internal">7. April 2026</a> dies: Gibt\u2019s da auch Modelle, die auf Wunsch die Klappe halten und die K\u00fcche nur zum Servieren und Abr\u00e4umen verlassen?</li><li><a href="\&quot;http://hansroeske@web.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc" external="" nofollow\&quot;="" data-wpel-link="internal">Christian R\u00f6ske</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/severance-staffel-1-episode-5/\&quot;" data-wpel-link="internal">9. April 2026</a> dies: https://www.slavescenter.com/?l=de</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/04/severance-staffel-1-episode-5/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>",
            "content_text": "Kommentarekeine ahnung schrob am 7. April 2026 dies: Gibt\u2019s da auch Modelle, die auf Wunsch die Klappe halten und die K\u00fcche nur zum Servieren und Abr\u00e4umen verlassen?Christian R\u00f6ske schrob am 9. April 2026 dies: https://www.slavescenter.com/?l=deQuelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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            "content_text": "Ich sehne mich manchmal nach der Zeit zur\u00fcck, in der man mir damit drohte, ich m\u00fcsse bei weiterer Zuwiderhandlung ins Bett gehen und schlafen.\nKommentareJuri Nello schrob am 24. M\u00e4rz 2026 dies: Veganer Whisky?tux0r schrob am 24. M\u00e4rz 2026 dies: H\u00e4?Juri Nello schrob am 30. M\u00e4rz 2026 dies: Eben genau das. Ohne einen weiteren Bezug zu kennen, stellte sich mir diese Frage beim Lesen auch.Sebastian schrob am 30. M\u00e4rz 2026 dies: Kindheit vergessen? Oh, jetzt hab ichs verraten.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2026-03-24T22:58:39+01:00",
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            "content_html": "<p>Der eigene Wert ist manchmal <em>eben doch</em> in Euro zu bemessen, und sei es nur beim Berufswechsel.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Juri Nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xiv/\&quot;" data-wpel-link="internal">15. M\u00e4rz 2026</a> dies: Einfach irgendwas.</li><li>Christian R\u00f6ske schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xiv/\&quot;" data-wpel-link="internal">16. M\u00e4rz 2026</a> dies: Falsch, \u2026wird in Euro vermessen, und immer von anderen, gerade beim Berufshecheln.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xiv/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>",
            "content_text": "Der eigene Wert ist manchmal eben doch in Euro zu bemessen, und sei es nur beim Berufswechsel.\nKommentareJuri Nello schrob am 15. M\u00e4rz 2026 dies: Einfach irgendwas.Christian R\u00f6ske schrob am 16. M\u00e4rz 2026 dies: Falsch, \u2026wird in Euro vermessen, und immer von anderen, gerade beim Berufshecheln.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2026-03-14T23:17:56+01:00",
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            "content_html": "<p>Eigentlich habe ich alles erreicht, was es zu erreichen gilt; zum Beispiel sah man mich nie im \u201eDschungelcamp\u201c.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>altautonomer schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/\&quot;" data-wpel-link="internal">27. Januar 2026</a> dies: Mich auch nicht. Evtl. im Zweierzelt im Sarek Nationalpark in Lappland, der gr\u00f6\u00dften Wildnis Europas. Aber da waren keine Kameras.<img alt=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_biggrin2.gif\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_biggrin2.gif\"></li><li><a href="\&quot;https://artodeto.bazzline.net\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc" external="" nofollow\&quot;="" data-wpel-link="internal">artodeto</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/\&quot;" data-wpel-link="internal">27. Januar 2026</a> dies: Noch!</li><li>Rattus Rex schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/\&quot;" data-wpel-link="internal">27. Januar 2026</a> dies: Ohne Kamera\n\nDer Sarek ist gut f\u00fcr Anf\u00e4nger um Navigation und Verproviantierung zu lernen. Der Jacobsweg ist gut f\u00fcr Gehbehinderte und Denkfaule.\n\n\u201eIch bin dann mal weg\u201c</li><li>Snoopy schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/\&quot;" data-wpel-link="internal">29. Januar 2026</a> dies: Off\n\nZur schleichenden Militarisierung:\n\nTeam Scheisse \u2013 FRANK\n\nhttps://www.youtube.com/watch?v=4U_VGvU5GAg\n\nMusikalisch hatten wir das schon \u00e4hnlich\nmal vor Jahrzehnten. \nEs ist das Video.\u2026.Video zuende gucken,\nauch wenn einem die Musik nicht gef\u00e4llt.</li><li>Snoopy schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/\&quot;" data-wpel-link="internal">29. Januar 2026</a> dies: Sie hat die Steckdose zu schminken vergessen..\n\n\nBubblegum-Hardcore\n\nNa und ?\n\nTurnstile: \u201eGlow On\u201c concert film (September 16, 2021)\n\nhttps://www.youtube.com/watch?v=0B7FUziUECY\n\nAm Schlagzeug der Drumming Bunny\nvon Duracell  <img src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif\" alt=\":-)\" width=\"18\" height=\"18\" class=\"wpml_ico\"> \n\n.\u2026.das Metronooom</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>",
            "content_text": "Eigentlich habe ich alles erreicht, was es zu erreichen gilt; zum Beispiel sah man mich nie im \u201eDschungelcamp\u201c.\nKommentarealtautonomer schrob am 27. Januar 2026 dies: Mich auch nicht. Evtl. im Zweierzelt im Sarek Nationalpark in Lappland, der gr\u00f6\u00dften Wildnis Europas. Aber da waren keine Kameras.artodeto schrob am 27. Januar 2026 dies: Noch!Rattus Rex schrob am 27. Januar 2026 dies: Ohne Kamera\n\nDer Sarek ist gut f\u00fcr Anf\u00e4nger um Navigation und Verproviantierung zu lernen. Der Jacobsweg ist gut f\u00fcr Gehbehinderte und Denkfaule.\n\n\u201eIch bin dann mal weg\u201cSnoopy schrob am 29. Januar 2026 dies: Off\n\nZur schleichenden Militarisierung:\n\nTeam Scheisse \u2013 FRANK\n\nhttps://www.youtube.com/watch?v=4U_VGvU5GAg\n\nMusikalisch hatten wir das schon \u00e4hnlich\nmal vor Jahrzehnten. \nEs ist das Video.\u2026.Video zuende gucken,\nauch wenn einem die Musik nicht gef\u00e4llt.Snoopy schrob am 29. Januar 2026 dies: Sie hat die Steckdose zu schminken vergessen..\n\n\nBubblegum-Hardcore\n\nNa und ?\n\nTurnstile: \u201eGlow On\u201c concert film (September 16, 2021)\n\nhttps://www.youtube.com/watch?v=0B7FUziUECY\n\nAm Schlagzeug der Drumming Bunny\nvon Duracell   \n\n.\u2026.das MetronooomQuelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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Zuf\u00e4lle gibt\u2019s.</p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige Leser wissen, dass ich zu denjenigen (wenigen) Menschen geh\u00f6re, die WordStar <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2021/08/wordtsar-mehr-als-genug-textverarbeitung-fuer-2021/\&quot;" data-wpel-link="internal">und Artverwandtes</a> f\u00fcr eine hervorragende Option halten, das Texteschreiben <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2023/08/in-eigener-sache-aus-wordstar-in-markdown-konvertieren/\&quot;" data-wpel-link="internal">und \u201eBloggen\u201c</a> betreffend. Bl\u00f6derweise unterst\u00fctzt der Entwickler von WordTsar f\u00fcr selbiges offiziell nur Windows, macOS und Linux, und weil ich die Reiseschreibmaschine ausschlie\u00dflich zum Schreiben nutzen k\u00f6nnen und m\u00f6glichst jede Prokrastination ausschlie\u00dfen m\u00f6chte, ist Patchen und Selbstkompilieren mit Einrichtung der bevorzugten Programmierumgebung diesmal keine Option.</p>\n<p>Also muss es Linux sein. Bl\u00f6d.</p>\n<p>Vor ein paar Jahren, bevor ich einen Kopfsprung in die Applewelt gewagt hatte (mein Kopf ist \u00fcbrigens immer noch in bester Verfassung, jedenfalls von au\u00dfen), nutzte ich f\u00fcr <em>unterwegs</em> und unter anderem auch den \u201eCongress\u201c, den ich damals noch ertragen wollte, einen Laptop, auf dem die l\u00e4ngste Zeit mal Gentoo, mal Void Linux lief. Es war nicht mal ein subversiv politisch gemeinter Aufkleber darauf. Ich mache auch immer alles falsch bzw. sehr richtig. \u2013 \u00dcber den aktuellen Zustand von Void Linux bin ich mir nicht im Klaren, die Entwicklung von Gentoo hingegen verfolge ich konsequent. Es ist die einzige mir bekannte Linuxdistribution, mit der zumindest ich keine abenteuerlichen Shellverrenkungen machen muss, um damit vern\u00fcnftig arbeiten zu k\u00f6nnen, und von einem Upgrade des Kernsystems trotzdem keine \u00fcblen \u00dcberraschungen (systemd ist optional und ich nutze es nicht) zu erwarten habe, mit \u00fcberdies selbst von den BSDs schwer zu schlagender, ungekannt hilfsbereiter IRC-<em>community</em>.</p>\n<p>Ich hatte mir, zugegeben, die Arbeit schon <em>fr\u00fcher</em> etwas leichter gemacht und die zwei bis drei Befehle, mit denen man Gentoo auf den neuesten Stand bringt, in ein Script gegossen, aber es wird kaum genutzt. Man muss ja auch nicht st\u00e4ndig alles aktualisieren. \u2013 Mittlerweile ist vieles auch <a href="\&quot;https://www.gentoo.org/news/2023/12/29/Gentoo-binary.html\&quot;" data-wpel-link="internal">vorkompiliert verf\u00fcgbar</a>, nur die erste Installation dauert gerade mit nicht allzu neuen Prozessoren naturgem\u00e4\u00df eine Weile, weil man den <a href="\&quot;https://wiki.gentoo.org/wiki/Handbook:AMD64/Installation/Kernel#Distribution_kernels\&quot;" data-wpel-link="internal">vorkompilierten Kernel</a> erst ausw\u00e4hlen kann, wenn man zuvor einen eigenen kompiliert hat. Das muss man aber nur einmal machen. Es ist nicht zwingend notwendig, immer alles auf die eigene Hardware zu optimieren. Ich will damit arbeiten und nicht auf dem Schulhof mit Zahlen prahlen.</p>\n<p>Was ich nun also auf Reisen nutze, ist eine Umgebung aus Gentoo mit Window Maker (CDE, das meinen Sinn f\u00fcr \u00c4sthetik ebenfalls trifft, bereitet mir ohne Maus nicht so recht Freude) und einer kleinen Auswahl an nicht nerviger Anwendungssoftware: xterm, WordTsar und \u2013 falls doch unterwegs eine kurze Recherche her muss \u2013 NetSurf. NetSurf \u201ekann\u201c Recherche, aber kaum soziale Netzwerke. Perfekt. Auf E\u2011Mails verzichte ich auf diesem System im \u00dcbrigen gern.</p>\n<p><a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo.png\&quot;" data-wpel-link="internal"><img decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-1024x576.png\" alt=\"Gentoo\" width=\"730\" height=\"411\" class=\"alignnone size-large wp-image-23748\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-1024x576.png 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-300x169.png 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-120x68.png 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-768x432.png 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-730x411.png 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo.png 1920w\" sizes=\"(max-width: 730px) 100vw, 730px\"></a></p>\n<p>Und dauernd \u00fcber irgendwas benachrichtigen tut\u2018s mich daher eben auch nicht.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Anonym schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">3. Januar 2026</a> dies: Gef\u00e4llt mir.</li><li>Anonym schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">3. Januar 2026</a> dies: Daumen hoch.</li><li>Anonym schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">3. Januar 2026</a> dies: Sehr cool \ud83d\udc4d</li><li>juri nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">4. Januar 2026</a> dies: Klingt ganz gut. Wie macht sich Musik darauf?</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">4. Januar 2026</a> dies: Gar nicht.</li><li>M schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. Januar 2026</a> dies: Unironisch Gentoo einsetzen wollen. Selten peinlich.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/dfa434a2b17e488086a7e899b28f6a9c\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Es ist ja nun, ungeachtet meiner gelegentlichen Ausf\u00fchrungen zur Schwachsinnigkeit des Bestrebens, insgesamt zufriedene Windowsnutzer ungebeten mit Linux zu nerven, auch nicht so, dass ich Mitglied der Betriebssystemtaliban w\u00e4re.\nWie bereits vor kurzem anderweitig erw\u00e4hnt, begab es sich jedoch, dass ich mit halbem Verstand nach einer eleganten M\u00f6glichkeit Ausschau hielt, ohne gro\u00dfe Ablenkung Prosa zu schreiben. Das st\u00e4ndige Geblinke und Gebenachrichtige von Smartphones und Alltagslaptops ist der Konzentration nicht eben zutr\u00e4glich. Ende 2025 bekam ich zu meiner sowohl \u00dcberraschung als auch Freude von jemandem, der Windows f\u00fcr seine t\u00e4gliche Arbeit ben\u00f6tigt, einen voll funktionsf\u00e4higen Acer-Travelmate-Laptop sozusagen vererbt, weil Windows 11 darauf nicht mehr so recht installierbar sein wollte. Zuf\u00e4lle gibt\u2019s.\nRegelm\u00e4\u00dfige Leser wissen, dass ich zu denjenigen (wenigen) Menschen geh\u00f6re, die WordStar und Artverwandtes f\u00fcr eine hervorragende Option halten, das Texteschreiben und \u201eBloggen\u201c betreffend. Bl\u00f6derweise unterst\u00fctzt der Entwickler von WordTsar f\u00fcr selbiges offiziell nur Windows, macOS und Linux, und weil ich die Reiseschreibmaschine ausschlie\u00dflich zum Schreiben nutzen k\u00f6nnen und m\u00f6glichst jede Prokrastination ausschlie\u00dfen m\u00f6chte, ist Patchen und Selbstkompilieren mit Einrichtung der bevorzugten Programmierumgebung diesmal keine Option.\nAlso muss es Linux sein. Bl\u00f6d.\nVor ein paar Jahren, bevor ich einen Kopfsprung in die Applewelt gewagt hatte (mein Kopf ist \u00fcbrigens immer noch in bester Verfassung, jedenfalls von au\u00dfen), nutzte ich f\u00fcr unterwegs und unter anderem auch den \u201eCongress\u201c, den ich damals noch ertragen wollte, einen Laptop, auf dem die l\u00e4ngste Zeit mal Gentoo, mal Void Linux lief. Es war nicht mal ein subversiv politisch gemeinter Aufkleber darauf. Ich mache auch immer alles falsch bzw. sehr richtig. \u2013 \u00dcber den aktuellen Zustand von Void Linux bin ich mir nicht im Klaren, die Entwicklung von Gentoo hingegen verfolge ich konsequent. Es ist die einzige mir bekannte Linuxdistribution, mit der zumindest ich keine abenteuerlichen Shellverrenkungen machen muss, um damit vern\u00fcnftig arbeiten zu k\u00f6nnen, und von einem Upgrade des Kernsystems trotzdem keine \u00fcblen \u00dcberraschungen (systemd ist optional und ich nutze es nicht) zu erwarten habe, mit \u00fcberdies selbst von den BSDs schwer zu schlagender, ungekannt hilfsbereiter IRC-community.\nIch hatte mir, zugegeben, die Arbeit schon fr\u00fcher etwas leichter gemacht und die zwei bis drei Befehle, mit denen man Gentoo auf den neuesten Stand bringt, in ein Script gegossen, aber es wird kaum genutzt. Man muss ja auch nicht st\u00e4ndig alles aktualisieren. \u2013 Mittlerweile ist vieles auch vorkompiliert verf\u00fcgbar, nur die erste Installation dauert gerade mit nicht allzu neuen Prozessoren naturgem\u00e4\u00df eine Weile, weil man den vorkompilierten Kernel erst ausw\u00e4hlen kann, wenn man zuvor einen eigenen kompiliert hat. Das muss man aber nur einmal machen. Es ist nicht zwingend notwendig, immer alles auf die eigene Hardware zu optimieren. Ich will damit arbeiten und nicht auf dem Schulhof mit Zahlen prahlen.\nWas ich nun also auf Reisen nutze, ist eine Umgebung aus Gentoo mit Window Maker (CDE, das meinen Sinn f\u00fcr \u00c4sthetik ebenfalls trifft, bereitet mir ohne Maus nicht so recht Freude) und einer kleinen Auswahl an nicht nerviger Anwendungssoftware: xterm, WordTsar und \u2013 falls doch unterwegs eine kurze Recherche her muss \u2013 NetSurf. NetSurf \u201ekann\u201c Recherche, aber kaum soziale Netzwerke. Perfekt. Auf E\u2011Mails verzichte ich auf diesem System im \u00dcbrigen gern.\n\nUnd dauernd \u00fcber irgendwas benachrichtigen tut\u2018s mich daher eben auch nicht.\nKommentareAnonym schrob am 3. Januar 2026 dies: Gef\u00e4llt mir.Anonym schrob am 3. Januar 2026 dies: Daumen hoch.Anonym schrob am 3. Januar 2026 dies: Sehr cool \ud83d\udc4djuri nello schrob am 4. Januar 2026 dies: Klingt ganz gut. Wie macht sich Musik darauf?tux0r schrob am 4. Januar 2026 dies: Gar nicht.M schrob am 6. Januar 2026 dies: Unironisch Gentoo einsetzen wollen. Selten peinlich.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2026-01-03T02:08:34+01:00",
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            "content_html": "<div class=\"seriesmeta\">Dieser Artikel ist Teil 15 von 15 der Serie <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/artikelserien/neujahr/\&quot;" class="\&quot;series-46\&quot;" title="\&quot;Neujahr\&quot;" data-wpel-link="internal">Neujahr</a></div><blockquote>\n<p>Ich trinke nicht mehr so viel, bis ich die Wahrheit sage,<br>\nhab\u2019 ich gesagt.<br>\n<cite>Sarah Lesch: Notiz</cite></p>\n</blockquote>\n<p>2025 habe ich dar\u00fcber nachgedacht, ob ich wieder mehr Prosa schreiben sollte. (In einem Anfall von jugendlichem Leichtsinn hatte ich schon 2024 im Kreise von Zeugen ein Buch \u00fcber meine Erfahrungen in der Kommunalpolitik versprochen, vor allem mir selbst.) Daraufhin habe ich wochenlang \u00fcber Schreibmaschinen analoger und simulierter Natur mein Wissen aufgefrischt, vor\u00fcbergehend ernsthaft \u00fcber die Anschaffung eines Laptops aus den fr\u00fchen 90ern nachgedacht, weil Schreiben normalerweise leichter von der Hand geht, wenn man <em>gar keine M\u00f6glichkeit</em> hat, sich mit Gedaddel und/oder Geblinke aus dem Internet abzulenken, dann habe ich die Filmadaption von Naked Lunch gesehen und jetzt brauche ich erst mal eine Ehefrau, bevor ich das mit dem Schreiben ernsthaft weiterverfolgen kann.</p>\n<p>2025 war auch ein Geburtstag, so rund, wie es der K\u00f6rper schon eine Weile vormacht. Es wird zusehends schwieriger, dem etwas entgegenzusetzen. Dass der Mensch so lange lebt, ist medizinisch ein Irrweg. Aber seelisch auch. \u2013 Dazu passt: Ich habe im vergangenen November unerwartet <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2021/11/sie-fragment-10-the-show-must-go-on/\&quot;" data-wpel-link="internal">eine Muse</a> wiedergesehen, die sicherheitshalber v\u00f6llig vergessen zu haben mir einfach nicht liegt. Das war gef\u00e4hrlich sch\u00f6n. Ist das jetzt eigentlich das mit der hei\u00dfen Herdplatte?</p>\n<blockquote>\n<p>Gl\u00fccklich war ich auch nur, wenn ich nicht verliebt war.<br>\n<cite>Wolfgang Herrndorf</cite></p>\n</blockquote>\n<p>Krieg hin, Krieg her: Die <em>andere</em> Menschentradition, das K\u00fcssen, sei <em>sooo vor 20 Millionen Jahren</em>, <a href="\&quot;https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wissen/id_101009218/-evolutionaeres-raetsel-besonderes-sexualverhalten-im-fokus.html\&quot;" data-wpel-link="internal">verbreitet</a> das Hipsterportal \u201eT\u2011Online\u201c, aber sch\u00f6n ist\u2019s ja dann auch immer noch. Die Menschen haben \u201eVors\u00e4tze\u201c f\u00fcr das neue Jahr, statt das, was sie vorhaben, einfach mal <em>jetzt</em> zu machen, und finden, das sei anerkennenswert. Prokrastination ist ein Volkssport, auf den sogar der Fu\u00dfball neidisch schielt. \u2013 Ich wurde 2025 danach gefragt und habe jetzt eine Antwort: Falls mein Leben jemals verfilmt werden sollte, m\u00f6chte ich mittlerweile, dass Scarlett Johansson mich spielt. Sie hat viel mit mir gemeinsam, zum Beispiel ist auch sie bisher nicht mit Natalie Portman zusammen. Bei mir prangere ich das aber noch etwas mehr an als bei ihr.</p>\n<p>2025. Ein Jahr zwischen zwei verschiedenen Depressionen, keine davon klinisch erwiesen (weil die Kopfarztpraxen schon zu voll sind mit Leuten, die da gar nicht hingeh\u00f6ren), jede davon hausgemacht. Homo homini Vollidiot est. Ich lebe ja in einer reichen Stadt in einem reichen Land auf einem friedlichen Kontinent und m\u00fcsste insofern <em>gl\u00fccklich</em> sein, sagen alle und meinen das dann aber gar nicht, weil es ihr Konto f\u00fcllt, dass das gar nicht stimmt, aber jeder es glaubt.</p>\n<blockquote>\n<p>Im Rausche reden die Menschen viel und wissen nicht, was.<br>\n<cite>Heimdall (Lokasenna)</cite></p>\n</blockquote>\n<p>Die ersten B\u00f6ller in jedenfalls meiner H\u00f6rweite begannen diesmal erst eine Woche zu fr\u00fch. Das muss diese Rezession sein. Jetzt gerade ist von dieser allerdings nur wenig zu sehen: Wie jedes Jahr sprengen die Deutschen den Gegenwert zweier Wocheneink\u00e4ufe in die Luft, weil <em>man</em> das halt <em>so macht</em>, und wenn <em>man</em> sich morgen mit rosa Glitzer einreibt und in der n\u00e4chstbesten Kirche \u201eKuckuck! Kuckuck!\u201c ruft, dann ist das nicht etwa grenzbescheuert, sondern Tradition. An Silvester \u00e4rgere ich mich immer noch ein bisschen mehr dar\u00fcber, dass ich grundlegend Sympathie f\u00fcr Hunde habe, freue mich aber im Gegenzug dar\u00fcber, dass meiner Schadenfreude bez\u00fcglich pyromaner Menschen in den morgigen Notfallnachrichten wohl wieder hinreichend Gen\u00fcge getan werden wird.</p>\n<p><em>(Der L\u00f6we sprengt sich wenigstens nicht die Finger weg.)</em></p>\n<p>2026 also. Die <a href="\&quot;https://social.bund.de/@bmftr_bund/115801797747419611\&quot;" data-wpel-link="internal">Zukunft</a> ist da. Los geht\u2019s.</p>\n<hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2026/01/gerutsche-26/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/8e2ddda8db36497c8124eeb530b3c905\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Dieser Artikel ist Teil 15 von 15 der Serie Neujahr\nIch trinke nicht mehr so viel, bis ich die Wahrheit sage,\nhab\u2019 ich gesagt.\nSarah Lesch: Notiz\n\n2025 habe ich dar\u00fcber nachgedacht, ob ich wieder mehr Prosa schreiben sollte. (In einem Anfall von jugendlichem Leichtsinn hatte ich schon 2024 im Kreise von Zeugen ein Buch \u00fcber meine Erfahrungen in der Kommunalpolitik versprochen, vor allem mir selbst.) Daraufhin habe ich wochenlang \u00fcber Schreibmaschinen analoger und simulierter Natur mein Wissen aufgefrischt, vor\u00fcbergehend ernsthaft \u00fcber die Anschaffung eines Laptops aus den fr\u00fchen 90ern nachgedacht, weil Schreiben normalerweise leichter von der Hand geht, wenn man gar keine M\u00f6glichkeit hat, sich mit Gedaddel und/oder Geblinke aus dem Internet abzulenken, dann habe ich die Filmadaption von Naked Lunch gesehen und jetzt brauche ich erst mal eine Ehefrau, bevor ich das mit dem Schreiben ernsthaft weiterverfolgen kann.\n2025 war auch ein Geburtstag, so rund, wie es der K\u00f6rper schon eine Weile vormacht. Es wird zusehends schwieriger, dem etwas entgegenzusetzen. Dass der Mensch so lange lebt, ist medizinisch ein Irrweg. Aber seelisch auch. \u2013 Dazu passt: Ich habe im vergangenen November unerwartet eine Muse wiedergesehen, die sicherheitshalber v\u00f6llig vergessen zu haben mir einfach nicht liegt. Das war gef\u00e4hrlich sch\u00f6n. Ist das jetzt eigentlich das mit der hei\u00dfen Herdplatte?\n\nGl\u00fccklich war ich auch nur, wenn ich nicht verliebt war.\nWolfgang Herrndorf\n\nKrieg hin, Krieg her: Die andere Menschentradition, das K\u00fcssen, sei sooo vor 20 Millionen Jahren, verbreitet das Hipsterportal \u201eT\u2011Online\u201c, aber sch\u00f6n ist\u2019s ja dann auch immer noch. Die Menschen haben \u201eVors\u00e4tze\u201c f\u00fcr das neue Jahr, statt das, was sie vorhaben, einfach mal jetzt zu machen, und finden, das sei anerkennenswert. Prokrastination ist ein Volkssport, auf den sogar der Fu\u00dfball neidisch schielt. \u2013 Ich wurde 2025 danach gefragt und habe jetzt eine Antwort: Falls mein Leben jemals verfilmt werden sollte, m\u00f6chte ich mittlerweile, dass Scarlett Johansson mich spielt. Sie hat viel mit mir gemeinsam, zum Beispiel ist auch sie bisher nicht mit Natalie Portman zusammen. Bei mir prangere ich das aber noch etwas mehr an als bei ihr.\n2025. Ein Jahr zwischen zwei verschiedenen Depressionen, keine davon klinisch erwiesen (weil die Kopfarztpraxen schon zu voll sind mit Leuten, die da gar nicht hingeh\u00f6ren), jede davon hausgemacht. Homo homini Vollidiot est. Ich lebe ja in einer reichen Stadt in einem reichen Land auf einem friedlichen Kontinent und m\u00fcsste insofern gl\u00fccklich sein, sagen alle und meinen das dann aber gar nicht, weil es ihr Konto f\u00fcllt, dass das gar nicht stimmt, aber jeder es glaubt.\n\nIm Rausche reden die Menschen viel und wissen nicht, was.\nHeimdall (Lokasenna)\n\nDie ersten B\u00f6ller in jedenfalls meiner H\u00f6rweite begannen diesmal erst eine Woche zu fr\u00fch. Das muss diese Rezession sein. Jetzt gerade ist von dieser allerdings nur wenig zu sehen: Wie jedes Jahr sprengen die Deutschen den Gegenwert zweier Wocheneink\u00e4ufe in die Luft, weil man das halt so macht, und wenn man sich morgen mit rosa Glitzer einreibt und in der n\u00e4chstbesten Kirche \u201eKuckuck! Kuckuck!\u201c ruft, dann ist das nicht etwa grenzbescheuert, sondern Tradition. An Silvester \u00e4rgere ich mich immer noch ein bisschen mehr dar\u00fcber, dass ich grundlegend Sympathie f\u00fcr Hunde habe, freue mich aber im Gegenzug dar\u00fcber, dass meiner Schadenfreude bez\u00fcglich pyromaner Menschen in den morgigen Notfallnachrichten wohl wieder hinreichend Gen\u00fcge getan werden wird.\n(Der L\u00f6we sprengt sich wenigstens nicht die Finger weg.)\n2026 also. Die Zukunft ist da. Los geht\u2019s.\nQuelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2026-01-01T00:00:25+01:00",
