Archiv für Januar 2012

In den NachrichtenPolitik
SPD: Holzwurm beklagt Holzwurmbefall

Hihi:

SPD-Fraktionschef Steinmeier fürchtet grundsätzliche Folgen der Affäre Wulff. Er wirft dem Bundespräsidenten vor, mit seinem Verhalten die Politik in Verruf zu bringen.

Frank-Walter Steinmeier, wir erinnern uns, ist der SPD-Mann, der unsereinem vor allem aufgrund seines notorischen Hangs zur Unwahrheit im Gedächtnis geblieben ist:

Noch während ihrer Rückreise, so der stern, teilten sie ihren Vorgesetzten mit, die USA sähen „die Unschuld von Kurnaz als erwiesen“ an und wollten ihn „in sechs bis acht Wochen“ entlassen. Dieses war auch Thema der sogenannten Präsidentenrunde der deutschen Sicherheitsbehörden am 29. Oktober 2002 unter Leitung des damaligen Kanzleramtschefs Frank-Walter Steinmeier. Steinmeier hatte am Dienstag behauptet, er kenne ein solches Angebot an die Deutschen nicht. Während der Runde im Kanzleramt wurde auch beschlossen, Kurnaz die Einreise zu verbieten.

In gewisser Weise ist er also immerhin Experte dafür, die Politik in Verruf zu bringen. Laut „Deutschlandtrend“ ist es auch keinesfalls die Partei des Bundespräsidenten, die in Verruf geraten wäre:

CDU und CSU konnten gegenüber der letzten Erhebung in der Wählergunst einen Prozentpunkt zulegen und erreichten 36 Prozent. Die SPD rutschte um einen Prozentpunkt auf 29 Prozent ab, auch die Grünen verloren einen Punkt und lagen bei 15 Prozent der Wählerstimmen. Die FDP legte einen Punkt zu und erreichte drei Prozent.

Wenn sich ein Verruf so auswirkt, sollte Frank-Walter Steinmeier vielleicht schnellstens einen Kredit aufnehmen, damit es mit der SPD wieder aufwärts geht.

Apropos aufwärts: Es darf bekanntlich keinen SPIEGEL-Online-Bericht über die momentane Wählerstimmung ohne einen Beleg dafür geben, dass man bei SPIEGEL Online das mit der Fünfprozenthürde nicht verstanden hat. Bleibt es nämlich bei den genannten Zahlen, bekommen CDU/CSU also 36 Prozent und die F.D.P. drei Prozent der Wählerstimmen, würde letztere also den Reichstag künftig von außen betrachten müssen, so entstünde eine Koalition mit …

Rot-Grün käme somit auf 44 Prozent, die Regierungskoalition (CDU/CSU + F.D.P., A.d.V.) hätte 39 Prozent der Bürger hinter sich.

…, nein, aber nah dran. Vielleicht ja nächstes Mal.

In den Nachrichten
Kein nahrhaftes Studium

Das war wohl eine Entscheidung aus dem Bauch heraus: „Döner-Morde“ ist „Unwort des Jahres“.

Durch die Beschreibung der Verbrechen als „Döner-Morde“ seien die Opfer „aufgrund ihrer Herkunft auf ein Imbissgericht reduziert“ und in höchstem Maße reduziert worden“, sagte [Sprachwissenschaftlerin Nina] Janich.

Dass Männer auf ihr Geschlechtsteil und Frauen auf ihren imposanten Vorbau reduziert werden, ist ein bekanntes Phänomen. Das aber ist neu. (Ist das eigentlich jetzt besser oder schlechter?)

Dabei geht es ja nicht mal um die Herkunft: Außer den acht türkischstämmigen Opfern wird auch ein Grieche als „Döner-Ermordeter“ geführt, außerdem eine deutsche Polizistin mit französischstämmigem Vornamen. Vielleicht wäre „Brotmorde“ noch griffiger gewesen.

Aber was wäre so eine Meldung ohne ein Wortspiel vom Weltgeist? Das Zentrum für Türkeistudien fand die Entscheidung nämlich aus nachvollziehbaren Gründen ziemlich prima. Und wo befindet sich dieses Zentrum? Natürlich:

Das Zentrum für Türkeistudien in Essen begrüßte die Entscheidung.

Ich habe tatsächlich eine Weile nachdenken müssen, bis mir klar wurde, dass ein Studium in Informatik und ein Studium in Essen nicht vergleichbar sind. Eine schöne Schlusspointe wäre es aber gewesen.

KaufbefehleMusikkritik
Discipline. – To Shatter All Accord

Heute ist ja bekanntlich der Tag des kollektiven Abschaltens, anlässlich dessen sich jetzt jedes kleine Hobbyblog mal so richtig in Szene setzen könnte. Diesen mir geschenkten Status als wegen der Nichtteilnahme an diesem Kinderkram heute wahrscheinlich überdurchschnittlich viele Leser erhaltender Insinternetschreiber könnte ich jetzt natürlich ausnutzen, um mich wortreich über SOPA, PIPA, LEGO und Teewurst auszulassen, aber die Innenpolitik der USA interessiert mich weniger als gute Musik, also nutze ich die Aufmerksamkeit, um ein weiteres gutes Musikalbum zu empfehlen.

