Archiv für die Kategorie ‘Internes’.

Alles, was unmittelbar diese Seite hier betrifft, etwa Umgestaltungen und Erneuerungen technischer Natur, findet sich früher oder später hier.

Internes
Winterputz, Anfang 2012.

(Noch einmal ein wenig Technik für regelmäßige Leser; ich bitte ihre unregelmäßigen Zeitgenossen um geneigtes Ignorieren.)

Hinter den Kulissen geht hier gerade einiges ab.

Fast genau ein Jahr nach Stefan Domanskes selbigem Tun bin ich dabei, hier ein bisschen Kahlschlag zu betreiben. (“Ein bisschen“ Kahlschlag, das klingt ein bisschen nach „ein bisschen“ Krieg, oder?)

Mindestens einer meiner Leser weiß, dass ich auch in Bezug auf WordPress ein olles Spielkind bin und bleibe. Hirnfick 2.0 hatte bereits, als es noch knallgrün war, TuxBlog hieß und ein Blog zu sein versuchte, manche Spielerei, die eigentlich gar nicht nötig war, von mir angetragen bekommen, im Laufe des letzten Jahres waren hier teilweise knapp 50 Plugins aktiv, die natürlich die Ladezeit nicht sonderlich positiv beeinflusst haben.

Dem Kahlschlag zum Opfer fielen also im Laufe der vergangenen Nacht diverse – zum Teil seit langem inaktive – Erweiterungen für den Administrationsbereich, aber auch das, was ihr, die Besucher, zu sehen bekommt, wurde – und wird noch – behutsam aufgeräumt. Die Kategorien erfahren gerade eine Entschlackungskur: Artikel, die in drei oder mehr Kategorien stecken, missfallen mir, da dies nicht zur Übersicht beiträgt. Mit der vergleichsweise neuen Unsitte, Artikel zu verschlagworten („taggen“), kann ich bis heute nichts anfangen – geeignete tags zu finden, die den Kern komplexer Gedankengänge in wenigen Buchstaben zu erfassen vermögen, erscheint mir oft schwieriger als das Ausdenken einer guten Überschrift; aber dies gelingt mir zumeist.

Vor allem aber habe ich einen von Stefans Gedankengängen adaptiert:

Keine Pseudo-Funktionen mehr. RSS-Feeds abonniere ich nicht über einen Button auf der Seite, ebenso wenig schiebe ich Links in meine sozialen Netze über Knöpfe auf der Webseite. Das mache ich mit Bookmarklets oder über die Funktionen meines Browsers. Da muss ich nämlich nicht suchen und weiß, wie sie funktionieren.

Der RSS-Verweis bleibt vorerst, wo er ist, da es inzwischen Usus zu sein scheint, die RSS-Automatismen zum Beispiel von Firefox nur mehr per optionaler Erweiterung nutzbar zu machen – die Verweise zu den „sozialen Netzwerken“ unter jedem Artikel aber, die es ermöglichten, per Klick meinen Senf per zum Beispiel Digg zu bewerben, sind gestrichen. Das hat drei Gründe:

  1. Die zur Verfügung stehenden WordPress-Plugins besitzen eine überschaubare Funktionalität: Entweder basieren sie auf externen, ziemlich großen JavaScript-Bibliotheken (etwa das Twitter-mit-Zähler-widget) oder sie verzichten auf die Integration der Netzwerke, die mir wichtig sind.
  2. Die neben Twitter – das vielmehr ein Mikroblog als ein wirkliches soziales Netzwerk ist – einzige Plattform dieser Art, die ich selbst aktiv nutze, ist Geraspora, und für sie existiert noch keine Umsetzung eines solchen widgets.
  3. Ich halte meine Leser für ausreichend kompetent, im Falle einer Nutzung eines sozialen Netzwerks selbst in der Lage zu sein, Verweise hierher in ihrer Zeitleiste unterzubringen. (Tatsächlich erhielt ich unlängst eine Vielzahl an Aufrufen per Facebook, obwohl es hier eigentlich niemals eine Facebook-Anbindung gab; andersherum blieben Besuche von Technorati, Digg und Co. bislang weitgehend aus.)

