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Medi­en­kri­tik XXVIII½: Wie gewitzt!

Min­de­stens blöd aus­ge­drückt, Fa. Proc­ter & Gam­ble, ist auch die Fern­seh­wer­bung für euer Pro­dukt blend-a-med pro expert, in der es näm­lich ca. wie folgt heißt:

„blend-a-med pro expert schützt die Berei­che, die am häu­fig­sten durch Zahn­ärz­te kon­trol­liert werden.”
(Aus dem Gedächt­nis auf­ge­schrie­ben, daher poten­zi­ell feh­ler­haft wiedergegeben.)

Natür­lich erläu­tert eure, Fa. Proc­ter & Gam­ble, zuge­hö­ri­ge Inter­net­sei­te, wel­che Berei­che gemeint sind, näm­lich Kari­es, Plaque et al.; indes geht dies aus der Fern­seh­wer­bung eben nicht her­vor, und so klingt all das doch eher nach der vor allem Eltern bekann­ten Geschich­te von dem fau­len Sohn, der sein Zim­mer auf­räu­men soll: Statt sich dann näm­lich um die ein­wand­freie Hygie­ne sei­nes Zim­mers zu sche­ren, schiebt er alles, was her­um­liegt, auf einen gro­ßen Hau­fen und bewegt die­sen mit­tels sei­ner Glied­ma­ßen aus den Berei­chen, die am häu­fig­sten von Eltern kon­trol­liert wer­den, her­aus; zum Bei­spiel unter sein Bett.

Herr­je.


Hmja dann übri­gens auch zu „Domed” von And Also The Trees:

(Die Son­ne scheint, der Him­mel ist blau, die Vögel sin­gen. Schön.)