Zu den Musikalben, die die Frechheit besaßen, sich für die Aufnahme in die Jahresbestenliste 12/2011 nicht rechtzeitig bei mir zu melden, gehört außer Opeths ebenfalls unbedingt hörenswertem, weil mit Grölmetal nicht mehr eng verbundenem „Heritage“ auch „To Shatter All Accord“ von der US-amerikanischen Progressive-Rock-Band Discipline. (ganz diszipliniert mit Punkt am Ende).

Nun ist das Album augenscheinlich recht kurz, enthält es doch lediglich fünf Stücke. Allein die letzten beiden überschreiten gemeinsam jedoch bereits 30 Minuten. Radiogewohnte, schlichte Gemüter, denen die Geduld für Lieder jenseits der drei bis vier Minuten fehlt, sind hier also wahrscheinlich überfordert. Schade eigentlich.

Denn das Gehörte ist klasse. Seit dem Album „Unfolded Like Staircase“ sind immerhin vierzehn Jahre vergangen, so hatte das Quartett viel Zeit, den Nachfolger zu perfektionieren, und diese Zeit hat es wahrlich genutzt. Zu hören ist gitarren- und keyboardlastiger Retro-Prog, der die bedrohliche Atmosphäre von Van der Graaf Generator (zu „Godbluff“-Zeiten) einfängt und modernisiert. Dabei ist trotz häufigen Zitierens von „VdGG“-Melodien die Aufnahme so klar und modern, dass der Rückgriff auf die 1970-er Jahre kaum auffällt.

Ausgedehnte Instrumentalpassagen, in denen Keyboards und Gitarre sich duellieren, besonders beeindruckend im 24-minütigen Abschluss „Rogue“, dem auch der Titel des Albums entnommen ist, treffen auf hervorragenden Gesang. Genregrenzen sind hier völlig irrelevant, zwischen Hard Rock, Jazzrock und Funk wird variiert, gelegentlich (etwa fünf Minuten vor dem Ende von „Rogue“) winken auch die klassischen Genesis ebenso um die Ecke wie Rush und Led Zeppelin. Rock, Alter.

Wie gesagt: Frechheit, dass ich dieses Album erst jetzt entdecke. Das Warten hat sich aber allemal gelohnt.

Nachvollziehbar ist meine Freude an „To Shatter All Accord“ auf Grooveshark.com. Viel Spaß!

In den Nachrichten
Kurz verlinkt LXXIX: Endstation.

Die Deutsche Bahn AG feiert momentan das zehnjährige Jubiläum von „Olis Bahnwelt“, des kindgerechten Indoktrinationsportals, anderweitig so erklärt:

Seit 2001 ist Oli die Identifikationsfigur der Kinder- und Jugendkommunikation der Deutschen Bahn. Mit seinen Pixi-Bücher, die eine Auflage von über 2 Millionen erreicht haben, und mehreren Spielen ist Oli mittlerweile in vielen deutschen Kinderzimmern angekommen.

Diese „Bahnwelt“ dient natürlich nicht nur der Werbung, sondern auch pädagogischen Zwecken:

Zudem bietet die Seite Spiele, News und Infos, die auch über den Tellerrand der Bahn hinausblicken – so entdecken die Kinder beispielsweise die Hintergründe des Treibhauseffektes und finden von der Stiftung Lesen, dem langjährigen Partner der DB, ausgewählte Lesetipps. Darin zeigt sich das pädagogische Konzept der Seite(…).

Aber die Bahn weiß: Pädagogik bedeutet nicht nur Zuckerbrot, sondern auch Peitsche. Und wenn, dann richtig:

„Ich finde keine Worte dafür“, sagt die Frau anschließend im Interview. Eine Schaffnerin habe ihrem Sohn die Weiterfahrt verboten, weil ihm 6,30 Euro für ein regionales Anschlussticket fehlten. „Er hat mich sogar im Beisein der Schaffnerin angerufen und wir haben ihr angeboten, dass ich mit dem Geld am Bahnsteig auf ihn warte, aber sie ging nicht darauf ein. Stattdessen haben sie ihn sogar eingesperrt.“

(…)

Der Junge sei in die Obhut eines Bundespolizisten gegeben worden, der zufällig im selben Zug unterwegs gewesen sei, sagt ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage. (…) Große Sorgen mache sie sich um die Verfassung ihres Kindes. „Ich konnte am Telefon gar kein Gespräch mit ihm führen – er war komplett fertig.“ Als ihr Mann ihn abgeholt habe, habe er geweint, sagt sie. „Er muss sich wie ein abgeführter Verbrecher gefühlt haben.“

„Meine Pädagogik ist hart. Das Schwache muß weggehämmert werden. (…) Beherrschung müssen sie lernen. Sie sollen mir in den schwierigsten Proben die Todesfurcht besiegen lernen. Dies ist die Stufe der heroischen Jugend.“
– Adolf Hitler

In den NachrichtenPolitik
Entenhausen bleibt stabil

SPON so:

Nach Demonstrationen gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen in Magdeburg ist es im Stadtteil Stadtfeld zu Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers warfen am Samstagabend in der Puschkinstraße Unbekannte eine 40 Zentimeter große Betonplatte aus dem 5. Stockwerk nach einem Beamten. Die Platte verfehlte den Polizisten nur knapp. Er wurde leicht verletzt.