Diverse Artikel werden im Laufe des Tages noch ihre Kategorisierung wechseln, vielleicht werden noch ein paar Kategorien verschwinden oder es entstehen neue. Kleinere Änderungen (und vielleicht eine größere, ziemlich bunte, sofern alles klappt) am theme werden folgen. Wenn ihr Ideen habt, die ich schon immer mal hätte umsetzen sollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, sie mir mitzuteilen.

Danke für die Aufmerksamkeit.


Nachtrag vom 9. Januar: Die ziemlich bunte Änderung wurde vorgenommen.

Internes
Suchbegriffe, 24. Dezember 2011

Und als ich gerade so in meiner Nichtblogstatistik wühlte, schaute ich mal nach, wonach die Leute diese Woche so gesucht haben, als sie bei mir landeten, und ich konnte es nicht fassen.

Bemerkenswerte Auszüge:

justin bieber nackt

Beunruhigend: 39 Menschen sind darauf hereingefallen.

selbstmord emo

Oft.

amoklauf lustig

Hihi.

barcodes von lustigen sachen

Warum? Nein, ernsthaft: Warum?!

brief der eine frau anmacht

“He, wunderschöne Frau! Typen wie dich können wir hier nicht besonders gut leiden!“

daisy fickt donald

Wahrscheinlich – in den Comics wird es nur angedeutet. (Manchmal aber sehr eindeutig.)

fick deine mutter lesen

Aus der beliebten Reihe: „Wenn ein Satz nicht so endet, wie er Kartoffel“.

ich ficke keine gehirne

Beruhigend.

ich wünsche mir eine tochter gibt es ein gerät

Ja, nennt sich „Penis“. Keiner verfügbar? Dann wird das kompliziert, fürchte ich.

samengrüß in der nacht

Ein guter Titel für einen Schlager eigentlich.

windows zerficken

Purer Sex.

Mir fröstelt‘s.

Internes
Statistiken September ‘11

Da schreibt man mal einen Tag lang nichts und hofft, dass in der Zeit etwas passiert, über das man eben am übernächsten Tag schreiben könnte, aber Pustekuchen. Stattdessen erreicht mich die Frage, wieso ein Nichtblog, das thematisch mit Linux nur sporadisch zu tun hat, auf „tuxproject.de“ liegt. Die Antwort ist simpel: Ich ersann die Adresse, als ich über eine Internetseite nachdachte, auf der ich meine damals aktuellen diversen Projekte vorstellen wollte. Als Nachfolger meiner ersten, mittlerweile aufgrund undurchdachten Handelns meinerseits nicht mehr existenten ersten Internetseite „The Sumpfkuh Project“ erschien mir der Name nur konsequent – von Sumpfkühen zu Pinguinen ist der Schritt nicht weit. Eigentlich dient tuxproject.de immer noch demselben Zweck, Dreh- und Angelpunkt ist aber das Nichtblog geworden. Konnte damals noch keiner ahnen, bleibt jetzt aber auch dabei. Tja.

Und so wenig Leute lesen ja hier nun auch nicht mit. Statistikfreunden präsentiere ich im Folgenden eine Rückschau auf den September. Der ist noch nicht vorbei, aber viel passieren wird da wohl nicht mehr. Die Zahlen lieferte mir das großartige Piwik, datenschutzfreundlich und übersichtlich aufbereitet.

Die meisten Besucher schauten hier am 13. September 2011 vorbei, insgesamt 283 von ihnen. Vermutlich hat da wieder irgendjemand einen Link in irgendeinem Forum hinterlassen, wahrscheinlich war ich es selbst. Im ganzen Monat hat es bisher für ungefähr 3.000 eindeutige Besucher genügt, wovon etwa die Hälfte mit Firefox unterwegs ist. Der neue Firefox 7 ist noch nicht oft vertreten, in den letzten Tagen stieg die Zahl seiner Benutzer aber bereits. Chrome ist bei meinen Lesern genau so beliebt wie der Internet Explorer, nämlich zum Glück pro Version nur im einstelligen Prozentbereich, was für ein gesundes Urteilsvermögen eurerseits, liebe Leser, spricht.