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            "content_text": "Narrenfreiheit: Das Recht eines Narren oder Komikers, frei zu sprechen und zu spotten, ohne bestraft zu werden.\n\nKommentareirgendwer schrob am 26. Dezember 2025 dies: Aber nur mit Klarname, also Personenkennzahl. So kann man gleich sehen, ob man\u2019s mit einer gro\u00dfen oder kleinen Nummer zu tun hat. Denn wenn eine gro\u00dfe Nummer von einer kleinen Nummer \u201eNarrenfreiheit\u201c attestiert bek\u00e4me\u2026 ach\u2026 lassen wir das lieber.YoMa schrob am 27. Dezember 2025 dies: Mein Definitionsversuch:\nNarrenfreiheit ist die \u201eletzte\u201c Freiheit, die \u00fcberlebt, weil sie nicht ernst genommen wird. Genauer genommen \u00fcberlebt sie, da die Gesellschaft im Dauerrausch jeden Spiegel f\u00fcr eine irrelevante Karikatur h\u00e4lt.tux0r schrob am 27. Dezember 2025 dies: Mein Name ist tux0r. Wer etwas anderes behauptet, l\u00fcgt.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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            "content_text": "To compete is not my concern\nBurnt out. It leaked out. I learned.\n\nHeaven Is Earth by Self Defense Family\nKommentarekeine ahnung schrob am 5. November 2025 dies: Das hoffe ich doch.\n\nSch\u00f6ner Song.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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            "content_text": "Ich bin jetzt in einem Alter, in dem mir Deutsche im Ausland nicht mehr so unangenehm sind wie fr\u00fcher. Das kompensiere ich, indem ich Deutschen im Ausland unangenehmer bin als fr\u00fcher.\nKommentarejuri nello schrob am 9. Oktober 2025 dies: \n\nHast Du zum German Bash gerufen?Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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            "title": "Liegengebliebenes vom 23. September 2025",
            "content_html": "<p>Ich neige ja (auch, wenn es mich angesichts der momentan zahlreichen <a href="\&quot;https://taz.de/Auslaufende-Updates-fuer-Windows-10/!6114790/\&quot;" data-wpel-link="internal">Linuxreklameartikel</a> <em>sehr</em>, aber bisher immerhin <em>zufriedenstellend unterdr\u00fcckbar</em> in den Fingern juckt, mal wieder ein paar Silben zu vern\u00fcnftigen Alternativen zu verlieren) nicht dazu, anderen Leuten ungefragt Programme, die ich nutze, als Empfehlung in den Posteingang zu sp\u00fclen, daher halte ich meinen momentanen Fr\u00fchjahrsputz auf dem Desktop bewusst vage: Mir ist aufgefallen, dass mein seit bald drei\u00dfig Jahren mit gro\u00dfer Freude ausge\u00fcbtes Hobby \u201eDateimanager ausprobieren\u201c inzwischen an einem Punkt angelangt ist, an dem ich mit der absoluten Grundmenge an Funktionen eigentlich v\u00f6llig zufrieden bin. (Das, was Apple und Microsoft einem als \u201eGrundmenge an Funktionen\u201c verkaufen wollen und eigentlich \u201eGrundmenge an grafischem Schnickschnack\u201c hei\u00dfen sollte, ist allerdings eine Frechheit.) Wenn sich jetzt noch herausstellt, dass ich eigentlich gar keinen komplizierten Texteditor br\u00e4uchte, gerate ich in eine ernstzunehmende Lebenskrise, f\u00fcrchte ich.</p>\n<hr>\n<p><a href="\&quot;https://www.n-tv.de/panorama/Berlin-schlaegt-Alarm-wegen-Messergewalt-in-der-Stadt-article26034379.html\&quot;" data-wpel-link="internal">Messerverbotszonen laufen gut so weit.</a> <em>(<a href="\&quot;https://betonfluesterer.wordpress.com/2025/09/23/linkschleuderei-vom-23-september-2025/\&quot;" data-wpel-link="internal">via</a>)</em></p>\n<hr>\n<p>Was passiert eigentlich, wenn in den Vereinigten Staaten von Amerika jemand einen Menschen in der Bahn umbringt? Richtig: Es gibt <a href="\&quot;https://www.wbtv.com/2025/09/03/cats-light-rail-ticket-enforcement-expected-increase-after-stabbing/\&quot;" data-wpel-link="internal">mehr Fahrkartenkontrollen.</a></p>\n<hr>\n<p>Die sonderbar scheinende Regelm\u00e4\u00dfigkeit, mit der Parteien nach einer Wahl genau das Gegenteil von dem machen, was ihre W\u00e4hler von ihnen infolge launiger Wahlkampfspr\u00fcche erwartet haben und es sp\u00e4testens \u00fcbern\u00e4chstes Mal dann doch wieder versuchen, l\u00e4sst sich offenbar, mit Blick in die <em>sozialen Medien</em> w\u00e4hrend der entsprechenden Vorkommnisse in Nordrhein-Westfalen, mittlerweile wohl nur noch mit einer geradezu pawlowschen Konditionierung dieser W\u00e4hler erkl\u00e4ren: Zwar ist das parlamentarische System als solches eine <em>dornige Chance</em>, soweit es die Mitbestimmung des B\u00fcrgers betrifft, aber das auch nur vorsichtig anklingen zu lassen katapultiert den solches Sprechenden stante pede aus dem Diskurs, der insofern keiner ist. Das notwendige \u00dcbel ist nun mal noch immer ein \u00dcbel und das geringste ist es nicht minder.</p>\n<p>\u00dcber den sozialen Stand entscheidet in Gespr\u00e4chskreisen im Digitalen nicht Herkunft und auch nicht R\u00fcckgrat, sondern die pers\u00f6nliche Vereinsmeierei. Wer seinen Teller nicht aufisst, der wird am Folgetag beregnet, und wer falsch w\u00e4hlt, der bekommt die Schuld. Wer jedoch <em>nicht</em> falsch gew\u00e4hlt hat, der erh\u00e4lt seinen Ablass der Schuld an dem, was <em>die da oben</em> treiben, bis zur n\u00e4chsten Wahl. Die Frage, warum man selbst unbedingt <em>unten</em> sein m\u00f6chte und \u00fcberhaupt an der behaupteten <em>demokratischen</em> Notwendigkeit der Existenz von <em>oben</em> und <em>unten</em> festh\u00e4lt, verbietet sich nat\u00fcrlich. Deutschland ist ein Land der Innovationen, und Innovativeres als staatstragende vermeintlich Linke, weil grunds\u00e4tzliche (nicht zwingend parteipolitische) Opposition nur der Opposition h\u00fclfe, sah ich selten.</p>\n<p>Wenn schon Partei, dann wenigstens eine mit Charme. So hielt ich es stets und so empfehle ich es weiter. Das aber w\u00e4re erst der zweite Schritt, der erste ist das Weshalb.</p>\n<hr>\n<p>Eine Firma mit dem im vorliegenden Kontext ausgesprochen unterhaltsamen Namen Anthropic habe <a href="\&quot;https://www.edsurge.com/news/2017-08-10-what-happened-to-google-s-effort-to-scan-millions-of-university-library-books\&quot;" data-wpel-link="internal">wie einst Google</a>, <a href="\&quot;https://arstechnica.com/ai/2025/06/anthropic-destroyed-millions-of-print-books-to-build-its-ai-models/\&quot;" data-wpel-link="internal">berichtet \u201eArs Technica\u201c</a>, einige Millionen gedruckte B\u00fccher zwecks \u201eTrainings\u201c irgendwelcher neuronaler Netzwerke eingescannt und dann vernichtet. Ich kommentiere das nicht, ich gebe die Information nur weiter. <em>(<a href="\&quot;https://www.jwz.org/blog/2025/09/ai-company-finds-a-way-to-be-even-more-cartoonishly-evil/\&quot;" data-wpel-link="internal">via</a>)</em></p>\n<hr>\n<p>Annette Walter, \u201eJahrgang 1978, (\u2026) interessiert sich besonders f\u00fcr britische Popkultur\u201c, denn denke ich an Feminismus, dann denke ich an britische Popkultur, finde Craftbier nicht gut, trinke aber \u201enat\u00fcrlich\u201c Bier, teilt sie dem wehrlosen <a href="\&quot;https://www.deutschlandfunk.de/maennerdomaene-bier-das-muss-s-ich-aendern-100.html\&quot;" data-wpel-link="internal">\u201eDeutschlandfunk\u201c mit</a> (<a href="\&quot;https://web.archive.org/web/20250923190607/https://www.deutschlandfunk.de/maennerdomaene-bier-das-muss-s-ich-aendern-100.html\&quot;" data-wpel-link="internal">Archivversion</a>), und zwar aus emanzipatorischen Gr\u00fcnden, weil <em>das Patriarchat</em> das nicht so wolle. Als Teil <em>des Patriarchats</em> qua Geburt m\u00f6chte ich an dieser Stelle verk\u00fcnden, dass ich Frauen, die gar kein Bier trinken, wesentlich einfacher zu respektieren imstande bin als Frauen, die sich einen anl\u00f6ten, um es den M\u00e4nnern mal so richtig zu zeigen. Ich hoffe, mit dieser Bekanntgabe ernstliche gesundheitliche Sch\u00e4den von mancher Frau fernhalten zu k\u00f6nnen. Da nicht f\u00fcr. <em>(<a href="\&quot;https://allesevolution.wordpress.com/2025/09/23/ich-bin-ueberzeugt-davon-dass-der-konsum-von-bier-bestehende-geschlechterordnungen-und-machtverhaeltnisse-reproduziert-im-bierkonsum-lassen-sich-patriarchale-und-heteronormative-machtstrukturen-en/\&quot;" data-wpel-link="internal">via</a>)</em></p>\n<p>(Unter \u201eMehr zum Thema\u201c ist das Bild eines Induktionskochfeldes beziehungsweise dessen Bedienelements zu sehen. Das ist witzig.)</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>juri nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/\&quot;" data-wpel-link="internal">24. September 2025</a> dies: Linux befindet sich im Moment in einer Umbruchphase. Ich w\u00fcrde da nicht jedem  ein aktuelles Linux ans Herz legen. Gerade die Kommentare unterm TAZ-Artikel finde ich daher haarstr\u00e4ubend.  Oma Erna hat  meist einen Laptop mit Intel / Nvidia Komponenten. Das macht sich \u201ehervorragend\u201c bei KDE / Plasma, dass fast alle aktuellen Distris per Default installieren. Oma Erna hat meist auch kein Lust sich mit dem Betriebssystem zu befassen. Opa Paul schon. Der m\u00f6chte aber auf sein Video deluxe 2014 f\u00fcr den Videoschnitt nicht verzichten.  Das sind schon mittelgro\u00dfe Supportf\u00e4lle die da auflaufen.  Ich m\u00f6chte dann gerne sehen, wie Opa Paul mittels Proton, Lutris und Wine seine Schnittsoftware inkl. den angestrebten Videoformaten (iO) und additiv gew\u00fcnschtem 3D zum Laufen bringt. Ich w\u00fcnsche viel Erfolg!\nIch habe jetzt gut 9 Monate mit unterschiedlichen Linuxdistros verbracht, die beim Thema Sound, trotz Class Compliant Hardware alle abgeraucht sind. Meist aufgrund von Nvidia- und Intel-Unvertr\u00e4glichkeiten.  Die meisten Probleme davon verursachte Plasma/KDE.\nDarauf muss man aber auch erstmal kommen.  Ich m\u00f6chte auch gar nicht wissen, was Oma Ernas HP \u2011Netzwerkdrucker da sagt oder die gerade von Temu bestellten BT-Kopfh\u00f6rer. Ich w\u00fcnsch den End-10-Workaholix jedenfalls viel Geduld und Spucke. Die werden sie brauchen, denn die Kunden haben sie noch ein paar Jahre an der Backe. \n\nUnd dann sollte man auch noch  \u00fcber versteckte Kosten reden. Die meisten DE schicken gerade ihre Bettelagenten \u00fcber den Schirm.  Nix dagegen, dass man auch spendet, wen man etwas langfristig nutzt. Die Auswahl zwischen 50 oder 100 \u20ac  pro Monat als  schwer k\u00fcndbares, inkassof\u00e4higes Abomodell ist aber nicht nur eine Frechheit, sondern eine Gemeinheit. Gerade auch, weil das eingesetze Betriebssystem davon nichts sieht. Du zahlst das nur f\u00fcr das Framework. Macht bei 24 Monaten 2400 Tacken nur daf\u00fcr, dass Du es \u201eh\u00fcbsch\u201c gemacht bekommst. Jetzt schauen wir noch mal, was ein ein Billig-PC mit MS Foxslizenz so kostet.  Hm.\n\nUnd ob Opa Paul damit gl\u00fccklich wird, f\u00fcr jede Aktion seine Passw\u00f6rter einh\u00e4mmern zu m\u00fcssen, nachdem er seine Kladde mit den PW-Eintr\u00e4gen endlich wieder herausgekramt hat,  wage ich auch zu bezweifeln.\n\nDa gibt es offenbar noch viel zu tun. \n\nVielleicht w\u00e4re es ja doch mal wieder Zeit f\u00fcr ein ganz neues OS. Was das nur wieder kostet. \n\nNRW ist Stammw\u00e4hlerland.  War so, ist so und wird es bis zum endg\u00fcltigen Krieg auch bleiben. \n\u201eIn den kreisangeh\u00f6rigen Gro\u00dfst\u00e4dten erreichte die CDU 48,3 Prozent, die SPD 37,0 Prozent, die Gr\u00fcnen 8,2 Prozent und die FDP 6,5 Prozent.\nIn den Kreisen lag die CDU mit 43,7 Prozent knapp vor der SPD mit 41,5 Prozent, die Gr\u00fcnen erhielten 7,7 Prozent und die FDP 5,8 Prozent.\nIn D\u00fcsseldorf erreichte die CDU 40,0 Prozent, die SPD 42,6 Prozent, die Gr\u00fcnen 8,4 Prozent und die FDP 4,2 Prozent.\nDie Wahlbeteiligung lag bei 65,6 Prozent, was das bisher schw\u00e4chste Ergebnis war.\nIn mehreren St\u00e4dten stimmten Freidemokraten nach der Wahl gemeinsam mit SPD und Gr\u00fcnen bei B\u00fcrgermeisterwahlen ab, was gegen die Anweisung des FDP-Vorsitzenden J\u00fcrgen M\u00f6llemann verstie\u00df.\u201c\n\nDas war 1989. Die Kommunalwahl in NRW. Kurz vor dem Mauerfall.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/\&quot;" data-wpel-link="internal">24. September 2025</a> dies: <blockquote>Vielleicht w\u00e4re es ja doch mal wieder Zeit f\u00fcr ein ganz neues OS.</blockquote>\n\nPlan 9 wollten die Leute ja damals nicht. Das war ihnen zu neu. Selber schuld.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/\&quot;" data-wpel-link="internal">24. September 2025</a> dies: Ich h\u00f6re dummer Weise das erste Mal davon. Schade, dass offenbar gute Neuentwicklungen immer noch abgeb\u00fcgelt werden.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/\&quot;" data-wpel-link="internal">25. September 2025</a> dies: Bei Interesse mal 9front googeln, ist besser als es aussieht. So h\u00e4tte Unix damals aussehen k\u00f6nnen, aber nein, die Leute wollen ja bis heute lieber Zeilendrucker emulieren und nennen das dann \u201eeffizienter\u201c.</li><li>Mi Au schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/\&quot;" data-wpel-link="internal">27. September 2025</a> dies: Zu den Wahl\u00adkampf\u00adspr\u00fc\u00adchen hab ich gerade was passendes / gedankenanregendes auf Xitter gelesen, geschrieben von einem Franzosen, der in Malaysia lebt (vorher u.a. lange in China). Sein eigentliches Thema ist Narrativ vs Realit\u00e4t, f\u00fcr mich ist es die Methode, wie man \u201edie da oben\u201c aussucht:\n\n<i>(\u2026) Chinese people find the US-style selection of president so foreign. \u201eYou mean you select someone based on what they SAY? But they\u2019ll say anything to get elected\u201c is basically the view. To the Chinese, a meritocratic system whereby those who have demonstrated an ability to get things done during years get progressively promoted makes way more sense.</i>\n\nAuf Nitter ohne X\u2011Account lesbar: https://nitter.net/RnaudBertrand/status/1971824173686378626#m</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/ec2d56a936864ee5ac7df96f4b2fe1a5\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Ich neige ja (auch, wenn es mich angesichts der momentan zahlreichen Linuxreklameartikel sehr, aber bisher immerhin zufriedenstellend unterdr\u00fcckbar in den Fingern juckt, mal wieder ein paar Silben zu vern\u00fcnftigen Alternativen zu verlieren) nicht dazu, anderen Leuten ungefragt Programme, die ich nutze, als Empfehlung in den Posteingang zu sp\u00fclen, daher halte ich meinen momentanen Fr\u00fchjahrsputz auf dem Desktop bewusst vage: Mir ist aufgefallen, dass mein seit bald drei\u00dfig Jahren mit gro\u00dfer Freude ausge\u00fcbtes Hobby \u201eDateimanager ausprobieren\u201c inzwischen an einem Punkt angelangt ist, an dem ich mit der absoluten Grundmenge an Funktionen eigentlich v\u00f6llig zufrieden bin. (Das, was Apple und Microsoft einem als \u201eGrundmenge an Funktionen\u201c verkaufen wollen und eigentlich \u201eGrundmenge an grafischem Schnickschnack\u201c hei\u00dfen sollte, ist allerdings eine Frechheit.) Wenn sich jetzt noch herausstellt, dass ich eigentlich gar keinen komplizierten Texteditor br\u00e4uchte, gerate ich in eine ernstzunehmende Lebenskrise, f\u00fcrchte ich.\n\nMesserverbotszonen laufen gut so weit. (via)\n\nWas passiert eigentlich, wenn in den Vereinigten Staaten von Amerika jemand einen Menschen in der Bahn umbringt? Richtig: Es gibt mehr Fahrkartenkontrollen.\n\nDie sonderbar scheinende Regelm\u00e4\u00dfigkeit, mit der Parteien nach einer Wahl genau das Gegenteil von dem machen, was ihre W\u00e4hler von ihnen infolge launiger Wahlkampfspr\u00fcche erwartet haben und es sp\u00e4testens \u00fcbern\u00e4chstes Mal dann doch wieder versuchen, l\u00e4sst sich offenbar, mit Blick in die sozialen Medien w\u00e4hrend der entsprechenden Vorkommnisse in Nordrhein-Westfalen, mittlerweile wohl nur noch mit einer geradezu pawlowschen Konditionierung dieser W\u00e4hler erkl\u00e4ren: Zwar ist das parlamentarische System als solches eine dornige Chance, soweit es die Mitbestimmung des B\u00fcrgers betrifft, aber das auch nur vorsichtig anklingen zu lassen katapultiert den solches Sprechenden stante pede aus dem Diskurs, der insofern keiner ist. Das notwendige \u00dcbel ist nun mal noch immer ein \u00dcbel und das geringste ist es nicht minder.\n\u00dcber den sozialen Stand entscheidet in Gespr\u00e4chskreisen im Digitalen nicht Herkunft und auch nicht R\u00fcckgrat, sondern die pers\u00f6nliche Vereinsmeierei. Wer seinen Teller nicht aufisst, der wird am Folgetag beregnet, und wer falsch w\u00e4hlt, der bekommt die Schuld. Wer jedoch nicht falsch gew\u00e4hlt hat, der erh\u00e4lt seinen Ablass der Schuld an dem, was die da oben treiben, bis zur n\u00e4chsten Wahl. Die Frage, warum man selbst unbedingt unten sein m\u00f6chte und \u00fcberhaupt an der behaupteten demokratischen Notwendigkeit der Existenz von oben und unten festh\u00e4lt, verbietet sich nat\u00fcrlich. Deutschland ist ein Land der Innovationen, und Innovativeres als staatstragende vermeintlich Linke, weil grunds\u00e4tzliche (nicht zwingend parteipolitische) Opposition nur der Opposition h\u00fclfe, sah ich selten.\nWenn schon Partei, dann wenigstens eine mit Charme. So hielt ich es stets und so empfehle ich es weiter. Das aber w\u00e4re erst der zweite Schritt, der erste ist das Weshalb.\n\nEine Firma mit dem im vorliegenden Kontext ausgesprochen unterhaltsamen Namen Anthropic habe wie einst Google, berichtet \u201eArs Technica\u201c, einige Millionen gedruckte B\u00fccher zwecks \u201eTrainings\u201c irgendwelcher neuronaler Netzwerke eingescannt und dann vernichtet. Ich kommentiere das nicht, ich gebe die Information nur weiter. (via)\n\nAnnette Walter, \u201eJahrgang 1978, (\u2026) interessiert sich besonders f\u00fcr britische Popkultur\u201c, denn denke ich an Feminismus, dann denke ich an britische Popkultur, finde Craftbier nicht gut, trinke aber \u201enat\u00fcrlich\u201c Bier, teilt sie dem wehrlosen \u201eDeutschlandfunk\u201c mit (Archivversion), und zwar aus emanzipatorischen Gr\u00fcnden, weil das Patriarchat das nicht so wolle. Als Teil des Patriarchats qua Geburt m\u00f6chte ich an dieser Stelle verk\u00fcnden, dass ich Frauen, die gar kein Bier trinken, wesentlich einfacher zu respektieren imstande bin als Frauen, die sich einen anl\u00f6ten, um es den M\u00e4nnern mal so richtig zu zeigen. Ich hoffe, mit dieser Bekanntgabe ernstliche gesundheitliche Sch\u00e4den von mancher Frau fernhalten zu k\u00f6nnen. Da nicht f\u00fcr. (via)\n(Unter \u201eMehr zum Thema\u201c ist das Bild eines Induktionskochfeldes beziehungsweise dessen Bedienelements zu sehen. Das ist witzig.)\nKommentarejuri nello schrob am 24. September 2025 dies: Linux befindet sich im Moment in einer Umbruchphase. Ich w\u00fcrde da nicht jedem  ein aktuelles Linux ans Herz legen. Gerade die Kommentare unterm TAZ-Artikel finde ich daher haarstr\u00e4ubend.  Oma Erna hat  meist einen Laptop mit Intel / Nvidia Komponenten. Das macht sich \u201ehervorragend\u201c bei KDE / Plasma, dass fast alle aktuellen Distris per Default installieren. Oma Erna hat meist auch kein Lust sich mit dem Betriebssystem zu befassen. Opa Paul schon. Der m\u00f6chte aber auf sein Video deluxe 2014 f\u00fcr den Videoschnitt nicht verzichten.  Das sind schon mittelgro\u00dfe Supportf\u00e4lle die da auflaufen.  Ich m\u00f6chte dann gerne sehen, wie Opa Paul mittels Proton, Lutris und Wine seine Schnittsoftware inkl. den angestrebten Videoformaten (iO) und additiv gew\u00fcnschtem 3D zum Laufen bringt. Ich w\u00fcnsche viel Erfolg!