Der Polizei zufolge sieht die Staatsanwaltschaft den Tatbestand des versuchten Totschlages als erfüllt an. Polizisten umstellten das Haus, in dem mehr als 50 Anhänger der linksautonomen Szene vermutet wurden. (…)

SPD-Chef Sigmar Gabriel, Grünen-Chefin Claudia Roth und die Vorsitzende der Linken, Gesine Lötzsch, forderten in ihren Ansprachen ein Verbot der NPD und würdigten das Engagement der Magdeburger im Kampf gegen Rechts.

Ischa klar, so eine friedlich verlaufende Demonstration, während derer von rechtsextremer Gewalt keine Rede war, in deren Folge aber Linke versuchten Totschlag verüben, ist natürlich ein weiteres Argument für ein NPD-Verbot: Hätte die NPD nicht demonstriert, wären die Linken nicht in das Haus eingekehrt und der Polizist wäre unverletzt geblieben. Simple Logik, wenn man links und ein bisschen balla-balla ist. (Manche Anhänger der neuen Mauerpartei – meist die, die am lautesten brüllen – haben das mit der argumentativen Logik konsequent seit Jahren immer weiter perfektioniert: „Sie können nicht argumentieren und müssen deshalb hier herumpöbeln, Sie feiges Nazischwein!“ Ob das noch Zufall ist?)

Achjo, der Kampf gegen Rechts. Hat der CDU/CSU eigentlich inzwischen jemand erklärt, dass ein NPD-Verbot zur Folge hätte, dass sie zur rechtsextremen Partei in Deutschland würde, oder woran liegt es, dass sie in letzter Zeit eher zurückhaltend mit dem Thema umgeht?

Apropos wirres Geschwätz: Die F.D.P., die ich für ihre Zuversicht, die sich darin äußert, dass sie anlässlich kommender Wahlen im Saarland eine Kandidatenliste – also wohl mehr als 1 Person – aufstellen will, zumindest respektiere, ist immer noch da.

Die FDP sei die Partei der leistungsbereiten Mittelschicht und mache wie keine andere mobil gegen Umverteilung und staatliche Bevormundung.

Natürlich passt der F.D.P. eine Umverteilung von oben nach unten nicht ins Konzept: Wenn Mövenpick kein Geld mehr hat, wird der Etat irgendwann knapp.

Schön, dass die F.D.P. noch da ist. Aber warum?

Musikalisches
Wise Guys – Goldeneye

Golden, Golden Eye.

Badaah.

In den NachrichtenNetzfundstücke
Kurz verlinkt LXXVIII: Deutsche, Google, goldene Pos

Puh, so ein Glück:

Unter den Toten und Verletzten des Schiffsunglücks vor der toskanischen Küste sind nach Informationen des Veranstalters keine deutschen Passagiere.

Dann ist ja alles in Ordnung.


Apropos DuckDuckGo und Google-verplusst-eure-Welt: diplix, der‘s auch gerade testet, bemerkt allgemein eine gewisse Unzufriedenheit mit Google und verweist auf Mat Honan, der sich stattdessen für Bing entschieden hat:

I just switched the default search engine in my browser from Google to Bing. And if you care about working efficiently, or getting the right results when you search, then maybe you should too. Don‘t laugh!

Warum? Ganz einfach:

Google broke itself.

Wenn man zu gierig wird, verbrennt man sich eben die Finger. An Alternativen mangelt‘s ja nicht.


Auch eine Art von Berühmtheit: Eine neu entdeckte Fliegenart, Scaptica beyonceae, wurde nach der „Sängerin“ Beyoncé benannt. Warum ausgerechnet sie? Die Fliege habe, solches sprach der Entdecker, einmalige goldene Haare am Gesäß, und das erinnerte ihn frappierend an Frau Knowles. Wenn‘s halt für das Gesicht nicht reicht.

In den Nachrichten
OH NEIN!

Bad news:

WAS SOLLEN WIR JETZT NUR TUN???ßß

Lyrik
Romantik im Januar

Der Morgen erwacht,
und über der Nacht
liegt Schweigen.

Den Wölfen ihr Heulen
lud sie mit den Eulen
zum Reigen.

Sie g‘nossen den Abend,
nach einander darbend,
am Meer.

Sie liebten den Hafen,
wo sie sich einst trafen,
d‘rum sehr.