Mein Beitrag über die Betrugsmaschen von Streaminganbietern – veröffentlicht immerhin bereits im Juni – führt immer noch die Liste der meistgelesenen Beiträge an. Das ist gut, denn je mehr Leute ihn lesen, desto weniger fallen auf Cine24.tv, KinoX.to und den Rest der Betrügerbande herein.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: Etwa 70 Prozent meiner Besucher benutzen Windows, nur neun Prozent Linux oder Android. An meinen gelegentlichen Computerbeiträgen kann das nicht liegen, denn diese sind in der Regel nicht gezielt auf ein bestimmtes Betriebssystem zugeschnitten. Von einigen linuxbezogenen Internetportalen weiß ich, dass die Statistik dort ungefähr gegenteilig aussieht. Ich folgere: Linuxnutzer interessieren sich eher für Themen, die Windowsnutzer ausgrenzen, andersherum gilt das aber nicht.

Das kann ich selbstverständlich nicht unterstützen. Und deswegen wird es hier auch weiterhin nur am Rande um Linux gehen.
Selbst schuld.


(Nachtrag vom 14. Januar 2012: Habe den ersten Absatz inhaltlich vervollständigt.)

Internes
In eigener Sache: Behutsame Umgestaltung

Liebe Leser, die ihr nicht mit einem mobilen Browser hier herumsurft und somit in den Genuss des blauen Themes kommt,

wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, bastle ich gerade ein wenig an den Grafiken. Das hatte ich schon länger geplant, war doch das Penrose-Dreieck des alten Logos ein wenig blass und verpixelt, und nun habe ich, angeregt von Thomas‘ ebensolchem Tun, die Muße gefunden, mittels Bildbearbeitung und einigen CSS-Spielereien ein neues zu basteln, das moderner, kompakter und weniger stümperhaft aussieht aussehen soll, und die Seite selbst behutsam an das neue Logo angepasst. In einer kurzen Umfrage meinerseits hat sich aus drei grundlegenden Logokonzepten das nun eingebaute als das bevorzugte ergeben.

Den Zwischenstand meiner Basteleien seht ihr ja oben; er ist jedoch noch nicht endgültig.
Konstruktive Kritik in Form von (möglichst begründeten) Änderungsvorschlägen ist selbstverständlich erwünscht, am besten direkt hier drunter. Ein direkter Vergleich folgt:

Vorher:

Nachher:

Ich werde dieser Tage voraussichtlich noch ein paar kleine Änderungen vornehmen und hoffe, sie stoßen nicht auf allzu viel Ablehnung.
Bis dahin danke ich erst einmal für die Aufmerksamkeit.

Internes
Flattr? Ohne mich.

Einige vorzügliche und weniger vorzügliche Weblogs und Plattformen wie WikiLeaks setzen ja nun seit einiger Zeit auf das Bezahlsystem „Flattr“, das, in schönstem Werbesprech, eine Art „soziales Bezahlsystem“ sein soll. Der Grundgedanke lautet: Man zahlt einen bestimmten Betrag ein und klickt dann überall, wo einem etwas gefällt, auf den „Flattr“-Knopf. Betätigt man zwei dieser Knöpfe, wird jeweils die Hälfte des Geldes an die Betreiber der beiden „geflattrten“ Angebote überwiesen, bei hundert Betätigungen werden die Beträge dann mitunter eben recht klein. (Eventuelle Flattr-Nutzer unter meinen Lesern werden gebeten, mich gegebenenfalls zu korrigieren.)

Natürlich ist damit auch immer ein Hintergedanke verbunden, denn anders als etwa das bewährte PayPal, das, räusper, auch ich hier verwende (über Spenden freue ich mich wirklich außerordentlich, bitte mal in die Seitenleiste sehen), hat Flattr manches mit dem viral verbreiteten Spionagewerkzeug „Gefällt mir“ von Facebook gemeinsam, etwa das Prinzip „Wie du mir, so ich dir“.

