Archiv für die Kategorie ‘Spaß mit Spam’.

Spam-Mails können nerven, sind aber mitunter auch Agenten skurriler Stilblüten. Auszüge daraus kommentiere ich hier.

Spaß mit Spam
Lanis Liebe wird nicht erwidert

Von: Lani Pitts (...@yahoo.com)

Glaub ich nicht.

An: u...@t-online.de

Bin ich nicht.

hallo meine neuer Freund

Bin ich nicht.

Hallo! Mein Name ist Lani Pitts !

Glaub ich nicht:

(@neon-_-) Hallo! Mein Name ist Gwendolyn Kramer !

Ich möchte Sie zu treffen!

Will ich nicht.

Ich schickte meinen verführerischen Bilder für Sie!

Glaub ich nicht:

"Verführerische Bilder" im .scr-Format?

Mit freundlichen Grüßen Lani Pitts !

Plenken Sie nicht.

FotografieSpaß mit Spam
Zuverlässiges Personal ist schwer zu finden.

Ein Foto vom diesjährigen Hannoveraner Weihnachtsmarkt, für das mir bis eben kein guter Kontext eingefallen ist:

Nun aber apropos „lange Dicke“: Während ich mich hier dem neuen Album „Teasing Nature“ von Eatliz widme (bei besonderem Gefallen meinerseits folgt eine ausführlichere Rezension), trifft eine Mail von Arina Christensen, indische Mailadresse, ein, der ein Foto beigefügt ist, dessen Motiv zwar wie eine Arina, nicht aber wie eine Inderin aussieht. Und was möchte die Gute von mir? Natürlich nur mein Bestes!

Sie scheint aber an die falsche Adresse geschrieben zu haben, wozu auch das „An“-Feld der E-Mail passt, denn die dort notierte Mailadresse gehört mir nicht:

Ich interessiere mich fur einen zuverlassigen Freund

An sich scheint die augenscheinlich junge Dame andererseits mit einer interessanten Persönlichkeit ausgestattet zu sein. Wachen Blickes lese ich also:

Grettings! Wie sind Sie??

Ich musste die Anrede tatsächlich mehrmals lesen, bis ich sah, dass nach dem Wie, nicht nach dem Wer gefragt wurde. Wer sie jedenfalls ist, verschweigt sie auch nicht:

Ich bin glücklich, fröhliches Mädchen.

Ich bedanke mich für die Information, aber warum dann die E-Mail? Ach so, ja; weil da noch was fehlt:

Ich möchte wirklich meine zweite Hälfte des Lebens finden!

Mit dem Alter lag ich wohl daneben, wenn die zweite Hälfte des Lebens so dringend gesucht wird. Bei der aktuellen Lebenserwartung geht die Gute statistisch offenbar doch schon auf die 40 zu. Na, positive Eigenschaften bringt sie immerhin genug mit, man muss sie nicht bekochen oder einen Urlaub mit ihr auf Balkonien befürchten:

Ich bin satt, single…
Ich habe viele Interessen, Ich mag Sonne, Strand und Reisen.

Zudem ist Arina belesen und rezensiert quasi nebenbei ihren aktuellen Schmöker, leider verschweigt sie dabei, welcher es ist, so dass ich leider keine Kaufempfehlung aussprechen kann:

Ich mag auch unter einer warmen Decke sitzen und lesen, was ein interessantes Buch.

Und wie es sich für eine polyglotte Frau gehört, ist sie auch noch anthroposoph:

Ich mag auf unterschiedliche Menschen kennen.

Und wie könnte man diesem Ziel schneller nahe kommen als mittels massenhafter Rundpost an unbekannte Empfänger? Nicht nur talentiert und vielseitig, auch kreativ ist sie, die Frau Christensen. Ach, Freunde, ich glaube, ich bin überwältigt.

Spaß mit Spam
Schneller leben, schöner sterben

Spammer, der du mir und anderen Mitmenschen, die du nicht per Blindkopie adressiertest, vorhin ein Exemplar deiner Massenmails zukommen ließest:
Ich bedanke mich, ich habe herzlich gelacht!

Denn unter der Überschrift

Skandal Britney Spears tot

erwartet man in seinem Posteingang sicher keinen lyrischen Erguss, damit allerdings hätte ich dann doch nicht gerechnet:

5, 10 oder sogar 25 Kilo weniger? Wer will das nicht! Nur schafft es kaum
ein Mensch. Zumindest nicht ohne Hilfe.

Versuchen Sie! es sofort selbs$t, harte Tatsachen beweisen mehr als
unzaehlige Worte. Wenn Sie sehen, wie Ihre Pfunde schw#inden, werden Sie
euphorisch sein. Noch nie war Gewicht verlieren so einfach!