Er hörte das Tosen
und schenkte ihr Rosen
und Wicken.

Die Nacht brach herein,
sie blieben allein,
um zu bumsen.

(Abt.: Ist das nicht süß?)

In den NachrichtenNerdkrams
Die verlorene Neutralität der Suchmaschine G.

Dass Google seit einigen Wochen bestrebt ist, sein Kerngeschäft mit der hauseigenen Suchmaschine hinten anzustellen, und dafür auch bereit ist, selbst diese Suchmaschine nachhaltig zu beschneiden, ist nun keine Neuigkeit mehr. Nun aber beschwert man sich im Hause Twitter darüber, dass man zugunsten von Google+ vernachlässigt wird, nachdem der wie auch immer geartete Vertrag zwischen Google und Twitter abgelaufen ist. (Ich sollte mich glücklich schätzen, dass diese Webpräsenz hier laut Statistik auch ohne einen Vertrag überhaupt noch bei Google auftaucht, schätze ich.)

Es sammelt sich auf Google+ hämisches Geschnatter von überzeugten Google+-Nutzern, Twitter brauche halt eh‘ keiner mehr, weil sie den Unterschied zwischen einem Mikroblog und einem sozialen Netzwerk eben noch nie so richtig verstanden haben (gut, was ist von Google-Freunden auch zu erwarten?); aber das Problem liegt tiefer:

So bemängelte Twitter, dass Google durch die Änderungen keine neutralen Suchergebnisse mehr ausliefere.

Neutralität? Will Google das?

Google verdient recht viel Geld damit (bzw. bekommt es dafür), dass Anzeigenkunden gewünschte Verweise oben in den Suchergebnissen platzieren können, und das nicht erst seit gestern. Der Wegfall der Echtzeitsuche für ausgerechnet Tweets, die normalerweise ja eher unpersönlich gehalten sind, kann also noch irgendwelche „Neutralität“ beschädigen?

Googles Suchmaschine überhaupt noch als solche zu bezeichnen war schon lange fragwürdig, tat sie doch selten das, was man ihr sagte, sondern formulierte intern die Suchanfragen so lange um, bis etwas herauskam, was man ganz sicher nicht gesucht hatte. Natürlich führte das so zu vielen Treffern, die am Rande etwas mit dem zu tun hatten, was man eigentlich gesucht hatte, aber Quantität und Qualität sind eben selten deckungsgleich.

Und nun also nicht nur „Suchen“, sondern „Search, plus your world“. Suchen in der eigenen kleinen Welt. Ist man bei Google+ registriert und rege aktiv, ausgefülltes und wahrheitsgemäßes Profil inklusive, bekommt Google nicht nur einen großen Anteil am Datenkuchen, den das fettleibige Facebook sonst allein gefressen hätte, sondern ist auch in der Lage, aus diesen Daten Ergebnisse zu liefern, die für das eigene reale Umfeld von hoher Priorität sind. (Ich nehme an, man sollte es also vermeiden, auf Google+ Pornodarstellerinnen „einzukreisen“; es sei denn, man sucht häufiger mal nach, ähm, so Sachen bei Google.)

Tatsächlich gibt es Leute, die von einer Existenz anderer Suchmaschinen gar nichts wissen; die verzweifelt sind, wenn Google einmal nicht erreichbar ist. Diese Menschen bereiten mir Sorge. Noch mehr Sorge aber bereitet mir diese mit sanftem Druck erreichte Dominanz von Google+ in einem wichtigen Teil des Internets, nämlich seiner Durchsuchbarkeit.

Marcel Weiss hat es schon richtig erkannt:

Google dagegen ist es ‘relativ’ egal, welches Social Network sich etabliert. Hauptsache, es hat Zugriff auf die Daten und kann diese auswerten und durchsuchbar machen. (…) Je größer Facebooks private Datenschatzkammer wird, je mehr Social-Graph-Daten Twitter und co. anhäufen, desto größer die eben beschriebene Gefahr für Google und desto erpressbarer wird Google.

Es geht hier nicht um Komfort für die Benutzer; was sollte auch daran komfortabel sein, wenn eine Suchmaschine bevorzugt auf Seiten des Betreibers verweist? Es geht einzig darum, den Mittelpunkt des virtuellen Lebens ihrer Benutzer auf Google+ zu verlagern. Die Verheißung: Endlich mal wieder brauchbare Suchergebnisse mit dem besonderen Extra, nämlich der noch persönlicheren Note als bisher. (Wer glaubte, Google würde jedem Suchenden auf die gleiche Frage die gleiche Antwort geben, den muss ich enttäuschen. Probiert es einmal aus!)

