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	Kommentare zu: Das Problem mit Parteien	</title>
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	<description>Relevanz auf Halbmast.</description>
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		Von: Mutant77		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mutant77]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 11:01:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich sehe das größte Problem in der Gleichschaltung und der massiven Ausrichtung auf die Interessen der Oligarchen der Medienindustrie. Wir übernehmen immer mehr das mediokrate System aus den USA, wo die Macht der (wenigen) Medien die komplette öffentliche Meinung bestimmt. Dabei spielt auch kein gefühltes Links- oder Rechtssein eine Rolle. Die meisten Menschen glauben die gefühlte Wahrheit, die ihnen erzählt wird und verinnerlichen diese auch schnell. Wir hatten das ja sehr intensiv in Corona erlebt wo fast alles was wir (in den 80er/90er sozialisierten) vorher als Grundeinstellung gegenüber Staat und Kapital von Links und Rechts dachten oder glaubten zu wissen. Links wurde auf einmal staatstragend und obrigkeitsfolgend und Rechts kritisierte genau dies. 

Das alles ist eine geniale Ausnutzung psychologischer Effekte die wohl Bernays und Lippmann schon gut formuliert haben, aber durch die konsequente Auffüllung zunächst der journalistischen  Ausbildung mit Nachwuchs geschult in privaten Kaderschmieden und in der Folge das hochschreiben, der aus den Leadership Programmen stammenden Politiker, perfektionierte. 

Niemand kann erklären warum eine Politikerin wie Baerbock, aus irgendeiner einer Parteibasis zu einer Aussenministerin werden konnte. Es gab keine vorherige Qualifikation doch in welchen Gremien wurde beschlossen, das sie diesen Posten bekommen soll? Im Atlantic council, dem sie von ihrem Opa auf der Oderbrücke erzählte? Oder schon auf der LSE, wo auch die englische Elite ausgebildet wird? Das würde passen, der Russlandhass ist ein Merkmal der britischen Aussenpolitik.

Das heißt meiner Ansicht sind Parteien nur noch Mittel zum Zweck. Es gibt dort keine Ideen oder Visionen darüber, wie man den Menschen etwas erschafft oder deren Leben verbessert. Das waren mal die Gedanken der genannten Politiker. Selbst Erzkonservative wie Adenauer sorgten für höhere Renten, ließen Mitbestimmung zu oder erhoben eine Vermögenssteuer, bei Spitzensteuersätzen über 60%. Das diente dazu das der Staat etwas tat. Heute verwaltet der Staat nur noch und sorgt für Rendite von Investoren. Das mag dem Finanzpolitiker freuen, ist aber auf vielen Ebenen nicht sonderlich hilfreich und auf kommunaler Ebene gibt es sowieso keinen Gestaltungspielraum mehr. Da wird nur noch Symbolpolitik gemacht, ob du nun für Tempo 30 bist oder einen neuen Trinkwasserbrunnen (gegen die vielen Verdursteten in D) eröffnest, spielt aber im Leben der meisten Menschen keine große Rolle. Der Bürger darf sich aber freuen über &quot;gute&quot; Werte &quot;unserer Demokratie&quot; und wenn er sich den richtigen zugehörig fühlt, dar er dem Kampf gegen die &quot;falschen&quot; teilnehmen. Perfekt für das Gefühl der meisten Menschen die dazu gehören wollen und die Gemeinsamkeit schätzen. 