Den belanglosen folgenden Werbeschmarrn einmal beiseite gelassen:
Stimmt! Keine Art, Gewicht zu verlieren, ist weniger anstrengend als einfach – zu sterben.

Ob die Weight Watchers wohl auch eine Kopie erhalten haben?

FotografiePolitikSpaß mit Spam
Kasperletheater

Und dann lese ich im Laufe der vergangenen Nacht diesen grandiosen Text, gehe heute gut gelaunt durch die Stadt und sehe ein Plakat, dessen Text mich grinsen lässt ob der Vorstellung, was da eigentlich für ein viel besseres Bild reinpassen würde, und dann fällt mir zu spät ein, dass ich von Fotomanipulation nur beschränkt Ahnung habe, so dass ca. dies dabei herauskommt:

Egal; die Geste macht’s.

(Und während ich dies Bildnis einfüge, ist Annemarie Warnkross in einer Werbung für eine Zahncreme zu sehen, die Zähne noch weißer als weiß machen soll, und beißt dazu, lüstern dreinschauend, in einen Apfel. Was soll das eigentlich aussagen? „Seht her: Meine Zähne sind so weiß, dass ich mit ihnen sogar einen Apfel essen kann!“?)

Auch nicht schlau werde ich, nebenbei bemerkt, aus den derzeitigen Ergüssen der Drogenindustrie, die mir unter einem Betreff wie „Ihre Knospe im Schlafgemach laenger bum-sen“ oder „Die Dame im Schlafr-aum besser pop-pen“, beide sind übrigens Originalzitate, in erstaunlich wenigen Zeilen unbekannte Produkte aufzuschwatzen versucht:

Willkommen bei uns!

Bei wem genau? Wer ist „wir“? Habe ich mich unbemerkt von daheim fortbewegt?
Nein, ich bin noch hier, und lese verwundert weiter:

Wollten sie die top Mittelchen die dem Mann beim S-ex die sehr wichtige
Ausdauer geben von nun an ohne Zollbeschraenkung und diskret be-stellen?

Vermeintlich spamfiltersichere Schreibweise und scheußliche Interpunktion einmal beiseite:

„Mittelchen“? ^_^

(Immerhin; in anderen Mails aus der gleichen Welle war nur von „interessanten Produkten“ die Rede. Da sind die „Mittelchen“ doch schon ein Fortschritt.)

kaufen Sie Ihre Mittel fuer Probleme beim Mann jeden Monat bei der teuren
Apothe-ke in Ihrer Ort-Schaft?

In meiner Ort-Schaft gibt es kein Mittel fuer meine Probleme, befürchte ich; ich wünschte, ich könnte dies tun!

Pro.bieren sie einfach die Testsieger
Apotheke:

(URL, „frohe“ bzw. „erfolgreiche Gruesse“ und die übliche pseudoenglische Unsinnsprosa folgten.)

Mmh, Apothekennaschen! Und dann noch die des Testsiegers!
Ich gebe zu, ich bin schon neugierig, denn ich weiß immer noch nicht, was man mir da verkaufen möchte, aber es scheint auf einer Internetseite verkauft zu werden, die von Testern preisgekrönt wurde.

Wer weiß, vielleicht ist es ja ein Plüschpinguin? Ich mag Plüschpinguine. :)

NetzfundstückePersönlichesSonstigesSpaß mit Spam
Lecker Rosenbraten

Der Zufall wollte es, dass ich heute lauschend an einer Diskussion zweier gereifter Damen teilnahm. Sie unterhielten sich zum Zeitpunkt meiner Einkehr über esoterische Rezepte, was beinahe schon spaßig genug ist. (Ich hoffe, ich werde nie so.)

Den aktuellen Zubereitungstipp stellte hierbei so genanntes Rosenelixier dar. Eine der gereiften Damen so sprach, man solle ein Glas mit Rosenblüten eine Weile stehen lassen, die resultierende Flüssigkeit schmecke dann „ganz leicht nach Rosen“. Die andere gereifte Dame war begeistert und ich versuchte, mir den skeptischen Blick nicht anmerken zu lassen.

Sätze wie „Komm, wir trinken Kaktuswasser“ oder „Mmh, leckere Palme!“ wird man, dessen bin ich mir sicher, nie von mir hören. (Während ich dies schreibe, erhalte ich die Reaktion, Rosenwasser sei etwas ganz anderes und ich habe wohl noch nie Kuchen gebacken und sei überhaupt voll blöde. Ich danke vielmals für diese Erkenntnis und möchte zu verstehen geben, dass ich auch an Rosenkuchen keinerlei Interesse zeige.)

Nun, es gibt wunderliche Lebensmittel. Ich erinnere mich, es ist schon ein paar Jahre her, einmal ein Teegeschäft in einer von Duftkerzen umnebelten Kelleretage eines Esoterikladens aufgesucht zu haben. Der Verkäufer hielt mir diverse Tees unter die Nase, ich sog begierig den Odeur auf und wurde beim vierten oder fünften Tee beinahe ohnmächtig. „Dieser hier riecht ein wenig nach Fisch“, plapperte der Verkäufer munter drauflos, während ich wankend versuchte, höflich zu nicken. Fischtee – mjam.