Google versucht Google+ neben dem allmählich verwelkenden Facebook, das sich mit der „Timeline“ gerade zum wahrscheinlich letzten Mal aufgebäumt hat, zu etablieren und geht dafür über die eigene Leiche. Dass Facebook sich ebenfalls darüber beschwert, dass der einzig ernst zu nehmende Konkurrent sich selbst zum Invaliden macht, halte ich für unwahrscheinlich, aber die Befindlichkeiten der großen Konzerne sind gerade auch nicht das, was mich als Endanwender (zumal als momentaner DuckDuckGo-Nutzer) interessieren sollte. Vielleicht ist es aber auch deshalb gut, dass Twitter vorerst nicht mehr mit Google zusammenarbeitet: Wenn alle „großen“ Plattformen im Google-Profil zusammenflössen, hätte das wahrscheinlich eher nicht so gute Konsequenzen.

Jedenfalls gilt: Die Google-Suche ist keine neutrale Suchmaschine und will es auch gar nicht sein. Dass das noch irgendjemanden so sehr überrascht, dass mein RSS-Leser mit Aaaahs und Oooohs ob der neuen verplussten Suche befüllt ist, ist daher ziemlich erstaunlich. Und ich wünschte, diesmal würde man dem Jungen, der „Wolf!“ ruft, Gehör schenken. Er – der Wolf – kommt schneller als gedacht.

„Das Denken fand man bis heute nicht…“
– Hölderlin, „Requiem für einen Wicht“

Nerdkrams
Diktat der Werbeakzeptanz

An das dunkle Zeitalter des Webs, als Geocities und Beepworld noch große Namen trugen und animierte GIF-Bilder noch den Flaschenhals der Webseitenübertragung per 56-kbit-Leitung darstellten, erinnert heute zum Glück kaum noch etwas. Nur Nostalgiker und Spaßvögel kommen mit Gedenkseiten wie dem Geocities-izer noch immer auf ihre Kosten. Das persönliche Web, so hässlich es auch war, hatte aber doch seine attraktiven Seiten. Zusammengefasst bedeuteten sie: Klein, aber mein.

Dann kam die „Dot-Com-Blase“, die Monetarisierung des WWW, als irgendein schusseliger Praktikant einem Schlipsträger versehentlich zu verstehen gegeben hatte, dass dieses Web zwar kreischend bunt und voller Menschen, jedoch noch weitgehend frei von groß angelegten Werbekampagnen war. Das sollte sich ändern: Urplötzlich, gleichsam über Nacht, fielen die Vermarktungsstrategen wie einst die spanischen Eroberer in das nur mit dem Dancing Baby bewaffnete persönliche Web ein und brachten ihm „Demokratie“, „Freiheit“ und den Tod. Es schien für sie unerträglich zu sein, dass da ein paar Leute einfach ihren Spaß haben konnte, ohne dass größere Geldbeträge flossen.

Beeindruckt vom Erscheinungsbild des nunmehr verblichenen persönlichen Webs ersannen die wenigen Unternehmen, die das leider viel zu späte Blasen des Platzes Platzen der Blase überlebt hatten, gleichfalls bunte, blinkende, tönende Werbung, die ihren Platz auf Webseiten mit virtuellen Klauen und Zähnen verteidigte. In ihrer Vorfreude auf die zu erzielenden Werbeeinnahmen haben sie jedoch vergessen, dass Internetnutzer auch nur Menschen sind und nur wenige Menschen es mögen, wenn sie arglos einen Stadtbummel machen und plötzlich ein Dudelsackspieler sich von hinten anschleicht und ihnen ins Ohr trötet: Wer nervt, der macht sich eben unbeliebt. (Ich empfehle an dieser Stelle nochmals den hervorragenden offenen Brief zum Thema von Jan Schejbal.)

Und so schlossen sich die Stadtbummler zusammen und entwickelten allerlei Abwehrmaßnahmen. Erfolgreich waren, auch aufgrund ihrer freien Verfügbarkeit, vor allem die Projekte Proxomitron und Adblock. Während aber ersteres aus natürlichem Grund, nämlich dem Tod seines Programmierers vor einigen Jahren, nicht mehr grundlegend weiterentwickelt werden kann, erfuhr zweiteres nach Zerwürfnissen eine Aufspaltung, und es entstand Adblock Plus.

Jahrelang genoss Adblock Plus neben Ad Muncher die Stellung eines Referenzprodukts bei einem großen Teil der Internetnutzer. Im Jahr 2011 bemerkte Wladimir Palant, maßgeblich Verantwortlicher für die Entwicklung von Adblock Plus, dass sein freies Projekt sich zum Reichwerden nur wenig eignete, und gründete gemeinsam mit Till Faida die Eyeo GmbH, deren Zweck es sein sollte, die Entwicklung finanzieren zu helfen. Vorerst war dies, so die Ankündigung, lediglich eine Umfirmierung ohne weiteren Einfluss auf das Produkt selbst. Beobachter beschworen dennoch umgehend das Ende von Adblock Plus herauf und rieten zu Alternativen.