Im Gegensatz zu einer normalen Spende nämlich ist bei Flattr die Verlockung schneller gegeben, einen Klick auch zu erwidern. „Ich hab dich geflattrt, kannst du mich mal zurückflattrn?“, solche Dialoge kannte ich zuvor nur aus den „sozialen“ Portalen des von VZnet: „… hat dich gegruschelt, möchtest du ihn/sie/es zurückgruscheln?“. Wer die Schwierigkeit hieran noch nicht erkannt hat, den stoße ich gern mit der Nase darauf: „Zurückflattrn“ geht ohne Flattr-Knopf nun mal nicht, und um einen solchen einbauen zu können, braucht man eine Internetpräsenz, die dies ermöglicht. Die bisherigen Flattr-Nutzer, natürlich auch der unvermeidliche Robert Basic, loben indes eben primär den „sozialen Aspekt“ und erdreisten sich natürlich nicht, zu erwähnen, dass dieser „soziale Aspekt“ nur wirkt, wenn man einer von ihnen ist. Nichtblogger und Nichtbesitzer einer zumindest dafür geeigneten Plattform haben selbst schon aus technischem Grund keine Möglichkeit, von Flattr zu profitieren, sind hingegen als williges Spendervolk gern gesehen. Die sind ja auch selbst schuld, steht ihnen ja frei, mit dem Bloggen anzufangen. (Dieses Problem ist bei Nutzung von PayPal nicht vorhanden, dort sind Spenden auch an registrierte E-Mail-Adressen möglich.) Aber Hauptsache, man ist sozial und ein Teil des Netzes. Wer würde es einem verargen? Das ist die Zukunft, der Trend. Betteln 2.0, Mann!

Man kann Flattr auch aus verschiedenen anderen Gründen nicht mögen; die bislang blödeste Begründung, die mir untergekommen ist, war zum Beispiel, dass Flattr als bloßer Dienstleister auch Zahlungen an nationalistische Webportale nicht verweigert. “Alles, was Nazis mal angefasst haben, ist kontaminiert und wird ihnen überlassen.“ Das ist natürlich nur interessant für eine kleine Minderheit der Internetnutzer, denen sonst keine guten Gründe einfallen, Flattr abzulehnen. Viel bedeutsamer ist es, dass die eigentliche Funktion Flattrs, nämlich das Zahlen von Kleinbeiträgen, von Flattr nur unzureichend erfüllt werden kann.

Wenn man nämlich sein Flattr-Konto befüllen möchte, nicht im Besitz einer Kreditkarte ist und für das langwierige manuelle Überweisen nicht genügend Zeit oder Nerven vorhanden ist oder sind, bleibt hierfür nur PayPal übrig; und da im Internet ja alles schnell-schnell (wikiwiki) gehen muss, ist ein PayPal-Konto für das Gros der Flattr-Nutzer vermutlich eine Selbstverständlichkeit, so wenig man auch von PayPal halten sollte. Damit wäre einer der mitunter vorgeschobenen Gründe, Flattr „statt“ PayPal zu nutzen, hinfällig.

“Kleinbeträge“ beziehungsweise, für die Freunde des überflüssigen Superlativs, „Kleinstbeträge“ sind normalerweise im Sprachgebrauch zwischen 0,01 und 10 Euro anzusiedeln. In Verbindung mit erwähnter PayPal-Nutzung bleibt nur von dem ursprünglich eingezahlten Beitrag nicht mehr viel übrig, denn sowohl PayPal als auch Flattr nehmen Gebühren vom Empfänger. Schön, mag jetzt der Leser sagen, denn so kostet es mich nichts; stimmt, man muss zwar weniger selbst zahlen, dafür kommt aber auch weniger beim Adressaten an. Möchte man etwa einem seiner bevorzugten Blogger eine Spende von 2 Euro zukommen lassen und zahlt also 2 Euro via PayPal auf sein Flattr-Konto mit dem Vorsatz, den Betrag anschließend via Flattr zu versenden, ein, so tut man dem bevorzugten Blogger einen weniger großen und den beiden Anbietern einen um so größeren Gefallen als beabsichtigt:

Von den 2 Euro gehen 39 Cent an PayPal, Flattr sieht davon also nur 1,61 Euro.
Von diesen 1,61 Euro gehen wiederum 10 Prozent, also 0,16 Euro, an Flattr selbst, wenn man auf das Gnöbbsche drückt.