Ähnliche Substanzen, wie ich vermute, sind auch in der Spammerszene nicht unbekannt. Soeben erreichte mich an eine ansonsten beinahe ungenutzte Mailadresse bei einem großen deutschen Telekommunikationsanbieter eine E-Mail mit dem Betreff „Parkvergehen 3327102“; ein Betreff, den ich sonst nur von Universitätsmails kenne, wo offenbar täglich irgendwer seine von Mama ergaunerte Karre zu Schrott fährt.

Tatsächlich aber hatte die Mail mit Parken nur wenig zu tun, eher mit Stehen im Halteverbot:

Nehmen Sie sich doch kurz Zeit fuer uns!

Leider kostet auch das Löschen dieses Unfugs Zeit; somit habe ich gar keine andere Wahl. Frechheit eigentlich.

Sie haben Erektionsschwierigkeiten? Die Hektik belastet Sie und hat auch noch negative Folgen fuer Ihr Liebesleben? Sie wollen Ihrer Frau wieder beweisen, dass sie noch immer ein ein richtiger Mann in der Erotik sind? Vorbei mit den Sorgen, und vorbei mit den erotischen Schwierigkeiten.

Juchhe.

Mit unseren blauen Wunderpillen werden Sie umgehend wieder ein guter Lover und ihre Freundin wird sie vergoettern!

Vergöttern? Möchte ich das?
Ist man ein Gott, wird man ständig von irgendwelchen faulen Schmarotzern um irgendwelche Wunder angebettelt, selbst nachts. Darauf habe ich eigentlich keine Lust; und schon gar nicht, wenn der faule Schmarotzer eine Frau ist, deren Wünsche sind schon wunderlich genug, ohne dass man ein Gott ist. Ich verzichte auf Pillen, die mich zum Götzen für Millionen leichtgläubiger Idioten werden lassen.

Absolut sichere Bestellungen im Web auf der Homepage —- (… tiny.cc-gekürzter Verweis auf eine Seite mir sicherheitshalber unbekannten Inhalts …)

Sicher ist sicher; darum verzichtet ihr auch besser darauf, die Adresse vollständig in die Mail zu schreiben. Spamfilter mögen das nicht.

— Mit besten Gruessen
Christiane Horn —–

Frau Horn, Sie sollten mal Ihre Zeilensprungtaste überprüfen lassen.

(… drei Zeilen inhaltsleerer, pseudoenglischer Spamprosa …)

Hallo!

Äh, wie, was?

Sie haben Erektionsprobleme? Die Hektik belastet Sie und hat auch noch Folgen fuer Ihr sexuelles Leben? Sie wollen Ihrer Freundin wieder demonstrieren, dass sie noch immer ein ein richtiger Mann beim Sex sind?

Ach, jetzt verstehe ich. Der zweite Teil sollte gar nicht an mich gehen. Oder der erste. Oder beide?
(Ein schlauer Mensch merkte einmal an: Wer von sich behauptet, nie unerwünschte Penispillen-Mails zu bekommen, freut sich über die günstigen Angebote.)

Vorbei mit den Noeten, und vorbei mit den Erektionsproblemen.

Und vorbei, mit der Interpunktion.

Mit unseren blauen Dingern werden Sie umgehend wieder ein leidenschaftlicher Liebhaber und ihre Partnerin wird sie bewundern!

Hierzu zwei Anmerkungen:

  1. „Blaue Dinger“? Blaue Dinger?! Schlumpfversand oder wie?
    Frl. Horn, Sie machen mich lachen. (Reimt sich und ist wahr.)
  2. „… und ihre Partnerin wird sie bewundern“; anders als in dem Teil vor dem „und“ ist das Personalpronomen hier konsequent klein geschrieben, also ist’s keine Anrede. Es werden also die versendeten Schlümpfe von ihrer Partnerin (Schlumpfine?) bewundert, wenn ich sie kaufe? Warum sollte ich das wollen? Das Liebesleben von Schlümpfen ist mir suspekt. (Es waren 101 Schlümpfe inklusive Schlumpfine, wenn ich mich richtig entsinne. Soll das eine zum Kauf anregende Vorstellung sein?)

Uah.

Sichere Bestellungen im Web auf der Seite

(… tiny.cc-gekürzter Verweis auf eine Seite mir sicherheitshalber unbekannten Inhalts …)

Ah, diesmal klappt’s mit den Zeilenumbrüchen.