Ich würde mich daher von dem Gedanken verabschieden das Politik überhaupt etwas bewirken soll/kann. Wir leben in Zeiten der Finanzoligarchie und deren Interesse steht im Vordergrund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das größte Problem in der Gleichschaltung und der massiven Ausrichtung auf die Interessen der Oligarchen der Medienindustrie. Wir übernehmen immer mehr das mediokrate System aus den USA, wo die Macht der (wenigen) Medien die komplette öffentliche Meinung bestimmt. Dabei spielt auch kein gefühltes Links- oder Rechtssein eine Rolle. Die meisten Menschen glauben die gefühlte Wahrheit, die ihnen erzählt wird und verinnerlichen diese auch schnell. Wir hatten das ja sehr intensiv in Corona erlebt wo fast alles was wir (in den 80er/90er sozialisierten) vorher als Grundeinstellung gegenüber Staat und Kapital von Links und Rechts dachten oder glaubten zu wissen. Links wurde auf einmal staatstragend und obrigkeitsfolgend und Rechts kritisierte genau dies. </p>
<p>Das alles ist eine geniale Ausnutzung psychologischer Effekte die wohl Bernays und Lippmann schon gut formuliert haben, aber durch die konsequente Auffüllung zunächst der journalistischen  Ausbildung mit Nachwuchs geschult in privaten Kaderschmieden und in der Folge das hochschreiben, der aus den Leadership Programmen stammenden Politiker, perfektionierte. </p>
<p>Niemand kann erklären warum eine Politikerin wie Baerbock, aus irgendeiner einer Parteibasis zu einer Aussenministerin werden konnte. Es gab keine vorherige Qualifikation doch in welchen Gremien wurde beschlossen, das sie diesen Posten bekommen soll? Im Atlantic council, dem sie von ihrem Opa auf der Oderbrücke erzählte? Oder schon auf der LSE, wo auch die englische Elite ausgebildet wird? Das würde passen, der Russlandhass ist ein Merkmal der britischen Aussenpolitik.</p>
<p>Das heißt meiner Ansicht sind Parteien nur noch Mittel zum Zweck. Es gibt dort keine Ideen oder Visionen darüber, wie man den Menschen etwas erschafft oder deren Leben verbessert. Das waren mal die Gedanken der genannten Politiker. Selbst Erzkonservative wie Adenauer sorgten für höhere Renten, ließen Mitbestimmung zu oder erhoben eine Vermögenssteuer, bei Spitzensteuersätzen über 60%. Das diente dazu das der Staat etwas tat. Heute verwaltet der Staat nur noch und sorgt für Rendite von Investoren. Das mag dem Finanzpolitiker freuen, ist aber auf vielen Ebenen nicht sonderlich hilfreich und auf kommunaler Ebene gibt es sowieso keinen Gestaltungspielraum mehr. Da wird nur noch Symbolpolitik gemacht, ob du nun für Tempo 30 bist oder einen neuen Trinkwasserbrunnen (gegen die vielen Verdursteten in D) eröffnest, spielt aber im Leben der meisten Menschen keine große Rolle. Der Bürger darf sich aber freuen über „gute“ Werte „unserer Demokratie“ und wenn er sich den richtigen zugehörig fühlt, dar er dem Kampf gegen die „falschen“ teilnehmen. Perfekt für das Gefühl der meisten Menschen die dazu gehören wollen und die Gemeinsamkeit schätzen. </p>
<p>Ich würde mich daher von dem Gedanken verabschieden das Politik überhaupt etwas bewirken soll/kann. Wir leben in Zeiten der Finanzoligarchie und deren Interesse steht im Vordergrund.</p>
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		Von: keine ahnung		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[keine ahnung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 08:02:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87039&quot;&gt;Christian Röske&lt;/a&gt;.

Das Parlament ist ein Sabberlätzchen, um genau zu sein. Und jetzt alle ganz schnell aufs Töpfchen, bevor ein Malheur passiert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87039" data-wpel-link="internal">Christian Röske</a>.</p>
<p>Das Parlament ist ein Sabberlätzchen, um genau zu sein. Und jetzt alle ganz schnell aufs Töpfchen, bevor ein Malheur passiert!</p>
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		Von: tux0r		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87042</link>

		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 22:32:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87041&quot;&gt;flatter&lt;/a&gt;.

Also statt des in Bau befindlichen Grabens eine schall- und vor allem funkdichte Mauer um den Reichstag? Hübsche Idee.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87041" data-wpel-link="internal">flatter</a>.</p>
<p>Also statt des in Bau befindlichen Grabens eine schall- und vor allem funkdichte Mauer um den Reichstag? Hübsche Idee.</p>
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		Von: flatter		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 22:18:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87040&quot;&gt;tux0r&lt;/a&gt;.