\nIch habe jetzt gut 9 Monate mit unterschiedlichen Linuxdistros verbracht, die beim Thema Sound, trotz Class Compliant Hardware alle abgeraucht sind. Meist aufgrund von Nvidia- und Intel-Unvertr\u00e4glichkeiten.  Die meisten Probleme davon verursachte Plasma/KDE.\nDarauf muss man aber auch erstmal kommen.  Ich m\u00f6chte auch gar nicht wissen, was Oma Ernas HP \u2011Netzwerkdrucker da sagt oder die gerade von Temu bestellten BT-Kopfh\u00f6rer. Ich w\u00fcnsch den End-10-Workaholix jedenfalls viel Geduld und Spucke. Die werden sie brauchen, denn die Kunden haben sie noch ein paar Jahre an der Backe. \n\nUnd dann sollte man auch noch  \u00fcber versteckte Kosten reden. Die meisten DE schicken gerade ihre Bettelagenten \u00fcber den Schirm.  Nix dagegen, dass man auch spendet, wen man etwas langfristig nutzt. Die Auswahl zwischen 50 oder 100 \u20ac  pro Monat als  schwer k\u00fcndbares, inkassof\u00e4higes Abomodell ist aber nicht nur eine Frechheit, sondern eine Gemeinheit. Gerade auch, weil das eingesetze Betriebssystem davon nichts sieht. Du zahlst das nur f\u00fcr das Framework. Macht bei 24 Monaten 2400 Tacken nur daf\u00fcr, dass Du es \u201eh\u00fcbsch\u201c gemacht bekommst. Jetzt schauen wir noch mal, was ein ein Billig-PC mit MS Foxslizenz so kostet.  Hm.\n\nUnd ob Opa Paul damit gl\u00fccklich wird, f\u00fcr jede Aktion seine Passw\u00f6rter einh\u00e4mmern zu m\u00fcssen, nachdem er seine Kladde mit den PW-Eintr\u00e4gen endlich wieder herausgekramt hat,  wage ich auch zu bezweifeln.\n\nDa gibt es offenbar noch viel zu tun. \n\nVielleicht w\u00e4re es ja doch mal wieder Zeit f\u00fcr ein ganz neues OS. Was das nur wieder kostet. \n\nNRW ist Stammw\u00e4hlerland.  War so, ist so und wird es bis zum endg\u00fcltigen Krieg auch bleiben. \n\u201eIn den kreisangeh\u00f6rigen Gro\u00dfst\u00e4dten erreichte die CDU 48,3 Prozent, die SPD 37,0 Prozent, die Gr\u00fcnen 8,2 Prozent und die FDP 6,5 Prozent.\nIn den Kreisen lag die CDU mit 43,7 Prozent knapp vor der SPD mit 41,5 Prozent, die Gr\u00fcnen erhielten 7,7 Prozent und die FDP 5,8 Prozent.\nIn D\u00fcsseldorf erreichte die CDU 40,0 Prozent, die SPD 42,6 Prozent, die Gr\u00fcnen 8,4 Prozent und die FDP 4,2 Prozent.\nDie Wahlbeteiligung lag bei 65,6 Prozent, was das bisher schw\u00e4chste Ergebnis war.\nIn mehreren St\u00e4dten stimmten Freidemokraten nach der Wahl gemeinsam mit SPD und Gr\u00fcnen bei B\u00fcrgermeisterwahlen ab, was gegen die Anweisung des FDP-Vorsitzenden J\u00fcrgen M\u00f6llemann verstie\u00df.\u201c\n\nDas war 1989. Die Kommunalwahl in NRW. Kurz vor dem Mauerfall.tux0r schrob am 24. September 2025 dies: Vielleicht w\u00e4re es ja doch mal wieder Zeit f\u00fcr ein ganz neues OS.\n\nPlan 9 wollten die Leute ja damals nicht. Das war ihnen zu neu. Selber schuld.Juri Nello schrob am 24. September 2025 dies: Ich h\u00f6re dummer Weise das erste Mal davon. Schade, dass offenbar gute Neuentwicklungen immer noch abgeb\u00fcgelt werden.tux0r schrob am 25. September 2025 dies: Bei Interesse mal 9front googeln, ist besser als es aussieht. So h\u00e4tte Unix damals aussehen k\u00f6nnen, aber nein, die Leute wollen ja bis heute lieber Zeilendrucker emulieren und nennen das dann \u201eeffizienter\u201c.Mi Au schrob am 27. September 2025 dies: Zu den Wahl\u00adkampf\u00adspr\u00fc\u00adchen hab ich gerade was passendes / gedankenanregendes auf Xitter gelesen, geschrieben von einem Franzosen, der in Malaysia lebt (vorher u.a. lange in China). Sein eigentliches Thema ist Narrativ vs Realit\u00e4t, f\u00fcr mich ist es die Methode, wie man \u201edie da oben\u201c aussucht:\n\n(\u2026) Chinese people find the US-style selection of president so foreign. \u201eYou mean you select someone based on what they SAY? But they\u2019ll say anything to get elected\u201c is basically the view. To the Chinese, a meritocratic system whereby those who have demonstrated an ability to get things done during years get progressively promoted makes way more sense.\n\nAuf Nitter ohne X\u2011Account lesbar: https://nitter.net/RnaudBertrand/status/1971824173686378626#mQuelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2025-09-23T21:35:17+02:00",
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            "title": "Vinyl <3 (16): Plagiate jetzt auch in HD",
            "content_html": "<p><a href="\&quot;https://www.henning-uhle.eu/informatik/spotify-umbau-das-wars-dann-wohl\&quot;" data-wpel-link="internal">Nachricht 1:</a></p>\n<blockquote>\n<p>Daf\u00fcr r\u00e4umt Spotify nun den H\u00f6rern ein, Remixes von Liedern anzufertigen, die K\u00fcnstler hochgeladen haben. Und die Musiker haben nicht mal Mitspracherecht.</p>\n</blockquote>\n<p><a href="\&quot;https://www.appgefahren.de/ohne-aufpreis-spotify-macht-endlich-lossless-audio-verfuegbar-386183.html\&quot;" data-wpel-link="internal">Nachricht 2:</a></p>\n<blockquote>\n<p>Spotify hat offiziell verlustfreies Streaming f\u00fcr alle Premium-Abonnenten eingef\u00fchrt \u2013 ohne Aufpreis.</p>\n</blockquote>\n<p>Seit einigen Jahren verfolge ich bei Gespr\u00e4chen \u00fcber Musikstreaming-\u201eDienste\u201c diejenige Strategie, dass ich die Meinung \u00e4u\u00dfere, dass Menschen, um Spotify zu nutzen, Musik und ihre Komponisten wirklich au\u00dferordentlich verachten m\u00fcssen. Das wird weitgehend als unzul\u00e4ssige \u00dcberspitzung betrachtet, als blo\u00dfes Gezeter. Mittlerweile sollte ich offensichtlich anfangen, eine Liste von Links beizuf\u00fcgen, scanbar per QR-Code und/oder zusammengefasst von irgendeiner \u201eKI\u201c.</p>\n<p>Dass Spotify als ungef\u00e4hr allerletzter dieser \u201eDienste\u201c jetzt die von irgendeinem Computer zusammengebastelte, dem K\u00fcnstler entsch\u00e4digungslos enteignete oder neuerdings schlicht urheberrechtsignorant umetikettierte Funktionsmusik (denn <em>gute</em> Musik verkauft sich traditionell schlecht) jetzt auch \u201everlustfrei\u201c (was freilich vom Endger\u00e4t abh\u00e4ngt, \u201everlustfreies Bluetooth\u201c existiert zum Beispiel nicht) ins Ohr schmettert, mag f\u00fcr manche, etwa die meisten Kommentatoren unter Nachricht 2, einem Wunder gleichkommen, das zu preisen fortan Lebenszweck sein wird; mir bleibt festzustellen, dass meine vor einigen Jahren getroffene Entscheidung, gute Musik ausschlie\u00dflich per Konzertbesuch und Vinylkauf zu unterst\u00fctzen, zwar kaum mehr sein mag als ein Tropfen im Sand, aber dieser Tropfen m\u00f6ge zumindest der immer kr\u00e4ftigeren D\u00fcrre ein Schnippchen schlagen.</p>\n<p>Zwar bin ich mit manchem Nutzer von Spotify nicht schlecht befreundet; aber es ist dann doch eher trotzdem und nicht deshalb.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Christian R\u00f6ske schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/\&quot;" data-wpel-link="internal">11. September 2025</a> dies: aber die haben diese Logarithmen, die man f\u00fcttern kann wie\u2019s Lockdownh\u00fcndchen und dann gibts da immer was Neues, und sogar die Charts.</li><li>juri nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/\&quot;" data-wpel-link="internal">12. September 2025</a> dies: Ich bin ja Fan von der Remixkultur, von daher finde ich das Recht auf Remix (da gab es doch mal mal einen sch\u00f6nen Text vor knapp 20 Jahren von einem angehenden Piraten oder so). Auch Mash Ups k\u00f6nnen viel Spa\u00df bereiten. Davon ab, finde ich die Entwicklung der Musikindustrie ist keine. \nSpotify habe ich nicht. Die meisten Streamingangebote m\u00fcssen (schon rein finanziell) genauso drau\u00dfen bleiben, wie andere Abomodelle und \u00e4hnlicher Quark. \n\nEs ist aber f\u00fcr K\u00fcnstler immer noch Alternativen, nur eben nicht mit der Weichreite.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/\&quot;" data-wpel-link="internal">12. September 2025</a> dies: Das Recht auf Remix hat eine etwas andere Nuance, der der kommerzielle Ansatz von Spotify diametral zuwiderl\u00e4uft.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/\&quot;" data-wpel-link="internal">13. September 2025</a> dies: Das Kernproblem ist hier dokumentiert:\nhttps://youtu.be/plleJ0Zv0Ww?si=mvc7L0iCr_L57a4l\nBlutbad.\nEs gibt bestimmt eine KI-gest\u00fctzte \u00dcbersetzung und so.<img alt=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_shocked.gif\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_shocked.gif\"></li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>",
            "content_text": "Nachricht 1:\n\nDaf\u00fcr r\u00e4umt Spotify nun den H\u00f6rern ein, Remixes von Liedern anzufertigen, die K\u00fcnstler hochgeladen haben. Und die Musiker haben nicht mal Mitspracherecht.\n\nNachricht 2:\n\nSpotify hat offiziell verlustfreies Streaming f\u00fcr alle Premium-Abonnenten eingef\u00fchrt \u2013 ohne Aufpreis.\n\nSeit einigen Jahren verfolge ich bei Gespr\u00e4chen \u00fcber Musikstreaming-\u201eDienste\u201c diejenige Strategie, dass ich die Meinung \u00e4u\u00dfere, dass Menschen, um Spotify zu nutzen, Musik und ihre Komponisten wirklich au\u00dferordentlich verachten m\u00fcssen. Das wird weitgehend als unzul\u00e4ssige \u00dcberspitzung betrachtet, als blo\u00dfes Gezeter. Mittlerweile sollte ich offensichtlich anfangen, eine Liste von Links beizuf\u00fcgen, scanbar per QR-Code und/oder zusammengefasst von irgendeiner \u201eKI\u201c.\nDass Spotify als ungef\u00e4hr allerletzter dieser \u201eDienste\u201c jetzt die von irgendeinem Computer zusammengebastelte, dem K\u00fcnstler entsch\u00e4digungslos enteignete oder neuerdings schlicht urheberrechtsignorant umetikettierte Funktionsmusik (denn gute Musik verkauft sich traditionell schlecht) jetzt auch \u201everlustfrei\u201c (was freilich vom Endger\u00e4t abh\u00e4ngt, \u201everlustfreies Bluetooth\u201c existiert zum Beispiel nicht) ins Ohr schmettert, mag f\u00fcr manche, etwa die meisten Kommentatoren unter Nachricht 2, einem Wunder gleichkommen, das zu preisen fortan Lebenszweck sein wird; mir bleibt festzustellen, dass meine vor einigen Jahren getroffene Entscheidung, gute Musik ausschlie\u00dflich per Konzertbesuch und Vinylkauf zu unterst\u00fctzen, zwar kaum mehr sein mag als ein Tropfen im Sand, aber dieser Tropfen m\u00f6ge zumindest der immer kr\u00e4ftigeren D\u00fcrre ein Schnippchen schlagen.\nZwar bin ich mit manchem Nutzer von Spotify nicht schlecht befreundet; aber es ist dann doch eher trotzdem und nicht deshalb.\nKommentareChristian R\u00f6ske schrob am 11. September 2025 dies: aber die haben diese Logarithmen, die man f\u00fcttern kann wie\u2019s Lockdownh\u00fcndchen und dann gibts da immer was Neues, und sogar die Charts.juri nello schrob am 12. September 2025 dies: Ich bin ja Fan von der Remixkultur, von daher finde ich das Recht auf Remix (da gab es doch mal mal einen sch\u00f6nen Text vor knapp 20 Jahren von einem angehenden Piraten oder so). Auch Mash Ups k\u00f6nnen viel Spa\u00df bereiten. Davon ab, finde ich die Entwicklung der Musikindustrie ist keine. \nSpotify habe ich nicht. Die meisten Streamingangebote m\u00fcssen (schon rein finanziell) genauso drau\u00dfen bleiben, wie andere Abomodelle und \u00e4hnlicher Quark. \n\nEs ist aber f\u00fcr K\u00fcnstler immer noch Alternativen, nur eben nicht mit der Weichreite.tux0r schrob am 12. September 2025 dies: Das Recht auf Remix hat eine etwas andere Nuance, der der kommerzielle Ansatz von Spotify diametral zuwiderl\u00e4uft.Juri Nello schrob am 13. September 2025 dies: Das Kernproblem ist hier dokumentiert:\nhttps://youtu.be/plleJ0Zv0Ww?si=mvc7L0iCr_L57a4l\nBlutbad.\nEs gibt bestimmt eine KI-gest\u00fctzte \u00dcbersetzung und so.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2025-09-11T01:41:41+02:00",
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            "content_html": "<p><a href="\&quot;https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?p=548336#p548336\&quot;" data-wpel-link="internal">Schade</a> (Zitat aus einem Originalbeitrag auf Facebook, aber dorthin verlinke ich nur, wenn es sich partout nicht vermeiden l\u00e4sst): Die von mir hochgesch\u00e4tzte Berliner Bierbrauerei Schneeeule, die ich grunds\u00e4tzlich \u201eSchneule\u201c nenne, weil ich sonst mit den vielen \u201eE\u201c durcheinanderkomme, streicht zum kommenden Monatsende die Segel. Bier in Berlin m\u00fcsse \u201ebillig\u201c sein (was ich nach allem, was ich bisher in Berlin erlebt habe, gern glaube), aber der Schneeeeeule St\u00e4rke war nie das Billig, sondern das Gut. Ich trank aus den dort abgef\u00fcllten Flaschen bereits Vorz\u00fcgliches, geh\u00f6re aber auch zu der Minderheit an Menschen, die lieber wenig gutes Bier f\u00fcr vergleichsweise viel Geld als mieses, daf\u00fcr mehr Bier f\u00fcr wenig Geld sich achtarmig reinzuorgeln pflegen.</p>\n<p>(Wobei das <em>nat\u00fcrlich</em> wieder eine relative Definition ist. Mehr als eine Bierflasche in meiner Historie kostete einen gr\u00f6\u00dferen zweistelligen Betrag, die \u201ekleinen\u201c Schneulen im 0,33-Liter-Format liegen deutlich darunter. Aber sicher: Wer den Kasten f\u00fcr zw\u00f6lf Euro zu Hause stehen hat, der zahlt ungern f\u00fcr einen Liter dasselbe.)</p>\n<p>Man behalte dieses Verh\u00e4ltnis der Deutschen zu den Kosten eines Bieres im Hinterkopf, wenn irgendwelche Nonsensmedien abermals \u00fcber die Besucher- und insbesondere Trinkerzahlen beim Oktoberfest berichten. Die Schneeeule h\u00e4tte den Liter g\u00fcnstiger gehabt.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Name vergessen schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">3. September 2025</a> dies: Entweder achtarmig oder gar nicht. Halb besoffen ist rausgeschmissen Geld.\nWenn man im Alter nicht drei\nTage bettl\u00e4grig danach w\u00e4re,\nund man den Verdienstausfall\ndem Bierpreis aufschlagen\nm\u00fcsste.\nSo aber ist jede Biermarke zu\nteuer.\n\nGenusstrinker habe ich sowieso nie verstanden. Frauen trinken zum\nBeispiel nur zur Enthemmung und\nEntschuldigung, um sp\u00e4ter nicht als Schlampe dazustehen.\nFrauen interessieren sich nicht\nf\u00fcr Bierpreise. F\u00fcr sie ist Bier eine\nArt innerliche Verkleidung, die wie\nSchuhe so teuer wie notwendig sein darf.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">4. September 2025</a> dies: Schwieriger Kommentar auf sehr vielen Ebenen.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">4. September 2025</a> dies: Ich finde ihn so gut und wichtig wie deinen Beitrag.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">4. September 2025</a> dies: Ehrlich, als Neuberliner kann ich jede Info brauchen.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">4. September 2025</a> dies: Dass Frauen nur zur Enthemmung trinken ist Quatsch. Die meisten Frauen in meiner Familie trinken, weils ihnen schmeckt, ein paar andere, weil sie ihre M\u00e4nner so besser ertragen k\u00f6nnen (geht auch umgekehrt), eine einzige, weil sie alkoholabh\u00e4ngig ist. Bzw. war, sie hat sich vor ein paar Jahren totgesoffen. Eine Schlampe war sie nie, sie war blo\u00df ungl\u00fccklich. \nIch selber bin am liebsten irgendwo zwischen halb- und dreiviertelbesoffen. Mir  schmeckts \u00fcberhaupt umso besser, je mehr ich trinke \u2013 gibts eigentlich auch Genusss\u00e4ufer? Aufs Geld muss ich dabei meiner Oma sei Dank nie schauen, die hatte ein klein H\u00e4uschen.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. September 2025</a> dies: Wie? Du vers\u00e4ufst der Oma ihr H\u00e4usken? Was sagt denn Tante Erna dazu? \ner\u00adlin m\u00fcs\u00adse \u201ebil\u00adlig\u201c sein (was ich nach allem, was ich bis\u00adher in Ber\u00adlin erlebt habe, gern glau\u00adbe), aber der Schneeeeeu\u00adle St\u00e4r\u00adke war nie das Bil\u00adlig, son\u00addern das Gut. Ich trank aus den dort abge\u00adf\u00fcll\u00adten Fla\u00adschen bereits Vor\u00adz\u00fcg\u00adli\u00adches, geh\u00f6\u00adre aber auch zu der Min\u00adder\u00adheit an Men\u00adschen, die lie\u00adber wenig gutes Bier f\u00fcr ver\u00adgleichs\u00adwei\u00adse viel Geld als mie\u00adses, daf\u00fcr mehr Bier f\u00fcr wenig Geld sich acht\u00adar\u00admig rein\u00adzu\u00ador\u00adgeln pfle\u00adgen.\n\nWie das Koksbier denn geschmacklich einzuordnen?  Ich finde ja: Bier muss schmecken, wie fl\u00fcssiges Brot, sonst ist es kein Bier.  <img src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_wink2.gif\" alt=\";)\" width=\"18\" height=\"18\" class=\"wpml_ico\"> </li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">6. September 2025</a> dies: Koksbier? Du meinst die Schneule? Das ist im Internet beschrieben. Mein Favorit: Hot Irmi.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">7. September 2025</a> dies: Die Tante hat einen reichen Gatten und ist bestens versorgt. Ab und zu gehen Tantchen und ich zusammen was trinken, meistens zahle ich.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>",
            "content_text": "Schade (Zitat aus einem Originalbeitrag auf Facebook, aber dorthin verlinke ich nur, wenn es sich partout nicht vermeiden l\u00e4sst): Die von mir hochgesch\u00e4tzte Berliner Bierbrauerei Schneeeule, die ich grunds\u00e4tzlich \u201eSchneule\u201c nenne, weil ich sonst mit den vielen \u201eE\u201c durcheinanderkomme, streicht zum kommenden Monatsende die Segel. Bier in Berlin m\u00fcsse \u201ebillig\u201c sein (was ich nach allem, was ich bisher in Berlin erlebt habe, gern glaube), aber der Schneeeeeule St\u00e4rke war nie das Billig, sondern das Gut. Ich trank aus den dort abgef\u00fcllten Flaschen bereits Vorz\u00fcgliches, geh\u00f6re aber auch zu der Minderheit an Menschen, die lieber wenig gutes Bier f\u00fcr vergleichsweise viel Geld als mieses, daf\u00fcr mehr Bier f\u00fcr wenig Geld sich achtarmig reinzuorgeln pflegen.\n(Wobei das nat\u00fcrlich wieder eine relative Definition ist. Mehr als eine Bierflasche in meiner Historie kostete einen gr\u00f6\u00dferen zweistelligen Betrag, die \u201ekleinen\u201c Schneulen im 0,33-Liter-Format liegen deutlich darunter. Aber sicher: Wer den Kasten f\u00fcr zw\u00f6lf Euro zu Hause stehen hat, der zahlt ungern f\u00fcr einen Liter dasselbe.)\nMan behalte dieses Verh\u00e4ltnis der Deutschen zu den Kosten eines Bieres im Hinterkopf, wenn irgendwelche Nonsensmedien abermals \u00fcber die Besucher- und insbesondere Trinkerzahlen beim Oktoberfest berichten. Die Schneeeule h\u00e4tte den Liter g\u00fcnstiger gehabt.\nKommentareName vergessen schrob am 3. September 2025 dies: Entweder achtarmig oder gar nicht. Halb besoffen ist rausgeschmissen Geld.\nWenn man im Alter nicht drei\nTage bettl\u00e4grig danach w\u00e4re,\nund man den Verdienstausfall\ndem Bierpreis aufschlagen\nm\u00fcsste.\nSo aber ist jede Biermarke zu\nteuer.\n\nGenusstrinker habe ich sowieso nie verstanden. Frauen trinken zum\nBeispiel nur zur Enthemmung und\nEntschuldigung, um sp\u00e4ter nicht als Schlampe dazustehen.\nFrauen interessieren sich nicht\nf\u00fcr Bierpreise. F\u00fcr sie ist Bier eine\nArt innerliche Verkleidung, die wie\nSchuhe so teuer wie notwendig sein darf.tux0r schrob am 4. September 2025 dies: Schwieriger Kommentar auf sehr vielen Ebenen.Name vergessen schrob am 4. September 2025 dies: Ich finde ihn so gut und wichtig wie deinen Beitrag.Name vergessen schrob am 4. September 2025 dies: Ehrlich, als Neuberliner kann ich jede Info brauchen.keine ahnung schrob am 4. September 2025 dies: Dass Frauen nur zur Enthemmung trinken ist Quatsch. Die meisten Frauen in meiner Familie trinken, weils ihnen schmeckt, ein paar andere, weil sie ihre M\u00e4nner so besser ertragen k\u00f6nnen (geht auch umgekehrt), eine einzige, weil sie alkoholabh\u00e4ngig ist. Bzw. war, sie hat sich vor ein paar Jahren totgesoffen. Eine Schlampe war sie nie, sie war blo\u00df ungl\u00fccklich. \nIch selber bin am liebsten irgendwo zwischen halb- und dreiviertelbesoffen. Mir  schmeckts \u00fcberhaupt umso besser, je mehr ich trinke \u2013 gibts eigentlich auch Genusss\u00e4ufer? Aufs Geld muss ich dabei meiner Oma sei Dank nie schauen, die hatte ein klein H\u00e4uschen.Juri Nello schrob am 6. September 2025 dies: Wie? Du vers\u00e4ufst der Oma ihr H\u00e4usken? Was sagt denn Tante Erna dazu? \ner\u00adlin m\u00fcs\u00adse \u201ebil\u00adlig\u201c sein (was ich nach allem, was ich bis\u00adher in Ber\u00adlin erlebt habe, gern glau\u00adbe), aber der Schneeeeeu\u00adle St\u00e4r\u00adke war nie das Bil\u00adlig, son\u00addern das Gut. Ich trank aus den dort abge\u00adf\u00fcll\u00adten Fla\u00adschen bereits Vor\u00adz\u00fcg\u00adli\u00adches, geh\u00f6\u00adre aber auch zu der Min\u00adder\u00adheit an Men\u00adschen, die lie\u00adber wenig gutes Bier f\u00fcr ver\u00adgleichs\u00adwei\u00adse viel Geld als mie\u00adses, daf\u00fcr mehr Bier f\u00fcr wenig Geld sich acht\u00adar\u00admig rein\u00adzu\u00ador\u00adgeln pfle\u00adgen.\n\nWie das Koksbier denn geschmacklich einzuordnen?  Ich finde ja: Bier muss schmecken, wie fl\u00fcssiges Brot, sonst ist es kein Bier.   tux0r schrob am 6. September 2025 dies: Koksbier? Du meinst die Schneule? Das ist im Internet beschrieben. Mein Favorit: Hot Irmi.keine ahnung schrob am 7. September 2025 dies: Die Tante hat einen reichen Gatten und ist bestens versorgt. Ab und zu gehen Tantchen und ich zusammen was trinken, meistens zahle ich.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2025-09-03T18:51:28+02:00",
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            "title": "Unter Fu\u00dfballfans (3): Patriotismus will gelernt sein",