Wir wuenschen Ihnen viel Erfolg
Christiane Horn

Ich fürchte, dieser Beitrag wird mir tatsächlich einigen Erfolg bescheren; nicht selten, dies verrät meine Seitenstatistik, suchen verirrte Internetnutzer nach Schlumpfsex. Eigentlich beunruhigend.

Jetzt

Echt?

—-
(… sieben Zeilen inhaltsleerer, pseudoenglischer Spamprosa …)

(Ich habe einmal darauf verzichtet, mich mit dem Inhalt der Prosa zu befassen. Dass „Smurfs that do it“ darin stand, kann ich also nicht mit Sicherheit ausschließen. Es waren aber, Hank sei Dank, keinerlei Bilder angefügt.)

Spaß mit Spam
Wer anderen eine Grube wünscht …

Und dann war da noch die russischrussische Russin mit angehängtem Bildnis, die mal wieder per Mail auf der Suche nach prickelnder Erotik war, sich aber irgendwie in der Adresse geirrt hat und so stattdessen mir soeben, wohl als Teil der derzeitigen Spamwelle, folgendes schrieb:

Goodnight!!!

Schlafen Sie gut!!111einself

Mochten Sie mit stabilen Beziehungen.

Mochte ich in der Tat; bevor man mir eindrucksvoll mehrfach demonstrierte, dass es sich nicht lohnt, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich bin interessiert, Sie kennenzulernen. Ich sah Ihr Profil auf der Webseite der Bekanntschaft.

Ach ja; auf der Webseite. Ich hatte ganz vergessen, dass ich da angemeldet bin.
Und der Betreiber also ist eine Bekanntschaft von Ihnen? Chapeau; ein vorzüglicher und wahrlich beneidenswerter Freundeskreis, die Dame!

Ich wollte Sie kennenlernen und, Sie erkennen es ist besser.

Ein gemäß der Fotografie (mangels Genehmigung hier nicht verlinkt) durchaus nicht unattraktives weibliches Wesen mit Brüsten, auf denen man Nüsse knacken kann (c/o Jürgen von der Lippe), das mein Profil auf der Webseite der Bekanntschaft fand und sofort einen enormen Appetit auf meine offenbar selbst in Russland legendäre Potenz entwickeln konnte, würde mich gern kennenlernen? Ich erkenne, es ist besser! (Und Gott sah, dass es gut war. Lobet den Herrn.)

Wir konnten von den Fotografien wechseln. Wie Sie diesen Vorschlag sehen?

Sie können, einem Chamäleon gleich, Ihre Fotografie wechseln? Brillant! Bedeutet dies, ich bekomme noch mehr hübsche Bildchen zu sehen?
(Oder bedeutet es gar, dass die angehängte Fotografie, hoppla!, gar nicht zu Ihnen gehört?)

Und Sie konnen mir den Brief schreiben und, mir auch Ihre Fotografie schicken. Und ich werde mit dem Vergnugen Ihnen antworten und, die neuen Fotografien zu schicken.

Warum dann erst der Umstand über E-Mail?
Ich würde, liebste Unbekannte, diesem Wunsch tatsächlich nachkommen, hat mir doch die Aussicht auf weitere Fotografien wortwörtlich die Kotze das Verdauungssekret im Munde zusammenlaufen lassen! Nur gibt es ein Problem: Ich habe Ihre Adresse nie erhalten.
Wenn Sie dies also lesen, so senden Sie mir doch bitte eine weitere E-Mail über die Webseite der Bekanntschaft, aus der ich diese dringend benötigte Information entnehmen kann. Besten Dank im Voraus!

Meinen Namen Diana. Ich aus RusslandRussian!!!

Ach so – das hilft schon ein wenig.
Ich werde den Brief also wie folgt adressieren:

An Diana
Russlandrussisch!!111einself

Ich hoffe, die Schneckenpost ist zuverlässig!

Mit der Ungeduld werde ich auf Ihre Antwort warten.

Ich stecke alle Hoffnung in die Post, liebste Diana!

Hoffe wir wir konnen und, wie die guten Freunde mindestens zu werden kennenlernen. Aber ich werde auf die ernsteren Beziehungen hoffen!!!

Bedeutet das, dass Sie, schnüff, unserer Liebe keine Chance geben? Tun Sie mir das nicht an! :(
Möge die Knospe unserer jungen Beziehung zu einer stattlichen Pflanze erblühen!
(Zu einem Kaktus oder so.)

Mit den herzlichen Gruben Diana!

Ach, Grübchen sind so allerliebst!
Mein Herz gehört ganz Ihnen, Diana. Auf dass die Post mir bald eine Antwort zustellen möge.

Innigste Grube,
.tux

Spaß mit Spam
Nicht ich beunruhigt.

Da traf doch gerade wieder eine Spammail, ausnahmsweise ohne Betreff, ein; schade, jetzt musste ich mir selbst einen Betreff ausdenken.