Dann kam Version 2.0 und mit ihr die Klasse der „nicht aufdringlichen Werbung“. Adblock Plus sollte sich so selbst überflüssig machen. Das Prinzip lautet: Werbung, die nicht nervt, erfordert nicht unbedingt jemanden, der sie in die Schranken weist. Diese Idee erschien nur konsequent, hatte man doch die Werbeblockierer einst erdacht, um sich gegen immer aufdringlichere Werbung zur Wehr setzen zu können. Ein Internet, dessen Werbung weder aufdringlich noch datenschutztechnisch fragwürdig ist, bedarf solcher Maßnahmen im Grunde genommen nicht mehr, der Finanzierung größerer Projekte mithilfe von Werbeeinblendungen käme dies zugute.

Leider wurde diese Änderung offenbar nicht ausreichend kommuniziert, die Internetnutzer brüllten im Chor, es sei eine „Schweinerei“, dass eine Erweiterung zum Blockieren von Werbung künftig keine Werbung mehr blockieren sollte. Dass das Abschalten der neuen Toleranz nur eines einfachen Klicks im Einstellungsbildschirm bedarf, ist ihnen wohl meist völlig entgangen. (Zum Vergleich: Das ist ungefähr so, als wenn man sein neues Auto reklamiert, weil man den Schlüssel herumdrehen muss, bevor es fährt.) Der wesentliche Kritikpunkt scheint darin zu bestehen, dass Adblock Plus nicht in der Lage ist, automatisch eingebundene Werbung anhand ihres Verhaltens zu erkennen, und somit auf eine von den Entwicklern gepflegte „weiße Liste“ zurückgreifen muss, auf die der Benutzer keinen aktiven Einfluss nehmen kann, vom Melden versehentlich freigeschalteter Werbung einmal abgesehen.

Um in diese Liste aufgenommen zu werden, muss ein Werbetreibender eine entsprechende Vereinbarung eingehen: Er verpflichtet sich, vom Schalten brüllender Nervereien als Werbung abzusehen, und bekommt dafür einen Eintrag als Quelle unaufdringlicher Werbung. Dabei geben sich die Verantwortlichen nicht käuflich, überlegen sich öffentlich lediglich die Einführung von Verwaltungsgebühren für die Freischaltung eines neuen Listeneintrags.

Die Redaktion des reißerischen Computermagazins PC-WELT widerspricht seit gestern energisch und behauptet unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen („Besuch von Adblock Plus“), man könne sich Einträge auf der „weißen Liste“ schlicht erkaufen.

Webseiten-Betreiber müssen voraussichtlich zahlen, um auf die Ausnahmeliste mit den „acceptable ads“ zu kommen. Anders formuliert: Für Geld will Adblock Plus Werbung zum User durchlassen. Wer nicht zahlt, kommt nicht auf die Liste und muss auf Werbeeinnahmen verzichten. (…) Die Webseiten sollen zahlen. Die Werbeblocker-Nutzer sollen Werbung sehen.

Ja, das ist zutreffend. So etwas wie journalistische Tätigkeit (zum Beispiel Hintergrundrecherchen) erwarte ich von den „Redakteuren“ der PC-WELT schon lange nicht mehr, aber für einen solchen schweren Vorwurf („Das sind schwere Vorwürfe.“) hätte man als Leser zumindest erwartet, dass sich der Schreiber einmal mit den Aussagen „von Adblock Plus“ befasst, denn diese Frage wurde, wie oben bereits angedeutet, dererseits hinreichend beantwortet:

Werden Sie für Einträge in die Liste bezahlt?

Nein. (…) Es ist (…) wahrscheinlich, dass ab einem gewissen Zeitpunkt die Firmen an den Kosten beteiligt werden, die in die Liste aufgenommen werden möchten.

Vielleicht müssen ab einem gewissen Zeitpunkt Anbieter akzeptabler Werbung ein wenig Geld investieren, um als solche gekennzeichnet zu werden. Schlicht falsch ist aber offenkundig die Behauptung, es gäbe Pläne, diesen Status später einmal – oder gar bereits jetzt – erkaufen zu können. (Dass jemand die quietschbunte PC-WELT-Werbung als „nicht aufdringlich“ klassifizieren würde, halte ich ohnehin für ein Gerücht, das auch Unkundigeren zu verstehen geben sollte, dass hier Unfug kolportiert wird.)

Möglicherweise ist die gegenwärtige Implementierung der „Liste akzeptabler Werbung“ noch nicht das Gelbe vom Ei, möglicherweise ist sie inkompatibel mit dem Verständnis vieler Anwender vom Zweck eines Werbeblockierers. Zeter und Mordio zu schreien und die Entwickler zu verfluchen ist aber der falsche Schritt, denn es zeugt allenfalls vom eigenen Missverständnis.

Aber wer lieber den Aufwand auf sich nimmt, auf eine Alternative umzusteigen, statt einfach den entsprechenden Haken in den Adblock-Plus-Filtereinstellungen zu entfernen, dem muss man mit sachlichen Erklärungen wahrscheinlich gar nicht erst kommen.

Sonstiges
“Bannt die Votze !“

Über das Spiel League of Legends und seine Klientel habe ich an anderer Stelle schon etwas geschrieben.