            "content_html": "<p>Im M\u00e4rz 2023 gab ich hinsichtlich der Tendenz von Fu\u00dfballfans, diejenige Mannschaft, deren Stadion in ihrem Wohnort steht, zu bevorzugen, <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2023/03/unter-fussballfans-wie-ich-aus-versehen-eine-fussballmannschaft-gut-fand/\&quot;" data-wpel-link="internal">zu bedenken:</a></p>\n<blockquote>\n<p>M\u00fcsste ich Sportgucken irgendwie interessant finden, ich interessierte mich doch vor allem f\u00fcr die Geschicke derjenigen Teilnehmer, deren Leistung mich \u00fcberzeugt.</p>\n</blockquote>\n<p>Als aktuellen Datenpunkt hierf\u00fcr aus <em>meinem</em> Wohnort liefert mir die \u201eSportschau\u201c heute <a href="\&quot;https://www.sportschau.de/regional/ndr/Zweite-Liga-Eintracht-Braunschweig,eintracht-142.html\&quot;" data-wpel-link="internal">folgendes</a> (<a href="\&quot;https://web.archive.org/web/20250826180832/https://www.sportschau.de/regional/ndr/Zweite-Liga-Eintracht-Braunschweig,eintracht-142.html\&quot;" data-wpel-link="internal">Archivversion</a>) Ereignis: Es seien die \u201eBraunschweiger\u201c Spieler n\u00e4mlich, vorbereitend auf die heutige Partie gegen irgendeinen anderen Verein ohne ortsgebundene Substanz, erst einmal durch \u201eihre\u201c Stadt gef\u00fchrt worden und haben dort, glaubt man den Autoren Patrick Halatsch und Martin Schneider, das zu sehen bekommen, was auch sonst jeder Tourist ohne nennenswerte F\u00fchrung zu sehen bekommt, n\u00e4mlich \u201edie Magni-Kirche in der Altstadt, das bunte Rizzi-Haus\u201c und den Altstadtmarkt.</p>\n<p>Der Vereinskapit\u00e4n sprach ins Mikrofon, dass die \u201eIdentifikation mit der Stadt sogar leistungsf\u00f6rdernd sein\u201c k\u00f6nne, was sein kann, aber nicht muss, weil die oberen drei Fu\u00dfballligen kaum dazu neigen, f\u00fcr die oberen drei Fu\u00dfballligen geeignete Spieler \u00fcberhaupt sonderlich lange dort zu belassen, wo sie eine Identifikation haben, und daher bisweilen mehrmals im Jahr eine neue Stadt als die ihre definiert bekommen.</p>\n<p>Regionalit\u00e4t und Tradition seien zwei der <em>moralisch verpflichtenden</em> \u201eKernaussagen\u201c Eintracht Braunschweigs, was im \u00dcbrigen auch f\u00fcr die Spieler gelte, <a href="\&quot;https://verein.eintracht.com/wir-ueber-uns/leitbild\&quot;" data-wpel-link="internal">quatscht man</a> im \u201eLeitbild\u201c Eintracht Braunschweigs. Nun bin ich ja selbst ein <em>Zugezogener</em>, bin daher vielleicht als Lokalpatriot ohnehin noch bis an mein Lebensende kaum geeignet, aber mir sei da dann jetzt schon noch folgende Frage gestattet: Macht es mich insofern zu einem Briten, wenn ich mal am London Eye entlangspaziere? (Und muss ich dann auch den jeweiligen Verein als den meinen begreifen?) Das w\u00e4re f\u00fcr die weitere Urlaubsplanung gut zu wissen.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>irgendwer schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/\&quot;" data-wpel-link="internal">27. August 2025</a> dies: Man muss kein Lokalpatriot sein, sondern kann auch Bayernfan werden. \n\nGanz abgesehen von der Charmeoffensive unter Olli Kahn, Nagelsmann und\u2026 Name vergessen\u2026, den FCB auch mal als liebenswerten Loser zu pr\u00e4sentieren:\nGehen Sie mal in die S\u00fcdkurve (zu einem Spiel) oder im Bayern-M\u00fcnchen-Trikot in eine x\u2011beliebige Kneipe. Sie werden feststellen, \u201eBayern ist Punk\u201c. \n\nDa ist es dann v\u00f6llig egal, ob irgendwelche S\u00f6ldner\u2026 \u00e4hm\u2026 Spieler Kamilllentee aus Litergl\u00e4sern trinken, w\u00e4hrend sie indigene Insignien tragen. Wichtig ist nur, dass die Herrschaften daf\u00fcr sorgen, dass alle, aber auch wirklich alle anderen Sie hassen. DAS schwei\u00dft auch zusammen, wenn man sich Wohnen in M\u00fcnchen nicht leisten kann.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/\&quot;" data-wpel-link="internal">28. August 2025</a> dies: Die ham halt einen 1100er an der heimischen Currywurstbude gelassen.  Nat\u00fcrlich st\u00e4rkt das die Community.</li><li>Mordred schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/\&quot;" data-wpel-link="internal">29. August 2025</a> dies: Patriotismus mit der orstans\u00e4ssigen Mannschaft stammt noch aus der Zeit, wo das nicht ein Milliardengesch\u00e4ft war.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/7b2e656287b741809a92d94a2d3d6009\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Im M\u00e4rz 2023 gab ich hinsichtlich der Tendenz von Fu\u00dfballfans, diejenige Mannschaft, deren Stadion in ihrem Wohnort steht, zu bevorzugen, zu bedenken:\n\nM\u00fcsste ich Sportgucken irgendwie interessant finden, ich interessierte mich doch vor allem f\u00fcr die Geschicke derjenigen Teilnehmer, deren Leistung mich \u00fcberzeugt.\n\nAls aktuellen Datenpunkt hierf\u00fcr aus meinem Wohnort liefert mir die \u201eSportschau\u201c heute folgendes (Archivversion) Ereignis: Es seien die \u201eBraunschweiger\u201c Spieler n\u00e4mlich, vorbereitend auf die heutige Partie gegen irgendeinen anderen Verein ohne ortsgebundene Substanz, erst einmal durch \u201eihre\u201c Stadt gef\u00fchrt worden und haben dort, glaubt man den Autoren Patrick Halatsch und Martin Schneider, das zu sehen bekommen, was auch sonst jeder Tourist ohne nennenswerte F\u00fchrung zu sehen bekommt, n\u00e4mlich \u201edie Magni-Kirche in der Altstadt, das bunte Rizzi-Haus\u201c und den Altstadtmarkt.\nDer Vereinskapit\u00e4n sprach ins Mikrofon, dass die \u201eIdentifikation mit der Stadt sogar leistungsf\u00f6rdernd sein\u201c k\u00f6nne, was sein kann, aber nicht muss, weil die oberen drei Fu\u00dfballligen kaum dazu neigen, f\u00fcr die oberen drei Fu\u00dfballligen geeignete Spieler \u00fcberhaupt sonderlich lange dort zu belassen, wo sie eine Identifikation haben, und daher bisweilen mehrmals im Jahr eine neue Stadt als die ihre definiert bekommen.\nRegionalit\u00e4t und Tradition seien zwei der moralisch verpflichtenden \u201eKernaussagen\u201c Eintracht Braunschweigs, was im \u00dcbrigen auch f\u00fcr die Spieler gelte, quatscht man im \u201eLeitbild\u201c Eintracht Braunschweigs. Nun bin ich ja selbst ein Zugezogener, bin daher vielleicht als Lokalpatriot ohnehin noch bis an mein Lebensende kaum geeignet, aber mir sei da dann jetzt schon noch folgende Frage gestattet: Macht es mich insofern zu einem Briten, wenn ich mal am London Eye entlangspaziere? (Und muss ich dann auch den jeweiligen Verein als den meinen begreifen?) Das w\u00e4re f\u00fcr die weitere Urlaubsplanung gut zu wissen.\nKommentareirgendwer schrob am 27. August 2025 dies: Man muss kein Lokalpatriot sein, sondern kann auch Bayernfan werden. \n\nGanz abgesehen von der Charmeoffensive unter Olli Kahn, Nagelsmann und\u2026 Name vergessen\u2026, den FCB auch mal als liebenswerten Loser zu pr\u00e4sentieren:\nGehen Sie mal in die S\u00fcdkurve (zu einem Spiel) oder im Bayern-M\u00fcnchen-Trikot in eine x\u2011beliebige Kneipe. Sie werden feststellen, \u201eBayern ist Punk\u201c. \n\nDa ist es dann v\u00f6llig egal, ob irgendwelche S\u00f6ldner\u2026 \u00e4hm\u2026 Spieler Kamilllentee aus Litergl\u00e4sern trinken, w\u00e4hrend sie indigene Insignien tragen. Wichtig ist nur, dass die Herrschaften daf\u00fcr sorgen, dass alle, aber auch wirklich alle anderen Sie hassen. DAS schwei\u00dft auch zusammen, wenn man sich Wohnen in M\u00fcnchen nicht leisten kann.Juri Nello schrob am 28. August 2025 dies: Die ham halt einen 1100er an der heimischen Currywurstbude gelassen.  Nat\u00fcrlich st\u00e4rkt das die Community.Mordred schrob am 29. August 2025 dies: Patriotismus mit der orstans\u00e4ssigen Mannschaft stammt noch aus der Zeit, wo das nicht ein Milliardengesch\u00e4ft war.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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            "title": "Immer alles ficken",
            "content_html": "<p>In Hannover wurde ich heute einer zumindest bemerkenswerten Szene gewahr; dass n\u00e4mlich die AfD einen Informationsstand abhielt, im Rahmen dessen sie f\u00fcr ihre Ideen warb, w\u00e4hrend den Infostehenden ein Pulk von Menschen gegen\u00fcberstand, ein Banner mit der Aufschrift \u201eFCKAFD\u201c sowie ein paar sonderbare Flaggen, deren Bedeutung nachzuschlagen mir nicht wichtig genug war, schwenkten und irgendetwas pl\u00e4rrten. Bin ich in Hannover unterwegs, h\u00f6re ich jedoch lieber Sula Bassana aus dem Kopfh\u00f6rer als Gepl\u00e4rr aus wutverzerrten M\u00fcndern. Ich gehe davon aus, das beidseitig Ge\u00e4u\u00dferte war aber ohnehin nicht h\u00f6renswert.</p>\n<p>An diesem Gebaren \u00e4rgert mich zweierlei: dass n\u00e4mlich erstens das gegenseitige Angiften als \u201epolitisches Engagement\u201c missverstanden wird, wo doch ein konstruktiver Gesellschaftsentwurf mehr Antworten birgt (aber sicher ist das Bl\u00f6dfinden des Gegners einfacher als das Pr\u00e4sentieren einer Idee, ich kenne das ja auch von mir), und dass zweitens das versch\u00e4mt seines Vokals befreite Ficken f\u00fcr etwas \u00dcbles gehalten wird, als sei man katholischer Fundamentalist und als halte man sich nicht f\u00fcr im Dienste der Aufkl\u00e4rung t\u00e4tig.</p>\n<p><em>(Ist man ja auch nicht.)</em></p>\n<p>Die auf gewisse Weise drollige Idee, \u201ekein Sex mit Rechten\u201c und \u2013 ich paraphrasiere \u2013 \u201efick die Rechten\u201c seien zwei dialektisch harmonische Aussagen und lassen ihren Verwender nicht etwa d\u00fcmmlich, sondern vielmehr engagiert f\u00fcr <em>das Gute</em> erscheinen, ist nur zu erkl\u00e4ren, indem man davon ausgeht, dass diese Zeit der Ungewissheiten neben manch anderem Opfer auch den Verlust der Errungenschaften unserer Eltern zu beklagen hat. Das vermeintlich englische \u201efuck dieses\u201c, \u201efuck jenes\u201c <em>hei\u00dft</em> eben nicht \u201eschei\u00df drauf\u201c, sondern wird allenfalls von verklemmten Hobbypuritanern als solches umschrieben, weil Sex n\u00e4mlich hihihi oder, wahlweise, pfui ist. Kiffen und die Polizei hassen wie <em>die 68er</em> wollen sie immer alle, aber Beischlaf ist ihnen wieder so besch\u00e4mend, dass sie konsequent zu solchem auffordern, weil sie glauben, das nehme den \u00dcblen die W\u00fcrde, und nicht erkennen, dass das Gegenteil der Fall ist.</p>\n<p>Politische Agitation braucht sicher keinen sprachlichen Schliff; aber wirken w\u00fcrd\u2018 sie mit ihm wohl doch nachhaltiger. Tucholsky h\u00e4tte auch nicht \u201eficken\u201c gesagt, das macht seinen Charme aus. Ob aber wohl noch in einem Jahrhundert jemand wissen wird, wer heute in Hannover was gebr\u00fcllt hat?</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Mi Au schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: Ich f\u00fcrchte, das \u201eFCK\u201c ist noch ein bi\u00dfchen doofer.\n\nZum einen geht\u2019s dabei ja nicht um allgemein Sex, sondern die spezifische aktive Handlung beim rein-raus. Notabene <i>nicht</i> die passive Handlung. Ficken als prim\u00e4r Machtaus\u00fcbung, die sich sekund\u00e4r auch noch gut anf\u00fchlt. (In verschiedenen L\u00e4ndern gilt: wenn bekannt wurde, dass der Mann A den Mann B gefickt hat, hat Mann B ein gesellschaftliches Problem, Mann A aber nicht.) \n\nZum zweiten ist es ja nicht \u201eFCKE\u201c, sondern \u201eFCK\u201c. Selbst im v\u00f6llig-ganz-radikal-linken Protest noch sprachlich fest an der Seite der USA\u2026\n\nInsgesamt w\u00e4ren mir ver\u00adklemm\u00adte Hob\u00adby\u00adpu\u00adri\u00adta\u00adner fast lieber. Solange die tats\u00e4chlich im Hobbylevel sind, jedenfalls.\n\n(Oder setzen die \u201eFCK\u201c-Leute ihre Gegner mit dem Kaiserslauterner Fu\u00dfballverein gleich? Aber soo brutal werden die doch wohl nicht sein, oder?)</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: Ich wei\u00df nicht: den Ruf \u201ekaiserslautert die AfD!\u201c finde ich als Sympathisant eines hier nicht weiter bedeutsamen Konkurrenzvereins gar nicht mal so bescheuert.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: FCKFCKW !\n\nNieder mit dem Export alter K\u00fchlschr\u00e4nke nach Afrika !\n\nLang lebe das G\u00fcrteltier !</li><li>altautonomer schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: Das F..-Wort galt vor Jahren in der \u00f6ffentlichen Kommunikation noch als Tabu. Heute geh\u00f6rt es zum Standardrepertoire von Kabarettisten. \n\nDie einseitige Interpretation auf den Geschlechtsverkehr teile ich nicht. Das sowas von gestrig. (Genauso ist es mit dem Wort \u201egeil\u201c.)\nhttps://blog.gymglish.com/de/2023/02/28/50-moeglichkeiten-das-wort-fuck-zu-benutzen</li><li>Mi Au schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: <b>F</b>eindliche <b>C</b>lub-<b>K</b>onkurrenz also.</li><li>Mi Au schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: (Wo ist ein Korrektur-Button? Warum ist das erste \u201ebold\u201c-Tag nicht ordentlich nach dem \u201eF\u201c geschlossen? Sollte ich f\u00fcr heute Feierabend machen? Fragen \u00fcber Fragen\u2026)</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: F\u00fcr Editieren m\u00fcsste ich Cookies (und/oder IP-Adressen) speichern wollen, darum geht das nicht. Aber ich repariere das mal.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">20. Juli 2025</a> dies: Vor 40 Jahren gab\u2019s auf FFN mal einen Sketch namens \u201eDie Schl\u00fcpfer rasseln in Fickstadt\u201c (gemeint war Hannover). Es ist doch sch\u00f6n, wenn sowas noch Bestand hat.\n\nOb nun dieser oder jener Vergleich gezogen wird: Hier handelt es sich vermutlich eher um b\u00fcrgerlichen Antifaschismus, siehe ein paar Schlagzeilen weiter unten.</li><li>Woogie schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">20. Juli 2025</a> dies: Die Bedeutung des Wortes fuck ist im amerikanischen Englisch auch deutlich breiter. Eine ehemaliger Kollege aus US (Texas,Dallas) hat das mal an der Frage erkl\u00e4rt, was der Unterschied zwischen britischem und amerikanischen Englisch ist.\nDie Briten haben einen Grundwortschatz von 20.000 W\u00f6rtern, die Amerikaner von 5.000. und die Ersten 2.500 sind Fuck. <img alt=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif\"></li><li>Mi Au schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">20. Juli 2025</a> dies: Uff\u2026 Danke! Bzw. Tschulligung \u2013 das war nicht im geringsten als M\u00e4ngelanzeige gedacht, sondern nur als Lamentieren (\u201eMan was bin ich bl\u00f6d, ausgerechnet beim halb-eleganten Halb-Kalauern das Tag nicht zu schlie\u00dfen\u201c).\n\nNix zu speichern finde ich eine *sehr* gute Designentscheidung.</li><li>G\u00f6tz schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">21. Juli 2025</a> dies: Schuld an dieser Nummer ist \u00fcbrigens der hier:\nhttps://www.youtube.com/watch?v=ft0vkKCadgk&amp;list=RDft0vkKCadgk&amp;start_radio=1\nSagt auch noch, dass er stolz drauf ist.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/6c1699231a834726b8014ae84db6c17d\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "In Hannover wurde ich heute einer zumindest bemerkenswerten Szene gewahr; dass n\u00e4mlich die AfD einen Informationsstand abhielt, im Rahmen dessen sie f\u00fcr ihre Ideen warb, w\u00e4hrend den Infostehenden ein Pulk von Menschen gegen\u00fcberstand, ein Banner mit der Aufschrift \u201eFCKAFD\u201c sowie ein paar sonderbare Flaggen, deren Bedeutung nachzuschlagen mir nicht wichtig genug war, schwenkten und irgendetwas pl\u00e4rrten. Bin ich in Hannover unterwegs, h\u00f6re ich jedoch lieber Sula Bassana aus dem Kopfh\u00f6rer als Gepl\u00e4rr aus wutverzerrten M\u00fcndern. Ich gehe davon aus, das beidseitig Ge\u00e4u\u00dferte war aber ohnehin nicht h\u00f6renswert.\nAn diesem Gebaren \u00e4rgert mich zweierlei: dass n\u00e4mlich erstens das gegenseitige Angiften als \u201epolitisches Engagement\u201c missverstanden wird, wo doch ein konstruktiver Gesellschaftsentwurf mehr Antworten birgt (aber sicher ist das Bl\u00f6dfinden des Gegners einfacher als das Pr\u00e4sentieren einer Idee, ich kenne das ja auch von mir), und dass zweitens das versch\u00e4mt seines Vokals befreite Ficken f\u00fcr etwas \u00dcbles gehalten wird, als sei man katholischer Fundamentalist und als halte man sich nicht f\u00fcr im Dienste der Aufkl\u00e4rung t\u00e4tig.\n(Ist man ja auch nicht.)\nDie auf gewisse Weise drollige Idee, \u201ekein Sex mit Rechten\u201c und \u2013 ich paraphrasiere \u2013 \u201efick die Rechten\u201c seien zwei dialektisch harmonische Aussagen und lassen ihren Verwender nicht etwa d\u00fcmmlich, sondern vielmehr engagiert f\u00fcr das Gute erscheinen, ist nur zu erkl\u00e4ren, indem man davon ausgeht, dass diese Zeit der Ungewissheiten neben manch anderem Opfer auch den Verlust der Errungenschaften unserer Eltern zu beklagen hat. Das vermeintlich englische \u201efuck dieses\u201c, \u201efuck jenes\u201c hei\u00dft eben nicht \u201eschei\u00df drauf\u201c, sondern wird allenfalls von verklemmten Hobbypuritanern als solches umschrieben, weil Sex n\u00e4mlich hihihi oder, wahlweise, pfui ist. Kiffen und die Polizei hassen wie die 68er wollen sie immer alle, aber Beischlaf ist ihnen wieder so besch\u00e4mend, dass sie konsequent zu solchem auffordern, weil sie glauben, das nehme den \u00dcblen die W\u00fcrde, und nicht erkennen, dass das Gegenteil der Fall ist.\nPolitische Agitation braucht sicher keinen sprachlichen Schliff; aber wirken w\u00fcrd\u2018 sie mit ihm wohl doch nachhaltiger. Tucholsky h\u00e4tte auch nicht \u201eficken\u201c gesagt, das macht seinen Charme aus. Ob aber wohl noch in einem Jahrhundert jemand wissen wird, wer heute in Hannover was gebr\u00fcllt hat?\nKommentareMi Au schrob am 19. Juli 2025 dies: Ich f\u00fcrchte, das \u201eFCK\u201c ist noch ein bi\u00dfchen doofer.\n\nZum einen geht\u2019s dabei ja nicht um allgemein Sex, sondern die spezifische aktive Handlung beim rein-raus. Notabene nicht die passive Handlung. Ficken als prim\u00e4r Machtaus\u00fcbung, die sich sekund\u00e4r auch noch gut anf\u00fchlt. (In verschiedenen L\u00e4ndern gilt: wenn bekannt wurde, dass der Mann A den Mann B gefickt hat, hat Mann B ein gesellschaftliches Problem, Mann A aber nicht.) \n\nZum zweiten ist es ja nicht \u201eFCKE\u201c, sondern \u201eFCK\u201c. Selbst im v\u00f6llig-ganz-radikal-linken Protest noch sprachlich fest an der Seite der USA\u2026\n\nInsgesamt w\u00e4ren mir ver\u00adklemm\u00adte Hob\u00adby\u00adpu\u00adri\u00adta\u00adner fast lieber. Solange die tats\u00e4chlich im Hobbylevel sind, jedenfalls.\n\n(Oder setzen die \u201eFCK\u201c-Leute ihre Gegner mit dem Kaiserslauterner Fu\u00dfballverein gleich? Aber soo brutal werden die doch wohl nicht sein, oder?)tux0r schrob am 19. Juli 2025 dies: Ich wei\u00df nicht: den Ruf \u201ekaiserslautert die AfD!\u201c finde ich als Sympathisant eines hier nicht weiter bedeutsamen Konkurrenzvereins gar nicht mal so bescheuert.Name vergessen schrob am 19. Juli 2025 dies: FCKFCKW !\n\nNieder mit dem Export alter K\u00fchlschr\u00e4nke nach Afrika !\n\nLang lebe das G\u00fcrteltier !altautonomer schrob am 19. Juli 2025 dies: Das F..-Wort galt vor Jahren in der \u00f6ffentlichen Kommunikation noch als Tabu. Heute geh\u00f6rt es zum Standardrepertoire von Kabarettisten. \n\nDie einseitige Interpretation auf den Geschlechtsverkehr teile ich nicht. Das sowas von gestrig. (Genauso ist es mit dem Wort \u201egeil\u201c.)\nhttps://blog.gymglish.com/de/2023/02/28/50-moeglichkeiten-das-wort-fuck-zu-benutzenMi Au schrob am 19. Juli 2025 dies: Feindliche Club-Konkurrenz also.Mi Au schrob am 19. Juli 2025 dies: (Wo ist ein Korrektur-Button? Warum ist das erste \u201ebold\u201c-Tag nicht ordentlich nach dem \u201eF\u201c geschlossen? Sollte ich f\u00fcr heute Feierabend machen? Fragen \u00fcber Fragen\u2026)tux0r schrob am 19. Juli 2025 dies: F\u00fcr Editieren m\u00fcsste ich Cookies (und/oder IP-Adressen) speichern wollen, darum geht das nicht. Aber ich repariere das mal.Juri Nello schrob am 20. Juli 2025 dies: Vor 40 Jahren gab\u2019s auf FFN mal einen Sketch namens \u201eDie Schl\u00fcpfer rasseln in Fickstadt\u201c (gemeint war Hannover). Es ist doch sch\u00f6n, wenn sowas noch Bestand hat.\n\nOb nun dieser oder jener Vergleich gezogen wird: Hier handelt es sich vermutlich eher um b\u00fcrgerlichen Antifaschismus, siehe ein paar Schlagzeilen weiter unten.Woogie schrob am 20. Juli 2025 dies: Die Bedeutung des Wortes fuck ist im amerikanischen Englisch auch deutlich breiter. Eine ehemaliger Kollege aus US (Texas,Dallas) hat das mal an der Frage erkl\u00e4rt, was der Unterschied zwischen britischem und amerikanischen Englisch ist.\nDie Briten haben einen Grundwortschatz von 20.000 W\u00f6rtern, die Amerikaner von 5.000. und die Ersten 2.500 sind Fuck. Mi Au schrob am 20. Juli 2025 dies: Uff\u2026 Danke! Bzw. Tschulligung \u2013 das war nicht im geringsten als M\u00e4ngelanzeige gedacht, sondern nur als Lamentieren (\u201eMan was bin ich bl\u00f6d, ausgerechnet beim halb-eleganten Halb-Kalauern das Tag nicht zu schlie\u00dfen\u201c).\n\nNix zu speichern finde ich eine *sehr* gute Designentscheidung.G\u00f6tz schrob am 21. Juli 2025 dies: Schuld an dieser Nummer ist \u00fcbrigens der hier:\nhttps://www.youtube.com/watch?v=ft0vkKCadgk&amp;list=RDft0vkKCadgk&amp;start_radio=1\nSagt auch noch, dass er stolz drauf ist.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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Am vergangenen Wochenende war ich erstmals \u2013 in meinem Freundes- und auch weiter gefassten Bekanntenkreis kommt die b\u00fcrgerliche Institution Ehe nicht oft vor \u2013 auf einem Polterabend eingeladen, dessen ma\u00dfgebliche Attraktion es war, dass reichlich Geschirr zerschmissen (und zum Teil vorher, wie man h\u00f6rte, eigens daf\u00fcr gekauft) wurde, auf dass die zu Verm\u00e4hlenden selbiges sp\u00e4ter gemeinsam zusammenkehren m\u00f6gen. Ich solle nicht so negativ denken, sprach eine Anwesende, der ich mein Unverst\u00e4ndnis schilderte. Das sei halt romantisch. Genau so stelle ich mir Romantik vor: Jede Menge Scherben. <em>(Zieht sich ja auch durch mein Leben, die Scherben als Ergebnis der Romantik. Erinnerungen, viele. Melancholie, die.)</em></p>\n<p>Weiteres Neues aus der Welt des gedankenlosen Konsums: Der offensichtlich skrupellose Oberdruide des verzichtbaren K\u00fcnstlerenteignungsunternehmens Spotify <a href="\&quot;https://www.middleeasteye.net/trending/spotify-faces-boycott-calls-over-ceos-investment-defence-startup\&quot;" data-wpel-link="internal">hat angek\u00fcndigt</a>, 600 Millionen Euro in ein deutsches Milit\u00e4rstartup zu investieren. Ich finde es folgerichtig, dass diejenigen, die bisher nur <em>kleine</em> K\u00fcnstler sprichw\u00f6rtlich bluten lie\u00dfen, mit ihren Abonnementgeb\u00fchren, die sie quasi als Schutzgeld f\u00fcr etwas zahlen, das zynisch \u201eihre Musik\u201c genannt wird, k\u00fcnftig auch <em>richtiges</em> Blut vergie\u00dfen lassen, teile aber dennoch aus weit mehr als nur diesem einen Grund die Ansicht, ein Weggang von Spotify sei nicht die allerbl\u00f6deste Entscheidung, die man, wenn man dort Kunde ist, momentan treffen kann. Jedoch halte ich inzwischen au\u00dferordentlich wenig von ungefragten Softwareempfehlungen (meine eigene ausgenommen), spreche hier deswegen auch keine aus und schreibe stattdessen: Ich wage die vorsichtige Annahme, dass die Hersteller der Schallplatten und Audioabspielger\u00e4te, die ich kaufe und/oder besitze, eher <em>nicht</em> so viel von meinem Geld in das Meucheln anderer Menschen zu investieren willens sind.