Hallo! ich denke, was nicht beunruhigt dich.

Mahlzeit. Ich bin in der Tat nicht beunruhigt, eher belustigt.

Mich rufen Valya.

Dann folge dem Ruf, junger Padawan! Lauf, sie warten schon auf dich!

Mein Alter, 31 Jahr.

Dein Alter 31, dann du so 20 Jahr jünger? Würde deine Grammatik erklären.

Meine das Ziel der Anrede zu dir, die Bekanntschaft. Was Du daran denken?

„Was, du denkst daran? Ernsthaft? Doof oder was?“
Bisher, ich gestehe, habe ich nur selten daran gedacht, nähere Bekanntschaft mit Menschen zu machen, die mir, Frechheit!, nicht mal ’n Bild mitschicken. Ich kaufe/miete/lease doch nicht die Katze im Sack!

Ich Hoffe, dass Sie Sie werden gegen nicht kennenlernen Mit mir!

Ich hoffe auch, dass ich ich werde die Gegend nicht kennenlernen mit dir.
Äh, Ihnen. Warum so vertraulich; doch noch bemerkt, dass wir uns nicht kennen?

Mich interessieren Die Langen die Beziehungen.

(Ich glaube ja, die „Schreiberin“ hat mitten im Satz bemerkt, dass man das nicht so offen zugibt, und sich dann einen anderen Schluss überlegt.)

Und was muss Dich?

Ah, doch wieder beim Du. Das ist ziemlich verwirrend, wissen Sie?
Nun, um zur Frage zurückzukommen: Ich halte es da mit dem alten Swingermotto. „Alles kann, nichts muss“. Mich muss nichts, aber mich kann so mancher.

Wir kann wir erkennen es ist einander besser, wenn wir den Verkehr fortsetzen werden?

Diese Frage habe ich allerdings auch schon mal gehört. :mrgreen:

Was Sie daruber uberlegen?

Ich uberlege gerade, wo der Haken ist und wieso ich plötzlich wieder gesiezt werde.

Wenn Dich Hat intrigiert meinen Vorschlag, so ich sehr werde Dich der Antwort a…@r….com !

Der Vorschlag erscheint mir tatsächlich wie eine Intrige, weil ich partout den Haken nicht finden kann, außer, dass du ein elf- bis einunddreißigjähriger Zeitgenosse ohne brauchbare Deutschkenntnisse bist. (Warum ich die Antwortmail nicht einfach an deine/Ihre auf Hotmail.com liegende Mailadresse senden soll, verschweigst du/verschweigen Sie mir leider.)

Valentin

Ach, da ist der Haken: Du bist nicht nur ein elf- bis einunddreißigjähriger Zeitgenosse ohne brauchbare Deutschkenntnisse, sondern außerdem ein Mann; einer, der sich „Valya“ nennt, immerhin. (Ein ähnlicher Zeitgenosse kommt, wenn ich mich recht entsinne, in Lars Niedereichholz‘ Roman „unknorke“ vor; dies nur als Zusatzinformation.)

Und schon erscheint der Text in einem anderen Licht; einem eher roten, unangenehm kühlen.
Ein Gutes hat’s: Ich bedaure es nicht, dass „Valya“ branchenuntypisch auf das Versenden einer Fotografie verzichtet hat.

(Woher „Valya“ meine Mailadresse wohl bekommen hat, ist ungewiss; etwa auch von einer Tagesagentur? Ich sollte ihn vielleicht doch fragen.)

Spaß mit Spam
Ich will dich besser kennen zu lernen, ich bin von OAE.

Unter diesem Betreff traf gegen 18 Uhr eine Spammail in einem meiner Postfächer ein, und er machte mich lachen; spontan musste ich an „ich komme in Frieden“ und „keine Sorge, ich bin Arzt“ denken. Was genau ein OAE ist, wusste ich allerdings nicht, also beschloss ich, mich wieder einmal inhaltlich mit der Mail auseinanderzusetzen. Dies folgt:

Hallo mein lieber Freund.

Guten Tag, Mensch mit miserabler Zeichensetzung.

Mein Name ist Eliza Orvind. Ich komme aus Dubai, Vereinigte Arabische Emirate.

Das sagt ja der Name schon; klingt wahrlich sehr arabisch. Wohnen in den VAE (ach so: Oereinigte Arabische Emirate! Natürlich!) nicht eigentlich vorwiegend Musliminnen, die, sofern sie überhaupt ins Internet dürfen, sicher besseres zu tun haben als sich dort Kerle aus Deutschland zu angeln?

Zunachst einmal mochte ich sagen, wenn ich Ihre Mail-Adresse hat.

Ja?

Nun bin ich auf meinem Weg zu einem guten Mann fur mich zu finden, meinen zukunftigen Ehemann. Um ehrlich zu sein kann ich nicht finden Suchman hier in Dubai, weil es fast alle Muslime sind und sie haben eine andere Definition von Familie und Frau.

