Netzfundstücke
Kurz verlinkt LXI: Probleme.

Probleme hat das Unternehmen Google in der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Es kursiert aber ein Google+-Beitrag eines Google-Beschäftigten, der ihn versehentlich für alle Besucher sichtbar gemacht hatte, dies aber dann doch noch bemerkte und – zum Glück zu spät – den für interne Kreise bestimmten Text löschte. Ja, Google und die Transparenz.

Worum es in besagtem Beitrag geht? Nun, der Schreiber nennt das größte Problem von Google, gemessen an Konkurrenten wie Amazon und Facebook, beim Namen: Mit Plattformen haben sie es nicht so.

That one last thing that Google doesn’t do well is Platforms. We don’t understand platforms. We don’t „get” platforms. Some of you do, but you are the minority.

Für jene, die der englischen Sprache zumindest leidlich mächtig sind und schon immer mal herzlich über Manager und Google-Interna lachen wollten, ist das eine großartige Lektüre. (Vorsicht, Geeksprache enthalten.)


Probleme eher mathematischer oder ähnlich theoretischer Natur haben oft auch viele Darsteller in den Filmen, in denen Menschen mit fortlaufender Spielzeit immer weniger Kleidung am Leib tragen. Dass die zu lösenden Probleme oft eher trivial sind, fällt dem Betrachter dabei selten auf, denn der Schnitt sorgt oft dafür, dass er davon abgelenkt wird, zu bemerken, dass die Protagonisten oft zu blöd für die einfachsten Aufgaben sind.

Aber wofür gibt es das Deep Web Internet? Konsequenterweise ist den Problemen auf Tafeln in so Filmen eigens ein Blog gewidmet.

Viel Spaß und einen schönen Sonntag!

Senfecke

Bisher gibt es 8 Senfe:

  1. Im Moment ist der Blogeintrag noch online und laut dem Poster mit Erlaubnis des Autors. Da ist doch transparenztechnisch wirklich nichts zu kritisieren.

    Könnte natürlich auch alles ein absichtliches Versehen gewesen sein ;)

    So, aber jetzt muss ich das mal alles durchlesen und seine googeligen Gedankengänge klauen.

  2. Pfft, der muss lernen, sich künftig etwas kürzer zu fassen :twisted:

    Google hat doch mit YouTube eine ganz tolle Plattform. Wenn sie wirklich noch eine zweite wollen, müssen sie eben das nächste große Web 2.0-Ding aufkaufen, sobald es abhebt. Ist doch einfacher, als partout selbst eines bauen zu wollen und dauernd Schiffbruch zu erleiden. Ist ja nicht so, dass Google Geld bräuchte…

  3. Der Poster schließt eine spätere Löschung des Beitrags aber nicht aus.

    Ja, Google kauft viele Plattformen, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie damit auch umgehen können. Zumal sie auf diese Weise immer der Konkurrenz hinterherlaufen werden. Kaufen kann man ja nur, was es schon gibt.

  4. Jeder sollte das Recht haben, selbst zu entscheiden, was von ihm veröffentlicht wird und was nicht. Das ist doch etwas, das die Piraten an Facebook und co kritisieren. Was für Annemaries bescheuerte Statusmeldungen gilt, das muss dann erst Recht für einen 20-Seiten-Google-Post gelten.

    Der Konkurrenz hinterherzurennen würde bedeuten, ein eigenes Facebook haben zu wollen und deswegen Google+ zu entwickeln.

    Es geht nicht so sehr darum, mit Plattformen umzugehen, es zählt vor allem, was erfolgreich ist und was nicht. Keiner hätte absehen können, dass Twitter so ein riesen Ding wird. Diese Sachen sind nicht planbar und für jedes Myspace und Facebook gibt es 100 hoffnungsvolle Verlierer. Deswegen macht es Sinn, einfach das zu kaufen, was dabei ist, das Rennen zu machen.

  5. Jeder sollte das Recht haben, selbst zu entscheiden, was von ihm veröffentlicht wird und was nicht.

    Aber man muss das nicht immer gut finden, wenn sich jemand dagegen entscheidet.

    Der Konkurrenz hinterherzurennen würde bedeuten, ein eigenes Facebook haben zu wollen und deswegen Google+ zu entwickeln.

    Und was sonst ist Google+, wenn nicht der Versuch, Facebooks Erfolgsrezept zu kopieren, Datenschutzperversionen inklusive?

    Deswegen macht es Sinn, einfach das zu kaufen, was dabei ist, das Rennen zu machen.

    Na, es kann höchstens Sinn ergeben; und aus wirtschaftlicher Sicht spricht ja auch nichts dagegen, aber das bestätigt doch auch, dass Google genau so träge ist wie man es zum Beispiel Microsoft gern nachsagt. Immer hinter jedem Trend herjagen. Twitter, immerhin, haben sie noch nicht gekauft.

  6. „Und was sonst ist Google+, wenn nicht der Versuch, Facebooks Erfolgsrezept zu kopieren, Datenschutzperversionen inklusive?”

    Google+ ist eine Möchtegern-Kopie von Facebook. Hab ich doch geschrieben.

  7. Google hätte Twitter vor Jahren kaufen müssen, aber doch nicht jetzt. Das meinte ich: Sobald eine Plattform abhebt.

  8. Nun, du schriebst, würde bedeuten; das verwirrte!

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