Spaß mit Spam
Liebesbrief für Anfänger (oder: Facebook 0.1)

Hello dear,

How are you doing my name is Susan i am searching for a friend and i want to be your friend, i am looking for a friend i hope we can communicate ,i will be very happy if you can reply my directly and reply with some pictures of yourself.

From Susan.


You received this message from the „vim_use” maillist. (…)

“Hallo, mein allerliebster Haselpurzelschnuffelbär,

wie ist das werte Befinden? Mein Name ist ausgedacht und ich brauche Freunde, und weil ich keine habe, kamst du mir spontan in den Sinn. Ich hoffe, wir können kommunizieren, denn ansonsten schreibe ich diese Mail gerade ins Nirwana. Ich wäre voll froh und so, wenn du mir direkt antworten würdest. Ach, und hast du ein Bild von dir? Ich bin nämlich nicht nur einsam und habe keine Freunde, sondern ich bin außerdem noch oberflächlich, was natürlich nichts damit zu tun hat. Kreuz an: Ja/Nein (aber nicht beides!).

Knuddelwuddelbussi,
deine {Unleserlich}

P.S.: Wenn du mir direkt antwortest, werden all deine Freunde davon erfahren.”

(Abteilung: Briefe, die in meiner Schulzeit immer nur die anderen Jungs bekommen haben, worum ich sie nur sehr selten ein bisschen beneide.)

Senfecke

Bisher gibt es 5 Senfe:

  1. Willst du mit mir gehen?

    [ ] Nein.
    [ ] Nein.
    [ ] Beides.

  2. Atomkraft Beides!

  3. @atomkraft-tux: wenn Du zukünftig die Adresse zu deiner duften Webseite richtig schreiben tätest hätten alle was davon.

  4. Lese ich da etwas Zynismus aus dem Blogeintrag heraus? Liebesbriefe sind eine sehr subjektive Sache und ich sag Dir, wenn der englischsprachige von Scarlett Johansson verfasst worden wäre, ey, ich hätte sogar geantwortet. Denn es geht ja nicht um den Inhalt und die Machart, es geht nur darum, wer das Angebot gemacht hat, die körperliche Liebe* zu praktizieren. Würde die alte Seekuh aus dem Frankfurter Zoo in einem beeindruckenden, 20seitigen Stück Poesie ihre Zuneigung zum Ausdruck bringen, würde ich ihr dafür nicht mal ‘nen Fisch füttern, so egal wär mir das, oder wenn doch, dann nur aus Mitleid. Denn *natürlich* zählt zunächst mal die Optik, das steht doch außer Frage. Das zusätzliche Attribut einer fantastischen Persönlichkeit ist nichts weiter als die Option auf zeitliche Ausdehnung der Partnerschaft (über eine Nacht hinaus).

    *Sprachliche Verrenkungen, um nicht in Deinem Spamfilter zu landen.

  5. Zynisch? Ich?
    Nein, die zeitliche Ausdehnung ist immer eine Option, die zwar von allerlei Faktoren abhängt, aber nicht von der Persönlichkeit des Gegenübers; denn zum Schnackseln (apropos, mein Spamfilter ist durchaus tolerant) ist’s wurscht, ob der Geschnackselte eventuell so viel Ausstrahlung hat wie Fukushima I oder doch nur so viel wie ein Stück Butterkeks. Das macht das ja immer so unberechenbar.

Senf dazugeben:

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