(Sag ich doch!)

Suchman klingt allerdings auch eher nach einem türkischen Vornamen, da würde ich auch nicht unbedingt in Dubai anfangen zu suchen. Eher in Berlin-Kreuzberg. „Guten Tag, wo kann ich Suchman finden?“ – „Ey, was willstu oder was?“

Übrigens mag ich subtilen Rassismus, dass er mir allerdings in einer Spammail begegnet, ist dann doch mal ein erfrischendes Erlebnis.

Ich habe nichts dagegen, aber es ist nicht meine Art, wenn sie viele Frauen zu haben.

Muss es ja auch nicht, Mädel; ist deren Problem, das sie sich da aufhalsen, nicht deines!

Also beschloss ich, hier verwenden Sie eine internationale Tagung Agentur und sie bieten mir dein Profil, das Ich mag sehr viel, und beschlossen, Ihnen zu schreiben. Sie nahmen alle sichtbar, wie ich aus verschiedenen Internet-Sitzung zu verstehen angesiedelt, wo sie ihren Managern.
Und von einem solchen Seiten Ihres Profils abgenommen wurde.

Hä? Ähm, ich meinte natürlich: Wie bitte?

Der erste Satz ist noch halbwegs einfach zu enträtseln: Eine internationale Tagungsagentur (was genau vermitteln die eigentlich – Tagungen?) hat mein „Profil“ (eine von der Seite geschossene Fotografie oder doch eher eine Art „Steckbrief“?) durch die Gegend gesendet und nebenbei noch meine Mailadresse (nicht einmal meine primäre übrigens) dazugeschrieben. Aber was bedeutet der zweite? Kann mir jemand helfen? Und was sind das für eigenartige Manager, die anscheinend ihr Geld damit verdienen, anderen Leuten ihr Profil abzunehmen oder so ähnlich? (Und wo kann man sich für die Stelle bewerben? Das klingt nach einem interessanten Aufgabenfeld.)

Ursprunglich bin ich in Schweden, als ich 4 Jahre alt war, zog ich hier in Dubai mit meinen Eltern.
Jetzt arbeiten sie hier, und ich arbeite auch hier.

Boah. Das nenne ich mal eine aufregende Lebensgeschichte. Sind die Filmrechte schon verkauft?

Und jetzt bitte jegliches Getränk wegstellen, liebe Leser; ich möchte nicht für Bildschirmschaden verantwortlich sein. Der folgende Satz ist ein Kracher. Nicht wegen der Worte, sondern wegen der wohlweislich gesetzten Emoticons. Achtung, hier kommt er:

Ich bin 28 Jahre alt. Also meine Eltern und ich verstehe, da? ich ein guter Ehemann bereits zu finden, um glucklich zu leben und Familie:) newphes machen:)

„Ich such Mann :) für Stammhalterzeugen :) so mit Sex :) und so.“

(Also jetzt mal ganz langsam: „newphes“, vermutlich „nephews“, zu zeugen, also „Neffen“ auf gut Deutsch, soll die Aufgabe des zu suchenden Mannes sein. Eigentlich wäre die sinnvollste Frage hier, wie das gehen solle, aber andererseits bin ich über die Familienverhältnisse in Dubai nicht sonderlich gut informiert und bin auch auf fast nüchternem Magen nicht erpicht darauf, Details in Erfahrung zu bringen.)

Aber wie ich schon sagte, gibt es viele Muslime hier und ich kann nicht finden, guter Mann fur mich.

Nazi!!1!11!elf

Also, wenn ich nicht storen, und Sie sind an mir interessiert.
By the way Ich bin sehr nettes Madchen, 172 cm, 55 kg Gewicht.

Nein, ich bin fühle mich nicht gestört, eher belustigt. Allerdings habe ich auch keinerlei Interesse daran, Clowns zu heiraten.

Ich kann nicht herausfinden, wie ich mein Foto hier anhangen, also werde ich es Ihnen schicken, wenn du mich wieder zu beantworten, mit meinem Email-Programm zu Hause.

Bitte schreiben Sie mir wieder hier, dies ist mein Werk Mail-Adresse …@y….com , also werde ich es bald wieder zu uberprufen.

Dieser rasante Wechsel zwischen förmlich und vertraulich bereitet mir Schwindel. (Ach, so verbringt man in Dubai also einen Arbeitstag: Hundertfach Mails an deutsche Männer schicken. Und damit kann man Geld verdienen? Andererseits: So eine Tagungsagentur scheint ja auch genug Geld einzunehmen, um bestehen zu können.)
Nebenbei bemerkt kommt die Mail ursprünglich von einer italienischen Mailadresse. Dubai, das florierende Weltwirtschaftszentrum!