Eines möchte ich noch hinzufügen: Wie die meisten Spiele, in denen so Menschen aufeinander treffen, besitzt auch League of Legends ein Meldesystem, mithilfe dessen es möglich ist, Spieler, die sich danebenbenehmen, zu verpetzen. Als Ergänzung gibt es das „Tribunal“, in dem Spieler ab Stufe 30 demokratisch darüber richten können, ob gemeldete „Fälle“ sanktioniert werden sollten oder nicht.

Das sieht dann zum Beispiel so aus:

„Ich will nicht mehr auf diesem Planeten leben.“
– Hubert J. Farnsworth, c/o „Futurama“

In den Nachrichten
Medienkritik LXI: Eine Währung, alle Preise

Und wieder einmal beschleicht mich das Gefühl, die „Braunschweiger Zeitung“ sei die F.D.P. unter den Tageszeitungen, das neoliberale Kampfblatt, das seine eigene Bedeutungslosigkeit nicht zu akzeptieren bereit ist. Heute fand ich in diesem furchtbaren Druckerzeugnis folgenden gleichfalls furchtbaren „Artikel“:

Als Zahlungsmittel ist der Euro für Wolfenbüttels mittelständische Unternehmen eine große Hilfe.

Ja, als was denn sonst – als Klopapier? Die Begründung für diese Behauptung finde ich aber noch famoser als ihre Formulierung:

„Wechselkurse sind Barrieren“, sagt [MKN-Geschäftsführer Georg] Weber. (…) Man sei nicht den Gefahren von Währungsschwankungen ausgesetzt.

Dass der Umstand, dass man „sogar mit den USA“ Geschäfte in Euro abschließen kann, hat natürlich aber auf das Bestehen von Wechselkursen mal so überhaupt keinen Einfluss, wie ein Blick ins nächste Zeitschriftenregal bereits ganz einfach demonstrieren würde:

Dass solche Alltäglichkeiten den Schreiberlingen der „Braunschweiger Zeitung“ nicht weiter auffallen, lässt sich nur damit erklären, dass sie einfach keine Zeitschriften lesen; aber das ist ja auch keine Voraussetzung, um dort zu arbeiten. Und so zeugen auch die letzten Sätze davon, dass man im Gespräch mit der Wirtschaft keine Zwischenrufe aus dem blöden Volk wünscht:

Dass der Euro am Ende sei, befürchtet man in keinem der Unternehmen. „Keiner hat ein Interesse daran“, meint [Surfactor-Geschäftsführer Gunther] Martin. (…) Wenn man zur D-Mark zurückkehre, bekomme man Schweizer Verhältnisse. „Aber das ist schlechter als der Euro.“

Hier hat man mindestens eine Fußnote vergessen. „Keiner“ ist hier selbstverständlich nicht identisch mit „niemandem“, sondern bezieht sich nur auf die Mehrheit der Gewerbetreibenden und Neureichen, die vom Euro keine nennenswerten Nachteile haben. Der Bürger sieht das anders – aber lasst den Pöbel mal quatschen. Wenn er kein Brot mehr hat, soll er eben Kuchen essen, so lange er ihn bei uns kauft, nicht wahr?

Und das mit den Schweizer Verhältnissen war vielleicht nur ein Fauxpas und gar nicht so gemeint, in der Schweiz läuft‘s nämlich bestens:

Trotz schwieriger Wirtschaftslage bekommen viele Angestellte in der Schweiz für 2012 eine Lohnerhöhung. Die Bandbreite der bisher bekannten Lohnabschlüsse reicht von 0 bis über 2%. (…) Laut Ökonomenprognosen dürfte die Beschäftigung nächstes Jahr sinken und die gesamtwirtschaftliche Lohnsumme um etwas unter 2% zulegen.

Dass keiner der befragten Unternehmer die Aussieht auf Lohnerhöhung zu schätzen weiß, überrascht mich nun nicht. Lohnerhöhungen sind schlechter als der Euro?

Während der Französischen Revolution hatten die Arbeiter noch eine handfeste Antwort auf so einen Blödsinn. Dummerweise ist die Enthauptung von Emporkömmlingen nach aktueller Rechtsprechung auch aus politischen Gründen nicht gestattet. Andererseits: Die Folgen (Napoleon, Sarkozy) bleiben negativ in Erinnerung.

Musikalisches
Jaga Jazzist – 220 V

Huch, schon wieder Montag?

Da hilft nur Jazz.

Um es mit einem der Kommentierthabenden zu sagen:

Amazing Fucking Epic Awesome Music.