Mehr als 1/4 des Betrags, den man zu spenden bereit wäre, geht also im Beispiel, das nicht ungewöhnlich sein dürfte, schon beim Zahlungsprozess unterwegs verloren. Da stimmt es auch nur wenig zuversichtlich, dass Googles Pläne, eine mobile Micropayment-Alternative zu etablieren, gerade mal wieder durch die Blogs geistern, denn die bei Google üblichen Gebühren sind unabhängig von der Frage, ob es eine gute Idee ist, dass Google dem erstellten Nutzerprofil nun auch noch das Einkaufsverhalten zuordnen kann, auch nicht von schlechten Eltern.

Hinzu gesellt sich schließlich der ethische Aspekt. Hier kann ich nun nur für mich sprechen: Ich schreibe um des Schreibens Willen. Ich schreibe, weil ich gern schreibe, und schon ein Dank oder gar ein Link geben mir Anlass, damit auch so bald nicht aufzuhören. Die mancherorts nicht eben rar gesäten Hinweise darauf, dass man, statt sich zu bedanken, auch wortlos ein paar Kröten da lassen kann, stellen das Ziel in Frage. Würde ich etwa aus dem Zahlungsverhalten meiner Leser Schlüsse darauf ziehen, welche meiner Texte sich der größten Beliebtheit erfreuen, so würde ich wohl auch, vielleicht unbemerkt, meine zukünftige Themenauswahl daran ausrichten. Das wäre dann aber nicht mehr Schreiben um des Schreibens Willen, sondern bloße Profitgier; würde ich also für das Schreiben bezahlt, würde das Schreiben für mich so auch einen seiner wesentlichen Reize verlieren. Ihr kennt das vielleicht aus der Schule: Aufsätze zu einem vorgegebenen Thema waren nie sonderlich reizvoll zu recherchieren. Da lobe ich mir doch PayPal, denn wer über es an mich eine Zahlung abwickelt, lässt mich zwar wissen, dass ich nicht immer nur hanebüchenen Quatsch verfasse, jedoch erfahre ich nichts über die Wertung einzelner Texte. Der „soziale Aspekt“ besteht hier darin, die Arbeit eines anderen Internetnutzers ohne Hintergedanken und ohne zusätzliche 10 Prozent Gebühren einfach mal zu würdigen.

Wenn schon die Selbstverständlichkeit, einfach mal „danke“ zu sagen oder zu schreiben, im Internet zur Seltenheit geworden ist, so sollten wir sie doch wenigstens nicht der selbst ernannten Bloggerelite überlassen.

All diese Bedenken lassen letztlich nur einen Schluss zu:
Flattr? Ohne mich.

Internes
In eigener Sache: Seitenausfälle (Analyse und Ausblick)

Hochverehrtes Publikum,

in den letzten Tagen war diese Internetpräsenz erstmals seit über einem Jahr zunächst nur ein wenig träge, schließlich aber auch mehrfach nicht erreichbar, bevorzugt nachts entschloss sie sich dazu, ihre Mitarbeit kurzzeitig zu verweigern, was vor allem unangenehm deshalb ist, weil der Beitrag über Eliza Orvind, in Foren und Blogs vielfach verlinkt und bislang etwa vierhundertmal gelesen, ihr erstmals eine nicht geringe Bekanntheit eingebracht hat.

Statt der gewohnten grammatikalischen Finessen und ausgefeilten Spitzen erwartete den geneigten Leser jedoch mitunter nur ein Ladebalken und dann eine leere („weiße“) Seite, wie mir, der ich natürlich nicht ständig selbst alles auf korrektes Funktionieren prüfe, mehrmals zugetragen wurde.