Ich hätte die Mail ja beinahe beantwortet, aber da Eliza es nicht für nötig hielt, sich anständig zu verabschieden (nicht einmal für „Liebe Grüße“ hat es gereicht! Pah!), bin ich jetzt eingeschnappt. Doofe Stoffelin.

(Sollte einer von euch, liebe Leser, Interesse an dieser Dame haben und glaubt, ihren Ansprüchen zu genügen, meldet euch einfach. Ich lasse euch die Daten gegen ein kleines Entgelt zukommen; ich habe gehört, das Geschäftsmodell sei in Dubai gerade erfolgreich.)

Spaß mit Spam
An die elektronische Adresse des schönen Fremden

Ah, mein Donnervogel meldete sich, ich bekam Post!
Sehen wir mal nach. So ein Betreff sagt ja schon viel aus. Er lautet:

hallo

Welch herzliche Begrüßung noch vor Beginn des Mailtextes! Beflügelt von so viel Herzlichkeit klicke ich freudig auf die Überschrift. Zuerst fällt mir die Signatur auf, beginne also unten zu lesen:

——————————–
ruucsmm iimullyg cyltc ptxbja

Ist das die Adresse oder ein schlaues Zitat? Ich weiß es nicht. Vielleicht steht es im Text?

Hallo werde ich der schone Fremde, uber unsere Bekanntschaft mich froh sein rufen Oksana.

Liebste Oksana, ich der schone Fremde, werde froh sein uber unsere Bekanntschaft.

Ich suche die einzige und eigenartige Halfte.

Reicht ja auch für den Anfang. Wo ist meine Schweinehälfte, wo ist meine Schweinehälfte?, intonierten auch bereits Ton Steine Scherben vor Jahrzehnten. Scheint eine dringende Frage zu sein. Ob die „Scherben“ wohl inzwischen fündig geworden sind?

Ich suche nicht einfach den Mann ich ich suche den Freund, des gegenwartigen Freundes auf lebenslang.

„Den Freund des Freundes“, das erinnert mich ein wenig an die verschämten Leserbriefe an mancherlei Jugendmagazin. „Der Freund eines Freundes von mir hat da ein Problem…“

Ich das warme, zartliche, zarte Madchen. Mir 27 Jahre.

27 Jahre Gefängnis würde ich sogar glauben, Spammer.

Es ist ein wenig uber mich: ich habe gern, die Gemutlichkeit zu schaffen, mir gefalle wenn zu Hause gut und ruhig, ich nach Ma?gabe (sic!) das ernste, verantwortliche, richtige Madchen.

Ernst ist gut, das gleicht’s vielleicht aus, dass ich zu lachen beginne, wann immer du, Oksana, zu sprechen anhebst.

… Betreffs der Einfachheit kann ich sagen, dass ich geoffnet wie das Buch. Mich muss man nur lesen.

Tatsächlich, Oksana, ich lese in dir wie in einem Buch, und doch bleibst du voller Geheimnisse fur mich. Beflugelt sind die Gedanken!

Wenn es Ihnen interessant ist, uber mich jenes dann zu erkennen schreiben Sie!

Nun, das tue ich gerade. Soll ich die Adresse zurückmailen?

Ich warte mit der riesigen Ungeduld auf die Antwort.
Auf diese elektronische Adresse xxxxx at yahoo.de

Ist das ein Ja? Und wieso soll die Antwort an eine seltsame Adresse bei yahoo.de, nicht jedoch an die Absenderadresse bei aim.com gesendet werden?

Wartet sehnsuchtig auf Antwort,
dein unleserlich.

KaufbefehleMusikSpaß mit Spam
Spam? Dorthin, wo die Sonne nicht scheint!

Zwar habe ich schon seit längerer Zeit keine Meldung von erotisierten Russinnen erhalten (ich mache mir doch allmählich ein wenig Sorgen um meine Aura), aber heute hat eine andere Mail meinen Spamfilter erstaunlicherweise passiert:

Sie erinnern sich sicherlich noch an Ihre Teilnahme am Internetgewinnspiel.

Am Internetgewinnspiel. Sicher. An welchem?
Egal, irgendeins im Internet oder über das Internet oder so was.

Zur Förderung des türkischen Fremdenverkehrs und der deutschen Tourismusbranche wurden unter allen Einsendungen mit richtigem Lösungswort aus der Region 8 Traumreisen für 2 Personen verlost …

Und welches Lösungswort dieses eine, ganz bestimmte, doch namenlose Internetgewinnspiel genau erwartet hat oder wie die Frage lautete, bleibt offen… vielleicht stand das ja in dem Teil, der hier weggelassen wurde… das halte ich für… und überhaupt…

Herzlichen Glückwunsch, Sie gehören zu den Premium-Gewinnern!