</p>\n<p><em>(Gute Nachricht aus der EDV, quasi als Gegengewicht: Es gibt jetzt <a href="\&quot;https://www.golem.de/news/rote-bloecke-statt-werbung-entwickler-baut-adblocker-fuer-die-echte-welt-2506-197530.html\&quot;" data-wpel-link="internal">Werbeblocker f\u00fcr drau\u00dfen.</a>)</em></p>\n<p><a href="\&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schulden-fuer-die-bundeswehr-kann-das-gut-gehen-110562183.html?premium=0x7c6cdf0c9f149040d02db26d266234097ebdcd6bd4402522b765eae5887f910c\&quot;" data-wpel-link="internal">\u201eFAZ\u201c:</a> \u201e[D]ie Sowjetunion ging auch an ihren Milit\u00e4rausgaben zugrunde. Die Hoffnung ist, dass das auch k\u00fcnftig eher Putins Russland passiert als der Europ\u00e4ischen Union.\u201c Klingt f\u00fcr mich nach russischem Roulette. Nennt man das eigentlich noch so, \u201erussisches Roulette\u201c?</p>\n<p>Folgerichtig: Erst mal etwas entspannende Schlagermusik zum Wochenbeginn.</p>\n<a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/big-robot-conrad-schnitzler-kalter-hund-spotify-toetet/\&quot;" data-wpel-link="internal"><img decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FFLLfZD4QXEc%2Fhqdefault.jpg\" alt=\"YouTube Video\"></a><br> <a href="\&quot;https://youtu.be/FLLfZD4QXEc\&quot;" target="\&quot;_blank\&quot;" data-wpel-link="internal">Dieses Video auf YouTube ansehen</a>.<br>\n<p>Guten Morgen.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/big-robot-conrad-schnitzler-kalter-hund-spotify-toetet/\&quot;" data-wpel-link="internal">30. Juni 2025</a> dies: Nat\u00fcrlich nicht. Es hei\u00dft jetzt \u201eUkrainische Umdrehungen\u201c. \u201eUkrainische Urne\u201c geht auch. Wenn nichts mehr geht, dann passt da die Asche von uns allen rein.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/big-robot-conrad-schnitzler-kalter-hund-spotify-toetet/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/a8832223e0ed412eab7e8dcf933507f8\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Es ist Montag. Am vergangenen Wochenende war ich erstmals \u2013 in meinem Freundes- und auch weiter gefassten Bekanntenkreis kommt die b\u00fcrgerliche Institution Ehe nicht oft vor \u2013 auf einem Polterabend eingeladen, dessen ma\u00dfgebliche Attraktion es war, dass reichlich Geschirr zerschmissen (und zum Teil vorher, wie man h\u00f6rte, eigens daf\u00fcr gekauft) wurde, auf dass die zu Verm\u00e4hlenden selbiges sp\u00e4ter gemeinsam zusammenkehren m\u00f6gen. Ich solle nicht so negativ denken, sprach eine Anwesende, der ich mein Unverst\u00e4ndnis schilderte. Das sei halt romantisch. Genau so stelle ich mir Romantik vor: Jede Menge Scherben. (Zieht sich ja auch durch mein Leben, die Scherben als Ergebnis der Romantik. Erinnerungen, viele. Melancholie, die.)\nWeiteres Neues aus der Welt des gedankenlosen Konsums: Der offensichtlich skrupellose Oberdruide des verzichtbaren K\u00fcnstlerenteignungsunternehmens Spotify hat angek\u00fcndigt, 600 Millionen Euro in ein deutsches Milit\u00e4rstartup zu investieren. Ich finde es folgerichtig, dass diejenigen, die bisher nur kleine K\u00fcnstler sprichw\u00f6rtlich bluten lie\u00dfen, mit ihren Abonnementgeb\u00fchren, die sie quasi als Schutzgeld f\u00fcr etwas zahlen, das zynisch \u201eihre Musik\u201c genannt wird, k\u00fcnftig auch richtiges Blut vergie\u00dfen lassen, teile aber dennoch aus weit mehr als nur diesem einen Grund die Ansicht, ein Weggang von Spotify sei nicht die allerbl\u00f6deste Entscheidung, die man, wenn man dort Kunde ist, momentan treffen kann. Jedoch halte ich inzwischen au\u00dferordentlich wenig von ungefragten Softwareempfehlungen (meine eigene ausgenommen), spreche hier deswegen auch keine aus und schreibe stattdessen: Ich wage die vorsichtige Annahme, dass die Hersteller der Schallplatten und Audioabspielger\u00e4te, die ich kaufe und/oder besitze, eher nicht so viel von meinem Geld in das Meucheln anderer Menschen zu investieren willens sind.\n(Gute Nachricht aus der EDV, quasi als Gegengewicht: Es gibt jetzt Werbeblocker f\u00fcr drau\u00dfen.)\n\u201eFAZ\u201c: \u201e[D]ie Sowjetunion ging auch an ihren Milit\u00e4rausgaben zugrunde. Die Hoffnung ist, dass das auch k\u00fcnftig eher Putins Russland passiert als der Europ\u00e4ischen Union.\u201c Klingt f\u00fcr mich nach russischem Roulette. Nennt man das eigentlich noch so, \u201erussisches Roulette\u201c?\nFolgerichtig: Erst mal etwas entspannende Schlagermusik zum Wochenbeginn.\n Dieses Video auf YouTube ansehen.\nGuten Morgen.\nKommentarekeine ahnung schrob am 30. Juni 2025 dies: Nat\u00fcrlich nicht. Es hei\u00dft jetzt \u201eUkrainische Umdrehungen\u201c. \u201eUkrainische Urne\u201c geht auch. Wenn nichts mehr geht, dann passt da die Asche von uns allen rein.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2025-06-30T08:30:17+02:00",
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            "title": "Fachkr\u00e4ftebezahlungsmangel (4)",
            "content_html": "<p>Mir sei aus aktuellem Anlass noch folgende Anmerkung zum <em>Mangel</em> an Fachkr\u00e4ften gestattet: Wenn ich eine gut ausgebildete Fachkraft mit etlichen Jahren Berufserfahrung bin, dann erwarten nicht nur m\u00f6gliche Arbeitgeber <em>von mir</em> eine ordentliche Leistung, sondern ich erwarte auch <em>von ihnen</em> eine ordentliche Verg\u00fctung. Der legend\u00e4re Obstkorb (<em>so</em> oft kommt der in meiner Branche gar nicht als Werbemittel vor) zahlt meine Rechnungen nicht und mein Vermieter l\u00e4sst sich auch nicht in Duzen bezahlen. Dass das Argument, in der Firma werde aktiv rumgeduzt und damit angekumpelt, als <em>positiver Aspekt</em> missverstanden wird, ist Symptom, nicht Randerscheinung.</p>\n<p>Es ist immer eine Frage des <em>Selbstwertgef\u00fchls</em>, f\u00fcr welchen Lohn man seinen K\u00f6rper stundenweise vermietet. Nicht jede Fachkraft hat einen Fetisch.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Name vergessen schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/\&quot;" data-wpel-link="internal">17. Juni 2025</a> dies: Den Benefits-Ramsch k\u00f6nnen sie sich in eine K\u00f6rper\u00f6ffnung ihrer Wahl einf\u00fchren. Dessen Geldwert geht von der Rente ab. Ob sich jemand vom Lohn ein E\u2011Bike leasen m\u00f6chte, oder ein Fitnessstudio f\u00fcr notwendig erachtet, geht die einen feuchten Kehrricht an. Nen Firmenlaptop und \u2011Handy gibts f\u00fcr Nacht, Wochende, Feiertagszuschl\u00e4ge nach nem halben Monat \u00fcberall nachgeschmissen.\nFlache Hierarchien existieren nicht. Hierachie bleibt Hierarchie, und mit wem ich vertraulich umgehen m\u00f6chte, bestimme ich. N\u00e4, du !\n\n\u201c Warum haben sie sich bei uns\nbeworben ? \u201c\n\n\u201c Ich wollte als Kinden schon immer mal\u2026\u201c</li><li>artodeto schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/\&quot;" data-wpel-link="internal">18. Juni 2025</a> dies: Flache Hierarchien lese ich mittlerweile als fehlen von Prozessen und damit ein stark \u201egelebtes\u201c Nasenprinzip.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/\&quot;" data-wpel-link="internal">18. Juni 2025</a> dies: Es gibt auch in flachen Hierarchien meist Prozesse \u2013 Micromanagement ist da sehr beliebt.</li><li>artodeto schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juni 2025</a> dies: Dem widerspreche ich nicht. Nach ein paar Stunden Pause zwischen der ersten Reaktion f\u00fcge ich noch hinzu, dass mein Kommentar eher negativ f\u00fcr Firmen zu deuten ist, welche eine gewisse Personalst\u00e4rke erreicht haben oder in sehr naher Zukunft erreichen wollen.</li><li>irgendwer schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/\&quot;" data-wpel-link="internal">19. Juni 2025</a> dies: Nicht zu vergessen die \u201eF\u00fchrung von unten\u201c. Besonders in Verbindung mit Micromanagement ein unschlagbares Erfolgsrezept.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>",
            "content_text": "Mir sei aus aktuellem Anlass noch folgende Anmerkung zum Mangel an Fachkr\u00e4ften gestattet: Wenn ich eine gut ausgebildete Fachkraft mit etlichen Jahren Berufserfahrung bin, dann erwarten nicht nur m\u00f6gliche Arbeitgeber von mir eine ordentliche Leistung, sondern ich erwarte auch von ihnen eine ordentliche Verg\u00fctung. Der legend\u00e4re Obstkorb (so oft kommt der in meiner Branche gar nicht als Werbemittel vor) zahlt meine Rechnungen nicht und mein Vermieter l\u00e4sst sich auch nicht in Duzen bezahlen. Dass das Argument, in der Firma werde aktiv rumgeduzt und damit angekumpelt, als positiver Aspekt missverstanden wird, ist Symptom, nicht Randerscheinung.\nEs ist immer eine Frage des Selbstwertgef\u00fchls, f\u00fcr welchen Lohn man seinen K\u00f6rper stundenweise vermietet. Nicht jede Fachkraft hat einen Fetisch.\nKommentareName vergessen schrob am 17. Juni 2025 dies: Den Benefits-Ramsch k\u00f6nnen sie sich in eine K\u00f6rper\u00f6ffnung ihrer Wahl einf\u00fchren. Dessen Geldwert geht von der Rente ab. Ob sich jemand vom Lohn ein E\u2011Bike leasen m\u00f6chte, oder ein Fitnessstudio f\u00fcr notwendig erachtet, geht die einen feuchten Kehrricht an. Nen Firmenlaptop und \u2011Handy gibts f\u00fcr Nacht, Wochende, Feiertagszuschl\u00e4ge nach nem halben Monat \u00fcberall nachgeschmissen.\nFlache Hierarchien existieren nicht. Hierachie bleibt Hierarchie, und mit wem ich vertraulich umgehen m\u00f6chte, bestimme ich. N\u00e4, du !\n\n\u201c Warum haben sie sich bei uns\nbeworben ? \u201c\n\n\u201c Ich wollte als Kinden schon immer mal\u2026\u201cartodeto schrob am 18. Juni 2025 dies: Flache Hierarchien lese ich mittlerweile als fehlen von Prozessen und damit ein stark \u201egelebtes\u201c Nasenprinzip.tux0r schrob am 18. Juni 2025 dies: Es gibt auch in flachen Hierarchien meist Prozesse \u2013 Micromanagement ist da sehr beliebt.artodeto schrob am 19. Juni 2025 dies: Dem widerspreche ich nicht. Nach ein paar Stunden Pause zwischen der ersten Reaktion f\u00fcge ich noch hinzu, dass mein Kommentar eher negativ f\u00fcr Firmen zu deuten ist, welche eine gewisse Personalst\u00e4rke erreicht haben oder in sehr naher Zukunft erreichen wollen.irgendwer schrob am 19. Juni 2025 dies: Nicht zu vergessen die \u201eF\u00fchrung von unten\u201c. Besonders in Verbindung mit Micromanagement ein unschlagbares Erfolgsrezept.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2025-06-17T19:23:24+02:00",
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            "content_html": "<p>Meine erste Partnerin, lange ist\u2019s her, wohnte in Franken, und schon fr\u00fch lernte ich: Man ist in Bayern und den Regionen, die rechtlich gesehen dazugeh\u00f6ren, am besten beraten, wenn man nicht als Tourist auff\u00e4llt. \u201e\u201aMinga\u2018 sagen nur Touristen und der Besitzer des \u201aMinga Kiosk\u2018\u201c sagen aber Menschen aus M\u00fcnchen, also reise ich heute nicht nach Minga, sondern nach M\u00fcnchen. Einfach, weil ich Bock darauf habe. Reisen sind der Luxus derer, die sie sich leisten k\u00f6nnen, sie erweitern den Horizont und, wie ich mal irgendwo schmunzelnd gelesen habe, entleeren den Darm.</p>\n<p>Au\u00dferdem war ich noch nie dort und wollte das mal nachholen. Also in M\u00fcnchen, nicht im Darm. Da war ich zwar schon gelegentlich, aber gefallen hat es mir nicht ganz so gut. So viel zum sowieso schon \u00fcberbeanspruchten Thema der Klischees \u00fcber sexuelle Vorlieben von <em>allen M\u00e4nnern immer</em> dann auch.</p>\n<p>Ach so, M\u00fcnchen.</p>\n<p><span id=\"more-23184\"></span></p>\n<p>M\u00fcnchen f\u00fcr Touristen, das ist vor allem das Oktoberfest, und weil ich schon vom <em>blo\u00dfen Gedanken</em> ans Oktoberfest \u2013 ein mieses Bier f\u00fcr den Preis einer Kiste weniger miesen Biers trinken und dauernd in die Kotze anderer Leute treten \u2013 jede Lust auf r\u00e4umliche N\u00e4he zu Bayern verliere, bin ich sicherheitshalber im Juni da. Im Juni gibt es kein Oktoberfest, sondern, wie der Name schon sagt, im September. So eine Kalenderapp hatte ich auch mal.</p>\n<p>Der Zug f\u00e4hrt \u00fcber einige Stationen, immerhin p\u00fcnktlich. Ich solle doch den Komfort-Check-in nutzen, pl\u00e4rrt eine viel zu bunte Anzeige im Zug. Selbiges geht aber nicht, wenn man entweder eine BahnCard 100 hat oder auf einem Platz sitzt, f\u00fcr den man eine Reservierung br\u00e4uchte. Das steht aber nicht am Platz, so dass es jedes Mal ein kleiner Nervenkitzel ist, wenn man das versucht. Alle halbe Stunde wird das Fensterrollo neben meinem Sitz wahlweise hoch- oder runtergezogen. Menschen sind schwierig.</p>\n<p>Die Sprache der Einheimischen bilde ich mir zu verstehen ein, halte aber trotzdem nach Ankunft, unspektakul\u00e4r mit der spektakul\u00e4r zu bezahlenden Bahn absolviert, weitgehend die Schnauze. Es steht jedem Menschen gut zu Gesicht, dort, wo er zu Gast ist, nur so viel zu sprechen, dass es nicht aufdringlich wirkt. Das gilt f\u00fcr fremde Wohnungen, das gilt f\u00fcr fremde Milieus, das gilt f\u00fcr fremde St\u00e4dte. In dem Hotel, in dem ich einige Stunden sp\u00e4ter unterkomme, ist mein wesentlicher Gespr\u00e4chspartner allerdings die Reisebegleitung, mit der Konversation zu betreiben mir nicht fremd ist. Das senkt die Gefahr der Aufdringlichkeit erheblich. (Aber, bevor mir diesbez\u00fcglich weitere Angebote gemacht werden, ich verleihe meine Begleitungen grunds\u00e4tzlich nur ungern, sofern ich nicht selbst Teil der Leihe bin. Auch das hat sich bew\u00e4hrt.)</p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Hey-Muenchen-rein-in-die-Tonne.png\" title=\"Hey Mu\u0308nchen, rein in die Tonne!\" alt=\"Hey Mu\u0308nchen, rein in die Tonne!\" width=\"596\" height=\"290\" class=\"alignnone size-full wp-image-23188\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Hey-Muenchen-rein-in-die-Tonne.png 596w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Hey-Muenchen-rein-in-die-Tonne-300x146.png 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Hey-Muenchen-rein-in-die-Tonne-120x58.png 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px\"></p>\n<p>Die Zeit bis zur Beziehung des Hotelzimmers verbringe ich mit einer ersten Ann\u00e4herung an die Stadt. Ich finde sie nicht so sch\u00f6n wie N\u00fcrnberg, aber immerhin auch nicht so gr\u00e4sslich wie Frankfurt am Main. Vergleiche mit Hannover verbieten sich an dieser Stelle. Hannover ist gestraft genug. Den ersten Cappuccino M\u00fcnchens \u2013 in unbekannten Gegenden bevorzuge ich Cappuccino gegen\u00fcber Kaffee, denn auch ein schlechter Kaffee gewinnt, wenn er als Cappuccino daherkommt \u2013 trinke ich zwischen D\u00f6nerl\u00e4den, Smartphonekliniken und Western Union. Hier liegen keine Bettler schlafend auf der Stra\u00dfe, die liegen nur dort, wo teurere Gesch\u00e4fte sind. Clever sind sie ja. Das anscheinend von Italienern gef\u00fchrte Caf\u00e9 hat im Schatten G\u00e4ste und in der Sonne nicht. Typisch. Wo weniger los ist als in den gro\u00dfen Ketten, ist der Kaffee aber meist besser; so auch hier. Es gibt nicht mal einen bl\u00f6den Keks dazu. Ich finde das ausdr\u00fccklich gut. Noch auf dem Weg zum Hotel f\u00e4llt mir allerdings auf, dass es in M\u00fcnchen ein \u00dcberangebot an Italienern und dazugeh\u00f6rigen Gesch\u00e4ften zu geben scheint. Es k\u00f6nnte schlimmer sein, trotz allem. Die Zahl der Zuwanderer habe sich hier seit Ende Mai halbiert, informiert eine Meldung in den Busnachrichten. Kein Wunder: Aus Italien sind ja jetzt schon alle da.</p>\n<p>M\u00fcnchnerinnen erkennt man an den Etepetetefrisuren. Dies nur als Beobachtung ohne weiteren Kommentar.</p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Im-Englischen-Garten-gehts-eigentlich-mit-Muenchen.jpg\" alt=\"Im Englischen Garten geht's eigentlich mit Mu\u0308nchen\" title=\"Im Englischen Garten geht's eigentlich mit Mu\u0308nchen\" width=\"675\" height=\"900\" class=\"alignnone size-full wp-image-23194\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Im-Englischen-Garten-gehts-eigentlich-mit-Muenchen.jpg 675w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Im-Englischen-Garten-gehts-eigentlich-mit-Muenchen-225x300.jpg 225w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Im-Englischen-Garten-gehts-eigentlich-mit-Muenchen-90x120.jpg 90w\" sizes=\"auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px\"></p>\n<p>Das Hotelzimmer war verd\u00e4chtig g\u00fcnstig, ist jedoch auch voller <em>kleiner Fehler</em>. Wenigstens geht die Klimaanlage, und das sehr gut. Nach mir die Klimakrise, jetzt erst mal nicht im eigenen Saft schwimmen. Priorit\u00e4ten sind wichtig und \u201eauch im Juni nicht wie ein schwitzendes Drogenopfer aussehen\u201c ist eine davon. Dennoch freue ich mich, nicht lange zu verweilen: nicht allzu weit entfernt n\u00e4mlich existiert ein Gesch\u00e4ft <a href="\&quot;https://hopdog.eu/de/german-front-page/\&quot;" data-wpel-link="internal">namens HopDog</a>, das drei tolle Dinge gleichzeitig kann, n\u00e4mlich Hot Dogs (dazu gleich mehr) servieren, gutes Bier dazu reichen und die \u00dcbersetzung seiner Website total versemmeln. Ich hatte in Bayern einen geschickteren Umgang mit der deutschen Sprache erwartet, aber M\u00fcnchen scheint das Berlin von Bayern zu sein. Wieder ein vermeintliches Vorurteil erfolgreich best\u00e4tigt. Auf dem Weg dorthin existiert mehrfach eine \u201eHofpfisterei\u201c. Ich erkl\u00e4re hier nicht, warum ich gekichert habe. Ist doch albern.</p>\n<p>Und da wir gerade dabei sind beziehungsweise ich dabei bin: An den Bussen der Stadt sind vorn jeweils zwei Regenbogenflaggen angebracht, die auch sonst vielerorts h\u00e4ngen. Es ist Stolzmonat Juni im immer noch gr\u00fcnen M\u00fcnchen. Der Gratismut fliegt tief. In denselben Bussen wirbt die Stadt mit einer stilisierten Moschee f\u00fcr ihre eigene Weltoffenheit. Es ist schade, dass die Erkenntnis, dass nicht <em>mehr verschiedene</em>, sondern insgesamt <em>weniger</em> Tempel mit Applaus aus \u00f6ffentlicher Hand ein Garant f\u00fcr h\u00f6here Diversit\u00e4t w\u00e4ren, die Stadtverwaltungen im <em>Westen</em> noch so selten erleuchtet hat.</p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-300x251.jpg\" title=\"Gratismutige Gratisflaggen\" alt=\"Gratismutige Gratisflaggen\" width=\"300\" height=\"251\" class=\"alignnone size-medium wp-image-23186\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-300x251.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-120x100.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-768x642.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-730x610.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"></p>\n<p>M\u00fcnchen. Die Stadt, in der alles aus ist. Das Bier, das ich haben wollte? Leider aus. Die Wurst? Leider aus. Immerhin gibt es in der angeblich besten Cocktailbar der Stadt den angeblich besten Smoked Old Fashioned der Welt. Ich widerspreche nicht, ich bin angetan. An St\u00e4dten, in denen ich nie bin, mag ich am liebsten die Ecken, in denen auch sonst selten wer ist. Die Cocktailbar ist keine Ausnahme. Setzen\u2018s sich, wo\u2018s wollen. Mach\u2018 ich. (Hochdeutsch ist in M\u00fcnchen die Lingua franca. Die Pointe ist lustiger, wenn man schon mal in Franken war. Wenigstens die Gastwirte der Stadt halten das Bairische noch in Ehren.)</p>\n<p>Ich habe in M\u00fcnchen in bereits erw\u00e4hntem respektablen Bierschuppen einen, wie der Name \u201eHopDog\u201c zumindest suggeriert, h\u00f6llisch scharfen Hot Dog gegessen und seitdem <em>noch</em> mehr Respekt <a href="\&quot;https://maschinist.blog/2025/06/12/weddingstyler-der-backstein-im-bauch-und-die-brennende-rosette/\&quot;" data-wpel-link="internal">vorm Maschinisten.</a> Genuss und Schmerz sind ungef\u00e4hr eine halbe Million Scoville voneinander entfernt. 7.777.777 Scoville sind meine Art von Humor, aber f\u00fcr diese Form von Selbsthass brauche ich noch zwei bis drei Freundinnen (nacheinander und/oder gleichzeitig sich von mir trennend). Bewerbungen bitte an die \u00fcbliche Adresse.</p>\n<blockquote><p>Bei Nichtgefallen garantiert Gef\u00fchle zur\u00fcck.<br>\n<cite>Spider Murphy Gang: Wo bist du?</cite></p></blockquote>\n<p>Man sollte den Deutschen in der Schule au\u00dfer der Steuererkl\u00e4rung auch beibringen, wie die T\u00fcren von Bussen und Z\u00fcgen funktionieren. Einmal dr\u00fccken, wenn gr\u00fcn, nicht vorher zw\u00f6lfmal und dann gucken wie eine Kuh auf dem Eis, wenn die T\u00fcr nicht aufgeht, blo\u00df, weil der Knopf gr\u00fcn leuchtet. Trottel.</p>\n<p>In zwei Bierg\u00e4rten gehe ich am zweiten Tag, doch zuvor \u00fcber den Viktualienmarkt. Wer das Gegenteil veganer Stadtviertel erleben m\u00f6chte (an dieser Stelle allerherzlichsten Gru\u00df nach Berlin), der wird hier sehr zufrieden sein. Hier ist Bayern noch so Bayern, wie es die Klischeeb\u00fccher unserer Ahnen schon berichten. Es gibt auf dem Markt ganz fantastische Bratwurst. W\u00e4rmstens empfohlen, wie auch die Kaffeer\u00f6sterei am gleichen Ort. \u2013 Ich schaffe es w\u00e4hrend meines Aufenthalts in M\u00fcnchen, den Fr\u00fchst\u00fccksraum des Hotels immer genau dann zu betreten, wenn dort au\u00dfer der Kaffeemaschine keiner mehr arbeitet. Perfekt. Ich ben\u00f6tige morgens m\u00f6glichst viel Koffein bei m\u00f6glichst wenig Gespr\u00e4ch.</p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-1024x911.jpg\" alt=\"Stammkriagalparkplatz\" title=\"Stammkriagalparkplatz\" width=\"730\" height=\"649\" class=\"alignnone size-large wp-image-23189\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-1024x911.jpg 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-300x267.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-120x107.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-768x684.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-730x650.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\"></p>\n<p>Im Biergarten gegen\u00fcber vom Englischen Garten kostet die Ma\u00df fast elf Euro, aber das scheint mir angesichts der Preise f\u00fcr ein Halbes fast noch ein Schn\u00e4ppchen zu sein. <em>M\u00fcnchen halt.