Dem Rudel stimme ich zu; bei Fußballvereinen funktioniert das ungebrochen. Parteien bedienen nicht einmal mehr annähernd erfolgreich das dem zugrunde liegende Bedürfnis und haben auch dieses Memo verpasst. Dass &quot;die Politik ohne sie besser dran wäre (und andersrum)&quot; haben nicht nur wir explizit bemerkt; ich bin ja auch dafür, dass die Mittelschichtsreligioten, die diese Resteramppe noch stützen, sich von denen trennen, die sich partout nicht von ihnen erziehen lassen wollen. Wird sich irgendwie lösen, das Problem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87040" data-wpel-link="internal">tux0r</a>.</p>
<p>Dem Rudel stimme ich zu; bei Fußballvereinen funktioniert das ungebrochen. Parteien bedienen nicht einmal mehr annähernd erfolgreich das dem zugrunde liegende Bedürfnis und haben auch dieses Memo verpasst. Dass „die Politik ohne sie besser dran wäre (und andersrum)“ haben nicht nur wir explizit bemerkt; ich bin ja auch dafür, dass die Mittelschichtsreligioten, die diese Resteramppe noch stützen, sich von denen trennen, die sich partout nicht von ihnen erziehen lassen wollen. Wird sich irgendwie lösen, das Problem.</p>
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		Von: tux0r		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87040</link>

		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 21:51:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87038&quot;&gt;flatter&lt;/a&gt;.

Die Menschen wurden jetzt zum bisher letzten Mal seit 1918 teils militärisch, teils psychologisch darauf pawlow-trainiert, dass echte Demokratie = Anarchie = Guevara = Massenmord ist. Ich habe mittlerweile die Befürchtung, dass die Menschen einfach zu dumm für Politik sind und die Politik ohne sie besser dran wäre (und andersrum). Dass ein Mensch sich qua Natur einer Partei &lt;em&gt;zugehörig&lt;/em&gt; fühlt (mein Rudel vs. dein Rudel), ist im Übrigen eine Beobachtung, die deinem Einwand widerspricht, aber nicht stimmen muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87038" data-wpel-link="internal">flatter</a>.</p>
<p>Die Menschen wurden jetzt zum bisher letzten Mal seit 1918 teils militärisch, teils psychologisch darauf pawlow-trainiert, dass echte Demokratie = Anarchie = Guevara = Massenmord ist. Ich habe mittlerweile die Befürchtung, dass die Menschen einfach zu dumm für Politik sind und die Politik ohne sie besser dran wäre (und andersrum). Dass ein Mensch sich qua Natur einer Partei <em>zugehörig</em> fühlt (mein Rudel vs. dein Rudel), ist im Übrigen eine Beobachtung, die deinem Einwand widerspricht, aber nicht stimmen muss.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Christian Röske		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87039</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Röske]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 21:35:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer Farben bekennt, kleckert. Also ist das Parlament eine Serviette, bzw. ein Lätzchen. Ohne Gulag wird das nichts mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Farben bekennt, kleckert. Also ist das Parlament eine Serviette, bzw. ein Lätzchen. Ohne Gulag wird das nichts mehr.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: flatter		</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/04/das-problem-mit-parteien/#comment-87038</link>

		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 21:18:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn man es auf die politische, staatliche und rein organisatorische Ebene herunterbricht - was schon die ökomische Basis ausblendet, worin ein weiterer grundelgender Fehler besteht - ist das Problem das der immer nur vermeintlichen &lt;em&gt;Stellvertretung&lt;/em&gt;. Zu erkennen, dass Fürsten dafür eine subobtimale Lösung sind, war sehr offensichtlich zu kurz gedacht und obendrein eine unterkomplexe Idee des 18 Jahrhunderts. Aber aber aber man kann ja nicht die Menschen fragen, die das alles betrifft. Die wissen ja gar nicht, was sie entscheiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man es auf die politische, staatliche und rein organisatorische Ebene herunterbricht – was schon die ökomische Basis ausblendet, worin ein weiterer grundelgender Fehler besteht – ist das Problem das der immer nur vermeintlichen <em>Stellvertretung</em>. Zu erkennen, dass Fürsten dafür eine subobtimale Lösung sind, war sehr offensichtlich zu kurz gedacht und obendrein eine unterkomplexe Idee des 18 Jahrhunderts. Aber aber aber man kann ja nicht die Menschen fragen, die das alles betrifft. Die wissen ja gar nicht, was sie entscheiden.</p>
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