Was zeichnet eigentlich einen „Premium-Gewinner“, verglichen mit normalen Gewinnern, aus? Und fühlen sich die Nicht-Premium-Gewinner nicht dann auch ziemlich verklapst, wenn sie eben nur zweitrangige Gewinner sind? (Und was genau haben die eigentlich gewonnen? Jedenfalls vermutlich nicht …

Sie fliegen 1 Woche in die Sonne an der Türkischen Riviera!

… das Schicksal des Ikarus. Ich stelle mir eine Woche auf dem Weg in die Sonne jedenfalls nicht sehr einladend vor. Möchte vielleicht ein Nicht-Premium-Gewinner mit mir tauschen?)

Unsere Leistungen inklusive für Sie:


– Infococktail im Hotel für 2 Personen

Mjam, pürierte Prospekte!


– während der Fahrten im Bus halten wir kostenlos Wasser zum Trinken für Sie bereit

Das dürfte auch dringend nötig sein, in der Sonne ist es doch recht warm. :mrgreen:

– Reisepreissicherungsschein für 2 Personen

Reise-was?

– Reiseführer Türkei des Reiseveranstalters pro Buchung

Die große Frage bis hierhin lautet dann auch: Wer genau ist denn der Reiseveranstalter? Klingt bislang nicht nach jemandem, der das beruflich macht.

Sie und eine Begleitperson erhalten diese Leistungen exklusiv der Servicepauschale und Kerosinzuschlag/PaxTax für 0,00 Euro!

Äh, ja. Sicher.

Für alle organisatorischen Arbeiten und den Telefon- und Schriftverkehr wurde das Reisebüro M.e.i.e.r. Reisen beauftragt.

M.e.i.e.r.? Haben die irgendwas mit dem bekannten Kredit- und Scheckkartenbetrüger Max Mustermann zu tun?

Ihre Gewinnnummer: sw010589

Ich nehme an, jede andere „Nummer“ wäre auch akzeptabel; aber diese Zahl sieht mal ziemlich erstaunlich aus. 01.05.89; mein Geburtstag jedenfalls ist das nicht. Immer dieses spammende Jungvolk!

Zur Gewinnbestätigung und weiteren Informationen zur Reise geht es hier: …/tracker.php?id=166

Mir dünkt, das Einzige, was mir diese Mail beschert, ist diese Adresse, die den Absender brav darüber informiert, dass die Mail überhaupt gelesen wurde.
Zu derlei Werbepost jedenfalls fällt mir nur noch eins ein:

Gute Reise!

(Und während ich dies schreibe, läuft zum wiederholten Male Their Names Escape Me von Spock’s Beard, genauer: Von deren neuem Album „X“. Ich beginne mich nun ernsthaft für die Geschicke dieser Musikgruppe zu interessieren. Eine ungefähre Rezension gibt’s auf den Babyblauen Seiten. Hört beizeiten mal hinein!)

Spaß mit Spam
Und wie es jedoch am Namen!

Die E-Mails sendenden Russinnen haben sich lange nicht mehr bei mir gemeldet, offenbar haben die zahlreichen Verurteilungen von Spammern in diesem Jahr doch etwas bewirkt. Aber man wäre ja auch in derartigen Zirkeln kein moderner Mensch, wenn man sich auf einen einzigen Kommunikationsweg beschränken würde, und so fand ich heute in einem Posteingang eines meiner selten genutzten „Web-2.0“-Profile folgende Nachricht:

Und wie es jedoch am Namen!

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich so ganz verstanden habe, was die Gute da eigentlich von mir wollte.
Ob es am Jennifer mit Namen lag?

Nach einer Weile habe ich es dann, so hoffe ich, verstanden: Sie sucht offenbar einen Mann.
Und sie war von vornherein sehr fasziniert von meiner überaus männlichen Ausstrahlung, dass sie sich gar nicht an mir sattsehen konnte, und da sie irgendeine höhere Macht daran hindert, mich jederzeit wieder auf dieser ominösen Webseite zu besuchen, bin ich nunmehr herzlich dazu eingeladen, mich bei ihr per E-Mail zu melden.

Nicht schlecht, dachte ich, noch kein Wort mit ihr gewechselt und schon habe ich ihre private und sicherlich total geheime Mailadresse. Dass sie kein Bild von sich in ihrem eigenen Profil hat, hat sicherlich auch gute Gründe.
(Vielleicht liegt es am Namen.)

Ich war eigentlich fest entschlossen, mich bei der Dame zu melden; immerhin hielt sie mich für interessant möglicherweise in Ordnung.
Aber irgendwas sagt mir, dass sich da noch schwer überwindbare Hürden auftun:

Ich fürchte, das wird nichts mit uns.

Sie für meine E-Mail warten. Sie können.

Spaß mit Spam
Robotkina? Klingt vertrauenswürdig.

Wie das Leben?

Dann warte ich mal die Antwort. Das Leben gut.