</em> Kennengelerntes Getr\u00e4nk jenseits einiger durchaus angenehmer und eines wenigstens interessant schwierigen Whiskys ist der \u201eRussn\u201c, anscheinend ein Radler auf Wei\u00dfbierbasis, wodurch sich sehr sch\u00f6ne Kr\u00e4uternoten ergeben. Ich \u00fcberlege, ob man damit eine taugliche Salatsauce zubereiten k\u00f6nnte, habe aber nat\u00fcrlich keinen Salat dabei.</p>\n<p>M\u00fcnchen. 90 Grad <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2022/10/fahrenheit-weil-das-metrische-system-nicht-immer-das-beste-ist/\&quot;" data-wpel-link="internal">Fahrenheit.</a> Die Busse haben ungern Klimaanlagen. Wer hier sein will, muss leiden k\u00f6nnen. Ich bin insofern intensivst hier. Vielleicht bekomme ich irgendwann eine Medaille vom ewigen S\u00f6der als Kompliment daf\u00fcr, hier nicht gestorben zu sein. Mit Kreuz drauf. Das macht man hier so. In Bayern, informiert eine weitere Schlagzeile, werden pro Tag 2.000 Blutkonserven ben\u00f6tigt. Was hat S\u00f6der nur vor? In einem Gesch\u00e4ft namens \u201eDer verr\u00fcckte Eismacher\u201c gibt es Eis in den Sorten Augustiner, Currywurst und Tomate Basilikum. Nat\u00fcrlich probiere ich so was. Ich probiere so was ja immer. Es schmeckt schwierig.</p>\n<p><a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen.jpg\&quot;" data-wpel-link="internal"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-1024x768.jpg\" alt=\"Stadtfest in Mu\u0308nchen\" width=\"730\" height=\"548\" class=\"alignnone size-large wp-image-23191\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-1024x768.jpg 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-300x225.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-120x90.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-768x576.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-730x548.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\"></a></p>\n<p>M\u00fcnchener Fu\u00dfwege. Studentinnen tragen ihre Brustwarzenpiercings spazieren. Ich wei\u00df nicht, warum sie vom Gesetz noch immer dazu verpflichtet werden, ein Oberteil dar\u00fcber zu tragen, das nichts verdeckt, sondern die Brust nur (hier:) blau einf\u00e4rbt, bin aber grunds\u00e4tzlich dagegen. Ich mag Br\u00fcste in anderen Farben als Schlumpf. F\u00fcr so eine falsche Scham haben unsere M\u00fctter damals nicht die BHs unserer V\u00e4ter verbrannt. Die Revolution scheitert immer wieder aufs Neue. Die Busse kommen am ersten Tag zu fr\u00fch und am zweiten Tag zu sp\u00e4t. Vielleicht kommen sie zur Abreise p\u00fcnktlich. (Sie tun. Daf\u00fcr f\u00e4llt eine S\u2011Bahn aus und wirft meinen R\u00fcckfahrplan durcheinander. Toll, so ein \u00d6PNV. Au\u00dferdem ist der ICE auf der R\u00fcckfahrt kaputt.)</p>\n<p>Abends bin ich <em>trotzdem</em> wieder in meiner <em>hood</em>, wie Leute sagen, die \u201ewie junge Leute sagen\u201c sagen und damit vermeintlich ironievoll blo\u00df nicht sich selbst meinen. Morgen ist wieder B\u00fcrotag, fernab Bayerns. Das bewahrt die Erinnerung als eine exotische. Der Mensch braucht so was. Zumindest ist das meine Ausrede.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Name vergessen schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/\&quot;" data-wpel-link="internal">15. Juni 2025</a> dies: Zusammenfassung:\n\nEs war schwierig-langweilig in M\u00fcnchen.\n\nIm Biergarten beim Englischen Garten wurde\nmir mal ein Hund geschenkt. Mit dem Zug\nnach M\u00fcnchen. Mit Hund zufu\u00df nach K\u00f6ln.\n\n(Regie:Ton ab, Titelmelodie \u201eIndiana Jones\u201c)</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/\&quot;" data-wpel-link="internal">15. Juni 2025</a> dies: Ich mag Hunde.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/\&quot;" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: Hannoverscher Schwei\u00dfhund vom\nVerein Hirschmann, schwierig</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/\&quot;" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: Ach so, Hannover. Dann nicht.</li><li><a href="\&quot;http://www.tamagothi.de/\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc" external="" nofollow\&quot;="" data-wpel-link="internal">Elias</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/\&quot;" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: <blockquote>Eis in den Sorten Augustiner [\u2026]</blockquote>\n\nHelles oder Edelstoff? \n\n(Das verkaufen die doch an die Touristen. Da kommen bestimmt immer noch so viele Japaner wie vor einem Vierteljahrhundert. In M\u00fcnchen \u2013 das mir immer ein bisschen wie ein Hannover mit mehr Korruption, k\u00e4lterer Herzensk\u00e4lte, freundlicheren Menschen, viel leckererem Fresschen und weniger Dreck vorkam \u2013 habe ich gelernt, was das Unterschied zwischen Touristen und Terroristen ist: Terroristen haben Sympathisanten. \u00bbSauprei\u00df, japanischer!\u00ab habe ich wirklich mal auf dem Viktualienmarkt geh\u00f6rt. Ich mag nur nicht die f\u00fcr mich auch nach l\u00e4ngerer Gew\u00f6hnung sehr fremdartige Mundart transskribieren.)</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/\&quot;" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: Tats\u00e4chlich stand nur Augustiner dran. Wahrscheinlich Helles.</li><li>artodeto schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/\&quot;" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: Ich musste durch N\u00fcrnberg, als dieses Rockerfest dort war und eine, wohl sehr wichtige, Br\u00fccke gerade defekt gewesen sein soll.\n\nM\u00fcnchen selber empfand ich als langweilig, habe mir darauf nichts eingebildet, da ich keine 72 Stunden Zeit zum Verweilen hatte.\nBesagte Brustpiercings wurden mir nicht pr\u00e4sentiert, das w\u00e4re mir sofort in\u2019s Auge gestochen.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/b72a5d7f66ee467281b842aad462f442\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Meine erste Partnerin, lange ist\u2019s her, wohnte in Franken, und schon fr\u00fch lernte ich: Man ist in Bayern und den Regionen, die rechtlich gesehen dazugeh\u00f6ren, am besten beraten, wenn man nicht als Tourist auff\u00e4llt. \u201e\u201aMinga\u2018 sagen nur Touristen und der Besitzer des \u201aMinga Kiosk\u2018\u201c sagen aber Menschen aus M\u00fcnchen, also reise ich heute nicht nach Minga, sondern nach M\u00fcnchen. Einfach, weil ich Bock darauf habe. Reisen sind der Luxus derer, die sie sich leisten k\u00f6nnen, sie erweitern den Horizont und, wie ich mal irgendwo schmunzelnd gelesen habe, entleeren den Darm.\nAu\u00dferdem war ich noch nie dort und wollte das mal nachholen. Also in M\u00fcnchen, nicht im Darm. Da war ich zwar schon gelegentlich, aber gefallen hat es mir nicht ganz so gut. So viel zum sowieso schon \u00fcberbeanspruchten Thema der Klischees \u00fcber sexuelle Vorlieben von allen M\u00e4nnern immer dann auch.\nAch so, M\u00fcnchen.\n\nM\u00fcnchen f\u00fcr Touristen, das ist vor allem das Oktoberfest, und weil ich schon vom blo\u00dfen Gedanken ans Oktoberfest \u2013 ein mieses Bier f\u00fcr den Preis einer Kiste weniger miesen Biers trinken und dauernd in die Kotze anderer Leute treten \u2013 jede Lust auf r\u00e4umliche N\u00e4he zu Bayern verliere, bin ich sicherheitshalber im Juni da. Im Juni gibt es kein Oktoberfest, sondern, wie der Name schon sagt, im September. So eine Kalenderapp hatte ich auch mal.\nDer Zug f\u00e4hrt \u00fcber einige Stationen, immerhin p\u00fcnktlich. Ich solle doch den Komfort-Check-in nutzen, pl\u00e4rrt eine viel zu bunte Anzeige im Zug. Selbiges geht aber nicht, wenn man entweder eine BahnCard 100 hat oder auf einem Platz sitzt, f\u00fcr den man eine Reservierung br\u00e4uchte. Das steht aber nicht am Platz, so dass es jedes Mal ein kleiner Nervenkitzel ist, wenn man das versucht. Alle halbe Stunde wird das Fensterrollo neben meinem Sitz wahlweise hoch- oder runtergezogen. Menschen sind schwierig.\nDie Sprache der Einheimischen bilde ich mir zu verstehen ein, halte aber trotzdem nach Ankunft, unspektakul\u00e4r mit der spektakul\u00e4r zu bezahlenden Bahn absolviert, weitgehend die Schnauze. Es steht jedem Menschen gut zu Gesicht, dort, wo er zu Gast ist, nur so viel zu sprechen, dass es nicht aufdringlich wirkt. Das gilt f\u00fcr fremde Wohnungen, das gilt f\u00fcr fremde Milieus, das gilt f\u00fcr fremde St\u00e4dte. In dem Hotel, in dem ich einige Stunden sp\u00e4ter unterkomme, ist mein wesentlicher Gespr\u00e4chspartner allerdings die Reisebegleitung, mit der Konversation zu betreiben mir nicht fremd ist. Das senkt die Gefahr der Aufdringlichkeit erheblich. (Aber, bevor mir diesbez\u00fcglich weitere Angebote gemacht werden, ich verleihe meine Begleitungen grunds\u00e4tzlich nur ungern, sofern ich nicht selbst Teil der Leihe bin. Auch das hat sich bew\u00e4hrt.)\n\nDie Zeit bis zur Beziehung des Hotelzimmers verbringe ich mit einer ersten Ann\u00e4herung an die Stadt. Ich finde sie nicht so sch\u00f6n wie N\u00fcrnberg, aber immerhin auch nicht so gr\u00e4sslich wie Frankfurt am Main. Vergleiche mit Hannover verbieten sich an dieser Stelle. Hannover ist gestraft genug. Den ersten Cappuccino M\u00fcnchens \u2013 in unbekannten Gegenden bevorzuge ich Cappuccino gegen\u00fcber Kaffee, denn auch ein schlechter Kaffee gewinnt, wenn er als Cappuccino daherkommt \u2013 trinke ich zwischen D\u00f6nerl\u00e4den, Smartphonekliniken und Western Union. Hier liegen keine Bettler schlafend auf der Stra\u00dfe, die liegen nur dort, wo teurere Gesch\u00e4fte sind. Clever sind sie ja. Das anscheinend von Italienern gef\u00fchrte Caf\u00e9 hat im Schatten G\u00e4ste und in der Sonne nicht. Typisch. Wo weniger los ist als in den gro\u00dfen Ketten, ist der Kaffee aber meist besser; so auch hier. Es gibt nicht mal einen bl\u00f6den Keks dazu. Ich finde das ausdr\u00fccklich gut. Noch auf dem Weg zum Hotel f\u00e4llt mir allerdings auf, dass es in M\u00fcnchen ein \u00dcberangebot an Italienern und dazugeh\u00f6rigen Gesch\u00e4ften zu geben scheint. Es k\u00f6nnte schlimmer sein, trotz allem. Die Zahl der Zuwanderer habe sich hier seit Ende Mai halbiert, informiert eine Meldung in den Busnachrichten. Kein Wunder: Aus Italien sind ja jetzt schon alle da.\nM\u00fcnchnerinnen erkennt man an den Etepetetefrisuren. Dies nur als Beobachtung ohne weiteren Kommentar.\n\nDas Hotelzimmer war verd\u00e4chtig g\u00fcnstig, ist jedoch auch voller kleiner Fehler. Wenigstens geht die Klimaanlage, und das sehr gut. Nach mir die Klimakrise, jetzt erst mal nicht im eigenen Saft schwimmen. Priorit\u00e4ten sind wichtig und \u201eauch im Juni nicht wie ein schwitzendes Drogenopfer aussehen\u201c ist eine davon. Dennoch freue ich mich, nicht lange zu verweilen: nicht allzu weit entfernt n\u00e4mlich existiert ein Gesch\u00e4ft namens HopDog, das drei tolle Dinge gleichzeitig kann, n\u00e4mlich Hot Dogs (dazu gleich mehr) servieren, gutes Bier dazu reichen und die \u00dcbersetzung seiner Website total versemmeln. Ich hatte in Bayern einen geschickteren Umgang mit der deutschen Sprache erwartet, aber M\u00fcnchen scheint das Berlin von Bayern zu sein. Wieder ein vermeintliches Vorurteil erfolgreich best\u00e4tigt. Auf dem Weg dorthin existiert mehrfach eine \u201eHofpfisterei\u201c. Ich erkl\u00e4re hier nicht, warum ich gekichert habe. Ist doch albern.\nUnd da wir gerade dabei sind beziehungsweise ich dabei bin: An den Bussen der Stadt sind vorn jeweils zwei Regenbogenflaggen angebracht, die auch sonst vielerorts h\u00e4ngen. Es ist Stolzmonat Juni im immer noch gr\u00fcnen M\u00fcnchen. Der Gratismut fliegt tief. In denselben Bussen wirbt die Stadt mit einer stilisierten Moschee f\u00fcr ihre eigene Weltoffenheit. Es ist schade, dass die Erkenntnis, dass nicht mehr verschiedene, sondern insgesamt weniger Tempel mit Applaus aus \u00f6ffentlicher Hand ein Garant f\u00fcr h\u00f6here Diversit\u00e4t w\u00e4ren, die Stadtverwaltungen im Westen noch so selten erleuchtet hat.\n\nM\u00fcnchen. Die Stadt, in der alles aus ist. Das Bier, das ich haben wollte? Leider aus. Die Wurst? Leider aus. Immerhin gibt es in der angeblich besten Cocktailbar der Stadt den angeblich besten Smoked Old Fashioned der Welt. Ich widerspreche nicht, ich bin angetan. An St\u00e4dten, in denen ich nie bin, mag ich am liebsten die Ecken, in denen auch sonst selten wer ist. Die Cocktailbar ist keine Ausnahme. Setzen\u2018s sich, wo\u2018s wollen. Mach\u2018 ich. (Hochdeutsch ist in M\u00fcnchen die Lingua franca. Die Pointe ist lustiger, wenn man schon mal in Franken war. Wenigstens die Gastwirte der Stadt halten das Bairische noch in Ehren.)\nIch habe in M\u00fcnchen in bereits erw\u00e4hntem respektablen Bierschuppen einen, wie der Name \u201eHopDog\u201c zumindest suggeriert, h\u00f6llisch scharfen Hot Dog gegessen und seitdem noch mehr Respekt vorm Maschinisten. Genuss und Schmerz sind ungef\u00e4hr eine halbe Million Scoville voneinander entfernt. 7.777.777 Scoville sind meine Art von Humor, aber f\u00fcr diese Form von Selbsthass brauche ich noch zwei bis drei Freundinnen (nacheinander und/oder gleichzeitig sich von mir trennend). Bewerbungen bitte an die \u00fcbliche Adresse.\nBei Nichtgefallen garantiert Gef\u00fchle zur\u00fcck.\nSpider Murphy Gang: Wo bist du?\nMan sollte den Deutschen in der Schule au\u00dfer der Steuererkl\u00e4rung auch beibringen, wie die T\u00fcren von Bussen und Z\u00fcgen funktionieren. Einmal dr\u00fccken, wenn gr\u00fcn, nicht vorher zw\u00f6lfmal und dann gucken wie eine Kuh auf dem Eis, wenn die T\u00fcr nicht aufgeht, blo\u00df, weil der Knopf gr\u00fcn leuchtet. Trottel.\nIn zwei Bierg\u00e4rten gehe ich am zweiten Tag, doch zuvor \u00fcber den Viktualienmarkt. Wer das Gegenteil veganer Stadtviertel erleben m\u00f6chte (an dieser Stelle allerherzlichsten Gru\u00df nach Berlin), der wird hier sehr zufrieden sein. Hier ist Bayern noch so Bayern, wie es die Klischeeb\u00fccher unserer Ahnen schon berichten. Es gibt auf dem Markt ganz fantastische Bratwurst. W\u00e4rmstens empfohlen, wie auch die Kaffeer\u00f6sterei am gleichen Ort. \u2013 Ich schaffe es w\u00e4hrend meines Aufenthalts in M\u00fcnchen, den Fr\u00fchst\u00fccksraum des Hotels immer genau dann zu betreten, wenn dort au\u00dfer der Kaffeemaschine keiner mehr arbeitet. Perfekt. Ich ben\u00f6tige morgens m\u00f6glichst viel Koffein bei m\u00f6glichst wenig Gespr\u00e4ch.\n\nIm Biergarten gegen\u00fcber vom Englischen Garten kostet die Ma\u00df fast elf Euro, aber das scheint mir angesichts der Preise f\u00fcr ein Halbes fast noch ein Schn\u00e4ppchen zu sein. M\u00fcnchen halt. Kennengelerntes Getr\u00e4nk jenseits einiger durchaus angenehmer und eines wenigstens interessant schwierigen Whiskys ist der \u201eRussn\u201c, anscheinend ein Radler auf Wei\u00dfbierbasis, wodurch sich sehr sch\u00f6ne Kr\u00e4uternoten ergeben. Ich \u00fcberlege, ob man damit eine taugliche Salatsauce zubereiten k\u00f6nnte, habe aber nat\u00fcrlich keinen Salat dabei.\nM\u00fcnchen. 90 Grad Fahrenheit. Die Busse haben ungern Klimaanlagen. Wer hier sein will, muss leiden k\u00f6nnen. Ich bin insofern intensivst hier. Vielleicht bekomme ich irgendwann eine Medaille vom ewigen S\u00f6der als Kompliment daf\u00fcr, hier nicht gestorben zu sein. Mit Kreuz drauf. Das macht man hier so. In Bayern, informiert eine weitere Schlagzeile, werden pro Tag 2.000 Blutkonserven ben\u00f6tigt. Was hat S\u00f6der nur vor? In einem Gesch\u00e4ft namens \u201eDer verr\u00fcckte Eismacher\u201c gibt es Eis in den Sorten Augustiner, Currywurst und Tomate Basilikum. Nat\u00fcrlich probiere ich so was. Ich probiere so was ja immer. Es schmeckt schwierig.\n\nM\u00fcnchener Fu\u00dfwege. Studentinnen tragen ihre Brustwarzenpiercings spazieren. Ich wei\u00df nicht, warum sie vom Gesetz noch immer dazu verpflichtet werden, ein Oberteil dar\u00fcber zu tragen, das nichts verdeckt, sondern die Brust nur (hier:) blau einf\u00e4rbt, bin aber grunds\u00e4tzlich dagegen. Ich mag Br\u00fcste in anderen Farben als Schlumpf. F\u00fcr so eine falsche Scham haben unsere M\u00fctter damals nicht die BHs unserer V\u00e4ter verbrannt. Die Revolution scheitert immer wieder aufs Neue. Die Busse kommen am ersten Tag zu fr\u00fch und am zweiten Tag zu sp\u00e4t. Vielleicht kommen sie zur Abreise p\u00fcnktlich. (Sie tun. Daf\u00fcr f\u00e4llt eine S\u2011Bahn aus und wirft meinen R\u00fcckfahrplan durcheinander. Toll, so ein \u00d6PNV. Au\u00dferdem ist der ICE auf der R\u00fcckfahrt kaputt.)\nAbends bin ich trotzdem wieder in meiner hood, wie Leute sagen, die \u201ewie junge Leute sagen\u201c sagen und damit vermeintlich ironievoll blo\u00df nicht sich selbst meinen. Morgen ist wieder B\u00fcrotag, fernab Bayerns. Das bewahrt die Erinnerung als eine exotische. Der Mensch braucht so was. Zumindest ist das meine Ausrede.\nKommentareName vergessen schrob am 15. Juni 2025 dies: Zusammenfassung:\n\nEs war schwierig-langweilig in M\u00fcnchen.\n\nIm Biergarten beim Englischen Garten wurde\nmir mal ein Hund geschenkt. Mit dem Zug\nnach M\u00fcnchen. Mit Hund zufu\u00df nach K\u00f6ln.\n\n(Regie:Ton ab, Titelmelodie \u201eIndiana Jones\u201c)tux0r schrob am 15. Juni 2025 dies: Ich mag Hunde.Name vergessen schrob am 16. Juni 2025 dies: Hannoverscher Schwei\u00dfhund vom\nVerein Hirschmann, schwierigtux0r schrob am 16. Juni 2025 dies: Ach so, Hannover. Dann nicht.Elias schrob am 16. Juni 2025 dies: Eis in den Sorten Augustiner [\u2026]\n\nHelles oder Edelstoff? \n\n(Das verkaufen die doch an die Touristen. Da kommen bestimmt immer noch so viele Japaner wie vor einem Vierteljahrhundert. In M\u00fcnchen \u2013 das mir immer ein bisschen wie ein Hannover mit mehr Korruption, k\u00e4lterer Herzensk\u00e4lte, freundlicheren Menschen, viel leckererem Fresschen und weniger Dreck vorkam \u2013 habe ich gelernt, was das Unterschied zwischen Touristen und Terroristen ist: Terroristen haben Sympathisanten. \u00bbSauprei\u00df, japanischer!\u00ab habe ich wirklich mal auf dem Viktualienmarkt geh\u00f6rt. Ich mag nur nicht die f\u00fcr mich auch nach l\u00e4ngerer Gew\u00f6hnung sehr fremdartige Mundart transskribieren.)tux0r schrob am 16. Juni 2025 dies: Tats\u00e4chlich stand nur Augustiner dran. Wahrscheinlich Helles.artodeto schrob am 16. Juni 2025 dies: Ich musste durch N\u00fcrnberg, als dieses Rockerfest dort war und eine, wohl sehr wichtige, Br\u00fccke gerade defekt gewesen sein soll.\n\nM\u00fcnchen selber empfand ich als langweilig, habe mir darauf nichts eingebildet, da ich keine 72 Stunden Zeit zum Verweilen hatte.\nBesagte Brustpiercings wurden mir nicht pr\u00e4sentiert, das w\u00e4re mir sofort in\u2019s Auge gestochen.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2025-06-15T20:52:51+02:00",
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            "content_html": "\n<p>Es sind ja <a href="\&quot;https://www.der-postillon.com/2025/05/syrer-hamburg-hauptbahnhof.html\&quot;" data-wpel-link="internal">nicht alle so</a>, und was im Kleinen gilt, gilt auch im Gro\u00dfen: Mein jahrelanges Anprangern dessen, dass die \u201eGleichstellung\u201c dort endet, wo man die im Wesentlichen infolge der Schwertmission eingef\u00fchrten Regeln zur Enthaltsamkeit \u2013 <em>ein Partner muss reichen</em> \u2013 f\u00fcr das eigene Leben f\u00fcr nicht zielf\u00fchrend h\u00e4lt, was von <em>der Politik</em> traditionell mit einem gewissen Fatalismus erwidert wird (is\u2018 halt jetzt so, haben wir immer schon so gemacht), tr\u00e4gt offenbar <a href="\&quot;https://www.zeit.de/news/2025-05/16/mannheimer-politiker-laedt-zum-fkk-swinger-urlaub-ein\&quot;" data-wpel-link="internal">endlich Fr\u00fcchte</a> (<a href="\&quot;https://web.archive.org/web/20250527173102/https://www.zeit.de/news/2025-05/16/mannheimer-politiker-laedt-zum-fkk-swinger-urlaub-ein\&quot;" data-wpel-link="internal">Archivversion</a>).</p>\n\n\n\n\n<p>Zwar ist es nicht so, dass <em>ich</em> bisher zu wenig Aufmerksamkeit auf einen anderen Gesellschaftsentwurf gelenkt h\u00e4tte, doch fand ich bisher Mitstreiter nur unter vorgehaltener Hand, was sich nun endlich ge\u00e4ndert hat. Das wiederum wird per Presse bem\u00e4ngelt, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf:</p>\n\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Mannheimer Politiker l\u00e4dt zum FKK-Swinger-Urlaub ein[.] (\u2026) Die CDU kritisiert den Beitrag im Amtsblatt scharf. \u00abIch finde den Aufruf an der Stelle hirnverbrannt, weil ich glaube, dass er der Politik eher schadet\u00bb, sagt Christian H\u00f6tting, CDU-Kreisvorsitzender in Mannheim und Stadtrat.</p>\n</blockquote>\n\n\n\n<p>Nun <em>k\u00f6nnte</em> man anf\u00fchren, dass es in den letzten Jahren, Jahrzehnten gar, nicht an gemeinhin als <em>hirnverbrannt</em> verstandenen Ideen in \u201eder Politik\u201c gemangelt h\u00e4tte und es auch \u2026</p>\n\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Menschen w\u00fcrden das Verhalten eines Stadtrates auch auf die anderen \u00fcbertragen und denken: \u00abDie da oben machen so einen Unsinn.\u00bb</p>\n</blockquote>\n\n\n\n<p>\u2026 zu dem Gedanken \u201eder Menschen\u201c gekommen sein soll, dass \u201edie da oben\u201c nur \u201eUnsinn machen\u201c, aber das, was fr\u00fcher schlicht Ablenkung hie\u00df und heute von Idioten \u201eWhataboutismus\u201c betitelt wird, ist meine Sache nur allzu ironisch, daher schreibe ich das jetzt nat\u00fcrlich <em>nicht</em>. Stattdessen schreibe ich: Ich bin nicht nur als der Politiker, f\u00fcr den mich alle halten, sondern sogar als Privatperson <em>nicht</em> der Ansicht, dass die hier ge\u00e4u\u00dferte Idee f\u00fcr mehr B\u00fcrgern\u00e4he <em>(hehe)</em> eine deutlich schlechtere ist als die Bitte darum, bei Anliegen dem jeweiligen Sekretariat ein Fax oder so zu schicken und vielleicht, wenn die Planeten richtig stehen, landet dieses Fax oder so dann nicht direkt im Altpapier, sondern wird als Mitteilung des nominellen Souver\u00e4ns wenigstens zur Kenntnis genommen.</p>\n\n\n\n\n<p>Ich habe bei eigener Anschauung nicht selten festgestellt, dass die Anliegen der von Politik Betroffenen schon auf Stadtratsebene zu oft parteipolitischen Erw\u00e4gungen weichen m\u00fcssen, allen Leserbriefen in Nischenmedien (\u201eZeitung\u201c) und emp\u00f6rten Schilderschwenkereien vor dem Rathaus zum Trotze. Ein direktes B\u00fcrgergespr\u00e4ch in entspannter Atmosph\u00e4re scheint mir oft die weniger <em>k\u00fchl</em> wirkende Alternative zu sein. Das Tabu, das ich hier als abzubauen erkenne, ist nicht \u201eigitt, nackte Menschen\u201c, sondern vielmehr \u201eigitt, menschliche Politiker\u201c. Nicht jeder Politiker ist der Papst. Manche saufen gern, manche ficken gern, manche tun beides; und wer schon <em>das Volk vertritt</em>, der sollte doch wenigstens auch vom Volke sein. Dass dieses Volk eines voller Laster ist, das gern \u201eso einen Unsinn\u201c macht, bedarf hier wahrscheinlich keiner weiteren Erl\u00e4uterung. <a href="\&quot;https://www.youtube.com/watch?v=zet7LsWYHbs\&quot;" data-wpel-link="internal">Musik, Maestro.