Das mit dem „fucking“ ist im Englischen ja auch so eine Sache. Puddle of Mudd hatten einst einen veritablen hit mit dem Lied „She hates me“, im Refrain „She fucking hates me“, also „sie mag mich wirklich nicht sonderlich“. Eine einfache Umstellung des Fluches kann dem Lied eine ganz andere Wendung geben:

„Fucking she hates me“ = „Die verdammte Oide mag mich nicht sonderlich.“
“She fucking hates me“ = „Sie mag mich wirklich nicht sonderlich.“
“She hates fucking me“ = „Sie mag den Beischlaf mit mir nicht sonderlich.“
“She hates me fucking“ = „Sie mag es nicht sonderlich, wie ich beischlafe.“

Ich bin oft sehr stolz auf die Vielfalt des deutschen Wortschatzes.

Internes
Winterputz, Anfang 2012.

(Noch einmal ein wenig Technik für regelmäßige Leser; ich bitte ihre unregelmäßigen Zeitgenossen um geneigtes Ignorieren.)

Hinter den Kulissen geht hier gerade einiges ab.

Fast genau ein Jahr nach Stefan Domanskes selbigem Tun bin ich dabei, hier ein bisschen Kahlschlag zu betreiben. (“Ein bisschen“ Kahlschlag, das klingt ein bisschen nach „ein bisschen“ Krieg, oder?)

Mindestens einer meiner Leser weiß, dass ich auch in Bezug auf WordPress ein olles Spielkind bin und bleibe. Hirnfick 2.0 hatte bereits, als es noch knallgrün war, TuxBlog hieß und ein Blog zu sein versuchte, manche Spielerei, die eigentlich gar nicht nötig war, von mir angetragen bekommen, im Laufe des letzten Jahres waren hier teilweise knapp 50 Plugins aktiv, die natürlich die Ladezeit nicht sonderlich positiv beeinflusst haben.

Dem Kahlschlag zum Opfer fielen also im Laufe der vergangenen Nacht diverse – zum Teil seit langem inaktive – Erweiterungen für den Administrationsbereich, aber auch das, was ihr, die Besucher, zu sehen bekommt, wurde – und wird noch – behutsam aufgeräumt. Die Kategorien erfahren gerade eine Entschlackungskur: Artikel, die in drei oder mehr Kategorien stecken, missfallen mir, da dies nicht zur Übersicht beiträgt. Mit der vergleichsweise neuen Unsitte, Artikel zu verschlagworten („taggen“), kann ich bis heute nichts anfangen – geeignete tags zu finden, die den Kern komplexer Gedankengänge in wenigen Buchstaben zu erfassen vermögen, erscheint mir oft schwieriger als das Ausdenken einer guten Überschrift; aber dies gelingt mir zumeist.

Vor allem aber habe ich einen von Stefans Gedankengängen adaptiert:

Keine Pseudo-Funktionen mehr. RSS-Feeds abonniere ich nicht über einen Button auf der Seite, ebenso wenig schiebe ich Links in meine sozialen Netze über Knöpfe auf der Webseite. Das mache ich mit Bookmarklets oder über die Funktionen meines Browsers. Da muss ich nämlich nicht suchen und weiß, wie sie funktionieren.

Der RSS-Verweis bleibt vorerst, wo er ist, da es inzwischen Usus zu sein scheint, die RSS-Automatismen zum Beispiel von Firefox nur mehr per optionaler Erweiterung nutzbar zu machen – die Verweise zu den „sozialen Netzwerken“ unter jedem Artikel aber, die es ermöglichten, per Klick meinen Senf per zum Beispiel Digg zu bewerben, sind gestrichen. Das hat drei Gründe:

  1. Die zur Verfügung stehenden WordPress-Plugins besitzen eine überschaubare Funktionalität: Entweder basieren sie auf externen, ziemlich großen JavaScript-Bibliotheken (etwa das Twitter-mit-Zähler-widget) oder sie verzichten auf die Integration der Netzwerke, die mir wichtig sind.
  2. Die neben Twitter – das vielmehr ein Mikroblog als ein wirkliches soziales Netzwerk ist – einzige Plattform dieser Art, die ich selbst aktiv nutze, ist Geraspora, und für sie existiert noch keine Umsetzung eines solchen widgets.
  3. Ich halte meine Leser für ausreichend kompetent, im Falle einer Nutzung eines sozialen Netzwerks selbst in der Lage zu sein, Verweise hierher in ihrer Zeitleiste unterzubringen. (Tatsächlich erhielt ich unlängst eine Vielzahl an Aufrufen per Facebook, obwohl es hier eigentlich niemals eine Facebook-Anbindung gab; andersherum blieben Besuche von Technorati, Digg und Co. bislang weitgehend aus.)

Diverse Artikel werden im Laufe des Tages noch ihre Kategorisierung wechseln, vielleicht werden noch ein paar Kategorien verschwinden oder es entstehen neue. Kleinere Änderungen (und vielleicht eine größere, ziemlich bunte, sofern alles klappt) am theme werden folgen. Wenn ihr Ideen habt, die ich schon immer mal hätte umsetzen sollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, sie mir mitzuteilen.

Danke für die Aufmerksamkeit.


Nachtrag vom 9. Januar: Die ziemlich bunte Änderung wurde vorgenommen.