Unfreudig schrieb ich zunächst eine E-Mail an den (übrigens überaus freundlichen und kompetenten) Kundendienst des für diese Seite zuständigen Serverbetreibers, der mir unter anderem den Tipp gab, mittels folgenden Eintrags in der Datei .htaccess eine Fehleranalyse vorzunehmen (den Dateipfad habe ich wohlweislich aus dem Code entfernt):

php_flag log_errors on
php_value error_log "/www/htdocs/.../errorlog.txt"

Die erzeugte Datei sammelte in den nächsten Tagen einige Informationen, anhand derer ich unter anderem vorläufig das offenbar inkorrekt arbeitende Plugin deaktivierte, das hier bislang für die Anzeige ähnlicher Beiträge zuständig war. Vorhin nun tauchte in der Datei errorlog.txt schließlich die eigentliche Ursache für die Ausfälle auf:

[22-Aug-2010 00:17:40] WordPress-Datenbank-Fehler MySQL server has gone away für Abfrage (…)

Nun ist „… has gone away“ natürlich eine Meldung, die mich zum Lächeln zu bringen vermochte; im IRC witzelte ich, der Datenbankserver sei vermutlich kurz einkaufen gegangen, kontaktierte aber auch erneut den Serverbetreiber.

Nach einem kurzen Dialog kann ich euch, liebe Leser, nun die erhoffte Lösung präsentieren:

In der kommenden Nacht ab 2 Uhr wird diese Internetpräsenz auf einen anderen Server innerhalb des Rechenzentrums umgezogen (in dieser Zeit, vermutlich wird es wenige Stunden dauern, wird die Seite erneut nicht erreichbar sein), um dem bisherigen Server ein wenig Entlastung zu verschaffen.

Sollte dies keinen dauerhaften Erfolg haben, so werde ich auf lange Sicht wohl ein wenig Geld für die Miete eines eigenen Servers – bislang verließ ich mich auf Shared-Hosting-Lösungen – beiseite legen müssen. Es ist furchtbar.

Ich bedanke mich bei meinen aufmerksamen Lesern für die Hinweise. :)

Internes
In eigener Sache: Das mit der Anonymität.

Liebe Leser meinerseits, liebe Leser seinerseits,

wenn ihr diesen Text hier lest, wurde die komplette Internetpräsenz, auf der ihr euch befindet, an die Anforderungen moderner Datenschutzrichtlinien angepasst.

Das heißt im Klartext:
Anstelle des bisher verwendeten Apache-Log-Verwerters AWStats kommt nun die quelloffene Echtzeitstatistik Piwik gemeinsam mit dem WordPress-Plugin StatPress zum Einsatz. Das Anlegen von Logdateien habe ich serverseitig deaktiviert, alle IP-Adressen – auch die meiner Kommentatoren – werden vor der Speicherung von sowohl den Statistikwerkzeugen als auch WordPress selbst unumkehrbar anonymisiert, mithin werden sie auch nicht, etwa über die Mailbenachrichtigung, Dritten preisgegeben. Analog habe ich auch meine Konten bei blogoscoop.net und bloggerei.de deaktiviert, aufgrund derer ich hier zwei (versteckte) Zählbanner eingebunden hatte.

Wer dennoch misstrauisch ist, der kann die Analyse durch Piwik auch komplett verhindern, indem er das analysierende Javascript, das sich am Seitenende befindet, schlicht blockiert (Firefox-Nutzer: das ohnehin empfehlenswerte NoScript erfüllt hier diesen Zweck), aber nötig ist dies nicht.

Das Übermitteln der eigenen Mailadresse beim Kommentieren erfolgt übrigens nach wie vor freiwillig.
Ich speichere nicht!

Gern geschehen.

(“Drei Worte: RTL II – It‘s fun.“, na, da zählen wir noch mal, liebe Programmverantwortliche.)

Internes
In eigener Sache: Vertretungsstunde

Nicht erschrecken – ich wage einmal ein kleines Experiment: Der nächste Beitrag, der voraussichtlich am Sonnabend veröffentlicht wird, wurde erstmals nicht von mir, sondern von einem Gastmusiker Gastdozenten Gastschreiber verfasst, einfach, um mal zu gucken, wie es ankommt. Drüben bei caschy ist das mit den Gastbeiträgen ja beinahe schon Tradition, und was wäre ein halbwegs anständiges Nichtblog, ohne Ideen erfolgreicher Insinternetschreiber dreist auszuleihen?