</a></p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Mutant77 schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/\&quot;" data-wpel-link="internal">29. Mai 2025</a> dies: Im Bundestag zelebrieren M\u00e4dels den Fotzen Freitag was zumindest ein Angebot darstellt, um den weiteren Dingen ihren Lauf zu lassen. Das ist alles nur sehr konsequent, denn wir haben in den letzten Jahren gelernt, die sexuelle Orientierung kann ein wichtiger Ma\u00dfstab der politischen Einordnung sein. Daher ist nat\u00fcrlich die \u00f6ffentliche zur Schaustellung dieser, politisch relevanter wie alles andere. Und je mehr man teilt, umso linker ist man.\n\nEs macht alles totalen Sinn, wenn man dar\u00fcber nachdenkt.</li><li>Mutant77 schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/\&quot;" data-wpel-link="internal">29. Mai 2025</a> dies: Ich hatte mich vorher nicht damit besch\u00e4ftigt, aber tats\u00e4chlich haben sich \u201eLinke\u201c Bundestagsabgeordnete diesen Song zu eigen gemacht https://www.youtube.com/shorts/nRbnFePnwyQ \u2013 \u201eFotzenfreitag\u201c von \u201eSUV WHATEVER\u201c \u2013  deren Repertoire aus Songs wie \u201edrei kleine Fotzenschlecker\u201c, \u201eHattest du mal einen schwarzen Schwanz\u201c oder \u201ePapa will ins Poloch\u201c \nDas alles ist wohl eine etwas l\u00e4nger laufende Kampagne KI produzierter Schlager im 50er/60er Style wor\u00fcber zumindest in der Schweiz schon mal berichtet wurde www.blick.de/boulevard/der-neue-star-am-schlagerhimmel-wer-ist-diese-margot-huber-mit-den-schluepfrigen-texten-artikel13516349 (darf man hier wahrscheinlich nicht verlinken)\n\nIch kann mich t\u00e4uschen wir hatten in einer prolligen Teeniephase mit 16/17 auch mal kurz \u00fcber diese Art der Schlagervolksmusik  lustig gemacht (https://www.volksliederarchiv.de/lieschen-komm-ein-bisschen-ohne-gummiueberzieher/) aber haben wir das Ernst genommen? Oder sind damit \u00f6ffentlich hausieren gegangen? Also ich nicht und w\u00fcrde jeden der das tut als sozial und gesellschaftlich anders als ich mich einordnen. Man kann sowas nicht Ernst nehmen. Aber das sehen Bundestagsabgeordnete heute anders. Wir brauchen eine Quote!</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/\&quot;" data-wpel-link="internal">29. Mai 2025</a> dies: Die Lieschen-Single der \u201eAlpenrammler\u201c habe ich auf CD. Ich werde mir gro\u00dfe M\u00fche geben, den Rest sofort wieder zu vergessen.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/\&quot;" data-wpel-link="internal">30. Mai 2025</a> dies: Hier fehlt ein Rittersmiley.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/f46074b199c8455dbdc7e33f889f912a\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Es sind ja nicht alle so, und was im Kleinen gilt, gilt auch im Gro\u00dfen: Mein jahrelanges Anprangern dessen, dass die \u201eGleichstellung\u201c dort endet, wo man die im Wesentlichen infolge der Schwertmission eingef\u00fchrten Regeln zur Enthaltsamkeit \u2013 ein Partner muss reichen \u2013 f\u00fcr das eigene Leben f\u00fcr nicht zielf\u00fchrend h\u00e4lt, was von der Politik traditionell mit einem gewissen Fatalismus erwidert wird (is\u2018 halt jetzt so, haben wir immer schon so gemacht), tr\u00e4gt offenbar endlich Fr\u00fcchte (Archivversion).\n\n\n\n\nZwar ist es nicht so, dass ich bisher zu wenig Aufmerksamkeit auf einen anderen Gesellschaftsentwurf gelenkt h\u00e4tte, doch fand ich bisher Mitstreiter nur unter vorgehaltener Hand, was sich nun endlich ge\u00e4ndert hat. Das wiederum wird per Presse bem\u00e4ngelt, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf:\n\n\n\n\n\nMannheimer Politiker l\u00e4dt zum FKK-Swinger-Urlaub ein[.] (\u2026) Die CDU kritisiert den Beitrag im Amtsblatt scharf. \u00abIch finde den Aufruf an der Stelle hirnverbrannt, weil ich glaube, dass er der Politik eher schadet\u00bb, sagt Christian H\u00f6tting, CDU-Kreisvorsitzender in Mannheim und Stadtrat.\n\n\n\n\nNun k\u00f6nnte man anf\u00fchren, dass es in den letzten Jahren, Jahrzehnten gar, nicht an gemeinhin als hirnverbrannt verstandenen Ideen in \u201eder Politik\u201c gemangelt h\u00e4tte und es auch \u2026\n\n\n\n\n\nDie Menschen w\u00fcrden das Verhalten eines Stadtrates auch auf die anderen \u00fcbertragen und denken: \u00abDie da oben machen so einen Unsinn.\u00bb\n\n\n\n\n\u2026 zu dem Gedanken \u201eder Menschen\u201c gekommen sein soll, dass \u201edie da oben\u201c nur \u201eUnsinn machen\u201c, aber das, was fr\u00fcher schlicht Ablenkung hie\u00df und heute von Idioten \u201eWhataboutismus\u201c betitelt wird, ist meine Sache nur allzu ironisch, daher schreibe ich das jetzt nat\u00fcrlich nicht. Stattdessen schreibe ich: Ich bin nicht nur als der Politiker, f\u00fcr den mich alle halten, sondern sogar als Privatperson nicht der Ansicht, dass die hier ge\u00e4u\u00dferte Idee f\u00fcr mehr B\u00fcrgern\u00e4he (hehe) eine deutlich schlechtere ist als die Bitte darum, bei Anliegen dem jeweiligen Sekretariat ein Fax oder so zu schicken und vielleicht, wenn die Planeten richtig stehen, landet dieses Fax oder so dann nicht direkt im Altpapier, sondern wird als Mitteilung des nominellen Souver\u00e4ns wenigstens zur Kenntnis genommen.\n\n\n\n\nIch habe bei eigener Anschauung nicht selten festgestellt, dass die Anliegen der von Politik Betroffenen schon auf Stadtratsebene zu oft parteipolitischen Erw\u00e4gungen weichen m\u00fcssen, allen Leserbriefen in Nischenmedien (\u201eZeitung\u201c) und emp\u00f6rten Schilderschwenkereien vor dem Rathaus zum Trotze. Ein direktes B\u00fcrgergespr\u00e4ch in entspannter Atmosph\u00e4re scheint mir oft die weniger k\u00fchl wirkende Alternative zu sein. Das Tabu, das ich hier als abzubauen erkenne, ist nicht \u201eigitt, nackte Menschen\u201c, sondern vielmehr \u201eigitt, menschliche Politiker\u201c. Nicht jeder Politiker ist der Papst. Manche saufen gern, manche ficken gern, manche tun beides; und wer schon das Volk vertritt, der sollte doch wenigstens auch vom Volke sein. Dass dieses Volk eines voller Laster ist, das gern \u201eso einen Unsinn\u201c macht, bedarf hier wahrscheinlich keiner weiteren Erl\u00e4uterung. Musik, Maestro.\nKommentareMutant77 schrob am 29. Mai 2025 dies: Im Bundestag zelebrieren M\u00e4dels den Fotzen Freitag was zumindest ein Angebot darstellt, um den weiteren Dingen ihren Lauf zu lassen. Das ist alles nur sehr konsequent, denn wir haben in den letzten Jahren gelernt, die sexuelle Orientierung kann ein wichtiger Ma\u00dfstab der politischen Einordnung sein. Daher ist nat\u00fcrlich die \u00f6ffentliche zur Schaustellung dieser, politisch relevanter wie alles andere. Und je mehr man teilt, umso linker ist man.\n\nEs macht alles totalen Sinn, wenn man dar\u00fcber nachdenkt.Mutant77 schrob am 29. Mai 2025 dies: Ich hatte mich vorher nicht damit besch\u00e4ftigt, aber tats\u00e4chlich haben sich \u201eLinke\u201c Bundestagsabgeordnete diesen Song zu eigen gemacht https://www.youtube.com/shorts/nRbnFePnwyQ \u2013 \u201eFotzenfreitag\u201c von \u201eSUV WHATEVER\u201c \u2013  deren Repertoire aus Songs wie \u201edrei kleine Fotzenschlecker\u201c, \u201eHattest du mal einen schwarzen Schwanz\u201c oder \u201ePapa will ins Poloch\u201c \nDas alles ist wohl eine etwas l\u00e4nger laufende Kampagne KI produzierter Schlager im 50er/60er Style wor\u00fcber zumindest in der Schweiz schon mal berichtet wurde www.blick.de/boulevard/der-neue-star-am-schlagerhimmel-wer-ist-diese-margot-huber-mit-den-schluepfrigen-texten-artikel13516349 (darf man hier wahrscheinlich nicht verlinken)\n\nIch kann mich t\u00e4uschen wir hatten in einer prolligen Teeniephase mit 16/17 auch mal kurz \u00fcber diese Art der Schlagervolksmusik  lustig gemacht (https://www.volksliederarchiv.de/lieschen-komm-ein-bisschen-ohne-gummiueberzieher/) aber haben wir das Ernst genommen? Oder sind damit \u00f6ffentlich hausieren gegangen? Also ich nicht und w\u00fcrde jeden der das tut als sozial und gesellschaftlich anders als ich mich einordnen. Man kann sowas nicht Ernst nehmen. Aber das sehen Bundestagsabgeordnete heute anders. Wir brauchen eine Quote!tux0r schrob am 29. Mai 2025 dies: Die Lieschen-Single der \u201eAlpenrammler\u201c habe ich auf CD. Ich werde mir gro\u00dfe M\u00fche geben, den Rest sofort wieder zu vergessen.Juri Nello schrob am 30. Mai 2025 dies: Hier fehlt ein Rittersmiley.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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            "content_html": "\n<p>Meinen Freunden solle ich meist irgendwelche Gutscheine zukommen lassen, stets aber wenigstens eine Empfehlung f\u00fcr das Produkt, wird mir derzeit immer \u00f6fter beschieden. Die freuen sich doch bestimmt. Bestimmt freuen die sich.</p>\n\n\n\n\n<p>In der j\u00fcngsten Staffel der Serie \u201eBlack Mirror\u201c <em>(\u201e1984\u201c war keine Anleitung, \u201eBlack Mirror\u201c ist aber auch keine)</em> verk\u00f6rpert Rashida Jones eine Lehrerin, die aufgrund einer lebenserhaltenden Technik im Gehirn pl\u00f6tzlich anf\u00e4ngt, Werbung f\u00fcr irgendwelche Produkte in ein Gespr\u00e4ch einflie\u00dfen zu lassen. Die Serienfigur nimmt das erwartbare Ende, was hoffentlich jetzt keiner meiner gesch\u00e4tzten \u2013 die \u00fcbrigen sind mir etwas weniger wichtig \u2013 Leser mir angedeutet zu haben \u00fcbelnimmt. Die Staffel ist ja nun lange genug verf\u00fcgbar. Den Bogen zur\u00fcck zum Thema schlage ich mit der Frage, ob <em>das</em> das Bild von <em>normalen Menschen</em> ist, das zeitgen\u00f6ssische Unternehmen von ihren Kunden haben.</p>\n\n\n\n\n<p>Sollten hier f\u00fcr die Vermarktung zust\u00e4ndige und also nicht im eigentlichen Sinne berufst\u00e4tige Mitarbeiter zeitgen\u00f6ssischer Unternehmen mitlesen (die Zeit daf\u00fcr habt ihr ja bestimmt zwischen zwei eurer albernen Latte Macchiatos), so gebe ich ihnen folgende Mitteilung aus der Sicht eines Kunden auf den Weg: <em>Beliebige</em> Menschen, die anderen Menschen <em>ungefragt</em> Produkte aus wenig mehr als kapitalmotivierten Gr\u00fcnden empfehlen, sind das Letzte, und <em>Freunde</em>, die das tun, sinken in meiner Achtung augenblicklich. Gern bin ich willens, Freunden auf <em>ausdr\u00fcckliche Nachfrage</em> Empfehlungen, basierend einzig auf meinen eigenen Erfahrungen, zu erteilen, aber normale Gespr\u00e4che mit anderen Menschen drehen sich jedenfalls in meinen <em>Kreisen</em> \u00e4u\u00dferst selten um die Einkaufsplanung.</p>\n\n\n\n\n<p><em>(\u201eGuten Morgen, Herr B\u00e4ckereifachverk\u00e4ufer, nutzen Sie Vodafone-Mobilfunk! F\u00fcnf Br\u00f6tchen bitte.\u201c)</em></p>\n\n\n\n\n<p>Ich <em>empfehle</em> im Alltag kaum mehr als zweierlei, als da w\u00e4ren: Restaurants, weil ich in Restaurants bisweilen die Begleitung derer, mit denen ich im Alltag freiwillig rede, mag, und Musik, weil diejenigen, mit denen ich dar\u00fcber rede, normalerweise m\u00f6gen, was ich ihnen empfehle, und sich nicht selten revanchieren. Ich werbe also nur f\u00fcr meine eigenen Zwecke, mietbar bin ich jedoch nicht. <em>Eine einzige</em> Ausnahme bin ich zu machen bereit: Ein Unternehmen, das mir eine Fl\u00e4che f\u00fcr Werbung in eigener Sache zur Verf\u00fcgung stellt, bekommt f\u00fcr dieselbe Dauer vielleicht hier und da einen positiven Kommentar von mir ins Gespr\u00e4ch eingebracht.</p>\n\n\n\n\n<p>Ich schlie\u00dfe nicht aus, dass auf der Werbefl\u00e4che jedoch das Gegenteil stehen wird, denn vor Unternehmen, die Kunden f\u00fcr willige Plakattr\u00e4ger halten, sollte offenbar etwas eindringlicher gewarnt werden als bisher. So h\u00e4tten alle etwas davon.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/uber-empfehlungen/\&quot;" data-wpel-link="internal">27. Mai 2025</a> dies: \u201eGuten Morgen, Herr B\u00e4ckereifachverk\u00e4ufer, nutzen Sie Vodafone-Mobilfunk! F\u00fcnf Br\u00f6tchen bitte.\u201c\nHihi, u made my day!\n\nPS.\n\u201eUnd wenn Sie gleich jetzt hier unterschreiben, dann nehm ich auch noch zwei St\u00fcck von der Schwarzw\u00e4lder Kirsch!\u201c</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/uber-empfehlungen/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/1842dd93923d47aea01fca4505c688b1\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Meinen Freunden solle ich meist irgendwelche Gutscheine zukommen lassen, stets aber wenigstens eine Empfehlung f\u00fcr das Produkt, wird mir derzeit immer \u00f6fter beschieden. Die freuen sich doch bestimmt. Bestimmt freuen die sich.\n\n\n\n\nIn der j\u00fcngsten Staffel der Serie \u201eBlack Mirror\u201c (\u201e1984\u201c war keine Anleitung, \u201eBlack Mirror\u201c ist aber auch keine) verk\u00f6rpert Rashida Jones eine Lehrerin, die aufgrund einer lebenserhaltenden Technik im Gehirn pl\u00f6tzlich anf\u00e4ngt, Werbung f\u00fcr irgendwelche Produkte in ein Gespr\u00e4ch einflie\u00dfen zu lassen. Die Serienfigur nimmt das erwartbare Ende, was hoffentlich jetzt keiner meiner gesch\u00e4tzten \u2013 die \u00fcbrigen sind mir etwas weniger wichtig \u2013 Leser mir angedeutet zu haben \u00fcbelnimmt. Die Staffel ist ja nun lange genug verf\u00fcgbar. Den Bogen zur\u00fcck zum Thema schlage ich mit der Frage, ob das das Bild von normalen Menschen ist, das zeitgen\u00f6ssische Unternehmen von ihren Kunden haben.\n\n\n\n\nSollten hier f\u00fcr die Vermarktung zust\u00e4ndige und also nicht im eigentlichen Sinne berufst\u00e4tige Mitarbeiter zeitgen\u00f6ssischer Unternehmen mitlesen (die Zeit daf\u00fcr habt ihr ja bestimmt zwischen zwei eurer albernen Latte Macchiatos), so gebe ich ihnen folgende Mitteilung aus der Sicht eines Kunden auf den Weg: Beliebige Menschen, die anderen Menschen ungefragt Produkte aus wenig mehr als kapitalmotivierten Gr\u00fcnden empfehlen, sind das Letzte, und Freunde, die das tun, sinken in meiner Achtung augenblicklich. Gern bin ich willens, Freunden auf ausdr\u00fcckliche Nachfrage Empfehlungen, basierend einzig auf meinen eigenen Erfahrungen, zu erteilen, aber normale Gespr\u00e4che mit anderen Menschen drehen sich jedenfalls in meinen Kreisen \u00e4u\u00dferst selten um die Einkaufsplanung.\n\n\n\n\n(\u201eGuten Morgen, Herr B\u00e4ckereifachverk\u00e4ufer, nutzen Sie Vodafone-Mobilfunk! F\u00fcnf Br\u00f6tchen bitte.\u201c)\n\n\n\n\nIch empfehle im Alltag kaum mehr als zweierlei, als da w\u00e4ren: Restaurants, weil ich in Restaurants bisweilen die Begleitung derer, mit denen ich im Alltag freiwillig rede, mag, und Musik, weil diejenigen, mit denen ich dar\u00fcber rede, normalerweise m\u00f6gen, was ich ihnen empfehle, und sich nicht selten revanchieren. Ich werbe also nur f\u00fcr meine eigenen Zwecke, mietbar bin ich jedoch nicht. Eine einzige Ausnahme bin ich zu machen bereit: Ein Unternehmen, das mir eine Fl\u00e4che f\u00fcr Werbung in eigener Sache zur Verf\u00fcgung stellt, bekommt f\u00fcr dieselbe Dauer vielleicht hier und da einen positiven Kommentar von mir ins Gespr\u00e4ch eingebracht.\n\n\n\n\nIch schlie\u00dfe nicht aus, dass auf der Werbefl\u00e4che jedoch das Gegenteil stehen wird, denn vor Unternehmen, die Kunden f\u00fcr willige Plakattr\u00e4ger halten, sollte offenbar etwas eindringlicher gewarnt werden als bisher. So h\u00e4tten alle etwas davon.\nKommentarekeine ahnung schrob am 27. Mai 2025 dies: \u201eGuten Morgen, Herr B\u00e4ckereifachverk\u00e4ufer, nutzen Sie Vodafone-Mobilfunk! F\u00fcnf Br\u00f6tchen bitte.\u201c\nHihi, u made my day!\n\nPS.\n\u201eUnd wenn Sie gleich jetzt hier unterschreiben, dann nehm ich auch noch zwei St\u00fcck von der Schwarzw\u00e4lder Kirsch!\u201cQuelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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Und was f\u00fcr f\u00fcrchterliche Musik ich damals geh\u00f6rt habe!</p>\n\n\n<a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal"><img decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FX_YHtlIqy5k%2Fhqdefault.jpg\" alt=\"YouTube Video\"></a><br> <a href="\&quot;https://youtu.be/X_YHtlIqy5k\&quot;" target="\&quot;_blank\&quot;" data-wpel-link="internal">Dieses Video auf YouTube ansehen</a>.<br>\n\n\n\n<p>Und was sie halt immer noch mit mir macht.</p>\n\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wenn die Liebe dich zerrei\u00dft, will ich dich zum Hass verleiten.</p>\n</blockquote>\n\n\n\n<p>Der Mensch. Er ist ein Dingsbums. (Es h\u00f6rt nicht auf. Es h\u00f6rt nie auf.)</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">10. Mai 2025</a> dies: Amrum 2 ist auch gelungen. Wie \u00fcberhaupt das meiste, was der maschinist so aufschreibt. Ich mag diese eigenartige Mischung aus Melancholie, Verbitterung und Irgendwie-doch-Optimismus. Und schreiben kann er wie nur wenige.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">10. Mai 2025</a> dies: Wie s\u00e4hen Medienerzeugnisse aus, wenn der Leser, H\u00f6rer, Zuschauer frei \u00fcber ihren Rundfunkbeitrag verf\u00fcgen \nk\u00f6nnten und per Klick und\nBetrag, gef\u00e4llige Beitr\u00e4ge selbst honorieren k\u00f6nnten ?\nDen Feinden von Zwangsbeitr\u00e4gen k\u00f6nnte man entgegenhalten, dass man Autoren finanziell freistellen muss, damit Ergebnisse \u00fcberhaupt erst zufriedenstellen k\u00f6nnen.\nViele Tussis schreiben ja zur Selbstverwirklichung, weil der\nOlle genug Geld mit nachhause bringt. Das was sie absetzen, ist aber nicht das, was ich meine.\n\u00dcberleben das die Spartenprogramme ? Bleiben Monopole, Monopole ? Geht es abw\u00e4rts in Richtung Befriedigung niederer Triebe ?\n\nNicht jeder kann es sich erlauben, Texte zu verschenken.</li><li>Seb schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">11. Mai 2025</a> dies: Ich habe wegen der ewigen Larmoyanz schon l\u00e4nger nicht mehr bei dem sich als Kiezneurotiker ausgebenden Herrn (oder vielleicht sogar tats\u00e4chlich dessen inzwischen leider leerer H\u00fclle: das macht ja was mit Menschen, wenn sie ihre Ideale bei vollem Bewusstsein dessen gegen Geld der dreckigsten Sorte tauschen, um anschlie\u00dfend ohne Unterlass dar\u00fcber zu lamentieren, dass sie einen beschissenen Job haben bei dem Menschlichkeit eine untergeordnete Rolle spielt und man zumeist von \u2013 bis nat\u00fcrlich auf den Typen mit den Drogen \u2013 \u00fcberwiegend absto\u00dfenden Leuten umgeben ist) gelesen: Schafft er inzwischen l\u00e4ngere Texte, in denen er nicht irgendwann mindestens in das Thema \u201eCoronner\u201c abschweift?\n\nNat\u00fcrlich ist \u201edamals\u201c vieles schlecht gelaufen, insbesondere unsere Politiker und Medien haben fast auf ganzer Linie und aufs erb\u00e4rmlichste versagt und der gute Mann hatte, wenn denn wider Erwarten an all den Geschichten zu der Zeit mehr als nur Wichtigtuerei dran ist, zu allem \u00dcberfluss auch noch einen erheblichen Anteil an Sozio- bis Psychopathen im direkten Umfeld, aber die anhaltende Besessenheit mit dem Thema fand ich doch des Guten zu viel.\n\nUnd selbst wenn nicht nahezu jede der Geschichten <strike>aus dem Paulanergarten</strike>, \u00e4hm, aus dem Widerstand gegen das Regime, erstunken und erlogen war, so sagt das ja auch einiges \u00fcber eine  Person aus, wenn sie nahezu ausschlie\u00dflich mit Leuten befreundet ist, die  sich beim erster Gelegenheit in eine Horde braunberockter Blockwarte wie aus Hitlers feuchtesten Tr\u00e4umen verwandeln. Ich kenne keinen einzigen Fall wo \u00e4hnliche Opfer\u2011, Horror- wie auch Widerstandsgeschichten in nennenswertem Umfang der Realit\u00e4t entsprachen, und ich kenne auch (trotz diverser Arbeitskollegen und Bekannter, die aus verschiedensten teils zwar sehr bizarren Gr\u00fcnden, aber ansonsten abgesehen von der Gesundheit nat\u00fcrlich komplett folgenlos Impfungen ablehnten) keinen einzigen Fall der hervorgerufen hat, was derart an Besessenheit erinnert. Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass es in NRW Lauterbachs Kan\u00fcliere, also diese hochger\u00fcsteten Spezialkommandos, die in voller Schutzausr\u00fcstung plus Riot-Gear Impfgegner aufgesp\u00fcrt, festgesetzt, interniert und zuletzt multipel zwangsgeimpft haben einfach aus Geldmangel nicht gab (wir m\u00fcssen ja alles Geld nach Berlin \u00fcberweisen, damit da desillusionierte Schw\u00e4tzer und Schmarotzer in h\u00e4sslichen Glask\u00e4sten unn\u00fctze Projekte ausbr\u00fcten k\u00f6nnen), aber f\u00fcr jeden halbwegs normalen Menschen ist das doch seit Jahren kein Thema mehr, ganz bestimmt jedenfalls keines auf das man v\u00f6llig unabh\u00e4ngig vom eigentlichen Thema permanent zu sprechen kommt. \u201eSeltsame Ding in Stadt xyz, \u00fcbrigens Coronner\u201c blah blupp.\u2026\n\nSo, genug davon, wei\u00df gar nicht warum ich das \u00fcberhaupt hingeschrieben hab, so wichtig ist mir das auch nun wieder nicht. Halt schade, hab ich nun mal fr\u00fcher gern mal gelesen.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">11. Mai 2025</a> dies: Halbwegs normale Menschen habe auch ich hoffentlich nicht unter meinen Lesern.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">12. Mai 2025</a> dies: Ich wei\u00df es, vielleicht: The devil will find words for idle hands to write.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">12. Mai 2025</a> dies: PS.\nDas war f\u00fcr Seb, nicht f\u00fcr tuxOr oder den Maschinisten.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">12. Mai 2025</a> dies: PPS.\n@tuxOr\nHalbwegs bin ich schon immer gern gewesen, normal ist mir viel zu anstrengend.</li><li>mike schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">13. Mai 2025</a> dies: @Seb\nSehr sch\u00f6n die Kotze weggewischt. Es ist ein Trauerspiel wie die Leute immer wieder auf den \u2013 zugegeben \u2013 wirklich \u2013 eloquenten \u2013 Schaumschl\u00e4ger reinfallen.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">13. Mai 2025</a> dies: @mike\nDas solltest du dem \u201e\u2013 zugegeben \u2013 wirklich \u2013 eloquenten \u2013 Schaumschl\u00e4ger\u201c in die Kommentarspalte reinw\u00fcrgen. Ach so, der hat ja gar keine. Aus Gr\u00fcnden, vermute ich.\n\nPS.\nIch mag Schaum. Vor allem, wenn er h\u00fcbsch geschlagen ist.</li><li>Mutant77 schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">13. Mai 2025</a> dies: Interessante Wahrnehmung und erstaunlich wie unterschiedlich die sind.\n\nDie Bessenheit einer \u201eAntifa\u201c, die glaubt \u201ewir impfen euch alle!\u201c w\u00e4re ein Ausdruck der Menschlichkeit, hat f\u00fcr viele, die fr\u00fcher in diesen N\u00e4he waren, doch sehr verst\u00f6rt. Das war nicht nur in Berlin ein Problem. Wie man mit dem Staat und dessen Restriktionen umgeht, das wu\u00dfte man vorher. Aber wenn die eigenen Leute zu Blockwarten werden, dann hilft auch kein Hitlervergleich. Da \u00fcberholt einen die Realit\u00e4t an einer Stelle wo man es nie erwartet hat.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>",