Weil Leser dieser Internetpräsenz bekanntlich die kritischeren Vertreter ihrer Zunft sind, ich nun aber auch niemandem das Leben unnötig erschweren möchte, bitte ich vielmals darum, dem Schreiber nicht allzu unflätige Kommentare zu spendieren. Die müsste ich dann nur wieder wegmachen, und das will ich nicht, ich bin ja nicht in der CDU.

Ich hoffe, ihr benehmt euch anständig.

Internes
Ein Beitrag über Beiträge (apropos Webzweinull)

(Weil es eben den Menschen nicht um das Was, sondern um das Wie geht und man als Schreiberling so eigentlich schreiben kann, was man will; und weil es eben nicht wichtig ist, ob man öffentlich sein Herz ausschüttet oder auskippt oder einfach nur irgendwelche Belanglosigkeiten niederschreibt, sondern wie man es verkauft. Leidlich amüsant darf‘s sein, muss aber nicht. Die Zeit der Twitterwalls und sonstiger Schnellbeschallung, schnell statt gedankenvoll, Sterne statt Lesezeichen, 140 Zeichen statt 140 Sätzen. Zusammenfassung gern, mehr als einen Absatz lesen wir dann später, Zeit ist kein Geld mehr, aber lieber zehn Tweets als einen klugen Gedanken zitieren, ach, faven. Früher war mehr Herzblut. Banalitäten zu Popkultur erklären und dabei vergessen, die Popkultur näher zu definieren, oder es einfach nur so unterlassen. Gerühmt wird Prägnantes, ignoriert solches, das nicht in seiner Überschrift schon seine Brillianz verrät. Lesen ist was für alte Säcke, ‚s Leben wird nicht länger. Ach. Vielleicht sollte ich stattdessen mehr twittern.)

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Internes
In eigener Sache: Alle Systeme einsatzbereit.

Hallo, liebe Leserschar,

wenn ihr diesen Text lest, ist diese Internetpräsenz auf einen neuen Server umgezogen. Damit dürfte die Erreichbarkeit, die doch hin und wieder nicht gegeben war, deutlich zunehmen, mithin auch die Zeit zum Laden dieser Seite deutlich abnehmen.

Ein netter Nebeneffekt ist, dass der neue Server nunmehr endlich in der Lage ist, mit anderen Weblogs zu kommunizieren; so werden nun diverse trackbacks versendet. Ich möchte mich bei den betroffenen Webloggern, die plötzlich eine recht große Menge an Benachrichtigungen bekommen, entschuldigen und bei DifferentStars für den Hinweis bedanken. Betrachtet beides hiermit als erledigt.

Für die anderen von euch, liebe Leser, ändert sich nichts. Beide euch bekannten Adressen sind weiterhin erreich- und nutzbar. Keine Sorge – ihr könnt eure Lesezeichen belassen.

:)

Hier und da könnten noch kleinere Ungereimtheiten bestehen; diese werden, sofern gemeldet, bald beseitigt. Außerdem werde ich in den nächsten Tagen einige kleinere Umbauten vornehmen, seltsames Verhalten der Seite ist also kurzzeitig zu erwarten.
Danke für die Aufmerksamkeit!

Internes
Internes: Aus der Statistik.

Wonach manche Menschen so suchen, ist oft verwunderlich.
Noch verwunderlicher ist, dass sie es hier finden.

Ausgewertet via StatPress, danke, bitte, stets der Ihre.

Internes
Wieder da

So, nach der kurzen Auszeit (wie angekündigt) ist das TuxBlog wieder da, jungfräulich und frisch…
Zwei Dinge:

  1. Umlaute in den alten Einträgen sind leider verloren gegangen; ich denke aber mal, man kann‘s noch lesen
  2. die nervigen Werbebanner lassen sich leider nicht mehr vermeiden; Tipp: Firefox/Adblock Plus… oder Webwasher verwenden…

 
Halleluja!
- euer Pinguin

Internes
Update

So, hab grad versehentlich das grüne Design gelöscht… mal sehen… jedenfalls hier erst mal aktuelle WP-Version… bis später!

Internes
Blog aktualisiert

Möp … Update 2.0 auf 2.0.2 … feddich. Bye.

Internes
Kurze Auszeit

Hab gerade keinen PC, nähere Infos folgen später. Derweil: www.nichtlustig.de :)