            "content_text": "Ganz, ganz selten kommt meine so genannte Jugend (viel zu fr\u00fch bis viel zu sp\u00e4t) wieder hoch. Manchmal sind benachbarte Blogger (GaLieGr\u00fc) daran nicht ganz unschuldig. Meine G\u00fcte, war ich anstrengend damals. Und was ich damals f\u00fcr bescheuerte Ideale hatte! Und was f\u00fcr erb\u00e4rmliche Interessen ich damals hatte! Und was f\u00fcr f\u00fcrchterliche Musik ich damals geh\u00f6rt habe!\n\n\n Dieses Video auf YouTube ansehen.\n\n\n\nUnd was sie halt immer noch mit mir macht.\n\n\n\n\n\nWenn die Liebe dich zerrei\u00dft, will ich dich zum Hass verleiten.\n\n\n\n\nDer Mensch. Er ist ein Dingsbums. (Es h\u00f6rt nicht auf. Es h\u00f6rt nie auf.)\nKommentarekeine ahnung schrob am 10. Mai 2025 dies: Amrum 2 ist auch gelungen. Wie \u00fcberhaupt das meiste, was der maschinist so aufschreibt. Ich mag diese eigenartige Mischung aus Melancholie, Verbitterung und Irgendwie-doch-Optimismus. Und schreiben kann er wie nur wenige.Name vergessen schrob am 10. Mai 2025 dies: Wie s\u00e4hen Medienerzeugnisse aus, wenn der Leser, H\u00f6rer, Zuschauer frei \u00fcber ihren Rundfunkbeitrag verf\u00fcgen \nk\u00f6nnten und per Klick und\nBetrag, gef\u00e4llige Beitr\u00e4ge selbst honorieren k\u00f6nnten ?\nDen Feinden von Zwangsbeitr\u00e4gen k\u00f6nnte man entgegenhalten, dass man Autoren finanziell freistellen muss, damit Ergebnisse \u00fcberhaupt erst zufriedenstellen k\u00f6nnen.\nViele Tussis schreiben ja zur Selbstverwirklichung, weil der\nOlle genug Geld mit nachhause bringt. Das was sie absetzen, ist aber nicht das, was ich meine.\n\u00dcberleben das die Spartenprogramme ? Bleiben Monopole, Monopole ? Geht es abw\u00e4rts in Richtung Befriedigung niederer Triebe ?\n\nNicht jeder kann es sich erlauben, Texte zu verschenken.Seb schrob am 11. Mai 2025 dies: Ich habe wegen der ewigen Larmoyanz schon l\u00e4nger nicht mehr bei dem sich als Kiezneurotiker ausgebenden Herrn (oder vielleicht sogar tats\u00e4chlich dessen inzwischen leider leerer H\u00fclle: das macht ja was mit Menschen, wenn sie ihre Ideale bei vollem Bewusstsein dessen gegen Geld der dreckigsten Sorte tauschen, um anschlie\u00dfend ohne Unterlass dar\u00fcber zu lamentieren, dass sie einen beschissenen Job haben bei dem Menschlichkeit eine untergeordnete Rolle spielt und man zumeist von \u2013 bis nat\u00fcrlich auf den Typen mit den Drogen \u2013 \u00fcberwiegend absto\u00dfenden Leuten umgeben ist) gelesen: Schafft er inzwischen l\u00e4ngere Texte, in denen er nicht irgendwann mindestens in das Thema \u201eCoronner\u201c abschweift?\n\nNat\u00fcrlich ist \u201edamals\u201c vieles schlecht gelaufen, insbesondere unsere Politiker und Medien haben fast auf ganzer Linie und aufs erb\u00e4rmlichste versagt und der gute Mann hatte, wenn denn wider Erwarten an all den Geschichten zu der Zeit mehr als nur Wichtigtuerei dran ist, zu allem \u00dcberfluss auch noch einen erheblichen Anteil an Sozio- bis Psychopathen im direkten Umfeld, aber die anhaltende Besessenheit mit dem Thema fand ich doch des Guten zu viel.\n\nUnd selbst wenn nicht nahezu jede der Geschichten aus dem Paulanergarten, \u00e4hm, aus dem Widerstand gegen das Regime, erstunken und erlogen war, so sagt das ja auch einiges \u00fcber eine  Person aus, wenn sie nahezu ausschlie\u00dflich mit Leuten befreundet ist, die  sich beim erster Gelegenheit in eine Horde braunberockter Blockwarte wie aus Hitlers feuchtesten Tr\u00e4umen verwandeln. Ich kenne keinen einzigen Fall wo \u00e4hnliche Opfer\u2011, Horror- wie auch Widerstandsgeschichten in nennenswertem Umfang der Realit\u00e4t entsprachen, und ich kenne auch (trotz diverser Arbeitskollegen und Bekannter, die aus verschiedensten teils zwar sehr bizarren Gr\u00fcnden, aber ansonsten abgesehen von der Gesundheit nat\u00fcrlich komplett folgenlos Impfungen ablehnten) keinen einzigen Fall der hervorgerufen hat, was derart an Besessenheit erinnert. Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass es in NRW Lauterbachs Kan\u00fcliere, also diese hochger\u00fcsteten Spezialkommandos, die in voller Schutzausr\u00fcstung plus Riot-Gear Impfgegner aufgesp\u00fcrt, festgesetzt, interniert und zuletzt multipel zwangsgeimpft haben einfach aus Geldmangel nicht gab (wir m\u00fcssen ja alles Geld nach Berlin \u00fcberweisen, damit da desillusionierte Schw\u00e4tzer und Schmarotzer in h\u00e4sslichen Glask\u00e4sten unn\u00fctze Projekte ausbr\u00fcten k\u00f6nnen), aber f\u00fcr jeden halbwegs normalen Menschen ist das doch seit Jahren kein Thema mehr, ganz bestimmt jedenfalls keines auf das man v\u00f6llig unabh\u00e4ngig vom eigentlichen Thema permanent zu sprechen kommt. \u201eSeltsame Ding in Stadt xyz, \u00fcbrigens Coronner\u201c blah blupp.\u2026\n\nSo, genug davon, wei\u00df gar nicht warum ich das \u00fcberhaupt hingeschrieben hab, so wichtig ist mir das auch nun wieder nicht. Halt schade, hab ich nun mal fr\u00fcher gern mal gelesen.tux0r schrob am 11. Mai 2025 dies: Halbwegs normale Menschen habe auch ich hoffentlich nicht unter meinen Lesern.keine ahnung schrob am 12. Mai 2025 dies: Ich wei\u00df es, vielleicht: The devil will find words for idle hands to write.keine ahnung schrob am 12. Mai 2025 dies: PS.\nDas war f\u00fcr Seb, nicht f\u00fcr tuxOr oder den Maschinisten.keine ahnung schrob am 12. Mai 2025 dies: PPS.\n@tuxOr\nHalbwegs bin ich schon immer gern gewesen, normal ist mir viel zu anstrengend.mike schrob am 13. Mai 2025 dies: @Seb\nSehr sch\u00f6n die Kotze weggewischt. Es ist ein Trauerspiel wie die Leute immer wieder auf den \u2013 zugegeben \u2013 wirklich \u2013 eloquenten \u2013 Schaumschl\u00e4ger reinfallen.keine ahnung schrob am 13. Mai 2025 dies: @mike\nDas solltest du dem \u201e\u2013 zugegeben \u2013 wirklich \u2013 eloquenten \u2013 Schaumschl\u00e4ger\u201c in die Kommentarspalte reinw\u00fcrgen. Ach so, der hat ja gar keine. Aus Gr\u00fcnden, vermute ich.\n\nPS.\nIch mag Schaum. Vor allem, wenn er h\u00fcbsch geschlagen ist.Mutant77 schrob am 13. Mai 2025 dies: Interessante Wahrnehmung und erstaunlich wie unterschiedlich die sind.\n\nDie Bessenheit einer \u201eAntifa\u201c, die glaubt \u201ewir impfen euch alle!\u201c w\u00e4re ein Ausdruck der Menschlichkeit, hat f\u00fcr viele, die fr\u00fcher in diesen N\u00e4he waren, doch sehr verst\u00f6rt. Das war nicht nur in Berlin ein Problem. Wie man mit dem Staat und dessen Restriktionen umgeht, das wu\u00dfte man vorher. Aber wenn die eigenen Leute zu Blockwarten werden, dann hilft auch kein Hitlervergleich. Da \u00fcberholt einen die Realit\u00e4t an einer Stelle wo man es nie erwartet hat.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
            "date_published": "2025-05-10T02:41:16+02:00",
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            "content_text": "\u201etux0r, Wehrkraftzersetzer\u201c w\u00e4re auch eine sch\u00f6ne Visitenkarte.\nKommentarekeine ahnung schrob am 16. April 2025 dies: W\u00e4re es. Aber wenn das Ding wirklich was hermachen soll, w\u00e4re \u201ePremium-Def\u00e4tist (Staatl. gepr.)\u201c besser.tux0r schrob am 16. April 2025 dies: Pfff. Ich und premium. Im Herzen bin ich sch\u00e4big.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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Weil ich aber im Oktober wegen dieser Messe und des geplanten Rahmenprogramms \u2013 meine <em>Reisegruppe</em> zieht \u00fcberwiegend einen viert\u00e4gigen Dauergenuss in allerlei Etablissements in Erw\u00e4gung \u2013 wohl kaum etwas von der zwar an \u00dcberwachungskameras reichen, doch trotzdem sch\u00f6nen Stadt selbst mitbekommen werde, bin ich zwecks Kompensation und mentaler Vorbereitung vorher schon mal da. Fast allein.</p>\n\n\n\n\n<p>(Ich reise au\u00dferordentlich ungern allein, aller Menschenscheu zum Trotz.)</p>\n\n\n\n\n<p>Die Begleitung, mir bis dahin zwar seit Jahren bekannt, aber jenseits des Internets nur einmal kurz begegnet, war ein Zufall, das Zustandekommen derselben w\u00e4re <em>selbst mir</em> zu peinlich hier zu berichten. Ich kann jedoch berichten, dass ich das jederzeit wieder so machen w\u00fcrde. Eine Lehre: \u00d6fter mal Dinge machen, die <em>eigentlich</em> wie etwas klingen, das man lieber nicht tun sollte. K\u00f6nnte ja gut werden. Oder wenigstens interessant schei\u00dfe.</p>\n\n\n\n\n<p><a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus.jpg\&quot;" data-wpel-link="internal"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-300x261.jpg\" alt=\"Anzeige ist raus\" width=\"300\" height=\"261\" class=\"alignnone size-medium wp-image-22957\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-300x261.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-120x104.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-768x667.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-730x634.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"></a></p>\n\n\n\n\n<p>Dass ich am Fliegen am wenigsten die Flugh\u00e4fen mag, ist davon unbenommen. Zwar wird man an deutschen Flugh\u00e4fen bisher nur wie ein potenzieller und \u2013 anders als in <em>noch</em> ekligeren Staaten \u2013 nicht schon wegen blo\u00dfen Einreisewunsches wie ein tats\u00e4chlicher Terrorist behandelt, doch finde ich unver\u00e4ndert nur wenig <em>noch</em> bescheuerter als die Annahme, Zahncremetuben mit 101 Millilitern Restmenge seien brandgef\u00e4hrlich und somit beinahe mit Sprengstoff gleichzusetzen. Dass die EU diese Regel kurzzeitig lockern wollte und es dann trotzdem nicht gemacht hat, aus Angst vor <em>unzureichender Fl\u00fcssigkeitserkennung</em>, wird sp\u00e4teren Generationen vielleicht eine Lehre sein oder auch nicht.</p>\n\n\n\n\n<p>Die Biere in London haben auch nach \u201edem Brexit\u201c noch eine sch\u00f6ne Gr\u00f6\u00dfe, und weil es in London nicht so leicht ist wie anderswo, einfach nur einen schwarzen Kaffee zu trinken, probiere ich manches. Englisches Bier schmeckt gewohnt k\u00fcnstlich s\u00fc\u00df und irgendwie nicht gut. Es ist wichtig, in diesen Zeiten etwas zu haben, worauf man sich verlassen kann. Ich habe in London an einem Tag zwei F\u00fcchse und einen Radfahrer gesehen. Das ist ein gutes Verh\u00e4ltnis. Im Hotel unweit der F\u00fcchse, in dem ich \u00fcbernachte, sind die Kaffeetassen nicht nur viel zu klein, sondern haben \u00fcberdies Henkel, die so beschaffen sind, dass man sich beim Transport derselben unvermeidlich den Mittelfinger verbrennt. Ich \u00fcberlege, ob ich das in die Bewertung schreiben soll.</p>\n\n\n\n\n<p><a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf.jpg\&quot;" data-wpel-link="internal"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-300x227.jpg\" alt=\"Fuchs (unschaf)\" width=\"300\" height=\"227\" class=\"alignnone size-medium wp-image-22958\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-300x227.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-120x91.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-768x581.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-730x552.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"></a></p>\n\n\n\n\n<p>Apropos Bier: Die angebotsm\u00e4\u00dfig <a href="\&quot;https://www.caskpubandkitchen.com\&quot;" data-wpel-link="internal">gro\u00dfartigste Bierbar Londons</a> bietet die Inhalte ihrer Vintagebiere (fassgereift, wundersame Preise zwischen \u201eecht g\u00fcnstig\u201c und \u201emanche m\u00fcssen daf\u00fcr ein paar Wochen arbeiten\u201c pro Flasche) nicht zum Mitnehmen feil. Ich prangere das an. Und da ich keineswegs vorhabe, <em>ausgerechnet</em> in London mein Urteilsverm\u00f6gen zu tr\u00fcben, lasse ich das Bier ungetrunken im <em>vintage cellar</em>. <em>Vintage</em> bin ich ja inzwischen auch selber.</p>\n\n\n\n\n<p>In \u2013 genauer: \u00fcber \u2013 London gibt es ein Restaurant namens <a href="\&quot;https://duckandwaffle.com/london/\&quot;" data-wpel-link="internal">Duck &amp; Waffle</a>, dessen Spezialit\u00e4t zu meiner v\u00f6llig ausbleibenden \u00dcberraschung Waffeln mit Ententeilen sind. Man m\u00f6ge dort wie auch <a href="\&quot;https://smws.com/venues/19-greville-street-london\&quot;" data-wpel-link="internal">bei der SMWS</a> bitte keine Flipflops tragen. Crocs w\u00e4ren vielleicht erlaubt, aber danach zu fragen w\u00e4re sogar mir zu bl\u00f6d gewesen. Im 40. Stockwerk \u00fcber London wird man dort von Personal bedient, das anst\u00e4ndig angezogene Leute, die nicht blo\u00df bl\u00f6de aufs Smartphone starren, deutlich herzlicher bedient als Instagramtouristen. Ich m\u00f6chte, dass das an wesentlich mehr Orten so ist.</p>\n\n\n\n\n<p><a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben.jpg\&quot;" data-wpel-link="internal"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-300x225.jpg\" alt=\"London von oben\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-22959\" srcset=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-300x225.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-1024x768.jpg 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-120x90.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-768x576.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-730x548.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"></a></p>\n\n\n\n\n<p>Den letzten Abend vor der Abreise verbrachte ich am Piccadilly Circus, weil ich bl\u00f6derweise versprochen hatte, dass man dort immer etwas erleben kann und ein Londonbesuch sonst nicht vollst\u00e4ndig w\u00e4re, wie jeder wei\u00df. (Am Piccadilly Circus kann man abends ja auch nicht sitzen, ohne dass sich ein schlechter Stra\u00dfenmusiker f\u00fcr einen h\u00f6renswerten Stra\u00dfenmusiker h\u00e4lt. <em>London halt.</em>) Aber einen gewissen Charme kann ich diesem Platz nicht absprechen. Der Trick zum Genuss besteht darin, am Rand zu sitzen und schweigend den Moment aufzusaugen, w\u00e4hrend das Publikum eskaliert.</p>\n\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens: Einen Bettler mit Kartenleseger\u00e4t habe ich nicht gesehen, doch h\u00e4tte ein Schlagzeug spielender Herr, der ein bisschen aussah wie Harry Rowohlt vor dem ersten Kaffee, auch PayPal als Spende akzeptiert. Ich lasse das gelten.</p>\n<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Juri Nello schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/03/london-tagsuber/\&quot;" data-wpel-link="internal">31. M\u00e4rz 2025</a> dies: Whiskey probieren in der Hauptstadt des Gins?was kann da schon schief laufen.  <img src=\"https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_wink2.gif\" alt=\";)\" width=\"18\" height=\"18\" class=\"wpml_ico\"> \nDas erste Mal in London war ich 1988. Due Lost streikte, auf der so renommierten Oxford Street liefst Du knietief durch Fastfoodabf\u00e4lle. Nach Sonnenuntergang, sofern der mal erkennbar war, stapelten such due Rentner mit Zeitungen in den Hauseing\u00e4ngen.  Das war in Bonn und selbst in Westberlin damals noch anders.</li><li><a href="\&quot;https://tuxproject.de\&quot;" class="\&quot;url\&quot;" rel="\&quot;ugc\&quot;" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/03/london-tagsuber/\&quot;" data-wpel-link="internal">31. M\u00e4rz 2025</a> dies: Gin schmeckt schei\u00dfe.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="\&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/03/london-tagsuber/\&quot;" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id=\"wp-worthy-pixel\"><img class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https://vg08.met.vgwort.de/na/465cee3a1d13417abdaefc5a30d74747\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\" /></div>",
            "content_text": "Nebenan las ich die Anekdote, in London k\u00f6nne man Bettlern auch per Kreditkarte ihre Eink\u00fcnfte aufbessern. Ich hatte sowieso vor, mal wieder \u2013 zum ersten Mal seit 2019, zum zweiten Mal \u00fcberhaupt \u2013 dort hinzureisen.\n\n\n\n\nVielleicht begegnet mir ja ein Bettler.\n\n\n\n\n\u00dcberhaupt reise ich in diesem Jahr \u00f6fter als sonst in St\u00e4dte im Ausland: in Kopenhagen war schon (erstmals), seit letztem Jahr habe ich au\u00dferdem Karten f\u00fcr eine Whiskymesse in London. Weil ich aber im Oktober wegen dieser Messe und des geplanten Rahmenprogramms \u2013 meine Reisegruppe zieht \u00fcberwiegend einen viert\u00e4gigen Dauergenuss in allerlei Etablissements in Erw\u00e4gung \u2013 wohl kaum etwas von der zwar an \u00dcberwachungskameras reichen, doch trotzdem sch\u00f6nen Stadt selbst mitbekommen werde, bin ich zwecks Kompensation und mentaler Vorbereitung vorher schon mal da. Fast allein.\n\n\n\n\n(Ich reise au\u00dferordentlich ungern allein, aller Menschenscheu zum Trotz.)\n\n\n\n\nDie Begleitung, mir bis dahin zwar seit Jahren bekannt, aber jenseits des Internets nur einmal kurz begegnet, war ein Zufall, das Zustandekommen derselben w\u00e4re selbst mir zu peinlich hier zu berichten. Ich kann jedoch berichten, dass ich das jederzeit wieder so machen w\u00fcrde. Eine Lehre: \u00d6fter mal Dinge machen, die eigentlich wie etwas klingen, das man lieber nicht tun sollte. K\u00f6nnte ja gut werden. Oder wenigstens interessant schei\u00dfe.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDass ich am Fliegen am wenigsten die Flugh\u00e4fen mag, ist davon unbenommen. Zwar wird man an deutschen Flugh\u00e4fen bisher nur wie ein potenzieller und \u2013 anders als in noch ekligeren Staaten \u2013 nicht schon wegen blo\u00dfen Einreisewunsches wie ein tats\u00e4chlicher Terrorist behandelt, doch finde ich unver\u00e4ndert nur wenig noch bescheuerter als die Annahme, Zahncremetuben mit 101 Millilitern Restmenge seien brandgef\u00e4hrlich und somit beinahe mit Sprengstoff gleichzusetzen. Dass die EU diese Regel kurzzeitig lockern wollte und es dann trotzdem nicht gemacht hat, aus Angst vor unzureichender Fl\u00fcssigkeitserkennung, wird sp\u00e4teren Generationen vielleicht eine Lehre sein oder auch nicht.\n\n\n\n\nDie Biere in London haben auch nach \u201edem Brexit\u201c noch eine sch\u00f6ne Gr\u00f6\u00dfe, und weil es in London nicht so leicht ist wie anderswo, einfach nur einen schwarzen Kaffee zu trinken, probiere ich manches. Englisches Bier schmeckt gewohnt k\u00fcnstlich s\u00fc\u00df und irgendwie nicht gut. Es ist wichtig, in diesen Zeiten etwas zu haben, worauf man sich verlassen kann. Ich habe in London an einem Tag zwei F\u00fcchse und einen Radfahrer gesehen. Das ist ein gutes Verh\u00e4ltnis. Im Hotel unweit der F\u00fcchse, in dem ich \u00fcbernachte, sind die Kaffeetassen nicht nur viel zu klein, sondern haben \u00fcberdies Henkel, die so beschaffen sind, dass man sich beim Transport derselben unvermeidlich den Mittelfinger verbrennt. Ich \u00fcberlege, ob ich das in die Bewertung schreiben soll.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nApropos Bier: Die angebotsm\u00e4\u00dfig gro\u00dfartigste Bierbar Londons bietet die Inhalte ihrer Vintagebiere (fassgereift, wundersame Preise zwischen \u201eecht g\u00fcnstig\u201c und \u201emanche m\u00fcssen daf\u00fcr ein paar Wochen arbeiten\u201c pro Flasche) nicht zum Mitnehmen feil. Ich prangere das an. Und da ich keineswegs vorhabe, ausgerechnet in London mein Urteilsverm\u00f6gen zu tr\u00fcben, lasse ich das Bier ungetrunken im vintage cellar. Vintage bin ich ja inzwischen auch selber.\n\n\n\n\nIn \u2013 genauer: \u00fcber \u2013 London gibt es ein Restaurant namens Duck &amp; Waffle, dessen Spezialit\u00e4t zu meiner v\u00f6llig ausbleibenden \u00dcberraschung Waffeln mit Ententeilen sind. Man m\u00f6ge dort wie auch bei der SMWS bitte keine Flipflops tragen. Crocs w\u00e4ren vielleicht erlaubt, aber danach zu fragen w\u00e4re sogar mir zu bl\u00f6d gewesen. Im 40. Stockwerk \u00fcber London wird man dort von Personal bedient, das anst\u00e4ndig angezogene Leute, die nicht blo\u00df bl\u00f6de aufs Smartphone starren, deutlich herzlicher bedient als Instagramtouristen. Ich m\u00f6chte, dass das an wesentlich mehr Orten so ist.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDen letzten Abend vor der Abreise verbrachte ich am Piccadilly Circus, weil ich bl\u00f6derweise versprochen hatte, dass man dort immer etwas erleben kann und ein Londonbesuch sonst nicht vollst\u00e4ndig w\u00e4re, wie jeder wei\u00df. (Am Piccadilly Circus kann man abends ja auch nicht sitzen, ohne dass sich ein schlechter Stra\u00dfenmusiker f\u00fcr einen h\u00f6renswerten Stra\u00dfenmusiker h\u00e4lt. London halt.) Aber einen gewissen Charme kann ich diesem Platz nicht absprechen. Der Trick zum Genuss besteht darin, am Rand zu sitzen und schweigend den Moment aufzusaugen, w\u00e4hrend das Publikum eskaliert.\n\n\n\n\n\u00dcbrigens: Einen Bettler mit Kartenleseger\u00e4t habe ich nicht gesehen, doch h\u00e4tte ein Schlagzeug spielender Herr, der ein bisschen aussah wie Harry Rowohlt vor dem ersten Kaffee, auch PayPal als Spende akzeptiert. Ich lasse das gelten.\nKommentareJuri Nello schrob am 31. M\u00e4rz 2025 dies: Whiskey probieren in der Hauptstadt des Gins?was kann da schon schief laufen.   \nDas erste Mal in London war ich 1988. Due Lost streikte, auf der so renommierten Oxford Street liefst Du knietief durch Fastfoodabf\u00e4lle. Nach Sonnenuntergang, sofern der mal erkennbar war, stapelten such due Rentner mit Zeitungen in den Hauseing\u00e4ngen.  Das war in Bonn und selbst in Westberlin damals noch anders.tux0r schrob am 31. M\u00e4rz 2025 dies: Gin schmeckt schei\u00dfe.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437",
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